Logo Living Systematic Review Osteoarthritis Financially supported by: Logo IGPTR Logo Physiotherapie Tschopp und Hilfiker Brig Glis Work in Progress Version No. 0.1.80.0. Updated: 2026 February 17 05:29
Science Slam Physiotherapy-Congress Basel 2025 (click here for video on youtube). PLOS ONE (13 Nov 2025): A mixed-methods study from Saudi Arabia finds that 90% of adults with knee osteoarthritis have very low physical activity levels, largely due to cultural, psychological, and logistical barriers, highlighting the need for patient-centred education and improved access to physiotherapy. (click here for free article). Frontiers in Public Health (28 Oct 2025): A meta-analysis of 13 RCTs (n=701) shows Tai Chi significantly improves pain, stiffness, function and physical health in knee osteoarthritis, with long-term (>16 weeks), three-times-weekly practice most effective for pain and function. (click here for free article). BMJ (2025): In a network meta-analysis of 217 RCTs (n=15 684), aerobic exercise emerged as the most effective and safe modality for improving pain, function, gait performance, and quality of life in knee osteoarthritis. (click here for free article). BMJ (2025): Editorial argues that although aerobic exercise may be particularly effective for knee osteoarthritis, priority should be on personalised, community-supported plans that help people sustain any suitable exercise over the long term. In a randomized trial of 84 patients with mild-to-moderate knee osteoarthritis, supervised exercise alone was as good as or better than platelet-rich plasma (PRP) injections (with or without exercise) for pain, function, and quality of life over 24 weeks, leading the authors to **recommend exercise and advise against PRP**.
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KI-generierte Zusammenfassungen: Knorpeldeformation & Bewegung

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Sprache der Zusammenfassungen:

📊 Übergreifende Synthese

Basierend auf 1252 Studien · Erstellt mit claude-sonnet-4-20250514 · 2026-02-12 12:01:36

Umfassende Synthese: Gelenkknorpeldeformation, Schmierung und Trainingseffekte

Allgemeine Übersicht

Die Biomechanik des Gelenkknorpels hat sich zu einem hochentwickelten multidisziplinären Forschungsfeld entwickelt, das fortschrittliche Bildgebungstechnologien, Molekularbiologie und Prinzipien der Maschinenbautechnik integriert, um zu verstehen, wie Knorpel auf Belastung reagiert. Die Forschung zeigt einen bemerkenswerten Konsens darüber, dass Knorpel ein mechanisch responsives Gewebe ist, dessen Gesundheit von angemessenen Belastungsmustern abhängt und nicht von Belastungsminimierung. Dieser Paradigmenwechsel von der Betrachtung mechanischer Kräfte als rein destruktiv hin zur Erkennung ihrer essentiellen Rolle in der Knorpelhomöostase stellt einen grundlegenden Fortschritt in der muskuloskelettalen Wissenschaft dar.

Die Evidenz zeigt konsistent, dass Knorpel unmittelbare, transiente Reaktionen auf mechanische Belastung aufweist, einschließlich temporärer Dickenreduktionen und kompositioneller Veränderungen, die sich typischerweise innerhalb von 30-90 Minuten nach dem Training normalisieren. Diese Regenerationsfähigkeit scheint ein Kennzeichen gesunden Knorpels zu sein, während beeinträchtigte Regeneration pathologische Zustände charakterisiert. Die Forschung hat sich von einfachen Kompressionsstudien zu komplexen multimodalen Untersuchungen entwickelt, die Mechanotransduktionswege, zelluläre Antworten und die komplexen Beziehungen zwischen mechanischer Stimulation und Gewebeanpassung untersuchen.

Aktuelle Untersuchungen konzentrieren sich zunehmend auf das Verständnis optimaler Belastungsparameter, die die Knorpelgesundheit fördern, während gleichzeitig Schwellenwerte identifiziert werden, jenseits derer Belastung schädlich wird. Das Feld hat sich von deskriptiven Studien zu mechanistischen Untersuchungen entwickelt, die erforschen, wie Chondrozyten mechanische Kräfte durch Ionenkanäle, Connexin-Hemikanäle und Kalzium-Signalwege wahrnehmen und diese Signale letztendlich in vorteilhafte oder schädliche zelluläre Antworten übersetzen.

Zentrale Befunde nach Gelenkregionen

Knieknorpel, insbesondere die tibiofemorale und patellofemorale Kompartimente, dominieren die Forschungslandschaft und liefern das umfassendste Verständnis der Knorpelantworten auf Belastung. Studien zeigen konsistent kompartimentspezifische Reaktionen mit größeren Veränderungen im medialen Kompartiment während gewichtstragender Aktivitäten. Patellofemoraler Knorpel weist höhere Reibungskoeffizienten und reduzierte Lubricin-Verteilung im Vergleich zu tibiofemorale Regionen auf, was auf einzigartige biomechanische Herausforderungen hindeutet. Individuen mit Kreuzbandrekonstruktion zeigen veränderte Belastungsmuster und möglicherweise kompromittierte Knorpelantworten, während Personen mit Kniearthrose größere Deformation nach Belastung und beeinträchtigte Regenerationsfähigkeit demonstrieren.

Die Hüftknorpelforschung offenbart besorgniserregende Befunde bei Spitzensportlern mit Evidenz beschleunigter degenerativer Veränderungen trotz gleichzeitig verstärkter Reparaturmechanismen. In-vivo-Druckmessungen demonstrieren, dass Hüftgelenke während täglicher Aktivitäten Kräfte von über 18 MPa erfahren, weit höher als zuvor geschätzt. Gelenkoberflächeninkongruität erweist sich als vorteilhafte Anpassung, die Lasten verteilt und Flüssigkeitszirkulation fördert, wodurch konventionelle Annahmen über optimale Gelenkgeometrie herausgefordert werden.

Sprunggelenk- und Talusknorpeluntersuchungen fokussieren stark auf Populationen mit chronischer Sprunggelenkinstabilität und zeigen erhöhte Knorpeldeformation und veränderte mechanische Eigenschaften. Diese Studien demonstrieren, dass Gelenkinstabilität das normale mechanische Verhalten des Knorpels kompromittiert und zu degenerativen Veränderungen prädisponieren kann. Die Kiefergelenkforschung zeigt einzigartige Belastungsmuster mit Balancierseiten-Dominanz während Kauaktivitäten und offenbart, dass Diskusentfernung die Reibungskoeffizienten verdoppelt, während weiche Ernährung die Kondylenknorpeldicke reduziert.

Belastungsarten und Aktivitäten

Die Forschung offenbart komplexe Dosis-Wirkungs-Beziehungen zwischen verschiedenen Aktivitäten und Knorpelgesundheit. Laufen zeigt konsistent schützende anstatt schädliche Effekte in den meisten Populationen, wobei Marathonlaufen 5-8% Dickenreduktionen verursacht, die sich vollständig innerhalb von 24-90 Minuten erholen. Marathonläufer zeigen erhöhte protektive Kollagensynthese bei gleichzeitiger Verringerung von Abbaumarkern, was darauf hindeutet, dass Ausdauertraining vorteilhaften Knorpelumsatz fördert.

Dynamische Belastung erweist sich als überlegen gegenüber statischer Kompression in mehreren Studien. Zyklische Kompression bei 2,5-5% Dehnung fördert vorteilhafte Knorpelantworten und verstärkt Matrixsynthese, während excessive Belastung über 15% Dehnung schädlich ist und zellulären Schaden verursachen kann. Intermittierende Belastung mit angemessenen Ruhepausen fördert vorteilhaften Metabolismus, während kontinuierliche oder excessive Belastung zu Proteoglykanverlust und zellulärer Dysfunktion führt.

Hochintensives Intervalltraining und schnelle Belastungsraten sind mit größerem Knorpelstress im Vergleich zu gleichmäßigen Aktivitäten assoziiert, obwohl moderate Trainingsfrequenzen vorteilhafter als intensive Regime erscheinen. Die Forschung etabliert optimale Belastungsparameter, wie 0,5 MPa Stress mit 100-Sekunden-Ruhepausen zur Förderung der Knorpelmatrixsynthese. Wichtig ist, dass Belastungshistorie und -muster mehr zählen als absolute Größenordnung, wobei gewohnheitsmäßig aktive Individuen reduzierte Knorpelantworten auf Trainingsherausforderungen zeigen, was auf vorteilhafte Konditionierungseffekte hindeutet.

Messmethoden

Fortschrittliche Bildgebungstechniken dominieren die Forschungslandschaft, wobei quantitative MRT als Goldstandard für die Bewertung von Knorpelkomposition und -struktur emergiert. T2-, T1ρ- und T2*-Relaxationskartierung detektiert häufig akute Veränderungen in Knorpelhydratation und Matrixorganisation nach mechanischer Belastung. T2-Kartierungsstudien zeigen konsistent verringerte Relaxationszeiten nach dem Laufen, was Flüssigkeitsverlust und biochemische Veränderungen anzeigt, während T1ρ-Werte monatelang nach intensivem Training wie Marathonlaufen erhöht bleiben können.

Ultraschallbildgebung gewinnt an Bedeutung für die Messung von Knorpeldickenveränderungen und bietet Echtzeitbewertungsmöglichkeiten, die MRT-Befunde ergänzen. Blut- und Synovialflüssigkeitsbiomarker, insbesondere kartilaginöses oligomeres Matrixprotein (COMP) und verschiedene Matrix-Metalloproteinasen, liefern Einblicke in Knorpelmetabolismusantworten. Synovialflüssigkeitsbiomarker scheinen sensitiver als Bildgebung für die Detektion früher Knorpelveränderungen, besonders in athletischen Populationen.

Hochentwickelte mechanische Testansätze reichen von Atomkraftmikroskopie für nanoskalige Charakterisierung bis zu Ganzkörper-Gelenk-Belastungssystemen mit physiologisch relevanten Bedingungen. Neuartige Techniken umfassen verschiebungskodierende MRT-Methoden mit zellulärer Auflösung, spezialisierte Reibungstest-Bioreaktoren und maschinelle Lernansätze für automatisierte Schadensdetektion. Mehrskalige Computersimulationen verknüpfen zunehmend Gelenkmechanik mit zellulärer Deformation durch fortschrittliche Finite-Elemente-Ansätze.

Regeneration und klinische Relevanz

Die Fähigkeit zur Knorpelregeneration emergiert als kritischer Bestimmungsfaktor der Gelenkgesundheit, wobei gesunder Knorpel bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gegen mechanischen Stress durch vollständige Erholung von substanzieller Deformation demonstriert. Erholungszeiten variieren von 15-90 Minuten für die meisten Belastungsprotokolle, wobei diese Regenerationsfähigkeit in pathologischen Zuständen einschließlich Arthrose und nach Gelenkverletzungen beeinträchtigt erscheint.

Klinische Populationen zeigen konsistent veränderte Knorpelantworten im Vergleich zu gesunden Individuen. Patienten mit Kreuzbandrekonstruktion mit niedrigeren täglichen Aktivitätsniveaus zeigen größere Biomarker-Anstiege nach Gehtests, was darauf hindeutet, dass regelmäßige Aktivität schützende Konditionierungseffekte bieten kann. Ältere Erwachsene demonstrieren altersbedingte Veränderungen in mechanischen Knorpeleigenschaften und reduzierte Deformationsfähigkeit, während arthrotischer Knorpel veränderte mechanische Antworten mit beeinträchtigter Lastverteilung aufweist.

Die Forschung etabliert klare mechanische Schwellenwerte für zellulären Schaden, wobei 8% Dehnung als kritisches Niveau für Chondrozytentod identifiziert wird. Moderate mechanische Belastung erweist sich jedoch als protektiv oder therapeutisch, während excessive Belastung schädlichen oxidativen Stress und entzündliche Kaskaden auslöst. Diese Befunde haben wichtige Implikationen für Rehabilitationsprotokolle und legen nahe, dass angemessene mechanische Stimulation auch in verletzten oder degenerierten Gelenken aufrechterhalten werden sollte, aber innerhalb sorgfältig kontrollierter Parameter.

Schmierung und Synovialflüssigkeit

Gelenkschmierungsmechanismen stellen ein hochentwickeltes, multimodales System dar, das sich automatisch basierend auf Belastungsbedingungen anpasst. Interstitielle Flüssigkeitsdruckbeaufschlagung emergiert als dominierender Schmierungsmechanismus anstelle von Grenzschmierung allein, mit starken Korrelationen zwischen Flüssigkeitslastunterstützung und Reibungskoeffizienten. Normale Gelenke erhalten schützende Gelfilme von etwa 1 Mikron Dicke während physiologischer Belastung, während entzündliche Zustände diese schützende Schichtdicke dramatisch reduzieren.

Lubricin (PRG4) emergiert konsistent als entscheidend für Gelenkgesundheit, wobei seine Expression direkt mit Schmierungsqualität und chondroprotektiven Effekten korreliert. Mechanische Kräfte regulieren Lubricin-Expression direkt durch TGF-β- und CREB-Signalwege und etablieren eine positive Rückkopplungsschleife, bei der angemessene Belastung die Schmierungsfähigkeit verstärkt. Training erhöht generell Lubricin-Expression, verbessert Matrixsynthese und aktiviert schützende Signalwege, obwohl excessive Trainingsintensität diese vorteilhaften Effekte kompromittieren kann.

Hyaluronsäure demonstriert überlegene Grenzschmierungseigenschaften und zeigt komplexe Interaktionen mit Phospholipiden in der Gelenkschmierung. Kalziumionen in arthrotischen Gelenken beeinträchtigen jedoch die schmierenden Eigenschaften sowohl von Hyaluronsäure als auch Lubricin, was darauf hindeutet, dass entzündliche Veränderungen mehrere Aspekte der Gelenkschmierung gleichzeitig kompromittieren. Das Konzept der "tribologischen Rehydratation" emergiert als neuartiger Mechanismus, bei dem Gleitbewegung aktiv Flüssigkeitserholung in komprimiertem Knorpel durch hydrodynamische Effekte antreibt.

Die Forschung erkennt zunehmend, dass die primäre schützende Funktion des Knorpels die Verhinderung von Ermüdungsversagen sein könnte anstatt einfach Reibung zu reduzieren. Überraschenderweise kann enzymatisch abgebauter Knorpel normale Schmierung während des Gleitens aufrechterhalten, was darauf hindeutet, dass excessive Gewebeverformung anstatt Reibung den Arthrosefortschritt antreibt.

Aufwärm- und Präkonditionierungseffekte

Die Forschung offenbart wichtige Präkonditionierungseffekte, bei denen vorherige Belastung oder Aufwärmaktivitäten nachfolgende Knorperantworten auf mechanische Herausforderungen modifizieren. Regelmäßige körperliche Aktivität konditioniert Knorpel, akute Belastung besser zu widerstehen, wobei gewohnheitsmäßig aktive Individuen reduzierte Knorpelantworten auf Trainingsherausforderungen zeigen. Dies legt nahe, dass konsistente mechanische Stimulation die adaptive Kapazität und Widerstandsfähigkeit des Knorpels verstärkt.

Mechanische Präkonditionierung verbessert sowohl natürliche als auch künstliche Knorpeleigenschaften signifikant, wobei Gleitbewegung besonders wichtig für die Entwicklung funktionaler Oberflächencharakteristika ist. Die perizelluläre Matrix emergiert als entscheidend für ordnungsgemäße Mechanotransduktion, wobei Chondrozyten mit intakten perizellulären Beschichtungen günstiger auf Kompression reagieren als isolierte Zellen. Dies hebt die Wichtigkeit der Aufrechterhaltung struktureller Knorpelintegrität für

Zeige 1252 von 1252 Zusammenfassungen · Erstellt mit claude-sonnet-4-20250514

MENISCUS PROGENITOR CELLS COMBINED WITH JOINT LAVAGE PROMOTE MENISCUS REGENERATION AND CARTILAGE PROTECTION IN RAT MODELS.

10.3389/fbioe.2025.1724656 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-12 07:32:33
Diese Studie untersuchte, ob die Kombination aus Gelenkspülung und Meniskus-Vorläuferzellen (MPCs) die Meniskusregeneration in Rattenmodellen verbessert. Die Forscher verwendeten partielle Meniskektomie-Modelle und analysierten sowohl die Auswirkungen entzündlicher Mediatoren wie IL-1β auf MPC-Funktionen als auch die therapeutische Wirksamkeit der kombinierten Behandlung. Die Ergebnisse zeigten, dass die Gelenkspülung entzündungshemmend wirkt und die durch IL-1β beeinträchtigten MPC-Funktionen (Migration, Proliferation, chondrogene Differenzierung) wiederherstellt. Die Kombinationstherapie führte zu einer vollständigeren Meniskusregeneration, verbesserter Kollagen-II-Ablagerung, erhaltener Knorpelintegrität und besseren biomechanischen Eigenschaften im Vergleich zu den Einzelbehandlungen.

ELECTRICAL BEHAVIOR OF CARTILAGE DURING LOADING.

10.1126/science.178.4064.982 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:02:01
Diese Studie untersuchte das elektrische Verhalten von Knorpelgewebe unter mechanischer Belastung. Die Forscher analysierten die elektrische Polarisation, die bei Knorpeldeformation auftritt, und identifizierten dabei zwei verschiedene Mechanismen. Die Ergebnisse zeigten sowohl eine kurzandauernde, hochamplitudige piezoelektrische Reaktion als auch eine längerandauernde, niederamplitudige Reaktion durch Strömungspotentiale. Die Autoren schlussfolgern, dass diese elektrische Polarisation des Gelenkknorpels während der Belastung möglicherweise zur Gelenkschmierung beitragen könnte.

ANATOMY AND HISTOLOGY OF THE HUMAN TEMPOROMANDIBULAR JOINT.

10.1159/000397863 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:01:55
Diese anatomisch-histologische Studie untersuchte die strukturellen Eigenschaften des menschlichen Kiefergelenks, um die biomechanischen Funktionen seiner Komponenten zu verstehen. Mittels detaillierter anatomischer und histologischer Analysen wurden die Verbindungen zwischen Meniskus, Kondylus und umgebenden Strukturen sowie deren Bewegungsmuster charakterisiert. Die Hauptergebnisse zeigen, dass der Meniskus fest mit dem Kondylus verbunden ist und beide während translatorischer Bewegungen gemeinsam agieren, wobei das Lateralband als primäre Führungsstruktur fungiert und der Meniskus durch seine medial dickere Struktur Inkongruenzen zwischen den Gelenkflächen ausgleicht. Die Studie identifizierte außerdem, dass pathologische Kondyluspositionen zu verstärktem Remodeling und letztendlich zu osteoarthritischen Veränderungen führen können, insbesondere wenn die Übergangszone unter abnormalen Druck gerät.

SOME NEW EVIDENCE ON HUMAN JOINT LUBRICATION.

10.1136/ard.34.4.277 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:01:47
Diese Studie zielte darauf ab, die Reibungseigenschaften und Schmierungsmechanismen menschlicher Gelenke mit einer neuartigen Pendel-Messapparatur zu untersuchen. Die Forscher entwickelten eine spezielle Pendelmaschine, die plötzliche Belastungen auf Gelenke ausüben und gleichzeitig das Reibungsmoment direkt messen kann, wobei natürliche Hüftgelenke als Drehpunkt fungierten. Die Ergebnisse zeigten verschiedene Schmierungsregime: Squeeze-Film-Schmierung bei plötzlicher Belastung, selbsterzeugte Flüssigkeitsfilme bei geringen Lasten und Grenzflächenschmierung bei höheren Belastungen - Mechanismen, die während normaler Aktivitäten wie dem Gehen auftreten. Ein zusätzliches Experiment an einem Hüftgelenk eines Patienten mit schwerer rheumatoider Arthritis zeigte einen 15-fach erhöhten Reibungswiderstand im Vergleich zu gesunden Gelenken.

RUNNING INHIBITS THE REVERSAL OF ATROPHIC CHANGES IN CANINE KNEE CARTILAGE AFTER REMOVAL OF A LEG CAST.

10.1002/art.1780241101 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:01:42
Diese Studie untersuchte, ob intensive Bewegung die Erholung von Knorpelatrophie nach Immobilisation beeinflusst. Forscher immobilisierten Hundebeine für 6 Wochen in Gipsverbänden und ließen die Tiere anschließend entweder frei laufen oder täglich 6 Meilen auf einem Laufband trainieren. Nach freiem Laufen normalisierten sich alle atrophischen Veränderungen des Knorpels (Dicke, Proteoglykangehalt, Matrixqualität) vollständig innerhalb von 3 Wochen. Das intensive Laufbandtraining verhinderte jedoch diese Erholung - der Knorpel blieb dünn, der Proteoglykangehalt niedrig und die Matrixqualität beeinträchtigt, trotz erhöhter Proteoglykansynthese.

PROTEOGLYCAN ALTERATIONS IN RABBIT KNEE ARTICULAR CARTILAGE FOLLOWING PHYSICAL EXERCISE AND IMMOBILIZATION.

10.3109/03008208309015010 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:01:34
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen verschiedener mechanischer Belastungen auf die Proteoglykan-Zusammensetzung im Gelenkknorpel von Kaninchen über 24-27 Tage. Die Forscher verglichen drei Bedingungen: Immobilisation mit einer Plastikschiene, Lauftraining und erhöhte Gewichtsbelastung des kontralateralen Knies. Die Immobilisation führte zu einer reduzierten Fraktion schwer extrahierbarer Proteoglykane und beeinträchtigter Aggregatbildung mit Hyaluronsäure, während körperliche Aktivität die leicht extrahierbaren Proteoglykane erhöhte. Erhöhte Gewichtsbelastung bewirkte eine Zunahme der fest im Gewebe verankerten Proteoglykane sowie Hinweise auf eine Akkumulation von Keratansulfat-reichen Proteoglykanen und erhöhten Kollagengehalt.

SYNOVIAL FLUID CIRCULATION IN THE HIP JOINT.

10.1016/0306-9877(84)90010-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:01:28
Diese Studie untersuchte die Hypothese, dass die Inkongruenz des Hüftgelenks als Pumpmechanismus für die Synovialflüssigkeitszirkulation fungiert. Die Forscher verwendeten Röntgenuntersuchungen mit Bariumsulfat als Kontrastmittel, um die Bewegung der Flüssigkeit zwischen den Gelenkflächen unter verschiedenen Belastungsbedingungen zu verfolgen. Die Beobachtungen zeigten, dass sich das Kontrastmittel unter Belastung zwischen den Knorpeloberflächen ausbreitete und in die Fossa extrudiert wurde, während es bei Entlastung wieder zurückgezogen wurde. Diese Ergebnisse unterstützen das Konzept einer systematischen Flüssigkeitszirkulation im Hüftgelenk, die zur Ernährung und Schmierung des Gelenkknorpels beiträgt.

CONTACT PRESSURES IN THE HUMAN HIP JOINT MEASURED IN VIVO.

10.1073/pnas.83.9.2879 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:01:23
Diese Studie zielte darauf ab, die Druckbelastungen im menschlichen Hüftgelenk erstmals direkt in vivo zu messen. Die Forscher implantierten eine instrumentierte Femurkopfprothese mit 10 Drucksensoren, die 253 Mal pro Sekunde telemetrische Daten übertrug, wobei gleichzeitig Bewegungsanalysen und Bodenkraftmessungen durchgeführt wurden. Die Messungen über mehr als ein Jahr ergaben extrem hohe lokale Druckspitzen von bis zu 18 MPa mit starken räumlichen und zeitlichen Gradienten, die deutlich höher waren als bisherige In-vitro-Messungen. Diese Ergebnisse zeigen, dass herkömmliche Ganganalysen die tatsächlichen Gelenkbelastungen unterschätzen, da sie die durch Muskel-Kokontraktion entstehenden zusätzlichen Kräfte nicht erfassen können.

MATURATION OF PROTEOGLYCAN MATRIX IN ARTICULAR CARTILAGE UNDER INCREASED AND DECREASED JOINT LOADING. A STUDY IN YOUNG RABBITS.

10.3109/03008208709002004 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:01:16
Diese Studie untersuchte den Einfluss unterschiedlicher mechanischer Belastung auf die Knorpelreifung bei 4 Monate alten Kaninchen, deren rechte Knie für 1-8 Wochen ruhiggestellt wurden. Die Forscher analysierten biochemische Veränderungen im Gelenkknorpel unter verminderter Belastung (ruhiggestelltes Bein) und erhöhter Belastung (kontralaterales Bein durch Gewichtsverlagerung) mittels Messung von Proteoglykanen, Hyaluronsäure und Kollagen. Erhöhte Belastung beschleunigte die normale Knorpelreifung durch vermehrte Anreicherung von Hyaluronsäure und Keratansulfat-reichen Proteoglykanen, während verminderte Belastung die Reifungsprozesse störte und die Akkumulation nicht-extrahierbarer Proteoglykane hemmte. Die stärksten Veränderungen zeigten sich im medialen Tibiakondylus, wo der Keratansulfat-Gehalt am höchsten war.

LEVELS OF CHONDROITIN-6-SULFATE AND NONAGGREGATING PROTEOGLYCANS AT ARTICULAR CARTILAGE CONTACT SITES IN THE KNEES OF YOUNG DOGS SUBJECTED TO MODERATE RUNNING EXERCISE.

10.1002/anr.1780321014 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:01:10
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen moderater Laufbelastung auf die Proteoglykan-Zusammensetzung im Kniegelenkknorpel junger Beagle-Hunde. Die Hunde liefen 15 Wochen lang täglich 4 km, anschließend wurde der Knorpel an verschiedenen Kontaktstellen biochemisch analysiert. Die Ergebnisse zeigten erhöhte Proteoglykan-Spiegel an belasteten Gelenkflächen (Patella, Patellofemoralrinne, medialer Femurkondylus), wobei insbesondere nicht-aggregierende Proteoglykane und Chondroitin-6-Sulfat (im Verhältnis zu Chondroitin-4-Sulfat) zunahmen. Die Autoren interpretieren diese Veränderungen als physiologische Anpassung des Knorpels an erhöhte mechanische Belastung und als Zeichen beschleunigter Gewebereifung.

PASSIVE LOSS OF PROTEOGLYCAN FROM ARTICULAR CARTILAGE EXPLANTS.

10.1016/0304-4165(89)90158-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:01:04
Diese Studie untersuchte den passiven Verlust von Proteoglykanen aus Gelenkknorpel-Explantaten unter Verwendung von Proteaseinhibitoren, um enzymatische Abbauprozesse zu blockieren und reine physikalische Transportmechanismen zu analysieren. Die Forscher kultivierten bovine Knorpelexplantate mit verschiedenen Proteaseinhibitoren und analysierten die in das Medium abgegebenen Proteoglykane hinsichtlich ihrer Struktur und Bindungseigenschaften. Die Ergebnisse zeigten, dass Proteoglykane auch ohne enzymatischen Abbau passiv aus dem Knorpelgewebe freigesetzt werden, wobei dieser oberflächenabhängige Prozess temperaturabhängig ist und eine Aktivierungsenergie aufweist, die elektrostatischen und Wasserstoffbrückenbindungen entspricht. Dies deutet darauf hin, dass Proteoglykane frei durch die extrazelluläre Matrix diffundieren können, wobei der Transport nicht allein durch einfache Diffusion, sondern auch durch molekulare Bindungsinteraktionen reguliert wird.

DEVELOPMENT OF AN ARTIFICIAL ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/0267-6605(90)90053-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:00:57
Diese Studie zielte darauf ab, einen künstlichen Gelenkknorpel auf Basis von Poly(vinylalkohol)-Hydrogel (PVA-H) zu entwickeln, dessen biomechanische Eigenschaften denen des natürlichen Knorpels ähneln. Die Forscher untersuchten die mechanischen Eigenschaften des verbesserten PVA-H mittels Schmierungsversuchen, Spannungsmessungen und Verschleißtests im Vergleich zu Polyethylen, sowie die Biokompatibilität in 8-52-wöchigen Implantationsstudien. Die Ergebnisse zeigten, dass PVA-H bessere Schmierungseigenschaften mit dickeren Flüssigkeitsfilmen und überlegene Dämpfungseigenschaften aufwies, obwohl der Verschleißfaktor etwa fünfmal höher war als bei Polyethylen. Histologische Untersuchungen bestätigten die gute Biokompatibilität ohne entzündliche oder degenerative Veränderungen, was PVA-H als vielversprechendes Material für künstlichen Gelenkknorpel

INFLUENCE OF CYCLIC LOADING ON THE NUTRITION OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1136/ard.49.7.536 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:00:51
Diese Studie untersuchte, ob zyklische mechanische Belastung die Nährstofftransport in Gelenkknorpel durch einen "Pumpmechanismus" verbessert. Die Forscher setzten menschliche Knorpelproben aus dem Femurkopf einer simulierten Gehbelastung (2,8 MPa bei 1 Hz) aus und maßen den Transport radioaktiver Tracer im Vergleich zu unbelasteten Kontrollproben. Die Ergebnisse zeigten, dass kleine Moleküle wie Harnstoff und Natriumiodid, die den meisten wichtigen Nährstoffen wie Glukose und Sauerstoff entsprechen, nicht signifikant von der mechanischen Belastung profitierten. Jedoch wurde der Transport großer Moleküle wie Serumalbumin durch zyklische Belastung um 30-100% gesteigert, was darauf hindeutet, dass der Pumpmechanismus hauptsächlich für größere Moleküle relevant ist.

TRIBOLOGY OF HUMAN AND ARTIFICIAL JOINTS.

10.1243/PIME_PROC_1991_205_287_02 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:00:43
Diese Studie untersuchte die tribologischen Eigenschaften (Reibung, Schmierung und Verschleiß) von natürlichen und künstlichen Gelenken, um die Schmierungsmechanismen zu verstehen und Verbesserungen für Gelenkprothesen zu entwickeln. Die Forschenden analysierten die Schmierungseigenschaften verschiedener Gelenktypen und testeten alternative Materialien, einschließlich nachgiebiger Oberflächenlager und Kunststoff-auf-Kunststoff-Kombinationen. Die Ergebnisse zeigen, dass gesunde menschliche Gelenke durch dynamische Belastung und die Nachgiebigkeit des Gelenkknorpels eine optimale Flüssigkeitsfilm-Schmierung erreichen, während künstliche Gelenke aufgrund ihrer Steifigkeit nur eine gemischte Schmierung aufweisen, was zu höherem Verschleiß und Reibung führt. Nachgiebige Oberflächenmaterialien für Prothesen zeigten vielversprechende Ergebnisse, da sie die natürlichen Gelenkeigenschaften besser reproduzieren können.

TISSUE RESPONSES TO DEGENERATIVE CHANGES IN THE TEMPOROMANDIBULAR JOINT: A REVIEW.

10.1016/0278-2391(91)90143-a · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:00:37
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Gewebereaktionen auf degenerative Veränderungen im Kiefergelenk bei Osteoarthrose. Die Autoren beschreiben systematisch, wie degenerative Prozesse die physikalischen Eigenschaften des Gelenkknorpels am Mandibulakondylus, der Gelenkeminenz und des Discus articularis verändern und dadurch deren Widerstandsfähigkeit gegen Druck- und Scherkräfte beeinträchtigen. Die erhöhte Reibung zwischen den Gelenkflächen führt zu kompensatorischen oder pathologischen Anpassungen in angrenzenden Strukturen wie Kapsel, Bändern, Synovialmembran, subchondralem Knochen und Muskulatur. Die strukturellen Veränderungen werden mit typischen klinischen Symptomen der kraniomandibulären Dysfunktion in Verbindung gebracht, einschließlich Gelenkgeräuschen, Kieferklemme, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Okklusionsveränderungen.

THE EFFECT OF POROSITY OF ARTICULAR CARTILAGE ON THE LUBRICATION OF A NORMAL HUMAN HIP JOINT.

10.1243/PIME_PROC_1992_206_279_02 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:00:31
Diese Studie untersuchte den Einfluss der Porosität von Gelenkknorpel auf die Schmierung im normalen menschlichen Hüftgelenk. Die Forschenden lösten die Poroelastizitätsgleichung für Gelenkknorpel und die modifizierte Reynolds-Gleichung für die Synovialflüssigkeit unter Squeeze-Film-Bedingungen, wie sie im Hüftgelenk auftreten. Die Ergebnisse zeigten überraschenderweise, dass die Knorpelporosität die Dicke des Schmierfilms verringert anstatt zu erhöhen, insbesondere bei dünnen Schmierfilmen. Zusätzlich konnte gezeigt werden, dass Gelenkknorpel für Schmierungsmodelle unter physiologischen Gehbedingungen als einphasiges, inkompressibles elastisches Material behandelt werden kann.

MOTION OF THE BIPOLAR HIP PROSTHESIS COMPONENTS. FRICTION STUDIED IN CADAVERS.

10.1080/17453679209169728 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:00:25
Diese Kadaverstudie untersuchte die Bewegungsmuster und Reibungseigenschaften von bipolaren Hüftprothesen, da bisher angenommen wurde, dass die Hauptbewegung am inneren Lager stattfindet. Mittels eines Pendelversuchsaufbaus wurden die Reibungskoeffizienten an beiden Lagern unter verschiedenen Belastungen gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass bei physiologischen Belastungen über 20 kg hauptsächlich das äußere Lager als primäre Artikulation fungiert, während das innere Lager nur bei entferntem Acetabulumknorpel dominant wird. Die Studie schlussfolgert, dass bipolare Prothesen während des normalen Gehens vorwiegend am äußeren Lager bewegen und daher nicht den erwarteten Schutz des Gelenkknorpels bieten können.

INVOLVEMENT OF CELLULAR METABOLISM OF CALCIUM AND PHOSPHATE IN CALCIFICATION OF AVIAN GROWTH PLATE CARTILAGE.

10.1093/jn/123.suppl_2.301 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:00:20
Diese Studie untersuchte die zelluläre Regulation von Kalzium- und Phosphatstoffwechsel bei der Verkalkung von Wachstumsfugenknorpel bei Vögeln. Mittels konfokaler Laser-Mikroskopie mit fluoreszierenden Kalzium-Sonden, chemischer Analyse und 31P-NMR-Spektroskopie wurde der Mechanismus der Matrixvesikel-Bildung durch Chondrozyten analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Wachstumsfugen-Chondrozyten aktiv Kalzium aufnehmen, zur Zellperipherie transportieren und als kalziumreiche Matrixvesikel abgeben, wobei die Zellen gleichzeitig ATP-depletiert sind und erhöhte zytosolische Phosphatkonzentrationen aufweisen. Die Studie belegt zudem, dass die Interaktion zwischen extrazellulärer Matrix und Chondrozyten über Annexine als Mechanotransduktoren die Kalziumbeladung der Zellen und die Bildung mineralisierungsfähiger Matrixvesikel erle

THE EFFECT OF GROWTH ON COLLAGEN AND GLYCOSAMINOGLYCANS IN THE ARTICULAR DISC OF THE RAT TEMPOROMANDIBULAR JOINT.

10.1016/0003-9969(93)90181-k · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:00:13
Diese Studie untersuchte die altersabhängigen Veränderungen der Kollagen- und Glykosaminoglykan-Synthese im Kiefergelenkdiskus von männlichen Ratten im Alter von 3-13 Wochen. Mittels radioaktiver Markierung ([14C]Glycin, [3H]Glukosamin) und Organkultur wurde die Neusynthese verschiedener Kollagentypen und GAG-Arten über 4 Stunden quantifiziert und durch Elektrophorese analysiert. Die Ergebnisse zeigten einen Höhepunkt der Typ-III-Kollagen-Synthese bei 7-8 Wochen, der stark mit dem Unterkieferwachstum korrelierte, sowie eine verstärkte Synthese von Hyaluronsäure, Chondroitin-6-Sulfat und Keratansulfat/Chondroitin-4-Sulfat zwischen der 5.-7. Lebenswoche. Diese Befunde deuten darauf hin, dass der Diskus während der Wachstumsphase knorpelähnliche Eigenschaften entwickelt und einem aktiven Remod

THE ROLE OF SYNOVIAL FLUID FILTRATION BY CARTILAGE IN LUBRICATION OF SYNOVIAL JOINTS--II. SQUEEZE-FILM LUBRICATION: HOMOGENEOUS FILTRATION.

10.1016/0021-9290(93)90063-k · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:00:06
Diese Studie untersuchte die Rolle der Synovialflüssigkeitsfiltration durch Knorpel bei der Gelenkschmierung im menschlichen Hüftgelenk mittels eines mathematischen Modells. Die Forscher verwendeten biphasische Mischungsmodelle für Synovialflüssigkeit und Knorpel, um die Filtration eines axialsymmetrischen Synovialfilms zwischen zwei Knorpelschichten unter normaler Annäherung zu analysieren, wobei eine konstante Belastung entsprechend dem halben Körpergewicht simuliert wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass bei einer Hyaluronsäure-Konzentration von mindestens 50 mg/ml im Synovialgel eine stabile Gelschichtdicke von etwa 0,1 Mikrometer entsteht, die nahezu unabhängig von der Belastung ist. Bei entzündlicher Synovialflüssigkeit waren die Werte mehrfach niedriger, was auf eine beeinträchtigte Schmierungsfunktion hinweist.

ARTICULAR PHARMACOKINETICS OF PROTEIN-BOUND ANTIRHEUMATIC AGENTS.

10.2165/00003088-199325040-00007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 19:00:01
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte, wie proteingebundene nichtsteroidale Antirheumatika (NSAIDs) zwischen Plasma und Synovialflüssigkeit transportiert werden und welche Rolle die Albuminbindung dabei spielt. Die Forscher analysierten Plasma- und Synovialflüssigkeitsdaten von 8 verschiedenen NSAIDs aus 10 Einzeldosis-Studien bei Patienten mit rheumatoider Arthritis mittels eines kompartimentellen Modells. Die Ergebnisse zeigen, dass proteingebundene NSAIDs trotz ihrer Albuminbindung effizient aus den Gefäßen in die Synovialflüssigkeit übertreten, mit einer mittleren Transportrate von 0,23 min⁻¹, die auf passive Diffusion hindeutet. Diese Befunde erklären sich durch die schnelle Assoziation und Dissoziation von NSAIDs und Albumin während des Gefäßtransits, wodurch die pharmakokinetische Bedeutung von In-vitro-Bindungsdaten verringert wird.

PROTEOGLYCAN AND COLLAGEN ALTERATIONS IN CANINE KNEE ARTICULAR CARTILAGE FOLLOWING 20 KM DAILY RUNNING EXERCISE FOR 15 WEEKS.

10.3109/03008209409061971 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:59:53
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte die Auswirkungen eines intensiven 15-wöchigen Lauftrainings (20 km täglich) auf die Knorpelmatrix in den Kniegelenken junger Beagle-Hunde. Mittels biochemischer Analysen wurden Wasser-, Kollagen- und Proteoglykangehalt sowie deren strukturelle Eigenschaften an 11 verschiedenen Gelenkstellen gemessen. Die Ergebnisse zeigten lokal begrenzte Veränderungen mit erhöhtem Wassergehalt (5-17%) und reduziertem Kollagenanteil (14-20%) im lateralen Femurkondylus, was auf eine Lockerung des Kollagennetzwerks hindeutet. Gleichzeitig wurden Anzeichen für einen erhöhten Proteoglykan-Stoffwechsel beobachtet, was darauf schließen lässt, dass intensives Laufen sowohl frühe degenerative Veränderungen als auch adaptive Reparaturprozesse im Gelenkknorpel auslöst.

IN VITRO MEASUREMENT OF THE FRICTIONAL PROPERTIES OF THE TEMPOROMANDIBULAR JOINT DISC.

10.1016/0003-9969(94)90124-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:59:47
Diese Studie untersuchte die Reibungseigenschaften der Kiefergelenkscheibe (Discus articularis) des Temporomandibulargelenks, um das Verständnis der Gelenkschmierung zu verbessern. Die Forscher verwendeten ein Pendel-Messsystem zur In-vitro-Bestimmung der Reibung an Schweine-TMJ-Scheiben unter verschiedenen Belastungsbedingungen und Hydratationsgraden. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl die Belastungsdauer als auch der Hydratationsgrad der Scheibe signifikanten Einfluss auf die Reibungswerte und deren zeitabhängige Veränderungen haben. Diese Befunde unterstützen die Hypothese einer "Weeping Lubrication" (Ausschwitzschmierung) an der Oberfläche der TMJ-Scheibe, bei der Synovialflüssigkeit aus dem Knorpelgewebe gepresst wird und so die Gelenkschmierung ermöglicht.

CENTRIFUGAL AND BIOCHEMICAL COMPARISON OF PROTEOGLYCAN AGGREGATES FROM ARTICULAR CARTILAGE IN EXPERIMENTAL JOINT DISUSE AND JOINT INSTABILITY.

10.1002/jor.1100120406 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:59:42
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Gelenkimmobilisation versus Gelenkinstabilität auf die Proteoglykan-Aggregate und biochemische Zusammensetzung des Gelenkknorpels bei Windhunden. Die Forscher verwendeten zwei experimentelle Modelle - Knieimmobilisation in 90° Flexion und Durchtrennung des vorderen Kreuzbandes - und analysierten mittels Zentrifugation, Chromatographie und biochemischer Analysen die Knorpelzusammensetzung zu verschiedenen Zeitpunkten.

Bei Gelenkimmobilisation zeigte sich eine vorübergehende Abnahme des Proteoglykan-Kollagen-Verhältnisses nach 4 Wochen mit Normalisierung nach 8 Wochen, während bei Kreuzbandverletzung eine dauerhafte Erhöhung dieses Verhältnisses und eine drastische 80%ige Reduktion des Hyaluronan-Gehalts auftrat. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Reversibilität von Knorpelveränderungen nach Immobilisation möglicherweise durch die

CYTOSKELETON OF CARTILAGE CELLS.

10.1002/jemt.1070280503 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:59:33
Diese Übersichtsarbeit untersucht die strukturellen und funktionellen Eigenschaften des Zytoskeletts von Knorpelzellen (Chondrozyten). Die Autoren analysieren die drei Hauptkomponenten des Zytoskeletts: Aktinfilamente, Mikrotubuli aus Tubulin und Intermediärfilamente aus verschiedenen Untereinheiten wie Vimentin und Zytokeratinen. Die Ergebnisse zeigen, dass Aktinfilamente hauptsächlich in Zellkulturen auftreten und für Zellform und Chondrogenese wichtig sind, während Mikrotubuli neben der Zellteilung auch den Organellentransport und die Synthese von Kollagen und Proteoglykanen regulieren. Die Intermediärfilamente, insbesondere Vimentin, könnten zusammen mit anderen Zytoskelettkomponenten ein Mechanotransduktionssystem bilden, das es Chondrozyten ermöglicht, auf mechanische Belastungen zu reagieren und Veränderungen ihrer Umgebung wahrzunehmen.

EXERCISE IN THE MANAGEMENT OF OSTEOARTHRITIS OF THE KNEE AND HIP.

10.1002/art.1790070407 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:59:26
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Rolle von körperlicher Aktivität bei der Behandlung von Knie- und Hüftarthrose. Die Autoren beschreiben die pathophysiologischen Grundlagen der Osteoarthrose, einschließlich der charakteristischen Veränderungen im Gelenkknorpel (Fibrillationen, erhöhter Wassergehalt) und im subchondralen Knochen (verminderte Compliance, Mikrofrakturen, Osteophyten). Als Hauptergebnis wird hervorgehoben, dass die klinische Diagnose primär auf Schmerz und Bewegungseinschränkung basiert, während radiographische Befunde nur schwach mit Funktion und Schmerz korrelieren. Die Studie betont, dass Osteoarthrose entgegen früherer Annahmen durchaus auf konservative Behandlungsansätze anspricht und aufgrund ihrer erheblichen persönlichen und sozioökonomischen Auswirkungen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

MARKERS OF CARTILAGE MATRIX METABOLISM IN HUMAN JOINT FLUID AND SERUM: THE EFFECT OF EXERCISE.

10.1016/s1063-4584(05)80033-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:59:19
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von körperlicher Belastung auf Marker des Knorpelstoffwechsels bei 33 gesunden Athleten. Die Forscher analysierten verschiedene Biomarker (Aggrecan, Stromelysin-1, TIMP-1, Procollagen II C-Propeptid) in der Kniegelenkflüssigkeit und im Serum vor und nach verschiedenen Trainingseinheiten (Laufband, Straßenlauf, Fußballspiel). Die Ergebnisse zeigten, dass Athleten in Ruhe niedrigere Konzentrationen der meisten Knorpelabbau-Marker in der Gelenkflüssigkeit aufwiesen als eine Vergleichsgruppe mit Knieschmerzen, wobei nach dem Training ein ansteigender Trend zu beobachten war. Bei Läufern war die Keratansulfat-Konzentration im Serum signifikant erhöht und stieg nach dem Training weiter an, was auf eine erhöhte mechanische Belastung und einen beschleunigten Knorpelstoffwechsel hindeutet.

MICROVASCULAR ARCHITECTURE AND EXCHANGE IN SYNOVIAL JOINTS.

10.3109/10739689509146768 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:59:13
Diese Übersichtsarbeit untersuchte die mikrovaskuläre Architektur und den Stoffaustausch in Synovialgelenken, mit besonderem Fokus auf die Nährstoffversorgung des avaskulären Gelenkknorpels. Die Autoren analysierten die spezialisierte Mikrozirkulation der Synovialmembran, die durch eine hohe Dichte fenestrierter Kapillaren nahe der Synovialoberfläche charakterisiert ist, deren Fenestrationen bevorzugt zur Gelenkhöhle orientiert sind. Die Haupterkenntnisse zeigen, dass die Diffusion allein zu langsam ist, um zentrale Chondrozyten mit Glukose zu versorgen, weshalb die Synovialmikrozirkulation intraartikuläre Flüssigkeit generiert, die Nährstoffe während Gelenkbewegungen durch Konvektion transportiert. Zusätzlich wurde festgestellt, dass ein erheblicher Teil des hydraulischen Widerstands für den Flüssigkeitstransport in der interstitiellen Schicht und nicht in der Kapillarwand liegt, wobei unter

THE ROLE OF SYNOVIAL FLUID FILTRATION BY CARTILAGE IN LUBRICATION OF SYNOVIAL JOINTS--III. SQUEEZE-FILM LUBRICATION: AXIAL SYMMETRY UNDER LOW LOADING CONDITIONS.

10.1016/0021-9290(94)00180-c · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:59:05
Diese Studie untersuchte die Rolle der Synovialflüssigkeitsfiltration durch Knorpel bei der Schmierung von Synovialgelenken unter axialsymmetrischen, niedrigen Belastungsbedingungen. Die Forscher verwendeten ein Mischungsmodell, das Synovialflüssigkeit als Gemisch zweier inkompressibler Flüssigkeiten (ideal und newtonsch-viskos) behandelt, kombiniert mit einem biphasischen Knorpelmodell, und lösten die resultierenden partiellen Differentialgleichungen numerisch für das menschliche Hüftgelenk. Die Ergebnisse zeigen, dass sich kurz nach Belastungsbeginn eine flache, taschenförmige Konfiguration des Synovialfilms bildet, wobei ideale Flüssigkeit im Zentrum in den Knorpel gepresst und an der Peripherie herausgepresst wird. Die Konzentration des Hyaluronsäure-Protein-Komplexes erreicht zuerst im Filmzentrum das 20-fache des ursprünglichen Wertes, woraufhin sich der Gel

THE ROLE OF SYNOVIAL FLUID FILTRATION BY CARTILAGE IN LUBRICATION OF SYNOVIAL JOINTS--IV. SQUEEZE-FILM LUBRICATION: THE CENTRAL FILM THICKNESS FOR NORMAL AND INFLAMMATORY SYNOVIAL FLUIDS FOR AXIAL SYMMETRY UNDER HIGH LOADING CONDITIONS.

10.1016/0021-9290(94)00178-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:58:57
Diese Studie untersuchte die Filtration von Synovialflüssigkeit durch Knorpel und die Bildung von Gelfilmen in Synovialgelenken unter hohen Belastungen, insbesondere im Hüftgelenk. Die Autoren entwickelten ein numerisches Modell basierend auf zwei gewöhnlichen Differentialgleichungen, um die zentrale Filmdicke bei axialsymmetrischer Belastung zu berechnen. Die Ergebnisse zeigten, dass die zentrale Gelfilmdicke bei normaler Synovialflüssigkeit etwa 1 Mikron beträgt und sich bei Variation physiologischer Parameter kaum verändert, während entzündliche Synovialflüssigkeit mindestens um eine Größenordnung dünnere Filme produziert. Die Spannungsanalyse im Knorpel deutet darauf hin, dass dieses Filtrationsmodell die bei Arthrose beobachteten vertikalen Risse an der Knorpeloberfläche und horizontalen Spaltungen an der Tidemark erklären könnte.

MORPHOMECHANICS OF THE HUMERO-ULNAR JOINT: II. CONCAVE INCONGRUITY DETERMINES THE DISTRIBUTION OF LOAD AND SUBCHONDRAL MINERALIZATION.

10.1002/ar.1092430307 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:58:51
Diese Studie untersuchte, wie die konkave Inkongruenz (tiefere Gelenkpfanne) des Humero-Ulnar-Gelenks die Lastverteilung und subchondrale Mineralisierung beeinflusst. Die Forscher verwendeten nichtlineare Finite-Elemente-Modelle (kongruent vs. inkongruent) und bestimmten die Mineralisierungsverteilung mittels Computertomographie-Osteoabsorptiometrie an sechs Präparaten. Die Ergebnisse zeigten, dass kongruente Gelenke eine zentrale Belastung mit peripherer Entlastung aufweisen, während inkongruente Gelenke eine gleichmäßigere Spannungsverteilung und ein bizentrisches ventro-dorsales Mineralisierungsmuster entwickeln. Die Autoren schlussfolgern, dass die konkave Inkongruenz vorteilhafte Effekte auf Knorpelstoffwechsel, -ernährung und -schmierung durch intermittierende Stimulation während zyklischer Belastung hat.

THE CHONDROCYTE, ARCHITECT OF CARTILAGE. BIOMECHANICS, STRUCTURE, FUNCTION AND MOLECULAR BIOLOGY OF CARTILAGE MATRIX MACROMOLECULES.

10.1002/bies.950171208 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:58:43
Diese Übersichtsarbeit untersucht die zentrale Rolle der Chondrozyten als spezialisierte Zellen, die die extrazelluläre Matrix des Knorpels produzieren und erhalten. Die Autoren analysieren die molekulare Struktur und Funktion knorpelspezifischer Makromoleküle wie Kollagen, Aggrecan und Hyaluronan sowie deren genetische Grundlagen und bekannte Mutationen. Die Ergebnisse zeigen, dass die biomechanischen Eigenschaften des Knorpels - insbesondere die Fähigkeit, hohe Druckbelastungen zu widerstehen - durch die physikochemischen Eigenschaften dieser Makromoleküle und den Wasser-/Ionentransport in der Matrix erklärt werden können. Mutationen in knorpelspezifischen Genen führen häufig zu Entwicklungsstörungen des Skeletts und spielen eine wichtige Rolle bei der Pathogenese der Osteoarthritis.

THE INFLUENCE OF LOADING TIME AND LUBRICANT ON THE FRICTION OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1243/PIME_PROC_1996_210_399_02 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:58:36
Diese Studie untersuchte den Einfluss der Belastungszeit und verschiedener Schmiermittel auf die Reibung von Gelenkknorpel in unterschiedlichen Kontaktkonfigurationen (Knorpel-Metall, Metall-Knorpel, Knorpel-Knorpel). Die Forscher maßen Reibungskoeffizienten nach statischen Belastungszeiten von 5 Sekunden bis 45 Minuten unter Verwendung von Synovialflüssigkeit, Ringer-Lösung oder ohne Schmiermittel. Die Hauptergebnisse zeigten, dass der Reibungskoeffizient mit längerer Belastungszeit graduell auf etwa 0,3 nach 45 Minuten anstieg, wobei sich die Reibung nach kurzer Entlastung wieder deutlich reduzierte. Bei Knorpel-Knorpel-Kontakten erwies sich Synovialflüssigkeit als signifikant reibungsreduzierender im Vergleich zu Ringer-Lösung, was auf eine effektive Grenzschmierung zurückgeführt wurde.

FRICTION OF COMPOSITE CUSHION BEARINGS FOR TOTAL KNEE JOINT REPLACEMENTS UNDER ADVERSE LUBRICATION CONDITIONS.

10.1243/0954411981534574 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:58:30
Diese Studie untersuchte das Reibungsverhalten von weichen Polyurethan-Verbundlagern für Kniegelenkprothesen unter ungünstigen Schmierungsbedingungen, da herkömmliche Polyethylen-Lager durch Verschleiß zu Gelenkversagen führen können. Mittels eines Pendel-Simulators wurde die Reibung zwischen einem graduierten Polyurethan-Lager (Steifigkeit 20-1000 MPa) und einem polierten Metallzylinder unter verschiedenen Belastungs- und Bewegungsbedingungen gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass starke zyklische Belastungen, reduzierte Gleitgeschwindigkeiten und verkürzte Bewegungsamplituden zu einem Zusammenbruch des schützenden Flüssigkeitsfilms führen, was erhöhte Reibung und Oberflächenschäden zur Folge hat. Die Studie identifiziert somit eine wichtige Limitation des Konzepts weicher Kniegelenkslager, die entweder durch dickere elastohydrodynamische Filme oder alternative Schmierungsmechanismen

HISTOLOGIC COMPARISON OF TIBIAL ARTICULAR SURFACES AGAINST RIGID MATERIALS AND ARTIFICIAL ARTICULAR CARTILAGE.

10.1002/(sici)1097-4636(199710)37:13.0.co;2-i · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:58:23
Diese Studie untersuchte die zeitabhängigen Veränderungen an Gelenkknorpel nach Implantation verschiedener Prothesenmaterialien, um die pathologischen Schäden zu verstehen, die nach endoprothetischen Eingriffen häufig auftreten. Die Forscher implantierten drei verschiedene Arten von Femur-Implantaten bei Hunden und analysierten histologisch die Veränderungen der tibialen Gelenkflächen unter Belastungsbedingungen über einen Zeitraum von bis zu 24 Wochen. Die Ergebnisse zeigten deutliche pathologische Veränderungen an Menisken und Gelenkknorpel bereits 8 Wochen nach Implantation harter Materialien (Keramik und Metall), während die Gelenkfläche gegen künstlichen Gelenkknorpel auch nach 24 Wochen intakt blieb. Die Studie belegt, dass die starren Oberflächeneigenschaften und hohen Reibungskoeffizienten konventioneller Prothesenmaterialien die Hauptursache für Knorpelschäden sind, während biomimetische

EFFECTS OF TRIAMCINOLONE ACETONIDE ON AN IN VIVO EQUINE OSTEOCHONDRAL FRAGMENT EXERCISE MODEL.

10.1111/j.2042-3306.1997.tb03138.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:58:17
Diese Studie untersuchte die Wirkung von intraartikulär verabreichtem Triamcinolonacetat (TA) bei Pferden mit künstlich erzeugten Knorpel-Knochen-Fragmenten im Karpalgelenk. 18 Pferde wurden in drei Gruppen randomisiert und erhielten entweder Placebo-Injektionen, TA-Behandlung in das nicht-fragmentierte Gelenk oder TA-Behandlung direkt in das fragmentierte Gelenk, gefolgt von einem 6-wöchigen Laufbandtraining. Die TA-Behandlung führte zu signifikant geringerer Lahmheit, verbesserten Synovialflüssigkeitsparametern (niedrigeres Gesamtprotein, höhere Hyaluronan- und Glykosaminoglykan-Konzentrationen) sowie reduzierten Entzündungszeichen in der Synovialmembran und besserer Knorpelhistologie im Vergleich zur Placebo-Gruppe. Die Ergebnisse sprechen für einen therapeutischen Nutzen der intraartikulären TA-Gabe bei oste

THE INFLUENCE OF ARTICULAR SURFACE INCONGRUITY ON LUBRICATION AND CONTACT PRESSURE DISTRIBUTION OF LOADED SYNOVIAL JOINTS.

10.1243/0954411981533782 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:58:11
Diese Studie untersuchte den Einfluss von Gelenkflächeninkongruenz auf die Schmierung und Druckverteilung in belasteten Synovialgelenken am Beispiel des menschlichen Sprunggelenks. Die Forscher verwendeten ein biomechanisches Modell mit inkompressiblem elastischem Knorpel und starrem subchondralen Knochen für Kurzzeitbelastungen wie beim Gehen, wobei sie sowohl zentrale als auch exzentrische Belastungsszenarien analysierten. Die Ergebnisse zeigen, dass individuelle anatomische Variationen der Gelenkflächen nur geringen Einfluss auf Kontaktstressverteilung und Flüssigkeitsfilmdicke haben, wobei exzentrische Belastung zwar die Druckverteilung stärker beeinflusst, aber die minimale Schmierfilmdicke kaum verändert. Die Autoren schlussfolgern, dass unterschiedliche Belastungsmuster (zentral vs. exzentrisch) die verschiedenen Mineralisierungsverteilungen im subchondralen Knochen erklären könnten.

ADAPTIVE MULTIMODE LUBRICATION IN NATURAL SYNOVIAL JOINTS AND ARTIFICIAL JOINTS.

10.1243/0954411981533791 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:58:05
Diese Studie untersuchte die Schmiermechanismen in natürlichen Synovialgelenken und künstlichen Gelenken mit verschiedenen Knorpelersatzmaterialien. Die Forscher führten Pendeltests an Schweineschultergelenken und Simulatortests mit Gleitpaarungen aus Edelstahl und natürlichem oder künstlichem Knorpel (PVA-Hydrogel) durch. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl die Hyaluronsäure-Konzentration als auch adsorbierte Proteinfilme entscheidend für das Reibungsverhalten sind, wobei hohe Lasten den Squeezfilm-Effekt verstärken. Die Zugabe von Gamma-Globulin zu Hyaluronat-Lösungen reduzierte die Reibung sowohl bei natürlichem Knorpel als auch bei PVA-Hydrogel signifikant und schützte die Gleitflächen unter dünnen Filmbedingungen.

LOADING-INDUCED CHANGES IN SYNOVIAL FLUID AFFECT CARTILAGE METABOLISM.

10.1093/rheumatology/37.6.671 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:57:59
Diese Studie untersuchte, ob belastungsinduzierte Veränderungen in der Synovialflüssigkeit den Knorpelstoffwechsel beeinflussen können. Die Forscher sammelten Synovialflüssigkeit von Ponys vor und nach einer Woche Training und kultivierten normale Knorpelexplantate in 20%igen Lösungen dieser Flüssigkeiten für vier Tage. In Explantaten, die mit Synovialflüssigkeit nach dem Training kultiviert wurden, war die Glykosaminoglykan-Synthese erhöht und die Freisetzung vermindert im Vergleich zu Kulturen mit Synovialflüssigkeit vor dem Training. Die Ergebnisse zeigen, dass die anabolen Effekte der Gelenkbelastung auf den Knorpel zumindest teilweise durch Veränderungen in der Synovialflüssigkeit vermittelt werden, wobei erhöhte IGF-Spiegel als möglicher Mechanismus identifiziert wurden.

INVESTIGATION INTO THE EFFECT OF PROTEOGLYCAN MOLECULES ON THE TRIBOLOGICAL PROPERTIES OF CARTILAGE JOINT TISSUES.

10.1243/0954411981533953 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:57:53
Diese Studie untersuchte den Einfluss der hydrophilen Eigenschaften von Proteoglykan-Molekülen auf die tribologischen (Reibungs- und Verschleiß-) Eigenschaften von Gelenkgeweben unter gemischten und Grenzschmierungsbedingungen. Die Forscher testeten bovinen Gelenkknorpel, Meniskus und enzymatisch degradierten Knorpel (mit entferntem Chondroitinsulfat) mittels Reibungs- und Kompressionstests bei verschiedenen Kontaktspannungen (0,5-4 MPa). Die Kompressionstests zeigten, dass degradierter Knorpel schneller deformierte und früher seine Gleichgewichtsposition erreichte, während Meniskus unter Belastung einen stärkeren Reibungsanstieg aufwies als normaler Knorpel. Überraschenderweise hatte die reduzierte Proteoglykan-Konzentration zwar deutliche Auswirkungen auf das biphasische Kompressionsverhalten, jedoch keinen Einfluss auf die Reibungseigenschaften des Gewebes.

PHYSICAL MECHANISMS INVOLVED IN THE GENESIS OF TEMPOROMANDIBULAR JOINT SOUNDS.

10.1046/j.1365-2842.1998.00278.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:57:47
Diese theoretische Studie zielte darauf ab, ein Rahmenwerk zur Unterscheidung verschiedener physikalischer Mechanismen zu entwickeln, die Geräusche im Kiefergelenk (TMJ) erzeugen können. Da eine direkte In-vivo-Beobachtung nicht möglich ist, verwendeten die Autoren Analogien und theoretische Überlegungen, um charakteristische akustische Signaturen für verschiedene Mechanismen wie Aufprall, Reibung, Flüssigkeitsdynamik und elastische Energiefreisetzung zu beschreiben. Die Hauptergebnisse zeigen, dass kurze Einzelgeräusche (Clicks) typischerweise durch Aufprall entstehen, multiple kurze Geräusche (Knacken) durch Stick-Slip-Reibung und Formdefekte verursacht werden, während länger anhaltende Geräusche (Krepitation) auf einfache Gleitreibung zurückzuführen sind. Diese Klassifikation soll Klinikern helfen, klinisch relevante TMJ-Geräusche von anderen Schallphänomenen zu unterscheiden und deren zugrundeliegende

REHABILITATION FOLLOWING SURGICAL PROCEDURES TO ADDRESS ARTICULAR CARTILAGE LESIONS IN THE KNEE.

10.2519/jospt.1998.28.4.232 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:57:41
**Zusammenfassung:**

Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, evidenzbasierte Rehabilitationsleitlinien nach chirurgischen Eingriffen bei Knorpelläsionen am Kniegelenk zu entwickeln. Die Autoren analysieren die Struktur und Funktion des Gelenkknorpels, beschreiben gängige operative Verfahren und leiten daraus Rehabilitationsprinzipien ab. Die Hauptergebnisse zeigen, dass kontrollierte Druckbelastung die Knorpelheilung fördern kann, während übermäßige Scherkräfte schädlich sind. Das empfohlene Rehabilitationsprotokoll umfasst kontrollierte Bewegungsübungen, muskelstärkende Maßnahmen unter Minimierung von Scherkräften, eine Phase der geschützten Gewichtsbelastung gefolgt von progressiver Gelenkbelastung.

EXERCISE PROTECTS AGAINST ARTICULAR CARTILAGE DEGENERATION IN THE HAMSTER.

10.1002/1529-0131(199811)41:113.0.CO;2-L · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:57:35
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf die Knorpeldegeneration bei Hamstern. Junge Hamster (2,5 Monate) wurden mit älteren Hamstern (5,5 Monate) verglichen, die entweder drei Monate lang täglich Laufradtraining (6-12 km/Tag) absolvierten oder sedentär gehalten wurden. Die rasterelektronenmikroskopische Analyse zeigte, dass alle sedentären Hamster Knorpelfibrillationen an den Femurkondylen entwickelten, während die trainierten Hamster ebenso wie die jungen Kontrolltiere eine glatte Knorpeloberfläche behielten. Zusätzlich wiesen sedentäre Tiere einen reduzierten Proteoglykangehalt im Knorpel und ein verringertes Synovialflüssigkeitsvolumen auf, was darauf hinweist, dass regelmäßige Bewegung vor früher Knorpeldegeneration schützt.

INVESTIGATION INTO THE EFFECTS OF PROTEINS AND LIPIDS ON THE FRICTIONAL PROPERTIES OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/s0142-9612(98)00147-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:57:29
Diese Studie untersuchte den Einfluss von Proteinen und Lipiden auf die Reibungseigenschaften von Gelenkknorpel unter verschiedenen Schmierungsbedingungen. Die Forscher verwendeten bovinen Gelenkknorpel, von dem selektiv Lipide (durch Detergenzien) oder Proteine (durch Trypsin-Verdauung) aus der Oberflächenschicht entfernt wurden, und testeten diese Proben in einem Gleitreibungsgerät unter Kontaktdrücken von 0,5 und 4 MPa. Bei hohem Kontaktdruck (4 MPa) zeigten sowohl lipid- als auch proteindefiziente Knorpelproben nur geringfügig erhöhte Reibungskoeffizienten ohne statistische Signifikanz. Bei niedrigerem Kontaktdruck (0,5 MPa) führte die Lipidentfernung zu erhöhter Reibung bei kurzen Belastungszeiten, während die Proteinentfernung die Reibung bei längeren Belastungszeiten reduzierte, was auf unterschiedliche Schmierungsmechanismen in Abhängigkeit

HYALURONIC ACID-BASED POLYMERS AS CELL CARRIERS FOR TISSUE-ENGINEERED REPAIR OF BONE AND CARTILAGE.

10.1002/jor.1100170209 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:57:23
Diese Studie untersuchte die Eignung von Hyaluronsäure-basierten Polymeren (HYAFF 11 und ACP Schwämme) als Trägermaterialien für mesenchymale Progenitorzellen im Knochen- und Knorpel-Tissue-Engineering. Die Forscher verglichen diese Materialien mit keramischen Kalziumphosphat-Trägern durch Zellbindungstests, elektronenmikroskopische Analysen und subkutane Implantation in Nacktmäusen über 3-6 Wochen. HYAFF 11-Schwämme zeigten eine überlegene Zellbindungskapazität (90% mehr Zellen als Keramik) und produzierten nach Implantation 30% mehr Knochen- und Knorpelgewebe pro Flächeneinheit. Die Hyaluronsäure-basierten Materialien erwiesen sich als vorteilhaft, da sie vollständig durch neu gebildetes Gewebe ersetzt werden können, während sie gleichzeitig eine höhere Zelldichte und bessere Geweberegeneration ermöglichen.

STUDIES ON THE KINETICS, METABOLISM AND RE-UTILISATION AFTER INTRA-ARTICULAR ADMINISTRATION OF HYALURONAN TO RABBITS.

10.1055/s-0031-1300438 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:57:16
Diese Studie untersuchte die Pharmakokinetik und den Metabolismus von Hyaluronsäure (HA) nach intraartikulärer Injektion bei Kaninchen. Die Forscher injizierten radioaktiv markierte HA (2.000 kDa) in Kniegelenke und verfolgten deren Verteilung mittels Blutproben, Gelpermeationschromatographie und Radioaktivitätsmessungen in verschiedenen Geweben über 72 Stunden. Die Ergebnisse zeigten, dass HA aus dem Gelenk in die systemische Zirkulation übergeht und dabei progressiv abgebaut wird - von ursprünglich 2.000 kDa in der Synovialflüssigkeit zu kleineren Fragmenten (300-50 kDa) in Synovialmembran und Gelenkknorpel. Die Studie belegte außerdem, dass HA vollständig zu C1-Einheiten metabolisiert und anschließend als körpereigene Bestandteile wiederverwendet wird.

COMPOSITION OF THE EXTRACELLULAR MATRIX IN HUMAN CRICOARYTENOID JOINT ARTICULAR CARTILAGE.

10.1679/aohc.62.149 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:57:09
Diese Studie untersuchte die Zusammensetzung der extrazellulären Matrix im Gelenkknorpel des menschlichen Krikoarytenoidgelenks, da diese bei verschiedenen Kehlkopferkrankungen betroffen ist, aber bisher kaum charakterisiert wurde. Die Forscher verwendeten Lichtmikroskopie, Immunhistochemie sowie Transmissions- und Rasterelektronenmikroskopie, um die Matrixkomponenten zu analysieren und mit Extremitätengelenken zu vergleichen. Die Ergebnisse zeigten, dass der Knorpel verschiedene Glykosaminoglykane (Chondroitin-4-sulfat, Chondroitin-6-sulfat, Keratansulfat) und mehrere Kollagentypen (II, III, VI, IX, XI) enthält, wobei Kollagen Typ III eine besondere schichtspezifische Verteilung aufweist. Eine Besonderheit stellt das Vorkommen von Kollagen Typ III in den oberflächlichen Knorpelschichten dar, was bei Extremitätengelenken bisher nicht nachgewiesen wurde und mö

THE INFLUENCE OF CONTINUOUS SLIDING AND SUBSEQUENT SURFACE WEAR ON THE FRICTION OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1243/0954411991535167 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:57:02
Diese Studie untersuchte den Einfluss von kontinuierlicher Gleitbewegung und Oberflächenverschleiß auf die Reibung von Gelenkknorpel. Die Forscher führten Reibungstests mit hin- und hergehender Bewegung an Knorpel-Metall-Kontakten unter konstanter Belastung durch und verwendeten sowohl Synovialflüssigkeit als auch Ringer-Lösung als Schmiermittel. Die Hauptergebnisse zeigten, dass die Reibungskoeffizienten über 120 Minuten von 0,005 (nach 5 Sekunden) auf 0,50-0,57 anstiegen, wobei die Belastungsdauer den primären Einflussfaktor darstellte, während Oberflächenverschleiß nur einen geringen Beitrag zur Reibungserhöhung leistete. Die Autoren schlussfolgerten, dass die biphasische Schmierung durch Flüssigkeitsphasen-Lastübertragung im Knorpel hauptsächlich für die niedrigen Reibungskoeffizienten verantw

THE SURFACE CONTOUR OF ARTICULAR CARTILAGE IN AN INTACT, LOADED JOINT.

10.1046/j.1469-7580.1999.19510045.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:56:55
Diese Studie untersuchte die Oberflächenstruktur von Gelenkknorpel in intakten, belasteten Gelenken, um die Mechanismen der Gelenkschmierung besser zu verstehen. Die Forscher verwendeten 24 Kaninchenkniegelenke, die ex vivo unter statischer oder dynamischer Belastung schockgefroren und anschließend mittels Licht- und Elektronenmikroskopie analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass belastete Gelenkoberflächen glatt waren und durch einen gleichmäßigen 100 nm breiten, flüssigkeitsgefüllten Spalt getrennt wurden, während unbelastete Oberflächen unregelmäßig erschienen. Diese erste ultrastrukturelle Untersuchung intakter, belasteter Gelenke unterstützt die Theorie der Flüssigkeitsfilmschmierung, konnte jedoch die in bisherigen Modellen postulierte Flüssigkeitseinlagerung in Oberflächenvertiefungen nicht bestätigen.

LUBRICATION OF THE HUMAN ANKLE JOINT IN WALKING WITH THE SYNOVIAL FLUID FILTRATED BY THE CARTILAGE WITH THE SURFACE ZONE WORN OUT: STEADY PURE SLIDING MOTION.

10.1016/s0021-9290(99)00095-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:56:48
Diese Studie untersuchte die Schmierung des menschlichen Sprunggelenks beim Gehen unter der Annahme, dass die Oberflächenzone des Knorpels abgenutzt ist. Die Forscher verwendeten ein zweiphasiges Mischmodell, das sowohl den Knorpel (elastische poröse Matrix + ideale Flüssigkeit) als auch die Synovialflüssigkeit (viskose Flüssigkeit + ideale Flüssigkeit) berücksichtigt, um die Filtration der Synovialflüssigkeit während gleichmäßiger Gleitbewegungen zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass bei abgenutzter Knorpeloberfläche die Synovialflüssigkeit intensiv durch den Knorpel filtriert wird, wodurch kein kontinuierlicher Flüssigkeitsfilm aufrechterhalten werden kann. Stattdessen bildet sich eine etwa 10⁻⁸ m dünne Synovial-Gelschicht, was darauf hindeutet, dass bei abgenutztem Knorpel hauptsächlich Grenzschmierung im Sprunggelenk

THE EFFECT OF MECHANICAL STRAIN ON HYALURONAN METABOLISM IN EMBRYONIC FIBROCARTILAGE CELLS.

10.1016/s0945-053x(99)00044-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:56:41
Diese Studie untersuchte den Einfluss mechanischer Belastung auf den Hyaluronan-Stoffwechsel in embryonalen Faserknorpelzellen, um die Rolle bewegungsinduzierter Stimuli bei der Gelenkentwicklung zu verstehen. Die Forscher isolierten Zellen aus den Gelenkflächen der distalen Tibiakondylen von 18 Tage alten Hühnerembryonen und analysierten nach 10-minütiger mechanischer Dehnung über 24 Stunden verschiedene Parameter des Hyaluronan-Metabolismus. Die mechanische Belastung führte zu einer signifikant erhöhten Hyaluronan-Freisetzung ins Kulturmedium (nach 6 und 24 Stunden), gesteigerter UDP-Glucose-Dehydrogenase-Aktivität, erhöhter CD44-Expression und spezifischer Induktion der mRNA für HA-Synthase 3. Diese Ergebnisse belegen, dass mechanische Reize den Hyaluronan-Stoffwechsel differenziell regulieren und damit eine wichtige Rolle bei der bewegungsabhängigen Gelenkentwick

FINITE ELEMENT MODELING OF THE CERVICAL SPINE: ROLE OF INTERVERTEBRAL DISC UNDER AXIAL AND ECCENTRIC LOADS.

10.1016/s1350-4533(00)00002-3 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:56:35
Diese Studie zielte darauf ab, die biomechanische Rolle der Bandscheiben in der Halswirbelsäule unter verschiedenen Belastungsbedingungen zu untersuchen. Die Forschenden entwickelten ein anatomisch genaues, dreidimensionales Finite-Elemente-Modell der Halswirbelsäule basierend auf CT-Bildern und Kryomikrotom-Schnitten, das alle relevanten Strukturen (Wirbel, Bandscheiben, Gelenke und Bänder) umfasste und experimentell validiert wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass unter allen Belastungsarten hauptsächlich axiale Kräfte (im Vergleich zu Scherkräften) durch die Bandscheiben übertragen wurden, wobei der ventrale Bereich der Bandscheibe höhere axiale Kraftvariationen widerstand, während der dorsale Bereich größere Scherkräfte übertrug. Diese Erkenntnisse verbessern das Verständnis der biomechanischen Funktion der Halswirbelsäulen-Bandscheiben und können für klinische Anwendungen relevant sein.

DEVELOPMENT OF ARTIFICIAL ARTICULAR CARTILAGE.

10.1243/0954411001535246 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:56:29
Diese Studie zielte darauf ab, einen künstlichen Gelenkknorpel auf Basis von Polyvinylalkohol-Hydrogel (PVA-H) zu entwickeln und dessen biomechanische Eigenschaften sowie Biokompatibilität zu untersuchen. Die Forscher analysierten die Schmierungseigenschaften, Dämpfungseffekte und Verschleißfestigkeit von PVA-H im Vergleich zu Polyethylen in vitro, führten histologische Biokompatibilitätsstudien durch und testeten das Material in Hundemodellen mit einem Titan-Mesh-Verbundsystem. Die Ergebnisse zeigten, dass PVA-H bessere Schmierungseigenschaften und Dämpfungseffekte als Polyethylen aufwies, obwohl der Verschleiß höher war, und dass das Hydrogel-Komposit im Tiermodell minimale Schäden am Gelenkknorpel verursachte, während harte Materialien wie Alumina deutliche pathologische Veränderungen hervorriefen. Die Studie demonstriert das Potenzial von PVA-H als vielv

ARTIFICIAL ARTICULAR CARTILAGE: MECHANOELECTRICAL TRANSDUCTION UNDER DYNAMIC COMPRESSIVE LOADING.

10.1046/j.1525-1594.2000.06538.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:56:15
**Zusammenfassung:**

Diese Studie zielte auf die Entwicklung von Hydrogelen als künstlicher Gelenkknorpelersatz ab, die das mechanoelektrische Verhalten von natürlichem Knorpel nachahmen können. Die Forscher synthetisierten Hydrogele durch Copolymerisation von 2-Hydroxyethylmethacrylat mit Acrylsäure, um negativ geladene Gruppen in das Makromolekularnetzwerk einzubauen. Unter dynamischer Druckbelastung zeigten die entwickelten Hydrogele eine mechanoelektrische Transduktion, wobei die Potentialamplitude mit zunehmender Ladungsdichte anstieg. Diese Eigenschaft ist entscheidend, da sie die zelluläre Aktivität der Chondrozyten moduliert und somit für die Gewebereparatur von fundamentaler Bedeutung ist.

THE INFLUENCE OF THE ACETABULAR LABRUM ON HIP JOINT CARTILAGE CONSOLIDATION: A POROELASTIC FINITE ELEMENT MODEL.

10.1016/s0021-9290(00)00042-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:56:05
Diese Studie untersuchte mittels eines poroelastischen Finite-Elemente-Modells, wie das Acetabulumslabrum die biomechanischen Eigenschaften des Hüftgelenkknorpels beeinflusst. Die Forscher entwickelten ein zweidimensionales Modell einer koronalen Schicht durch acetabuläre und femorale Knorpelschichten sowie das Labrum und simulierten eine Langzeitbelastung von 10.000 Sekunden. Die Ergebnisse zeigten, dass das Labrum eine wichtige Barriere für den Flüssigkeitsabfluss aus dem Knorpel darstellt - ohne Labrum konsolidierte der Knorpel 40% schneller und die Kontaktspannungen zwischen den Gelenkflächen stiegen um bis zu 92%. Das Labrum trägt somit wesentlich zur Gelenkstabilität bei, reduziert schädliche Spannungen im Knorpel und verhindert vorzeitigen Verschleiß durch erhöhte Reibung.

CONCLUSIONS REGARDING THE INFLUENCE OF EXERCISE ON THE DEVELOPMENT OF THE EQUINE MUSCULOSKELETAL SYSTEM WITH SPECIAL REFERENCE TO OSTEOCHONDROSIS.

10.1111/j.2042-3306.1999.tb05323.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:55:59
Diese multidisziplinäre Studie untersuchte den Einfluss verschiedener Bewegungsregimes auf die Entwicklung des Bewegungsapparats und die Entstehung von Osteochondrose (OC) bei 43 genetisch prädisponierten Fohlen bis zum Alter von 5 Monaten. Die Fohlen wurden in drei Gruppen eingeteilt (Boxenruhe, Boxenruhe mit Training, freie Weidehaltung) und mittels klinischer Untersuchungen, Röntgen, Biopsien, Ganganalyse sowie umfassenden postmortalen Analysen aller muskuloskelettalen Gewebe untersucht. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Bewegung zwar nicht die Anzahl der OC-Läsionen beeinflusste, jedoch deren Verteilung im Gelenk, wobei sich OC als dynamischer Prozess erwies, bei dem Läsionen sowohl entstehen als auch spontan zurückbilden können. Bewegungsmangel verzögerte generell die Gewebeentwicklung, während hochintensives Training langanhaltende negative Effekte auf die Chondrozytenviabil

SYNOVIAL FLUID CHONDROITIN SULPHATE EPITOPES 3B3 AND 7D4, AND GLYCOSAMINOGLYCAN IN HUMAN KNEE OSTEOARTHRITIS AFTER EXERCISE.

10.1136/ard.59.11.887 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:55:50
Diese Studie untersuchte, ob Gehtraining bei Kniearthrose den Knorpelstoffwechsel negativ beeinflusst, indem Biomarker in der Gelenkflüssigkeit analysiert wurden. 30 ältere Patienten mit Kniearthrose (Kellgren-Lawrence Grade II-IV) wurden randomisiert einer Kontrollgruppe oder einer 12-wöchigen Gehtrainings-Gruppe zugeteilt, wobei vor und nach der Intervention Chondroitinsulfat-Epitope (3B3, 7D4) und Glykosaminoglykane (GAG) in der Synovialflüssigkeit mittels ELISA und Farbstoffbindungsassay gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten keine signifikanten Veränderungen der Biomarker-Konzentrationen nach 12 Wochen Gehtraining im Vergleich zur Kontrollgruppe. Die Studie schlussfolgert, dass 12-wöchiges Gehtraining keine nachweisbaren schädlichen Auswirkungen auf den Knorpelstoffwechsel bei Kniearthrose-Patienten hat

PRIMARY CHONDROCYTES RESIST HYDROSTATIC PRESSURE-INDUCED STRESS WHILE PRIMARY SYNOVIAL CELLS AND FIBROBLASTS SHOW MODIFIED HSP70 RESPONSE.

10.1053/joca.2000.0354 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:55:43
Diese Studie untersuchte die Rolle von Hitzeschockproteinen (HSP70) bei der Anpassung verschiedener Zelltypen an hydrostatischen Druck, wie er bei Gelenkbelastung auftritt. Die Forscher analysierten mittels Northern und Western Blotting sowie Gel-Shift-Assays die HSP70-Expression in primären bovinen Chondrozyten und Synovialzellen sowie humanen Fibroblasten unter Druckbelastung. Die Ergebnisse zeigten, dass Chondrozyten als druckadaptierte Zellen keine HSP70-Antwort auf hydrostatischen Druck zeigten, während Synovialzellen und Fibroblasten mit deutlicher HSP70-Akkumulation reagierten. Die Studie legt nahe, dass die HSP70-Expression als Indikator für den chondrozytären Phänotyp dienen könnte, was therapeutische Bedeutung für die Behandlung von Knorpelläsionen haben könnte.

INTRA-ARTICULAR PRESSURE PROFILES OF THE CADAVERIC EQUINE FETLOCK JOINT IN MOTION.

10.1111/j.2042-3306.2001.tb00599.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:55:38
Diese Studie untersuchte den Einfluss von Gelenkbewegung und initial erhöhtem intraartikulären Druck auf die Druckprofile in Kadaver-Fesselgelenken von Pferden als Vorbereitung für In-vivo-Studien. An elf equinen Kadaver-Metatarsophalangealgelenken wurden Flexions-Extensions-Bewegungen mit zwei verschiedenen Frequenzen (5 und 10 Zyklen/min) unter normalem (-5 mmHg) und erhöhtem (30 mmHg) intraartikulären Ausgangsdruck durchgeführt. Die Hauptergebnisse zeigten, dass bei erhöhtem Ausgangsdruck und höherer Bewegungsfrequenz der Druckverlust signifikant zunahm (bis zu 28,9%), wobei Spitzendruckwerte in Flexion oft über 100 mmHg erreichten, was zu intermittierender synovialer Ischämie führen könnte. Zusätzlich veränderte sich der Gelenkwinkel mit dem niedrigsten Druck abhängig vom initialen intraartikulären Druck,

INTRA-ARTICULAR HYALURONIC ACID FOLLOWING KNEE IMMOBILISATION FOR 6 WEEKS IN RABBITS.

10.1007/s100670170078 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:55:31
Diese Studie untersuchte, ob intraartikuläre Hyaluronsäure-Injektionen die Knorpelregeneration nach Knieimmobilisation verbessern können. An 32 Kaninchen wurde ein Knie für 6 Wochen immobilisiert, gefolgt von 6 Wochen Remobilisation, wobei die Hälfte der Tiere wöchentliche Hyaluronsäure-Injektionen erhielt. Die Ergebnisse zeigten, dass die Hyaluronsäure-Behandlung zu einer signifikant kleineren degenerierten Gelenkoberfläche und einem höheren Glykosaminoglykan-Gehalt im Knorpel führte im Vergleich zur alleinigen Remobilisation. Die Autoren schlussfolgern, dass Hyaluronsäure-Injektionen die Knorpelregeneration nach Immobilisation fördern können, empfehlen jedoch weitere Studien vor einer routinemäßigen klinischen Anwendung.

EFFECTS OF HIGH MOLECULAR WEIGHT HYALURONAN ON THE DISTRIBUTION AND MOVEMENT OF PROTEOGLYCAN AROUND CHONDROCYTES CULTURED IN ALGINATE BEADS.

10.1053/joca.2000.0395 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:55:25
Diese Studie untersuchte, wie hochmolekulare Hyaluronsäure (HA) die Verteilung und Bewegung von Proteoglykanen um Chondrozyten beeinflusst, die in Alginat-Kügelchen kultiviert wurden. Die Forscher verwendeten Kaninchen-Chondrozyten, radioaktive Markierung mit [³⁵S]Sulfat und immunhistochemische Analysen, um den Proteoglykan-Stoffwechsel in zwei verschiedenen Regionen zu messen: der zellnahen Matrix und der weiter entfernten Matrix. Die Ergebnisse zeigten, dass die Zugabe von HA (0,125-1,0 mg/ml) die Proteoglykan-Synthese in der zellnahen Matrix reduzierte, während sie gleichzeitig in der weiter entfernten Matrix zunahm. Dies deutet darauf hin, dass externe Hyaluronsäure den Transport neu synthetisierter Proteoglykane von der unmittelbaren Zellumgebung in entferntere Matrixbereiche fördert, was sowohl in Zellkulturen als auch in degeneriertem

STRONG HYALURONAN EXPRESSION IN THE FULL-THICKNESS RAT ARTICULAR CARTILAGE REPAIR TISSUE.

10.1007/s004180100265 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:55:19
Diese Studie untersuchte die Verteilung von Hyaluronan im Knorpelreparaturgewebe von Ratten im Vergleich zu anderen Glykosaminoglykanen. Die Forscher erzeugten tiefe Knorpeldefekte im medialen Femurkondylus von Ratten und verglichen zwei Gruppen - eine mit freier Bewegung und eine mit programmiertem Lauftraining - über 4 und 8 Wochen mittels histologischer Analyse. Die Hauptergebnisse zeigten eine deutlich verstärkte Hyaluronan-Expression im Reparaturgewebe, besonders in Bereichen mit mesenchymalen Vorläuferzellen und um hypertrophe Chondrozyten während der endochondralen Ossifikation. Die Studie schlussfolgert, dass Hyaluronan stark im frühen Knorpelreparaturgewebe exprimiert wird und als sensitiver Marker für abnormale Knorpelstruktur dienen kann.

OSCILLATING FLUID FLOW REGULATES CYTOSOLIC CALCIUM CONCENTRATION IN BOVINE ARTICULAR CHONDROCYTES.

10.1016/s0021-9290(00)00158-5 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:55:12
Diese Studie untersuchte, wie oszillierende Fluidströmung die intrazelluläre Calciumkonzentration in bovinen Gelenkknorpelzellen (Chondrozyten) beeinflusst. Die Forscher verwendeten eine Parallelplatten-Flusskammer, um Chondrozyten verschiedenen Strömungsmustern (konstant, 0,5, 1 oder 5 Hz oszillierend) bei unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten auszusetzen, wobei die Calciumkonzentration mittels Fluoreszenz-Mikroskopie gemessen wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass oszillierende Fluidströmung die Calciumkonzentration signifikant erhöhte, wobei die Antwort mit steigender Fließgeschwindigkeit zunahm, aber mit höherer Frequenz abnahm. Die Anwesenheit von Serum verstärkte diese mechanische Antwort der Chondrozyten zusätzlich, was die wichtige Rolle der belastungsinduzierten oszillierenden Fluidströmung für die Mechanotransduktion im Knorpel unter

PHOSPHOLIPID COMPOSITION OF ARTICULAR CARTILAGE BOUNDARY LUBRICANT.

10.1016/S0736-0266(00)00064-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:55:06
Diese Studie zielte darauf ab, die Phospholipidzusammensetzung der molekularen Grenzschmierschicht auf der Oberfläche von normalem Gelenkknorpel zu charakterisieren. Die Forscher isolierten und identifizierten verschiedene Phospholipidtypen mittels Extraktion, Chromatographie und Massenspektroskopie, wobei sie auch die Fettsäureketten durch Gaschromatographie und Elektrospray-Ionisations-Massenspektrometrie analysierten. Die Hauptkomponenten der Lipidschicht waren Phosphatidylcholin (41%), Phosphatidylethanolamin (27%) und Sphingomyelin (32%), wobei alle drei Lipidtypen überwiegend ungesättigte Fettsäuren mit Ölsäure (C18:1) als häufigster Komponente aufwiesen. Diese Erkenntnisse liefern wichtige Grundlagen für das Verständnis der Grenzschmierung in Gelenken unter hoher Belastung.

MOLECULAR BASIS OF OSTEOARTHRITIS: BIOMECHANICAL ASPECTS.

10.1007/s00018-002-8402-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:55:00
Diese Übersichtsarbeit untersucht die biomechanischen Grundlagen der Osteoarthrose, insbesondere ob veränderte Knorpeleigenschaften Ursache oder Folge der Erkrankung sind. Die Autoren analysieren physikalische Knorpelveränderungen durch Alterung, Krankheit und mechanische Belastung, wobei sie sich auf altersbedingte Kollagen-Quervernetzung und Chondrozytenreaktionen auf verschiedene Belastungen konzentrieren. Zusätzlich werden biomechanische Eigenschaften und Matrixsynthese von Knorpelgewebe aus Knie- und Sprunggelenk verglichen. Die Studie zielt darauf ab zu erklären, warum das Sprunggelenk weniger häufig von fortschreitender Osteoarthrose betroffen ist als das Kniegelenk.

THE CANINE 'GROOVE' MODEL, COMPARED WITH THE ACLT MODEL OF OSTEOARTHRITIS.

10.1053/joca.2001.0491 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:54:55
Diese Studie verglich ein neues Hunde-"Rille"-Modell für Osteoarthritis mit dem etablierten ACLT-Modell (Kreuzbandtranssektion). Bei zehn Beagle-Hunden wurden Rillen in den Gelenkknorpel der Femurkondylen geschnitten, ohne das subchondrale Knochen zu beschädigen, gefolgt von 10 Wochen intensivierter Gelenkbelastung. Die histologische und biochemische Analyse zeigte typische OA-Charakteristika wie Chondrozytencluster, Proteoglykanverlust, veränderten Matrixstoffwechsel und erhöhte MMP-Aktivität in der Synovialflüssigkeit - vergleichbar mit dem ACLT-Modell. Das neue "Rille"-Modell erzeugt somit ähnliche degenerative Veränderungen wie das ACLT-Modell, jedoch ohne permanente Gelenkinstabilität, was es möglicherweise sensitiver für Therapiestudien macht.

TREATMENT OF OSTEOCHONDRAL DEFECTS WITH AUTOLOGOUS BONE MARROW IN A HYALURONAN-BASED DELIVERY VEHICLE.

10.1089/107632702753725085 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:54:49
Diese Studie untersuchte, ob die Zugabe von autologem Knochenmark zu einem Hyaluronan-basierten Scaffold die Reparatur von osteochondralen Defekten verbessert. An 33 Kaninchen wurden 3 mm große osteochondrale Defekte mit Fibronectin-beschichteten Hyaluronan-Schwämmen mit oder ohne Knochenmark behandelt und über 24 Wochen histologisch evaluiert. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Behandlungsgruppen nach 4 Wochen eine gute Defektfüllung mit Knochen und gut integriertem Knorpel erreichten, wobei das Knochenmark lediglich die frühen Reparaturphasen (3 Wochen) zu beschleunigen schien. Das Hyaluronan-Scaffold erwies sich als effektives Trägermaterial, das die natürliche Reparaturantwort organisiert und die Integration des neugebildeten Knorpels mit dem angrenzenden Gewebe fördert.

SURFACE FISSURES IN ARTICULAR CARTILAGE: EFFECT OF PATHOLOGICAL CHANGES IN SYNOVIAL FLUID.

10.1016/s0268-0033(02)00105-5 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:54:42
Diese theoretische Studie untersuchte die Entstehungsmechanismen von Oberflächenrissen im Gelenkknorpel unter gesunden und pathologischen Bedingungen. Die Forscher entwickelten ein mathematisches Dreiphasen-Modell der oberflächlichen Tangentialzone des Gelenkknorpels, bestehend aus Kollagenfasern, Matrix und infiltrierter Synovialflüssigkeit, und analysierten dies mithilfe mesomechanischer Konzepte. Die Ergebnisse zeigen, dass Oberflächenrisse nicht nur durch schnelle Stoßbelastungen in gesunden Gelenken entstehen können, sondern auch durch pathologische Verdünnung der Synovialflüssigkeit verursacht werden. In Gelenken mit entzündlich veränderter Synovialflüssigkeit können bereits normale Gehbelastungen zur Rissbildung führen, was die klinische Bedeutung von Synovialflüssigkeitsveränderungen bei der Knorpeldegeneration unterstreicht.

REPAIR OF OSTEOCHONDRAL DEFECT WITH TISSUE-ENGINEERED TWO-PHASE COMPOSITE MATERIAL OF INJECTABLE CALCIUM PHOSPHATE AND HYALURONAN SPONGE.

10.1089/10763270260424187 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:54:37
Diese Studie untersuchte die Reparatur von osteochondralen Defekten im Kaninchenknie mittels eines zweiphasigen Kompositmaterials aus injizierbarem Kalziumphosphat (ICP) und Hyaluronan-Schwämmen. Die Forscher erzeugten 3 mm große Defekte in der Femurkondyle, füllten diese zunächst mit ICP auf und setzten darauf Hyaluronan-Schwämme mit oder ohne Knochenmarkzellen ein. Nach 4 und 12 Wochen zeigte die histologische Analyse eine nahezu vollständige Defektfüllung mit vier distinkten Reparaturzonen, wobei sich zonale Knorpelstrukturen entwickelten und die Zugabe von Knochenmarkzellen zu besserer Zellularität und Integration führte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dieses zweiphasige Kompositmaterial vielversprechend für die osteochondrale Defektreparatur ist, da es sowohl mechanische Unterstützung als auch ein chondrogenes Gerüst bietet.

AN IN VITRO INVESTIGATION OF THE ACETABULAR LABRAL SEAL IN HIP JOINT MECHANICS.

10.1016/s0021-9290(02)00365-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:54:30
Diese In-vitro-Studie untersuchte die Dichtungsfunktion des Hüftlabrums und dessen Einfluss auf die Gelenkbiomechanik. An sechs menschlichen Hüftgelenken wurde die Knorpelkonsolidierung unter konstanter (0,75-faches Körpergewicht) und zyklischer Belastung vor und nach vollständiger Labrumentfernung gemessen, wobei gleichzeitig der intraartikuläre Flüssigkeitsdruck erfasst wurde. Nach Labrumentfernung stieg die initiale Konsolidierungsrate um 22% und die finale Konsolidierungsverschiebung um 21%, während der hydrostatische Druck von durchschnittlich 541 kPa auf 216 kPa (konstante Belastung) bzw. von 550 kPa auf 195 kPa (zyklische Belastung) abfiel. Die Ergebnisse bestätigen, dass das intakte Labrum als Dichtung fungiert, den intraartikulären Flüssigkeitsdruck erhöht und dadurch die Knorpelkonsolidierung verlangsamt

DYNAMIC COMPRESSIVE STRAIN INHIBITS NITRIC OXIDE SYNTHESIS BY EQUINE CHONDROCYTES ISOLATED FROM DIFFERENT AREAS OF THE CARTILAGE SURFACE.

10.2746/042516403775600532 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:54:24
Diese Studie untersuchte, wie sich mechanische Belastung auf die Stickstoffmonoxid (NO)-Synthese von Chondrozyten aus verschiedenen Gelenkbereichen auswirkt. Die Forscher isolierten Chondrozyten aus stark belasteten (Patellarinne) und wenig belasteten (Femurkondylus) Bereichen von Pferdegelenken, kultivierten diese in Agarose-Konstrukten und setzten sie 48 Stunden lang dynamischer Kompression (1 Hz) aus. Die Ergebnisse zeigten, dass dynamische Kompression die NO-Synthese bei allen Chondrozyten hemmte, unabhängig von ihrer Herkunft, während sich Proteoglykansynthese und Zellproliferation zwischen den verschiedenen Chondrozyten-Subpopulationen unterschieden. Diese unterschiedlichen Reaktionen der Chondrozyten aus verschiedenen Gelenkbereichen könnten einen wichtigen Mechanismus darstellen, durch den sich das Knorpelgewebe an die spezifischen biomechanischen Anforderungen verschiedener Gelenkregionen anpasst.

CHONDROCYTE TRANSPLANTATION INTO ARTICULAR CARTILAGE DEFECTS WITH USE OF CALCIUM ALGINATE: THE FATE OF THE CELLS.

10.2106/00004623-200309000-00015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:54:19
Diese Studie untersuchte das Schicksal transplantierter Chondrozyten bei der Reparatur von Knorpeldefekten, indem die Zellen mit grün fluoreszierendem Protein markiert und in Calcium-Alginat eingebettet in osteochondrale Defekte bei Kaninchen implantiert wurden. Die Forscher analysierten sowohl in vitro als auch in vivo die Genexpression knorpelspezifischer Marker und verfolgten die transplantierten Zellen über vier Wochen mittels Konfokalmikroskopie. Die Ergebnisse zeigten, dass Alginat die Expression knorpelspezifischer Gene fördert und die markierten Chondrozyten zwar über den gesamten Beobachtungszeitraum nachweisbar blieben, ihre Zelldichte jedoch von 100% nach einer Woche auf nur 15% nach vier Wochen abnahm. Wichtig ist, dass sich die transplantierten Zellen nicht in das Reparaturgewebe integrierten und offenbar nicht zur Bildung von funktionellem Reparaturgewebe beitrugen.

DEVELOPMENT OF SYNOVIAL JOINTS.

10.1002/bdrc.10015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:54:11
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Entwicklungsmechanismen von Synovialgelenken während der Embryogenese. Die Autoren beschreiben zwei Hauptprozesse: zunächst die knorpelige Differenzierung über die zukünftigen Gelenkregionen mit anschließender sekundärer Segmentierung durch Bildung einer nicht-knorpeligen Region namens Interzone. Die Interzone fungiert als wichtiges Signalzentrum und exprimiert verschiedene Wachstumsfaktoren wie GDF-5, BMPs und deren Antagonisten (z.B. Noggin) sowie WNT-14, wobei eine Überexpression von BMPs oder der Verlust von Noggin zu Gelenkfusionen führt. Die Gelenkhöhlenbildung erfolgt durch selektive Hyaluronsäure-Synthese der Interzone-Zellen, und während der Höhlenerweiterung entwickeln sich sowohl Synovium als auch Gelenkknorpel aus der Interzone-Zellpopulation, wobei der Gelenkknorpel durch appositionelles Wachstum von Vorläufer-/Stammzellen

THE EFFECT OF BODY MASS AND PHYSICAL ACTIVITY ON THE DEVELOPMENT OF GUINEA PIG OSTEOARTHROSIS.

10.1080/00016470310017767 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:54:05
Diese Studie untersuchte den Einfluss von Körpergewicht und körperlicher Aktivität auf die spontane Entwicklung von Osteoarthrose bei Meerschweinchen. 6 Monate alte männliche Tiere wurden in drei Gruppen eingeteilt: Kontrolltiere unter Standardbedingungen, mobilisierte Tiere mit uneingeschränkter Bewegung in großen Räumen, und eine Diätgruppe mit reduziertem Körpergewicht. Die histologische und biochemische Analyse nach 9 und 12 Monaten zeigte, dass die mobilisierten Tiere die stärksten Osteoarthrose-Veränderungen entwickelten (60% der Knorpeloberfläche betroffen), während die Diätgruppe die geringsten Schäden aufwies (2% betroffen). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Gewichtsreduktion die Osteoarthrose-Progression bei statischer Belastung verlangsamt, während erhöhte körperliche Aktivität nach initialer Knorpelschädigung eher schädlich wirkt.

THE EFFECT OF MECHANICAL LOAD ON INTEGRIN SUBUNITS ALPHA5 AND BETA1 IN CHONDROCYTES FROM MATURE AND IMMATURE CARTILAGE EXPLANTS.

10.1007/s00441-003-0836-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:53:58
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung die Integrin-Untereinheiten alpha5 und beta1 in Chondrozyten aus unreifem und reifem Rinderknorpel beeinflusst. Knorpelexplantate wurden für 6 und 24 Stunden einer zyklischen Druckbelastung von 1 MPa ausgesetzt, anschließend wurden die Chondrozyten enzymatisch isoliert und der Integringehalt mittels Durchflusszytometrie quantifiziert. Die mechanische Belastung führte zu einem Anstieg der Integrin-alpha5-Untereinheit sowohl in unreifem als auch reifem Knorpel nach 6 Stunden, während die beta1-Untereinheit unverändert blieb und die Werte nach 24 Stunden wieder auf Kontrollniveau zurückkehrten. Diese Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass Integrin alpha5beta1 als Mechanotransduktor zwischen Chondrozyten und extrazellulärer Matrix fungiert und zur Anpassung des Knorpels an mechanische Belastung b

IMMUNOHISTOCHEMICAL STUDY OF THE UPPER SURFACE LAYER IN RAT MANDIBULAR CONDYLAR CARTILAGE.

10.14670/HH-19.29 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:53:50
Diese Studie untersuchte die Verteilung von Hyaluronsäure und Fibronectin in der oberen Oberflächenschicht des Kiefergelenkknorpels bei Ratten mittels immunhistochemischer Methoden. Die Forscher verwendeten verschiedene Präparationstechniken einschließlich Kryoschnitte, Streptavidin-Peroxidase-Färbung, indirekte Immunfluoreszenz und Immunogold-Markierung für ultrastrukturelle Analysen. Die Ergebnisse zeigten, dass die obere Oberflächenschicht eine doppelschichtige Struktur aufweist: eine fibronectinpositive Schicht direkt an der Knorpeloberfläche und eine darüberliegende hyaluronsäurehaltige Schicht. Diese spezifische Anordnung deutet darauf hin, dass Hyaluronsäure in vivo mit Fibronectin in der Knorpelmatrix verbunden ist und gemeinsam zur Gelenkschmierung bei Kiefergelenkbewegungen beiträgt.

COLLAGENASE-1 (MMP-1) ACTIVITY IN EQUINE SYNOVIAL FLUID: INFLUENCE OF AGE, JOINT PATHOLOGY, EXERCISE AND REPEATED ARTHROCENTESIS.

10.2746/0425164044864705 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:53:43
Diese Studie untersuchte die Aktivität von Kollagenase-1 (MMP-1) in der Synovialflüssigkeit von Pferden verschiedener Altersgruppen und mit Osteoarthritis, um das Potenzial als Biomarker für Gelenkerkrankungen zu bewerten. Die MMP-1-Aktivität wurde mittels fluorogenem Peptidsubstrat in Synovialflüssigkeitsproben von fetalen, juvenilen und adulten Pferden sowie von Pferden mit Osteoarthritis gemessen, wobei auch der Einfluss von Training und wiederholten Gelenkpunktionen analysiert wurde. Die Ergebnisse zeigten eine altersbedingte Abnahme der MMP-1-Aktivität (15-fach höher bei Feten als bei Jungtieren), während Pferde mit Osteoarthritis erhöhte MMP-1-Werte aufwiesen und wiederholte Arthrozentesen die Aktivität signifikant steigerten. Die Studie bestätigt MMP-1 als vielversprechenden Biomarker für frühe Gelenkerkrankungen, wobei jedoch physiologische

PERMEABILITY OF MUSCULOSKELETAL TISSUES AND SCAFFOLDING MATERIALS: EXPERIMENTAL RESULTS AND THEORETICAL PREDICTIONS.

10.1615/critrevbiomedeng.v31.i12.10 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:53:36
Diese Übersichtsarbeit untersuchte die Permeabilität von muskuloskelettalen Geweben und Scaffold-Materialien, da Flüssigkeitsbewegungen entscheidende biologische Prozesse wie Nährstofftransport und mechanische Signalübertragung steuern. Die Autoren führten eine systematische Analyse experimentell bestimmter Permeabilitätswerte verschiedener muskuloskelettaler Gewebe durch und fassten verfügbare mikrostrukturelle Modelle zusammen, die die Gesamtpermeabilität mit mikrostrukturellen Fließprofilen verknüpfen. Die Ergebnisse zeigen, dass mathematische Modelle es ermöglichen, Permeabilität über verschiedene hierarchische Längenskalen hinweg zu verstehen und Struktur-Funktions-Beziehungen aufzudecken. Diese Erkenntnisse sind besonders relevant für das Tissue Engineering, da Flüssigkeitstransportphänomene oft vernachlässigt werden, aber entscheidend für die Entwicklung funktioneller Gewebeersatzmaterialien sind.

EXPERIMENTAL VERIFICATION OF THE ROLE OF INTERSTITIAL FLUID PRESSURIZATION IN CARTILAGE LUBRICATION.

10.1016/j.orthres.2003.07.002 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:53:29
Diese Studie untersuchte die Rolle des interstitiellen Flüssigkeitsdrucks bei der Knorpelschmierung durch gleichzeitige Messung von Reibungskoeffizient und Flüssigkeitslastunterstützung. Die Forscher testeten bovine Knorpelproben unter konstanter Belastung (4,5 N) gegen Glas in einem oszillierenden Reibungsversuch und verfolgten die Parameter über Zeiträume von 920 bis 19.870 Sekunden. Die Ergebnisse zeigten eine starke negative Korrelation (R²=0,96): Während die interstitielle Flüssigkeitslastunterstützung von 88,8% auf 8,7% abnahm, stieg der Reibungskoeffizient von 0,010 auf 0,243 an. Diese Befunde bestätigen, dass die interstitielle Flüssigkeitspressurisierung ein primärer Mechanismus zur Regulierung der Reibungseigenschaften von Gelenkknorpel ist und unterstützen das Konzept der gemischten Schmierung an der Kontaktoberflä

THE FRICTIONAL COEFFICIENT OF THE TEMPOROMANDIBULAR JOINT AND ITS DEPENDENCY ON THE MAGNITUDE AND DURATION OF JOINT LOADING.

10.1177/154405910408300510 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:53:22
Diese Studie untersuchte, wie sich Belastungsstärke und -dauer auf den Reibungskoeffizienten des Kiefergelenks (TMJ) auswirken. Die Forscher verwendeten einen Pendel-Reibungstester an 20 intakten Schweine-Kiefergelenken, um den Reibungskoeffizienten unter verschiedenen Belastungsbedingungen (50 N und 80 N) und Zeiträumen (5 Sekunden bis 1 Stunde) zu messen. Die Ergebnisse zeigten, dass der mittlere Reibungskoefficient von 0,0145 nach 5 Sekunden auf über 0,0220 nach einer Stunde anstieg, wobei höhere Belastungen (80 N) zu signifikant größeren Reibungskoeffizienten führten. Die Studie bestätigt, dass sowohl die Stärke als auch die Dauer der Gelenkbelastung proportional mit dem Reibungskoeffizienten im Kiefergelenk zusammenhängen.

DOSE-RESPONSE RELATIONSHIP FOR EXERCISE ON SEVERITY OF EXPERIMENTAL OSTEOARTHRITIS IN RATS: A PILOT STUDY.

10.1016/j.joca.2004.06.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:53:16
Diese Pilotstudie untersuchte den dosisabhängigen Einfluss von kalibriertem Lauftraining auf die Progression struktureller Läsionen in einem experimentellen Osteoarthritis-Modell bei Ratten. Die Forscher induzierten Osteoarthritis durch Durchtrennung des vorderen Kreuzbandes und teilten die Tiere in vier Gruppen ein: eine Kontrollgruppe ohne Training sowie drei Trainingsgruppen mit geringer, moderater und intensiver Belastung. Die histologischen Analysen nach 14 und 28 Tagen zeigten, dass geringes bis moderates Training die Knorpelschäden signifikant reduzierte und gleichzeitig das protektive Hitzeschockprotein HSP70 erhöhte sowie die Chondrozyten-Apoptose verringerte. Intensives Training hingegen hob diese chondroprotektiven Effekte auf, was auf einen "Burn-out"-Mechanismus mit Verlust der HSP70-Schutzwirkung hindeutet.

HYLAN G-F 20 EFFICACY ON ARTICULAR CARTILAGE QUALITY IN PATIENTS WITH KNEE OSTEOARTHRITIS: CLINICAL AND MRI ASSESSMENT.

10.1007/s10067-004-1043-z · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:53:10
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte die Wirksamkeit intraartikulärer Hyaluronsäure-Injektionen (Hylan G-F 20) auf Symptome und Knorpelqualität bei Kniearthrose-Patienten. 30 Patienten erhielten entweder drei wöchentliche Hyaluronsäure-Injektionen (n=20) oder Kochsalzlösung als Kontrolle (n=10), wobei klinische Parameter über 8 Wochen mittels Schmerzskalen, WOMAC-Index und Gehzeit erfasst und die patellofemorale Knorpelqualität per MRT beurteilt wurden. Die Hyaluronsäure-Behandlung zeigte signifikante Verbesserungen aller klinischen Parameter gegenüber Placebo, mit schmerzlindernder Wirkung bereits ab der 3. Woche und funktionellen Verbesserungen nach 8 Wochen. Obwohl die MRT-Analyse innerhalb der Hyaluronsäure-Gruppe eine signifikante Knorpelverbesserung zeigte, war der

SURFACE MOTION UPREGULATES SUPERFICIAL ZONE PROTEIN AND HYALURONAN PRODUCTION IN CHONDROCYTE-SEEDED THREE-DIMENSIONAL SCAFFOLDS.

10.1089/ten.2005.11.249 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:53:00
Diese Studie untersuchte, wie gelenkspezifische Bewegungen die Produktion wichtiger Gelenkschmierproteine in künstlich gezüchtetem Knorpel beeinflussen. Die Forscher verwendeten einen speziellen Bioreaktor, um Chondrozyten-besiedelte Polyurethan-Scaffolds entweder statischer/dynamischer Kompression oder zusätzlicher Oberflächenbewegung gegen eine Keramikkugel auszusetzen. Die Ergebnisse zeigten, dass Oberflächenbewegung die Genexpression und Produktion von Superficial Zone Protein (SZP) und Hyaluronsäure signifikant steigerte, während reine axiale Kompression diese Effekte nicht hervorrief. Diese Befunde legen nahe, dass gelenkähnliche Bewegungsmuster entscheidend für die Entwicklung funktionsfähiger Gelenkoberflächen in der Knorpel-Tissue-Engineering sind.

EFFECTS OF HYALURONAN ON THREE-DIMENSIONAL MICROARCHITECTURE OF SUBCHONDRAL BONE TISSUES IN GUINEA PIG PRIMARY OSTEOARTHROSIS.

10.1016/j.bone.2004.12.010 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:52:54
Diese Studie untersuchte die Wirkung von intraartikulären Hyaluronsäure (HA)-Injektionen auf die subchondrale Knochenstruktur bei Meerschweinchen mit primärer Osteoarthrose. Die Forscher behandelten 56 männliche Meerschweinchen über verschiedene Zeiträume (2,5 oder 5,5 Monate) mit hochmolekularer HA und analysierten anschließend die dreidimensionale Knochenmikroarchitektur mittels Micro-CT sowie mechanische Eigenschaften. Die Ergebnisse zeigten, dass HA den Knorpel effektiv vor Degeneration schützte und gleichzeitig die subchondrale Knochendichte und -dicke reduzierte, wodurch eine stab-ähnliche Trabekelstruktur entstand, die den Knochen nachgiebiger machte und damit die Knorpelbelastung verringerte. Besonders bemerkenswert war, dass bereits eine kurzzeitige frühe HA-Behandlung ausreichte, um langanhaltende protektive Effekte zu erzielen, auch nach Behandlungsstopp

TRANSCRIPTIONAL REGULATION OF CHONDROCYTE MATURATION: POTENTIAL INVOLVEMENT OF TRANSCRIPTION FACTORS IN OA PATHOGENESIS.

10.1016/j.mam.2005.01.003 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:52:46
Diese Übersichtsarbeit untersucht die transkriptionelle Regulation der Chondrozytenreifung und deren potenzielle Rolle in der Pathogenese der Osteoarthritis (OA). Die Autoren analysieren die molekularen Mechanismen, die normalerweise Gelenkchondrozyten in einem unreifen Zustand halten und sie daran hindern, die terminale hypertrophe Differenzierung zu durchlaufen. Die Haupterkenntnis ist, dass bei OA diese normalerweise bestehenden Hemmungsmechanismen versagen, wodurch Chondrozyten einen hypertrophen Phänotyp entwickeln und Marker wie Kollagen Typ X exprimieren. Die Studie betont die Bedeutung der Aufklärung der transkriptionellen Regulationsmechanismen, um die OA-Pathogenese besser zu verstehen und potenzielle therapeutische Ansätze zu entwickeln.

INFLUENCE OF PROTEOGLYCAN CONTENTS AND OF TISSUE HYDRATION ON THE FRICTIONAL CHARACTERISTICS OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1243/095441105X34220 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:52:39
Diese Studie untersuchte die Hypothese, dass Wassergehalt und Oberflächensubstanzen eine wichtige Rolle bei der Gelenkschmierung durch Bildung einer wasserreichen Oberflächenschicht spielen. Die Forscher führten intermittierende Reibungstests an Schweineknorpel-Proben (Femurkondylen) mit intakter und abgewischter Oberfläche durch und analysierten Wasserverlust, Rehydratation sowie die histologische Zusammensetzung der Oberflächenschicht. Die Ergebnisse zeigten, dass intakte Oberflächen deutlich geringere Reibung aufwiesen als abgewischte, wobei ein gradueller Wasserverlust während Belastung und Rehydratation in Kochsalzlösung beobachtet wurde. Mikrografische und histologische Analysen bestätigten das Vorhandensein einer proteoglykanreichen Oberflächenschicht, deren Hydratation zusammen mit den Proteoglykanen entscheidend für die Gelenkschmierung ist.

ANALYSIS OF INFLAMMATORY MEDIATORS IN TEMPOROMANDIBULAR JOINT SYNOVIAL FLUID LAVAGE SAMPLES OF SYMPTOMATIC PATIENTS AND ASYMPTOMATIC CONTROLS.

10.1016/j.joms.2005.02.009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:52:33
Diese Studie untersuchte entzündliche Mediatoren in der Synovialflüssigkeit des Kiefergelenks, um Zusammenhänge zwischen biochemischen Markern und Gelenkpathologie zu identifizieren. Mittels Arthroskopie wurden Synovialflüssigkeitsproben von 20 Patienten mit schweren Kiefergelenksbeschwerden und 13 asymptomatischen Kontrollpersonen gewonnen und auf Beta-Glucuronidase, IgA und IgG analysiert. Die Ergebnisse zeigten signifikant erhöhte Werte von Beta-Glucuronidase (4,13 vs. 0,9) und IgG (31.638 vs. 4.407) in der Patientengruppe im Vergleich zu den Kontrollen. Die Autoren schlussfolgern, dass diese erhöhten Entzündungsmediatoren auf chronische Entzündungsprozesse hinweisen und durch Komplementaktivierung sowie Ablagerung von Immunkomplexen zur Gelenkzerstörung beitragen können.

EFFECT OF DYNAMIC LOADING ON THE FRICTIONAL RESPONSE OF BOVINE ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.jbiomech.2004.07.025 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:52:26
Diese Studie untersuchte den Einfluss dynamischer Belastung auf die Reibungseigenschaften von Gelenkknorpel, wobei zwei Hypothesen getestet wurden: dass zyklische Kompression zu niedrigeren Reibungskoeffizienten und höherer interstitieller Flüssigkeitsunterstützung führt als statische Belastung. Die Forscher führten Kompressions- und Gleittests mit bovinen Knorpelproben (n=12) gegen Glas durch, unter statischen Bedingungen und bei drei verschiedenen zyklischen Frequenzen (0,05, 0,5 und 1 Hz), während sie die zeitabhängigen Reibungskoeffizienten maßen. Die Ergebnisse zeigten, dass unter zyklischer Belastung die Reibungskoeffizienten zwischen oberen und unteren Grenzwerten oszillierten, wobei beide Werte signifikant von den statischen Gleichgewichtswerten abwichen, jedoch ohne konsistente Verringerung der Reibung. Beide ursprünglichen Hypothesen wurden verworfen, da zyklische Kompression weder durchgehend

THE RESPONSE OF PRIMARY ARTICULAR CHONDROCYTES TO MICROMETRIC SURFACE TOPOGRAPHY AND SULPHATED HYALURONIC ACID-BASED MATRICES.

10.1016/j.cellbi.2005.03.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:52:20
Diese Studie untersuchte das Verhalten von primären Gelenkknorpelzellen (Chondrozyten) auf verschiedenen Oberflächenstrukturen und chemischen Mustern, um neue Ansätze für die Knorpelreparatur zu entwickeln. Die Forscher kultivierten Chondrozyten auf nano- und mikroskopischen Rillenoberflächen (80 nm bis 9 μm Tiefe) sowie auf sulfatierter Hyaluronsäure (HyalS) und analysierten Zellmorphologie, Bewegung und Aktin-Organisation. Die Ergebnisse zeigten, dass Chondrozyten auf 750 nm tiefen Rillen eine beschleunigte Zellbewegung aufwiesen, während sie auf HyalS-Oberflächen bevorzugt anhafteten und verstärkte Zellausbreitung sowie Aktin-Umorganisation zeigten. Diese Erkenntnisse könnten wichtige Impulse für die Entwicklung neuer Strategien in der Knorpelrekonstruktion und orthopädischen Therapie liefern.

BIPHASIC SURFACE AMORPHOUS LAYER LUBRICATION OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.medengphy.2005.05.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:52:13
Diese Studie untersuchte die Schmierungseigenschaften von Gelenkknorpel durch ein neues biomechanisches Modell, das eine oberflächliche amorphe Schicht (BSAL) berücksichtigt. Die Forscher verwendeten ein Finite-Elemente-Modell, um das biphasische Verhalten des Knorpels mit einer dünnen, weichen Oberflächenschicht zu simulieren. Die Ergebnisse zeigten, dass diese BSAL die Lastverteilung zwischen fester und flüssiger Phase dramatisch verändert, wobei die Flüssigkeitsphase über 85% der Last in oberflächennahen Bereichen trägt. Durch diese Lastumverteilung von der festen zur flüssigen Phase verbessert die biphasische Oberflächenschicht die Schmierung erheblich und schützt gleichzeitig den darunterliegenden Knorpel vor hohen mechanischen Spannungen, insbesondere bei kurzzeitigen Belastungen wie Stoßlasten.

EVALUATION OF THE SUPERFICIAL CHARACTERISTICS OF ARTICULAR CARTILAGE USING EVANESCENT WAVES IN THE FRICTION TESTS WITH INTERMITTENT SLIDING AND LOADING.

10.1016/j.jbiomech.2005.06.015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:52:08
Diese Studie untersuchte die Oberflächeneigenschaften von Gelenkknorpel während intermittierender Belastungs- und Gleitzyklen, um die Rolle der Knorpeloberflächenhydratation bei der Gelenkschmierung zu verstehen. Die Forscher verwendeten eine innovative Methode mit evaneszenten Wellen, bei der Laserlicht an der Grenzfläche zwischen einem Prisma und Knorpelproben reflektiert wurde, während gleichzeitig Reibungskräfte gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl der Reibungskoeffizient als auch die Reflektanzdämpfung nach Entlastungsphasen abnahmen, wobei längere Entlastungszeiten (30s vs. 10s) zu stärkeren Reduktionen führten. Die Studie belegt, dass die Rehydratationsfähigkeit des Gelenkknorpels nach Entlastung durch erhöhten Wassergehalt an der Oberfläche entscheidend für die Aufrechterhaltung niedriger Reibungswerte und damit für die effektive Gelenksc

MICROSCOPIC MAGNETIC RESONANCE ELASTOGRAPHY (MICROMRE).

10.1002/mrm.20584 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:52:02
Diese Studie zielte darauf ab, die Magnetresonanz-Elastographie (MRE) auf mikroskopische Dimensionen zu erweitern, um mechanische Eigenschaften von weichen Geweben mit hoher räumlicher Auflösung zu charakterisieren. Die Forscher entwickelten ein mikroMRE-System mit 11,74 Tesla, das niederfrequente Scherwellen (550-585 Hz) mittels piezoelektrischem Wandler erzeugt und eine räumliche Auflösung von 34×34×500 μm erreicht. Die Methode wurde erfolgreich an Agarose-Phantomen, Frosch-Oozyten und tissue-engineerten Konstrukten getestet, wobei komplexe Schubsteifigkeiten quantifiziert und Unterschiede zwischen adipogenen und osteogenen Geweben dargestellt werden konnten. Die Autoren sehen großes Potenzial für zukünftige Anwendungen bei steiferen Materialien wie Gelenkknorpel und für die hochauflösende Charakterisierung sich entwickelnder Gewebe.

REPEATED MECHANICAL LOADING ENHANCES THE EXPRESSION OF INDIAN HEDGEHOG IN CONDYLAR CARTILAGE.

10.2741/1850 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:51:55
Diese Studie untersuchte den Einfluss wiederholter mechanischer Belastung auf die Expression von Indian Hedgehog (IHH) und Typ-II-Kollagen im Kiefergelenkknorpel von Ratten. Die Forscher verwendeten 280 Sprague-Dawley-Ratten und applizierte über eine schrittweise Bisshebungsapparatur wiederholte mechanische Belastungen, wobei die IHH- und Typ-II-Kollagen-mRNA-Expression mittels Real-Time-PCR zu verschiedenen Zeitpunkten analysiert wurde. Die Ergebnisse zeigten signifikante Anstiege der IHH-mRNA-Expression nach 7 Tagen mechanischer Belastung, während Typ-II-Kollagen erst später (Tag 21 und 44) signifikant erhöht war. Die Studie belegt, dass wiederholte mechanische Belastung die IHH-Expression stimuliert, was zu verstärkter Zellproliferation und Knorpelbildung im Kondylus führt und somit das kondyläre Wachstum fördert.

INHIBITION OF COX-2 BY CELECOXIB IN THE CANINE GROOVE MODEL OF OSTEOARTHRITIS.

10.1093/rheumatology/kei187 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:51:50
Diese Studie untersuchte, ob der COX-2-Hemmer Celecoxib die knorpelschützenden Eigenschaften, die in vitro beobachtet wurden, auch in vivo bei experimentell induzierter Arthrose zeigt. 24 Beagle-Hunde erhielten nach chirurgischer Arthrose-Induktion im Kniegelenk über 15 Wochen täglich Placebo oder 100/200 mg Celecoxib, woraufhin das Gelenkgewebe makroskopisch, histologisch und biochemisch analysiert wurde. Obwohl Celecoxib nachweislich das Gelenk erreichte (dosisabhängige Reduktion von Prostaglandin E2 in der Synovialflüssigkeit) und in vitro chondroprotektive Effekte zeigte, wurden in vivo keine signifikanten Verbesserungen der Arthrose-Parameter beobachtet. Die Autoren vermuten, dass die analgetische Wirkung von Celecoxib zu erhöhter Gelenkbelastung führte, wodurch mögliche knorpelschützende Effekte durch mechanisch bedingte Arthrose-Progression überlag

THE INFLUENCE OF INTRAOPERATIVE PRETENSIONING ON THE CHONDROPROTECTIVE EFFECT OF MENISCAL TRANSPLANTS.

10.1177/0363546505281801 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:51:44
Diese Studie untersuchte, wie sich die intraoperative Vorspannung der Nähte auf die knorpelschützende Wirkung von Meniskustransplantaten auswirkt. In einem kontrollierten Laborexperiment wurden 36 Schafe in 6 Gruppen eingeteilt und verschiedenen Eingriffen unterzogen: Scheinoperation, Meniskektomie oder Meniskusautotransplantation mit unterschiedlichen Vorspannungsgraden (0, 20, 40, 60 N), wobei nach 6 Monaten makroskopische und histologische Knorpelbewertungen durchgeführt wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass höhere Nahtvorspannung (40 N, 60 N) zu signifikant weniger Knorpeldegeneration führte als bei meniskektomierten oder nicht vorgespannten Knien, mit besseren ICRS-Scores von 1,63±0,57 bzw. 1,66±0,51 gegenüber 2,40±0,27 und 2,68±0,46. Die Studie belegt, dass eine angemess

INFLUENCE OF HYALURONIC ACID ON THE TIME-DEPENDENT FRICTION RESPONSE OF ARTICULAR CARTILAGE UNDER DIFFERENT CONDITIONS.

10.1243/095441105X69060 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:51:37
Diese Studie untersuchte die Wirksamkeit von Hyaluronsäure-Injektionen als therapeutisches Gleitmittel bei Osteoarthritis durch Analyse der Reibungseigenschaften von Gelenkknorpel. Die Forscher testeten sowohl gesunden als auch geschädigten Knorpel unter statischen und dynamischen Belastungsbedingungen mit und ohne Hyaluronsäure-Zugabe. Die Ergebnisse zeigten, dass Hyaluronsäure unter statischen Bedingungen bei beiden Knorpeltypen als effektives Grenzschichtgleitmittel wirkte, während die Wirksamkeit unter dynamischen Bedingungen geringer war. Hyaluronsäure erwies sich besonders dann als therapeutisch wirksam, wenn die körpereigene biphasische Schmierung des Knorpels bereits erschöpft war und die Reibung entsprechend anstieg.

GLUTAMINE PROTECTS ARTICULAR CHONDROCYTES FROM HEAT STRESS AND NO-INDUCED APOPTOSIS WITH HSP70 EXPRESSION.

10.1016/j.joca.2005.12.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:51:31
Diese Studie untersuchte die protektive Wirkung von L-Glutamin (GLN) auf Gelenkknorpelzellen (Chondrozyten) unter Stress-Bedingungen. Die Forscher behandelten Kaninchen-Chondrozytenkulturen mit verschiedenen GLN-Konzentrationen und setzten sie anschließend Hitzestress (43°C) oder Stickstoffmonoxid-induzierter Apoptose aus, wobei sie die Zellviabilität, Apoptose-Marker und HSP70-Expression analysierten. GLN zeigte eine dosisabhängige Schutzwirkung gegen beide Stressoren und verstärkte die Expression des Hitzeschockproteins HSP70, während die Verwendung eines HSP70-Inhibitors diesen Schutzeffekt blockierte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass GLN Chondrozyten vor stress-induziertem Zelltod schützt, wobei dieser chondroprotektive Effekt über HSP70 vermittelt wird.

FRICTIONAL RESPONSE OF BOVINE ARTICULAR CARTILAGE UNDER CREEP LOADING FOLLOWING PROTEOGLYCAN DIGESTION WITH CHONDROITINASE ABC.

10.1115/1.2133764 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:51:25
Diese Studie untersuchte den Einfluss der enzymatischen Entfernung von Proteoglykanen mittels Chondroitinase ABC auf die Reibungseigenschaften von Rinderknorpel unter Kriechbelastung. Die Forscher testeten 12 Knorpelproben in zwei Gruppen (Kontroll- und Behandlungsgruppe) unter kontinuierlicher Gleitbewegung und konstantem Druck von 0.5 MPa über 2500 Sekunden. Die Ergebnisse zeigten, dass die enzymatische Behandlung den Gleichgewichts-Reibungskoeffizienten signifikant von 0.12 auf 0.19 erhöhte, während der initiale Reibungswert unverändert blieb. Diese Befunde unterstreichen die wichtige Rolle von Chondroitinsulfat für die Gelenkschmierung und unterstützen die Entwicklung knorpelschützender Therapieansätze bei Arthrose.

INTEGRIN-MEDIATED MECHANOTRANSDUCTION IN IL-1 BETA STIMULATED CHONDROCYTES.

10.1007/s10237-006-0032-3 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:51:19
Diese Studie untersuchte die Rolle von Integrinen bei der mechanischen Signalübertragung in Chondrozyten unter dem Einfluss von IL-1β. Die Forscher applizierten dynamische Kompression auf Knorpelzellen in An- und Abwesenheit von IL-1β und verwendeten das Integrin-bindende Peptid GRGDSP zur Blockierung der Integrin-Funktion. Die dynamische Kompression hemmte die Stickstoffmonoxid-Freisetzung und steigerte die Zellproliferation sowie Proteoglykansynthese, wobei diese Effekte durch das GRGDSP-Peptid vollständig aufgehoben wurden. Die Ergebnisse belegen eindeutig, dass die metabolische Antwort von Chondrozyten auf mechanische Belastung sowohl unter normalen als auch unter entzündlichen Bedingungen über Integrin-vermittelte Mechanotransduktion erfolgt.

BASIC FIBROBLAST GROWTH FACTOR: AN EXTRACELLULAR MECHANOTRANSDUCER IN ARTICULAR CARTILAGE?

10.1042/BST0340456 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:51:11
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Reize in Gelenkknorpel auf zellulärer Ebene übertragen werden (Mechanotransduktion). Die Forschenden verwendeten immunhistochemische Methoden und analysierten die Aktivierung der extrazellulär-signal-regulierten Kinase nach mechanischer Belastung von Knorpelgewebe. Die Ergebnisse zeigten, dass der basische Fibroblasten-Wachstumsfaktor (bFGF) extrazellulär im perizellulären Matrix-Bereich der Chondrozyten lokalisiert ist und an das Proteoglykan Perlecan gebunden vorliegt. Basierend auf diesen Befunden schlagen die Autoren ein neues Mechanotransduktionsmodell vor, bei dem mechanische Belastung den perizellulären bFGF für Tyrosinkinase-Rezeptoren an der Zelloberfläche verfügbar macht.

ION-CHANNEL REGULATION OF CHONDROCYTE MATRIX SYNTHESIS IN 3D CULTURE UNDER STATIC AND DYNAMIC COMPRESSION.

10.1007/s10237-006-0034-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:51:06
Diese Studie untersuchte, wie verschiedene Ionenkanäle die mechanische Signalübertragung von Chondrozyten in dreidimensionaler Kultur beeinflussen und deren Matrixsynthese unter statischer und dynamischer Kompression regulieren. Die Forscher verwendeten bovine Knorpelexplantate und Chondrozyten-beladene Agarosegele, die mit vier verschiedenen Ionenkanal-Inhibitoren (4-Aminopyridin, Nifedipin, Gadolinium und Thapsigargin) behandelt und mechanisch belastet wurden, um die Protein- und Sulfat-Glykosaminoglykan(sGAG)-Synthese zu messen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Ionenkanal-Inhibitoren unterschiedliche Auswirkungen auf die Matrixsynthese hatten, wobei die sGAG-Synthese stärker betroffen war als die Proteinsynthese, und dass jeder Inhibitor die mechanische Stimulation unterschiedlich beeinflusste. Die Studie deutet darauf hin, dass die Calcium-Signalübertragung entscheid

EFFECTS OF MOVING TRAINING ON HISTOLOGY AND BIOMARKERS LEVELS OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.jss.2006.03.011 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:50:58
Diese Studie untersuchte die Anpassung des Gelenkknorpels an verschiedene Trainingsintensitäten bei Hunden und evaluierte, ob Knorpel-Biomarker (COMP, MMP-1, MMP-3, TIMP-1) als frühe Indikatoren für Sportverletzungen dienen können. Zwanzig Hunde wurden in drei Gruppen eingeteilt (normales Training, intensiviertes Training, Kontrolle) und über 10 Wochen trainiert, wobei regelmäßig MRT-Untersuchungen durchgeführt und Biomarker in Serum und Synovialflüssigkeit gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Trainingsgruppen nach 2 Wochen frühe Knorpelschäden entwickelten, die nach 4-6 Wochen am stärksten ausgeprägt waren und sich danach wieder verbesserten, wobei intensiviertes Training paradoxerweise zu besserer Knorpelregeneration führte als normales Training. Die Biomarker erwiesen sich als sensitiver als die MRT bei der Erkennung von Knorpelveränderungen

CHONDROCYTE INTRACELLULAR CALCIUM, CYTOSKELETAL ORGANIZATION, AND GENE EXPRESSION RESPONSES TO DYNAMIC OSMOTIC LOADING.

10.1152/ajpcell.00127.2005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:50:51
Diese Studie untersuchte, wie dynamische osmotische Belastung die Signalübertragung und Genexpression von Chondrozyten beeinflusst, im Gegensatz zu statischer osmotischer Belastung. Die Forscher verwendeten ein neuartiges mikrofluidisches System, um hypotone dynamische Belastungen (-200 mOsm) mit Frequenzen bis zu 0,1 Hz auf Chondrozyten anzuwenden und analysierten dabei Kalziumsignale, Zytoskelettorganisation und Genexpression. Die Ergebnisse zeigten, dass Chondrozyten mit steigender Belastungsfrequenz abnehmende Volumen- und Kalziumantworten aufwiesen, während sich das Aktin-Zytoskelett reorganisierte. Dynamische osmotische Belastung führte zu einer verstärkten Genexpression verglichen mit statischer Belastung, was neue Einblicke in die Mechanotransduktion von Chondrozyten liefert.

STATIC AND DYNAMIC LOADING EFFECTS ON TEMPOROMANDIBULAR JOINT DISC TRACTIONAL FORCES.

10.1177/154405910608500906 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:50:45
Diese Studie untersuchte, wie statische und dynamische Belastungen die Zugkräfte im Kiefergelenkdiskus beeinflussen, um mechanische Ermüdungsprozesse besser zu verstehen. An 64 Schweinedisci wurden 10-N-Lasten für 1 oder 30 Sekunden appliziert, gefolgt von zyklischen Bewegungen zur Messung der entstehenden Zugkräfte. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl die kompressive Verformung als auch die Zugkräfte nach 30 Sekunden statischer Belastung am größten waren und stark korrelierten (R² = 0,84). Zusätzlich stiegen die maximalen Zugkräfte linear mit der Bewegungsgeschwindigkeit an (R² = 0,85), was darauf hinweist, dass sowohl die Vorbelastungsdauer als auch die Bewegungsgeschwindigkeit entscheidende Faktoren für die mechanische Beanspruchung des Kiefergelenkdiskus sind.

ALTERED HOMEOSTASIS OF EXTRACELLULAR MATRIX PROTEINS IN JOINTS OF STANDARDBRED TROTTERS DURING A LONG-TERM TRAINING PROGRAMME.

10.1111/j.1439-0442.2006.00877.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:50:36
Diese Studie untersuchte, wie intensives Training, Alter und Lahmheit die Freisetzung von Knorpelproteinen in die Gelenkflüssigkeit bei 28 Trabrennpferden während eines 24-monatigen Trainingsprogramms beeinflusst. Die Forscher entnahmen alle drei Monate Gelenkflüssigkeit aus dem Karpalgelenk und bestimmten mittels ELISA die Konzentrationen von COMP, Aggrecan und Kollagen Typ II. Die Hauptergebnisse zeigten, dass die COMP-Konzentration mit zunehmendem Alter und Trainingsdauer abnahm, während die Abbauprodukte von Kollagen Typ II mit der Trainingsdauer anstiegen. Die Studie belegt, dass langfristiges intensives Training metabolische Veränderungen im Gelenkknorpel verursacht, was auf eine unangemessene mechanische Belastung des Knorpels hinweist.

INTRA-ARTICULAR HYALURONIC ACID AFTER KNEE ARTHROSCOPY: A TWO-YEAR STUDY.

10.1007/s00167-006-0260-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:50:30
Diese randomisierte kontrollierte Doppelblindstudie untersuchte die kurz- und langfristigen Effekte einer Hyaluronsäure-Instillation nach arthroskopischer Kniegelenksspülung bei 80 Patienten mit persistierenden Knieschmerzen aufgrund von Arthrose. Die Forscher verglichen zwei Gruppen: eine Kontrollgruppe mit alleiniger arthroskopischer Lavage (n=40) und eine Behandlungsgruppe mit zusätzlicher einmaliger Instillation von 10 ml Hyaluronsäure-basiertem Synovialflüssigkeitsersatz (n=40). Beide Gruppen zeigten initial vergleichbare Schmerzreduktion und verbesserte Gehfähigkeit, jedoch blieb die Verbesserung in der Hyaluronsäure-Gruppe nach 3 Monaten und einem Jahr deutlich stabiler als in der Kontrollgruppe. Die Studie belegt, dass die postarthroskopische Hyaluronsäure-Instillation eine geeignete Methode zur langfristigen Stabilisierung der Behandlungsergebnisse darstellt,

FGF-2 IS BOUND TO PERLECAN IN THE PERICELLULAR MATRIX OF ARTICULAR CARTILAGE, WHERE IT ACTS AS A CHONDROCYTE MECHANOTRANSDUCER.

10.1016/j.joca.2007.01.021 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:50:22
Diese Studie untersuchte die Lokalisation und Funktion von Fibroblast Growth Factor-2 (FGF-2) als Mechanotransduktor in Gelenkknorpel. Die Forscher verwendeten Immunhistochemie, Konfokalmikroskopie und biomechanische Belastungstests an Knorpelexplantaten, um die Bindung von FGF-2 an Proteoglykane und dessen Rolle bei der mechanischen Signalübertragung zu charakterisieren. Die Ergebnisse zeigen, dass FGF-2 spezifisch an das Heparansulfat-Proteoglykan Perlecan in der perizelluären Matrix gebunden ist und dort mit Typ VI Kollagen kolokalisiert. Mechanische Belastung aktiviert FGF-2-abhängig den ERK-Signalweg, was darauf hinweist, dass matrixgebundenes FGF-2 eine zentrale Rolle bei der Umwandlung mechanischer Stimuli in zelluläre Antworten der Chondrozyten spielt.

MATRIX METALLOPROTEINASES AND INHIBITOR IN KNEE SYNOVIAL FLUID AS CARTILAGE BIOMARKERS IN RABBITS: THE EFFECT OF HIGH-INTENSITY JUMPING EXERCISE.

10.1016/j.jss.2006.12.556 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:50:15
Diese Studie untersuchte, ob Biomarker in der Synovialflüssigkeit zur Früherkennung von Knorpelschäden durch hochintensive Sprungbelastung geeignet sind. An 40 Kaninchen wurden die Konzentrationen von Matrix-Metalloproteinasen (MMP-1, MMP-3) und deren Inhibitor (TIMP-1) in der Synovialflüssigkeit mittels ELISA gemessen und mit histologischen Knorpelveränderungen nach 4 und 8 Wochen Sprungtraining verglichen. Die Ergebnisse zeigten, dass repetitive hochintensive Sprungbewegungen zu progressiven Knorpelschäden führten, wobei MMP-3, TIMP-1 und das MMP-3/TIMP-1-Verhältnis in der Trainingsgruppe signifikant erhöht waren. Die Biomarker korrelierten dabei deutlich mit dem Schweregrad der histologisch nachgewiesenen Knorpelschädigung, was ihre Eignung als prädiktive Parameter für sportbedingte Gelenkknorpelverletzungen unterstreicht.

DOUBLE BLIND INVESTIGATION OF THE EFFECTS OF ORAL SUPPLEMENTATION OF COMBINED GLUCOSAMINE HYDROCHLORIDE (GHCL) AND CHONDROITIN SULPHATE (CS) ON STRIDE CHARACTERISTICS OF VETERAN HORSES.

10.1111/j.2042-3306.2006.tb05615.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:50:09
Diese doppelblinde Studie untersuchte die Wirksamkeit einer oralen Nahrungsergänzung mit Glukosamin-Hydrochlorid und Chondroitinsulfat auf die Gangcharakteristika älterer Pferde mit Gelenkbeschwerden. Zwanzig Veteranenpferde wurden randomisiert in eine Behandlungsgruppe (n=15) und Placebogruppe (n=5) eingeteilt und über 12 Wochen täglich supplementiert, wobei Gangparameter wie Gelenkbewegungsumfang, Schrittlänge und Schwung-/Standphasendauer mittels 2D-Bewegungsanalyse alle 4 Wochen erfasst wurden. Ab Woche 8 zeigten behandelte Pferde signifikante Verbesserungen mit erhöhtem Gelenkbewegungsumfang in Ellbogen, Knie und Hinterfesselgelenk sowie verlängerter Schrittlänge und Schwungdauer. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die orale chondroprotektive Supplementierung symptomatische Erleichterung

PRECONDITIONING OF MESENCHYMAL STEM CELLS WITH LOW-INTENSITY ULTRASOUND FOR CARTILAGE FORMATION IN VIVO.

10.1089/ten.2006.0080 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:50:04
Diese Studie untersuchte, ob eine Vorkonditionierung von mesenchymalen Stammzellen (MSCs) mit niederintensivem Ultraschall die Knorpelbildung in vivo verbessern kann. Die Forscher behandelten Kaninchen-MSCs auf Polyglykol-Gerüsten eine Woche lang täglich 20 Minuten mit Ultraschall (200 mW/cm²) und implantierten diese anschließend subkutan in Nacktmäuse, wo sie über 6 Wochen mittels histologischer, biochemischer und mechanischer Methoden analysiert wurden. Die Ultraschall-vorkonditionierten Gruppen zeigten eine deutlich verbesserte chondrogene Differenzierung mit verstärkter Knorpelmatrix-Bildung, höherer mechanischer Festigkeit und reduzierter unerwünschter Knochenbildung im Vergleich zu unbehandelten Kontrollen. Die molekularen Analysen bestätigten, dass die Ultraschall-Behandlung knorpelspezifische Gene hochregulierte und gleichzeitig die Invasion von Blutgefäßen in die Konstru

INVESTIGATION OF THE FRICTION AND SURFACE DEGRADATION OF INNOVATIVE CHONDROPLASTY MATERIALS AGAINST ARTICULAR CARTILAGE.

10.1243/09544119JEIM178 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:49:55
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte verschiedene einphasige und biphasische Biomaterialien als potenzielle Chondroplastik-Materialien, um deren Reibungsverhalten und Verschleißeigenschaften gegen Gelenkknorpel zu evaluieren. Die Forscher führten Reibungs- und Verschleißtests mit bovinen Knorpelproben gegen die Testmaterialien unter verschiedenen Belastungsbedingungen und Schmiermitteln durch. Die Ergebnisse zeigten, dass alle biphasischen Materialien deutlich geringere Reibungswerte aufwiesen als einphasige Materialien, da sie durch Flüssigkeitsrehydratation und -expulsion eine kontinuierliche Flüssigkeitsunterstützung der Lastübertragung ermöglichen konnten. Biphasische Materialien verursachten zudem weniger Oberflächenschäden am Gelenkknorpel, was die Bedeutung biphasischer Eigenschaften für die Entwicklung knorpelschonender Chondroplastik-Materialien unterstreicht.

EXERCISE AND INJURY INCREASE CHONDROITIN SULFATE CHAIN LENGTH AND DECREASE HYALURONAN CHAIN LENGTH IN SYNOVIAL FLUID.

10.1016/j.joca.2007.04.005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:49:49
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Training und osteochondralen Verletzungen auf die Kettenlänge und Konzentration von Chondroitinsulfat (CS) und Hyaluronan (HA) in der Synovialflüssigkeit von Pferden. Die Forscher analysierten Synovialflüssigkeit und Serum von Pferden in Ruhe, nach 9-monatigem Laufbandtraining und mit Rennverletzungen mittels Gelchromatographie und Elektrophorese. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl Training als auch Verletzungen die CS-Kettenlänge in der Synovialflüssigkeit signifikant erhöhten (von 11,6 kDa in Ruhe auf 15,6 kDa nach Training und 18,7 kDa bei Verletzungen), während die HA-Kettenlänge bei beiden Bedingungen abnahm. Die Analyse der CS- und HA-Kettenlängen könnte daher ein nützliches diagnostisches Instrument zur Beurteilung der Gelenkgesundheit darstellen.

LEVELS OF BIOMARKERS CORRELATE WITH MAGNETIC RESONANCE IMAGING PROGRESSION OF KNEE CARTILAGE DEGENERATION: A STUDY ON CANINE.

10.1007/s00167-006-0280-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:49:42
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Knorpel-Biomarkern und MRT-Befunden bei belastungsinduzierter Knieknorpeldegeneration im Hundemodell. 20 adulte Hunde wurden über 10 Wochen drei Gruppen zugeteilt (leichtes Training, intensives Training, Kontrolle), wobei regelmäßig MRT-Untersuchungen durchgeführt und Biomarker-Konzentrationen (COMP, MMP-1, MMP-3, TIMP-1) in Serum und Synovialflüssigkeit mittels ELISA gemessen wurden. Beide Trainingsgruppen zeigten im Vergleich zur Kontrolle Knorpeldegeneration in der MRT und erhöhte Biomarker-Spiegel, wobei sich die Trainingsintensitäten bildgebend nicht unterschieden, jedoch deutliche Unterschiede in den Biomarker-Leveln aufwiesen. Die Autoren schlussfolgern, dass Biomarker als wertvolle Ergänzung zur MRT dienen können, um Knorpeldegeneration frühzeitig zu erkennen

LOADING ALTERS ACTIN DYNAMICS AND UP-REGULATES COFILIN GENE EXPRESSION IN CHONDROCYTES.

10.1016/j.bbrc.2007.06.185 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:49:36
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung die Aktin-Dynamik in Chondrozyten beeinflusst und deren Genexpression verändert. Die Forscher transfizierten Chondrozyten mit EGFP-Aktin, kultivierten sie in Agarose und setzten sie zyklischer Kompression aus, während sie die Aktin-Dynamik mittels Konfokalmikroskopie und FRAP-Analyse (Fluorescence Recovery After Photobleaching) verfolgten. Die mechanische Belastung führte zu einer Reduktion der kortikalen Aktin-Intensität und einer verminderten Fluoreszenz-Erholung, was auf eine Netto-Depolymerisation des kortikalen Aktins hindeutet. Zusätzlich wurde die Genexpression der Aktin-depolymerisierenden Proteine Cofilin und Destrin hochreguliert, was einen potenziellen Mechanismus darstellt, durch den Chondrozyten ihre mechanischen Eigenschaften an die lokale mechanische Umgebung anpassen können.

IN VITRO EXPANSION AFFECTS THE RESPONSE OF CHONDROCYTES TO MECHANICAL STIMULATION.

10.1016/j.joca.2007.07.014 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:49:30
Diese Studie untersuchte, wie sich die In-vitro-Expansion auf die Reaktion von Chondrozyten auf mechanische Belastung auswirkt, da expandierte autologe Chondrozyten häufig zur Knorpeldefektreparatur verwendet werden. Primäre und expandierte humane Gelenkchondrozyten wurden über drei Tage mechanisch gedehnt (0,5% oder 3,0% bei 0,5Hz) und anschließend die Genexpression von Matrixkomponenten, Matrixenzymen und SOX9 analysiert. Die Ergebnisse zeigten deutliche Unterschiede: Während primäre Chondrozyten nur milde Veränderungen aufwiesen (leichte Abnahme von Aggrecan, Kollagen I und X; Zunahme von Lubricin), reagierten expandierte Chondrozyten stark mit einer ausgeprägten Abnahme der Expression von Matrixbestandteilen (bis zu 21-fach bei Aggrecan) und einer erhöhten Expression von Matrixmetalloproteinasen. Diese Erkenntnisse sind wichtig für die Optimierung von

MECHANOTRANSDUCTION OF BOVINE ARTICULAR CARTILAGE SUPERFICIAL ZONE PROTEIN BY TRANSFORMING GROWTH FACTOR BETA SIGNALING.

10.1002/art.23024 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:49:23
Diese Studie untersuchte die molekularen Mechanismen der Mechanotransduktion bei der Expression des Superficial Zone Proteins (SZP), einem wichtigen Gelenkschmierstoff im Knorpel. Die Forscher verwendeten bovinen Gelenkknorpel und kombinierten immunhistochemische Analysen, Druckmessungen in ganzen Gelenken, Reibungstests sowie mechanische Stimulation von Knorpelexplantaten mit und ohne TGF-β-Signalweg-Hemmung. Die Ergebnisse zeigten, dass SZP-Expression regional unterschiedlich ist und mit mechanischen Signalen korreliert - hohe SZP-Spiegel fanden sich in Bereichen mit maximalen Kontaktdrücken und niedrigen Reibungskoeffizienten. Mechanische Scherstress-Stimulation erhöhte die SZP-Expression über den TGF-β-Signalweg, da eine spezifische Hemmung dieses Signalwegs die SZP-Produktion auf Kontrollniveau reduzierte.

DIFFERENTIAL ANTI-INFLAMMATORY AND CHONDROPROTECTIVE EFFECTS OF SIMULATED DIGESTS OF INDOMETHACIN AND AN HERBAL COMPOSITE (MOBILITY) IN A CARTILAGE EXPLANT MODEL OF ARTICULAR INFLAMMATION.

10.1111/j.1365-2885.2007.00905.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:49:17
Diese Studie untersuchte die entzündungshemmenden und knorpelschützenden Eigenschaften von Indometacin und einem pflanzlichen Präparat („Mobility") in einem Knorpelexplantat-Modell der Arthritis bei Pferden. Die Forscher verwendeten simulierte Verdauungsprodukte beider Substanzen und testeten deren Wirkung auf Interleukin-1β-stimulierte Knorpelexplantate, wobei sie die Produktion von Prostaglandin E2 (PGE2), Stickstoffmonoxid (NO) und die Freisetzung von Glykosaminoglykanen (GAG) als Biomarker analysierten. Die Ergebnisse zeigten, dass Indometacin stark entzündungshemmend wirkte durch Reduktion von PGE2 und NO, jedoch keinen Schutz vor GAG-Verlust bot. Das pflanzliche Präparat hingegen reduzierte signifikant die NO-Produktion und GAG-Freisetzung, was auf chondroprotektive Eigenschaften hindeutet, obwohl PGE2 leicht anstieg.

DYNAMIC AND STATIC MECHANICAL COMPRESSION AFFECTS AKT PHOSPHORYLATION IN PORCINE PATELLOFEMORAL JOINT CARTILAGE.

10.1002/jor.20542 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:49:11
Diese Studie untersuchte, ob mechanische Belastung die AKT-Phosphorylierung in Knorpelzellen beeinflusst, da AKT-abhängige Signalwege in anderen Geweben bereits als mechanosensitiv bekannt sind. Porcine Patellofemoralgelenke wurden mit 500 N über 150 Sekunden entweder dynamisch (12 Hz oder 1 Hz) oder statisch komprimiert, und die AKT-Phosphorylierung wurde zu verschiedenen Zeitpunkten nach der Belastung immunhistochemisch analysiert. Die Ergebnisse zeigten eine Herunterregulation der AKT-Phosphorylierung 300 Sekunden nach mechanischer Belastung, wobei die Regulation frequenzabhängig war und unterschiedliche Muster zwischen statischer und dynamischer Belastung sowie zwischen verschiedenen Knorpelzonen aufwies. Die Studie belegt erstmals, dass AKT-Signalwege eine wichtige Rolle in der Knorpel-Mechanotransduktion spielen und sowohl von der Belastungsfrequenz als auch der Knorpelzone abhängen.

TISSUE ENGINEERING AND CARTILAGE.

10.4161/org.6116 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:49:05
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Grundlagen des Tissue Engineering für die Reparatur von Gelenkknorpel, der aufgrund seiner avaskulären Struktur schlecht heilt. Die Autoren identifizieren vier essenzielle Komponenten für erfolgreiches Knorpel-Tissue Engineering: geeignete Zellen (Chondrozyten oder mesenchymale Stammzellen aus verschiedenen Geweben), Wachstumsfaktoren (wie TGF-β, BMPs und IGF-1), biokompatible Trägermaterialien (protein-, kohlenhydrat- oder hydrogelbasiert) sowie mechanische Stimulation durch Kompression und Scherkräfte. Die Haupterkenntnis ist, dass nur durch die optimale Kombination aller vier Faktoren hyalinknorpelähnliches Gewebe regeneriert werden kann, was das Potenzial hat, die Lebensqualität von Millionen von Patienten zu verbessern und zukünftige Kosten für Gelenkersatz-Operationen zu reduzieren.

SERUM KERATAN SULFATE TRANSIENTLY INCREASES IN THE EARLY STAGE OF OSTEOARTHRITIS DURING STRENUOUS RUNNING OF RATS: PROTECTIVE EFFECT OF INTRAARTICULAR HYALURONAN INJECTION.

10.1186/ar2363 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:48:58
Diese Studie untersuchte, ob intensives Laufen bei Ratten Arthrose auslösen kann und ob Serum-Keratansulfat als Biomarker für frühe Arthrose-Entwicklung dient. Wistar-Ratten liefen 6 Wochen lang insgesamt 30 km auf einem Laufband, während der Gelenkknorpel makroskopisch und immunhistologisch beurteilt und wöchentlich Serum-Keratansulfat mittels HPLC gemessen wurde. Das intensive Laufen führte zu deutlichen arthrotischen Veränderungen im Knieknorpel, wobei das Serum-Keratansulfat vorübergehend anstieg (Peak bei 3-4 Wochen) und gleichzeitig im Knorpelgewebe abnahm. Wöchentliche intraartikuläre Hyaluronsäure-Injektionen konnten sowohl die morphologische Arthrose-Progression als auch den Anstieg des Serum-Keratansulfats erfolgreich unterdrücken.

EFFECTS OF STRETCHING VELOCITY ON PASSIVE RESISTANCE DEVELOPED BY THE KNEE MUSCULO-ARTICULAR COMPLEX: CONTRIBUTIONS OF FRICTIONAL AND VISCOELASTIC BEHAVIOURS.

10.1007/s00421-008-0695-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:48:53
Diese Studie untersuchte den Einfluss der Dehnungsgeschwindigkeit auf den passiven Widerstand des Knie-Muskel-Gelenk-Komplexes, um dessen mechanisches Verhalten besser zu verstehen. Neun Probanden absolvierten passive Knieextensions-/-flexionszyklen bei verschiedenen Geschwindigkeiten (5° bis 120°/s) an einem Biodex-Dynamometer mit fixierter Hüftposition von 60°. Die Ergebnisse zeigten signifikante Anstiege des passiven Drehmoments (+17,6 bis +20,8%), der gespeicherten elastischen Energie (+22,7%) und des Dissipationskoeffizienten (+22,8%) mit zunehmender Dehnungsgeschwindigkeit. Die linearen Beziehungen zwischen diesen Parametern und der Geschwindigkeit deuten darauf hin, dass die Viskosität eine begrenzte Rolle spielt und die dissipativen Eigenschaften des Muskel-Gelenk-Komplexes durch eine Kombination aus linearer Viskosität und Reibung modelliert werden können.

LUBRICIN DISTRIBUTION IN THE GOAT INFRASPINATUS TENDON: A BASIS FOR INTERFASCICULAR LUBRICATION.

10.2106/JBJS.G.00627 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:48:46
Diese Studie untersuchte die Verteilung des Gleitproteins Lubricin in der Infraspinatus-Sehne der Rotatorenmanschette von Ziegen, um die Tribologie (Reibungslehre) dieses wichtigen Gewebes besser zu verstehen. Mittels Immunlokalisation und histologischer Analyse an acht Infraspinatus-Sehnen wurde die räumliche Verteilung von Lubricin dokumentiert und mit polarisierter Lichtmikroskopie die Faszikelstruktur charakterisiert. Die Ergebnisse zeigten, dass Lubricin vorwiegend in den Schichten zwischen den Sehnen-Faszikeln lokalisiert ist, wobei die fibrokartilaginären Bereiche nahe der Knocheninsertion eine besonders intensive Färbung aufwiesen. Die unterschiedlichen Crimp-Muster der Faszikel in verschiedenen Sehnenregionen unterstützen die Hypothese, dass Lubricin als interfaszikuläres Gleitmittel fungiert und die relative Bewegung der Faszikel während der Sehnenbelastung erleichtert.

EFFECTS OF SUSTAINED INTERSTITIAL FLUID PRESSURIZATION UNDER MIGRATING CONTACT AREA, AND BOUNDARY LUBRICATION BY SYNOVIAL FLUID, ON CARTILAGE FRICTION.

10.1016/j.joca.2008.02.020 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:48:40
Diese Studie untersuchte zwei zentrale Fragen der Knorpelschmierung: Kann der Reibungskoeffizient unter anhaltender physiologischer Belastung niedrig bleiben und wie effektiv ist Synovialflüssigkeit bei der Knorpelschmierung? An unreifen Rindergelenken wurden fünf Experimente durchgeführt, die wandernde versus stationäre Kontaktflächen, Synovialflüssigkeit versus Kochsalzlösung sowie den Einfluss von Gleitgeschwindigkeit und Gelenkkongruenz verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass wandernde Kontaktflächen niedrige Reibungskoeffizienten für mindestens eine Stunde aufrechterhalten können, während die interstitielle Flüssigkeitsdruckbildung den Reibungskoeffizienten um das 60-fache stärker reduziert als Synovialflüssigkeit (Faktor 1,5). Diese Befunde unterstreichen, dass die mechanische Integrität des Knorpels für niedrige Gelenkreibung entscheidender ist als die Synovialflüssig

DIFFERENTIAL BEHAVIOR OF AURICULAR AND ARTICULAR CHONDROCYTES IN HYALURONIC ACID HYDROGELS.

10.1089/ten.tea.2007.0291 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:48:27
Diese Studie untersuchte die unterschiedlichen Verhaltensweisen von Chondrozyten aus Ohrknorpel (aurikulär, AU) und Gelenkknorpel (artikulär, AR), wenn sie in Hyaluronsäure-Hydrogelen eingekapselt werden. Die Forscher analysierten die Zellen sowohl in vitro als auch in vivo und untersuchten deren Reaktion auf mechanische Belastung durch Messung von Genexpression, mechanischen Eigenschaften und extrazellulärer Matrix-Produktion. Die Ergebnisse zeigten deutliche Unterschiede: AU-Konstrukte wiesen Wachstum und Knorpelneubildung mit verbessertem Aggregatmodul auf, während AR-Konstrukte ihre Größe beibehielten und nur minimale mechanische Verbesserungen zeigten. Interessanterweise reagierten AR-Chondrozyten stärker auf mechanische Stimulation mit erhöhter Kollagen-II- und Aggrecan-Expression, was die Bedeutung der Zellquelle und des biomechanischen Umfelds für das Tissue Engineering verdeutlicht.

COLLAGENOUS MICROSTRUCTURE OF THE GLENOID LABRUM AND BICEPS ANCHOR.

10.1111/j.1469-7580.2008.00904.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:48:21
Diese Studie zielte darauf ab, die kollagene Mikrostruktur des Glenoidlabrums und der Bizepsverankerung zu charakterisieren, um deren biomechanische Eigenschaften besser zu verstehen. Mittels Transmissionselektronenmikroskopie, Rasterelektronenmikroskopie und Konfokalmikroskopie wurden verschiedene Kollagenfasertypen und strukturelle Zonen analysiert. Die Untersuchungen zeigten eine heterogene Kollagenzusammensetzung mit drei distinkten Zonen: eine oberflächliche Netzstruktur zur Reibungsreduktion, einen dichten zirkulären geflochtenen Kern für die Aufnahme von Zugspannungen, und lockere periphere Fasern zur Knochenverankerung. Diese strukturelle Vielfalt deutet darauf hin, dass das Labrum an verschiedene Belastungsarten angepasst ist, was wichtige Implikationen für chirurgische Reparaturstrategien haben könnte.

EFFECTS OF EXERCISE VS EXPERIMENTAL OSTEOARTHRITIS ON IMAGING OUTCOMES.

10.1016/j.joca.2008.04.015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:48:14
Diese Studie untersuchte die Unterschiede zwischen normalen Belastungsanpassungen und pathologischen Veränderungen bei Osteoarthritis (OA) mittels verschiedener Bildgebungsverfahren. Sechzehn zweijährige Pferde wurden randomisiert einer Kontrollgruppe mit reinem Training oder einer OA-Gruppe mit experimentell induziertem Knorpelschaden im Karpus zugeteilt, wobei alle Tiere 91 Tage lang auf dem Laufband trainiert wurden. Die OA-Gruppe zeigte signifikante Verschlechterungen in klinischen Parametern sowie den meisten bildgebenden Verfahren, insbesondere radiographische Knochenauflösung, erhöhte szintigraphische Aufnahme und subchondrales Knochenödem in der MRT. Wichtig war die starke Korrelation zwischen MRT-detektiertem Knochenödem und Kollagen-Biomarkern in der Synovialflüssigkeit, was die MRT als sensitives Verfahren zur Detektion früher OA-Veränderungen unterstreicht.

DESIGN OF GRADED BIOMIMETIC OSTEOCHONDRAL COMPOSITE SCAFFOLDS.

10.1016/j.biomaterials.2008.05.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:48:07
Diese Studie zielte darauf ab, biomimetische Komposit-Scaffolds für die Reparatur von osteochondralen Defekten zu entwickeln, die sowohl Knorpel- als auch Knochengewebe nachahmen. Die Forscher verwendeten einen biologisch inspirierten Mineralisierungsprozess, um Mg-dotierte Hydroxyapatit-Kristalle auf Kollagen-I-Fasern zu nukleieren und entwickelten ein dreischichtiges System: eine untere biomineralisierte Kollagenschicht (subchondraler Knochen), eine obere Hyaluronsäure-geladene Kollagenschicht (Knorpelbereich) und eine Zwischenschicht mit geringerem Mineralgehalt (Tidemark). Die In-vitro-Kultivierung mit Gelenkchondrozyten führte selektiv zur Knorpelbildung in der oberen Schicht, während die In-vivo-Implantation mit Knochenmarkstromalzellen zu einer auf die untere Schicht beschränkten Knochenformation führte. Das entwickelte Kompositmaterial zeigt damit die Fähigkeit, differenziell

DIFFERENCES IN INTERLEUKIN-1 RESPONSE BETWEEN ENGINEERED AND NATIVE CARTILAGE.

10.1089/ten.tea.2007.0347 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:48:01
Diese Studie untersuchte, wie unterschiedlich natives und künstlich hergestelltes Knorpelgewebe auf den Entzündungsbotenstoff Interleukin-1α (IL-1α) reagieren. Die Forscher testeten bovine Chondrozyten in Agarose-Hydrogel zu verschiedenen Entwicklungszeitpunkten (Tag 0, 14 und 28) sowie native Knorpelexplantate unter Exposition mit IL-1α, teilweise mit dem entzündungshemmenden Steroid Dexamethason. Die Ergebnisse zeigten, dass frühes künstliches Knorpelgewebe (Tag 0 und 14) bereits bei kurzzeitiger IL-1α-Exposition nicht wachsen konnte, während sowohl natives Gewebe als auch ausgereifteres künstliches Gewebe (Tag 28) der gleichen Belastung standhielten. Die Studie schlussfolgert, dass eine Vorkonditionierung von künstlichem Knorpel in vitro notwendig ist, um ausreichende mechanische und chemische Widerstandsfähigkeit für das Überleben in der entzünd

A STUDY OF PRECONDITIONED KRYLOV SUBSPACE METHODS WITH REORDERING FOR LINEAR SYSTEMS FROM A BIPHASIC V-P FINITE ELEMENT FORMULATION.

10.1080/10255840601086416 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:47:54
Diese Studie zielte darauf ab, optimale numerische Lösungsmethoden für die Simulation von weichen, hydrierten Geweben im muskuloskelettalen System mittels biphasischer Finite-Elemente-Modelle zu identifizieren. Die Forscher testeten verschiedene Krylov-Unterraum-Methoden (GMRES, TFQMR, BICGSTAB) in Kombination mit unterschiedlichen Matrix-Neuordnungsverfahren und verglichen deren Konvergenzrate, Rechenzeit und Speicherbedarf. Die Ergebnisse zeigten, dass die Wahl des Neuordnungsverfahrens einen größeren Einfluss auf die Performance hat als die Wahl der Krylov-Methode, wobei BICGSTAB mit One-Way-Dissection-Neuordnung die beste Leistung erbrachte. Die optimierte Methode wurde erfolgreich zur Simulation des Glenohumeralgelenks der Schulter eingesetzt und demonstrierte die Bedeutung biphasischer Modelle für die realitätsnahe Darstellung von Druck- und Spannungsverteilungen in hydrierten Geweben

MATRIX DEVELOPMENT IN SELF-ASSEMBLY OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1371/journal.pone.0002795 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:47:46
Diese Studie untersuchte die Entwicklung von Knorpelgewebe in einem selbst-assemblierenden Tissue Engineering-Ansatz, um die natürlichen Entwicklungsprozesse des Gelenkknorpels nachzuahmen. Die Forscher analysierten Knorpelkonstrukte über 56 Tage mittels immunhistochemischer, histologischer und biochemischer Methoden sowie mechanischer Tests, wobei sie die Entwicklung von Kollagen, Glykosaminoglykanen (GAG) und mechanischen Eigenschaften verfolgten. Die Hauptergebnisse zeigten, dass sich das Verhältnis von Kollagen Typ II zu Gesamtkollagen über die Zeit signifikant erhöhte, während Kollagen Typ VI abnahm und sich perizellulär verteilte, und das Chondroitin-6- zu Chondroitin-4-Sulfat-Verhältnis stetig sank. Die mechanischen Eigenschaften erreichten nach 4 Wochen ein Plateau, was darauf hindeutet, dass externe Stimulation nach diesem Zeitpunkt notwendig sein könnte, um die Funktionalität der Konstrukte weiter zu verbessern.

REGULATION OF THE FRICTION COEFFICIENT OF ARTICULAR CARTILAGE BY TGF-BETA1 AND IL-1BETA.

10.1002/jor.20713 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:47:40
Diese Studie untersuchte, wie die Zytokine TGF-β1 und IL-1β den Reibungskoeffizienten von Gelenkknorpel beeinflussen. Die Forscher behandelten Knorpelexplantate mit diesen Zytokinen und maßen anschließend die Reibung mittels Pin-on-Disk-Tribometer sowie die Verteilung des oberflächenzonalen Proteins (SZP) durch immunhistochemische Methoden. Beide Zytokine reduzierten überraschenderweise den Reibungskoeffizienten, jedoch über unterschiedliche Mechanismen: TGF-β1 erhöhte die Eindringtiefe von SZP in die Oberflächenzone, während IL-1β die Oberflächenrauheit veränderte, unabhängig von SZP-Veränderungen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Reibungseigenschaften von Gelenkknorpel durch Zytokine moduliert werden können und von mehreren Faktoren wie SZP-Lokalisation und Oberflächenbeschaffenheit abhängen.

SITE-SPECIFIC EFFECTS OF COMPRESSION ON MACROMOLECULAR DIFFUSION IN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1529/biophysj.108.137752 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:47:34
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Kompression den Transport von Makromolekülen in verschiedenen Bereichen des Gelenkknorpels beeinflusst. Die Forscher verwendeten Fluoreszenz-Photobleaching-Methoden und Texturkorrelation, um die Diffusionskoeffizienten von 70 kDa Dextran und die lokale Gewebedehnung während der Kompression zu messen. Die Ergebnisse zeigten, dass eine 10%ige Zunahme der normalen Dehnung die Diffusivität um 0,16 reduzierte, wobei die Diffusionsanisotropie besonders in der Oberflächenschicht (1,1-fach) und Mittelschicht (1,04-fach) zunahm, während sie in der Tiefenschicht unverändert blieb. Diese zonenspezifischen Unterschiede deuten darauf hin, dass hohe mechanische Belastungen insbesondere in der Oberflächenschicht den Molekültransport zwischen Knorpel und Synovialflüssigkeit erheblich beeinträchtigen können.

CONCEPTUALISATION OF ARTICULAR CARTILAGE AS A GIANT REVERSE MICELLE: A HYPOTHETICAL MECHANISM FOR JOINT BIOCUSHIONING AND LUBRICATION.

10.1016/j.biosystems.2008.05.028 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:47:28
Diese Studie stellt ein neuartiges theoretisches Modell vor, das Gelenkknorpel als "Giant Reverse Micelle" (GRM) konzeptualisiert, um die Mechanismen der Gelenkpolsterung und -schmierung zu erklären. Die Forscher untersuchten die elektrokinetischen Eigenschaften von Phospholipidmembranen mittels Mikroelektrophorese und maßen die Oberflächenladungsdichte von Liposomen unter verschiedenen Ionenstärken und in Anwesenheit von Synovialflüssigkeit. Die Ergebnisse zeigten eine Oberflächenladungsdichte von -0,08 ± 0,002 C/m² für Phospholipidmembranen in physiologischer Kochsalzlösung, wobei die Zugabe von Synovialflüssigkeit diese um 30% reduzierte. Das vorgeschlagene Modell erklärt die Gelenkschmierung durch elektrostatische Wechselwirkungen zwischen geladenen Phospholipidschichten und könnte neue Ansätze für das Verständnis der Knorpelfunktion eröffnen.

OSTEOCHONDRAL INJURY INCREASES TYPE II COLLAGEN DEGRADATION PRODUCTS (C2C) IN SYNOVIAL FLUID OF THOROUGHBRED RACEHORSES.

10.1016/j.joca.2008.07.014 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:47:20
Diese Studie untersuchte, ob Typ-II-Kollagen-Abbauprodukte (C2C) in der Synovialflüssigkeit als Biomarker für osteochondrale Verletzungen bei Vollblut-Rennpferden dienen können. Die Forscher analysierten mittels ELISA die C2C-Konzentrationen in Gelenksflüssigkeit von Karpal- und Metacarpo-/Metatarsophalangealgelenken bei drei Gruppen: ruhenden Pferden (n=20), denselben Pferden nach 5-6 Monaten Renntraining und Pferden mit osteochondralen Verletzungen (n=27), wobei radiographische und arthroskopische Scores zur Bewertung des Verletzungsschweregrads verwendet wurden. Die Ergebnisse zeigten signifikant erhöhte C2C-Werte in verletzten Gelenken im Vergleich zu ruhenden und trainierten Gelenken (p<0,01), während sich Ruhe- und Trainingsgruppe nicht unterschieden. Mit Grenzwerten von ≥64 pmol/ml

DEVELOPMENT AND VALIDATION OF A NOVEL BIOREACTOR SYSTEM FOR LOAD- AND PERFUSION-CONTROLLED TISSUE ENGINEERING OF CHONDROCYTE-CONSTRUCTS.

10.1002/bit.21955 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:47:13
Diese Studie zielte darauf ab, ein neuartiges Bioreaktor-System für die funktionelle Knorpel-Gewebezüchtung zu entwickeln und zu validieren, das zyklische mechanische Belastung mit Mediumsperfusion unter sterilen Bedingungen kombiniert. Das System besteht aus einer geschlossenen Doppelkammer mit einem kontaktlosen, magnetfeldbasierten Aktuator für uniaxiale Belastung und Echtzeit-Überwachung der mechanischen Gewebeeigenschaften über Kraftmessung und Näherungssensoren. In einem 21-tägigen Proof-of-Principle-Experiment mit Chondrozyten-beladenen Agarose-Gelen konnte gezeigt werden, dass das System die Sterilität und Zellviabilität aufrechterhält, während die durch Perfusion induzierte Scherspannung den Sulfat-Glykosaminoglykan-Gehalt signifikant steigerte. Die Ergebnisse belegen die erfolgreiche technische Umsetzung und Funktionalität des Bioreaktor-Systems als vielversprechende Plattform für die klin

ANALGESIC AND CHONDROPROTECTIVE EFFECTS OF RISEDRONATE IN OSTEOARTHRITIS ASSESSED BY ELECTROALGOMETRY AND MEASUREMENT OF COLLAGEN TYPE II FRAGMENTS IN URINE.

10.1177/147323000803600509 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:47:07
Diese Studie untersuchte die schmerzlindernde und knorpelschützende Wirkung von Risedronate bei 33 Kniearthrose-Patienten in einer randomisierten Studie. Die Patienten erhielten entweder Risedronate plus Calcium oder nur Calcium, wobei Schmerzen mittels visueller Analogskala und Elektroalgometrie (Hautimpedanzmessung) erfasst und Kollagen-Typ-II-Fragmente im Urin als Marker für Knorpelabbau gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Schmerzreduktion (gemessen über Hautimpedanz, nicht über Analogskala) mit einer Verringerung der Kollagen-Fragment-Ausscheidung korrelierte. Die Autoren schlussfolgern, dass die knorpelschützenden und schmerzlindernden Effekte von Risedronate miteinander verbunden sein könnten und die Elektroalgometrie eine physiologisch fundiertere Schmerzmessung darstellt.

OSTEOARTHRITIS AND OBESITY: EXPERIMENTAL MODELS.

10.1016/j.jbspin.2008.07.011 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:47:01
Diese Übersichtsarbeit untersucht experimentelle Modelle zur Erforschung des Zusammenhangs zwischen Adipositas und Arthrose (OA). Die Autoren beschreiben drei Hauptforschungsansätze: In-vitro-Knorpelstudien mit verschiedenen mechanischen Belastungen (Scherkräfte, Kompression, Zugspannung, hydrostatischer Druck), Untersuchungen zur mechanischen Beanspruchung des subchondralen Knochens sowie die Analyse von Adipokinen als Entzündungsmediatoren. Die wichtigsten Erkenntnisse zeigen, dass der Zusammenhang zwischen Adipositas und Arthrose komplexer ist als ursprünglich angenommen - neben der erhöhten mechanischen Belastung spielen auch lösliche Mediatoren wie Leptin, Resistin, Adiponectin und Visfatin eine wichtige pro-inflammatorische Rolle in der Arthroseentstehung. Die Mechano-Transduktion vom Knorpelgewebe zu den Chondrozyten stellt dabei ein zentrales Forschungsfeld dar.

EXERCISE-INDUCED METACARPOPHALANGEAL JOINT ADAPTATION IN THE THOROUGHBRED RACEHORSE.

10.1111/j.1469-7580.2008.00996.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:46:56
Diese Studie untersuchte die belastungsinduzierte Anpassung der Metakarpophalangealgelenke bei Vollblut-Rennpferden als Modell für Stressfrakturen. Mittels histologischer Analyse wurden Gelenkstrukturen von zehn aktiven Rennpferden mit acht nicht-athletischen Pferden verglichen, wobei verschiedene morphometrische Parameter wie Knorpeldicke, Mikrorissbildung und Osteozyten-Dichte in fünf Gelenkregionen quantifiziert wurden. Die Hauptergebnisse zeigten eine deutlich erhöhte Mikrorissbildung in den Kondylengruben der Rennpferde, verbunden mit subchondraler Sklerose und atypischer Knochenmatrix, während die Knorpeladaptation in beiden Gruppen ähnlich war. Die Studie schlussfolgert, dass standortspezifische Mikroschadenakkumulation und gezieltes Remodeling wichtigere Faktoren für die Gelenkanpassung darstellen als Veränderungen der Osteozytenmorphologie.

INTRA-ARTICULAR INJECTIONS OF HYALURONAN SOLUTIONS OF DIFFERENT ELASTOVISCOSITY REDUCE NOCICEPTIVE NERVE ACTIVITY IN A MODEL OF OSTEOARTHRITIC KNEE JOINT OF THE GUINEA PIG.

10.1016/j.joca.2008.11.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:46:48
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte die Wirkung intraartikulärer Hyaluronsäure-Injektionen unterschiedlicher Viskosität (HyAdd 4-G und Hyalgan) auf bewegungsinduzierte Schmerzrezeptoraktivität in einem Meerschweinchen-Osteoarthritis-Modell. Die Forscher induzierten experimentelle Kniegelenksarthrose durch partielle Menisektomie und Kreuzbandtranssektion und zeichneten anschließend die Nervenaktivität von Schmerzrezeptoren während standardisierter Kniegelenksbewegungen auf. Beide Hyaluronsäure-Präparate reduzierten die erhöhte Nozizeptoraktivität im arthrotischen Gelenk signifikant, wobei das niedrigviskose Hyalgan eine stärkere schmerzlindernde Wirkung zeigte als das hochviskose HyAdd 4-G. Die Autoren schlussfolgern, dass die analgetische Wirkung sowohl auf den rheologischen Eigenschaften der Hyaluronsäure als elastoviskösem

GENE EXPRESSION PROFILES OF DYNAMICALLY COMPRESSED SINGLE CHONDROCYTES AND CHONDRONS.

10.1016/j.bbrc.2008.12.111 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:46:41
Diese Studie untersuchte, wie sich die Genexpression von isolierten Chondrozyten (Knorpelzellen) und Chondronen (Chondrozyten mit ihrer perizellulären Matrix) unter dynamischer Kompression unterscheidet. Die Forscher verwendeten enzymatisch isolierte Einzelzellen und analysierten die Expression knorpelspezifischer Gene mittels molekularbiologischer Methoden nach mechanischer Belastung. Die Ergebnisse zeigten, dass Chondrone im Vergleich zu isolierten Chondrozyten eine signifikant erhöhte Expression von Aggrecan, Kollagen Typ II und Osteopontin aufwiesen, während Lubricin in beiden Zelltypen abnahm. Diese Befunde belegen, dass die perizelluläre Matrix eine entscheidende Rolle bei der mechanischen Signalübertragung in Knorpelzellen spielt und somit wichtig für das Verständnis der Knorpel-Mechanobiologie ist.

ALTERATION OF ARTICULAR CARTILAGE FRICTIONAL PROPERTIES BY TRANSFORMING GROWTH FACTOR BETA, INTERLEUKIN-1BETA, AND ONCOSTATIN M.

10.1002/art.24259 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:46:36
Diese Studie untersuchte, wie die Zytokine TGF-β1, IL-1β und Oncostatin M die Reibungseigenschaften von Gelenkknorpel beeinflussen und welche Rolle das Schmiermittel Lubricin dabei spielt. Bovine Knorpelexplantate wurden 48 Stunden lang mit den Zytokinen kultiviert und anschließend Grenzreibungstests unterzogen, wobei Reibungskoeffizienten und mechanische Eigenschaften gemessen wurden. IL-1β und OSM reduzierten sowohl den Glykosaminoglykan-Gehalt als auch den Elastizitätsmodul um etwa 20% bzw. 11-17%, während endogenes Lubricin hauptsächlich die Gleichgewichtsreibung verringerte. Die Ergebnisse zeigen, dass verschiedene Zytokine unterschiedliche Schmiermechanismen beeinflussen: die biphasische Schmierung wird durch GAG-Gehalt und Wasserfluss reguliert, während die Grenzschmierung von der Lubricin-Akkumulation an der Oberfläche abhängt.

IN VITRO STAGE-SPECIFIC CHONDROGENESIS OF MESENCHYMAL STEM CELLS COMMITTED TO CHONDROCYTES.

10.1002/art.24265 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:46:30
Diese Studie zielte darauf ab, ein Vorkonditionierungsmodell für mesenchymale Stammzellen (MSCs) zu entwickeln, um deren chondrogenes Potenzial für die Knorpelregeneration zu verbessern. Die Forscher verwendeten ein Kokultur-System aus humanen MSCs und Chondrozyten sowie Kollagen-Scaffolds, um die stadienspezifische Chondrogenese zu analysieren und die molekularen Marker der Knorpelbildung zu charakterisieren. Die Ergebnisse zeigten, dass die Kokultur eine erfolgreiche chondrogene Differenzierung induzierte, gekennzeichnet durch erhöhte Expression chondrogener Gene, Matrixakkumulation und Aktivierung spezifischer Wachstumsfaktoren wie TGF-β und deren nachgelagerte Regulatoren. Die vorkonditionierten MSCs entwickelten erfolgreich neues Knorpelgewebe im Kollagen-Gerüst, was ein vielversprechendes Modell für zukünftige zellbasierte Transplantationstherapien darstellt.

HYDROSTATIC PRESSURE IN ARTICULAR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING: FROM CHONDROCYTES TO TISSUE REGENERATION.

10.1089/ten.teb.2008.0435 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:46:23
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Rolle des hydrostatischen Drucks (HP) im Tissue Engineering von Gelenkknorpel, da herkömmliche Behandlungsmethoden die Knorpelfunktion nicht wiederherstellen können. Die Autoren analysierten systematisch vorherige Studien zum Einsatz von hydrostatischem Druck in verschiedenen Kultursystemen, einschließlich Bioreaktor-Design, chondroprotektiven Effekten und chondrogener Differenzierung. Die Ergebnisse zeigen, dass hydrostatischer Druck als einer der wichtigsten mechanischen Stimuli für Knorpelgewebe gilt, obwohl noch keine optimale Behandlungsstrategie für alle Kultursysteme etabliert wurde. Die Übersicht identifiziert vielversprechende HP-Behandlungsansätze und beleuchtet die zugrundeliegenden Mechanotransduktionsprozesse für zukünftige Forschungsarbeiten.

ARTICULAR CHONDROCYTES EXPRESS CONNEXIN 43 HEMICHANNELS AND P2 RECEPTORS - A PUTATIVE MECHANORECEPTOR COMPLEX INVOLVING THE PRIMARY CILIUM?

10.1111/j.1469-7580.2008.01021.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:46:16
Diese Studie untersuchte die Expression von Connexin 43 Hemikanälen und Purinrezeptoren in Gelenkknorpelzellen als mögliche Bestandteile eines mechanosensitiven Signalwegs. Die Forscher isolierten bovine Chondrozyten, führten Lucifer Yellow-Aufnahme-Experimente durch und verwendeten Immunfluoreszenz-Mikroskopie zur Charakterisierung der Proteinexpression in bovinen und humanen Knorpelproben. Die Ergebnisse zeigten, dass etwa 50% der primären Zilien der Chondrozyten Connexin 43 exprimieren, funktionelle Hemikanäle nachweisbar sind und verschiedene P2X- und P2Y-Rezeptoren im Gelenkknorpel vorhanden sind. Diese Befunde deuten darauf hin, dass Connexin 43 Hemikanäle den Mechanismus für die mechanisch induzierte ATP-Freisetzung darstellen könnten und das primäre Zilium möglicherweise eine wichtige Rolle in der purinergischen Mechanotransduktion des Gelenkknorpels spielt.

MECHANOTHERAPY: HOW PHYSICAL THERAPISTS' PRESCRIPTION OF EXERCISE PROMOTES TISSUE REPAIR.

10.1136/bjsm.2008.054239 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:46:09
Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, das Konzept der "Mechanotherapie" zu etablieren und zu erklären, wie gezielt verschriebene Bewegungstherapie auf zellulärer Ebene die Gewebeheilung in Sehnen, Muskeln, Knorpel und Knochen fördert. Die Autoren stellen den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Mechanotransduktion - dem physiologischen Prozess, bei dem Zellen mechanische Belastungen wahrnehmen und darauf reagieren - systematisch dar und grenzen therapeutische Anwendungen von der normalen Gewebehomöostase ab. Die Haupterkenntnisse zeigen, dass kontrollierte mechanische Belastung durch Bewegungstherapie spezifische zelluläre Reparatur- und Umbauprozesse in verschiedenen Geweben des Bewegungsapparates stimuliert. Die Arbeit liefert damit eine wissenschaftliche Grundlage für das Verständnis, warum Bewegungstherapie bei Tendinopathien, Muskelverletzungen, nicht-entzündlichen Arthropathien und sogar nach Frakturen therapeutisch

[EFFECT OF POWER TRAINING ON ARTICULAR CARTILAGE].

10.1007/s00113-009-1620-3 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:46:03
Diese Studie untersucht die Auswirkungen von Krafttraining auf den Gelenkknorpel und dessen biomechanische Eigenschaften. Die Autoren analysieren die strukturellen Veränderungen des hyalinen Gelenkknorpels unter mechanischer Belastung, insbesondere den Wassertransfer und die Rolle der Proteoglykane bei der Regulation des Wassergehalts. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Krafttraining zu einer submaximalen Knorpelbelastung unterhalb der Rupturgrenze führen sollte, da die Anpassungsfähigkeit des Knorpelgewebes an höhere Belastungen begrenzt ist. Bei bereits bestehenden arthrotischen Veränderungen ist die Belastbarkeit der Knorpelmatrix erheblich reduziert, was bei der Trainingsplanung berücksichtigt werden muss.

FIBROBLAST GROWTH FACTOR 2 IS AN INTRINSIC CHONDROPROTECTIVE AGENT THAT SUPPRESSES ADAMTS-5 AND DELAYS CARTILAGE DEGRADATION IN MURINE OSTEOARTHRITIS.

10.1002/art.24654 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:45:57
Diese Studie untersuchte die chondroprotektive Rolle von Fibroblast Growth Factor 2 (FGF-2) im Gelenkknorpel von Mäusen. Die Forscher verglichen FGF-2-defiziente Mäuse (FGF2(-/-)) mit Wildtyp-Mäusen mittels Histomorphometrie, Nanoindentation und qRT-PCR sowohl unter normalen Bedingungen als auch nach chirurgisch induzierter Osteoarthritis durch Destabilisierung des medialen Meniskus. FGF-2-defiziente Mäuse zeigten eine beschleunigte spontane und chirurgisch induzierte Osteoarthritis mit erhöhter ADAMTS-5-Expression, dem wichtigsten murinen Aggrecanase-Enzym. Die subkutane Gabe von rekombinantem FGF-2 konnte den Knorpelabbau bei FGF-2-defizienten Mäusen auf das Niveau von Wildtyp-Mäusen reduzieren, was FGF-2 als endogenen chondroprotektiven Faktor identifiziert.

MODULATION OF HYALURONAN CATABOLISM IN CHONDROCYTES BY MECHANICAL STIMULI.

10.1002/jbm.a.32540 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:45:51
Diese Studie untersuchte, wie übermäßige mechanische Belastung den Abbau von Hyaluronan (HA) in Gelenkknorpel beeinflusst. Die Forscher setzten kultivierte Kaninchen-Chondrozyten einer zyklischen Zugbelastung von 22,8% Zelldehnung aus und analysierten die Expression von Hyaluronidasen (HYAL1, HYAL2) sowie entzündlichen Zytokinen mittels quantitativer PCR und HA-Zymographie. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Überlastung sowohl die mRNA-Expression von HYAL1 und HYAL2 als auch deren enzymatische Aktivität signifikant steigerte, wobei dieser Effekt teilweise durch die Induktion von IL-1β vermittelt wurde. Die Studie belegt somit, dass pathologische mechanische Belastung den HA-Abbau in Gelenkknorpel fördert und zur Knorpeldegeneration beitragen kann.

MESENCHYMAL STEM CELLS IN REGENERATIVE MEDICINE: OPPORTUNITIES AND CHALLENGES FOR ARTICULAR CARTILAGE AND INTERVERTEBRAL DISC TISSUE ENGINEERING.

10.1002/jcp.21915 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:45:44
Diese Übersichtsarbeit untersucht das Potenzial mesenchymaler Stammzellen (MSCs) als Alternative zu patienteneigenen Zellen für die regenerative Therapie von Gelenkknorpel und Bandscheibengewebe. Die Autoren analysieren systematisch die Vor- und Nachteile von MSCs im Tissue Engineering dieser lasttragenden Bindegewebe und diskutieren die besonderen Herausforderungen bei der Differenzierung und Vorkonditionierung der Zellen. Als Hauptproblem identifizieren sie die extremen physiologischen Bedingungen am Implantationsort, einschließlich Hypoxie, saurem pH-Wert, Nährstoffmangel sowie mechanischer Belastung und Entzündungsmediatoren. Zusätzlich beleuchten die Autoren das Potenzial von MSC-Kulturmodellen als ethisch vertretbare Alternative zu Tierversuchen in der Arthritisforschung.

FUNCTIONAL ALTERATIONS IN MECHANICAL LOADING OF CONDYLAR CARTILAGE INDUCES CHANGES IN THE BONY SUBCONDYLAR REGION.

10.1016/j.archoralbio.2009.08.010 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:45:35
Diese Studie untersuchte, wie veränderte mechanische Belastung des Gelenkknorpels im Kiefergelenk Veränderungen im darunterliegenden Knochengewebe auslöst. Die Forscher analysierten mittels Immunhistochemie die Aktivierung spezifischer Signalwege (JNK/ERK-AP-1/RUNX2) in Kiefergelenken junger Ratten, die unterschiedlichen Kaubelastungen ausgesetzt wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung Differenzierungsprozesse durch die Aktivierung von Schlüsselsignalwegen (JNK-c-JUN, c-FOS und ERK/MAPK) sowie die Expression des Transkriptionsfaktors RUNX2 in subchondralen Osteoblasten auslöst. Diese Befunde belegen eine direkte mechanotransduktive Kommunikation zwischen Knorpel und darunterliegendem Knochen, die für das Verständnis der Kiefergelenkentwicklung und -adaptation wichtig ist.

PROGRESSIVE CHONDROCYTE DEATH AFTER IMPACT INJURY INDICATES A NEED FOR CHONDROPROTECTIVE THERAPY.

10.1177/0363546509348840 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:45:29
Diese Studie untersuchte, ob Knorpelzellen bereits bei Aufprallenergien geschädigt werden, die noch nicht ausreichen, um die Knorpeloberfläche zu zerbrechen, und wie sich Schädigungsmuster in Abhängigkeit von Aufprallenergie, Zeit und Knorpeldicke entwickeln. Frische bovine Knorpel-Knochen-Proben wurden kontrollierten Aufprallbelastungen mit verschiedenen Energien (0,35-1,43 J) ausgesetzt und nach 1 und 4 Tagen auf Chondrozytenvitalität untersucht. Die Ergebnisse zeigten eine progressive Zunahme des Chondrozytentods mit steigender Aufprallenergie und längerer Zeit nach dem Trauma, selbst bei intakten Knorpeloberflächen, wobei besonders Bereiche nahe der Knochen-Knorpel-Grenze und an der Gelenkoberfläche betroffen waren. Diese Befunde unterstreichen die Notwendigkeit einer frühzeitigen chondroprotektiven Therapie nach Gelenktraumata, um die Entwicklung einer

CYCLIC LOADING OPENS HEMICHANNELS TO RELEASE ATP AS PART OF A CHONDROCYTE MECHANOTRANSDUCTION PATHWAY.

10.1002/jor.21025 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:45:23
Diese Studie untersuchte den Mechanismus der Mechanotransduktion in Chondrozyten, insbesondere wie mechanische Belastung zur ATP-Freisetzung führt. Die Forscher verwendeten ein etabliertes Chondrozyten-Agarose-Modell und setzten die Zellen 40 Minuten lang zyklischer Kompression (0-15% Dehnung, 1 Hz) aus, wobei sie die Öffnung von Hemikanälen mittels Lucifer Yellow-Inkorporation und die ATP-Freisetzung durch Luciferin-Luciferase-Assay quantifizierten. Die Ergebnisse zeigten, dass zyklische Kompression Hemikanäle aktiviert (Anstieg der Lucifer Yellow-positiven Zellen von 50% auf 70%) und eine siebenfache Erhöhung der ATP-Freisetzung bewirkt, wobei beide Effekte durch den Hemikanal-Inhibitor Flufenaminsäure blockiert wurden. Diese Studie liefert erstmals den direkten Nachweis, dass Hemikanäle eine zentrale Rolle in der Mechanobiologie von Chond

DEVELOPMENT AND VALIDATION OF A MOTION AND LOADING SYSTEM FOR A RAT KNEE JOINT IN VIVO.

10.1007/s10439-009-9865-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:45:16
Diese Studie zielte darauf ab, ein computergesteuertes Gelenk-Bewegungs- und Belastungssystem (JMLS) für die In-vivo-Untersuchung der biologischen Antwort von Knorpel unter definierten mechanischen Belastungen zu entwickeln und zu validieren. Das System ermöglichte die präzise Kontrolle von Gelenkwinkel, Bewegungsfrequenz und axialer Kompressionskraft am Rattenkniegelenk und wurde hinsichtlich Genauigkeit, Wiederholbarkeit und kinematischer Ausrichtung getestet. Die Validierungsexperimente zeigten, dass moderate passive Bewegung (PML) die katabolen Effekte der Immobilisation unterdrücken konnte, während erhöhte kompressive Belastung (CML) paradoxerweise zu katabolen Reaktionen führte, die der Immobilisationsgruppe ähnelten. Das entwickelte nicht-invasive System stellt somit ein wertvolles Werkzeug für biomechanische Gelenkstudien dar, die verschiedene Belastungs- und Bewegungsbedingungen in vivo erfordern.

EFFECT OF EXERCISE AND OSTEOCHONDRAL INJURY ON SYNOVIAL FLUID AND SERUM CONCENTRATIONS OF CARBOXY-TERMINAL TELOPEPTIDE FRAGMENTS OF TYPE II COLLAGEN IN RACEHORSES.

10.2460/ajvr.71.1.33 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:45:10
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Training und Gelenkschäden auf die Konzentration von Kollagen-II-Abbauprodukten (CTX-II) in Gelenkflüssigkeit und Serum von Vollblut-Rennpferden. Die Forscher analysierten Proben von 78 Pferden (38 mit und 40 ohne Gelenkschäden) mittels ELISA-Verfahren und verglichen die Ergebnisse mit radiologischen und arthroskopischen Befunden. Die Hauptergebnisse zeigten, dass CTX-II-Konzentrationen in der Gelenkflüssigkeit sowie das Verhältnis von Gelenkflüssigkeit zu Serum bei verletzten Pferden signifikant höher waren als bei gesunden Tieren vor und nach dem Training. Die CTX-II-Biomarker ermöglichten eine korrekte Klassifizierung von 64-93% der Proben und könnten daher als diagnostische Werkzeuge zur Erkennung von Knorpelabbau bei Gelenkschäden eingesetzt werden.

MACROSCOPIC ASSESSMENT OF CARTILAGE SHEAR: EFFECTS OF COUNTER-SURFACE ROUGHNESS, SYNOVIAL FLUID LUBRICANT, AND COMPRESSION OFFSET.

10.1016/j.jbiomech.2010.02.014 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:44:56
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen verschiedener Oberflächeneigenschaften und Gleitmittel auf die Scherkräfte in menschlichem Knorpel während der Gelenkbewegung. **Studienziel:** Mithilfe eines In-vitro-Schertests sollten die Effekte von Oberflächenrauheit (poliert, mäßig rau, rau), Gleitmitteln (PBS vs. Synovialflüssigkeit) und Kompressionsgrad auf das Scher- und Gleitverhalten von normalem Talusknorpel untersucht werden. **Methoden:** Humaner Talusknorpel wurde dynamischen seitlichen Verschiebungen unter kontrollierten Bedingungen mit verschiedenen Plattformen unterschiedlicher Rauheit und Gleitmitteln ausgesetzt, wobei Scherspannung und -dehnung gemessen wurden. **Hauptergebnisse:** Die maximale Scherspannung und -dehnung stiegen mit zunehmender Oberflächenrauheit und Kompression an, während bovine Synovialflüssigkeit im Vergleich zu PBS eine um 30% bessere Schm

MULTIPHYSICAL MODELLING OF FLUID TRANSPORT THROUGH OSTEO-ARTICULAR MEDIA.

10.1590/s0001-37652010000100011 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:44:49
Diese Studie zielte darauf ab, ein multiphysikalisches Modell für den Flüssigkeitstransport durch osteoartikuläre poröse Medien zu entwickeln, das von einem ursprünglich für Tonmaterialien konzipierten Modell adaptiert wurde. Die Methodik kombinierte auf Porenebene elektrohydrodynamische Gleichungen mit lokaler Elektrostatik und Ionentransportgleichungen, wobei mittels Variablentransformation und asymptotischer Expansionsmethoden eine makroskopische Beschreibung aus mikroskopischen Informationen abgeleitet wurde. Die Ergebnisse demonstrieren die bedeutende Rolle von Kopplungseffekten bei der Mechanotransduktion im kompakten Knochenumbau. Das entwickelte Multiskalenmodell ermöglicht somit ein besseres Verständnis der komplexen Wechselwirkungen zwischen mechanischen und elektrochemischen Prozessen im Knochengewebe.

THE EFFECT OF HYBRIDIZATION OF HYDROGELS AND POLY(L-LACTIDE-CO-EPSILON-CAPROLACTONE) SCAFFOLDS ON CARTILAGE TISSUE ENGINEERING.

10.1163/156856209X430579 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:44:43
Diese Studie untersuchte die Entwicklung von Hybrid-Scaffolds aus Poly(L-Lactid-co-ε-Caprolacton) (PLCL) und Hydrogelen (Fibringel oder Hyaluronsäure) für das Knorpel-Tissue-Engineering, um die mechanischen Schwächen reiner Hydrogele zu überwinden. Die Forscher fertigten hochporöse PLCL-Scaffolds (85% Porosität) mittels Gel-Press-Verfahren an, besiedelten diese mit Kaninchen-Chondrozyten in Hydrogelmatrizen und implantierten die Konstrukte subkutan in Nacktmäuse für bis zu acht Wochen. Die Hybrid-Scaffolds zeigten eine verbesserte Zellbesiedlungseffizienz im Vergleich zu reinen PLCL-Scaffolds und führten zu einer verstärkten Akkumulation knorpeliger extrazellulärer Matrix. Die Ergebnisse belegen, dass die Hybridisierung von Hydrogelen mit PLCL-Scaffolds eine biomimetische Umgebung schafft, die das

DIFFERENT MECHANICAL LOADING PROTOCOLS INFLUENCE SERUM CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN LEVELS IN YOUNG HEALTHY HUMANS.

10.1007/s00421-010-1529-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:44:38
Diese Studie untersuchte, ob verschiedene mechanische Belastungsarten die Serumkonzentration des Knorpel-Oligomeren Matrix-Proteins (COMP) bei gesunden jungen Männern beeinflussen. Die Forscher testeten vier verschiedene Interventionen (hochintensives Lauftraining, langsame tiefe Kniebeugen, Lymphdrainage und Ruhe) und maßen COMP-Werte vor, während und bis zu 7 Stunden nach den Aktivitäten mittels ELISA. Die Ergebnisse zeigten, dass nur das hochintensive Lauftraining zu einem signifikanten sofortigen Anstieg der COMP-Serumwerte führte, während die anderen Interventionen keine Veränderungen bewirkten. Dies deutet darauf hin, dass die COMP-Freisetzung spezifisch von der Art der mechanischen Belastung abhängt und wahrscheinlich durch die Extrusion von COMP-Fragmenten aus dem stoßbelasteten Gelenkknorpel oder der Synovialflüssigkeit verursacht wird.

EFFECT OF A FOCAL ARTICULAR DEFECT ON CARTILAGE DEFORMATION DURING PATELLO-FEMORAL ARTICULATION.

10.1002/jor.21187 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:44:31
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen fokaler Knorpeldefekte auf die Deformationsmuster während der patellofemoralen Artikulation. Die Forscher verwendeten bovine Osteochondralblöcke von Trochlea und Patella, die unter Videomikroskopie komprimiert und unter Gleitbewegung getestet wurden, wobei Scherspannungen, axiale und laterale Dehnungen sowohl bei intaktem Knorpel als auch nach Erzeugung eines vollschichtigen Defekts gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten dramatische, regionsspezifische Veränderungen der Dehnungsmuster: In der Nähe des Defekts waren die Scherspannungen 2-8-fach reduziert, während in tieferen Schichten (20% Tiefe) die lateralen Dehnungen um das 10-25-fache erhöht waren. Diese mechanischen Veränderungen könnten erklären, warum sich fokale Knorpeldefekte durch schädigende Dehnungsniveaus in angrenzenden Knorpelregionen während der Kniebewegung aus

DUTY CYCLE OF DEFORMATIONAL LOADING INFLUENCES THE GROWTH OF ENGINEERED ARTICULAR CARTILAGE.

10.1007/s12195-009-0070-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:44:24
Diese Studie untersuchte, wie unterschiedliche Belastungszyklen (Duty Cycles) die mechanischen Eigenschaften von tissue-engineered Knorpelkonstrukten über einen Monat in Bioreaktorkulturen beeinflussen. Die Forscher testeten drei verschiedene dynamische Belastungsprotokolle: 1h an/1h aus (insgesamt 3h/Tag), 3h kontinuierlich oder 6h kontinuierlich pro Tag, jeweils an 5 Tagen pro Woche. Alle belasteten Gruppen zeigten nach einem Monat signifikante Erhöhungen des Elastizitätsmoduls, jedoch führten nur die kontinuierlichen 3- und 6-Stunden-Protokolle zu signifikanten Verbesserungen des dynamischen Moduls. Die histologische Analyse ergab, dass dynamische Belastung die Expression wichtiger Knorpelproteine (COMP, Kollagen Typ II und IX) steigerte und die Bildung einer fibrösen Kapsel verhinderte, wobei längere Belastungsdauer zu verstärkter Kollagenablagerung führte.

HISTOPOMORPHIC EVALUATION OF RADIOFREQUENCY MEDIATED DÉBRIDEMENT CHONDROPLASTY.

10.2174/1874325001004010211 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:44:19
Diese Studie untersuchte die Gewebeschäden verschiedener Radiofrequenz-Systeme bei der Knorpelglättung (Débridement-Chondroplastik). An Knorpel-Knochen-Proben von Kniepatienten wurden drei verschiedene Radiofrequenz-Energieabgabemethoden getestet: monopolare Ablation, bipolare Ablation und nicht-ablative Energie. Während alle Systeme erfolgreich geschädigtes Knorpelgewebe entfernten, verursachten die ablationsbasierten Geräte erhebliche Kollateralschäden mit Gewebenekrose und Zerstörung der oberflächlichen Knorpelschichten. Das nicht-ablative System hingegen erzeugte eine glatte Gelenkoberfläche ohne Zelltod oder Gewebeschäden, was darauf hinweist, dass diese Technologie eine sicherere Alternative für knorpelerhaltende Eingriffe darstellt.

EVALUATION OF THE EFFECTS OF A SUPPLEMENTARY DIET CONTAINING CHICKEN COMB EXTRACT ON SYMPTOMS AND CARTILAGE METABOLISM IN PATIENTS WITH KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.3892/etm.2010.114 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:44:13
Diese randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie untersuchte die Wirkung einer Nahrungsergänzung mit Hahnenkamm-Extrakt (reich an Hyaluronsäure) auf Schmerzen und Knorpelstoffwechsel bei 40 Patienten mit Kniearthrose über 16 Wochen. Die Probanden erhielten entweder täglich 1.800 mg des aktiven Supplements oder Placebo, wobei die Hälfte zusätzlich Physiotherapie bekam und verschiedene Schmerz-Scores sowie Biomarker für Kollagen-Typ-II-Stoffwechsel gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen der Schmerz- und Funktionsparameter in der Supplementgruppe, insbesondere bei Patienten mit begleitender Physiotherapie. Zusätzlich verbesserte sich das Verhältnis von Knorpelaufbau zu Knorpelabbau, was auf einen protektiven Effekt auf den Knorpelstoffwechsel hindeutet.

ARTICULAR CARTILAGE: STRUCTURE AND REGENERATION.

10.1089/ten.TEB.2010.0191 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:44:06
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Struktur des Gelenkknorpels und therapeutische Ansätze für dessen Regeneration, da natürliche Selbstheilungskräfte fehlen und unbehandelte Läsionen zur Arthrose führen können. Die Autoren beschreiben den Gelenkknorpel als viskoelastisches Faserkompositmaterial, das aus Typ-II-Kollagenfibrillen und hochhydrierten Proteoglykanen besteht und zu 70% aus Wasser besteht. Als wichtigste Erkenntnis wird hervorgehoben, dass die strukturelle Organisation und Wasserbindung durch Proteoglykane und Kollagen für die außergewöhnliche Druckbelastbarkeit des Gewebes verantwortlich ist. Während autologe Chondrozytentransplantation als bewährte Langzeittherapie für isolierte Läsionen gilt, werden neue effektive Zellquellen benötigt, um die Limitationen der ersten Generation von Zellimplantationen zu überwinden.

BIOTRIBOLOGICAL AND BIOMECHANICAL CHANGES AFTER EXPERIMENTAL HAEMARTHROSIS IN THE RABBIT KNEE.

10.1111/j.1365-2516.2010.02375.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:44:01
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von experimentell induzierter Hämarthrose auf die biotribologischen und biomechanischen Eigenschaften des Gelenkknorpels im Kaninchenmodell. Die Forscher injizierten über vier Wochen zweimal wöchentlich 1 ml frisches autologes Blut in das linke Kniegelenk von Kaninchen und führten anschließend Reibungstests mittels Pendulum-Friction-Tester sowie biomechanische Indentationstests durch. Die Ergebnisse zeigten konsistent schädliche Auswirkungen des Blutes auf die Gesamtfunktion des Knorpels unter Belastung. Die Autoren empfehlen daher Entlastung und frühzeitige Blutaspiration als therapeutische Maßnahmen nach Hämarthrosen.

FLUID LOAD SUPPORT AND CONTACT MECHANICS OF HEMIARTHROPLASTY IN THE NATURAL HIP JOINT.

10.1016/j.medengphy.2010.09.009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:43:55
Diese Studie untersuchte die Kontaktmechanik und Flüssigkeitsbelastung bei Hemiarthroplastik des Hüftgelenks während verschiedener Alltagsaktivitäten. Mittels biomechanischer Modellierung wurden neun alltägliche Bewegungsabläufe analysiert, wobei der Fokus auf der Rolle der Gelenkflüssigkeit in der zweiphasigen Schmierung lag. Die Ergebnisse zeigten, dass bei den meisten Aktivitäten die höchsten Kontaktspannungen und Flüssigkeitsdrücke im oberen Pfannendach auftraten, während die Flüssigkeitsbelastung insgesamt sehr hoch war (~90%). Diese hohe Flüssigkeitsunterstützung schützt das Knorpelgewebe vor übermäßigen mechanischen Belastungen, wobei die Schutzwirkung von der Belastungsrichtung und -lokalisation abhängt und an den Knorpelrändern aufgrund von Flüssigkeitsdrainage abnimmt.

MECHANICAL LOADING, CARTILAGE DEGRADATION, AND ARTHRITIS.

10.1111/j.1749-6632.2010.05808.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:43:49
Diese Übersichtsarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen mechanischer Belastung und Knorpeldegeneration bei Arthritis, mit dem Ziel, neue therapeutische Ansätze zu identifizieren. Die Autoren analysieren die bestehende Literatur zu mechanosensitiven Signalwegen im Gelenkknorpel und deren Rolle bei der Regulation von knorpelabbauenden Enzymen wie Metalloproteinasen (MMPs) und Agrekanasen (ADAMTS). Die Hauptergebnisse zeigen, dass moderate mechanische Belastung die Knorpelintegrität aufrechterhält, während sowohl Unter- als auch Überbelastung zu Knorpelabbau führen können, wobei entzündliche Zytokine wie Interleukin-1β und TNF-α eine zentrale Rolle spielen. Die Identifizierung mechanosensitiver, knorpelschützender Signalwege könnte neue therapeutische Ziele für die Prävention von Knorpelzerstörung bei Gelenkerkrankungen eröffnen.

DYNAMIC MECHANICAL ANALYSIS AND BIOMINERALIZATION OF HYALURONAN-POLYETHYLENE COPOLYMERS FOR POTENTIAL USE IN OSTEOCHONDRAL DEFECT REPAIR.

10.1016/j.actbio.2010.11.019 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:43:42
Diese Studie entwickelte erstmals Hyaluronan-Polyethylen-Copolymere (HA-co-HDPE) als potentielles Biomaterial für die Reparatur osteochondraler Defekte im Gelenkknorpel. Die Forscher stellten amphiphile Copolymere mit verschiedenen HA-Anteilen (10, 28 und 50 Gew.-%) her und untersuchten deren viskoelastische Eigenschaften mittels dynamisch-mechanischer Analyse sowie die Biokompatibilität mit Knochenmarkstromazellen. Die Speichermoduli der Materialien lagen bei physiologischen Belastungsfrequenzen zwischen 2,4 und 15,0 MPa, wobei der HA-Anteil die viskoelastischen Eigenschaften signifikant beeinflusste. Die Copolymere zeigten keine Zytotoxizität und unterstützten die Mineralisierung durch Knochenmarkstromazellen, was ihre Eignung für orthopädische Anwendungen bestätigt.

CONTINUOUS CYCLIC COMPRESSIVE LOADING MODULATES BIOLOGICAL AND MECHANICAL PROPERTIES OF COLLAGEN HYDROGELS SEEDED WITH HUMAN CHONDROCYTES.

10.3233/BIR-2012-0597 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:43:35
Diese Studie untersuchte, wie zyklische Druckbelastung die Eigenschaften von Kollagen-Hydrogelen mit menschlichen Chondrozyten beeinflusst, um das mechanische Preconditioning für Knorpelersatzverfahren zu optimieren. Chondrozyten aus 12 arthrotischen Kniegelenken wurden in Typ-I-Kollagen-Hydrogele eingebracht und 14 Tage lang kontinuierlicher zyklischer Kompression (0,3 Hz, 10% Dehnung) ausgesetzt, gefolgt von histologischen, genexpressionsanalytischen und biomechanischen Untersuchungen. Die mechanische Stimulation führte zu einer signifikanten Erhöhung des Kollagen-II/Kollagen-I mRNA-Verhältnisses, was auf eine verstärkte chondrogene Differenzierung hindeutet. Obwohl die beobachteten Effekte gering waren, zeigt die Studie das Potenzial des mechanischen Preconditionings zur biologischen Modulation von Knorpel-Tissue-Engineering-Konstrukten auf.

HIGH AMPLITUDE DIRECT COMPRESSIVE STRAIN ENHANCES MECHANICAL PROPERTIES OF SCAFFOLD-FREE TISSUE-ENGINEERED CARTILAGE.

10.1089/ten.TEA.2010.0395 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:43:27
Diese Studie untersuchte, wie unterschiedliche mechanische Belastungsamplituden die Eigenschaften von gerüstfreiem tissue-engineertem Knorpel beeinflussen. Die Forscher kultivierten primäre Schweine-Chondrozyten auf Hydroxyapatit-Trägern und belasteten diese 14 Tage lang mit verschiedenen Kompressionsamplituden (5%, 10%, 20%) in einem speziellen Bioreaktor (3000 Zyklen/Tag, 1 Hz). Obwohl sich die biochemischen Eigenschaften (Glykosaminoglykan- und Kollagengehalt) nicht veränderten, zeigte sich eine deutliche positive Korrelation zwischen Belastungsamplitude und mechanischen Eigenschaften des Knorpels. Die höchste Belastung von 20% führte zu einer beeindruckenden Steigerung des Elastizitätsmoduls um 241% im Vergleich zur unbelasteten Kontrolle, was darauf hindeutet, dass hohe mechanische Vorstimulation ein vielversprechender Ansatz zur Erzeugung mechanisch kompetenten tissue-engineerten

PHYSICAL STIMULATION OF CHONDROGENIC CELLS IN VITRO: A REVIEW.

10.1007/s11999-011-1819-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:43:14
Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, verschiedene Bioreaktorsysteme zur mechanischen Stimulation von chondrogenen Zellen zu klassifizieren und deren Einfluss auf die zelluläre Antwort zu bewerten. Die Autoren führten eine systematische MEDLINE-Literaturrecherche durch und analysierten Studien zur physikalischen Stimulation von Mesenchymalen Stammzellen und Chondrozyten in verschiedenen Bioreaktorsystemen. Die Ergebnisse zeigen, dass uniaxiale Belastung selektiv chondrogene Gene hochreguliert, während multiaxiale Belastung ein breiteres Spektrum der chondrogenen Genexpression induziert. Die Studie schlussfolgert, dass komplexere Bewegungsmuster erforderlich sind, um die natürlichen in vivo Bedingungen besser nachzuahmen und physiologischere chondrogene Reaktionen zu erzielen.

THE LABRO-ACETABULAR COMPLEX.

10.2106/JBJS.J.01710 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:43:07
Diese Studie untersuchte den labro-acetabulären Komplex als hochspezialisierte Struktur am Hüftpfannenrand, die während eines Lebens mehreren hundert Millionen Belastungszyklen ausgesetzt ist. Die Forschenden identifizierten einen unidirektionalen Synovialflüssigkeitsstrom in dieser Region, der durch blasebalgartige Bewegungen der Zona orbicularis angetrieben wird und von Hüftbeugung und -streckung abhängt. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Hüftinstabilität und femoroacetabuläres Impingement Schäden am Acetabulumrand verursachen können. Für die chirurgische Reparatur werden zwei Ziele empfohlen: die Erhaltung oder Rekonstruktion des Labrums sowie die Behandlung der zugrundeliegenden Ursache der labro-acetabulären Schädigung.

MESENCHYMAL AND MECHANICAL MECHANISMS OF SECONDARY CARTILAGE INDUCTION.

10.1016/j.ydbio.2011.05.003 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:43:02
Diese Studie untersuchte die mesenchymalen und mechanischen Mechanismen der sekundären Knorpelbildung am Beispiel der Kiefermuskel-Ansatzstellen (Enthesen) bei Enten und Wachteln. Die Forschenden verwendeten zwei experimentelle Ansätze: Transplantation von Neuralleisten-Mesenchym zwischen den Vogelarten zur Erzeugung von Chimären sowie mechanische Manipulation durch Muskellähmung und Blockierung mechanosensitiver Ionenkanäle in Embryonen. Die Ergebnisse zeigten, dass Muskellähmung die sekundäre Knorpelbildung an Enthesen verhindert, während die Blockierung von Ionenkanälen spezifisch die sekundäre Knorpelbildung an Gelenken beeinflusst, was auf unterschiedliche Regulationsmechanismen hinweist. Die Studie demonstriert, dass das Neuralleisten-Mesenchym sowohl die muskuloskelettale Musterbildung als auch die mechanischen Kräfte steuert, die für die entwicklungs- und evolutionsbedingte Kontrolle der sekundären

EFFECTS OF HYDROSTATIC LOADING ON A SELF-AGGREGATING, SUSPENSION CULTURE-DERIVED CARTILAGE TISSUE ANALOG.

10.1177/1947603510383686 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:42:55
Diese Studie zielte darauf ab, ein gerüstfreies Knorpelersatzmaterial durch selbst-aggregierende Suspensionskultur von Chondrozyten mit mechanischer Vorkonditionierung zu entwickeln. Die Forscher verwendeten ein spezielles hydrostatisches Druckbioreaktorsystem, um während der Wachstumsphase physiologisch relevante mechanische Kräfte auf hochdichte Chondrozytenkulturen anzuwenden. Die mechanische Belastung führte zu einer signifikanten Erhöhung der Genexpression wichtiger Knorpelmoleküle wie Kollagen und Aggrecan sowie weiterer knorpelrelevanter Gene. Das entwickelte Biomaterial zeigte ohne Zusatz von Fremdmaterialien viele Eigenschaften des nativen hyalinen Knorpels und stellt somit einen vielversprechenden methodischen Fortschritt im Knorpel-Tissue-Engineering dar.

SPINAL FACET JOINT BIOMECHANICS AND MECHANOTRANSDUCTION IN NORMAL, INJURY AND DEGENERATIVE CONDITIONS.

10.1115/1.4004493 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:42:50
Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, eine umfassende Analyse der Biomechanik und Mechanotransduktion der Wirbelsäulenfacettengelenke unter normalen, verletzten und degenerativen Bedingungen zu präsentieren. Die Autoren fassen experimentelle, computergestützte und klinische Studien zusammen, die die anatomischen, biomechanischen und physiologischen Eigenschaften der Facettengelenke sowie die Mechanotransduktionswege in Knorpel, Bändern und Knochen auf verschiedenen Größenskalen untersuchen. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Facettengelenke eine entscheidende Rolle bei der Lastübertragung und Bewegungsführung der Wirbelsäule spielen, wobei ihre mechanischen Eigenschaften sowohl die normale Funktion gewährleisten als auch bei Verletzungen oder Degenerationen zu Dysfunktionen führen können. Die Studie hebt hervor, dass moderne chirurgische Eingriffe wie Bandscheibenreparaturen die Facettengelenkfunktion beeinflussen können, was die Bedeutung eines umfassenden

MECHANICALLY INDUCED CALCIUM SIGNALING IN CHONDROCYTES IN SITU.

10.1002/jor.21536 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:42:44
Diese Studie untersuchte die mechanisch induzierte Kalziumsignalgebung in Chondrozyten direkt in ihrer natürlichen Knorpelumgebung, um die Mechanotransduktion besser zu verstehen. Die Forscher verwendeten eine Echtzeitaufzeichnung von Kalziumsignalen während dynamischer Belastung bei verschiedenen Temperaturen, wobei die Zell-Matrix-Interaktionen vollständig erhalten blieben. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Kalziumsignale bei 37°C stärker und kürzer waren als bei 21°C, und dass die Signalgebung in situ praktisch sofort auf mechanische Belastung reagierte – im Gegensatz zur verzögerten Antwort isolierter Chondrozyten in Agarosegel. Diese Unterschiede zwischen in situ und in vitro Bedingungen verdeutlichen die entscheidende Rolle der extrazellulären Matrix für die Mechanotransduktion im intakten Knorpel.

HYDROGEL DESIGN FOR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING: A CASE STUDY WITH HYALURONIC ACID.

10.1016/j.biomaterials.2011.08.073 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:42:38
Diese Übersichtsarbeit untersucht das Design von Hydrogelen für die Knorpel-Tissue-Engineering, wobei Hyaluronsäure als Fallbeispiel dient. Die Autoren analysieren systematisch die Fortschritte bei der Materialentwicklung für die Knorpelregeneration, einschließlich der Optimierung von Nährstoffdiffusion, Matrixkonnektivität, Abbauverhalten und mechanischer Belastbarkeit von Hydrogel-Systemen. Trotz vielversprechender Fortschritte in der Kombination von Zellen, Gerüstmaterialien und Wachstumsfaktoren konnten die komplexen mechanischen Eigenschaften und die biochemische Zusammensetzung von nativem Knorpel noch nicht erreicht werden. Die Studie schlussfolgert, dass die Entwicklung funktionsfähiger Knorpelersatzgewebe weiterhin eine bedeutende wissenschaftliche Herausforderung darstellt und schlägt zukünftige Forschungsrichtungen vor.

A MULTIBODY KNEE MODEL WITH DISCRETE CARTILAGE PREDICTION OF TIBIO-FEMORAL CONTACT MECHANICS.

10.1080/10255842.2011.617004 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:42:30
Diese Studie zielte darauf ab, ein rechnerisch effizientes Multikörper-Kniemodell zu entwickeln, das diskrete Knorpelrepräsentation mit der Vorhersage von Kontaktmechanik kombiniert. Die Forscher modellierten den Tibiaplateauknorpel als diskrete starre Körper mit verformbaren Kontakten zum Femur und verwendeten drei verschiedene Ansätze zur Parameterbestimmung (Hertz'sche Kontakttheorie, elastische Fundamenttheorie und Finite-Element-Optimierung). Die Ergebnisse zeigten, dass die Kontaktsteifigkeitsparameter sowohl die Kontaktdrücke als auch die meisten tibiofemoralen Bewegungen (außer Flexion-Extension) statistisch signifikant beeinflussten, während die Kontaktreibung hauptsächlich auf Translation und Rotation wirkte. Das entwickelte Modell war 283-mal schneller als entsprechende Finite-Element-Simulationen und bietet somit eine praktikable Alternative für die Analyse von Knorpelbelastungen in muskuloskelettalen Simulationen.

DYNAMIC COMPRESSIVE LOADING ENHANCES CARTILAGE MATRIX SYNTHESIS AND DISTRIBUTION AND SUPPRESSES HYPERTROPHY IN HMSC-LADEN HYALURONIC ACID HYDROGELS.

10.1089/ten.TEA.2011.0455 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:42:21
Diese Studie untersuchte die Wirkung dynamischer Kompressionsbelastung auf die Knorpelbildung humaner mesenchymaler Stammzellen (hMSCs) in Hyaluronsäure-Hydrogelen über 70 Tage Kultivierung. Die Forscher verwendeten verschiedene Zelldichten (20 und 60 Millionen Zellen/ml) und analysierten mechanische Eigenschaften, Matrixsynthese sowie Hypertrophie-Marker der entstehenden Konstrukte. Die dynamische Belastung verbesserte signifikant die mechanischen Eigenschaften und erhöhte den Gehalt an Glykosaminoglykanen und Kollagen, wobei der Effekt bei höherer Zelldichte ausgeprägter war und zu einer gleichmäßigeren räumlichen Verteilung der Knorpelmatrix führte. Zusätzlich unterdrückte die mechanische Belastung erfolgreich die Expression hypertrophischer Marker und reduzierte die Verkalkung, was für die stammzellbasierte Knorpeltherapie von großer Bedeutung ist.

BIOMECHANICAL INFLUENCE OF CARTILAGE HOMEOSTASIS IN HEALTH AND DISEASE.

10.1155/2011/979032 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:42:10
Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, den biomechanischen Einfluss auf die Knorpelhomöostase bei Gesundheit und Krankheit zu untersuchen, um neue Therapieansätze für Osteoarthritis zu identifizieren. Die Autoren analysierten verschiedene experimentelle Modelle (Tierversuche und 3D-in-vitro-Modelle), die den Einfluss mechanischer Stimuli und Entzündungsmediatoren auf Signalübertragungswege im Knorpel untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass moderate mechanische Belastung die Knorpelintegrität bei geringem Matrixumsatz erhält, während unphysiologische mechanische Signale zu verstärkten Knorpelschäden und degenerativen Veränderungen führen. Die Identifizierung chondroprotektiver Signalwege soll neue therapeutische Zielstrukturen für die Osteoarthritis-Behandlung aufzeigen.

REGULATION OF HUMAN CHONDROCYTE FUNCTION THROUGH DIRECT INHIBITION OF CARTILAGE MASTER REGULATOR SOX9 BY MICRORNA-145 (MIRNA-145).

10.1074/jbc.M111.302430 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:42:03
Diese Studie untersuchte die Regulation des Knorpel-Masterregulators SOX9 durch microRNA-145 (miR-145) in menschlichen Gelenkknorpelzellen. Die Forschenden verwendeten humane artikuläre Chondrozyten und analysierten die direkte Bindung von miR-145 an SOX9 sowie die resultierenden Veränderungen der Genexpression und des Zellphänotyps. Die Ergebnisse zeigen, dass miR-145 SOX9 über eine spezifische Bindungsstelle direkt hemmt, was zu einer reduzierten Expression wichtiger Knorpelmatrix-Gene (COL2A1, Aggrecan) und zu einer Hochregulation von Markern führt, die charakteristisch für Osteoarthritis sind (RUNX2, MMP13). Die Autoren schlagen miR-145 als wichtigen Regulator der Chondrozytenfunktion und als potentielles therapeutisches Ziel für die Knorpelreparatur vor.

MECHANOTRANSDUCTION AND CARTILAGE INTEGRITY.

10.1111/j.1749-6632.2011.06301.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:41:56
Diese Übersichtsarbeit untersucht die molekularen Mechanismen der Mechanotransduktion im Gelenkknorpel und deren Rolle bei der Erhaltung der Knorpelintegrität in der Osteoarthritis. Die Autoren analysieren experimentelle Studien und klinische Untersuchungen, die zeigen, wie physiologische Gelenkbelastung durch moderate Bewegung die Produktion knorpelabbauender Enzyme (MMPs und ADAMTS) hemmt. Die Hauptergebnisse belegen, dass kontrollierte mechanische Belastung einen protektiven Effekt auf arthritische Gelenke ausübt und sowohl Schmerzen als auch die Gelenkfunktion verbessert. Die Arbeit hebt hervor, dass trotz des bekannten therapeutischen Nutzens von Bewegung die zugrundeliegenden molekularen Signalwege der Mechanotransduktion noch nicht vollständig verstanden sind.

ARTICULAR CARTILAGE FRICTION INCREASES IN HIP JOINTS AFTER THE REMOVAL OF ACETABULAR LABRUM.

10.1016/j.jbiomech.2011.11.044 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:41:50
Diese Studie untersuchte die Rolle des Acetabulumlabrums bei der Aufrechterhaltung einer reibungsarmen Umgebung im Hüftgelenk. An fünf kadaverischen Hüftgelenken ohne Arthrose wurde der Rotationswiderstand als Maß für die Knorpelreibung unter verschiedenen Belastungen (0,5-3-faches Körpergewicht) vor und nach fokaler sowie kompletter Labrumentfernung gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass bereits eine fokale Labrektomie bei 1-3-fachem Körpergewicht und eine komplette Labrektomie bei allen Belastungsstufen zu signifikant erhöhter Gelenkreibung führte. Das Acetabulumlabrum scheint durch seine Dichtungsfunktion entscheidend zur Aufrechterhaltung der Gelenkschmierung beizutragen, wobei selbst partielle Verletzungen die Gelenkreibung erhöhen und möglicherweise zur Arthroseentwicklung beitragen können.

EFFECTIVE LUBRICATION OF ARTICULAR CARTILAGE BY AN AMPHIPHILIC HYALURONIC ACID DERIVATIVE.

10.1016/j.clinbiomech.2011.11.012 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:41:44
Diese Studie untersuchte die Schmierwirkung eines chemisch modifizierten, amphiphilen Hyaluronsäure-Derivats auf Gelenkknorpel als potenzielle Therapie für Osteoarthritis. Die Forscher führten In-vitro-Reibungstests mit wandernden und statischen Kontaktflächen an Rinderknorpel durch und verglichen dabei das neue Hyaluronsäure-Derivat, natürliche Synovialflüssigkeit und eine Kontrolllösung. Bei gesundem Knorpel unter Bewegung zeigte das amphiphile Hyaluronsäure-Derivat eine gleichwertige Schmierwirkung wie natürliche Synovialflüssigkeit, während es unter statischen Belastungsbedingungen einen 2,8-fach niedrigeren Reibungskoeffizienten als Synovialflüssigkeit aufwies. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese modifizierte Hyaluronsäure eine vielversprechende therapeutische Option für die Viscosupplementation darstellt, insbesondere unter Bedingungen, die mit Knorpelverschl

ANALYSIS OF AGGRECAN CATABOLISM BY IMMUNOBLOTTING AND IMMUNOHISTOCHEMISTRY.

10.1007/978-1-61779-498-8_15 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:41:39
Diese Studie zielte darauf ab, den Abbau von Aggrecan - einem essentiellen Proteoglykan für die Druckbelastbarkeit von Gelenkknorpel und Bandscheiben - mittels spezifischer Antikörper zu analysieren. Die Forschenden verwendeten Immunoblotting-Techniken zur quantitativen Bestimmung von Aggrecan-Abbauprodukten und Immunhistochemie zur räumlichen Lokalisation der Degradationsprozesse im Gewebe. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl Matrixmetalloproteinasen als auch Agrecanasen (ADAMTS-Familie) für den physiologischen und pathologischen Aggrecan-Abbau verantwortlich sind, wobei sich dieser Prozess bei degenerativen und entzündlichen Gelenkerkrankungen verstärkt. Diese methodischen Ansätze ermöglichen es, das Ausmaß der Aggrecan-Degradation zu quantifizieren und die Akkumulation spezifischer Abbauprodukte im Gewebe nachzuweisen.

SLIDING MOTION MODULATES STIFFNESS AND FRICTION COEFFICIENT AT THE SURFACE OF TISSUE ENGINEERED CARTILAGE.

10.1016/j.joca.2011.12.010 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:41:33
Diese Studie untersuchte, wie verschiedene mechanische Stimulationsarten die Oberflächeneigenschaften von tissue-engineered Knorpel beeinflussen. Rindochondrozyten wurden in Polyurethan-Scaffolds kultiviert und entweder nur dynamischer Kompression oder zusätzlich gleitenden Oberflächenbewegungen ausgesetzt, wobei die resultierenden Konstrukte mittels Rasterkraftmikroskopie (AFM) und Immunhistochemie analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass gleitende Stimulation zu niedrigeren Reibungskoeffizienten, höherer Mikro- und Nanosteifigkeit sowie spezifischer Lubricin-Expression an der Oberfläche führte. Die Studie demonstriert, dass biomechanische Gleitstimuli die Entwicklung funktionell kompetenter Knorpeloberflächen fördern und stellt AFM-basierte Analysemethoden zur quantitativen Bewertung von Knorpeloberflächenqualität vor.

A 3D SYSTEM FOR CULTURING HUMAN ARTICULAR CHONDROCYTES IN SYNOVIAL FLUID.

10.3791/3587 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:41:28
Diese Studie entwickelte ein 3D-Kultivierungssystem für humane Gelenkknorpelzellen (Chondrozyten) unter Verwendung von Synovialflüssigkeit, um die natürlichen Gelenkbedingungen besser nachzuahmen. Die Forschenden überwanden dabei das technische Problem der hohen Viskosität der Synovialflüssigkeit und konnten Chondrozyten über 21 Tage in einem 3D-System mit bis zu 100% Synovialflüssigkeit kultivieren - im Gegensatz zu bisherigen Studien, die meist nur geringe Konzentrationen (unter 20%) oder 2D-Systeme verwendeten. Das entwickelte System ermöglicht erstmals die Untersuchung humaner Chondrozyten unter physiologischen 3D-Bedingungen und kann mit weiteren wichtigen Faktoren wie Sauerstoffspannung und mechanischer Belastung kombiniert werden. Diese Methode bietet neue Möglichkeiten für die Knorpel-Tissue-Engineering-Forschung und die Entwicklung therapeutischer Ansätze für Arthrose.

SIMULTANEOUS ANABOLIC AND CATABOLIC RESPONSES OF HUMAN CHONDROCYTES SEEDED IN COLLAGEN HYDROGELS TO LONG-TERM CONTINUOUS DYNAMIC COMPRESSION.

10.1016/j.aanat.2011.12.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:41:22
Diese Studie untersuchte, ob langfristige mechanische Stimulation die Eigenschaften von Knorpelgewebe-Konstrukten für die Gelenkrekonstruktion verbessern kann. Humane Chondrozyten aus 8 Kniegelenken wurden in Kollagen-I-Hydrogele eingebettet und 28 Tage lang kontinuierlich zyklischer Kompression (10%, 0,3 Hz) ausgesetzt. Die mechanische Stimulation führte zu einer signifikanten Zunahme der Kollagen-II- und Proteoglykan-Färbung sowie zu einer erhöhten Genexpression von Kollagen-II, Kollagen-I und MMP-13, während gleichzeitig die elastische Steifigkeit der Konstrukte anstieg. Die Ergebnisse zeigen, dass mechanische Vorkonditionierung sowohl die biologischen als auch biomechanischen Eigenschaften von Chondrozyten-Hydrogel-Konstrukten verbessert, was das klinische Potenzial für Matrix-assoziierte autologe Chondrozytentransplantation (MACT) unterstützt.

DYNAMIC COMPRESSION IMPROVES BIOSYNTHESIS OF HUMAN ZONAL CHONDROCYTES FROM OSTEOARTHRITIS PATIENTS.

10.1016/j.joca.2012.04.019 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:41:16
Diese Studie untersuchte, ob Chondrozyten aus verschiedenen Knorpelzonen von Osteoarthritis-Patienten unterschiedlich auf mechanische Belastung reagieren und ob optimierte Kompression ihre Biosynthese verbessern kann. Die Forscher kultivierten oberflächliche und tiefe Chondrozyten in Alginat-Hydrogelen und testeten verschiedene dynamische Kompressionsparameter (5-50% Dehnung, 1-12 Stunden Belastungsdauer), wobei sie die Genexpression mittels qRT-PCR analysierten und nach zweiwöchiger Langzeitbelastung die Matrixproduktion bewerteten. Die Ergebnisse zeigten, dass 50% Kompression über 3 Stunden täglich die Expression knorpelspezifischer Gene (Aggrecan, Kollagen II) zonenabhängig signifikant steigerte, wobei besonders oberflächliche Chondrozyten mit erhöhter Glykosaminoglykan-Retention und verbesserten mechanischen Eigenschaften reagierten. Die Studie belegt, dass gezielte mechanische Stimulation die Biosynth

CHARACTERIZATION OF A MACROPOROUS POLYVINYL ALCOHOL SCAFFOLD FOR THE REPAIR OF FOCAL ARTICULAR CARTILAGE DEFECTS.

10.1002/term.1510 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:41:08
Diese Studie zielte darauf ab, ein makroporöses Polyvinylalkohol (PVA)-Scaffold für die Reparatur fokaler Gelenkknorpeldefekte zu charakterisieren und zu bewerten. Die Forscher untersuchten die mechanischen Eigenschaften (Kompressionsmodul, Permeabilität, Poisson-Verhältnis) des Scaffolds bei verschiedenen Polymerkonzentrationen und testeten die Chondrozyten-Besiedlung über eine Woche in Zellkultur. Die Ergebnisse zeigten, dass das PVA-Scaffold mechanische Eigenschaften im Bereich von humanem Gelenkknorpel aufwies (>1000 kPa bzw. >500 kPa) und eine erfolgreiche Chondrozyten-Anhaftung und -Proliferation durch das gesamte makroporöse Netzwerk ermöglichte. Diese vielversprechenden Eigenschaften demonstrieren das Potenzial des Scaffolds als zukünftige Behandlungsoption für fokale Knorpeldefekte.

MATRIX MOLECULE INFLUENCE ON CHONDROCYTE PHENOTYPE AND PROTEOGLYCAN 4 EXPRESSION BY ALGINATE-EMBEDDED ZONAL CHONDROCYTES AND MESENCHYMAL STEM CELLS.

10.1002/jor.22166 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:41:03
Diese Studie untersuchte, wie Matrixmoleküle die Expression des Schmierstoffs Proteoglykan 4 (PRG4) in verschiedenen Knorpelzelltypen beeinflussen. Die Forscher kultivierten bovine Chondrozyten aus der Oberflächenzone und der mittleren/tiefen Zone sowie mesenchymale Stammzellen in Alginat-Hydrogelen mit Hyaluronsäure (HA) und Chondroitinsulfat (CS) als Zusätze und analysierten die PRG4-Expression mittels mRNA-Analyse und histochemischer Färbung. Die Ergebnisse zeigten, dass oberflächliche Chondrozyten kontinuierlich PRG4 exprimierten, wobei die Kombination aus HA und CS diese Expression um das 15-fache steigerte, während mittlere/tiefe Chondrozyten kein PRG4 produzierten. Bei mesenchymalen Stammzellen führten HA und CS paradoxerweise zu einer 5-fachen Reduktion der PRG4-Expression, möglicherweise durch Proteinansammlung, obwohl sie die allgemeine

HYALURONAN INJECTION IN MURINE OSTEOARTHRITIS PREVENTS TGFBETA 1-INDUCED SYNOVIAL NEOVASCULARIZATION AND FIBROSIS AND MAINTAINS ARTICULAR CARTILAGE INTEGRITY BY A CD44-DEPENDENT MECHANISM.

10.1186/ar3887 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:40:56
Diese Studie untersuchte die Wirkmechanismen intraartikulärer Hyaluronsäure (HA)-Injektionen bei Arthrose anhand des TTR-Mausmodells, das durch TGFβ1-Injektion und Laufbandtraining arthroseartige Gelenkveränderungen induziert. Die Forscher analysierten mittels Histopathologie, quantitativer PCR und Immunhistochemie die Effekte von HA auf verschiedene Gelenkgewebe und verwendeten CD44-Knockout-Mäuse zur Mechanismusaufklärung. Die Ergebnisse zeigten, dass HA-Injektionen trotz kurzer Halbwertszeit (<2h) effektiv vor synovialer Neovaskularisation und Fibrose schützten sowie die Knorpelintegrität erhielten, wobei chondrogene Gene gefördert und fibrogene/degradative Gene gehemmt wurden. Dieser protektive Effekt war vollständig CD44-abhängig, da er in CD44-Knockout-Mäusen ausblieb, was darauf hinweist, dass die HA-CD44-Interaktion

THE FRACTAL STRUCTURE OF EQUINE ARTICULAR CARTILAGE.

10.1002/sca.21026 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:40:46
Diese Studie untersuchte die fraktale Struktur von equinem Gelenkknorpel, um die biomechanischen Eigenschaften verschiedener Gelenkoberflächen besser zu verstehen. Die Forscher analysierten drei verschiedene Knorpeloberflächen im Pferdekarpus (Radiokarpal-, Mittelkarpal- und Karpometakarpalgelenk) mittels Stylus-Profilometrie, um deren fraktale Dimensionen zu bestimmen. Die drei untersuchten Gelenkflächen wiesen unterschiedliche fraktale Dimensionen auf, was auf eine Anpassung der Oberflächenrauheit an die jeweiligen biomechanischen Anforderungen (Bewegungsumfang, Geometrie und Belastung) hindeutet. Diese Erkenntnisse über die fraktale Struktur könnten zu einem besseren Verständnis der Reibungs-, Verschleiß- und Schmierungsmechanismen in Gelenken beitragen.

INVESTIGATION OF TECHNIQUES FOR THE MEASUREMENT OF ARTICULAR CARTILAGE SURFACE ROUGHNESS.

10.1016/j.micron.2012.06.007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:40:40
Diese Studie untersuchte verschiedene Messtechniken zur Bestimmung der Oberflächenrauheit von Gelenkknorpel, um das tribologische Verhalten natürlicher Gelenke besser zu verstehen und Parameter für zukünftige Gelenkersatzmaterialien zu definieren. Die Forscher verwendeten bovine Knorpelproben und verglichen zwei Messmethoden: stereoskopische Rasterelektronenmikroskopie (REM) bei Vergrößerungen von 500× bis 2000× sowie Rasterkraftmikroskopie (AFM). Die REM-Stereoskopie zeigte höhere Rauheitswerte (Ra: 165-174 nm, Sa: 183-261 nm bei 500×) als AFM (Ra: 83-114 nm, Sa: 86-136 nm), wobei die gemessene Rauheit bei REM mit zunehmender Vergrößerung linear anstieg. Die Studie zeigt, dass beide Techniken zur Knorpeloberflächenanalyse geeignet sind, jedoch aufgrund der methodenspezifischen Unterschiede bei Vergleichsstudien

NANOMECHANICS OF THE CARTILAGE EXTRACELLULAR MATRIX.

10.1146/annurev-matsci-062910-100431 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:40:29
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Anwendung der Nanomechanik zur Erforschung der extrazellulären Matrix von Gelenkknorpel, um die strukturellen Veränderungen bei Alterung und Erkrankungen wie Arthrose auf molekularer Ebene zu verstehen. Die Autoren analysierten experimentelle und theoretische nanomechanische Ansätze, die auf verschiedenen Komplexitätsebenen angewendet wurden - von intaktem Gewebe über einzelzellige Matrix-Bereiche bis hin zu isolierten Biomolekülen wie Aggrecan, Kollagen und Hyaluronan. Die Studien zeigen, dass nanomechanische Untersuchungen wesentlich zum mechanismusbasierten Verständnis der Knorpelfunktion beitragen und Veränderungen auf Nanoebene direkt mit makroskopischen Gewebeeigenschaften verknüpfen können. Diese Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung von Therapieansätzen und die Bewertung von Knorpelqualität in der regenerativen Medizin.

REHABILITATION AND RETURN-TO-SPORTS ACTIVITY AFTER DEBRIDEMENT AND BONE MARROW STIMULATION OF OSTEOCHONDRAL TALAR DEFECTS.

10.1007/BF03262299 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:40:23
Diese Übersichtsarbeit untersuchte Rehabilitationszeiten und die Rückkehr zum Sport nach arthroskopischem Debridement und Knochenmarkstimulation bei osteochondralen Defekten des Talus. Die Autoren führten eine systematische Literaturrecherche in der MEDLINE-Datenbank bis Januar 2012 durch, wobei sie englisch-, deutsch- und niederländischsprachige Studien einschlossen. Die Analyse ergab, dass in der bestehenden Literatur kein Konsens über Rehabilitationszeiten oder Zeitpunkte für die Rückkehr zum Sport existiert und nur wenig Forschung zu diesem Thema durchgeführt wurde. Basierend auf den verfügbaren Daten schlagen die Autoren ein vierstufiges Rehabilitationsschema vor (Gehen, Joggen, kontaktlose Sportarten, Kontaktsportarten) und betonen die Notwendigkeit weiterer klinischer Studien an tatsächlichen Sportlern.

THE EFFECTS OF REV5901 ON INTRACELLULAR CALCIUM SIGNALLING IN FRESHLY ISOLATED BOVINE ARTICULAR CHONDROCYTES.

10.4149/gpb_2012_035 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:40:17
Diese Studie untersuchte die Wirkungsweise von REV5901, einem Inhibitor des regulatorischen Volumenabfalls mit chondroprotektiven Eigenschaften, auf die intrazelluläre Kalziumsignalgebung in frisch isolierten Rinderchondrozyten. Die Forscher verwendeten verschiedene pharmakologische Inhibitoren und Ionenkanalmodulatoren, um die beteiligten Signalwege zu identifizieren. REV5901 führte zu einem signifikanten Anstieg der intrazellulären Kalziumkonzentration um etwa 38% über das Basalniveau, wobei dieser Effekt durch spezifische Inhibitoren reduziert oder vollständig blockiert werden konnte. Die Ergebnisse zeigen, dass REV5901 sowohl eine Phospholipase Cβ3-abhängige Kalziumfreisetzung aus intrazellulären Speichern als auch einen Natrium-Kalzium-Austauscher-vermittelten Kalziumeinstrom auslöst, was auf eine wichtige Rolle der Kalziumsignalgebung für die protektiven Effekte von RE

[TRIBOLOGICAL ASSESSMENT OF ARTICULAR CARTILAGE. A SYSTEM FOR THE ANALYSIS OF THE FRICTION COEFFICIENT OF CARTILAGE, REGENERATES AND TISSUE ENGINEERING CONSTRUCTS; INITIAL RESULTS].

10.1007/s00132-012-1951-6 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:40:09
Diese Studie zielte darauf ab, ein tribologisches System zur Analyse des Reibungskoeffizienten von Gelenkknorpel, Knorpelregeneraten und Tissue-Engineering-Konstrukten zu entwickeln und zu validieren. Die Forscher verwendeten ein spezialisiertes Messsystem, das den Reibungskoeffizienten als Quotient aus Reibungskraft und senkrechter Belastungskraft unter verschiedenen Bedingungen bestimmt, wobei auch tiefgefrorene Knorpelproben verwendet werden konnten. Das System konnte erfolgreich zwischen nativem und verändertem Knorpel unterscheiden und zeigte, dass Tissue-Engineering-Konstrukte deutlich andere Reibungskoeffizienten aufweisen als nativer Knorpel. Diese tribologische Analysemethode bietet damit ein wertvolles Werkzeug zur biomechanischen Qualitätsbewertung von Knorpelersatzmaterialien und regenerativen Therapieansätzen.

INTENSITY-DEPENDENT EFFECT OF TREADMILL RUNNING ON LUBRICIN METABOLISM OF RAT ARTICULAR CARTILAGE.

10.1186/ar4101 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:39:58
Diese Studie untersuchte, wie sich unterschiedliche Laufintensitäten auf die Lubricin-Expression im Gelenkknorpel von Ratten auswirken. 24 männliche Wistar-Ratten wurden 8 Wochen lang unterschiedlichen Laufbandtrainings (niedrig-, moderat- und hochintensiv) unterzogen, anschließend wurden histologische Analysen und Genexpressionsanalysen (PRG4, TGF-β) durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass niedrig- und moderat-intensives Laufen die Lubricin-Expression signifikant erhöhte und zu niedrigeren Mankin-Scores (bessere Knorpelqualität) führte, während hochintensives Laufen arthrotische Veränderungen verursachte und die Lubricin-Expression deutlich reduzierte. Die Studie belegt einen intensitätsabhängigen Effekt mechanischer Belastung auf den Lubricin-Stoffwechsel, wobei moderate Belastung protektiv wirkt, während Überbelastung schädlich für den Gelenkknorpel ist.

THE EFFECTS OF PHYSICAL ACTIVITY ON APOPTOSIS AND LUBRICIN EXPRESSION IN ARTICULAR CARTILAGE IN RATS WITH GLUCOCORTICOID-INDUCED OSTEOPOROSIS.

10.1007/s00774-012-0414-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:39:52
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen körperlicher Aktivität auf Gelenkknorpel bei Ratten mit Glukokortikoid-induzierter Osteoporose, wobei der Fokus auf Apoptose (Zelltod) und der Expression des Schmierproteins Lubricin lag. Die Forscher teilten die Tiere in fünf Gruppen ein und analysierten die Knorpelveränderungen mittels histomorphometrischer Analyse, Immunhistochemie und Western Blot nach Laufband- und Vibrationsplattform-Training. Die Ergebnisse zeigten, dass Glukokortikoid-Behandlung die Lubricin-Expression verringerte und gleichzeitig die Caspase-3-Expression (ein Apoptose-Marker) erhöhte, während körperliche Aktivität diese Werte wieder normalisierte. Die Autoren schlussfolgern, dass mechanische Stimulation durch körperliche Aktivität die Lubricin-Produktion fördern und damit den Knorpelzelltod verhindern könnte, was neue therapeutische Ansätze für Knorpelerkrankungen wie

EQUINE ARTICULAR CHONDROCYTES ON MACT SCAFFOLDS FOR CARTILAGE DEFECT TREATMENT.

10.1111/ahe.12018 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:39:45
Diese Studie untersuchte die Eignung von Gerüstmaterialien für die Knorpelregeneration bei Pferden, indem equine Chondrozyten auf zwei verschiedenen Scaffold-Materialien (Hyaluronan und Kollagen) kultiviert wurden. Die Chondrozyten wurden aus Biopsien des Sprunggelenks von drei Pferden gewonnen und zunächst in 2D-Kultur vermehrt, bevor sie auf die Scaffolds aufgebracht und mittels Licht- und Elektronenmikroskopie untersucht wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass sich die equinen Chondrozyten auf beiden Materialien gut entwickelten und vital blieben - im Hyaluronan-Scaffold bildeten sie eine eigene Matrixhülle zur Überbrückung großer Faserdistanzen, während sie im dichten Kollagen-Scaffold durch Formadaptation zwischen den Strängen migrierten. Die Studie belegt, dass beide Scaffold-Materialien für die equine Chondrozytenkultivierung geeignet sind und die Zellen spezifische Strategien zur Bewegung und Verteilung

STICK-SLIP FRICTION AND WEAR OF ARTICULAR JOINTS.

10.1073/pnas.1222470110 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:39:31
Diese Studie untersuchte das Stick-Slip-Reibungsverhalten von Gelenkknorpel und dessen Zusammenhang mit Knorpelschäden. Mittels eines Oberflächenkraftapparats wurden verschiedene Belastungs- und Gleitbedingungen systematisch analysiert, zusätzlich wurden essenzielle Knorpelkomponenten (Kollagen II, Hyaluronsäure, Glykosaminoglykane) selektiv enzymatisch abgebaut. Die Ergebnisse zeigten, dass Stick-Slip-Reibung bereits unter milden Bedingungen zu permanenten morphologischen Veränderungen und erhöhter Oberflächenrauheit führt, wobei der Abbau von Hyaluronsäure und Glykosaminoglykanen das Stick-Slip-Verhalten verstärkte und die Reibungskräfte um das 2- bis 10-fache erhöhte. Die Studie demonstrierte, dass Knorpelverschleiß weniger direkt mit dem Reibungskoeffizienten als vielmehr mit Stick-Slip-Bewegungen korreliert und dass die verschied

THE EFFECT OF MOVING POINT OF CONTACT STIMULATION ON CHONDROCYTE GENE EXPRESSION AND LOCALIZATION IN TISSUE ENGINEERED CONSTRUCTS.

10.1007/s10439-013-0763-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:39:25
Diese Studie untersuchte, ob eine bewegliche Punktkontakt-Stimulation (MPS) die Bildung einer oberflächenähnlichen Schicht in tissue-engineered Knorpelkonstrukten fördern kann, um deren mechanische Eigenschaften zu verbessern. Die Forscher applizierten MPS mit verschiedenen Frequenzen (0,5-2 Hz) auf Chondrozyten-Agarose-Hydrogele und analysierten die Genexpression sowie Lokalisation von Oberflächenzone-Markern mittels qRT-PCR, In-situ-Hybridisierung und Finite-Elemente-Modellierung. Die Ergebnisse zeigten, dass eine physiologische Frequenz von 1 Hz die maximale Expression von Oberflächenzone-Markern (PRG4, Biglycan, Decorin, Kollagen II) bewirkte, wobei diese hauptsächlich 500-1000 μm unter der Konstruktoberfläche lokalisiert waren. Die Studie demonstriert, dass mechanische Stimulation die Expression von Oberflächenzone-Bestandteilen verstärken kann, jedoch die resultierende subk

RELATIONSHIPS AMONGST OSTEOARTHRITIS BIOMARKERS, DYNAMIC KNEE JOINT LOAD, AND EXERCISE: RESULTS FROM A RANDOMIZED CONTROLLED PILOT STUDY.

10.1186/1471-2474-14-115 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:39:17
Diese Pilotstudie untersuchte bei 17 Patienten mit Kniearthrose die Zusammenhänge zwischen Biomarkern des Knorpelstoffwechsels und biomechanischen Kniebelastungen beim Gehen sowie die Auswirkungen eines 10-wöchigen Krafttrainings. Die Forscher analysierten mittels 3D-Bewegungsanalyse das externe Knie-Adduktionsmoment und bestimmten verschiedene Biomarker in Serum und Urin vor und nach einer randomisierten Intervention mit Muskelkräftigungsübungen versus Kontrolle. Die Ergebnisse zeigten einen initialen Zusammenhang zwischen Kniebelastung und dem Knorpelabbaumarker uCTX-II, der jedoch nach Kontrolle für Krankheitsschwere und Gehgeschwindigkeit nicht mehr signifikant war. Das Krafttraining führte zu einer signifikanten Reduktion des Knorpelabbaumarkers sCOMP im Vergleich zur Kontrollgruppe, was auf einen möglichen protektiven Effekt von gezieltem Training auf die Knorpelstruktur hindeutet.

GRADUAL STRENUOUS RUNNING REGIMEN PREDISPOSES TO OSTEOARTHRITIS DUE TO CARTILAGE CELL DEATH AND ALTERED LEVELS OF GLYCOSAMINOGLYCANS.

10.1016/j.joca.2013.04.007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:39:10
Diese Studie untersuchte, ob intensives Lauftraining ein Risikofaktor für die Entwicklung von Arthrose darstellt. Wistar-Ratten absolvierten über 12 Wochen ein kontrolliertes, intensives Laufbandtraining (mindestens 55 km), während eine Kontrollgruppe nicht trainierte; anschließend wurden die Kniegelenke histomorphometrisch, immunhistochemisch und bezüglich der Glykosaminoglykan-Zusammensetzung analysiert. Die trainierten Ratten zeigten signifikant erhöhte Knorpelzellzahlen, vermehrte Chondrozyten-Cluster, gesteigerte Apoptose-Marker (Caspase-3) und Entzündungszytokine (IL-1α, TNF-α) sowie reduzierte Chondroitinsulfat- und Hyaluronsäure-Spiegel. Die Ergebnisse belegen, dass kontrolliertes intensives Lauftraining zu molekularen und histologischen Veränderungen im Gelenkknorpel führt, die charakteristisch für eine Arthrose-Entwicklung sind

ENDOPLASMIC RETICULUM STRESS REGULATES RAT MANDIBULAR CARTILAGE THINNING UNDER COMPRESSIVE MECHANICAL STRESS.

10.1074/jbc.M112.407296 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:39:04
Diese Studie untersuchte die molekularen Mechanismen der Knorpelverdünnung im Kiefergelenk unter mechanischer Belastung, einem wichtigen Faktor bei der Entstehung von Temporomandibulargelenkerkrankungen wie Arthrose. Die Forschenden verwendeten ein etabliertes Rattenmodell mit kompressiver mechanischer Belastung und analysierten die betroffenen Knorpelzellen mittels Proteomik-Ansätzen. Dabei identifizierten sie 28 Proteine, die mit endoplasmatischem Retikulumstress (ER-Stress) assoziiert sind, und konnten zeigen, dass mechanische Belastung ER-Stress in den Chondrozyten auslöst. Die pharmakologische Hemmung des ER-Stress reduzierte sowohl die frühe Apoptose als auch die spätere Proliferation der Knorpelzellen und verhinderte signifikant die Knorpelverdünnung, was einen vielversprechenden therapeutischen Ansatz für mechanisch bedingte Kiefergelenkerkrankungen darstellt.

IMPLANT SIZE AND MECHANICAL PROPERTIES INFLUENCE THE FAILURE OF THE ADHESIVE BOND BETWEEN CARTILAGE IMPLANTS AND NATIVE TISSUE IN A FINITE ELEMENT ANALYSIS.

10.1016/j.jbiomech.2013.03.019 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:38:58
Diese Finite-Elemente-Studie untersuchte, wie verschiedene Eigenschaften von Knorpelimplantaten das Versagen der Fibrin-Klebstoffverbindung zwischen Implantat und nativem Gewebe beeinflussen. Die Forschenden modellierten das mediale Kniekompartment und analysierten den Einfluss von Implantatgröße, -dicke, Elastizitätsmodul, Oberflächenreibungskoeffizient und Poisson-Zahl auf die Adhäsionsqualität unter axialer Kompression und Gleitbelastung. Die Ergebnisse zeigten, dass größere Implantate, höhere Oberflächenreibung, geringere Steifigkeit und fehlende Knochenverankerung das Risiko für Implantatlockerung und Delaminierung signifikant erhöhen. Diese Erkenntnisse können zukünftig zur Optimierung des Implantatdesigns und der Knorpelreparaturtechniken beitragen.

EFFECTS OF IN VITRO LOW OXYGEN TENSION PRECONDITIONING OF ADIPOSE STROMAL CELLS ON THEIR IN VIVO CHONDROGENIC POTENTIAL: APPLICATION IN CARTILAGE TISSUE REPAIR.

10.1371/journal.pone.0062368 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:38:53
Diese Studie untersuchte, ob eine Vorkonditionierung von adipösen Stromalzellen (ASC) unter niedrigen Sauerstoffbedingungen (5% O₂) deren Potenzial zur Knorpelreparatur in vivo verbessern kann. Die Forscher kultivierten Kaninchen- und Human-ASC in vitro unter normalen (21%) und hypoxischen (5%) Sauerstoffbedingungen in chondrogenen Medien und implantierten diese anschließend in Si-HPMC-Hydrogelen in Knorpeldefekte von Kaninchen sowie subkutan in Nacktmäuse. Die Ergebnisse zeigten, dass 5% Sauerstoff zwar die Expression chondrogener Marker in vitro verstärkte, jedoch keinen zusätzlichen Vorteil für die Knorpelbildung in vivo brachte. Die Studie bestätigt dennoch das grundsätzliche chondrogene Potenzial von ASC für die Knorpelreparatur, insbesondere wenn diese in 3D-Hydrogelkulturen mit chondrogenen Induktionsmedien kombiniert werden.

A REVIEW OF THE COMBINATION OF EXPERIMENTAL MEASUREMENTS AND FIBRIL-REINFORCED MODELING FOR INVESTIGATION OF ARTICULAR CARTILAGE AND CHONDROCYTE RESPONSE TO LOADING.

10.1155/2013/326150 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:38:41
Diese Übersichtsarbeit untersucht, wie die Kombination aus experimentellen Messungen und faserverstärkten Computermodellen zur Erforschung der Gelenkknorpel- und Chondrozytenantwort auf mechanische Belastung eingesetzt werden kann. Die Autoren konzentrieren sich methodisch auf faserverstärkte Finite-Elemente-Modelle, die die inhomogene und anisotrope Struktur des Gelenkknorpels realitätsnah abbilden und mit experimentellen Testverfahren kombiniert werden können. Die Hauptergebnisse zeigen, dass moderne Computermodelle erfolgreich lokale Gewebe- und Zellspannungen charakterisieren können, was mit rein experimentellen Techniken extrem schwierig ist. Die Studie diskutiert zudem vielversprechende Perspektiven für patientenspezifische Modelle zur Bewertung der Knorpelfunktion, Zellreaktionen und Osteoarthritis-Progression.

DYNAMIC COMPRESSIVE PROPERTIES OF ARTICULAR CARTILAGES IN THE PORCINE TEMPOROMANDIBULAR JOINT.

10.1016/j.jmbbm.2013.04.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:38:33
Diese Studie untersuchte die viskoelastischen Eigenschaften der Gelenkknorpel im Kiefergelenk (TMJ) von Schweinen, um deren regionale Unterschiede und Frequenzabhängigkeit zu charakterisieren. Die Forscher führten dynamische Indentationstests an neun porcinen TMJ durch, wobei die Gelenkoberfläche in fünf Regionen unterteilt und mit sinusförmiger Kompression (1,0% Amplitude, 0,01-10 Hz) belastet wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass der dynamische Speichermodul beider Knorpel mit steigender Frequenz zunahm und in der lateralen Region am höchsten war, während der temporale Knorpel generell niedrigere Steifigkeitswerte aber höhere Viskosität (Loss-Tangent 0,35-0,65) als der Kondylusknorpel (0,2-0,45) aufwies. Diese regionsspezifischen und frequenzabhängigen biomechanischen Eigenschaften haben wichtige Implikationen für das Verständnis der Lastübertragung im Kiefergelenk.

HYDROMECHANICAL STIMULATOR FOR CHONDROCYTE-SEEDED CONSTRUCTS IN ARTICULAR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING APPLICATIONS.

10.1177/0954411912468638 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:38:27
Diese Studie zielte darauf ab, ein neues "hydromechanisches" Stimulationsverfahren für das Tissue Engineering von Gelenkknorpel zu entwickeln und zu testen. Die Forscher entwickelten ein Gerät, das gleichzeitig zyklische Kompression, Reibungsscherkräfte durch einen gleitenden Kontakt und direkten Flüssigkeitsdruck auf chondrozyten-besiedelte Konstrukte ausübt. In den Experimenten wurden verschiedene Stimulationsbedingungen (hydromechanisch mit hoher/niedriger Durchflussrate, nur mechanisch, Kontrolle) über 3 Wochen getestet und der Glykosaminoglykan-Gehalt als Marker für Knorpelbildung gemessen. Obwohl die rein mechanische Stimulation (Kompression plus Reibung) den höchsten Glykosaminoglykan-Gehalt zeigte, gefolgt von hydromechanischer Stimulation, waren die Unterschiede statistisch nicht signifikant.

MICROSCALE SURFACE FRICTION OF ARTICULAR CARTILAGE IN EARLY OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.jmbbm.2013.03.019 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:38:20
Diese Studie untersuchte die mikroskopischen Reibungseigenschaften der Gelenkknorpeloberfläche bei früher Osteoarthritis, um die Veränderungen der Oberflächenreibung und Schmierung besser zu verstehen. Mittels Rasterkraftmikroskopie (AFM) wurde die Reibung an der Knorpeloberfläche unter verschiedenen Belastungen (0,5-5 μN) gemessen, ergänzt durch elektronenmikroskopische und immunhistochemische Analysen. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Erhöhung des Reibungskoeffizienten um etwa 50% bei osteoarthritischem Knorpel unter geringer Belastung (0,5 μN), begleitet von morphologischen Veränderungen wie Rissbildung und Aufrauhung der Oberfläche sowie einer Desintegration der dünnen Oberflächenschicht. Die Autoren schlussfolgern, dass diese erhöhte Reibung auf eine reduzierte Schmierungseffizienz hinweist und die Erhaltung der Oberflächenschicht ein wichtiges Z

INFLUENCES OF THE DEPTH-DEPENDENT MATERIAL INHOMOGENEITY OF ARTICULAR CARTILAGE ON THE FLUID PRESSURIZATION IN THE HUMAN KNEE.

10.1016/j.medengphy.2013.05.005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:38:10
Diese Studie untersuchte, wie die tiefenabhängige Materialinhomogenität des Gelenkknorpels die Flüssigkeitsdruckbildung im menschlichen Knie beeinflusst. Die Forscher entwickelten ein anatomisch genaues 3D-Finite-Elemente-Modell des Kniegelenks, das die unterschiedlichen Materialeigenschaften in den oberflächlichen, mittleren und tiefen Knorpelzonen sowie die verschiedenen Gewebekomponenten (Kollagenfasern, Proteoglykane, Flüssigkeit) berücksichtigte. Die Ergebnisse zeigten, dass die tiefenabhängige Inhomogenität die Flüssigkeitsunterstützung in der oberflächlichen Zone durch erhöhten Flüssigkeitsdruck und reduzierten kompressiven Stress verstärkt, während gleichzeitig die Zug- und Druckbelastungen an der Knorpel-Knochen-Grenzfläche verringert werden. Diese Gewebeeigenschaften tragen somit zum Schutz vor tiefen Gewebefrakturen, zur

PRIMING 3D CULTURES OF HUMAN MESENCHYMAL STROMAL CELLS TOWARD CARTILAGE FORMATION VIA DEVELOPMENTAL PATHWAYS.

10.1089/scd.2013.0216 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:38:05
Diese Studie untersuchte, ob entwicklungsbiologische Signalwege genutzt werden können, um 3D-Kulturen humaner mesenchymaler Stromalzellen aus dem Knochenmark (HBM-MSC) für die Knorpelbildung zu optimieren. Die Forscher testeten WNT3A und FGF2 als Signalmoleküle in 3D-Pellet-Kulturen und analysierten deren Einfluss auf Zellproliferation, Stammzelleigenschaften und anschließende chondrogene Differenzierung. WNT3A führte zu einer fünffachen Steigerung proliferierender Zellen und verbesserte die nachfolgende TGF-β1-vermittelte Knorpelbildung um 30%, während FGF2 überraschenderweise antagonistische Effekte zeigte. Die Ergebnisse zeigen, dass ein "developmental engineering"-Ansatz mit WNT3A-Vorkonditionierung das chondrogene Potenzial von HBM-MSC in 3D-Kultur steigern kann, wobei besonders CD146⁺-Subpopulationen responsiv waren

EFFECT OF PRECULTURE AND LOADING ON EXPRESSION OF MATRIX MOLECULES, MATRIX METALLOPROTEINASES, AND CYTOKINES BY EXPANDED OSTEOARTHRITIC CHONDROCYTES.

10.1002/art.38049 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:37:56
Diese Studie untersuchte, wie sich die Vorkultur und mechanische Belastung auf die Genexpression von osteoarthritischen Chondrozyten aus verschiedenen Knorpelzonen auswirken. Die Forscher kultivierten expandierte Chondrozyten aus oberflächlichen und tiefen Knorpelschichten in Alginat-Gelen, führten eine zweiwöchige Vorkultur durch und untersuchten anschließend die Effekte dynamischer Kompression auf die Expression von Matrixmolekülen, Zytokinen und Matrix-Metalloproteinasen. Die Hauptergebnisse zeigen, dass vorkultivierte expandierte Chondrozyten deutlich sensitiver auf mechanische Belastung reagierten, mit verstärkter Matrixakkumulation, erhöhten IL-1β- und IL-4-Spiegeln sowie reduzierten MMP-2-Levels in den tiefen Zonen. Diese Befunde demonstrieren, dass eine PCM-ähnliche Matrixablagerung durch Vorkultur die mechanische Responsivität osteoarthritischer Chondrozyten wiederherstellen kann, was wichtige

EFFECTS OF MEDIUM AND TEMPERATURE ON CELLULAR RESPONSES IN THE SUPERFICIAL ZONE OF HYPO-OSMOTICALLY CHALLENGED ARTICULAR CARTILAGE.

10.3390/jfb3030544 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:37:49
Diese Studie untersuchte, wie verschiedene Umgebungsfaktoren (Immersionsmedium und Temperatur) die Volumenregulation von Chondrozyten in Gelenkknorpel unter hypo-osmotischen Bedingungen beeinflussen. Die Forscher verwendeten konfokale Laser-Scanning-Mikroskopie, um Chondrozyten in situ vor sowie 3 und 120 Minuten nach hypo-osmotischer Belastung zu beobachten, wobei sie verschiedene Medien (PBS vs. DMEM) und Temperaturen (21°C vs. 37°C) testeten. In allen Versuchsgruppen zeigten die Zellen ein charakteristisches Verhalten: zunächst schwollen sie an und kehrten dann zu ihrem ursprünglichen Volumen zurück. Die Ergebnisse demonstrieren, dass weder die Zusammensetzung des Immersionsmediums noch die Temperatur einen signifikanten Einfluss auf die initiale Zellschwellung und nachfolgende Volumenregulation der Chondrozyten haben.

HOW PRECONDITIONING AFFECTS THE MEASUREMENT OF PORO-VISCOELASTIC MECHANICAL PROPERTIES IN BIOLOGICAL TISSUES.

10.1007/s10237-013-0511-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:37:44
Diese Studie untersuchte, wie die Vorkonditionierung (erste Belastungszyklen) die Messung der mechanischen Eigenschaften von Gelenkknorpel beeinflusst. Die Forschenden verwendeten Computermodellierung, um zeitabhängige viskoelastische und poroelastische Effekte während verschiedener mechanischer Tests zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass bei Indentationstests hauptsächlich die Kollagen-Viskoelastizität dominiert, während bei uniaxialer Kompression fluidabhängige Effekte wichtiger sind, wobei diese Effekte sich gegenseitig verstärken oder aufheben können. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Vorkonditionierungsprotokolle die mechanischen Eigenschaften von Gelenkknorpel signifikant beeinflussen und daher bei der Bestimmung der vollständigen viskoelastischen und poroelastischen Eigenschaften nicht vernachlässigt werden dürfen.

SEVERE POSTTRAUMATIC RADIOCARPAL CARTILAGE DAMAGE: FIRST REPORT OF AUTOLOGOUS CHONDROCYTE IMPLANTATION.

10.1007/s00402-013-1821-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:37:37
Diese Fallstudie beschreibt erstmals die Anwendung einer autologen Chondrozytenimplantation (ACI) zur Behandlung schwerer traumatischer Knorpelschäden im Handgelenk eines 22-jährigen Patienten nach distaler Radiusfraktur. Die Methode verwendete ein in situ polymerisierbares Albumin-Hyaluronsäure-Gel zur Wiederherstellung des Gelenkknorpels in der Fovea scaphoidea und lunata. Nach 6 Monaten zeigten sich vielversprechende Ergebnisse mit Verbesserung des DASH-Scores (von 10,8 auf 7,5), schmerzfreier Beweglichkeit des Handgelenks und guter Implantatintegration in der MRT-Kontrolle. Die Autoren betonen, dass weitere klinische Studien mit größeren Patientenzahlen erforderlich sind, um diese innovative Behandlungsmethode für schwere Handgelenkknorpeldefekte zu validieren.

BIOMECHANICAL PROPERTIES AND MECHANOBIOLOGY OF THE ARTICULAR CHONDROCYTE.

10.1152/ajpcell.00242.2013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:37:31
Diese Übersichtsarbeit untersucht die biomechanischen Eigenschaften und Mechanobiologie von Gelenkknorpelzellen (Chondrozyten), um deren Rolle bei der Entstehung von Arthrose besser zu verstehen. Die Autoren analysierten systematisch Studien zu den viskoelastischen Eigenschaften verschiedener zellulärer Komponenten (Zellkern, Chondrozyt, perizelluläre Matrix und Chondron) sowie deren Veränderungen bei Arthrose. Die Ergebnisse zeigen, dass Chondrozyten unter physiologischer Belastung die Balance zwischen Matrixabbau und -synthese aufrechterhalten, während übermäßige mechanische Beanspruchung oder Verletzungen zu verstärktem Abbau und damit zur Arthroseentwicklung führen. Diese Erkenntnisse könnten neue Einblicke in die Pathogenese der Arthrose liefern und zur Entwicklung effektiver biophysikalischer Therapieansätze beitragen.

ADIPOSE-DERIVED STEM CELLS FOR CARTILAGE REGENERATION--MOVING TOWARDS CLINICAL APPLICABILITY.

10.1186/scrt329 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:37:25
Diese Studie untersuchte die Vorkonditionierung von autologen Adipose-derived Stem Cells (ADSCs) mit plättchenreichem Plasma (PRP) zur Verbesserung der Knorpelregeneration. Die Forscher behandelten ADSCs mit PRP und testeten deren therapeutische Wirksamkeit bei Knorpeldefekten in Mäusen. Die Ergebnisse zeigten, dass PRP-behandelte ADSCs eine erhöhte Proliferations- und Chondrogenesefähigkeit aufwiesen und eine verbesserte Heilung von Gelenkknorpeldefekten bewirkten. Obwohl weitere Untersuchungen zur Gewebezusammensetzung erforderlich sind, bietet dieser Ansatz vielversprechende Perspektiven für klinisch anwendbare Zelltherapien in der Knorpelregeneration.

HYBRID HYALURONIC ACID HYDROGEL/POLY(Ɛ-CAPROLACTONE) SCAFFOLD PROVIDES MECHANICALLY FAVORABLE PLATFORM FOR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING STUDIES.

10.1002/jbm.a.34957 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:37:19
Diese Studie untersuchte ein Hybrid-Scaffold aus Hyaluronsäure-Hydrogel und porösem Poly(ε-Caprolacton) (PCL) als biomechanisch günstige Plattform für das Knorpel-Tissue-Engineering. Die mechanischen Eigenschaften wurden mittels Zug- und Druckversuchen charakterisiert, während dedifferenzierte Chondrozyten zur Bewertung der biologischen Antwort kultiviert wurden. Das Hybrid-Scaffold zeigte ähnliche Steifigkeitswerte wie menschlicher Gelenkknorpel und bei physiologischen Belastungsfrequenzen (1-2 Hz) signifikant erhöhte Verlustmoduli, was auf verbesserte viskoelastische Eigenschaften hinweist. Obwohl die Chondrozyten auf dem Hybrid-Scaffold eine rundlichere Morphologie aufwiesen, unterschied sich die Expression von Knorpel-spezifischen Matrixproteinen nicht vom PCL-Kontrollmaterial, wodurch eine mechanisch optimierte Plattform für weitere Knorpel-Engineering-Studien bereitgestellt wird.

ESTABLISHMENT OF A RELIABLE AND REPRODUCIBLE MURINE OSTEOARTHRITIS MODEL.

10.1016/j.joca.2013.09.012 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:37:12
Diese Studie zielte darauf ab, ein zuverlässiges und reproduzierbares Mausmodell für Arthrose zu entwickeln, da bisherige Modelle durch hohe individuelle Variation der Gelenkläsionen limitiert waren. Die Forscher induzierten Arthrose in C57BL/6-Mäusen durch Destabilisierung des medialen Meniskus und kontrollierten anschließend die Bewegung der Tiere in speziell entwickelten Käfigen mit definierten Trainingsprogrammen (0, 400, 800 oder 1200 m/Tag). Die Ergebnisse zeigten, dass kontrollierte Bewegung zu schwerwiegenderen Arthroseläsionen mit deutlich geringerer Variation führte, wobei verschiedene Trainingsintensitäten unterschiedliche zeitliche Progressionsmuster der Arthrose hervorriefen. Die Validität des neuen Modells wurde erfolgreich durch den signifikanten Nachweis der therapeutischen Wirkung von Hyaluronsäure bestätigt, während das Standardkäfig-Modell keine statistisch signifikanten Unterschiede zeigte.

INCREASED CARTILAGE VOLUME AFTER INJECTION OF HYALURONIC ACID IN OSTEOARTHRITIS KNEE PATIENTS WHO UNDERWENT HIGH TIBIAL OSTEOTOMY.

10.1007/s00167-013-2735-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:37:05
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte, ob intraartikuläre Hyaluronsäure-Injektionen nach einer hohen Tibiaosteotomie (HTO) das Knorpelvolumen bei Kniearthrose-Patienten verbessern können. 40 Patienten mit medialer Kniearthrose wurden in zwei Gruppen randomisiert: Die Studiengruppe (n=20) erhielt nach der HTO zwei Zyklen mit je fünf wöchentlichen Hyaluronsäure-Injektionen, während die Kontrollgruppe (n=20) nur die HTO-Operation erhielt. Die MRT-Analyse nach einem Jahr zeigte in der Studiengruppe eine signifikante Zunahme des Gesamtknorpelvolumens sowie des lateralen femoralen und tibialen Knorpelvolumens, während die Kontrollgruppe Knorpelverluste am lateralen Tibiaplateau aufwies. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Hyaluronsäure-Injektionen nach HTO sowohl das Knorpelvolumen erhöhen als auch Knorpelverl

INTRINSIC VISCOELASTICITY INCREASES TEMPERATURE IN KNEE CARTILAGE UNDER PHYSIOLOGICAL LOADING.

10.1016/j.jmbbm.2013.10.025 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:36:59
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte, ob die viskoelastischen Eigenschaften von gesundem Knorpel durch mechanische Belastung eine Temperaturerhöhung bewirken können, die den optimalen Bereich für den Knorpelstoffwechsel erreicht. Die Forscher entwickelten ein mathematisches Modell mit drei experimentell bestimmten Parametern: Energiedissipation unter zyklischer Belastung (mechanische Tests), Wärmekapazität des Knorpels (Kalorimetrie) und Wärmeübertragungskonstante (MR-Thermometrie bei vier Probanden). Das Modell prognostizierte, dass gesunder Knorpel nach einstündigem Gehen seine Temperatur von 33°C auf 36,7°C erhöhen kann – einen Bereich, der optimal für die Proteoglykan- und Hyaluronsäure-Synthese ist. Die Ergebnisse zeigen einen möglichen Zusammenhang zwischen den mechanischen Eigenschaften des Knorpels und seiner metabolischen Homöostase auf, da degenerierter Knorpel diese temperaturstimulierende

PARTICULATE CARTILAGE UNDER BIOREACTOR-INDUCED COMPRESSION AND SHEAR.

10.1007/s00264-013-2194-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:36:52
Diese Studie untersuchte den Einfluss verschiedener In-vitro-Kulturbedingungen auf die Chondrogenese von zerkleinertem Knorpelgewebe (Minced Cartilage). Bovine Knorpelfragmente wurden in Polyurethan-Scaffolds kultiviert und entweder unter freien Schwellbedingungen gehalten oder mechanischer Kompression und Scherung in einem kniegelenkspezifischen Bioreaktor ausgesetzt, wobei Genexpression, GAG/DNA-Gehalt sowie histologische Parameter analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Stimulation die langfristige chondrogene Genexpression (Kollagen Typ II, Aggrecan, COMP) im Vergleich zu freischwellenden Kontrollen signifikant aufrechterhielt und das Zellwachstum verstärkte. Jedoch ergab die histologische Analyse, dass das durch Bioreaktorkultivierung entstandene Neogewebe unreife Eigenschaften aufwies, obwohl die molekularen Marker eine chondrogene Reifung anzeigten.

MEMBRANE CULTURE AND REDUCED OXYGEN TENSION ENHANCES CARTILAGE MATRIX FORMATION FROM EQUINE CORD BLOOD MESENCHYMAL STROMAL CELLS IN VITRO.

10.1016/j.joca.2013.12.021 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:36:46
Diese Studie untersuchte, ob Membrankultur und reduzierte Sauerstoffkonzentration die Knorpelbildung aus equinen Nabelschnurblut-Stammzellen verbessern können. Die Forscher kultivierten mesenchymale Stromalzellen von 5 Fohlen über 3 Wochen in Membran- oder Pelletkultur bei 5% bzw. 21% Sauerstoff und analysierten die entstandenen Gewebe histologisch, biochemisch und molekular. Die Kombination aus Membrankultur und 5% Sauerstoff produzierte die größte Menge an qualitativ hochwertigstem Neorknorpel, der dem hyalinen Knorpel am ähnlichsten war - mit erhöhtem Kollagengehalt durch die Membrankultur und vermehrten Glykosaminoglykanen sowie Typ-II-Kollagen durch die Hypoxie. Diese Methode zeigt vielversprechende Ansätze für die therapeutische Anwendung und könnte die Behandlung von Knorpelschäden bei Pferden verbessern.

MECHANICAL MOTION PROMOTES EXPRESSION OF PRG4 IN ARTICULAR CARTILAGE VIA MULTIPLE CREB-DEPENDENT, FLUID FLOW SHEAR STRESS-INDUCED SIGNALING PATHWAYS.

10.1101/gad.231969.113 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:36:38
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Bewegung die Expression von PRG4 (Lubricin) im Gelenkknorpel reguliert, einem wichtigen Schutzprotein gegen Arthrose-Entwicklung. Die Forscher verwendeten Laufexperimente an Mäusen sowie in-vitro-Versuche mit Flüssigkeitsscherkräften (FFSS) an Knorpelzellen, um die zugrundeliegenden Signalwege zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl Laufen als auch FFSS die PRG4-Expression in oberflächlichen Knorpelzellen über COX-2-abhängige Mechanismen maximal steigern, wobei multiple Signalmoleküle (PGE2, PTHrP, ATP) PKA- und Calcium-regulierte Wege aktivieren, die letztendlich zu einer CREB-abhängigen PRG4-Induktion führen. Diese Erkenntnisse belegen, dass mechanische Belastung durch gemeinsame molekulare Signalwege die schützende Lubricin-Produktion im Gelenkknorpel fördert.

MICROMECHANICAL RESPONSE OF ARTICULAR CARTILAGE TO TENSILE LOAD MEASURED USING NONLINEAR MICROSCOPY.

10.1016/j.actbio.2014.02.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:36:30
Diese Studie untersuchte die mikromechanische Antwort von Gelenkknorpel auf Zugbelastung mittels nichtlinearer Mikroskopie. Die Forscher kombinierten mechanische Testverfahren mit fortschrittlicher optischer Bildgebung, um einzelne Chondrozyten in lebendem Gewebe ohne Kontrastmittel zu verfolgen und verwendeten Point-Pattern-Matching sowie Bayesian-Modellierung zur Analyse von Zellbewegungen und morphologischen Veränderungen. Die Ergebnisse zeigten eine inhomogene Verteilung der Dehnung im belasteten Knorpel auf zellulärer Ebene. Diese Erkenntnisse können zur Weiterentwicklung von Modellen der Mechanotransduktion und Pathogenese beitragen und lassen sich auf andere Bindegewebe übertragen.

COMPOSITE THREE-DIMENSIONAL WOVEN SCAFFOLDS WITH INTERPENETRATING NETWORK HYDROGELS TO CREATE FUNCTIONAL SYNTHETIC ARTICULAR CARTILAGE.

10.1002/adfm.201300483 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:36:23
Diese Studie zielte darauf ab, ein synthetisches Biomaterial zu entwickeln, das die mechanischen Eigenschaften von natürlichem Gelenkknorpel nachahmt. Die Forscher kombinierten ein dreidimensional gewebtes Poly(ε-Caprolacton)-Fasergerüst mit einem durchdringenden Doppelnetzwerk-Hydrogel aus Alginat und Polyacrylamid. Das resultierende faserverstärkte Kompositmaterial zeigte sowohl die lasttragenden als auch die tribologischen Eigenschaften (niedrige Reibung) von nativem Knorpel. Diese innovative Struktur könnte als zellfreier oder zellbasierter Ersatz für die Knorpelreparatur eingesetzt werden.

CONNEXIN43 HEMICHANNELS MEDIATE SMALL MOLECULE EXCHANGE BETWEEN CHONDROCYTES AND MATRIX IN BIOMECHANICALLY-STIMULATED TEMPOROMANDIBULAR JOINT CARTILAGE.

10.1016/j.joca.2014.03.017 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:36:16
Diese Studie untersuchte die Rolle von Connexin43 (CX43) Hemikanälen bei der Mechanotransduktion in Kiefergelenkknorpel unter mechanischer Belastung. Die Forscher verwendeten sowohl ein In-vivo-Rattenmodell mit dental-mechanischer Stimulation als auch In-vitro-Experimente mit primären Chondrozyten und ATDC5-Zellen, die Fluid-Flow-Scherstress ausgesetzt wurden, wobei die CX43-Expression mittels PCR und Western Blot sowie die Hemikanalöffnung durch PGE2-Freisetzung und Farbstoffaufnahme gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Stimulation sowohl in vivo als auch in vitro zu einer erhöhten CX43-Expression und Hemikanalöffnung führte, was durch gesteigerte PGE2-Spiegel und verstärkte Farbstoffaufnahme nachgewiesen wurde. Die Studie belegt, dass CX43-Hemikanäle als wichtige Mediatoren für den Austausch kleiner Moleküle zwischen Chondrozyten und extra

CORRELATION BETWEEN 3D MICROSTRUCTURAL AND 2D HISTOMORPHOMETRIC PROPERTIES OF SUBCHONDRAL BONE WITH HEALTHY AND DEGENERATIVE CARTILAGE OF THE KNEE JOINT.

10.14670/HH-29.1477 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:36:10
Diese Studie untersuchte die Korrelation zwischen subchondraler Knochenstruktur und Knorpeldegeneration im Kniegelenk, um die biomechanischen Veränderungen während der Arthrose-Entwicklung besser zu verstehen. Die Forscher analysierten 60 osteochondrale Proben von Patienten mit unterschiedlichen Degenerationsgraden (ICRS 1B und 3A/3B) mittels 2D-Histomorphometrie, hochauflösender Mikro-CT und RT-PCR-Genexpressionsanalyse für Knorpelmarker. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Korrelation zwischen dem Schweregrad der Knorpeldegeneration und strukturellen Knochenparametern: Während die Knochenvolumenfraktion und Trabekeldicke zunahmen, verringerten sich Trabekelanzahl, Konnektivitätsdichte und Anisotropiegrad progressiv mit fortschreitender Knorpelschädigung. Die Studie belegt, dass die Knochendichte allein unzureichend für die Beurteilung arthrot

LUBRICIN IS REQUIRED FOR THE STRUCTURAL INTEGRITY AND POST-NATAL MAINTENANCE OF TMJ.

10.1177/0022034514535807 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:36:02
Diese Studie untersuchte die Rolle von Lubricin (PRG4-Produkt) für die strukturelle Integrität des Kiefergelenks (TMJ) durch Vergleich von Wildtyp- und PRG4-defizienten Mäusen über verschiedene Altersgruppen. Die Forscher analysierten histologische Veränderungen, Zellmarker-Expression und biomechanische Eigenschaften der TMJ-Komponenten von 2 Wochen bis 6 Monaten. PRG4-defiziente Mäuse zeigten bereits ab 2 Wochen Hyperplasie des Gelenkknorpels und der Synovialmembran, gefolgt von gestörter Chondrozyten-Differenzierung, subchondraler Knochendegeneration und Diskusverformung. Nach 6 Monaten entwickelten die Mutanten eine deutliche osteoarthritische Degeneration, was belegt, dass Lubricin essentiell für die postnatale Erhaltung der TMJ-Struktur und -Funktion ist.

SURFACE ZONE ARTICULAR CHONDROCYTES MODULATE THE BULK AND SURFACE MECHANICAL PROPERTIES OF THE TISSUE-ENGINEERED CARTILAGE.

10.1089/ten.TEA.2014.0099 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:35:56
Diese Studie untersuchte, ob eine erhöhte Anzahl von Oberflächenzone-Chondrozyten in tissue-engineered Knorpelkonstrukten die Reibungseigenschaften durch vermehrte Superficial Zone Protein (SZP)-Produktion verbessern kann. Die Forscher entwickelten Knorpelkonstrukte mit unterschiedlichen Verhältnissen von Oberflächenzone- zu Mittelzone-Chondrozyten (0:100 bis 100:0) mittels eines selbstassemblierenden, gerüstfreien Verfahrens und analysierten mechanische Eigenschaften sowie SZP-Synthese. Während Konstrukte mit höheren Anteilen an Oberflächenzone-Chondrozyten verbesserte Zugfestigkeit, Kollagengehalt und SZP-Produktion zeigten, führte dies überraschenderweise nicht zu einer signifikanten Reduktion des Reibungskoeffizienten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass zusätzliche Faktoren wie SZP-bindende Makromoleküle, Oberflächenrauheit und Adh

THERAPEUTIC EFFECT OF IRRADIATION OF MAGNETIC INFRARED LASER ON OSTEOARTHRITIS RAT MODEL.

10.1111/php.12304 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:35:50
Diese Studie untersuchte die therapeutische Wirksamkeit einer magnetischen Infrarot-Laser-Therapie (MIL) bei Osteoarthritis in einem Rattenmodell. Die Forscher behandelten OA-Ratten vier Wochen lang mit verschiedenen MIL-Dosierungen (6,65, 2,66 und 1,33 J/cm²) und verglichen die Ergebnisse mit unbehandelten Kontrollen sowie einer Diclofenac-Behandlungsgruppe. Die MIL-Behandlung zeigte dosisabhängige entzündungshemmende und knorpelschützende Effekte, verbesserte die Gelenkfunktion und reduzierte Ödeme. Histopathologische Analysen belegten, dass MIL den Knorpelabbau hemmt, die Chondrozytenproliferation fördert und die Glykosaminoglykan-Konzentration im Knorpel erhöht, was auf eine vielversprechende nebenwirkungsfreie Behandlungsoption für Osteoarthritis hindeutet.

FETAL JAW MOVEMENT AFFECTS IHH SIGNALING IN MANDIBULAR CONDYLAR CARTILAGE DEVELOPMENT: THE POSSIBLE ROLE OF IHH AS MECHANOTRANSDUCTION MEDIATOR.

10.1016/j.archoralbio.2014.06.009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:35:45
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung durch fötale Kieferbewegungen die Entwicklung des Kiefergelenkknorpels beeinflusst, insbesondere die Rolle der Indian Hedgehog (IHH) Signalübertragung als möglicher Mechanotransduktions-Mediator. Die Forscher schränkten die Kieferbewegung von Mausembryonen (E15.5) durch chirurgisches Verschließen ein und analysierten die Entwicklung bis E18.5 mittels Immunhistochemie und In-situ-Hybridisierung. Die Ergebnisse zeigten, dass die Bewegungseinschränkung zu einer reduzierten und deformierten Kondylusknorpelentwicklung führte, mit signifikant verringerten Zellproliferation, Knorpelvolumen und reduzierter Expression von IHH, PTHrP und deren Rezeptoren. Die Studie belegt, dass mechanische Belastung durch Kieferbewegungen essentiell für die normale Kondylusentwicklung ist und IHH als wichtiger Mechanotransduktions-Mediator fung

PHYSICAL ACTIVITY AMELIORATES CARTILAGE DEGENERATION IN A RAT MODEL OF AGING: A STUDY ON LUBRICIN EXPRESSION.

10.1111/sms.12290 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:35:38
Diese Studie untersuchte, ob moderate körperliche Aktivität altersbedingte Knorpeldegeneration verhindern kann, indem die Expression von Lubricin als Biomarker für Knorpelzellalterung analysiert wurde. Die Forscher verwendeten junge, erwachsene und alte Ratten, die einem Trainingsprogramm unterzogen wurden, und analysierten die Lubricin-Expression mittels Immunhistochemie, Western Blot und ELISA in Gelenkflüssigkeit sowie histologische Gewebeveränderungen. Die Ergebnisse zeigten, dass moderate körperliche Aktivität bei älteren Ratten die tribologischen und schmierende Eigenschaften des Gelenkknorpels verbesserte, indem sie die Lubricin-Synthese förderte und dessen Konzentration in der Synovialflüssigkeit erhöhte. Dadurch konnte die Knorpeldegeneration im Vergleich zu nicht-trainierten erwachsenen Ratten verhindert werden, was darauf hindeutet, dass regelmäßige Bewegung einen protektiven Effekt auf die Gelenkgesundheit im Alter haben könnte

CONCENTRATIONS OF STROMAL CELL-DERIVED FACTOR-1 IN SERUM, PLASMA, AND SYNOVIAL FLUID OF HORSES WITH OSTEOCHONDRAL INJURY.

10.2460/ajvr.75.8.722 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:35:32
Diese Studie untersuchte, ob sich die Konzentrationen des Stromal Cell-Derived Factor-1 (SDF-1) in Serum, Plasma und Synovialflüssigkeit zwischen untrainierten, trainierten und osteochondral verletzten Vollblut-Rennpferden unterscheiden. Die Forscher analysierten mittels ELISA Proben von 22 unverletzten Pferden (vor und nach 5-6 Monaten Renntraining) sowie 37 Pferden mit osteochondralen Verletzungen, die sich einer arthroskopischen Operation unterzogen. Die Hauptergebnisse zeigten, dass verletzte Pferde signifikant höhere SDF-1-Konzentrationen in der Synovialflüssigkeit, aber niedrigere Serum-SDF-1-Werte aufwiesen, wobei Serum-Messungen die beste Sensitivität zur Unterscheidung zwischen verletzten und unverletzten Pferden zeigten. Die Studie legt nahe, dass Serum-SDF-1-Konzentrationen als sensitiver Biomarker für osteochondrale Gelenksv

CHANGES IN DISSIPATED ENERGY AND CONTACT PRESSURE AFTER OSTEOCHONDRAL GRAFT TRANSPLANTATION.

10.1016/j.medengphy.2014.06.015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:35:26
Diese Studie untersuchte die biomechanischen Auswirkungen verschiedener Implantationstiefen bei der osteochondralen autologen Transplantation zur Reparatur von Knorpeldefekten. An sechs ovinen Karpometakarpalgelenken wurden Kontaktdruck und dissipierte Energie (als Reibungsmaß) bei unterschiedlichen Knorpelzuständen gemessen, einschließlich intaktem Knorpel, Defekt und drei verschiedenen Transplantat-Implantationstiefen (tief, bündig, hoch). Die Ergebnisse zeigten, dass eine bündige Implantation die beste Wiederherstellung der Kontaktfläche erreichte, während hochstehende Transplantate zwar den Kontaktdruck erhöhten, aber überraschenderweise eine normale dissipierte Energie wie bei intaktem Knorpel aufwiesen. Bei simuliertem Knorpelversagen am hochstehenden Transplantat wurde jedoch die höchste Energiedissipation gemessen, was auf erhöhte Reibung und potenzielle Gelenkschäden hindeutet.

RUNX1 ACTIVITIES IN SUPERFICIAL ZONE CHONDROCYTES, OSTEOARTHRITIC CHONDROCYTE CLONES AND RESPONSE TO MECHANICAL LOADING.

10.1002/jcp.24727 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:35:20
Diese Studie untersuchte die Rolle des Transkriptionsfaktors RUNX1 in Knorpelzellen während der Osteoarthritis-Progression und unter mechanischer Belastung. Die Forschenden analysierten RUNX1-Expression mittels q-PCR, Immunoblot und Immunhistochemie in gesundem und osteoarthritischem Knorpel von Mäusen und Menschen sowie in bovinem Knorpelgewebe unter statischer Kompression. Die Ergebnisse zeigen, dass RUNX1 hauptsächlich in oberflächlichen Knorpelzellen angereichert ist, unter mechanischer Belastung signifikant ansteigt und in osteoarthritischen Chondrozyten-"Klonen" zusammen mit mesenchymalen Stammzellmarkern (VCAM1) und dem knorpelprotektiven Protein Lubricin hochreguliert wird. Die Autoren schlussfolgern, dass RUNX1 eine kompensatorische anabole Funktion in der Osteoarthritis unterstützt und zur Zellproliferation beiträgt.

COMPARISON OF THE SYMPTOMATIC AND CHONDROPROTECTIVE EFFECTS OF GLUCOSAMINE SULPHATE AND EXERCISE TREATMENTS IN PATIENTS WITH KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.3233/BMR-140516 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:35:12
Diese Studie verglich die symptomatischen und knorpelschützenden Effekte von Glucosaminsulfat mit einer Bewegungstherapie bei Patienten mit Kniearthrose. 70 Patienten wurden randomisiert in zwei Gruppen aufgeteilt: eine Gruppe erhielt 6 Monate lang täglich 1500 mg orales Glucosaminsulfat (n=40), die andere führte ein häusliches Trainingsprogramm durch (n=30). Beide Behandlungen zeigten signifikante Verbesserungen bei Schmerzen, Funktionsfähigkeit und Gehzeit ohne statistisch bedeutsame Unterschiede zwischen den Gruppen. Die MRT-Analyse der Knorpeldicke ergab jedoch nur bei der Trainingsgruppe eine Verbesserung im Bereich des medialen Femurkondylus, was auf eine überlegene knorpelschützende Wirkung der Bewegungstherapie gegenüber Glucosaminsulfat hinweist.

QUANTITATIVE PROTEOMICS AT DIFFERENT DEPTHS IN HUMAN ARTICULAR CARTILAGE REVEALS UNIQUE PATTERNS OF PROTEIN DISTRIBUTION.

10.1016/j.matbio.2014.08.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:35:06
Diese Studie zielte darauf ab, die präzise Verteilung von extrazellulären Matrixproteinen in verschiedenen Tiefen des menschlichen Gelenkknorpels zu charakterisieren. Die Forscher verwendeten zunächst iTRAQ-Massenspektrometrie zur Identifizierung aller extrahierbaren ECM-Proteine in verschiedenen Schichten einer lateralen Tibiaplateauprobe und validierten anschließend ihre Befunde mittels gezielter MRM-Massenspektrometrie an vier medialen Tibiaplateauproben. Die Analyse identifizierte einzigartige Verteilungsmuster von 70 ECM-Proteinen, wobei verschiedene Proteingruppen eine bevorzugte Lokalisation in oberflächlichen, mittleren oder tiefen Knorpelregionen zeigten. Diese Ergebnisse liefern erstmals einen umfassenden Überblick über die zonale Proteinverteilung im Gelenkknorpel und bilden die Grundlage für weitere Untersuchungen der funktionellen Rollen verschiedener Matrixproteine in Gesundheit und Krankheit.

NEXT-GENERATION SEQUENCING IDENTIFIES EQUINE CARTILAGE AND SUBCHONDRAL BONE MIRNAS AND SUGGESTS THEIR INVOLVEMENT IN OSTEOCHONDROSIS PHYSIOPATHOLOGY.

10.1186/1471-2164-15-798 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:35:00
Diese Studie untersuchte die Rolle von microRNAs (miRNAs) in der Pathophysiologie der equinen Osteochondrose (OC), einer häufigen Gelenkerkrankung bei jungen Pferden. Mittels Next-Generation-Sequencing analysierten die Forscher Knorpel- und subchondrale Knochenproben von gesunden und OC-prädisponierten 10 Monate alten Fohlen, wobei einige Proben zusätzlich mechanischer Belastung ausgesetzt wurden. Die Untersuchung identifizierte etwa 300 neue miRNAs und zeigte unterschiedliche miRNA-Expressionsmuster zwischen gesundem und OC-betroffenem Gewebe sowie nach mechanischer Belastung. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass miRNAs eine wichtige Rolle in der OC-Pathophysiologie spielen, indem sie in Knorpel die Zellzyklusregulation und Matrixdynamik kontrollieren und in Knochen die Osteoblasten- und Osteoklasten-Differenzierung beeinflussen.

ARTHROSCOPIC FIXATION OF CELL FREE POLYMER-BASED CARTILAGE IMPLANTS WITH A BIOINSPIRED POLYMER SURFACE ON THE HIP JOINT: A CADAVERIC PILOT STUDY.

10.1155/2014/717912 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:34:54
Diese Kadaverstudie untersuchte die Fixationseigenschaften von zellfreien Polyglycolic Acid (PGA)-Hyaluronan-Scaffolds mit einer bioinspirierten Polymeroberfläche (PM) für die arthroskopische Knorpelreparatur am Hüftgelenk. An zwei Kadaverpräparaten wurden 10×15 mm große Vollschichtknorpeldefekte am Femurkopf arthroskopisch mit PGA-PM-Scaffolds behandelt und die Fixation mit und ohne Fibrinkleber getestet, wobei unbehandelte PGA-Scaffolds als Kontrolle dienten. Nach 50 Bewegungszyklen zeigten die PGA-PM-Scaffolds signifikant bessere Ergebnisse bezüglich Randbefestigung, Flächenabdeckung, Scaffold-Integrität und Endfixation im Vergleich zu den Kontroll-Scaffolds (alle p<0,05). Die Kombination aus bioinspirierter Polymeroberfläche und Fibrinkleberfixation erwies sich als besonders effektiv für die initiale Fixationsstär

TRIBOLOGICAL AND MATERIAL PROPERTIES FOR CARTILAGE OF AND THROUGHOUT THE BOVINE STIFLE: SUPPORT FOR THE ALTERED JOINT KINEMATICS HYPOTHESIS OF OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.joca.2014.09.021 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:34:48
Diese Studie untersuchte die Hypothese, dass veränderte Gelenkkinematik nach Bänder- oder Meniskusverletzungen zu Osteoarthritis führt, indem bisher wenig belastete Knorpelregionen plötzlich verstärkt beansprucht werden. Die Forschenden analysierten an 10 bovinen Kniegelenken (200 Proben) die lokalen tribologischen und mechanischen Eigenschaften des Knorpels unter physiologischen Bedingungen mittels Reibungs- und Materialprüfungen. Die Ergebnisse zeigten signifikante regionale Unterschiede: Tibialknorpel wies schlechtere Eigenschaften als Femurknorpel auf, wobei der zentrale Femurkondylus die besten und das unbedeckte Tibiaplateau die ungünstigsten Eigenschaften aufwiesen. Diese Befunde stützen die Hypothese, dass veränderte Belastungsmuster zu Osteoarthritis führen können, indem "unvorbereitete" Knorpelregionen überlastet werden, und erklären, warum Tibiaplateauschäden

ROLE OF INTERSTITIAL FLUID PRESSURIZATION IN TMJ LUBRICATION.

10.1177/0022034514553626 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:34:41
Diese Studie untersuchte die Reibungseigenschaften und Schmierungsmechanismen des Discus articularis und des Kondylusknorpels im Kiefergelenk (TMJ). Mittels Mikro-Tribometrie wurden Reibungstests an 8 adulten Schweine-TMJs in verschiedenen Regionen und Richtungen durchgeführt, wobei die Abhängigkeit von Gleitgeschwindigkeit und Normalkraft analysiert wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass der Kondylusknorpel einen deutlich niedrigeren Reibungskoeffizienten aufwies als der Discus (0,027 vs. 0,074) und unterschiedliche biomechanische Eigenschaften besaß - während die Reibung des Knorpels mit steigender Geschwindigkeit abnahm, war die des Discus geschwindigkeitsunabhängig. Die Analyse deutet darauf hin, dass der Kondylusknorpel stärker auf interstitielle Flüssigkeitsdruckaufbau als Schmierungsmechanismus angewiesen ist als der entsprechende Discusbereich.

CARTILAGE REPAIR AND SUBCHONDRAL BONE REMODELING IN RESPONSE TO FOCAL LESIONS IN A MINI-PIG MODEL: IMPLICATIONS FOR TISSUE ENGINEERING.

10.1089/ten.TEA.2014.0384 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:34:33
Diese Studie untersuchte die Knorpelreparatur und subchondrale Knochenumbauvorgänge bei verschiedenen Knorpeldefekttiefen und -behandlungen in einem Minischwein-Modell, um die Mechanismen für Tissue Engineering-Ansätze besser zu verstehen. An 11 Yucatan-Minischweinen wurden trochleäre Knorpeldefekte unterschiedlicher Tiefe (partial vs. vollschichtig) angelegt und mit verschiedenen Methoden behandelt (Mikrofrakturierung, autologer Knorpeltransfer, Hyaluronsäure-Hydrogel), gefolgt von μCT-Analysen, histologischer Bewertung und biomechanischer Finite-Elemente-Modellierung nach 6 Wochen. Die Ergebnisse zeigten, dass nur vollschichtige Defekte zu ausgeprägten subchondralen Knochenumbauvorgängen führten, während der autologe Knorpeltransfer die beste histologische Reparaturqualität und biomechanische Lastübertragung erzielte. Die Studie belegt, dass die

SYNERGY BETWEEN PIEZO1 AND PIEZO2 CHANNELS CONFERS HIGH-STRAIN MECHANOSENSITIVITY TO ARTICULAR CARTILAGE.

10.1073/pnas.1414298111 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:34:26
Diese Studie untersuchte die Rolle mechanosensitiver Ionenkanäle (PIEZO1 und PIEZO2) bei der Wahrnehmung schädigender mechanischer Belastungen in Gelenkknorpel. Die Forscher verwendeten sowohl Zellkulturmodelle mit gezielter Genexpression als auch primäre Knorpelzellen und Knorpelexplantate, um mechanisch induzierte Kalziumsignale mittels Rasterkraftmikroskopie zu analysieren. Die Hauptergebnisse zeigen, dass die kombinierte Expression beider PIEZO-Kanäle verstärkte mechanische Signale erzeugt und dass diese Kanäle entscheidend für die Mechanotransduktion in Chondrozyten sind. Besonders bedeutsam ist der Befund, dass die Blockierung der PIEZO-Kanäle mit GsMTx4 den Zelltod nach mechanischer Verletzung reduzierte, was einen neuen therapeutischen Ansatz zur Prävention posttraumatischer Arthrose darstellen könnte.

THE PROBABLE EXPLANATION FOR THE LOW FRICTION OF NATURAL JOINTS.

10.1007/s12013-014-0384-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:34:20
Diese Studie untersuchte die Rolle von Phospholipid-Doppelschichten auf der Gelenkknorpeloberfläche für die niedrige Reibung in natürlichen Gelenken. Die Forscher modellierten intakte und geschädigte Gelenkoberflächen und analysierten den Einfluss des pH-Werts auf Oberflächenenergie, Benetzbarkeit und Reibung unter verschiedenen Pufferlösungen, die die Synovialflüssigkeit simulierten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Oberflächenenergie bei pH-Werten zwischen 6,5 und 9,5 am stabilsten und niedrigsten war. Bei Verschlechterung der Phospholipid-Doppelschichten nahm die Effektivität des Hydratations-Abstoßungsmechanismus ab, was zu erhöhter Reibung und verminderten Schmiereigenschaften führte.

ENCAPSULATION OF CHONDROCYTES IN HIGH-STIFFNESS AGAROSE MICROENVIRONMENTS FOR IN VITRO MODELING OF OSTEOARTHRITIS MECHANOTRANSDUCTION.

10.1007/s10439-014-1183-5 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:34:15
Diese Studie zielte darauf ab, ein In-vitro-Modell zu entwickeln, das die Steifigkeit der perizelluläre Matrix (PCM) von Chondrozyten sowohl im gesunden als auch im osteoarthritischen Zustand nachahmt. Die Forscher bestimmten zunächst die Konzentrations-Steifigkeits-Beziehungen von Agarose und kapselten anschließend primäre humane Chondrozyten in Agarose-Gele unterschiedlicher Steifigkeit (2,0% und 4,5%) ein, um deren mechanobiologische Reaktionen zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigten, dass hohe Agarose-Konzentrationen (4,0-4,5%) Steifigkeitswerte von etwa 34-36 kPa erreichten, wobei die Zellviabilität bei über 96% lag, und metabolomische Analysen deutliche Unterschiede in über 500 funktionellen Molekülen zwischen den verschiedenen Steifigkeitsumgebungen aufwiesen. Diese Befunde demonstrieren sowohl die Machbarkeit der PCM-Modellierung als auch die kritische

OSTEOARTHRITIS YEAR IN REVIEW 2014: MECHANICS--BASIC AND CLINICAL STUDIES IN OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.joca.2014.06.034 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:34:08
Diese Übersichtsarbeit zielte darauf ab, aktuelle Forschungsergebnisse zur Biomechanik bei Arthrose durch eine systematische Analyse von 67 Studien aus den Jahren 2013-2014 zusammenzufassen. Die Autoren kategorisierten die Studien in vier Themenbereiche: Mechanobiologie, Gangmechanik, biomechanische Interventionen und mechanische Risikofaktoren. Wichtige Erkenntnisse umfassten die Identifikation zellulärer Signalwege in der Knorpelmechanobiologie, variable Effekte biomechanischer Interventionen wie Schuheinlagen auf die Kniegelenkbelastung, sowie Belege dafür, dass mechanische Fehlstellungen Risikofaktoren für Arthrose-Entstehung und -Progression darstellen. Die Studie unterstreicht die Bedeutung multipler Faktoren bei der Gelenkbelastung und empfiehlt eine stärkere Integration von Grundlagen- und klinischer Forschung für verbesserte Therapiestrategien.

EFFECTS OF ENZYMATIC DEGRADATION AFTER LOADING IN TEMPOROMANDIBULAR JOINT.

10.1177/0022034514560588 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:34:01
Diese Studie untersuchte, ob der Abbau der Gelenkschmierung im Kiefergelenk zu degenerativen Veränderungen führt und somit zur Entstehung von Arthrose beitragen könnte. An porcinen Kiefergelenken wurde nach enzymatischer Behandlung (Hyaluronidase oder Trypsin) der Reibungskoeffizient gemessen und anschließend zyklische Belastung durch ein Pendelsystem appliziert, gefolgt von Genexpressionsanalysen und histologischen Untersuchungen. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Enzyme den Reibungskoeffizient signifikant erhöhten (35% bzw. 74%) und die nachfolgende mechanische Belastung zu einer verstärkten Expression von Entzündungsmediatoren (IL-1β, COX-2) und knorpelabbauenden Enzymen (MMPs) sowie zu Oberflächenschäden am Knorpel führte. Die Studie demonstriert somit, dass eine beeinträchtigte Gelenkschmierung die biomechanischen Eigenschaften des Kiefergelenkknorpels verschlechtert

THE EFFECT OF FORCED EXERCISE ON KNEE JOINTS IN DIO2(-/-) MICE: TYPE II IODOTHYRONINE DEIODINASE-DEFICIENT MICE ARE LESS PRONE TO DEVELOP OA-LIKE CARTILAGE DAMAGE UPON EXCESSIVE MECHANICAL STRESS.

10.1136/annrheumdis-2014-206608 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:33:54
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte die Rolle der Typ-II-Iodothyronin-Deiodinase (DIO2) als potenzielles Therapieziel bei Osteoarthritis durch mechanische Belastung von Kniegelenken. Wildtyp- und DIO2-defiziente Mäuse absolvierten ein dreiwöchiges forciertes Lauftraining (1 Stunde täglich), wobei Knorpelschäden histologisch bewertet und genomweite Genexpressionsanalysen durchgeführt wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass DIO2-defiziente Mäuse signifikant weniger Knorpelschäden und Synovitis entwickelten als Wildtyp-Mäuse, wobei 29 Gene unterschiedlich auf die mechanische Belastung reagierten. Diese Befunde unterstützen DIO2 als vielversprechendes therapeutisches Ziel bei Osteoarthritis, da dessen Fehlen vor belastungsinduzierter Knorpeldegeneration schützt.

SHORT-TERM CONSOLIDATION OF ARTICULAR CARTILAGE IN THE LONG-TERM CONTEXT OF OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.jtbi.2015.01.003 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:33:48
Diese Studie zielte darauf ab, ein verbessertes biomechanisches Modell für Gelenkknorpel zu entwickeln, das die kurzfristige Knorpelkonsolidierung im langfristigen Kontext der Arthrose-Entstehung beschreibt. Die Forschenden konstruierten ein zweikomponentiges poroelastisches Modell mit neuen Flussbegrenzungs-Randbedingungen und analysierten sowohl statische als auch zyklische Belastungsszenarien. Die Ergebnisse zeigten, dass unter statischer Belastung die Konsolidierungsdauer analytisch charakterisiert werden kann, was die Dauer der flüssigkeitsunterstützten Gelenkschmierung bestimmt, während bei oszillatorischer Belastung persistierende Dehnungsoszillationen in bereits konsolidiertem Gewebe identifiziert wurden. Das Modell trägt zum besseren Verständnis der fortschreitenden Knorpeldegeneration bei Arthrose bei und könnte zukünftig bei der Entwicklung klinischer Interventionsstrategien hilfreich sein.

COEFFICIENT OF FRICTION PATTERNS CAN IDENTIFY DAMAGE IN NATIVE AND ENGINEERED CARTILAGE SUBJECTED TO FRICTIONAL-SHEAR STRESS.

10.1007/s10439-015-1269-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:33:40
Diese Studie zielte darauf ab, Schäden in nativem und künstlichem Knorpel während biomechanischer Tests automatisch zu erkennen, um die subjektive visuelle Bewertung zu ersetzen. Die Forscher entwickelten ein vereinfachtes biphasisches Schmierungsmodell und führten Reibungs-Scher-Tests an 74 Knorpelproben durch, wobei sie charakteristische Merkmale aus den Reibungssignalen extrahierten und Support Vector Machine-Klassifikatoren zur Schadenserkennung einsetzten. Die Methode konnte Knorpelschäden mit einer medianen Genauigkeit von etwa 90% identifizieren, selbst bei minimalen Schäden blieb die Trefferquote hoch. Diese Ergebnisse zeigen, dass Reibungssignale eine objektive und automatisierte Alternative zur herkömmlichen visuellen Schadensbewertung in der Knorpelforschung darstellen können.

MECHANOBIOLOGY OF THE MENISCUS.

10.1016/j.jbiomech.2015.02.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:33:35
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Mechanobiologie des Meniskus, um zu verstehen, wie mechanische Belastungen die zelluläre Antwort und das Gewebeverhalten beeinflussen. Die Autoren analysierten experimentelle und theoretische Studien, die biomechanische Messungen auf Gewebeebene mit mikroskopischen Untersuchungen der mechanischen Eigenschaften von Meniskuszellen und ihrer Matrix kombinierten, sowie Zellkulturstudien unter verschiedenen mechanischen Bedingungen. Die Ergebnisse zeigen, dass Meniskuszellen einem komplexen, inhomogenen mechanischen Umfeld aus Spannung, Dehnung, Flüssigkeitsdruck und -strömung ausgesetzt sind, wodurch mechanische Signale in metabolische und inflammatorische Antworten umgewandelt werden. Das verbesserte Verständnis dieser mechanobiologischen Prozesse könnte zur Entwicklung therapeutischer Ansätze führen, die Meniskusdegeneration verhindern und die Geweberegeneration fördern.

AGGRECAN NANOSCALE SOLID-FLUID INTERACTIONS ARE A PRIMARY DETERMINANT OF CARTILAGE DYNAMIC MECHANICAL PROPERTIES.

10.1021/nn5062707 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:33:29
Diese Studie untersuchte die molekularen Grundlagen der Poroelastizität von Knorpel durch Analyse der nanomechanischen Eigenschaften von Aggrecan-Monoschichten. Die Forscher verwendeten dynamische Nanomechanik-Tests in Kombination mit Finite-Elemente-Modellierung, um das Verhalten von Aggrecan bei verschiedenen Längenskalen zu charakterisieren und die hydraulische Permeabilität zu quantifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Fest-Flüssig-Interaktionen auf molekularer Ebene die dynamischen mechanischen Eigenschaften von Knorpel primär bestimmen, wobei elektrostatische Wechselwirkungen zwischen Glykosaminoglykan-Ketten eine dominante Rolle spielen. Die gemessene hydraulische Permeabilität von Aggrecan war ähnlich der von gesundem Knorpelgewebe, aber deutlich geringer als bei frühen Krankheitsstadien, was die Bedeutung von Aggrecan für die Knorpelfunktion unterstreicht.

EFFECTS OF RESVERATROL TREATMENT ON BONE AND CARTILAGE IN OBESE DIABETIC MICE.

10.1186/s40200-015-0141-6 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:33:23
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen einer Resveratrol-Behandlung auf Knochen- und Knorpelgewebe bei adipösen, diabetischen ob/ob-Mäusen. Acht Wochen alte ob/ob-Mäuse und schlanke Kontrollmäuse erhielten drei Wochen lang täglich 25 mg/kg trans-Resveratrol oral, anschließend wurden histomorphometrische und biomechanische Parameter analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass ob/ob-Mäuse im Vergleich zu schlanken Kontrolltieren signifikant reduzierte Femurlängen, geringere Belastungsresistenz und kleinere Wachstumsfugenareale aufwiesen. Die Resveratrol-Behandlung führte zwar zu einer Zunahme der kortikalen Knochenfläche bei beiden Mausgruppen, hatte jedoch gemischte Effekte mit teilweise nachteiligen Auswirkungen wie verkürzten Knochenlängen und reduzierter kalzifizierter Wachstumsfugenfläche.

MENISCUS REPLACEMENT: INFLUENCE OF GEOMETRICAL MISMATCHES ON CHONDROPROTECTIVE CAPABILITIES.

10.1016/j.jbiomech.2015.02.063 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:33:18
Diese Studie untersuchte mittels numerischer Modellierung, wie sich die Größe von Meniskusimplantaten auf die Belastungsverteilung im Gelenkknorpel auswirkt. Die Forscher simulierten verschiedene Implantatgrößen und -steifigkeiten über einen Zeitraum von 600 Sekunden und verglichen die resultierenden Kollagendehnungen im Gelenkknorpel mit gesunden und meniskektomierten Gelenken. Die Ergebnisse zeigten, dass zu große Implantate besonders hohe Dehnungen im femoralen Knorpel verursachen, die bei anhaltender Belastung weiter zunehmen, während kleinere Implantate vergleichbare Ergebnisse wie perfekt dimensionierte Implantate erzielten. Diese Befunde unterstützen die klinische Beobachtung, dass zu kleine Meniskustransplantate bessere chondroprotektive Eigenschaften aufweisen als zu große, da sie die Belastung in den am stärksten beanspruchten Gelenkbereichen effektiver verteilen.

BIODYNAMIC PERFORMANCE OF HYALURONIC ACID VERSUS SYNOVIAL FLUID OF THE KNEE IN OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.ymeth.2015.03.019 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:33:12
Diese Studie untersuchte die Schmierwirkung von Hyaluronsäure (HA) im Vergleich zu natürlicher Synovialflüssigkeit bei Osteoarthritis-Knorpelmodellen. Die Forscher führten mechanische Reibungstests an verschiedenen Knorpeloberflächen durch, um die Lubrikationseigenschaften unter simulierten Osteoarthritis-Bedingungen zu bewerten. Die Ergebnisse zeigten, dass HA sowohl die statischen als auch die kinetischen Reibungskoeffizienten der Knorpelproben um 75% bzw. 70% reduzierte. Bemerkenswert war, dass HA in allen getesteten Bedingungen die Reibungseigenschaften von frisch gewonnener Synovialflüssigkeit ohne statistisch signifikante Unterschiede nachahmte, was HA als effektiven Grenzschichtschmierstoff für die Osteoarthritis-Behandlung identifiziert.

WEAR AND DAMAGE OF ARTICULAR CARTILAGE WITH FRICTION AGAINST ORTHOPEDIC IMPLANT MATERIALS.

10.1016/j.jbiomech.2015.04.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:33:06
Diese Studie untersuchte den Verschleiß von unreifem Rinderknorpel bei Reibung gegen verschiedene orthopädische Implantatmaterialien (Kobalt-Chrom-Legierungen und Edelstahl) sowie Glas als Referenz. Die Knorpelproben wurden unter Bedingungen getestet, die den Verlust der interstitiellen Flüssigkeitsdruckbeaufschlagung fördern, um Verhältnisse in Hemiarthroplastiken zu simulieren. Die Ergebnisse zeigten, dass Edelstahl (10 nm Rauheit) und raue Kobalt-Chrom-Legierung (27 nm) deutlich mehr Knorpelschäden verursachten als Glas und glatte Kobalt-Chrom-Oberflächen (beide 10 nm), wobei die schadhafteren Materialien auch höhere Reibungskoeffizienten aufwiesen. Die Knorpelschädigung erfolgte hauptsächlich durch Delamination zwischen der oberflächlichen Tangentialzone und der mittleren Übergangszone aufgrund subkortikaler Ermüd

RELATIONSHIP BETWEEN MICRO-POROSITY, WATER PERMEABILITY AND MECHANICAL BEHAVIOR IN SCAFFOLDS FOR CARTILAGE ENGINEERING.

10.1016/j.jmbbm.2015.03.021 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:33:00
Diese Studie untersuchte den Einfluss der Mikroporosität von Polycaprolacton (PCL)-Scaffolds auf deren Wasserdurchlässigkeit und mechanische Eigenschaften für die Knorpel-Tissue-Engineering. Die Forscher verwendeten Polyvinylalkohol-Hydrogele zur Simulation von wachsendem Knorpelgewebe und führten Kompressionstests unter verschiedenen Bedingungen durch, um Scaffolds mit unterschiedlicher Mikroporosität zu charakterisieren. Die Ergebnisse zeigten, dass das mechanische Verhalten von Scaffold-Hydrogel-Konstrukten durch synergistische Effekte beider Komponenten bestimmt wird, während die Scaffold-Compliance hauptsächlich durch die Mikroporosität und weniger durch die Hydrogeldichte kontrolliert wird. Diese Erkenntnisse liefern wichtige Informationen für die Optimierung von Scaffolds und die Vorhersage ihres mechanischen Verhaltens in vivo.

EFFECTS OF SHORT-TERM GENTLE TREADMILL WALKING ON SUBCHONDRAL BONE IN A RAT MODEL OF INSTABILITY-INDUCED OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.joca.2015.04.015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:32:55
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von sanftem Laufbandtraining auf subchondrale Knochenveränderungen in einem Ratten-Osteoarthritis-Modell. Wistar-Ratten erhielten eine destabilisierte Meniskus-Operation (DMM) und wurden entweder einer sedentären Gruppe oder einer Laufbandgruppe (12 m/min, 30 min/Tag, 5 Tage/Woche für 1-4 Wochen) zugeordnet, wobei subchondrale Knochen- und Knorpelveränderungen mittels Mikro-CT, histologischer und biomechanischer Analysen bewertet wurden. Das Laufbandtraining zeigte eine Tendenz zur Unterdrückung des Wachstums subchondraler Knochenzysten und reduzierte die Osteoklasten-Aktivität nach 4 Wochen, was mit einer signifikanten Prävention der Knorpeldegeneration und biomechanischen Erweichung einherging. Die Ergebnisse deuten auf eine biomechanische und biologische Verbindung zwischen

REGENERATION OF ARTICULAR CARTILAGE SURFACE: MORPHOGENS, CELLS, AND EXTRACELLULAR MATRIX SCAFFOLDS.

10.1089/ten.TEB.2014.0661 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:32:47
Diese Übersichtsarbeit untersucht die aktuellen Fortschritte und Herausforderungen bei der Regeneration von Gelenkknorpeloberflächen in Tiermodellen, mit dem Ziel, die Progression zur Arthrose zu verhindern. Die Autoren analysieren systematisch die drei kritischen Komponenten der Geweberegeneration: Morphogene und Wachstumsfaktoren, verschiedene Zelltypen (einschließlich mesenchymaler Stammzellen und pluripotenter Stammzellen) sowie innovative Scaffold-Materialien wie Nanomaterialien und extrazelluläre Matrix-Gerüste. Die Studie zeigt, dass trotz intensiver Forschung mit der "Regenerations-Triade" in Tiermodellen noch keine standardisierten klinischen Protokolle etabliert wurden, da die Ergebnisse in verschiedenen Tiermodellen stark variieren. Die Autoren betonen die Notwendigkeit kontinuierlicher Verfeinerung von Tiermodellen für chondrale und osteochondrale Defekte, um optimale Strategien für die Knorpeloberflächenregeneration zu entwickeln.

VOLTAGE-DEPENDENT CALCIUM CHANNELS IN CHONDROCYTES: ROLES IN HEALTH AND DISEASE.

10.1007/s11926-015-0521-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:32:41
Diese narrative Übersichtsarbeit untersucht die Rolle spannungsabhängiger Kalziumkanäle (VDCC) in Chondrozyten bei Gesundheit und Krankheit. Die Autoren analysierten publizierte Studien über VDCC-Expression und -Funktion in Chondrozyten, wobei sie sich auf Experimente mit L-Typ-VDCC-Inhibitoren wie Nifedipin und Verapamil konzentrierten. Die Hauptergebnisse zeigen, dass VDCCs essentiell für die Chondrozytengesundheit sind, insbesondere bei der Regulation von Proliferation und Reifung, während ihre Aktivierung mit entzündlichen Aspekten der Osteoarthritis (OA) verbunden ist. Die Autoren schlussfolgern, dass VDCC-Inhibitoren ein vielversprechender therapeutischer Ansatz zur Behandlung von OA sein könnten, betonen jedoch den Bedarf an weiterer klinischer Forschung zur Repositionierung bestehender Kalziumantagonisten für die OA-Therapie.

THE DISTRIBUTION OF SUPERFICIAL ZONE PROTEIN (SZP)/LUBRICIN/PRG4 AND BOUNDARY MODE FRICTIONAL PROPERTIES OF THE BOVINE DIARTHRODIAL JOINT.

10.1016/j.jbiomech.2015.05.032 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:32:36
Diese Studie untersuchte die Verteilung des Oberflächenzonenproteins (SZP/Lubricin/PRG4) und die Reibungseigenschaften in verschiedenen Geweben des bovinen Kniegelenks. Die Forscher bestimmten den Reibungskoeffizienten und die SZP-Lokalisation in allen drei Gelenkkompartimenten (Patella, patellofemoraler Sulkus, Femurkondylen, Meniskus, Tibiaplateau und vorderes Kreuzband) unter standardisierten Testbedingungen. Die Ergebnisse zeigten, dass das patellofemorale Kompartiment höhere Reibungskoeffizienten aufwies als die tibiofemorale Kompartimente, was mit einer reduzierten SZP-Färbungsintensität und -tiefe in Patella und patellofemoralem Sulkus korrelierte. Diese Befunde unterstreichen die wichtige Rolle von SZP als Grenzschmierstoff zur Reibungsreduktion in den verschiedenen Kniegelenkgeweben.

SB203580 PRECONDITIONING RECHARGES MATRIX-EXPANDED HUMAN ADULT STEM CELLS FOR CHONDROGENESIS IN AN INFLAMMATORY ENVIRONMENT - A FEASIBLE APPROACH FOR AUTOLOGOUS STEM CELL BASED OSTEOARTHRITIC CARTILAGE REPAIR.

10.1016/j.biomaterials.2015.06.038 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:32:29
Diese Studie untersuchte, ob eine Vorbehandlung mit dem p38 MAPK-Inhibitor SB203580 die chondrogene Differenzierung von auf dezellularisierter extrazellulärer Matrix (dEZM) expandierten humanen synovialen Stammzellen (hSDSCs) in entzündlicher Umgebung verbessern kann. Die Forscher kultivierten hSDSCs auf dEZM und behandelten sie mit SB203580 vor, um dann ihre Proliferation und chondrogene Kapazität unter normalen und IL-1-induzierten inflammatorischen Bedingungen zu testen. Die Ergebnisse zeigten, dass die SB203580-Vorbehandlung die Proliferation und chondrogene Differenzierung der Matrix-expandierten Stammzellen signifikant steigerte, selbst in entzündlicher Umgebung. Diese kombinierte Strategie aus dEZM-Expansion und SB203580-Vorkonditionierung könnte daher einen vielversprechenden Ansatz für die autologe Stammzelltherapie bei Knorpeldefekten in Osteoarthritis-Patienten darstellen

THE IMPORTANCE OF FOETAL MOVEMENT FOR CO-ORDINATED CARTILAGE AND BONE DEVELOPMENT IN UTERO : CLINICAL CONSEQUENCES AND POTENTIAL FOR THERAPY.

10.1302/2046-3758.47.2000387 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:32:23
Diese Übersichtsarbeit untersucht die entscheidende Rolle fötaler Bewegungen für die koordinierte Entwicklung von Knorpel und Knochen während der Embryogenese. Die Autoren analysieren klinische Beobachtungen bei bewegungseingeschränkten Föten sowie experimentelle Studien an Tiermodellen (Maus, Huhn, Zebrafisch), um die molekularen Mechanismen der bewegungsabhängigen Skelettentwicklung zu verstehen. Die Ergebnisse zeigen, dass reduzierte fötale Bewegung zu Gelenkdysplasien und hypomineralisierten Knochen führt, wobei wichtige Signalwege wie WNT, Hedgehog und TGF-β/BMP sowie mechanotransduktive Prozesse über Zytoskelett-Matrix-Kontakte betroffen sind. Diese Erkenntnisse haben wichtige Implikationen für die regenerative Medizin, das Tissue Engineering und die Optimierung physiotherapeutischer Ansätze bei Skelettanomalien.

MECHANICAL LOADING OF CARTILAGE EXPLANTS WITH COMPRESSION AND SLIDING MOTION MODULATES GENE EXPRESSION OF LUBRICIN AND CATABOLIC ENZYMES.

10.1177/1947603515581680 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:32:16
Diese Studie untersuchte, wie sich Gleitbewegungen unterschiedlicher Geschwindigkeiten auf die Genexpression in Knorpelgewebe auswirken. Die Forscher belasteten Knorpelproben mit 50 oder 100 N Normalkraft bei Gleitgeschwindigkeiten von 10, 40 oder 70 mm/s und analysierten anschließend mechanische Parameter sowie die Expression von Genen für Lubricin und katabole Enzyme mittels multipler linearer Regression. Die Ergebnisse zeigten, dass die Gleitgeschwindigkeit keine signifikanten Auswirkungen auf mechanische Parameter hatte, jedoch bei 100 N Belastung deutliche Korrelationen zwischen mechanischen Parametern und der Genexpression von TIMP-3, ADAMTS-5 und Lubricin gefunden wurden. Interessanterweise beeinflusste die Gleitgeschwindigkeit die Genexpression trotz fehlender mechanischer Veränderungen, was auf komplexere biologische Mechanismen jenseits rein mechanischer Stimulation hindeutet.

LUBRICIN RESTORATION IN A MOUSE MODEL OF CONGENITAL DEFICIENCY.

10.1002/art.39276 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:32:10
Diese Studie untersuchte, ob die Wiederherstellung der Lubricin-Expression in einem Mausmodell mit angeborenem Lubricin-Mangel den durch fehlende Gelenkschmierung verursachten Gelenkschaden verhindern oder umkehren kann. Die Forscher stellten die Genfunktion zu verschiedenen Zeitpunkten wieder her (vor der Geburt sowie im Alter von 3 Wochen, 2 Monaten und 6 Monaten) und bewerteten die Auswirkungen mittels histologischer Untersuchungen und biomechanischer Tests. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Wiederherstellung vor der Geburt Gelenkerkrankungen vollständig verhinderte, während eine Behandlung im Alter von 3 Wochen nur teilweise Verbesserungen brachte - spätere Interventionen (2 oder 6 Monate) zeigten jedoch keine positiven Effekte mehr. Die Studie belegt somit, dass bei angeborener Lubricin-Defizienz nur ein begrenztes Zeitfenster für therapeutische Interventionen existiert, bevor irreversible Knorp

MESENCHYMAL STEM CELLS IN REGENERATIVE MEDICINE: FOCUS ON ARTICULAR CARTILAGE AND INTERVERTEBRAL DISC REGENERATION.

10.1016/j.ymeth.2015.09.015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:32:04
Diese Übersichtsarbeit untersucht das therapeutische Potenzial von mesenchymalen Stammzellen (MSCs) für die Regeneration von Gelenkknorpel und Bandscheiben im Kontext der steigenden globalen Belastung durch muskuloskelettale Erkrankungen. Die Autoren analysieren systematisch die Biologie verschiedener MSC-Quellen (Knochenmark, Fettgewebe, Nabelschnur), molekulare Signalwege der Chondrogenese sowie biomimetische Scaffolds und Biomaterialien für regenerative Anwendungen. Die Hauptergebnisse zeigen, dass MSCs erhebliches Potenzial für Knorpel- und Bandscheibenreparatur besitzen, wobei Nabelschnur-MSCs besonders vielversprechend erscheinen. Trotz technischer Herausforderungen bei Isolierung, Expansion und Differenzierung von MSCs sehen die Autoren optimistische Zukunftsperspektiven für interdisziplinäre Ansätze, die Biomaterialien mit zellbasierten Therapien kombinieren.

DIFFERENTIAL EFFECTS OF TYROSINE-RICH AMELOGENIN PEPTIDE ON CHONDROGENIC AND OSTEOGENIC DIFFERENTIATION OF ADULT CHONDROCYTES.

10.1007/s00441-015-2292-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:31:55
Diese Studie untersuchte das Potenzial von Tyrosin-reichem Amelogenin-Peptid (TRAP) zur Optimierung der autologen Chondrozyten-Implantation bei Osteoarthritis-Patienten. Die Forscher analysierten die Wirkung von chemisch synthetisiertem TRAP auf humane Gelenkknorpelzellen in vitro durch Messung chondrogener Marker (Proteoglykan-Produktion, Kollagen Typ II, Genexpression) und osteogener/hypertrophischer Parameter (alkalische Phosphatase, Mineralisierung, Osteocalcin). TRAP zeigte eine duale Wirkung: Es förderte die chondrogene Differenzierung durch Induktion der SOX9-Genexpression und unterdrückte gleichzeitig die unerwünschte hypertrophische Mineralisierung über die Herunterregulierung des IHH-Gens. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass TRAP als vielversprechender Kandidat für die Vorkonditionierung autologer Chondrozyten zur Verbesserung der Knorpelre

MECHANOBIOREACTORS FOR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING.

10.1007/978-1-4939-2938-2_15 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:31:48
Diese Studie zielte darauf ab, wertvolle Methoden zur mechanischen Stimulation von Knorpel-Tissue-Engineering-Konstrukten zu beschreiben und deren Auswirkungen zu quantifizieren. Die Autoren präsentieren Verfahren zur direkten mechanischen Belastung durch Kompression oder Scherkräfte mittels Mechanobioreaktoren sowie gängige Analysemethoden zur Bewertung der Stimulationseffekte. Die mechanische Stimulation erwies sich als effektive Methode zur Steigerung der Extrazellulärmatrix-Synthese und zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von tissue-engineerten Knorpelkonstrukten. Sowohl kurz- als auch langfristige mechanische Belastungen zeigten positive Effekte auf die Knorpelentwicklung in den Bioreaktorsystemen.

SHEAR AND COMPRESSION BIOREACTOR FOR CARTILAGE SYNTHESIS.

10.1007/978-1-4939-2938-2_16 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:31:41
Diese Studie beschreibt die Entwicklung und den Aufbau eines spezialisierten Bioreaktors zur Knorpelgewebesynthese im Tissue Engineering. Der Mechanobiorektor kann gleichzeitig dynamische Scher- und Druckkräfte ausüben, um die Roll- und Quetschbewegungen natürlicher Gelenkbewegungen nachzuahmen. Das System ermöglicht die kontrollierte mechanische Stimulation von Stammzellen und Chondrozyten in dreidimensionalen Gerüststrukturen unter definierten Kulturbedingungen. Diese Technologie bietet ein wichtiges Werkzeug zur Untersuchung der Auswirkungen mechanischer Belastung auf die Knorpelentwicklung und -regeneration.

EFFECT OF HIGH-INTENSITY EXERCISE ON INTERLEUKIN-15 EXPRESSION IN RABBIT SYNOVIA.

10.4238/2015.October.29.5 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:31:37
Diese Studie untersuchte den Einfluss von hochintensivem Training auf die Interleukin-15 (IL-15) Expression in der Gelenkinnenhaut von Kaninchen. 24 Kaninchen wurden randomisiert in eine Trainingsgruppe (60 min/Tag Laufband bei 30 m/min über 4 Wochen) und eine Kontrollgruppe aufgeteilt, wobei histologische Analysen, Immunhistochemie und ELISA zur Messung der IL-15 Expression verwendet wurden. Die hochintensive Trainingsgruppe zeigte signifikante Knorpelschäden und Synovitis sowie eine erhöhte IL-15 Expression in Synovialflüssigkeit und -gewebe im Vergleich zur Kontrollgruppe (p < 0,05). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass übermäßige mechanische Belastung zu Gelenkentzündungen und Knorpelschäden führen kann, wobei die IL-15 Überexpression möglicherweise mit der Entwicklung einer posttraumatischen Arthrose in Verbindung steht.

MULTIPHASIC, MULTISTRUCTURED AND HIERARCHICAL STRATEGIES FOR CARTILAGE REGENERATION.

10.1007/978-3-319-22345-2_9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:31:26
Diese Übersichtsarbeit untersucht innovative Biomaterialstrategien zur Knorpelregeneration, die darauf abzielen, die komplexe hierarchische Struktur des Gelenkknorpels nachzuahmen. Die Autoren analysieren verschiedene Ansätze wie multiphasische, mehrschichtige und hierarchische Gerüststrukturen aus einzelnen oder kombinierten Biomaterialien, einschließlich Schwämmen, Hydrogelen, Fasern und Mikropartikeln. Die Haupterkenntnis ist, dass erfolgreiche Knorpelregeneration ein koordiniertes Zusammenspiel von biomechanischen Eigenschaften, hierarchischen Strukturen, extrazellulärer Matrix und bioaktiven Faktoren erfordert. Diese biomimetischen Ansätze sollen sowohl die zonale Architektur des Gelenkknorpels nachbilden als auch die Chondrogenese durch Chondrozytenproliferation oder Stammzelldifferenzierung fördern.

A COMPREHENSIVE MRNA EXPRESSION ANALYSIS OF DEVELOPING CHICKEN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.gep.2015.11.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:31:20
Diese Studie untersuchte die molekularen Mechanismen der Gelenkknorpelentwicklung durch eine umfassende mRNA-Expressionsanalyse während der Morphogenese des Gelenkknorpels beim Huhn. Die Forscher identifizierten 36 Gene (19 aus der Literatur, 17 durch Mikroarray-Analyse), die in sich entwickelnden Zehengelenken des Huhns exprimiert werden, und analysierten deren räumlich-zeitliche Expressionsmuster mittels In-situ-Hybridisierung. Die Ergebnisse zeigten drei charakteristische Expressionsmuster: frühe Gene mit breiter Expression über die Interzone hinaus, späte Gene mit räumlich begrenzter Expression und konstant exprimierte Gene. Diese umfassende Analyse liefert eine wichtige Kandidatenliste molekularer Faktoren, die an der Differenzierung und Erhaltung des Gelenkknorpels beteiligt sind und damit neue Einblicke in die Gelenkentwicklung ermöglicht.

CYTOKINE PRECONDITIONING OF ENGINEERED CARTILAGE PROVIDES PROTECTION AGAINST INTERLEUKIN-1 INSULT.

10.1186/s13075-015-0876-y · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:31:15
Diese Studie untersuchte, ob eine chemische Vorkonditionierung von Knorpel-Konstrukten diese vor entzündungsbedingter Schädigung durch Interleukin-1 (IL-1) schützen kann. Die Forscher verwendeten juvenile bovine und adulte canine Chondrozyten, die zunächst niedrigen IL-1α-Dosen (0,1-1,0 ng/ml) für 7 Tage ausgesetzt und anschließend mit einer hohen, schädigenden IL-1α-Konzentration (10 ng/ml) behandelt wurden; zusätzlich testeten sie CoCl2 als hypoxie-induzierenden Vorkonditionierungsansatz. Die Ergebnisse zeigten, dass niedrige IL-1α-Dosen (0,1 und 0,5 ng/ml) sowie CoCl2-Vorkonditionierung die mechanischen Eigenschaften und biochemische Zusammensetzung des Knorpelgewebes vor katabolen Schäden schützen konnten. Diese Vorkonditionierungsstrategie könnte daher eine vielversprechende therapeutische Methode darst

STRAIN-INDUCED MECHANOTRANSDUCTION THROUGH PRIMARY CILIA, EXTRACELLULAR ATP, PURINERGIC CALCIUM SIGNALING, AND ERK1/2 TRANSACTIVATES CITED2 AND DOWNREGULATES MMP-1 AND MMP-13 GENE EXPRESSION IN CHONDROCYTES.

10.1016/j.joca.2015.11.015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:31:08
Diese Studie untersuchte die mechanischen Signalwege, die durch Belastung in Chondrozyten zur Aktivierung des Transkriptionsregulators CITED2 und zur Regulation nachgeschalteter Gene führen. Die Forscher verwendeten primäre humane Chondrozyten und Chondrozyten-Zelllinien, die zyklischen mechanischen Belastungen (5%, 1 Hz) ausgesetzt wurden, sowie Mäuse mit Laufbandtraining, und analysierten die Genexpression mittels RT-qPCR und Proteinexpression durch verschiedene immunologische Methoden. Die Ergebnisse zeigen, dass mechanische Belastung über primäre Zilien, extrazelluläres ATP, purinerge Kalzium-Signalwege und ERK1/2 die CITED2-Expression aktiviert, was wiederum zur Herunterregulation der knorpelabbauenden Enzyme MMP-1 und MMP-13 führt. Diese Erkenntnisse verdeutlichen einen wichtigen protektiven Mechanismus, durch den mechanische Belastung den Knorpelabbau hemmt und zur Knorpelges

DIFFERENTIATION OF MESENCHYMAL STEM CELLS FOR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING: INDIVIDUAL AND SYNERGETIC EFFECTS OF THREE-DIMENSIONAL ENVIRONMENT AND MECHANICAL LOADING.

10.1016/j.actbio.2016.01.037 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:31:00
Diese Übersichtsarbeit untersuchte den Einfluss mechanischer und biochemischer Faktoren auf die chondrogene Differenzierung mesenchymaler Stammzellen für die Knorpel-Tissue-Engineering. Die Autoren analysierten systematisch die vorhandene Literatur zu den Einzeleffekten mechanischer Stimulation und 3D-Umgebung sowie deren Wechselwirkungen bei der Knorpelregeneration. Die Ergebnisse zeigen, dass widersprüchliche Studienergebnisse hauptsächlich durch unterschiedliche Scaffold-Eigenschaften erklärt werden können, welche die Zelladhäsion, Morphologie und Spannungsübertragung beeinflussen. Die Autoren identifizierten eine wichtige Wissenslücke und empfehlen umfassendere Studien mit neuen Hochdurchsatz-Charakterisierungstechniken zur besseren Untersuchung des Zusammenspiels zwischen mechanischer Belastung und Scaffold-Eigenschaften.

DEXAMETHASONE RELEASE FROM WITHIN ENGINEERED CARTILAGE AS A CHONDROPROTECTIVE STRATEGY AGAINST INTERLEUKIN-1Α.

10.1089/ten.TEA.2016.0018 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:30:53
Diese Studie untersuchte, ob die kontrollierte Freisetzung von Dexamethason aus biodegradabbaren Mikrosphären innerhalb von Knorpelkonstrukten vor entzündungsbedingten Schäden schützen kann. Die Forscher entwickelten Chondrozyten-besiedelte Agarose-Hydrogele mit eingebetteten PLGA-Mikrosphären (75:25), die Dexamethason freisetzen, und testeten deren Schutzwirkung gegen das proinflammatorische Zytokin Interleukin-1α über 7 Tage. Die Knorpelkonstrukte mit Dexamethason-beladenen Mikrosphären erreichten native Steifigkeitswerte und Proteoglykangehalte und zeigten sich vollständig resistent gegen IL-1α-induzierte Gewebedegradation. Im Gegensatz dazu wiesen Kontrollkonstrukte ohne Dexamethason-Schutz nach IL-1α-Exposition erhebliche Gewebeschäden auf, was die Wirksamkeit dieser lokalen Wirkstofffreisetz

ANALYSIS OF FRICTION BETWEEN ARTICULAR CARTILAGE AND POLYVINYL ALCOHOL HYDROGEL ARTIFICIAL CARTILAGE.

10.1007/s10856-016-5700-y · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:30:46
Diese Studie untersuchte die tribologischen Eigenschaften von Polyvinylalkohol-Hydrogel als künstlicher Knorpelersatz durch Reibungsexperimente mit natürlichem Gelenkknorpel. Die Forscher führten systematische Drei-Faktor-Experimente und Langzeittests durch, um den Einfluss von Last, Geschwindigkeit und Schmierung auf den Reibungskoeffizienten zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass höhere Geschwindigkeiten den Reibungskoeffizienten erhöhten (von 0,12 auf 0,147), während Hyaluronsäure-Schmierung ihn deutlich auf 0,084 reduzierte. Allerdings kam es zu erheblichen Verschleißschäden am Hydrogel mit Oberflächenermüdung und adhäsivem Verschleiß als dominierenden Mechanismen, was die Langzeiteignung als Knorpelersatz in Frage stellt.

HYDROGELS AS A REPLACEMENT MATERIAL FOR DAMAGED ARTICULAR HYALINE CARTILAGE.

10.3390/ma9060443 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:30:39
Diese Übersichtsarbeit untersucht das Potenzial von Hydrogelen als Ersatzmaterial für geschädigten Gelenkknorpel. Die Autoren analysieren systematisch die Struktur und Eigenschaften von hyalinem Knorpel, bewerten aktuelle Reparaturmethoden und deren Limitationen, und stellen alternative Materialien vor, mit besonderem Fokus auf Doppelnetzwerk-Hydrogele. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Doppelnetzwerk-Hydrogele vielversprechende biomechanische Eigenschaften aufweisen, die der Festigkeit und Zähigkeit von hyalinem Knorpel zunehmend nahekommen, während sie gleichzeitig eine exzellente Gelenkschmierung bieten. Die Studie schließt mit der Betonung verschiedener Integrationsmethoden, um eine stabile Verbindung zwischen Ersatzmaterial und natürlichem Gelenk zu gewährleisten.

DEFICIENT MECHANICAL ACTIVATION OF ANABOLIC TRANSCRIPTS AND POST-TRAUMATIC CARTILAGE DEGENERATION IN MATRILIN-1 KNOCKOUT MICE.

10.1371/journal.pone.0156676 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:30:33
Diese Studie untersuchte die Rolle von Matrilin-1 (MATN1) bei der mechanischen Signalübertragung in Knorpelgewebe und dessen Schutzfunktion vor posttraumatischer Arthrose. Die Forscher verwendeten MATN1-Knockout-Mäuse und analysierten die Genexpression anaboler Marker (ACAN, COL2A) sowohl in vivo als auch in vitro unter zyklischer mechanischer Belastung, ergänzt durch ein Meniskus-Destabilisierungsmodell. Die Hauptergebnisse zeigten, dass MATN1-defiziente Chondrozyten nicht in der Lage waren, ihre anabole Genexpression als Antwort auf mechanische Belastung zu steigern, was auf eine gestörte Mechanotransduktion hindeutet. Nach experimenteller Gelenkdestabilisierung entwickelten MATN1-Knockout-Mäuse schwerere Knorpelläsionen mit verstärktem Proteoglykenverlust im Vergleich zu Wildtyp-Mäusen, was eine protektive Rolle von MATN1 bei

MECHANICAL STIMULATION PROTOCOLS OF HUMAN DERIVED CELLS IN ARTICULAR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING - A SYSTEMATIC REVIEW.

10.2174/1574888X11666160614103840 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:30:27
Diese systematische Übersichtsarbeit zielte darauf ab, die Komplexität mechanischer Stimulationsprotokolle in Bioreaktoren für das Tissue Engineering von Gelenkknorpel zu verstehen und deren Auswirkungen auf kultivierte menschliche Zellen zu bewerten. Die Methodik umfasste eine systematische Literaturrecherche in drei Datenbanken (1946-2016) mit anschließender tabellarischer Zusammenfassung und Diskussion der Schlüsselergebnisse. Die Hauptergebnisse zeigen eindeutig, dass mechanische Stimulation zu verstärkten chondrogenen Eigenschaften bei menschlichen Zellen im Kontext des Gelenkknorpel-Tissue Engineering führt. Aufgrund der hohen Variabilität zwischen den Studien und fehlender kontrollierter Faktoren waren die Ergebnisse jedoch schwer vergleichbar, was eine standardisierte Bewertungsmethode der Stimulationsprotokolle erschwerte.

INFLUENCE OF CARTILAGE INTERSTITIAL FLUID ON THE MRNA LEVELS OF MATRIX PROTEINS, CYTOKINES, METALLOPROTEASES AND THEIR INHIBITORS IN SYNOVIAL MEMBRANE.

10.3892/ijmm.2016.2684 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:30:21
Diese Studie untersuchte den Einfluss von Knorpel-Interstitialflüssigkeit (CIF) auf die Genexpression in Synovialmembran-Zellen, um die Kommunikation zwischen Gelenkknorpel und Synovialmembran besser zu verstehen. Die Forscher gewannen CIF durch Ausspülung aus intaktem Knorpelgewebe neugeborener Ratten unter Druck und analysierten deren Zytokingehalt mittels ELISA sowie den Einfluss auf die Genexpression von Synovialmembran-Zellen mittels Real-Time-PCR. Die CIF enthielt verschiedene Wachstumsfaktoren (bFGF, IGF-1, TGFβ1, BMP7) und stimulierende Faktoren und führte zu einer erhöhten Expression von Matrixproteinen (Hyaluronsynthasen, Lubricin, Kollagen I), Metalloproteinasen und deren Inhibitoren sowie zu einer reduzierten Expression proinflammatorischer Zytokine (TNF, IL-1β). Diese Ergebnisse zeigen, dass Kn

ANTIOXIDATIVE THERAPY IN AN EX VIVO HUMAN CARTILAGE TRAUMA-MODEL: ATTENUATION OF TRAUMA-INDUCED CELL LOSS AND ECM-DESTRUCTIVE ENZYMES BY N-ACETYL CYSTEINE.

10.1016/j.joca.2016.07.019 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:30:12
Diese Studie untersuchte das therapeutische Potenzial von N-Acetyl Cystein (NAC) zur Behandlung traumatischer Knorpelschäden in einem humanen ex vivo Modell. Vollschichtige menschliche Knorpelexplantate wurden einem definierten Aufpralltrauma (0,59 J) ausgesetzt und anschließend mit NAC behandelt, wobei Zellviabilität, Apoptoserate, Genexpression sowie die Sekretion und Aktivität knorpelabbauender Enzyme analysiert wurden. Die kontinuierliche NAC-Gabe erhöhte die Zellviabilität, reduzierte die Apoptoserate und unterdrückte dosisabhängig die Expression sowie Sekretion wichtiger knorpelabbauender Enzyme wie ADAMTS-4, MMP-1, -2, -3 und -13. Die Ergebnisse zeigen, dass NAC sowohl zell- als auch chondroprotektive Eigenschaften besitzt und als vielversprechende therapeutische Intervention nach Knorpeltrauma eingesetzt werden könnte.

EVALUATION OF THE EFFECT OF N-ACETYL-GLUCOSAMINE ADMINISTRATION ON BIOMARKERS FOR CARTILAGE METABOLISM IN HEALTHY INDIVIDUALS WITHOUT SYMPTOMS OF ARTHRITIS: A RANDOMIZED DOUBLE-BLIND PLACEBO-CONTROLLED CLINICAL STUDY.

10.3892/etm.2016.3480 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:30:06
Diese randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie untersuchte die Wirkung von N-Acetyl-Glucosamin (GlcNAc) auf die Gelenkgesundheit bei 48,6±1,3 Jahre alten gesunden Probanden ohne Arthritis-Symptome. Die Teilnehmer erhielten über 16 Wochen täglich entweder 500 mg oder 1.000 mg GlcNAc oder Placebo, wobei das Verhältnis von Typ-II-Kollagen-Abbau zu -Synthese mittels C2C- und PIICP-Biomarkern analysiert wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass beide GlcNAc-Dosierungen das C2C/PIICP-Verhältnis im Vergleich zu Placebo signifikant reduzierten, was auf eine chondroprotektive Wirkung durch verminderten Kollagenabbau und verstärkte Kollagensynthese hindeutet. Besonders ausgeprägt waren diese Effekte bei Probanden mit gestörtem Knorpelstoffwechsel und bei Teilnehmern unter

A NOVEL DUAL-FREQUENCY LOADING SYSTEM FOR STUDYING MECHANOBIOLOGY OF LOAD-BEARING TISSUE.

10.1016/j.msec.2016.06.080 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:29:59
Diese Studie zielte darauf ab, ein neuartiges Dual-Frequenz-Belastungssystem zu entwickeln, das die komplexen mechanischen Bedingungen in lasttragenden Geweben wie Knochen und Gelenkknorpel realitätsnäher nachahmt. Das System kombiniert niederfrequente, hochamplitudige Belastungen (die Muskelkontraktionen und Reaktionskräfte simulieren) mit hochfrequenten, niedrigamplitudigen Belastungen (die kleinere Stabilisierungskräfte von Muskeln und Bändern repräsentieren). Die Validierung erfolgte mittels Präzisions-Interferometern und quantitativer Fluoreszenzmikroskopie zur Messung des Stofftransports in Gelenkknorpel. Die Dual-Frequenz-Belastung führte zu einem signifikant erhöhten Stofftransport im Knorpel verglichen mit alleiniger niederfrequenter Belastung, was die physiologische Relevanz dieser komplexeren mechanischen Stimulation für die Mechanobiologie und das Tissue Engineering unterstreicht.

CLINICAL EFFECTIVENESS IN SEVERE KNEE OSTEOARTHRITIS AFTER INTRA-ARTICULAR PLATELET-RICH PLASMA THERAPY IN ASSOCIATION WITH HYALURONIC ACID INJECTION: THREE CASE REPORTS.

10.2147/CIA.S114795 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:29:44
Diese Fallstudie untersuchte die klinische Wirksamkeit einer kombinierten intraartikulären Therapie mit plättchenreichem Plasma (PRP) und Hyaluronsäure (HA) bei schwerer Kniearthrose. Die Autoren dokumentierten drei Patienten mit fortgeschrittener Kniearthrose, die diese Kombinationsbehandlung erhielten und mittels Schmerzbeurteilung, Funktionsbewertung und Röntgenaufnahmen nachverfolgt wurden. Alle drei Patienten zeigten eine deutliche Schmerzlinderung und funktionelle Verbesserung, wobei die Röntgenbilder sogar Hinweise auf eine mögliche Knorpelregeneration ergaben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die PRP-HA-Kombinationstherapie eine vielversprechende nicht-operative Alternative für Patienten mit schwerer Kniearthrose darstellen könnte, die eine Gelenkersatzoperation hinauszögern oder vermeiden möchten.

RUNNING DECREASES KNEE INTRA-ARTICULAR CYTOKINE AND CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX CONCENTRATIONS: A PILOT STUDY.

10.1007/s00421-016-3474-z · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:29:38
Diese Pilotstudie untersuchte die Auswirkungen von Laufen auf Entzündungsmarker und Knorpelumsatzparameter im Kniegelenk gesunder Personen. Sechs Freizeitsportler absolvierten sowohl eine 30-minütige Laufsession als auch eine Kontrollsitzung, wobei vor und nach jeder Sitzung Synovialflüssigkeit und Serumproben entnommen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass Laufen zu einer signifikanten Verringerung der pro-inflammatorischen Zytokine GM-CSF und IL-15 in der Synovialflüssigkeit führte, während gleichzeitig der Knorpelmarker COMP aus dem Gelenkspalt ins Serum überging. Diese Befunde deuten darauf hin, dass akute Laufbelastung anti-inflammatorische Effekte im Kniegelenk hat und den Abtransport von Knorpelabbauprodukten fördert, was die protektiven Mechanismen von Sport auf die Gelenkgesundheit erklären könnte.

TRIBOLOGICAL REHYDRATION OF CARTILAGE AND ITS POTENTIAL ROLE IN PRESERVING JOINT HEALTH.

10.1016/j.joca.2016.09.018 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:29:32
Diese Studie untersuchte einen neuen Mechanismus der Knorpelrehydrierung, der als Alternative zu den bekannten Prozessen (osmotische Quellung und Druckentlastung) während der Gelenkbewegung wirken könnte. Die Forscher führten statische Knorpel-auf-Fläche-Experimente durch, bei denen sie mittels In-situ-Kompressionsmessungen den Verlust und die Wiederaufnahme von Gewebsflüssigkeit während Gleitbewegungen in Kochsalzlösung verfolgten. Die Ergebnisse zeigten, dass Knorpel während Gleitbewegungen Gewebsflüssigkeit zurückgewinnen kann, ohne dass eine Druckentlastung oder Kontaktmigration erforderlich ist - ein Phänomen, das die Autoren als "tribologische Rehydrierung" bezeichnen. Diese Entdeckung deutet darauf hin, dass hydrodynamische Effekte nicht nur für die Gelenkschmierung wichtig sind, sondern auch eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung des Gelenkspalts und der Gel

TOLL-LIKE RECEPTORS AND THEIR SOLUBLE FORMS DIFFER IN THE KNEE AND THUMB BASAL OSTEOARTHRITIC JOINTS.

10.1080/17453674.2017.1281058 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:29:26
Diese Studie untersuchte die Expression von Toll-like-Rezeptoren (TLRs) in Knorpelgewebe von zwei mechanisch unterschiedlich belasteten Gelenken - dem Daumensattelgelenk (CMC-I) und dem Kniegelenk - bei Arthrose-Patienten. Die Forscher analysierten Knorpelproben mittels Immunfärbung und RT-PCR auf TLR1-9 Expression sowie die Synovialflüssigkeit auf lösliche TLR-Formen mittels ELISA. Die Ergebnisse zeigten deutliche gelenkspezifische Unterschiede: TLR4-Protein war im Knie-Arthrose höher, während die mRNA-Expression im Daumensattelgelenk dominierte, und erstmals wurden lösliche TLR-Formen in der Synovialflüssigkeit nachgewiesen, wobei lösliches TLR4 im CMC-I signifikant erhöht war. Diese Befunde deuten darauf hin, dass negative Regulationsmechanismen der angeborenen Immunität gelenkspezifisch in die Arthrose-

CORRELATION BETWEEN OSTEOARTHRITIC CHANGES IN THE STIFLE JOINT IN DOGS AND THE RESULTS OF ORTHOPEDIC, RADIOGRAPHIC, ULTRASONOGRAPHIC AND ARTHROSCOPIC EXAMINATIONS.

10.1007/s11259-017-9680-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:29:20
Diese Studie untersuchte die Korrelation zwischen verschiedenen diagnostischen Methoden zur Beurteilung von Arthrose im Kniegelenk bei Hunden. Die Forscher führten orthopädische, radiographische, ultrasonographische und arthroskopische Untersuchungen an 44 Hunden mit Kniegelenksarthrose durch, um die diagnostische Übereinstimmung zwischen den Methoden zu bewerten. Die Hauptergebnisse zeigten eine hohe Korrelation (r=0,84) zwischen Synovialflüssigkeitserguss und Osteophytenbildung, wobei 88,64% der Fälle durch Kreuzbandrisse verursacht wurden. Als Risikofaktoren für die Entwicklung einer Kniegelenksarthrose wurden Kreuzbandrisse oder Patellaluxation, weibliches Geschlecht und ein Körpergewicht über 10 kg identifiziert.

CARTILAGE REGENERATION IN OSTEOARTHRITIC PATIENTS BY A COMPOSITE OF ALLOGENEIC UMBILICAL CORD BLOOD-DERIVED MESENCHYMAL STEM CELLS AND HYALURONATE HYDROGEL: RESULTS FROM A CLINICAL TRIAL FOR SAFETY AND PROOF-OF-CONCEPT WITH 7 YEARS OF EXTENDED FOLLOW-UP.

10.5966/sctm.2016-0157 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:29:08
Diese Studie untersuchte die Sicherheit und Wirksamkeit eines neuartigen Stammzell-basierten Medikaments (CARTISTEM) zur Knorpelregeneration bei Osteoarthritis-Patienten. Das Präparat besteht aus allogenen mesenchymalen Stammzellen aus Nabelschnurblut und Hyaluronsäure-Hydrogel und wurde bei sieben Patienten mit schwerer Osteoarthritis (Kellgren-Lawrence Grad 3) und hochgradigen Knorpeldefekten (ICRS Grad 4) angewendet. Nach 12 Wochen zeigte sich arthroskopisch regenerierendes Knorpelgewebe, und die Schmerz- und Funktionsscores verbesserten sich nachhaltig über den gesamten 7-jährigen Nachbeobachtungszeitraum. Die Behandlung erwies sich als sicher ohne schwerwiegende Nebenwirkungen, Tumorbildung oder unerwünschte Knochenbildung, wobei histologische Untersuchungen hyalinknorpelähnliches Gewebe und MRT-Bildgebung eine

RELATIONSHIP BETWEEN T1RHO MAGNETIC RESONANCE IMAGING, SYNOVIAL FLUID BIOMARKERS, AND THE BIOCHEMICAL AND BIOMECHANICAL PROPERTIES OF CARTILAGE.

10.1016/j.jbiomech.2017.02.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:29:01
Diese Studie untersuchte, ob T1ρ-Magnetresonanztomographie (MRT) als nicht-invasive Methode zur Bewertung früher biochemischer und biomechanischer Knorpelveränderungen bei Osteoarthritis eingesetzt werden kann. Die Forscher analysierten Femurkondylen und Synovialflüssigkeit von gesunden und arthrotischen Schweinegelenken mittels T1ρ-MRT und korrelierten die Relaxationszeiten mit Knorpelzusammensetzung, mechanischen Eigenschaften und Synovialflüssigkeits-Biomarkern. Die Ergebnisse zeigten, dass arthrotische Knorpelregionen verlängerte T1ρ-Relaxationszeiten aufwiesen, die negativ mit dem Sulfat-Glykosaminoglykan-Gehalt und dem Aggregatmodul korrelierten, aber positiv mit Wassergehalt und Permeabilität. Die Anwendbarkeit beim Menschen wurde durch die Beobachtung bestätigt, dass Gehen zu verkürzten T1ρ-Zeiten führt, was mit belastungsinduzier

HOW EXERCISE INFLUENCES EQUINE JOINT HOMEOSTASIS.

10.1016/j.tvjl.2017.03.004 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:28:51
Diese Übersichtsarbeit untersuchte den Einfluss von körperlicher Belastung auf die Gelenkshomeostase beim Pferd, um nachhaltige Trainingsniveaus zu bestimmen und die Osteoarthritis-Entwicklung besser zu verstehen. Die Autoren analysierten In-vivo-Studien und post-mortem Untersuchungen zu trainingsinduzierten Veränderungen verschiedener Gelenkgewebe bei Pferden, ergänzt durch Daten aus Kleintiermodellen. Die Hauptergebnisse zeigen, dass biomechanische Belastung durch gezieltes Training einen erheblichen Einfluss auf das empfindliche homeostasiatische Gleichgewicht der Gelenkgewebe hat, wobei Trainingsumfang und -intensität bei Jungtieren dauerhafte Gewebecharakteristika prägen können, während bei erwachsenen Tieren das Gleichgewicht zwischen physiologischer Anpassung und Pathologieentwicklung beeinflusst wird. Biomarker in der Synovialflüssigkeit können zur Beurteilung der Gelenkshomeostase hilfreich sein, erfordern jedoch eine vors

FRICTION, LUBRICATION, AND IN SITU MECHANICS OF POROELASTIC CELLULOSE HYDROGELS.

10.1039/c6sm02709a · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:28:41
Diese Studie entwickelte eine neue tribo-rheologische Methode zur Untersuchung der Reibung zwischen poroelastischen Cellulose-Hydrogelen, die strukturell dem Gelenkknorpel ähneln. Die Forscher kombinierten mechanische Charakterisierung (Kompressions-Relaxation und oszillatorische Scherung) direkt mit tribologischen Messungen zwischen Hydrogelpaaren unterschiedlicher Zellulosedichte und Pektinlösungsviskosität. Die Ergebnisse zeigten, dass die statische Reibung zwischen den Hydrogelen entsprechend einer Potenzfunktion (Exponent 0,67) mit dem Speichermodul ansteigt, wobei Xyloglucan die Reibung reduziert, während Arabinoxylan keinen signifikanten Effekt hatte. Diese Methodik bietet einen neuen Ansatz zur Untersuchung der Reibung zwischen Gelen und anderen biphasischen weichen Materialien, was für das Verständnis der Knorpelbiomechanik relevant ist.

CHARACTERIZING VISCOELASTICITY OF UNHYDROLYZED CHICKEN STERNAL CARTILAGE EXTRACT SUSPENSIONS: TOWARDS DEVELOPMENT OF INJECTABLE THERAPEUTICS FORMULATIONS.

10.1016/j.jmbbm.2017.04.025 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:28:30
Diese Studie zielte darauf ab, die viskoelastischen Eigenschaften von Suspensionen aus unhydrolysiertem Hühnerbrust-Knorpelextrakt für die Entwicklung injizierbarer Arthrose-Therapeutika zu charakterisieren. Die Forscher untersuchten mittels rheologischer Messungen den Einfluss verschiedener Parameter wie Partikelgröße, Suspensionsflüssigkeit (Wasser vs. PBS) und Temperatur auf die mechanischen Eigenschaften der Suspensionen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Suspensionen scherverdünnende Eigenschaften aufweisen, wobei höhere Partikelkonzentrationen (2,5-10 Gew.%) die Viskosität und elastischen Module erhöhten, während kleinere Partikel durch verbessertes Packungsverhalten diese Eigenschaften verringerten. Diese rheologische Charakterisierung liefert wichtige Grundlagen für die Formulierung stabiler, injizierbarer Knorpelextrakt-Therapeutika für klinische Anwendungen.

MECHANICAL STIMULATIONS ON HUMAN BONE MARROW MESENCHYMAL STEM CELLS ENHANCE CELLS DIFFERENTIATION IN A THREE-DIMENSIONAL LAYERED SCAFFOLD.

10.1002/term.2461 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:28:23
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte, ob mechanische Stimulation die Differenzierung von humanen Knochenmark-Mesenchymzellen in einem geschichteten Scaffold für die Knorpelreparatur verbessern kann. Die Forscher verwendeten ein Sprühverfahren, um Zellen in verschiedenen Gel-Schichten zu kultivieren: Alginat/Hyaluronsäure für Knorpeldifferenzierung und Alginat/Hydroxyapatit für hypertrophe Knorpel-/Knochenbildung. Nach 28-tägiger Kultivierung mit täglicher mechanischer Belastung zeigte sich eine verstärkte schichtspezifische Zelldifferenzierung mit vermehrter Bildung von Glykosaminoglykanen und Kollagen Typ II in der Knorpelschicht sowie Kollagen X in der Hydroxyapatit-Schicht. Die Ergebnisse demonstrieren, dass die Kombination aus Stammzellen, biomaterialspezifischer Mikroumgebung und mechanischer Stimulation ein vielversprechendes stratifiziertes Gewebe-Ersatzmaterial für

EFFECTS OF MECHANICAL LOADING ON HUMAN MESENCHYMAL STEM CELLS FOR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING.

10.1002/jcp.26018 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:28:15
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Auswirkungen mechanischer Belastung auf humane mesenchymale Stammzellen (MSCs) für die Knorpel-Gewebezüchtung als Alternative zu konventionellen Gelenkknorpel-Reparaturverfahren wie autologer Chondrozyten-Implantation und Mikrofrakturierung. Die Autoren analysierten systematisch die verfügbare Literatur zu verschiedenen mechanischen Belastungsarten und deren Einfluss auf die chondrogene Differenzierung von MSCs sowie die zugrundeliegenden Mechanotransduktions-Signalwege. Die Hauptergebnisse zeigen, dass mechanische Belastung entscheidend für die Entwicklung funktionsfähigen Knorpelgewebes ist, wobei spezifische Belastungsarten und optimale Parameter noch weiter erforscht werden müssen. Besonders die Förderung einer nicht-hypertrophen Chondrogenese durch gezielte mechanische Stimulation könnte zur Entwicklung effizienterer tissue-engineered Knorpeltherapien beitragen.

STEPWISE PRECONDITIONING ENHANCES MESENCHYMAL STEM CELL-BASED CARTILAGE REGENERATION THROUGH EPIGENETIC MODIFICATION.

10.1016/j.joca.2017.05.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:28:09
Diese Studie untersuchte, ob eine schrittweise Vorkonditionierung von mesenchymalen Stammzellen (MSCs) in chondrogenem Medium deren regenerative Eigenschaften für die Knorpeltherapie verbessert. Die Forscher verglichen vorkonditionierte MSCs (M-MSCs) mit unbehandelten Zellen hinsichtlich Proliferation, Differenzierung und Überlebensfähigkeit und analysierten epigenetische Veränderungen durch Methylierungsanalysen der Pluripotenzgene NANOG und OCT4. Die Vorkonditionierung führte zu einer Demethylierung dieser Gene, verstärkter Expression von Pluripotenzfaktoren und verbesserter chondrogenischer Differenzierung der M-MSCs. In einem chirurgisch induzierten Arthrose-Rattenmodell zeigten M-MSCs nach intraartikulärer Injektion ein besseres Überleben im Gelenk und überlegene therapeutische Effekte bei der Knorpelregeneration im Vergleich zu unbehandelten MSCs.

EARLY GENETIC RESTORATION OF LUBRICIN EXPRESSION IN TRANSGENIC MICE MITIGATES CHONDROCYTE PEROXYNITRITE RELEASE AND CASPASE-3 ACTIVATION.

10.1016/j.joca.2017.05.012 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:28:01
Diese Studie untersuchte, ob die frühe Wiederherstellung der Lubricin-Expression nach einer kurzen postnatalen Lubricin-defizienten Phase die Gelenkgesundheit bei transgenen Mäusen wiederherstellen kann. Die Forschenden verwendeten C57BL/6J-Mäuse mit einem kontrollierbaren PRG4-Gen-Trap-System und analysierten ex vivo die Reibungskoeffizienten, Caspase-3-Aktivierung und histologische Veränderungen der Kniegelenke nach zyklischer Belastung, sowie den Peroxynitrit-Gehalt im Knorpel. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Lubricin-Wiederherstellung nach 7 oder 14 Tagen zwar die niedrigen Reibungskoeffizienten nicht vollständig wiederherstellen konnte, jedoch signifikant weniger Caspase-3-positive Zellen und reduzierten Peroxynitrit-Gehalt im Vergleich zu Lubricin-defizienten Tieren bewirkte. Die Studie belegt, dass Lubricin wichtige biologische Schu

THE EFFECTS OF DIFFERENT FREQUENCY TREADMILL EXERCISE ON LIPOXIN A4 AND ARTICULAR CARTILAGE DEGENERATION IN AN EXPERIMENTAL MODEL OF MONOSODIUM IODOACETATE-INDUCED OSTEOARTHRITIS IN RATS.

10.1371/journal.pone.0179162 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:27:54
Diese Studie untersuchte, wie sich unterschiedliche Trainingsfrequenzen bei konstanter Gesamttrainingszeit auf die Knorpeldegeneration und den entzündungshemmenden Mediator Lipoxin A4 (LXA4) in einem Ratten-Arthrose-Modell auswirken. Die Forscher teilten 50 männliche Ratten in fünf Gruppen ein und ließen sie 8 Wochen lang bei verschiedenen Frequenzen (1x, 2x oder 3x täglich) auf dem Laufband trainieren, wobei die tägliche Gesamttrainingszeit konstant bei 60 Minuten blieb. Die Ergebnisse zeigten, dass alle Trainingsgruppen erhöhte LXA4-Spiegel aufwiesen und eine verbesserte Knorpelstruktur entwickelten, wobei das dreimal tägliche Training die besten knorpelschützenden Effekte erzielte. Die Forscher führen diese positiven Effekte auf die anti-inflammatorische Wirkung von LXA4 und die Modulation des NF-κB-Signalwegs zurück

HYALURONAN SUPPLEMENTATION AS A MECHANICAL REGULATOR OF CARTILAGE TISSUE DEVELOPMENT UNDER JOINT-KINEMATIC-MIMICKING LOADING.

10.1098/rsif.2017.0255 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:27:47
Diese Studie untersuchte, ob die Supplementierung mit Hyaluronsäure die Knorpelentwicklung unter gelenkkinematisch nachgeahmter mechanischer Belastung verbessern kann. Die Forscher fügten verschiedene Mengen Hyaluronsäure zum Kulturmedium hinzu, um die Viskositätseigenschaften der Synovialflüssigkeit in unterschiedlichen Gesundheitszuständen zu simulieren, und testeten dies an mechanisch belasteten Knorpelkonstrukten. Die Ergebnisse zeigten, dass physiologische Konzentrationen von Hyaluronsäure (2,0 mg/ml) den Chondrozyten-Phänotyp besser erhielten, mit einem 4,5-fach höheren Verhältnis von Kollagen II zu Kollagen I mRNA im Vergleich zur Kontrollgruppe. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Nachahmung der Synovialflüssigkeitseigenschaften durch Hyaluronsäure-Supplementierung eine günstige mechanische Umgebung für das Knorpel-Tissue-Engineering

SLIDING ENHANCES FLUID AND SOLUTE TRANSPORT INTO BURIED ARTICULAR CARTILAGE CONTACTS.

10.1016/j.joca.2017.08.014 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:27:38
Diese Studie untersuchte, ob Gleitbewegungen bei der Gelenkartikulation einen eigenständigen und bedeutsamen Beitrag zum Fluid- und Stofftransport in Gelenkknorpel leisten. Die Forscher verwendeten große osteochondrale Proben und konfokale Mikroskopie, um den Transport fluoreszierender Moleküle aus dem Gelenkschmierfilm in das belastete Kontaktgebiet während verschiedener Gleitgeschwindigkeiten zu quantifizieren. Die Ergebnisse zeigten, dass schnelle Gleitbewegungen (60 mm/s) einen signifikanten Stofftransport in das sonst unzugängliche Zentrum der Kontaktfläche ermöglichten, während langsame oder keine Bewegung diesen Effekt nicht hervorriefen. Diese Befunde belegen erstmals direkt, dass Gleitbewegungen durch hydrodynamische Drücke advektive Strömungen erzeugen, die den Stoffaustausch um ein Vielfaches gegenüber reiner Diffusion verstärken – ein wichtiger Mechanismus für die Knorpelernährung und Krankheitsprävention

[ATDC-5 GROWTH PROMOTED BY SUSTAINED-RELEASING CHITOSAN MICROSPHERES LOADING TGF-Β1 IN ARTIFICIAL CARTILAGE SCAFFOLDS].

10.13345/j.cjb.160360 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:27:31
**Zusammenfassung:**

Diese Studie zielte darauf ab, das Wachstum von ATDC-5 Chondrozyten in künstlichen Knorpel-Scaffolds durch die Integration von TGF-β1-beladenen Chitosan-Mikrosphären zu fördern. Die Forscher entwickelten mittels Emulsifikation und Vernetzung gleichmäßige, runde Mikrosphären mit einem Durchmesser von etwa 100 nm, die eine hohe Absorptionsrate (983,7%) und kontrollierte Degradation aufwiesen. Die TGF-β1-Freisetzung erfolgte initial schnell innerhalb der ersten 24 Stunden und erreichte nach 120 Stunden ein Plateau. MTT-Tests und Fluoreszenzfärbungen bestätigten, dass die TGF-β1-beladenen Chitosan-Mikrosphären das Wachstum und die Proliferation der ATDC-5-Zellen in den Kollagen-II-Hyaluronsäure-Chondroitinsulfat-Scaffolds signifikant verbesserten.

SYNERGISTIC EFFECTS ON MESENCHYMAL STEM CELL-BASED CARTILAGE REGENERATION BY CHONDROGENIC PRECONDITIONING AND MECHANICAL STIMULATION.

10.1186/s13287-017-0672-5 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:27:25
Diese Studie untersuchte, wie chondrogene Vorkonditionierung und mechanische Stimulation die Knorpelregenerationsfähigkeit von mesenchymalen Stammzellen (MSCs) synergistisch verbessern können. Die Forscher behandelten Knochenmark-MSCs zunächst mit chondrogenem Medium vor, kapselten sie dann in Methacrylat-Hyaluronsäure-Hydrogele ein und setzten sie 14 Tage lang dynamischer Kompressionsbelastung in einem Bioreaktor aus. Die vorkonditionierten MSCs (M-MSCs) zeigten eine deutlich bessere chondrogene Differenzierung und Überlebensfähigkeit, wobei die Kombination aus Vorkonditionierung und mechanischer Belastung die Knorpelneubildung in Mausmodellen signifikant förderte und die Knorpelheilung in Rattenmodellen mit osteochondralen Defekten erheblich verbesserte. Diese Ergebnisse unterstreichen das therapeutische Potenzial der kombinierten Anwendung beider Strategien für die stammzellbasierte Knorpelreparatur.

A NOVEL HYBRID MULTICHANNEL BIPHASIC CALCIUM PHOSPHATE GRANULE-BASED COMPOSITE SCAFFOLD FOR CARTILAGE TISSUE REGENERATION.

10.1177/0885328217741757 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:27:17
Diese Studie zielte darauf ab, ein neuartiges Hybrid-Gerüstmaterial auf Basis von mehrkanäligen biphasischen Calciumphosphat-Granulaten für die Knorpelregeneration zu entwickeln. Die Forscher kombinierten Hyaluronsäure-Gelatine-Hydrogel mit PLGA-Mikropartikeln, die mit Polydopamin modifiziert und mit dem Wachstumsfaktor BMP-7 beladen wurden, um ein komplexes Verbundgerüst (MCG-HG-PLGA-PD-B) zu schaffen. Das entwickelte Gerüst zeigte eine kontrollierte BMP-7-Freisetzung über 28 Tage (60% Retention), verbesserte mechanische Eigenschaften wie höhere Quellfähigkeit und Druckfestigkeit sowie eine gesteigerte Zellviabilität und -proliferation sowohl für Prä-Osteoblasten als auch Prä-Chondrozyten im Vergleich zu einfacheren Gerüstvarianten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dieses Hybrid-Verbundgerüst ein

EFFECTS OF INFLAMMATION ON MULTISCALE BIOMECHANICAL PROPERTIES OF CARTILAGINOUS CELLS AND TISSUES.

10.1021/acsbiomaterials.6b00671 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:27:12
Diese Übersichtsarbeit untersuchte die Auswirkungen von Entzündungsprozessen auf die biomechanischen Eigenschaften von Knorpelgeweben auf verschiedenen Ebenen (subzellulär, zellulär und Gewebe). Die Autoren analysierten Studien mit pro-inflammatorischen Stimuli wie TNF, Interleukinen und Lipopolysaccharid (LPS), die in vitro und in situ verwendet wurden, um Entzündungskaskaden nachzuahmen. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Entzündungen sowohl die mechanischen Eigenschaften als auch die Mechanotransduktion in Knorpelgeweben wie Gelenkknorpel und Bandscheiben erheblich beeinträchtigen, wobei die Effekte stark von Gewebetyp, Zeitpunkt und Ausmaß der Entzündung abhängen. Das Verständnis dieser multiskaligen biomechanischen Veränderungen könnte zur Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze für degenerative Erkrankungen wie Arthrose und Rückenschmerzen beitragen.

IN VIVO MEASUREMENT OF SWALLOWING BY MONITORING THYROID CARTILAGE MOVEMENT IN HEALTHY SUBJECTS USING THICKENED LIQUID SAMPLES AND ITS COMPARISON WITH SENSORY EVALUATION.

10.1111/jtxs.12261 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:27:02
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen objektiven biomechanischen Messungen des Schluckvorgangs und der subjektiven sensorischen Wahrnehmung bei verdickten Flüssigkeiten. Die Forscher verwendeten bei 8 gesunden männlichen Probanden (Durchschnittsalter 29,6 Jahre) einen biegsamen Drucksensor zur Messung der Schildknorpelbewegung während des Schluckens, kombiniert mit Elektromyographie der suprahyoidalen Muskulatur, und verglichen diese Daten mit der subjektiven Bewertung von Kohäsivität und Adhäsivität auf einer visuellen Analogskala. Die Ergebnisse zeigten eine starke negative Korrelation (r > 0,9, p < 0,01) zwischen der Schildknorpelaktivität bzw. -verschiebung und der wahrgenommenen Kohäsivität der Proben. Diese physiologiebasierte Messmethode könnte als objektives Verfahren zur Texturbestimmung von Flüssigkeiten dienen und insbesondere bei der Entwicklung von Nahrungsm

A NOVEL BIOREACTOR SYSTEM FOR BIAXIAL MECHANICAL LOADING ENHANCES THE PROPERTIES OF TISSUE-ENGINEERED HUMAN CARTILAGE.

10.1038/s41598-017-16523-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:26:55
Diese Studie zielte darauf ab, ein neuartiges automatisiertes Bioreaktorsystem zu entwickeln, das präzise uni- oder biaxiale mechanische Stimulation auf sich entwickelndes Knorpelgewebe ausüben kann. Die Forscher kultivierten menschliche Gelenkchondrozyten in Hydrogelen aus Gelatine-Methacryloyl (GelMA) und Hyaluronsäure-Methacrylat (HAMA) und untersuchten deren Reaktion auf verschiedene mechanische Belastungsmuster. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl uni- als auch biaxiale mechanische Stimulation die Expression hyaliner knorpelspezifischer Markergene hochreguliert, wobei intermittierende biaxiale Mechanostimulation die Anreicherung knorpelspezifischer extrazellulärer Matrix besonders fördert. Die Studie unterstreicht das Potenzial automatisierter Bioreaktorsysteme zur Verbesserung der klinischen Anwendbarkeit von Knorpel-Tissue-Engineering durch kontrollierte mechanische Konditionierung.

ADIPOSE-DERIVED STEM CELLS IN ARTICULAR CARTILAGE REGENERATION: CURRENT CONCEPTS AND OPTIMIZATION STRATEGIES.

10.14670/HH-11-955 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:26:49
Diese Übersichtsarbeit untersucht das therapeutische Potenzial von adipösen Stammzellen (ASCs) für die Gelenkknorpelregeneration bei Kniearthrose, einer der häufigsten Gelenkerkrankungen weltweit. Die Autoren analysierten aktuelle klinische Studien und Optimierungsstrategien für ASC-basierte Therapien, wobei sie sich auf Zellquellenauswahl, Vorkonditionierung und kombinierte Ansätze konzentrierten. Die Ergebnisse zeigen, dass ASCs seit 2011 in Phase I/II-Studien Sicherheit und Wirksamkeit demonstriert haben, jedoch bei den meisten Patienten noch Abnormalitäten im regenerierten Knorpelgewebe auftreten. Die Arbeit identifiziert vielversprechende Optimierungsansätze, die die therapeutische Funktion von ASCs als Alternative zu Knochenmark-Stammzellen und autologen Chondrozyten verbessern könnten.

DYNAMIC MECHANICAL COMPRESSION OF CHONDROCYTES FOR TISSUE ENGINEERING: A CRITICAL REVIEW.

10.3389/fbioe.2017.00076 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:26:42
Diese Übersichtsarbeit untersuchte die Anwendung dynamischer mechanischer Kompression von Chondrozyten für das Knorpel-Tissue Engineering. Die Autoren führten eine systematische Literaturrecherche in PubMed durch und analysierten Studien zu dynamischen Bioreaktoren für die Knorpelregeneration aus primären und expandierten Chondrozyten. Frühe Studien mit bovinen Chondrozyten in Hydrogelen zeigten unter physiologischer einachsiger Kompression konsistent positive Ergebnisse bezüglich biochemischer Synthese und biomechanischer Eigenschaften. Spätere Studien mit komplexeren Biomaterialsystemen und Belastungsregimen konnten jedoch diese positiven Resultate nicht zuverlässig reproduzieren, was die Notwendigkeit standardisierter Methoden für die mechanische Stimulation im Knorpel-Tissue Engineering unterstreicht.

INFLUENCE OF CARTILAGE INTERSTITIAL FLUID ON GENE EXPRESSION IN CRUCIATE LIGAMENT FIBROBLASTS.

10.3892/etm.2017.5384 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:26:35
Diese Studie untersuchte den Einfluss von Knorpel-Interstitialflüssigkeit (CIF) auf die Genexpression in Kreuzband-Fibroblasten, da diese Zellen nach Kreuzbandverletzungen vermehrt knorpelstämmigen Faktoren ausgesetzt sind. Die Forscher gewannen CIF durch mechanisches Auspressen aus Rattenknochen-Knorpel-Komplexen und kultivierten Kreuzband-Fibroblasten mit CIF sowie synthetischen CIF-ähnlichen Cocktails, wobei die Genexpression mittels quantitativer PCR analysiert wurde. CIF stimulierte die Expression verschiedener Matrix- und Entzündungsgene (u.a. HAS1/2, Aggrecan, MMP3, TGFβ1) und hemmte andere (Kollagen Typ I, MMP2, TNF), während der synthetische Cocktail teilweise andere Effekte zeigte. Die Ergebnisse zeigen, dass CIF komplexe regulatorische Faktoren enthält, die nicht vollständig in synthetischen Cocktails abgebildet werden, was weitere Forschung

FOXO TRANSCRIPTION FACTORS MODULATE AUTOPHAGY AND PROTEOGLYCAN 4 IN CARTILAGE HOMEOSTASIS AND OSTEOARTHRITIS.

10.1126/scitranslmed.aan0746 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:26:28
Diese Studie untersuchte die Rolle von FOXO-Transkriptionsfaktoren bei der Knorpelhomöostase und Osteoarthritis-Entwicklung. Die Forscher analysierten verschiedene Knockout-Mausmodelle (einzelne und dreifache FOXO1/3/4-Deletionen) sowie In-vitro-Experimente mit Chondrozyten, um die molekularen Mechanismen zu verstehen. Die Hauptergebnisse zeigen, dass FOXO-Faktoren essentiell für die Knorpelentwicklung und -homöostase sind - ihr Verlust führte zu spontaner Knorpeldegradation, OA-ähnlichen Veränderungen und reduzierter Expression von Proteoglykan 4 sowie Autophagie-Genen. FOXO1-Überexpression wirkte protektiv gegen Entzündungsmediatoren und knorpelabbauende Enzyme, was darauf hindeutet, dass FOXO-Transkriptionsfaktoren wichtige therapeutische Ziele für die OA-Behandlung darstellen könnten.

MAPPING THE SPATIOTEMPORAL EVOLUTION OF SOLUTE TRANSPORT IN ARTICULAR CARTILAGE EXPLANTS REVEALS HOW CARTILAGE RECOVERS FLUID WITHIN THE CONTACT AREA DURING SLIDING.

10.1016/j.jbiomech.2018.01.041 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:26:21
Diese Studie untersuchte, wie Gelenkknorpel während Gleitbewegungen Flüssigkeit in belasteten Kontaktbereichen zurückgewinnt - ein Phänomen namens "tribologische Rehydratation". Die Forscher verwendeten konfokale Mikroskopie, um die räumlich-zeitliche Ausbreitung kleiner neutraler Moleküle in Knorpelexplantaten während unterbrochener Gleitexperimente zu verfolgen. Die Ergebnisse zeigten, dass der Solutetransport hauptsächlich durch druckgetriebenen Fluss durch die extrazelluläre Matrix von der Kontaktperipherie erfolgt, nicht über einen Oberflächenfilm. Die Studie demonstrierte, dass stationäre Kontaktbereiche durch ein dynamisches Gleichgewicht zwischen belastungsinduzierter Flüssigkeitsextrusion und gleitungsinduzierter Wiederauffüllung aktiv ihre Hydratation aufrechterhalten und wiederherstellen können.

THE EFFECT OF AEROBIC WALKING AND LOWER BODY RESISTANCE EXERCISE ON SERUM COMP AND HYALURONAN, IN BOTH MALES AND FEMALES.

10.1007/s00421-018-3837-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:26:15
Diese Studie untersuchte, wie sich aerobes Gehen und Krafttraining auf die Serum-Biomarker COMP (Cartilage Oligomeric Matrix Protein) und Hyaluronan bei gesunden Männern und Frauen auswirken. 30 Probanden (15 Männer, 15 Frauen) absolvierten sowohl ein 40-minütiges Gehtraining als auch ein Krafttraining für die untere Körperhälfte, wobei die Serum-Biomarker vor, direkt nach und 30 Minuten nach der Belastung gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass COMP nach beiden Trainingsformen um etwa 27-29% anstieg, wobei die Werte nach dem Gehtraining länger erhöht blieben, während Hyaluronan unverändert blieb. Geschlechtsunterschiede wurden bei den Grundwerten festgestellt (höhere COMP-Werte bei Männern, höhere Hyaluronan-Werte bei Frauen), jedoch nicht bei der Trainingsantwort selbst.

HEALING OF OSTEOCHONDRAL DEFECTS IMPLANTED WITH BIOMIMETIC SCAFFOLDS OF POLY(Ε-CAPROLACTONE)/HYDROXYAPATITE AND GLYCIDYL-METHACRYLATE-MODIFIED HYALURONIC ACID IN A MINIPIG.

10.3390/ijms19041125 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:26:07
Diese Studie untersuchte die Heilung von osteochondralen Defekten mittels biomimetischer Scaffolds aus Poly(ε-Caprolacton)/Hydroxyapatit und modifizierter Hyaluronsäure bei Minischweinen. Die Forscher verwendeten 3D-gedruckte Scaffolds (FDM-Verfahren), die mit TGF-β1-beladener Hyaluronsäure infiltriert und über 12 Monate in Kniegelenken von Lanyu-Minischweinen getestet wurden. Die Ergebnisse zeigten eine partielle Knorpelregeneration mit wenigen reifen Chondrozyten in Lakunen, während Kontrolldefekte nur mit Faserknorpel gefüllt wurden. Die Autoren schlussfolgern, dass die im subchondralen Bereich verbleibenden Scaffolds den Heilungsprozess verzögern können und das Scaffold-Design überarbeitet werden sollte.

IL4-10 FUSION PROTEIN HAS CHONDROPROTECTIVE, ANTI-INFLAMMATORY AND POTENTIALLY ANALGESIC EFFECTS IN THE TREATMENT OF OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.joca.2018.05.005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:26:00
Diese Studie untersuchte das therapeutische Potenzial eines IL4-10-Fusionsproteins als krankheitsmodifizierendes Medikament (DMOAD) für die Osteoarthritis-Behandlung. Die Forschenden testeten das Fusionsprotein sowohl in vitro an humanem osteoarthritischem Knorpel- und Synovialgewebe als auch in vivo in einem Hundemodell mittels intraartikulärer Injektion und Kraftmessplatten-Analyse. Die Ergebnisse zeigten, dass IL4-10 FP die Proteoglykan-Synthese im Knorpel steigerte, die Freisetzung proinflammatorischer Mediatoren (IL6, IL8, MMP3) reduzierte und den Knorpel vor destruktiven Einflüssen des Synovialgewebes schützte. Zudem verbesserte die intraartikuläre Behandlung die Gelenkbelastung bei osteoarthritischen Hunden, was auf eine analgetische Wirkung hindeutet und das Potenzial als multifunktionales DMOAD unterstreicht.

INTERLEUKIN-10 AND COLLAGEN TYPE II IMMUNOEXPRESSION ARE MODULATED BY PHOTOBIOMODULATION ASSOCIATED TO AEROBIC AND AQUATIC EXERCISES IN AN EXPERIMENTAL MODEL OF OSTEOARTHRITIS.

10.1007/s10103-018-2541-6 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:25:54
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte die Wirkung von Photobiomodulation (PBM) in Kombination mit aeroben und aquatischen Trainingsformen auf die Gelenkknorpeldegeneration bei experimenteller Arthrose in Ratten. Fünfzig männliche Wistar-Ratten wurden in fünf Gruppen aufgeteilt und über acht Wochen mit Laufbandtraining oder Wassersprungtraining behandelt, teilweise zusätzlich mit PBM-Therapie am Kniegelenk. Die histopathologische Analyse zeigte, dass alle Behandlungsgruppen weniger intensive Degenerationszeichen aufwiesen als die Kontrollgruppe, wobei sowohl die Immunexpression des entzündungshemmenden Interleukin-10 als auch des knorpelspezifischen Kollagen Typ II signifikant erhöht waren. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sowohl die Trainingsformen als auch deren Kombination mit PBM chondroprotektive Effekte vermitteln und die Integrität des Gelenkgewebes bei Arthrose erhalten können.

MECHANOADAPTATION: ARTICULAR CARTILAGE THROUGH THICK AND THIN.

10.1113/JP275451 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:25:48
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Mechanoadaptation von Gelenkknorpel, mit dem Ziel, zwischen Knorpelverlust durch Nichtgebrauch-Atrophie und osteoarthritischer Degeneration zu unterscheiden. Die Autoren analysierten historische Literatur zu klinischen Beobachtungen (Polio-Patienten, Schlaganfall-Opfer) und experimentellen Studien zur Gelenkimmobilisation aus den 1980er Jahren. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Nichtgebrauch zu ausgeprägtem Knorpelvolumenverlust und verringerter Synthese von Matrixmolekülen führt, wobei sich die strukturellen und metabolischen Merkmale klar von osteoarthritischen Veränderungen unterscheiden. Die Autoren diskutieren potenzielle molekulare Mechanosensing-Mechanismen, die für diese Knorpelanpassung verantwortlich sein könnten.

EVALUATION OF THE EFFECT OF THE ADMINISTRATION OF A GLUCOSAMINE‑CONTAINING SUPPLEMENT ON BIOMARKERS FOR CARTILAGE METABOLISM IN SOCCER PLAYERS: A RANDOMIZED DOUBLE‑BLIND PLACEBO‑CONTROLLED STUDY.

10.3892/mmr.2018.9396 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:25:43
Diese randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Studie untersuchte die knorpelschützende Wirkung einer Glucosamin-Supplementierung (2 g/Tag über 16 Wochen) bei 43 gesunden Fußballspielern ohne Gelenkbeschwerden. Die Forscher analysierten Biomarker des Knorpelstoffwechsels im Urin und Serum, insbesondere Marker für den Abbau (CTX-II, C2C) und die Synthese (CPII) von Typ-II-Kollagen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Glucosamin-Supplementierung signifikant den Knorpelabbau reduzierte, erkennbar an verringerten CTX-II- und C2C-Werten im Vergleich zur Placebo-Gruppe, während die Kollagensynthese unverändert blieb. Die Studie deutet darauf hin, dass Glucosamin bereits bei gesunden Sportlern präventiv den Knorpelstoffwechsel verbessern und somit eine chondroprotektive Wirkung entfalten könnte.

CAPSTAN-LIKE MECHANISM IN HYALURONAN-PHOSPHOLIPID SYSTEMS.

10.1016/j.chemphyslip.2018.08.002 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:25:35
Diese Studie untersuchte den Wirkungsmechanismus zwischen Hyaluronsäure (HA) und Phospholipiden (PL) bei der Gelenkschmierung durch ein kapstan-ähnliches Modell. Mittels Molekulardynamik-Simulationen wurde eine HA-Kette um eine PL-Mizelle gewickelt und durch konstante Zugkräfte an beiden Enden die Rotation der Mizelle unter verschiedenen Kraft- und Lösungsmittelbedingungen analysiert. Die Ergebnisse zeigten eine direkte Beziehung zwischen verfügbarer Mizellenoberfläche und Kraftmagnitude, wobei die Bewegung durch ein Gleit-Roll-Verhältnis charakterisiert war. In visköseren Lösungsmitteln verdoppelte sich der Gleit-Roll-Koeffizient im Vergleich zu niedrigviskosen Bedingungen, was die Bedeutung der Umgebungsviskosität für die Nanobioschmierung des Gelenkknorpels unterstreicht.

EARLY INTERVENTION OF SWIMMING EXERCISES ATTENUATE ARTICULAR CARTILAGE DESTRUCTION IN A RAT MODEL OF ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT AND MENISCUS KNEE INJURIES.

10.1016/j.lfs.2018.10.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:25:24
Diese Studie untersuchte, ob frühe versus verzögerte Schwimmtherapie den Knorpelschutz nach Knie-Traumaverletzungen verbessern kann. An 32 Ratten wurde ein posttraumatisches Arthrose-Modell durch Durchtrennung des vorderen Kreuzbands und Meniskusentfernung erstellt, gefolgt von 28-tägigem Schwimmtraining entweder 3 Tage (früh) oder 3 Monate (verzögert) nach der Operation. Die histologische Analyse zeigte, dass frühes Schwimmtraining die Kollagen-II-Expression signifikant steigerte, die schädliche MMP-13-Expression unterdrückte und bessere Mankin-Scores erzielte als verzögertes Training. Die Ergebnisse belegen, dass eine sehr frühe Schwimmintervention nach Knorpelschädigung deutlich größere chondroprotektive Effekte bietet als eine verzögerte Behandlung bei bereits entwickelter Arthrose.

EFFECT OF HYALURONIC ACID ON PHOSPHOLIPID MODEL MEMBRANES.

10.1016/j.colsurfb.2018.10.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:25:18
Diese Studie untersuchte die Wechselwirkung zwischen Hyaluronsäure (HA) und Phospholipid-Modellmembranen, um die Rolle der HA bei der Gelenkschmierung besser zu verstehen. Die Forscher verwendeten verschiedene kalorimetrische, spektroskopische und mikroskopische Methoden zur Analyse von Lipid-Doppelschichten und -Monoschichten unter unterschiedlichen Druckbedingungen, die Gelenkbewegungen simulieren. Die Ergebnisse zeigten überraschenderweise keine signifikanten direkten Wechselwirkungen zwischen HA und den Lipidmembranen - weder Adsorption, Penetration noch Veränderungen der mechanischen Eigenschaften konnten beobachtet werden. Die Autoren schlussfolgern, dass hochmolekulare HA bei physiologischen Salzkonzentrationen wahrscheinlich unabhängig über einen entropiegetriebenen Volumenausschlusseffekt wirkt und andere Synovialflüssigkeitskomponenten wie Proteoglykane eine aktivere Rolle bei der Gelenkschmierung spielen kö

A NOVEL MECHANOBIOLOGICAL MODEL CAN PREDICT HOW PHYSIOLOGICALLY RELEVANT DYNAMIC LOADING CAUSES PROTEOGLYCAN LOSS IN MECHANICALLY INJURED ARTICULAR CARTILAGE.

10.1038/s41598-018-33759-3 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:25:08
Diese Studie zielte darauf ab, ein mechanobiologisches Modell zu entwickeln, das den Verlust von Proteoglykanen in mechanisch geschädigtem Gelenkknorpel unter physiologischer Belastung vorhersagen kann. Die Forscher komprimierten Knorpelscheiben von Kälbern zunächst schädigend und setzten sie dann zwölf Tage lang dynamischer Kompression aus, wobei sie die Ladungsdichte der Proteoglykane mittels digitaler Densitometrie verfolgten. Das entwickelte Degenerationsmodell, das verschiedene biomechanische Parameter wie Fluidgeschwindigkeit und Scherspannung berücksichtigt, konnte den experimentell gemessenen Proteoglykanlverlust um Knorpelläsionen erfolgreich vorhersagen. Das Modell könnte künftig zur Vorhersage von Knorpeldegeneration bei verschiedenen Läsionstypen und zur Entwicklung optimaler Rehabilitationsprotokolle eingesetzt werden.

PHYSIOLOGIC MEDIUM MAINTAINS THE HOMEOSTASIS OF IMMATURE BOVINE ARTICULAR CARTILAGE EXPLANTS IN LONG-TERM CULTURE.

10.1115/1.4041901 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:25:01
Diese Studie untersuchte, ob ein physiologisches Kulturmedium die Homöostase von Knorpelexplantaten in Langzeitkultur aufrechterhalten kann. Die Forscher kultivierten unreife bovine Gelenkknorpelexplantate über einen Monat in Medien mit unterschiedlichen Konzentrationen metabolischer Mediatoren (Glukose, Aminosäuren, Cortisol, Insulin und Ascorbinsäure) und analysierten mechanische Eigenschaften sowie extrazelluläre Matrixzusammensetzung. Die Ergebnisse zeigten, dass physiologische Konzentrationen dieser Mediatoren - entsprechend denen in natürlicher Synovialflüssigkeit - die Gewebestabilität deutlich verbesserten, während das Fehlen von Cortisol zu Gewebsschwellung führte und supraphysiologische Mengen anaboler Faktoren eine übermäßige Matrixakkumulation verursachten. Diese Erkenntnisse etablieren wichtige Grundlagen für verbesserte Kulturformulierungen in der Knorpel- und muskuloskelettalen Forschung.

EFFECTS OF ENDOPROSTHESIS HEAD MATERIAL ON ACETABULAR CARTILAGE METABOLISM: AN ANIMAL STUDY USING CROSSBRED PIGS.

10.1272/jnms.JNMS.2018_85-50 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:24:55
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen verschiedener Endoprothesen-Materialien auf den Knorpelstoffwechsel im Hüftgelenk. Die Forscher verwendeten ein Organkultur-Modell mit Azetabulumknorpel von Schweinen und verglichen die biologischen Effekte von Kobalt-Chrom- und Keramikköpfen durch mechanische Belastungstests sowie Analysen von Zytokinen, Hyaluronsäure und Genexpression. Die Ergebnisse zeigten, dass Keramikköpfe deutlich geringere schädliche Auswirkungen auf den Knorpel verursachten, mit niedrigeren Entzündungsmarkern (IL-1β) und höherer Expression von Typ-II-Kollagen im Vergleich zu Kobalt-Chrom-Köpfen. Diese Erkenntnisse unterstützen den Einsatz von Keramikimplantaten nicht nur in Hüftgelenken, sondern auch in anderen Gelenken wie Schulter, Sprunggelenk und Radiusköpfchen.

PRG4 PREVENTS OSTEOARTHRITIS INDUCED BY DOMINANT-NEGATIVE INTERFERENCE OF TGF-ß SIGNALING IN MICE.

10.1371/journal.pone.0210601 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:24:48
Diese Studie untersuchte, ob die Aufrechterhaltung der PRG4-Expression (Lubricin) Arthrose verhindern kann, die durch gestörte TGF-β-Signalwege in einem Mausmodell für altersbedingte Arthrose entsteht. Die Forscher verglichen Wildtyp-Mäuse, Mäuse mit dominant-negativer TGF-β-Rezeptor-Mutation (DNIIR) und bitransgene Mäuse, die sowohl DNIIR als auch PRG4 exprimieren, mittels Verhaltenstests, μCT, Histologie und Western Blot. Die bitransgenen DNIIR+PRG4-Mäuse zeigten im Vergleich zu den DNIIR-Mäusen signifikant weniger Gangstörungen, geringere Knorpelfibrillenbildung, dickeren Knorpel und niedrigere OARSI-Arthrose-Scores. Da PRG4 die TGF-β-Signalwege nicht wiederherstellte, schlussfolgern die Autoren, dass PRG4 den Arthrose-Verlauf durch

INFLUENCE OF SUTURES ON CARTILAGE INTEGRITY: DO MENISCUS SUTURES HARM CARTILAGE? AN EXPERIMENTAL ANIMAL STUDY.

10.1016/j.arthro.2018.11.040 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:24:42
Diese experimentelle Tierstudie untersuchte, ob verschiedene Nahtmaterialien bei Meniskusreparaturen den Gelenkknorpel schädigen können. Die Forscher verwendeten ein biomechanisches Reibungstestmodell mit Schweineknien und testeten verschiedene Nahtmaterialien (geflochtene nicht-resorbierbare und resorbierbare Monofilament-Nähte) unter zyklischer Belastung, wobei Knorpelschäden makroskopisch und histologisch analysiert wurden. Beide Nahtmaterialien verursachten signifikante Schäden an den oberflächlichen Knorpelschichten, wobei geflochtene nicht-resorbierbare Nähte tendenziell tiefere Läsionen hervorriefen und senkrecht zur Bewegungsrichtung orientierte Nähte größere Defekte verursachten als parallel ausgerichtete. Die Ergebnisse zeigen, dass Meniskusnähte bei längerer mechanischer Belastung durchaus Knorpelschäden verursachen können, wobei das Ausmaß von Nahtmaterial und -orientierung abhängt.

CHONDROPROTECTIVE ACTION OF GLUCOSAMINE, A CHITOSAN MONOMER, ON THE JOINT HEALTH OF ATHLETES.

10.1016/j.ijbiomac.2019.03.234 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:24:36
Diese Studie untersuchte die knorpelschützende Wirkung von Glucosamin auf die Gelenkgesundheit von Ausdauersportlern (Fußball- und Rugbyspielern). Die Forscher analysierten Urinmarker für Typ-II-Kollagenabbau (CTX-II) und -synthese (CPII) bei Athleten vor und nach Glucosamin-Supplementierung im Vergleich zu Kontrollpersonen. Die Ergebnisse zeigten, dass Athleten signifikant erhöhte CTX-II-Werte aufwiesen, was auf verstärkten Knorpelabbau hinweist, während die Kollagensynthese unverändert blieb. Die Glucosamin-Supplementierung reduzierte erfolgreich die CTX-II-Werte bei den Athleten, ohne die Kollagensynthese zu beeinträchtigen, was auf eine protektive Wirkung gegen belastungsinduzierten Knorpelabbau hindeutet.

ARTICULAR CARTILAGE AND MENISCUS REVEAL HIGHER FRICTION IN SWING PHASE THAN IN STANCE PHASE UNDER DYNAMIC GAIT CONDITIONS.

10.1038/s41598-019-42254-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:24:30
Diese Studie untersuchte die Reibungseigenschaften von Gelenkknorpel und Meniskus unter dynamischen Gangbedingungen, da bisherige Untersuchungen hauptsächlich unter konstanten Belastungs- und Bewegungsbedingungen durchgeführt wurden. Mit Hilfe eines dynamischen Reibungstestgeräts wurden drei verschiedene Testprotokolle angewendet, um den Einfluss variierender Bewegungs- und Belastungsbedingungen sowie physiologischer Gangparameter zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten erstmals, dass der Reibungskoeffizient während der Schwungphase statistisch signifikant höher war als während der Standphase des Gangs. Zusätzlich wiesen auch potentielle Meniskusersatzmaterialien unter dynamischen Gangbedingungen höhere Reibungswerte auf als unter statischen Testbedingungen, was darauf hindeutet, dass statische Tests die In-vivo-Reibungseigenschaften unterschätzen könnten.

HYALURONAN-CHONDROITIN SULFATE ANOMALOUS CROSSLINKING DUE TO TEMPERATURE CHANGES.

10.3390/polym10050560 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:24:23
Diese Studie untersuchte mittels Molekulardynamiksimulationen das temperaturabhängige Vernetzungsverhalten von Hyaluronsäure und Chondroitinsulfat, zwei wichtigen Glykosaminoglykanen der Gelenkschmierung. Die Forscher simulierten beide Biopolymere in wässriger Lösung bei verschiedenen physiologischen Temperaturen (300-320 K) und analysierten die Bildung und das Aufbrechen von intra- und intermolekularen Wasserstoffbrücken. Die Ergebnisse zeigen, dass Hyaluronsäure in Anwesenheit von Chondroitinsulfat mehr intermolekulare Wasserstoffbrücken bildet als in homogener Lösung, was die Netzwerkstabilität erhöht. Die Studie belegt, dass beide Moleküle als Viskositätsmodulatoren fungieren, deren Vernetzungseigenschaften von den physiochemischen Bedingungen abhängen.

HYPOXIC PRECONDITIONING ENHANCES BONE MARROW-DERIVED MESENCHYMAL STEM CELL SURVIVAL IN A LOW OXYGEN AND NUTRIENT-LIMITED 3D MICROENVIRONMENT.

10.1177/1947603519841675 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:24:16
Diese Studie untersuchte, ob eine Vorkonditionierung mit Hypoxie und/oder TGF-β3 das Überleben und die extrazelluläre Matrixproduktion von mesenchymalen Stammzellen (MSCs) in sauerstoff- und nährstoffarmen Umgebungen verbessern kann. Die Forscher konditionierten bovine MSCs unter verschiedenen Bedingungen vor und analysierten anschließend die Genexpression mittels Microarrays sowie das Zellüberleben und die Matrixproduktion in 3D-Pelletkulturen unter limitierten Bedingungen. Die hypoxische Vorkonditionierung führte zur Hochregulation von Genen für Wachstum, Zellkommunikation und Stressantwort und verbesserte signifikant das MSC-Überleben aller Spender, während TGF-β3-Vorkonditionierung das Überleben verschlechterte. Die Ergebnisse unterstützen stark den Einsatz hypoxischer Vorkonditionierung zur Verbesserung des MSC-Überlebens nach Implantation in avaskuläre Gew

OSTEOARTHRITIS BIOMARKER RESPONSES AND CARTILAGE ADAPTATION TO EXERCISE: A REVIEW OF ANIMAL AND HUMAN MODELS.

10.1111/sms.13435 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:24:09
Diese Übersichtsarbeit zielte darauf ab, die aktuelle Literatur zu Osteoarthritis-Biomarkern und der Rolle körperlicher Aktivität im Management der Osteoarthritis zu evaluieren. Die Autoren analysierten Studien aus Tier- und Humanmodellen, die sowohl radiographische Kriterien als auch biochemische Biomarker zur Bewertung von Gelenkumbau und Krankheitsprogression untersuchten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kombination aus Osteoarthritis-Biomarkern und radiographischer Bildgebung bessere Einblicke in die Knorpeladaptation durch Bewegung liefert als traditionelle Bewertungsmethoden allein. Die Erkenntnisse sollen Klinikern dabei helfen, evidenzbasierte und individuell angepasste Bewegungsempfehlungen in die klinische Behandlung der Osteoarthritis zu integrieren.

CHONDROGENESIS OF HUMAN MESENCHYMAL STEM CELLS BY MICRORNA LOADED TRIPLE POLYSACCHARIDE NANOPARTICLE SYSTEM.

10.1016/j.msec.2019.05.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:24:03
Diese Studie zielte darauf ab, ein neuartiges Nanopartikelsystem aus drei Polysacchariden (Chondroitinsulfat/Hyaluronsäure/Chitosan) zur Beladung mit microRNA-149-5p zu entwickeln und dessen Potenzial für die Knorpelregeneration zu untersuchen. Die Forscher charakterisierten die Nanopartikel chemisch und morphologisch, optimierten die Chondroitinsulfat-Konzentration hinsichtlich Größe und Oberflächenladung, und testeten die Beladungseffizienz, Freisetzungskinetik sowie Gentransfektionseffizienz in vitro. Die Ergebnisse zeigten, dass alle Nanopartikelformulierungen nicht-toxisch waren und eine erfolgreiche Transfektion der therapeutischen microRNA-149-5p erreichten, wobei kleinere Partikel mit höherem Chondroitinsulfat-Gehalt die beste Transfektionseffizienz aufwiesen. Zusätzlich förderten die Nanopartikel die Chondrogenese humaner mesenchymaler Stammzellen, was

ASSESSMENT OF VITAMIN D SUPPLEMENTATION ON ARTICULAR CARTILAGE MORPHOLOGY IN A YOUNG HEALTHY SEDENTARY RAT MODEL.

10.3390/nu11061260 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:23:57
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte die Auswirkungen einer Vitamin D-Supplementierung versus -Restriktion auf die Gelenkknorpelentwicklung bei jungen, gesunden Ratten. Zwölf männliche Sprague-Dawley-Ratten erhielten über 10 Wochen verschiedene Vitamin D-Diäten (normal, supplementiert mit 4000 IU/kg, oder restringiert mit 0 IU/kg), woraufhin die Knorpelmorphologie, -dicke und Expression knorpelassoziierter Moleküle histologisch und immunhistochemisch analysiert wurden. Die Vitamin D-Restriktion führte zu signifikant dünnerer Knorpelschicht, reduzierten Proteoglykanen und Kollagen II sowie erhöhtem Kollagen X, während die Supplementierung eine dickere Knorpelschicht, vermehrte Proteoglykanablagerung und höhere Lubricin-Expression bewirkte. Die Ergebnisse zeigen, dass bereits nach 10 Wochen eine Vitamin D-Supplementierung positive Effekte auf Knorpeldicke, Gelenkschmierung und

HYALURONAN DERIVATIVE HYMOVIS® INCREASES CARTILAGE VOLUME AND TYPE II COLLAGEN TURNOVER IN OSTEOARHRITIC KNEE: DATA FROM MOKHA STUDY.

10.1186/s12891-019-2667-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:23:51
Diese Pilotstudie untersuchte die krankheitsmodifizierende Wirkung von HYMOVIS® (Hyaluronsäure-Derivat) bei 46 Patienten mit symptomatischer Kniearthrose, um Biomarker für die Wirksamkeit zu identifizieren und eine größere placebokontrollierte Studie zu planen. Die Patienten erhielten zwei Behandlungszyklen mit jeweils zwei intraartikulären Injektionen im 6-Monats-Abstand und wurden mittels MRT-Bildgebung, Serum-Biomarkern und klinischen Scores über ein Jahr nachverfolgt. Die Hauptergebnisse zeigten einen signifikanten Anstieg der Typ-II-Kollagen-Biomarker (COLL2-1, PIIANP) und eine Zunahme des Knorpelvolumens in den lateralen Kniekompartimenten, während gleichzeitig die Knorpelabbau-Marker-Verhältnisse sanken. Diese Befunde deuten zusammen mit der Verbesserung klinischer Parameter und dem günstigen Sicherheitsprofil auf einen posit

APPLICATION OF CONFOCAL, SHG AND ATOMIC FORCE MICROSCOPY FOR CHARACTERIZING THE STRUCTURE OF THE MOST SUPERFICIAL LAYER OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1111/jmi.12824 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:23:44
Diese Studie zielte darauf ab, die Ultrastruktur der oberflächlichsten Schicht des Gelenkknorpels zu charakterisieren, um deren Rolle bei der Lastenübertragung und Verschleißresistenz besser zu verstehen. Die Forschenden isolierten mechanisch eine 20,0 ± 4,7 μm dicke transparente Membran von Schafskondylen und analysierten diese mittels Konfokalmikroskopie, Second-Harmonic-Generation-Mikroskopie und Atomkraftmikroskopie. Die Untersuchungen zeigten, dass diese oberflächlichste Schicht Chondrozyten, dicht gepacktes Kollagen, grobe elastische Fasern und ein feines elastisches Netzwerk enthält, wobei die elastischen Fasern vorwiegend an der Oberfläche lokalisiert sind, wo Kollagen- und Chondrozytendichte am geringsten sind. Diese Erkenntnisse über die komplexe Zusammensetzung und Grenzflächenstruktur zwischen oberflächlicher Schicht und darunterliegendem Knorpel tragen wesentlich zum Ver

CANINE IL4-10 FUSION PROTEIN PROVIDES DISEASE MODIFYING ACTIVITY IN A CANINE MODEL OF OA; AN EXPLORATORY STUDY.

10.1371/journal.pone.0219587 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:23:38
Diese Studie untersuchte das krankheitsmodifizierende Potenzial eines caninen IL4-10 Fusionsproteins bei Osteoarthritis in einem Hundemodell. Die Forscher entwickelten ein speziesspezifisches IL4-10 Fusionsprotein und testeten es über zehn Wochen mittels wöchentlicher intraartikulärer Injektionen im caninen Groove-Modell der Knie-Osteoarthritis, wobei sie Gelenkbelastung, Knorpelhistologie und Proteoglykan-Stoffwechsel analysierten. Das canine IL4-10 Fusionsprotein zeigte sowohl in vitro als auch in vivo chondroprotektive und entzündungshemmende Eigenschaften, verbesserte die durch Osteoarthritis beeinträchtigte Gelenkbelastung signifikant (p=0,002) und erhöhte den Knorpel-Proteoglykangehalt (p=0,029). Diese Ergebnisse belegen erstmals das krankheitsmodifizierende Potenzial von IL4-10 Fusionsprotein bei wiederholter Anwendung und

EFFECTS OF LOADING CONDITIONS ON ARTICULAR CARTILAGE IN A METAL-ON-CARTILAGE PAIRING.

10.1002/jor.24426 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:23:32
Diese In-vitro-Studie untersuchte die Reaktionen von Gelenkknorpel beim Gleiten gegen Metallimplantate unter verschiedenen Belastungsbedingungen, um potenzielle Schädigungsmechanismen in Metall-auf-Knorpel-Paarungen zu identifizieren. Mittels Mikrotribometer wurden bovine Knorpelproben gegen Kobalt-Chrom-Molybdän-Zylinder bei unterschiedlichen Lasten und Gleitgeschwindigkeiten getestet, wobei histologische und metabolische Parameter sowie die Biotribokorrosion des Metalls analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass hohe Belastung und Geschwindigkeit zu verstärkter metabolischer Aktivität der Chondrozyten und knorpelspezifischer Genexpression führten, jedoch auch Oberflächenschäden und Metallkorrosion verursachten, während niedrige Geschwindigkeiten bei hohen Reibungskoeffizienten die Expression katabolder Gene erhöhten. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Korrosionspartikel eine wichtige Rolle

STIFF MICELLE-CROSSLINKED HYALURONATE HYDROGELS WITH LOW SWELLING FOR POTENTIAL CARTILAGE REPAIR.

10.1039/c9tb01155b · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:23:26
Diese Studie untersuchte mizellen-vernetzte Hyaluronsäure-Hydrogele (NMGels) als potenzielle Gerüstmaterialien für die Knorpelreparatur, wobei der Fokus auf den mechanischen Eigenschaften vor und nach Quellung sowie der In-vivo-Anwendung lag. Die Forscher führten mechanische Analysen und zyklische Belastungstests an optimierten Hydrogelen (F15H1.5) durch und testeten diese in Kaninchen-Schildknorpeldefekten über 8 Wochen. Obwohl die Quellung die mechanischen Eigenschaften deutlich reduzierte (Druckfestigkeit von 3,44 MPa auf 0,59 MPa), behielten die Hydrogele aufgrund der dichten Mizellen-Vernetzung noch ausreichende Steifigkeit und Selbstheilungsfähigkeiten. Die In-vivo-Studien zeigten eine erfolgreiche Knorpelregeneration nach 8 Wochen, was das Potenzial dieser steifen NMGels als vielversprechende Gerüstmaterialien für das Kn

CARTILAGE ENDOPLASMIC RETICULUM STRESS MAY INFLUENCE THE ONSET BUT NOT THE PROGRESSION OF EXPERIMENTAL OSTEOARTHRITIS.

10.1186/s13075-019-1988-6 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:23:16
Diese Studie untersuchte die Rolle von endoplasmatischem Retikulum (ER)-Stress in Chondrozyten bei der Entstehung und Progression experimenteller Osteoarthritis. Die Forscher induzierten Arthrose mittels Destabilisierung des Medialmeniskus (DMM) in verschiedenen Mauslinien, einschließlich Mäusen mit erhöhtem ER-Stress (C/C) und ATF6α-defizienten Mäusen, und analysierten die Knorpelschädigung histologisch sowie mittels RNA-Sequenzierung. Die Ergebnisse zeigten, dass Mäuse mit vorab erhöhtem ER-Stress (C/C) zwei Wochen nach DMM signifikant weniger schwere Arthrose-Veränderungen aufwiesen, was mit höheren BIP-Proteinspiegeln und verzögerter Chondrozyten-Apoptose assoziiert war. Die Studie deutet darauf hin, dass eine verbesserte Fähigkeit zur ER-Stress-Bewältigung durch Präkonditionierung den Arthrose-Beginn verzögern kann

SYSTEMIC DRUGS WITH IMPACT ON OSTEOARTHRITIS.

10.1080/03602532.2019.1687511 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:23:08
Diese Übersichtsarbeit untersuchte die Wirkung systemisch verabreichter Medikamente auf die Osteoarthrose und Knorpelheilung. Die Autoren analysierten verfügbare Literatur zu verschiedenen Pharmaka und bewerteten deren Einfluss auf den Knorpelstoffwechsel anhand von In-vitro-Studien, Tierversuchen und klinischen Studien. Die Ergebnisse zeigen, dass neun Substanzen (u.a. Alendronat, Glucosamin, Chondroitinsulfat, Vitamin C und D) in klinischen Studien positive Effekte auf die Knorpelregeneration demonstrierten, während vier Medikamente (Calcitonin, Risedronat, Doxycyclin, Celecoxib) keine Verlangsamung der Knorpeldegeneration bewirkten. Zusätzlich identifizierten die Autoren zahlreiche experimentelle Substanzen mit vielversprechenden präklinischen Ergebnissen sowie drei Medikamentengruppen (Kortikosteroide, Vitamin A, Fluorochinolone), die sich neg

WNT/Β-CATENIN SIGNALING CONTRIBUTES TO ARTICULAR CARTILAGE HOMEOSTASIS THROUGH LUBRICIN INDUCTION IN THE SUPERFICIAL ZONE.

10.1186/s13075-019-2041-5 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:23:02
Diese Studie untersuchte die Rolle der WNT/β-Catenin-Signalübertragung in der oberflächlichen Zone des Gelenkknorpels für die Regulation von Lubricin (PRG4) und die Knorpelhomöostase. Die Forscher verwendeten genetisch modifizierte Mausmodelle mit spezifischem Knockout oder stabilisiertem β-Catenin in der oberflächlichen Zone sowie in vitro Experimente mit primären Zellen. Die Ergebnisse zeigten, dass WNT/β-Catenin-Signaling die PRG4-Expression direkt reguliert - bei Verlust der Signalübertragung entwickelte sich verstärkt Arthrose mit verringerter PRG4-Expression, während eine Stabilisierung zu erhöhter PRG4-Expression und Schutz vor Knorpeldegeneration führte. Mechanische Belastung verstärkte diese protektiven Effekte durch Hochregulation von WNT-Liganden und dem Transkriptionsfaktor CREB1, was die Bedeutung der mechanobiologischen Regulation für die Gelenkgesundheit unterstreicht.

KARTOGENIN ENHANCES THE THERAPEUTIC EFFECT OF BONE MARROW MESENCHYMAL STEM CELLS DERIVED EXOSOMES IN CARTILAGE REPAIR.

10.2217/nnm-2019-0208 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:22:55
Diese Studie untersuchte, ob eine Vorkonditionierung von Knochenmark-mesenchymalen Stammzellen (BMSC) mit Kartogenin (KGN) die therapeutische Wirksamkeit der daraus gewonnenen Exosomen für die Knorpelreparatur verbessern kann. Die Forscher behandelten BMSC mit KGN vor der Exosomen-Gewinnung und testeten diese modifizierten Exosomen sowohl in vitro als auch in vivo auf ihre regenerativen Eigenschaften. Die Ergebnisse zeigten, dass Exosomen aus KGN-vorkonditionierten BMSC (KGN-BMSC-Exos) eine deutlich bessere therapeutische Wirkung aufwiesen als herkömmliche BMSC-Exosomen. Konkret führte die KGN-Vorkonditionierung zu einer verstärkten Bildung der Knorpelmatrix und reduzierte deren Abbau, was auf eine vielversprechende Strategie zur Optimierung exosomenbasierter Knorpeltherapien hinweist.

CARTILAGE BIOMECHANICAL RESPONSE DIFFERS UNDER PHYSIOLOGICAL BIAXIAL LOADS AND UNIAXIAL CYCLIC COMPRESSION.

10.1115/1.4045661 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:22:50
Diese Studie zielte darauf ab, ein physiologisch relevanteres Belastungsprotokoll für die In-vitro-Testung von Knorpelexplantaten zu entwickeln, da bisherige mechanobiologische Experimente hauptsächlich nicht-physiologische uniaxiale Belastungen verwendeten. Mittels Finite-Elemente-Analyse wurden die biomechanischen Reaktionen von Knorpel unter zwei verschiedenen Belastungsregimen verglichen: biaxiale Belastung mit wandernder Kontaktfläche versus herkömmliche uniaxiale zyklische Kompression. Die Ergebnisse zeigten, dass die biaxiale Belastung mit relativer Oberflächenbewegung konstanten Fluiddruck und gleichmäßige Gewebedehnungen aufrechterhielt, während bei der zyklischen Kompression Fluiddruck und Querdehnung um 19% bzw. 26% abnahmen. Die Autoren schlussfolgern, dass physiologische Belastungsmodi mit Gleitkontakt für eine realistische Bewertung des biomechanischen und mechanobiologischen Verhaltens von Knorpel berücksichtigt werden

ELECTROACUPUNCTURE ALLEVIATES CARTILAGE DEGRADATION: IMPROVEMENT IN CARTILAGE BIOMECHANICS VIA PAIN RELIEF AND POTENTIATION OF MUSCLE FUNCTION IN A RABBIT MODEL OF KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.biopha.2019.109724 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:22:44
Diese Studie untersuchte, ob Elektroakupunktur (EA) durch Schmerzlinderung und Verbesserung der Muskelfunktion den Knorpelabbau bei Kniearthrose verlangsamen kann. In einem Kaninchenmodell wurde Arthrose durch 6-wöchige Immobilisation induziert, gefolgt von 4-wöchiger Behandlung mit EA oder Celecoxib, wobei Schmerz, Muskelfunktion und Knorpeleigenschaften mittels verschiedener biomechanischer und histologischer Methoden analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass EA sowohl Schmerz- und Funktionsscores als auch die Muskelfunktion signifikant verbesserte, was zu einer verlangsamten Knorpeldegradation mit verbesserter Viskoelastizität und reduziertem Kollagen-Typ-II-Abbau führte. Die Studie belegt, dass EA durch Optimierung der biomechanischen Gelenkbelastung über Schmerzreduktion und Muskelstärkung therapeutische Effekte bei Arthrose entfalten kann.

HYALURONAN SUPPRESSES ENHANCED CATHEPSIN K EXPRESSION VIA ACTIVATION OF NF-ΚB WITH MECHANICAL STRESS LOADING IN A HUMAN CHONDROCYTIC HCS-2/8 CELLS.

10.1038/s41598-019-57073-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:22:37
Diese Studie untersuchte den Wirkmechanismus von hochmolekularem Hyaluronan (HMW-HA) bei der Behandlung von Arthrose, insbesondere dessen Einfluss auf die mechanisch induzierte Expression von Cathepsin K. Die Forscher kultivierten humane Knorpelzellen (HCS-2/8) in Silikonkammern und setzten sie zyklischer Zugbelastung aus, wobei sie die Auswirkungen einer HMW-HA-Vorbehandlung auf die Cathepsin K-Expression und NF-κB-Aktivierung analysierten. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung sowohl die Cathepsin K-Expression als auch die NF-κB-Aktivierung signifikant erhöhte, während eine Vorbehandlung mit HMW-HA beide Effekte deutlich supprimierte. Diese Befunde liefern neue molekulare Belege für die therapeutische Wirksamkeit intraartikulärer HMW-HA-Injektionen bei Arthrose durch Hemmung des NF-κB-Signalwegs und der damit verbundenen Kn

ENHANCED CHONDROGENIC PHENOTYPE OF PRIMARY BOVINE ARTICULAR CHONDROCYTES IN FIBRIN-HYALURONAN HYDROGEL BY MULTI-AXIAL MECHANICAL LOADING AND FGF18.

10.1016/j.actbio.2020.01.032 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:22:32
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung und der Wachstumsfaktor FGF18 zusammenwirken, um die Knorpelregeneration in einem Fibrin-Hyaluronan-Hydrogel zu fördern. Die Forscher kultivierten bovine Gelenkknorpelzellen in einem gelenkähnlichen Bioreaktor, der kontrollierte mehrachsige Bewegungen ausführte, und analysierten die Zellproliferation, Genexpression und Matrixproduktion mit und ohne FGF18-Zusatz. Unter moderater mechanischer Belastung zeigten die Proben eine signifikant erhöhte Produktion von Glykosaminoglykanen, während die Kombination aus Belastung und FGF18 die Expression wichtiger Knorpelmarker (Aggrecan, Kollagen II, COMP) steigerte und knorpelabbauende Enzyme (MMP-9, MMP-13) reduzierte. Die Ergebnisse demonstrieren eine synergistische Wirkung zwischen biomechanischen und biochemischen Signalen, die neue Ansätze für die Behandlung von Knorpel

TOPICAL APPLICATION OF WOGONIN PROVIDES A NOVEL TREATMENT OF KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.3389/fphys.2020.00080 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:22:24
Diese Studie untersuchte die therapeutischen Effekte von Wogonin, einem Pflanzenextrakt aus dem Helmkraut, als topische Behandlung der Kniearthrose. Die Forscher testeten zunächst die transdermale Penetration von Wogonin-Creme mittels Franz-Diffusions-System und untersuchten anschließend in einem chirurgischen Mausmodell die Auswirkungen auf Schmerzen, Entzündung und Knorpelschutz. Die mit Wogonin behandelten Mäuse zeigten signifikant höhere Aktivität im Laufrad und eine deutliche Reduktion der Arthrose-Schweregrade gemessen durch modifizierte Mankin- und OARSI-Scores sowie weniger zystenähnliche Läsionen. Zusätzlich konnte immunhistochemisch eine signifikante Verringerung wichtiger Entzündungs- und Arthrose-Biomarker (TGF-β1, HTRA1, MMP-13, NF-κB) nachgewiesen werden, was die morphologischen Verbesserungen des Knorpels unterstützt.

THE EFFECT OF SYNOVIAL FLUID COMPOSITION, SPEED AND LOAD ON FRICTIONAL BEHAVIOUR OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.3390/ma13061334 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:22:17
Diese Studie untersuchte die Reibungseigenschaften von Gelenkknorpel unter verschiedenen Bedingungen, um das Verständnis für Knorpeldegeneration bei Gelenkerkrankungen zu verbessern. Mit einem Pin-on-Plate-Tribometer wurden Knorpelproben gegen Glasplatten getestet, wobei verschiedene Modell-Synovialflüssigkeiten (mit Albumin, γ-Globulin, Hyaluronsäure und Phospholipiden), unterschiedliche Geschwindigkeiten (5-10 mm/s) und Lasten (5-10 N) verwendet wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass reine Proteinlösungen unabhängig von der Konzentration ähnliche Reibungskoeffizienten aufwiesen, während die Zugabe von Hyaluronsäure und Phospholipiden - besonders in Kombination mit γ-Globulin - die Reibung erheblich reduzierte. Zudem führten höhere Belastungen zu geringerer Reibung, während die Geschwindigkeit nur einen begrenzten Einfluss hatte, was die

DEVELOPMENT OF AN INJECTABLE THIOLATED ICARIIN FUNCTIONALIZED COLLAGEN/HYALURONIC HYDROGEL TO PROMOTE CARTILAGE FORMATION IN VITRO AND IN VIVO.

10.1039/c9tb00211a · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:22:10
Diese Studie zielte darauf ab, ein injizierbares Hydrogel mit kontrollierter Freisetzung bioaktiver Moleküle zur Förderung der Knorpelbildung zu entwickeln. Die Forscher synthetisierten ein thioliertes Icariin-funktionalisiertes Hyaluronsäure/Kollagen-Hydrogel (HIC), wobei sie Icariin chemisch modifizierten, um dessen Beladung im Hydrogel zu erhöhen und die Zytotoxizität zu reduzieren. Die Ergebnisse zeigten, dass HIC-Hydrogele im Vergleich zu Standard-Hyaluronsäure/Kollagen-Hydrogelen die Chondrozytenproliferation förderten, den Chondrozyten-Phänotyp beibehielten und die Produktion der knorpeligen extrazellulären Matrix stimulierten. Das entwickelte HIC-System stellt somit einen vielversprechenden, minimalinvasiven Ansatz für die klinische Anwendung in der Gelenkknorpelreparatur dar.

TRIBOMETER FOR MEASURING COEFFICIENTS OF FRICTION OF UNEVEN SURFACES LIKE ARTICULAR CARTILAGE.

10.1063/1.5124006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:22:01
Diese Studie zielte darauf ab, ein spezielles Tribometer-System zur Messung der niedrigen Reibungskoeffizienten von Gelenkknorpel zu entwickeln und einen Algorithmus zu validieren, der Oberflächenunregelmäßigkeiten berücksichtigt. Die Forscher verwendeten ein Pin-on-Plate-Tribometer mit vertikaler Verschiebungsmöglichkeit des Pins und entwickelten einen Algorithmus, der Vor-/Rückwärtsbewegungen, Auf-/Abwärtsbewegungen und verschiedene Kraftverhältnisse einbezieht. Die Validierung erfolgte zunächst mit POM-Pins gegen Edelstahlplatten bei Neigungswinkeln bis 24°, gefolgt von Tests mit Schweine-Gelenkknorpel. Das System erwies sich als geeignet für die Detektion niedriger Reibungskoeffizienten unregelmäßiger Oberflächen innerhalb eines Bereichs von ±15°, wobei die gemessenen Knorpel-Reibungskoeffizienten mit Literaturwerten übereinstimmten.

BIOTRIBOLOGY OF SYNOVIAL CARTILAGE: A NEW METHOD FOR VISUALIZATION OF LUBRICATING FILM AND SIMULTANEOUS MEASUREMENT OF THE FRICTION COEFFICIENT.

10.3390/ma13092075 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:21:53
Diese Studie zielte darauf ab, die Schmierfilmbildung in Synovialgelenken besser zu verstehen, indem eine neue Methode zur gleichzeitigen Visualisierung des Schmierfilms und Messung des Reibungskoeffizienten entwickelt wurde. Die Forscher verwendeten ein neu entwickeltes Tribometer mit Fluoreszenzmikroskopie, um Knorpelproben mit modellierten Synovialflüssigkeiten zu untersuchen, kombiniert mit einer speziellen Software zur Bildauswertung. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Albuminproteine einen signifikanten Einfluss auf den Schmiervorgang haben, da ihre Cluster eine stabilere Schmierschicht bilden. Die Studie konnte einen direkten Zusammenhang zwischen der Abnahme der Proteincluster-Anzahl, der Schichtdicke des Schmierfilms und der Knorpelreibung nachweisen, was zu einem besseren Verständnis der Gelenkschmierung beiträgt.

EVALUATION OF ALGINATE MODIFICATION EFFECT ON CELL-MATRIX INTERACTION, MECHANOTRANSDUCTION AND CHONDROGENESIS OF ENCAPSULATED MSCS.

10.1007/s00441-020-03216-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:21:47
Diese Studie untersuchte den Einfluss verschiedener Alginat-Modifikationen (mit Gelatine, Kollagen Typ I und RGD-Peptiden) auf die Knorpeldifferenzierung eingekapselter mesenchymaler Stammzellen (MSCs). Die Forscher kultivierten die MSCs über 21 Tage in 3D-Hydrogelen und analysierten mittels histologischer Färbungen, Real-Time-PCR und Immunhistochemie die Auswirkungen von hydrostatischem Druck und chondrogenen Medien. Die Ergebnisse zeigten, dass Kollagen- und RGD-modifizierte Alginate die stärkste Chondrogenese förderten, wobei die Kombination aus Kollagen-modifiziertem Alginat und mechanischer Belastung nach 14 Tagen die höchste Expression knorpelspezifischer Gene bewirkte. Besonders bemerkenswert war, dass hydrostatischer Druck bei Kollagen-modifizierten Alginaten eine vergleichbare oder sogar stärkere chondrogene Wirkung als TGF-β z

BIOTRIBOLOGICAL TESTING AND ANALYSIS OF ARTICULAR CARTILAGE SLIDING AGAINST METAL FOR IMPLANTS.

10.3791/61304 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:21:33
Diese Studie untersuchte die biomechanischen Auswirkungen von metallischen Implantaten auf den gegenüberliegenden Gelenkknorpel, da bei vielen Patienten mit fokalen Metallimplantaten progressive degenerative Veränderungen des Knorpels beobachtet werden. Die Forscher entwickelten ein tribologisches Testprotokoll, bei dem Implantmaterial gegen bovine Knorpelzylinder unter verschiedenen Belastungen und Gleitgeschwindigkeiten getestet wurde, um physiologische Bedingungen zu simulieren. Die Knorpelanalyse erfolgte mittels Histologie, Stoffwechselaktivitätsmessungen und Genexpressionsanalysen für knorpelspezifische und katabole Gene. Das Testverfahren ermöglicht es, frühe metabolische Veränderungen der Chondrozyten als Reaktion auf mechanische Belastung zu detektieren und verschiedene Einflussfaktoren wie Schmierung oder entzündungsfördernde Substanzen zu untersuchen.

NON-INVASIVE ELECTROARTHROGRAPHY MEASURES LOAD-INDUCED CARTILAGE STREAMING POTENTIALS VIA ELECTRODES PLACED ON SKIN SURROUNDING AN ARTICULAR JOINT.

10.1177/1947603520928583 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:21:26
Diese Studie untersuchte, ob die nicht-invasive Elektroarthrographie (EAG) mittels Hautelektroden Strömungspotentiale aus dem Knorpel während Gelenkbelastung messen kann. An equinen Metakarpophalangealgelenken wurden physiologische Belastungen simuliert, während die Synovialflüssigkeit durch Puffer verschiedener Elektrolytkonzentrationen ersetzt und der Knorpel enzymatisch mit Trypsin degradiert wurde. Die Ergebnisse zeigten eine inverse Beziehung zwischen Ionenstärke und EAG-Koeffizienten sowie reduzierte EAG-Werte nach Trypsinbehandlung, was mit direkten Knorpelmessungen und dem Nachweis von Proteoglykanverlust korrelierte. Die Studie belegt, dass EAG erfolgreich knorpelbedingte Strömungspotentiale detektiert und als diagnostisches Werkzeug für frühe Knorpeldegeneration entwickelt werden könnte.

IMMATURE BOVINE CARTILAGE WEAR BY FATIGUE FAILURE AND DELAMINATION.

10.1016/j.jbiomech.2020.109852 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:21:21
Diese Studie untersuchte die Verschleißmechanismen von unreifem Rinderknorpel durch reziproke Gleitbewegungen zwischen Tibiaknorpelstreifen und Glas oder Knorpel in physiologischer Kochsalzlösung oder Synovialflüssigkeit. Bei 47 von 63 getesteten Proben trat Verschleiß durch Delamination (Schichtablösung) der Knorpeloberfläche auf, die in der mittleren Zone begann, ohne Hinweise auf abrasiven Verschleiß. Die Delamination trat früher bei Tests gegen Glas als gegen Knorpel auf, was die Hypothese stützt, dass dieser Verschleißmechanismus durch Ermüdungsversagen des Kollagens in der mittleren Zone verursacht wird. Die Ergebnisse legen nahe, dass Delamination durch subkutanes Ermüdungsversagen möglicherweise auch der primäre Verschleißmechanismus bei menschlichem Knorpel unter normalen Belastungsbedingungen ist.

ANISOTROPIC PROPERTIES OF ARTICULAR CARTILAGE IN AN ACCELERATED IN VITRO WEAR TEST.

10.1016/j.jmbbm.2020.103834 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:21:10
Diese Studie untersuchte die anisotropen Verschleißeigenschaften von Gelenkknorpel, da bisher unbekannt war, ob die richtungsabhängigen Materialeigenschaften des Knorpels auch dessen Abnutzungsverhalten beeinflussen. Die Forscher führten einen beschleunigten In-vitro-Verschleißtest mit bovinem Knorpel durch, wobei die Belastung parallel (longitudinal) und senkrecht (transversal) zur Kollagenfaserorientierung an der Gelenkoberfläche erfolgte, und maßen biochemisch die freigesetzten Glykosaminoglykane (GAGs) und das Kollagen. Die Hauptergebnisse zeigten, dass der Verschleiß in transversaler Richtung etwa doppelt so viele GAGs freisetzte und zu mehr Kollagenschäden führte als in longitudinaler Richtung, während keine Unterschiede beim Reibungskoeffizienten festgestellt wurden. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass bei osteochondralen Transplantaten die Ausrichtung der Kollagenfasern parallel zur Hauptbelastungs

THE INFLUENCE OF MAXIMAL AND SUBMAXIMAL CYCLIC CONCENTRIC AND ECCENTRIC EXERCISE ON CHONDROCYTE DEATH AND SYNOVIAL FLUID PROTEINS IN THE RABBIT KNEE.

10.1016/j.clinbiomech.2020.105095 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:21:04
Diese Studie untersuchte, ob verschiedene Belastungsarten zu Knorpelzellschäden führen und wie sie die Gelenkflüssigkeit beeinflussen. Die Forscher setzten Kaninchenknie zwei unterschiedlichen Belastungsprotokollen aus: hochintensive, kurzzeitige exzentrische Kontraktionen (5 Sätze à 10 maximale Kontraktionen) versus niedrigintensive, langanhaltende konzentrische Kontraktionen (30 Minuten bei 20% der maximalen Kraft). Weder das hochintensive noch das niedrigintensive Belastungsprotokoll führte zu vermehrtem Knorpelzelltod im Vergleich zu unbelasteten Kontrollgelenken. Die Proteinzusammensetzung der Gelenkflüssigkeit veränderte sich jedoch belastungsabhängig: nach hochintensiver Belastung nahm die Anzahl identifizierbarer Proteine ab, nach niedrigintensiver Belastung zu.

BALL-BEARING-INSPIRED POLYAMPHOLYTE-MODIFIED MICROSPHERES AS BIO-LUBRICANTS ATTENUATE OSTEOARTHRITIS.

10.1002/smll.202004519 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:20:57
Diese Studie zielte darauf ab, neuartige Mikrosphären als Bio-Gleitmittel für die Osteoarthritis-Behandlung zu entwickeln, inspiriert von Kugellagern und Muschel-Adhäsion. Die Forscher verwendeten Mikrofluidik-Technologie zur Herstellung monodisperser Gelatin-Mikrosphären und modifizierten diese mit einem DMA-SBMA-Copolymer, um sowohl verbesserte Schmiereigenschaften durch Hydratationsschichten als auch Arzneimittel-Beladungskapazität zu erreichen. Die mit Diclofenac-Natrium beladenen Mikrosphären zeigten in vitro eine Hemmung der TNF-α-induzierten Chondrozyten-Degradation und demonstrierten in vivo therapeutische Effekte bei Osteoarthritis. Die Studie belegt, dass diese supergeschmierten Mikrosphären durch kombinierte Gelenkschmierung und Entzündungshemmung eine vielversprechende intraartikuläre Behandlungsoption für Osteoarthritis darstellen.

COMPRESSION BIOREACTOR-BASED MECHANICAL LOADING INDUCES MOBILIZATION OF HUMAN BONE MARROW-DERIVED MESENCHYMAL STROMAL CELLS INTO COLLAGEN SCAFFOLDS IN VITRO.

10.3390/ijms21218249 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:20:51
Diese Studie untersuchte, ob mechanische Belastung die Mobilisierung von humanen Knochenmark-mesenchymalen Stromalzellen (hBM-MSCs) in verschiedene Biomaterialien fördern kann, um die Knorpelregeneration nach Mikrofrakturierung zu verbessern. Die Forscher verwendeten einen Kompressionsbiorektor mit intermittierender mechanischer Stimulation (10% Dehnung, 0,3 Hz für 24h) und testeten zwei Gerüstmaterialien: Alginat-Laminin und Kollagen-I. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung die Zellmobilisierung in Kollagen-I-Gerüste um das 10-fache erhöhte (245 vs. 22 Zellen/mm²), während bei Alginat-Laminin-Gerüsten keine signifikante Steigerung beobachtet wurde. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass die Kombination aus mechanischer Stimulation und geeigneten Biomaterialien wie Kollagen-I vielversprechend für die Entwicklung verbesserter Knorpelregenerationsstr

PAIN DURING WALKING AND ASCENDING STAIRS BEFORE HYALURONIC ACID INJECTION WAS COMMON IN PATIENTS WITH KNEE OSTEOARTHRITIS: A QUALITATIVE STUDY.

10.3906/sag-2007-248 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:20:43
**Zusammenfassung:**

Diese qualitative Studie untersuchte die Erfahrungen von Kniearthrose-Patienten vor und nach Hyaluronsäure-Injektionen durch semistrukturierte Interviews mit offenen Fragen. 92 Patienten (Alter 36-95 Jahre) wurden zu ihren Beschwerden, Behandlungsentscheidungen und aktuellen Symptomen befragt. Die Hauptbeschwerden vor der Injektion waren Schmerzen beim Gehen (72,8%) und Treppensteigen (70,7%), wobei 45,2% der Patienten 1-4 Jahre nach der Behandlung eine Verbesserung ihrer Symptome berichteten. Trotz ärztlicher Empfehlungen betrachteten die meisten Patienten Diät und Bewegung nicht als relevante Behandlungsoptionen.

NF-ΚB-MEDIATED EFFECTS ON BEHAVIOR AND CARTILAGE PATHOLOGY IN A NON-INVASIVE LOADING MODEL OF POST-TRAUMATIC OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.joca.2020.10.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:20:37
Diese Studie untersuchte die zeitliche Aktivierung des NF-κB-Signalwegs und dessen Zusammenhang mit schmerzbedingten Verhaltensänderungen in einem nicht-invasiven Mausmodell der posttraumatischen Osteoarthritis (PTOA). Die Forscher verwendeten In-vivo-Bildgebung zur longitudinalen Messung der NF-κB-Aktivität über 16 Wochen und testeten zusätzlich die Wirkung eines intraartikulär verabreichten NF-κB-Inhibitors auf die Krankheitsprogression. Die Ergebnisse zeigten eine transiente NF-κB-Aktivierung mit einem Peak am Tag 3 nach Gelenkverletzung sowie die Entwicklung von Allodynie und reduzierten Schmerzreizschwellen. Die lokale NF-κB-Hemmung reduzierte zwar den Chondrozytentod und beeinflusste die Schmerzentwicklung, konnte jedoch die langfristige Knorpeldegeneration nicht verhindern.

EFFECT OF LOADING ON THE ADHESION AND FRICTIONAL CHARACTERISTICS OF TOP LAYER ARTICULAR CARTILAGE NANOSCALE CONTACT: A MOLECULAR DYNAMICS STUDY.

10.1021/acs.langmuir.0c02283 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:20:29
Diese Studie untersuchte mittels Molekulardynamik-Simulationen die Auswirkungen mechanischer Belastung auf Adhäsion und Reibung an der atomaren Grenzfläche zwischen Knorpeloberflächen unter trockenen Bedingungen. Die Forscher entwickelten ein atomistisches Modell für Knorpel-Knorpel-Kontakt und führten Pull-off- sowie Gleittests durch, um die nanoskopischen Mechanismen zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass kohäsive Wechselwirkungen durch stark verflochtene atomare Strukturen entstehen und der Reibungskoeffizient lastabhängig zwischen 0,20-0,75 variiert, wobei er mit zunehmender Belastung abnimmt und richtungsabhängig ist (parallel vs. senkrecht zur Kollagenachse). Diese Erkenntnisse tragen zum besseren Verständnis von Verschleißmechanismen in biologischen Grenzflächen bei und bieten wichtige Einblicke für die Implantatforschung.

EVALUATION OF EARLY KNEE OSTEOARTHRITIS USING BIOMECHANICAL AND BIOCHEMICAL MARKERS.

10.1615/CritRevBiomedEng.2022043127 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:20:21
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen biomechanischen und biochemischen Markern zur Früherkennung von Kniearthrose, mit besonderem Fokus auf die Auswirkungen unterschiedlicher Hockbelastungen im Alltag. Mittels 3D-Ganganalyse und Biomarker-Analysen (u.a. Kollagen-Abbauprodukte, Antioxidantien, Phospholipase A2) wurden 66 Teilnehmer mit variierender Hockbelastung - von Nicht-Hockern bis zu beruflichen Hockern - sowie Patienten mit Kniearthrose Grad 2-3 untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass moderate Hockbelastung (Alltagsaktivitäten) mit der niedrigsten Phospholipase A2-Aktivität einherging, während intensive berufliche Hockbelastung die höchste Aktivität aufwies. Die Korrelationsanalysen zwischen biomechanischen Parametern und biochemischen Markern deuten auf deren Potenzial als nicht-invasive Instrumente zur Früherkennung von Kniearthrose hin

HIGH-PRECISION, GELATIN-BASED, HYBRID, BILAYER SCAFFOLDS USING MELT ELECTRO-WRITING TO REPAIR CARTILAGE INJURY.

10.1016/j.bioactmat.2020.12.018 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:20:14
Diese Studie zielte darauf ab, hochpräzise Gelatin-basierte Gerüststrukturen mittels Melt Electro-Writing (MEW) Technologie für die Knorpelreparatur zu entwickeln. Die Forscher mischten Gelatin mit Poly(Milchsäure-co-Glykolsäure), um eine druckbare Tinte mit hoher Konzentration und Viskosität zu erstellen, und konstruierten zweischichtige Verbundgerüste mit TGF-β1 und Hydroxyapatit. Die Gerüste wurden an Knorpelverletzungsstellen implantiert und mit Mikrofraktur-Chirurgie kombiniert, um Knochenmark-Mesenchymzellen zu rekrutieren. Die Ergebnisse zeigen, dass diese bioaktiven Gerüste erfolgreich autologe Stammzellen nutzen und deren Differenzierung induzieren können, wodurch die Knorpelreparatur gefördert wird.

CARTILAGE REHYDRATION: THE SLIDING-INDUCED HYDRODYNAMIC TRIGGERING MECHANISM.

10.1016/j.actbio.2021.02.040 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:20:09
Diese Studie zielte darauf ab, den Mechanismus der bewegungsinduzierten Knorpelrehydrierung nach statischer Belastung theoretisch zu erklären. Die Forscher entwickelten ein numerisches multiskaliges Schmierungsmodell, das die komplexen hydrodynamischen Prozesse in porösen Gelenkstrukturen berücksichtigt und validierten dieses anhand experimenteller Daten. Die Hauptergebnisse zeigen, dass die gleitinduzierte Rehydrierung auf hydrodynamischen Effekten beruht, insbesondere einem Keileffekt am Kontakteingang, wobei die modellierten Rehydrierungsraten mit experimentell gemessenen Werten übereinstimmen. Diese Erkenntnisse sind fundamental für das Verständnis der Gelenkphysiologie und die Entwicklung knorpelimitierender Biomaterialien.

MECHANISMS LINKING MITOCHONDRIAL MECHANOTRANSDUCTION AND CHONDROCYTE BIOLOGY IN THE PATHOGENESIS OF OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.arr.2021.101315 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:20:02
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Rolle der Mitochondrien als zentrale Mechanotransduktoren in Chondrozyten und deren Bedeutung für die Entstehung der Osteoarthritis. Die Autoren analysieren systematisch die vorhandene Literatur zu mechanischen Signalwegen in Knorpelzellen und deren Auswirkungen auf die mitochondriale Funktion. Als Hauptergebnis wird hervorgehoben, dass mechanische Belastung essenziell für die Chondrozytengesundheit ist, wobei Mitochondrien als kritische Vermittler zwischen extrazellulären mechanischen Signalen und der Zellbiologie fungieren. Die Autoren postulieren, dass die AMP-aktivierte Proteinkinase (AMPK) als zentraler Energieregulator eine Schlüsselrolle bei der Kopplung von Kraftübertragung und mitochondrialer Gesundheit spielen könnte.

AN EXPLORATORY STUDY TO INVESTIGATE THE ASSOCIATION BETWEEN AGE, PHYSICAL ACTIVITY, FEMORAL TROCHLEAR CARTILAGE THICKNESS AND BIOMARKERS OF TISSUE METABOLISM IN ADULT MALES.

10.1007/s00421-021-04655-y · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:19:57
Diese Querschnittsstudie untersuchte bei 81 erwachsenen Männern (18-70 Jahre) die Zusammenhänge zwischen Alter, körperlicher Aktivität, der Dicke des femoralen Trochlea-Knorpels und Biomarkern des Gewebestoffwechsels. Die Forscher verwendeten Ultraschall zur Messung der Knorpeldicke und ELISA-Tests zur Bestimmung der Serum-Biomarker COMP, Hyaluronan und Lubricin, während die körperliche Aktivität mittels Fragebögen erfasst wurde. Die Hauptergebnisse zeigten, dass höheres Alter mit dünnerer lateraler Trochlea-Knorpeldicke und erhöhten COMP-Werten korrelierte, während körperliche Aktivität positiv mit der Knorpeldicke assoziiert war. Allerdings erklären Alter und körperliche Aktivität zusammen nur einen geringen Anteil der Variabilität in Knorpeldicke und Biomarkern, was auf komplexere Einflussfaktoren hindeutet.

FROM PATHOGENESIS TO THERAPY IN KNEE OSTEOARTHRITIS: BENCH-TO-BEDSIDE.

10.3390/ijms22052697 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:19:51
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Pathogenese der Kniearthrose und den aktuellen Stand therapeutischer Ansätze mit dem Ziel, die Lücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung zu schließen. Die Autoren analysieren die komplexen, multifaktoriellen Krankheitsmechanismen, die nicht nur den Gelenkknorpel, sondern alle Gelenkstrukturen einschließlich Synovium, subchondralen Knochen, Bänder und Muskulatur betreffen. Die Haupterkenntnis ist, dass trotz des besseren Verständnisses der molekularen Pathomechanismen die meisten klinischen Studien sich primär auf Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung konzentrieren, ohne ausreichende Evidenz für krankheitsmodifizierende Eigenschaften der getesteten Therapien zu liefern. Die Autoren betonen den dringenden Bedarf für weitere Forschung zur Arthrose-Pathogenese und die Entwicklung wirksamer krankheitsmodifizierender Pharmakotherapien.

DECURSIN ALLEVIATES THE AGGRAVATION OF OSTEOARTHRITIS VIA INHIBITING PI3K-AKT AND NF-KB SIGNAL PATHWAY.

10.1016/j.intimp.2021.107657 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:19:36
Diese Studie untersuchte die therapeutischen Effekte von Decursin (DE), einem Wirkstoff aus Angelica gigas Nakai, bei Osteoarthritis und deren zugrundeliegende Mechanismen. Die Forscher verwendeten sowohl In-vitro-Zellversuche mit IL-1β-stimulierten Chondrozyten als auch ein operativ induziertes Maus-Osteoarthritis-Modell, ergänzt durch molekulare Docking-Analysen. Die Ergebnisse zeigten, dass DE dosisabhängig (1-10 μM) die Produktion pro-inflammatorischer Faktoren (PGE₂, IL-6, TNF-α, COX-2, NO) und knorpelabbauender Enzyme (ADAMTS, MMPs) reduzierte, indem es den PI3K/AKT/NF-κB-Signalweg hemmte. Im Tiermodell verbesserte DE die Knorpelzerstörung und senkte die Serumspiegel inflammatorischer Marker, was auf ein vielversprechendes therapeutisches Potenzial bei Osteoarthritis hinweist.

A MOVING CONTACT OF ARTICULATION ENHANCES THE BIOSYNTHETIC AND FUNCTIONAL RESPONSES OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.biotri.2021.100180 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:19:29
Diese Studie untersuchte, wie sich bewegliche versus stationäre Kontaktbereiche auf die strukturellen, funktionellen und biosynthetischen Eigenschaften von Gelenkknorpel auswirken. Mittels eines Biotribometers wurden bovine Knorpelexplantate entweder wandernden Kontaktbereichen (Moving Contact, MC) oder stationären Kontaktbereichen (Stationary Contact, SC) mit Kompressions- und Scherkräften ausgesetzt. Die Ergebnisse zeigten, dass MC-Artikulation im Vergleich zu SC-Artikulation zu einer verbesserten Chondrozytenviabilität, erhöhter Lubricin-Synthese, reduziertem Reibungskoeffizienten und geringerer Oberflächenrauheit führte, während SC-Artikulation histologisch sichtbare Oberflächenfibrillationen verursachte. Die Studie belegt somit die wichtige Rolle wandernder Kontaktbereiche für die Aufrechterhaltung der Knorpelhomöostase und liefert weitere Evidenz für die Bedeutung physiologischer Gelenkbewegungen

SPRINT EXERCISE OF JUVENILE ANIMALS DOES NOT IMPACT CARTILAGE GLYCOSAMINOGLYCAN OR SYNOVIAL FLUID NEOPEPTIDE COLLAGENASE CLEAVAGE OF TYPE I AND II COLLAGEN CONTENT.

10.1016/j.jevs.2021.103405 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:19:23
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte, ob kurze Sprints während des Wachstums die Gelenkgesundheit bei jungen Tieren beeinträchtigen, da bisherige Studien widersprüchliche Ergebnisse zeigten. 24 Holstein-Bullenkälber wurden 6 Wochen lang unterschiedlichen Sprintprotokollen (0, 1, 3 oder 5 Tage/Woche) unterzogen, wobei anschließend Synovialflüssigkeit und Knorpelproben aus den Karpalgelenken analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigten keine Unterschiede in den Kollagenase-Spaltprodukten (C1,2C) der Synovialflüssigkeit oder im Glykosaminoglykan-Gehalt (GAG) des Knorpels zwischen den Behandlungsgruppen. Die Autoren schlussfolgern, dass kurze Sprints während des Wachstums die Gelenkgesundheit nicht beeinträchtigen und aufgrund der positiven Effekte auf die Knochengesundheit empfohlen werden können.

NA

10.3389/fbioe.2021.634327 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:19:17
Diese Studie zielt darauf ab, eine neue Methodik zu entwickeln, um die Auswirkungen zyklischer Gelenkbelastung auf den Knorpelstoffwechsel bei Osteoarthritis zu untersuchen und Mechanismen zu identifizieren, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen können. Die Forscher kombinieren biomechanische Daten und medizinische Bildgebung mit molekularen Analysen der Chondrozyten-Mechanotransduktion, wobei menschliche Knieknorpel-Explantate mit unterschiedlichen Degenerationsstadien realistischen zyklischen Belastungen ausgesetzt werden, die mittels Ganganalyse bei leichten Alltagsaktivitäten ermittelt wurden. Das Protokoll ermöglicht die Analyse verschiedener Moleküle, die an Knorpelhomöostase, Mechanotransduktion, Entzündung und Schmerzprozessen beteiligt sind. Die Autoren erwarten, dass diese umfassende Methodik neue Erkenntnisse über die positiven Effekte physiologischer Belastung liefert und zur Entwicklung nicht-pharmak

A STRETCHABLE SCAFFOLD WITH ELECTROCHEMICAL SENSING FOR 3D CULTURE, MECHANICAL LOADING, AND REAL-TIME MONITORING OF CELLS.

10.1002/advs.202003738 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:19:12
Diese Studie zielte darauf ab, ein innovatives 3D-Kultursystem zu entwickeln, das gleichzeitig mechanische Belastung und Echtzeit-Überwachung von Zellreaktionen ermöglicht. Die Forscher entwickelten ein dehnbares Gerüst aus porösem Polydimethylsiloxan mit immobilisierten Gold-Nanoröhren, das 3D-Zellkultur, mechanische Dehnung und elektrochemische Sensorik in einer Plattform vereint. Mithilfe dieses Systems konnten sie Chondrozyten (Knorpelzellen) kultivieren und deren Reaktion auf mechanische Belastung in Echtzeit verfolgen. Die Haupterkenntnis war, dass mechanische Belastung die Stickstoffmonoxid-Signalübertragung in Chondrozyten bereits innerhalb von Sekunden aktiviert – ein bisher unklarer Mechanotransduktionsweg im Knorpelgewebe.

ADIPOSE-DERIVED MESENCHYMAL STROMAL CELLS TREATED WITH INTERLEUKIN 1 BETA PRODUCED CHONDRO-PROTECTIVE VESICLES ABLE TO FAST PENETRATE IN CARTILAGE.

10.3390/cells10051180 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:19:00
Diese Studie untersuchte die chondroprotektiven Eigenschaften von extrazellulären Vesikeln (EVs) aus fettgewebsstämmigen mesenchymalen Stromalzellen (ASCs), die mit dem Entzündungsmarker IL-1β vorbehandelt wurden. Die Forscher analysierten mittels Hochdurchsatz-Sequenzierung die in den EVs enthaltenen microRNAs und verfolgten deren Eindringen in Knorpelgewebe mithilfe fortschrittlicher Mikroskopietechniken. Nach IL-1β-Stimulation zeigten die EVs ein verändertes microRNA-Profil, das wichtige knorpelschützende Signalwege (WNT, NOTCH, TGFβ, IHH) sowie Prozesse der Knorpelhomöostase und Immunantwort moduliert. Die EVs penetrierten erfolgreich in kollagenreiche Knorpelbereiche und erreichten innerhalb von 16 Stunden eine Gewebesättigung, was ihr therapeutisches Potenzial für die Osteoarthritis-Behandlung unterstreicht.

ROLE OF CILIARY PROTEIN INTRAFLAGELLAR TRANSPORT PROTEIN 88 IN THE REGULATION OF CARTILAGE THICKNESS AND OSTEOARTHRITIS DEVELOPMENT IN MICE.

10.1002/art.41894 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:18:53
Diese Studie untersuchte die Rolle des Zilienproteins IFT88 bei der Regulation der Knorpeldicke und Osteoarthritis-Entwicklung mithilfe von Mäusen mit knorpelspezifischem IFT88-Knockout. Die Forscher analysierten die Knorpeldicke durch Histomorphometrie, bewerteten Knorpelschäden mittels OARSI-Scores und induzierten experimentelle Osteoarthritis durch chirurgische Meniskusdestabilisierung. Die Ergebnisse zeigten, dass IFT88-Deletion zu einer progressiven Reduktion der medialen Tibiaknorpeldicke führte (89,42 μm vs. 104,00 μm in Kontrollen) und die Knorpelschädigung nach chirurgischer OA-Induktion verstärkte, wobei diese Effekte durch verminderte Hedgehog-Signalgebung vermittelt und durch Laufradtraining umkehrbar waren. Die Studie demonstriert somit eine chondroprotektive Funktion von IFT88 durch Kontrolle der Knorpelkalzifiz

EFFECTS OF IN VITRO LOW OXYGEN TENSION PRECONDITIONING OF BUCCAL FAT PAD STEM CELLS ON IN VIVO ARTICULAR CARTILAGE TISSUE REPAIR.

10.1016/j.lfs.2021.119728 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:18:47
Diese Studie untersuchte, ob eine Hypoxie-Vorkonditionierung von Stammzellen aus dem Wangenfettpolster (BFPSCs) die Knorpelreparatur verbessern kann. Die Forscher kultivierten humane BFPSCs unter Sauerstoffmangel auf zweischichtigen Chitosan-Hydrogel-Gerüsten und implantierten diese anschließend in Knorpeldefekte am Kaninchenknie für 12 Wochen. Die histologische Analyse zeigte, dass die Hypoxie-Vorkonditionierung die chondrogene Differenzierung und die Integration mit dem subchondralen Knochen deutlich verbesserte im Vergleich zu normal kultivierten Zellen. Die Ergebnisse belegen, dass vorkonditionierte BFPSCs auf zweischichtigen Gerüsten ein vielversprechender Ansatz für die Knorpelregeneration darstellen.

SQUEEZE-FILM PROPERTIES OF SYNOVIAL FLUID AND HYALURONATE-BASED VISCOSUPPLEMENTS.

10.1007/s10237-021-01485-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:18:39
Diese Studie untersuchte die Squeeze-Film-Eigenschaften von Synovialflüssigkeit und Hyaluronat-basierten Viskosupplementen, um deren biomechanisches Verhalten unter gelenkähnlichen Bedingungen besser zu verstehen. Die Forscher verwendeten Squeeze-Film-Tests – die das Zusammendrücken von Flüssigkeit zwischen zwei Gelenkoberflächen simulieren – um normale bovine Synovialflüssigkeit mit verschiedenen HA-Lösungen unterschiedlicher Molekulargewichte (500-1000 kDa) zu vergleichen. Die Ergebnisse zeigten ähnliche rheologische Eigenschaften zwischen Synovialflüssigkeit und HA-Lösungen, wobei die Synovialflüssigkeit eine geringfügig dickere minimale Filmdicke aufwies. Ein unerwarteter Befund war, dass bei HA-Lösungen die minimale Filmdicke linear mit der anfänglichen Filmdicke anstieg, was auf eine schnellere Gelbildung in dickeren Schichten zurückgeführt wurde.

CHONDROPROTECTIVE EFFECTS OF A HISTONE DEACETYLASE INHIBITOR, PANOBINOSTAT, ON PAIN BEHAVIOR AND CARTILAGE DEGRADATION IN ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT TRANSECTION-INDUCED EXPERIMENTAL OSTEOARTHRITIC RATS.

10.3390/ijms22147290 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:18:33
Diese Studie untersuchte die knorpelschützenden Effekte des Histondeacetylase-Inhibitors Panobinostat bei experimenteller Arthrose in Ratten nach Kreuzbandtranssektion. Die Forscher verabreichten wöchentlich 2 oder 10 μg Panobinostat intra-artikulär über einen Zeitraum von 12 Wochen und analysierten anschließend Schmerzverhalten, Knorpeldegradation sowie relevante Proteinexpressionen mittels histopathologischer und mikrocomputertomographischer Verfahren. Die Ergebnisse zeigten, dass Panobinostat sowohl nozizeptive Verhaltensweisen (mechanische Allodynie, veränderte Gewichtsverteilung) als auch die Knorpeldegeneration signifikant reduzierte. Zusätzlich modulierte die Behandlung wichtige Proteine wie HDAC4/6/7, RUNX2 und MMP-13, was auf einen vielversprechenden therapeutischen Ansatz für die Arthrose-Behandlung hinweist.

ATTACHMENT OF CARTILAGE WEAR PARTICLES TO THE SYNOVIUM NEGATIVELY IMPACTS FRICTION PROPERTIES.

10.1016/j.jbiomech.2021.110668 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:18:27
Diese Studie untersuchte, wie sich Knorpelabriebpartikel, die bei Arthrose entstehen, auf die Reibungseigenschaften der Synovialmembran auswirken. Mittels eines speziellen Testgeräts wurden die Reibungskoeffizienten von Synovialgewebe gegen verschiedene Oberflächen gemessen, sowohl mit als auch ohne anhaftende Knorpelpartikel. Die Ergebnisse zeigten, dass sich Abriebpartikel direkt an das Synovialgewebe anlagern und bei reduzierter Gelenkschmierung (wie bei Arthrose typisch) die Reibungskoeffizienten signifikant erhöhen. Diese Befunde deuten darauf hin, dass Knorpelabriebpartikel durch Verschlechterung der Synovialmembran-Eigenschaften einen Teufelskreis in Gang setzen könnten, der den arthrotischen Gelenkabbau weiter vorantreibt.

SULFORAPHANE-LOADED HYALURONIC ACID-POLOXAMER HYBRID HYDROGEL ENHANCES CARTILAGE PROTECTION IN OSTEOARTHRITIS MODELS.

10.1016/j.msec.2021.112345 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:18:17
Diese Studie entwickelte ein Hydrogel-Trägersystem aus Poloxameren und Hyaluronsäure zur intraartikulären Abgabe von Sulforaphan bei der Behandlung von Arthrose. Die Forscher charakterisierten die physikochemischen Eigenschaften der Hydrogele, testeten ihre Biokompatibilität an Zelllinien und evaluierten ihre therapeutische Wirksamkeit in Arthrose-Modellen. Die Ergebnisse zeigten, dass das Sulforaphan-beladene Hydrogel keine zytotoxischen Effekte aufwies und gleichzeitig die NF-κB-Aktivierung und COX-2-Expression reduzierte, die Kollagen-II-Expression erhöhte und den Proteoglykan-Abbau hemmte. Diese Befunde unterstreichen das Potenzial des entwickelten Hydrogel-Systems als biokompatibles und wirksames Trägersystem für die lokale Arthrose-Therapie.

IN SITU BIOMIMETIC LYOTROPIC LIQUID CRYSTAL GEL FOR FULL-THICKNESS CARTILAGE DEFECT REGENERATION.

10.1016/j.jconrel.2021.08.062 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:18:10
Diese Studie zielte darauf ab, ein biomimetisches Gel-System zur Regeneration von vollschichtigen Knorpeldefekten zu entwickeln, das sowohl mechanischen Gelenkschutz als auch kontrollierte Wirkstofffreisetzung bietet. Die Forscher entwickelten ein in-situ selbstassemblierendes Gel auf Basis von Glycerylmonooleat und Hyaluronsäure (HLC), das als lyotroper Flüssigkristall fungiert und den knorpelanregenden Wirkstoff Kartogenin kontrolliert freisetzt. Das HLC-Gel zeigte im Vergleich zu herkömmlichen Formulierungen verbesserte mechanische Eigenschaften (höhere Festigkeit, Elastizität und Schmierung) sowie eine verlängerte Wirkstofffreisetzung über 4 Wochen im Gelenkraum. Die pharmakodynamischen Untersuchungen mittels MRT, Mikro-CT und Histologie belegten, dass das HLC-Gel am effektivsten die Knorpelregeneration förderte und gleichzeitig den subchondralen Knochen schützte, wodurch geschä

NA

10.1039/d1bm00727k · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:18:04
Diese Studie zielte darauf ab, ein duales Therapiesystem für Osteoarthritis zu entwickeln, das sowohl entzündungshemmende als auch knorpelschützende Eigenschaften kombiniert. Die Forscher entwickelten ein lyotropes Flüssigkristall-System (HLC-Gel), das Hyaluronsäure und den Entzündungshemmer Celecoxib enthält und nach intraartikulärer Injektion eine gelförmige Struktur mit kubischem Gitter bildet. In rheologischen Tests zeigte das HLC-Gel federähnliche Eigenschaften, die mechanische Belastungen um etwa 50% reduzierten, während Studien an Osteoarthritis-Ratten eine überlegene entzündungshemmende Wirkung und einen besseren Knorpelschutz gegenüber Abrieb und Degeneration demonstrierten. Das biokompatible und biologisch abbaubare System verlängerte die Arzneimittelretention im Gelenk und erwies sich als vielversprechender Ansatz für die Osteoarthritis-Behandlung durch die Kombination aus Entzündungshemmung und mechan

INTRA-ARTICULAR ADENO-ASSOCIATED VIRUS-MEDIATED PROTEOGLYCAN 4 GENE THERAPY FOR PREVENTING POSTTRAUMATIC OSTEOARTHRITIS.

10.1089/hum.2021.177 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:17:58
Diese Studie untersuchte eine Gentherapie mit Adeno-assoziierten Viren (AAV) zur Wiederherstellung von Lubricin (kodiert durch das PRG4-Gen) in verletzten Gelenken, um posttraumatische Arthrose zu verhindern. Die Forscher entwickelten ein AAV-PRG4-GFP-Konstrukt und testeten dessen Wirksamkeit sowohl in Zellkulturen als auch in Mausmodellen (DMM-Modell) und Kaninchenmodellen (ACLT-Modell) mit intraartikulärer Injektion. Die Ergebnisse zeigten, dass das therapeutische Protein lubricinähnliche Eigenschaften besitzt, Knorpelzellen vor mechanischer Belastung schützt und bei sofortiger Anwendung nach Verletzung die Knorpeldegeneration signifikant reduziert. Eine entscheidende Erkenntnis war jedoch, dass die Wirksamkeit der Therapie verloren geht, wenn die Behandlung um zwei Wochen verzögert wird, was die Bedeutung einer frühen Intervention unterstreicht.

EVALUATION OF THE INFLUENCE OF PLATELET-RICH PLASMA (PRP), PLATELET LYSATE (PL) AND MECHANICAL LOADING ON CHONDROGENESIS IN VITRO.

10.1038/s41598-021-99614-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:17:47
Diese Studie untersuchte das therapeutische Potenzial von plättchenreichem Plasma (PRP) und Plättchenlysat (PL) in Kombination mit mechanischer Belastung zur Verbesserung der autologen Chondrozyten-Implantation (ACI) bei der Knorpelregeneration. Humane Chondrozyten wurden in Polyurethan-Scaffolds kultiviert und entweder unter statischen Bedingungen oder mit multi-axialer mechanischer Belastung in einem Kugelgelenk-Bioreaktor behandelt, wobei verschiedene Supplementierungen (Fibrin, PRP-Gel oder PL) getestet wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung die chondrogene Differenzierung deutlich verbesserte, was sich in der verstärkten Expression knorpelspezifischer Gene (COL2A1, ACAN, COMP) widerspiegelte. Die Kombination aus mechanischer Belastung und PRP- oder PL-Supplementierung erwies sich als besonders effektiv, da sie nicht nur die Knorpelregeneration förderte, sondern auch entzünd

INTEGRINS, CADHERINS AND CHANNELS IN CARTILAGE MECHANOTRANSDUCTION: PERSPECTIVES FOR FUTURE REGENERATION STRATEGIES.

10.1017/erm.2021.16 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:17:40
Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, die Mechanotransduktionseigenschaften von Integrinen, Cadherinen und Ionenkanälen in Knorpelgewebe zu analysieren, um neue Perspektiven für die Knorpelregeneration zu entwickeln. Die Autoren führten eine systematische Literaturübersicht durch, die sich auf die molekularen Mechanismen konzentriert, durch die Chondrozyten mechanische Stimuli in biochemische Signale umwandeln. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Mechanosensoren und -transduktoren an der Zelloberfläche sowie intrazelluläre Signalmoleküle entscheidend für das Zellverhalten sind und durch gezielte Kontrolle dieser Mechanotransduktionswege therapeutisch genutzt werden könnten. Diese Erkenntnisse bieten vielversprechende Ansätze für die Entwicklung regenerativer Therapien zur Behandlung der Osteoarthritis auf molekularer Ebene.

SUPRAMOLECULAR HYDROGEL-INFILTRATED CERAMICS COMPOSITE COATING WITH COMBINED ANTIBACTERIAL AND SELF-LUBRICATING PERFORMANCE.

10.1039/d1tb01830b · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:17:31
Diese Studie zielte darauf ab, eine neuartige Kompositbeschichtung zu entwickeln, die sowohl antibakterielle als auch selbstschmierende Eigenschaften für künstliche Gelenkimplantate besitzt, inspiriert von der Struktur und dem Schmiermechanismus des Gelenkknorpels. Die Forscher verwendeten eine Weich-Hart-Kombinationsstrategie, bei der ein texturiertes Yttrium-stabilisiertes Zirkoniumoxid-Keramiksubstrat mittels Vakuuminfiltration mit einem supramolekularen Hydrogel aus Silber-Nanopartikeln, modifiziertem Polyethylenglykol und α-Cyclodextrinen infiltriert wurde. Das resultierende Kompositmaterial zeigte hervorragende antibakterielle Eigenschaften, selbstschmierende Funktionen und Verschleißfestigkeit, da das harte Keramikgerüst als Reservoir fungierte und gleichzeitig die stimuli-responsiven Eigenschaften des Hydrogels erhielt. Diese innovative Beschichtung eröffnet neue Möglichkeiten für die Entwicklung multifunktionaler Keram

MARATHON RUNNING INCREASES SYNTHESIS AND DECREASES CATABOLISM OF JOINT CARTILAGE TYPE II COLLAGEN ACCOMPANIED BY HIGH-ENERGY DEMANDS AND AN INFLAMATORY REACTION.

10.3389/fphys.2021.722718 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:17:24
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen des Marathonlaufs auf Entzündungs-, Energie- und Knorpelmatrix-Biomarker im Blut von 17 männlichen Freizeitsportlern. Blutproben wurden vor, direkt nach und 48 Stunden nach dem Barcelona Marathon 2017 entnommen und mittels Chemieanalysator und ELISA-Verfahren auf verschiedene Biomarker analysiert. Die Ergebnisse zeigten einen deutlichen Anstieg der Energiemarker (CK, LDH) und Entzündungsparameter (CRP) sowie eine erhöhte Kollagen-II-Synthese (PIINP-Anstieg) bei gleichzeitig verringertem Kollagenabbau (C2C-Abnahme), während nicht-kollagene Knorpelmarker stabil blieben. Die Studie belegt, dass Marathonlaufen trotz hoher Energieanforderungen und Entzündungsreaktion protektive Mechanismen für den Gelenkknorpel aktiviert, die sich in einer verstärkten Kollagensynthese und reduzi

[EFFICACY AND SAFETY OF MAGNET THERAPY USING PORTABLE DEVICE FOR KNEE OSTEOARTHRITIS. 55-WEEK DOUBLE-BLIND STUDY RESULTS].

10.17116/kurort20219805153 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:17:16
Diese doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Studie untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit einer 55-wöchigen Magnettherapie mit einem portablen Gerät (ALMAG+) bei 77 Patienten mit Kniearthrose der Stadien I-III. Die Patienten erhielten drei Behandlungszyklen mit jeweils 18 täglichen Heimanwendungen, wobei die Behandlungsgruppe (n=37) aktive Magnettherapie und die Kontrollgruppe (n=40) eine Placebobehandlung erhielt. Die Magnettherapie zeigte signifikant bessere Ergebnisse bei Ruheschmerzen (Woche 21 und 55), dem WOMAC-Gesamtscore und dem Erhalt der Knorpeldicke im Ultraschall im Vergleich zur Placebogruppe. Es traten keine behandlungsassoziierten Nebenwirkungen oder Exazerbationen rheumatischer Grunderkrankungen auf, was auf ein gutes Sicherheitsprofil der portablen Magnettherapie hinweist.

NA

10.1021/acs.biomac.1c01063 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:17:09
Diese Studie zielte darauf ab, die mechanischen Eigenschaften von Hyaluronsäure-basierten Hydrogelen für das Knorpel-Tissue-Engineering durch Integration von Cellulose-Nanofibrillen (CNFs) zu verbessern. Die Forscher entwickelten methacrylat-funktionalisierte CNFs, die mittels Photoverknüpfung mit methacrylierter Hyaluronsäure zu HA/CNF-Nanokomposit-Hydrogelen verarbeitet wurden. Die resultierenden Hydrogele zeigten mit einem Kompressionsmodul von 0,46 ± 0,05 MPa und einer Druckfestigkeit von 0,198 ± 0,009 MPa ausreichende mechanische Eigenschaften für belastungsaufnehmende Gewebe wie Gelenkknorpel. In-vitro- und In-vivo-Studien bestätigten eine gute Biokompatibilität mit mesenchymalen Stammzellen sowie eine vielversprechende Reparaturwirkung bei vollschichtigen Knorpeldefekten in Ratten.

COMPARATIVE TRIBOLOGY II-MEASURABLE BIPHASIC TISSUE PROPERTIES HAVE PREDICTABLE IMPACTS ON CARTILAGE REHYDRATION AND LUBRICITY.

10.1016/j.actbio.2021.10.049 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:17:03
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen messbaren Gewebeeigenschaften des Gelenkknorpels und seiner Fähigkeit zur Rehydration und Schmierung während Gleitbewegungen. Die Forscher führten innovative Hochgeschwindigkeits-Gleit- und Indentationsexperimente mit Knorpelproben von fünf Säugetierarten durch und analysierten korrelative Beziehungen zwischen geometrischen und biphasischen Eigenschaften (Zug- und Druckmodul, Permeabilität) und dem tribologischen Rehydrationsverhalten. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Gewebeeigenschaften die Flüssigkeitsexudation und -rehydration bei langsamen Gleitgeschwindigkeiten regulieren, jedoch bei hohen Gleitgeschwindigkeiten minimalen Einfluss haben - unter diesen Bedingungen scheint die Knorpelrehydration unempfindlich gegenüber Permeabilität und Steifigkeit zu sein. Diese Erkenntnisse ermöglichen es, anhand leicht messbarer biphasischer Gewebeeigenschaften die Rehydrations- und

FABRICATION OF MSC-LADEN COMPOSITES OF HYALURONIC ACID HYDROGELS REINFORCED WITH MEW SCAFFOLDS FOR CARTILAGE REPAIR.

10.1088/1758-5090/ac3acb · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:16:57
Diese Studie untersuchte die Entwicklung von Verbundmaterialien aus Hyaluronsäure-Hydrogelen und Polycaprolacton-Mikrofasern für die Knorpelreparatur. Die Forscher verwendeten mesenchymale Stromalzellen (MSCs) in norbornene-modifizierten Hyaluronsäure-Hydrogelen unterschiedlicher Vernetzungsdichten und verstärkten diese mit Mikrofasern, die mittels Melt-Electrowriting (MEW) hergestellt wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass weichere Hydrogele (~2 kPa) die Knorpelbildung deutlich besser fördern als steifere Varianten, jedoch durch die Verstärkung mit PCL-Fasern (400 μm Abstand) eine ~50-fach höhere mechanische Stabilität erreicht werden konnte, ohne die chondrogene Differenzierung zu beeinträchtigen. Die mit MSCs beladenen Verbundmaterialien erreichten nach 56 Tagen Kultur einen Kompressionsmodul von ~350 kPa und zeigten eine verbesserte Integration mit nativem Gewebe

EFFECTS OF SOLVENT OSMOLARITY AND VISCOSITY ON CARTILAGE ENERGY DISSIPATION UNDER HIGH-FREQUENCY LOADING.

10.1016/j.jmbbm.2021.105014 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:16:49
Diese Studie untersuchte, wie die Osmolarität und Viskosität der umgebenden Lösung die Energiedissipation von Gelenkknorpel unter dynamischer Belastung beeinflusst. Die Forscher maßen dynamische Moduli und Phasenverschiebungen von Knorpelproben bei niedrigen (1 Hz) und hohen Frequenzen (75-300 Hz), nachdem diese in Medien unterschiedlicher Osmolarität und Viskosität äquilibriert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl erhöhte Osmolarität als auch erhöhte Viskosität unabhängig voneinander zu einer größeren Energiedissipation und einem verringerten dynamischen Modul führten. Diese Befunde verdeutlichen die wichtige Rolle der interstitiellen Flüssigkeit für die energiedissipierenden Eigenschaften des Knorpels, was für das Verständnis von Knorpelschäden relevant ist.

MECHANICAL CUES: BIDIRECTIONAL RECIPROCITY IN THE EXTRACELLULAR MATRIX DRIVES MECHANO-SIGNALLING IN ARTICULAR CARTILAGE.

10.3390/ijms222413595 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:16:42
Diese Übersichtsarbeit untersucht die bidirektionale Wechselwirkung zwischen extrazellulärer Matrix (EZM) und Chondrozyten bei der mechanischen Signalübertragung im Gelenkknorpel. Die Autoren analysierten In-vivo- und In-vitro-Studien, einschließlich transgener Ansätze, die die Reaktion des Gelenkknorpels auf verschiedene mechanische Belastungen charakterisiert haben. Die Ergebnisse zeigen, dass physiologische Belastung ein homöostatisches Gleichgewicht zwischen anabolen und katabolen Aktivitäten aufrechterhält, während abnormale oder exzessive Belastung die Matrixsynthese stört und zur Knorpeldegradation führen kann. Besonders relevant ist die Erkenntnis, dass mechanisch vermittelte proteolytische Abbauprozesse bioaktive Fragmente erzeugen, die Entzündungswege aktivieren und somit zur Pathogenese der Osteoarthritis beitragen können.

MENISCUS INJURY AND ITS SURGICAL TREATMENT DOES NOT INCREASE INITIAL WHOLE KNEE JOINT FRICTION.

10.3389/fbioe.2021.779946 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:16:33
Diese Studie untersuchte den Einfluss verschiedener Meniskusverletzungen auf die initiale Gesamtreibung im Kniegelenk, um tribologische Veränderungen zu verstehen, die zur posttraumatischen Arthrose beitragen könnten. Die Forscher testeten sechs Schafskniegelenke in einem passiven Pendel-Reibungsprüfgerät unter verschiedenen Belastungsbedingungen (Schwung- und Standphasen-Simulation) und verglichen drei Meniskuszustände: intakt, hinterer Wurzelriss und komplette Meniskektomie. Überraschenderweise führten weder die simulierte Meniskusverletzung noch die chirurgische Entfernung zu einer initial erhöhten Gesamtreibung des Kniegelenks - unter Schwungphasenbedingungen war die Reibung nach Meniskektomie sogar signifikant niedriger. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Meniskusverletzungen möglicherweise nicht durch unmittelbare tribologische Veränderungen zur Arthrose-Entwicklung beitragen, sondern andere

THERAPEUTIC EXERCISE AND CONSERVATIVE INJECTION TREATMENT FOR EARLY KNEE OSTEOARTHRITIS IN ATHLETES: A SCOPING REVIEW.

10.3390/medicina58010069 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:16:27
Diese Scoping-Review untersuchte die konservative Behandlung früher Kniearthrose bei Athleten, mit besonderem Fokus auf therapeutische Übungen und Injektionstherapien. Die Autoren durchsuchten systematisch die MEDLINE- und PEDro-Datenbanken nach relevanten Studien der letzten 20 Jahre und schlossen vier Studien in ihre Analyse ein. Die Ergebnisse zeigen, dass therapeutische Übungen präventive Effekte auf Knorpeldegeneration haben und Schmerzen sowie körperliche Funktion verbessern, während intraartikuläre Injektionen mit Hyaluronsäure und plättchenreichem Plasma (PRP) bei milder bis moderater Arthrose mittel- bis langfristige Verbesserungen von Gelenkschmerzen und Funktion bewirken. Die Autoren empfehlen einen multimodalen Behandlungsansatz, der therapeutische Übungen mit moderater aerober Aktivität kombiniert und bei symptomatischer Arthrose durch minimal-invasive Injektionstherapien ergänzt werden kann.

CARTILAGE TISSUE ENGINEERING APPROACHES NEED TO ASSESS FIBROCARTILAGE WHEN HYDROGEL CONSTRUCTS ARE MECHANICALLY LOADED.

10.3389/fbioe.2021.787538 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:16:21
Diese Übersichtsarbeit untersucht, wie mechanische Belastung in Hydrogel-Konstrukten zur Knorpelregeneration die Bildung von Faserknorpel anstelle des gewünschten hyalinen Knorpels beeinflussen kann. Die Autoren analysierten aktuelle Studien zur hyalinen Knorpelregeneration unter Kompressionskräften und nach Implantation, wobei sie sich auf das Verhältnis von Kollagen Typ I (COL1) zu Kollagen Typ II (COL2) konzentrierten, da ein zu hoher COL1/COL2-Quotient zur unerwünschten Faserknorpelbildung führt. Zusätzlich wurden Mechanotransduktionswege sowie innovative Ansätze wie Load-Shielding und Synchrotron-basierte Bildgebungstechniken diskutiert. Die Hauptschlussfolgerung ist, dass alle Knorpel-Tissue-Engineering-Experimente sorgfältig zwischen der Bildung von Faserknorpel und hyalinem Knorpel unterscheiden sollten, um erfolgreiche Regenerationsstrateg

EFFECTS OF MECHANICAL STIMULATION ON METABOLOMIC PROFILES OF SW1353 CHONDROCYTES: SHEAR AND COMPRESSION.

10.1242/bio.058895 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:16:15
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung den Stoffwechsel von Knorpelzellen (SW1353 Chondrozyten) beeinflusst, um die Mechanotransduktion im Gelenkknorpel besser zu verstehen. Die Forscher setzten die Zellen zyklischen Scher- und Kompressionskräften für 15 und 30 Minuten aus und analysierten anschließend die metabolischen Profile mittels Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie (LC-MS). Dabei wurden 1457 Metabolit-Signale identifiziert, die Veränderungen in wichtigen Stoffwechselwegen aufzeigten. Die mechanische Stimulation führte zu signifikanten Veränderungen in Entzündungswegen, Lipidstoffwechsel, Beta-Oxidation, zentralem Energiestoffwechsel und Aminosäureproduktion, was neue Einblicke in die zelluläre Antwort von Chondrozyten auf verschiedene Belastungsformen liefert.

NA

10.3390/cells11030337 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:16:10
Diese Studie untersuchte das therapeutische Potenzial von Sphäroiden aus mesenchymalen Stammzellen des Fettgewebes (ADSC) für die Behandlung der Osteoarthritis. Die Forscher bildeten ADSC-Sphäroide mithilfe einer neuartigen rotierenden Röhrentechnik (SpheRing) und analysierten deren Eigenschaften durch DNA-Mikroarray-Analyse und RT-PCR. Die Ergebnisse zeigten, dass die Sphäroide eine veränderte Genexpression aufwiesen, insbesondere für angiogenesebezogene Gene (COL15A1, ANGPTL2) und gewebebildende Faktoren (TNC), sowie eine erhöhte Produktion wichtiger Zytokine wie IL-6 und IL-10. Allerdings führte der Kontakt mit Synovialflüssigkeit von Osteoarthritis-Patienten zum Zelltod, was darauf hinweist, dass die Verabreichungsmethoden weiter optimiert werden müssen, bevor ADSC-Sphäroide als vielversprechende Therapieoption eingesetzt werden können

EXOSOMES DERIVED FROM HYPOXIA PRECONDITIONED MESENCHYMAL STEM CELLS LADEN IN A SILK HYDROGEL PROMOTE CARTILAGE REGENERATION VIA THE MIR-205-5P/PTEN/AKT PATHWAY.

10.1016/j.actbio.2022.02.026 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:16:02
Diese Studie untersuchte, ob Exosomen aus hypoxisch vorkonditionierten mesenchymalen Stammzellen die Knorpelregeneration verbessern können. Die Forscher verglichen Exosomen aus unter Sauerstoffmangel (Hypoxie) und normalen Sauerstoffbedingungen kultivierten Knochenmarksstammzellen und testeten deren Wirkung auf Gelenkknorpelzellen sowie in einem injizierbaren Seidenfibroin-Hydrogel in vivo. Die hypoxisch vorkonditionierten Exosomen (H-Exos) förderten signifikant die Proliferation, Migration und den Stoffwechsel von Knorpelzellen und reduzierten Entzündungen über den miR-205-5p/PTEN/AKT-Signalweg. Das entwickelte Hydrogel-System mit H-Exos und Knorpelzellen zeigte in Tierversuchen eine effektive Regeneration von Knorpeldefekten und stellt einen vielversprechenden therapeutischen Ansatz für das Knorpel-Tissue-Engineering dar.

RECENT DEVELOPMENTS IN HYALURONIC ACID-BASED HYDROGELS FOR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING APPLICATIONS.

10.3390/polym14040839 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:15:56
Diese Übersichtsarbeit untersucht die neuesten Entwicklungen von Hyaluronsäure-basierten Hydrogelen für die Knorpel-Tissue-Engineering-Anwendungen als Alternative zu herkömmlichen operativen Verfahren wie autologer Chondrozyten-Implantation. Die Autoren führten eine systematische Literaturrecherche zu verschiedenen HA-Hydrogel-Typen durch, darunter in-situ-formende Hydrogele, Kryogele, Mikrogele und 3D-biogedruckte Konstrukte. Die Ergebnisse zeigen, dass Hyaluronsäure aufgrund ihrer natürlichen Präsenz im Knorpelgewebe und ihrer Fähigkeit zur Interaktion mit Zelloberflächenrezeptoren besonders geeignet ist, um Chondrozyten-Wachstum zu unterstützen und die Differenzierung von mesenchymalen Stammzellen zu fördern. Der Review belegt das vielversprechende Potenzial HA-basierter Hydrogele in präklinischen und klinischen Studien für die Knorpelreparatur.

ASSOCIATIONS BETWEEN SERUM BIOMARKERS OF CARTILAGE METABOLISM AND SERUM HYALURONIC ACID, WITH RISK FACTORS, PAIN CATEGORIES, AND DISEASE SEVERITY IN KNEE OSTEOARTHRITIS: A PILOT STUDY.

10.1186/s12891-022-05133-y · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:15:50
Diese Pilotstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen Serumbiomarkern des Knorpelstoffwechsels (sCOMP, sPIICP) und Hyaluronsäure (sHA) mit Risikofaktoren, Schmerz und Schweregrad bei Kniearthrose. Die Forscher analysierten 174 Patienten mit früher oder später Kniearthrose sowie 38 übergewichtige gesunde Kontrollen mittels ELISA-Tests und Kellgren-Lawrence-Graduierung. Die Hauptergebnisse zeigten, dass sPIICP-Spiegel bei später Arthrose deutlich erniedrigt waren und die stärkste Korrelation mit Adipositas, Krankheitsschwere und Knieschmerzen aufwiesen, mit einer hohen diagnostischen Genauigkeit (AUC = 0,980). Die Studie identifiziert sPIICP als vielversprechenden Biomarker zur Überwachung des Kniearthrose-Fortschritts, wobei weitere klinische Studien erforderlich sind.

TOWARD DEVELOPMENT OF A DIABETIC SYNOVIUM CULTURE MODEL.

10.3389/fbioe.2022.825046 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:15:43
Diese Studie zielte darauf ab, die Auswirkungen von hyperglykämischen und Insulin-Kulturbedingungen auf Synovium-Eigenschaften zu untersuchen, um die Pathogenese der Arthrose bei Diabetes-Patienten besser zu verstehen. Die Forscher kultivierten gesundes Synovium unter euglykämischen oder hyperglykämischen Glukosekonzentrationen mit Insulin und analysierten die biochemische Zusammensetzung der extrazellulären Matrix, AKT-Phosphorylierung, Genexpression sowie die Mechanosensitivität der Fibroblasten-ähnlichen Synoviozyten mittels intrazellulärer Kalziummessung. Die Ergebnisse zeigten, dass hyperglykämische Bedingungen den Kollagen- und Glykosaminoglykan-Gehalt reduzierten und die Mechanosensitivität der Zellen verringerten, während Insulin diese Effekte teilweise umkehrte. Diese Befunde deuten auf einen möglichen Zusammenhang zwischen glykämischen Kulturbedingungen, diabetischer Insulinresistenz und Arthrose-Entwicklung hin.

METABOLOMIC PROFILING AND MECHANOTRANSDUCTION OF SINGLE CHONDROCYTES ENCAPSULATED IN ALGINATE MICROGELS.

10.3390/cells11050900 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:15:35
Diese Studie untersuchte die mechanischen und metabolischen Antworten einzelner Chondrozyten in einer kontrollierten 3D-Mikroumgebung, die die natürliche perizellulären Matrix (PCM) nachahmt. Die Forscher verwendeten Mikrofluidik-Technologie, um einzelne Chondrozyten in Alginat-Mikrogelen zu kultivieren, wodurch die Zellen über 10 Tage hinweg ihre eigene PCM synthetisieren konnten, bevor sie physiologischer dynamischer Kompression in einem speziellen Bioreaktor ausgesetzt wurden. Die mechanisch belasteten Einzelzell-Mikrogele zeigten deutlich veränderte Metabolomprofile im Vergleich zu unbelasteten Kontrollen und konventionellen Monolayer-Kulturen. Diese Ergebnisse demonstrieren das Potenzial der Einzelzell-Verkapselung für die Weiterentwicklung des Knorpel-Tissue-Engineering und des grundlegenden Verständnisses der Chondrozyten-Mechanobiologie.

IMPROVING THE SYMPTOMS OF POST-TRAUMATIC OSTEOARTHRITIS BY Α2-MACROGLOBULIN-RICH SERUM.

10.1080/03008207.2022.2051499 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:15:29
Diese Studie untersuchte die Wirksamkeit von α2-Makroglobulin-reichem Serum (A2MRS) als kostengünstige Alternative zur Behandlung posttraumatischer Arthrose. Die Forscher entwickelten A2MRS mittels Ultrafiltrationszentrifugation und testeten dessen Wirkung in einem Rattenmodell mit durchtrenntem Kreuzband, wobei sie verschiedene histologische und bildgebende Verfahren einsetzten. Die Ergebnisse zeigten, dass A2MRS die schädlichen Auswirkungen der posttraumatischen Arthrose deutlich reduzierte, indem es die Produktion von knorpelschädigenden Faktoren (wie MMP-13 und Kollagen Typ 10) verringerte und gleichzeitig knorpelprotektive Komponenten (Kollagen Typ 2, Aggrecan) verstärkte. A2MRS stellt somit einen vielversprechenden therapeutischen Ansatz für die Behandlung posttraumatischer Gelenkdegeneration dar.

MATERIAL-ASSISTED STRATEGIES FOR OSTEOCHONDRAL DEFECT REPAIR.

10.1002/advs.202200050 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:15:23
Diese systematische Übersichtsarbeit zielt darauf ab, materialgestützte Strategien für die Reparatur osteochondraler Defekte zu analysieren und deren therapeutisches Potenzial zu bewerten. Die Autoren führten eine umfassende Literaturanalyse verschiedener Tissue-Engineering-Ansätze durch, die Biomaterialien allein oder in Kombination mit Zellen und biologischen Molekülen verwenden. Die Hauptergebnisse zeigen, dass trotz zweier Jahrzehnte intensiver Forschung mit verschiedenen Kombinationen aus Zellen, Biomolekülen und Biomaterialien bisher nur wenige erfolgreiche klinische Übertragungen erreicht wurden. Die Studie identifiziert wichtige Erfolgsfaktoren und neue Therapieansätze, wobei die Schwierigkeit der Vergleichbarkeit verschiedener Studien als wesentliche Herausforderung für die Weiterentwicklung des Forschungsfelds hervorgehoben wird.

EXPRESSION OF MATRIX METALLOPROTEIN 13 IN INJURY MODEL OF ARTICULAR CHONDROCYTE IN RABBITS AND ANALYSIS OF NANO-DRUG-LOADING SYSTEM.

10.1166/jbn.2022.3283 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:15:17
Diese Studie untersuchte die Anwendung eines responsiven Nano-Arzneimittel-Trägersystems zur Behandlung von Gelenkknorpelschäden bei Kaninchen und dessen Einfluss auf die Expression von Matrix-Metalloproteinase 13 (MMP13). Die Forscher entwickelten mittels Nanopräzipitation Camptothecin-beladene PEG-PCL-Nanopartikel und testeten diese in einem in-vitro-Scratch-Modell von Gelenkchondrozyten im Vergleich zu Kontrollgruppen. Das CPT-PEG-PCL-System zeigte eine höhere Arzneimittel-Beladungskapazität und -effizienz sowie eine verbesserte Zellproliferation. Die Behandlung führte zu erhöhten Spiegeln von Typ-II-Kollagen, Hyaluronsäure und TIMP1, während die MMP13-Expression reduziert wurde, was auf eine effektive Förderung der Gelenkknorpelreparatur hindeutet.

DISCOVERING ASSOCIATIONS BETWEEN ACOUSTIC EMISSION AND MAGNETIC RESONANCE IMAGING BIOMARKERS FROM 10 OSTEOARTHRITIC KNEES.

10.1109/TBME.2022.3171493 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:15:11
Diese Studie zielte darauf ab, den Zusammenhang zwischen akustischen Emissionen (AE) des Kniegelenks und anatomischen Schäden, die mittels MRT sichtbar sind, bei Kniearthrose zu untersuchen. Die Forscher entwickelten ein neuartiges Verfahren, um statische 3D-MRT-Bilder mit dynamischen 1D-AE-Signalen während Sitz-Steh-Sitz-Bewegungen bei 10 Arthrose-Patienten zu korrelieren. Die Hauptergebnisse zeigten eine starke inverse Beziehung zwischen Knorpeldicke im medialen tibiofemoralem Kompartiment und AE-Parametern: dünnerer Knorpel erzeugte intensivere akustische Signale mit höherer Amplitude, größerer Energie und höheren Frequenzen. Diese Befunde unterstützen das Potenzial von akustischen Emissionen als kostengünstige, nicht-invasive Biomarker für die Beurteilung von Kniegelenkerkrankungen.

NA

10.3390/ijms23094672 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:15:05
Diese Übersichtsarbeit untersucht das therapeutische Potenzial von Proteoglykan 4 (PRG4)/Lubricin und Growth Differentiation Factor 5 (GDF5) für die Behandlung der Osteoarthritis (OA). Die Autoren analysierten vorhandene Literatur zu beiden Molekülen, wobei PRG4/Lubricin spezifisch in der oberflächlichen Zone des Gelenkknorpels und der Synovialis exprimiert wird, während GDF5 besonders während der Entwicklung in der Oberflächenschicht des Gelenkknorpels vorkommt. Die Ergebnisse zeigen, dass beide Faktoren eine schützende Funktion gegen OA ausüben und für die Aufrechterhaltung der Gelenkknorpel-Homöostase essentiell sind. Die molekulare Zielsteuerung von PRG4 und GDF5 könnte neue Einblicke in die Ätiologie, Pathogenese und potenzielle Behandlung der Osteoarthritis liefern.

TOUGH ENGINEERING HYDROGELS BASED ON SWELLING-FREEZE-THAW METHOD FOR ARTIFICIAL CARTILAGE.

10.1021/acsami.2c02990 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:14:59
Diese Studie zielte darauf ab, robuste Hydrogele für künstlichen Gelenkknorpel zu entwickeln, die die mechanischen Eigenschaften und Langzeitstabilität natürlichen Knorpels nachahmen können. Die Forschenden verwendeten eine kombinierte Quell- und Gefrier-Auftau-Methode zur Herstellung von Polyvinylalkohol (PVA)-basierten Hydrogelen (TEHY). Die entwickelten Hydrogele zeigten beeindruckende mechanische Eigenschaften mit einer Druckfestigkeit von 31 MPa, einem niedrigen Reibungskoeffizienten von 0,01 und blieben auch nach 100.000 Belastungszyklen und extremer mechanischer Beanspruchung (Kompression durch 1600 kg Fahrzeug) strukturell intakt. Zusätzlich demonstrierten die Hydrogele eine ausgezeichnete Biokompatibilität mit erfolgreicher Zelladhäsion und -proliferation, was sie als vielversprechende Alternative für Knorpelersatz in der Gewebetechnik positioniert.

SWELLING AND MECHANICAL CHARACTERIZATION OF POLYELECTROLYTE HYDROGELS AS POTENTIAL SYNTHETIC CARTILAGE SUBSTITUTE MATERIALS.

10.3390/gels8050296 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:14:53
Diese Studie untersuchte synthetische Polyelektrolyt-Hydrogele als potentielle Knorpelersatzmaterialien, um die Limitationen natürlicher Hydrogele hinsichtlich Stabilität und mechanischer Festigkeit zu überwinden. Die Forscher charakterisierten systematisch die Quell- und mechanischen Eigenschaften der synthetischen Hydrogele, einschließlich Steifigkeit, Spannungsrelaxation und zyklischem Belastungsverhalten, und verglichen diese mit einem bereits klinisch eingesetzten Biomaterial (Chondrofiller Liquid). Die synthetischen Hydrogele zeigten eine ausgezeichnete Reproduzierbarkeit und hohe mechanische Festigkeit, wobei Druckmoduli von 2,5 ± 0,1 bis 1708,7 ± 67,7 kPa erreicht wurden. Diese breite Spanne der mechanischen Eigenschaften deckt den Bereich von menschlichem Gelenkknorpel ab und macht die synthetischen Hydrogele zu vielversprechenden Kandidaten für die Knorpelreparatur.

THE HOMEOSTASIS OF CARTILAGE MATRIX REMODELING AND THE REGULATION OF VOLUME-SENSITIVE ION CHANNEL.

10.14336/AD.2021.1122 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:14:48
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Rolle von volumenregulierten Ionenkanälen bei der Knorpelmatrix-Umgestaltung und deren Bedeutung für die Osteoarthritis-Pathogenese. Die Autoren analysieren systematisch die Funktion verschiedener Ionenkanäle in Chondrozyten, insbesondere deren Einfluss auf Zellvolumenstabilität, Schmerzentstehung, Entzündungsreaktionen und Zelldifferenzierung. Als Hauptergebnis wird hervorgehoben, dass volumensensitive Ionenkanäle entscheidend für die Homöostase der Knorpelmatrix sind und deren Dysregulation zur fortschreitenden Knorpeldegeneration beiträgt. Besonders der volumensensitive Anionenkanal LRRC8A wird als potenzieller Schlüsselmechanismus in der frühen Osteoarthritis-Entwicklung identifiziert, was neue therapeutische Ansatzpunkte eröffnen könnte.

PREDICTING SEVERITY OF CARTILAGE DAMAGE IN A POST-TRAUMATIC PORCINE MODEL: SYNOVIAL FLUID AND GAIT IN A SUPPORT VECTOR MACHINE.

10.1371/journal.pone.0268198 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:14:43
Diese präklinische Studie untersuchte, ob entzündliche Zytokine in der Synovialflüssigkeit und veränderte Belastungsmuster nach Kreuzbandverletzung die Entwicklung von Knorpelschäden vorhersagen können. An 36 Yucatan-Minischweinen wurde eine Kreuzbandtranssektion durchgeführt, gefolgt von verschiedenen Behandlungsansätzen, wobei über 52 Wochen Synovialflüssigkeit und Gangdaten erhoben wurden. Überraschenderweise zeigte die Analyse mittels Support Vector Machine, dass die *Anwesenheit* bestimmter Zytokine (IL-1α, IL-1RA, IL-2, IL-4, IL-6, IL-10) und Matrix-Metalloproteinasen (MMP-2, -3, -12, -13) mit besseren Knorpelergebnissen assoziiert war, während höhere Spitzendrücke beim Gang schlechtere Outcomes vorhersagten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine zytokinfreie Synovialflüss

A FRICTION TESTING-BIOREACTOR DEVICE FOR STUDY OF SYNOVIAL JOINT BIOMECHANICS, MECHANOBIOLOGY, AND PHYSICAL REGULATION.

10.3791/63880 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:14:36
Diese Studie zielte darauf ab, ein Bioreaktorsystem zu entwickeln, das die biomechanischen Bedingungen von Synovialgelenken nachahmt, um Reibungsinteraktionen und mechanobiologische Prozesse bei Osteoarthritis zu untersuchen. Die Forscher konstruierten ein Reibungstestgerät, das kontrollierte translatorische Bewegungen und Normallasten zwischen zwei biologischen Kontaktflächen (Synovium-auf-Knorpel-Konfiguration) appliziert und dabei Reibungskoeffizienten in phosphatgepufferter Salzlösung (PBS) oder Synovialflüssigkeit misst. Die Ergebnisse zeigten, dass Synovialflüssigkeit besonders unter hohen Kontaktspannungen superior lubrizierende Eigenschaften aufweist im Vergleich zu PBS. Das entwickelte System ermöglicht es, die physikalische Regulation lebender Gelenkgewebe unter physiologischen Belastungsbedingungen biomimetisch zu erforschen.

BIOINSPIRED HYDROXYAPATITE COATING INFILTRATED WITH A GRAPHENE OXIDE HYBRID SUPRAMOLECULAR HYDROGEL ORCHESTRATES ANTIBACTERIAL AND SELF-LUBRICATING PERFORMANCE.

10.1021/acsami.2c07869 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:14:30
Diese Studie zielte darauf ab, eine neuartige Hydroxyapatit (HA)-Beschichtung für Metallimplantate zu entwickeln, die gleichzeitig antibakterielle und selbstschmierende Eigenschaften aufweist. Die Forscher infiltrierten eine texturierte HA-Keramikbeschichtung mittels Vakuuminfiltration mit einem Vancomycin-beladenen Graphenoxid-Hydrogel, das durch Wirt-Gast-Wechselwirkungen selbstorganisierend assembliert wird. Die Composite-Beschichtung zeigte eine durch Scherkräfte und Reibungswärme ausgelöste Gel-Sol-Transition, die eine kontinuierliche Medikamentenfreisetzung und Selbstschmierung ermöglicht - ähnlich der Synovialflüssigkeit im natürlichen Gelenkknorpel. Im Vergleich zur herkömmlichen HA-Beschichtung reduzierten sich der Reibungskoeffizient um das Fünffache und die Verschleißrate um drei Größenordnungen, was auf den synergistischen Schmiereffekt des supramolekularen

IMMUNOHISTOCHEMICAL EVALUATION OF AUTOTAXIN AND LUBRICIN IN MILD OSTEOARTHRITIC RAT MODEL PERFORMING MODERATE PHYSICAL ACTIVITY.

10.1016/j.acthis.2022.151936 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:14:23
Diese Studie untersuchte die Expression von Autotaxin (ATX) und Lubricin im Gelenkknorpel von Ratten mit milder Osteoarthritis und den Einfluss moderater körperlicher Aktivität auf diese Biomarker. Die Forscher induzierten eine milde Osteoarthritis durch Durchtrennung des vorderen Kreuzbands und ließen die Ratten 12 Wochen lang auf einem Laufband trainieren, bevor sie die Proteinexpression mittels computergestützter Immunhistochemie analysierten. Die Hauptergebnisse zeigten erhöhte ATX-Spiegel im Femur und der Tibia osteoarthritischer Ratten, was auf eine Beteiligung dieses Enzyms an der Krankheitsprogression hindeutet. Bemerkenswert war, dass moderate körperliche Aktivität die ATX-Expression im Femur reduzieren konnte, was die positive Wirkung von Gelenkbewegung auf den Knorpel unterstützt, während bei Lubricin keine signifikanten Veränderungen festgestellt wurden.

WALKING ON WATER: REVISITING THE ROLE OF WATER IN ARTICULAR CARTILAGE BIOMECHANICS IN RELATION TO TISSUE ENGINEERING AND REGENERATIVE MEDICINE.

10.1098/rsif.2022.0364 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:14:16
Diese Übersichtsarbeit stellt die traditionelle Sichtweise der Knorpelbiomechanik in Frage und untersucht die aktive Rolle von Wasser als lasttragendes Element im Gelenkknorpel. Die Autoren analysieren die strukturelle Organisation der Hauptmakromoleküle (Kollagen, Aggrecan und Hyaluronan) und deren Interaktionen mit Wasser, insbesondere deren polyelektrolytische Eigenschaften. Sie argumentieren, dass Wasser - das 70-80% der Knorpelmatrix ausmacht und einen höheren Kompressionsmodul als Knorpel besitzt - nicht nur als passiver Füllstoff fungiert, sondern durch die Makromoleküle strukturiert wird, um mechanische Lasten zu tragen. Diese neue Perspektive könnte wichtige Ansatzpunkte für das Tissue Engineering liefern, indem sie hilft, die Gewebeeigenschaften zu entwickeln, die Zellen zur Produktion der entsprechenden makromolekularen Zusammensetzung und Struktur anleiten.

PHYSICAL, MECHANICAL, AND BIOLOGICAL PROPERTIES OF FIBRIN SCAFFOLDS FOR CARTILAGE REPAIR.

10.3390/ijms23179879 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:14:10
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Eigenschaften von Fibrin-Scaffolds als vielversprechende Biomaterialien für die Knorpelgewebezüchtung, da natürlicher Gelenkknorpel aufgrund seiner avaskulären Eigenschaften nur begrenzte Selbstheilungsfähigkeiten besitzt. Die Autoren analysierten systematisch die biologischen, physikalischen und mechanischen Eigenschaften von Fibrin als Scaffold-Material für das Tissue Engineering von Knorpelgewebe. Die Ergebnisse zeigen, dass Fibrin biokompatible Eigenschaften für Zellwachstum und -differenzierung aufweist und sich zur Regeneration geschädigten Knorpels eignet. Zusätzlich können die mechanischen und biologischen Eigenschaften von Fibrin durch Kombination mit anderen Materialien oder biologischen Komponenten weiter verbessert werden, was es zu einem attraktiven Kandidaten für die Reparatur von Knorpeldefekten macht.

A ROBUST, LOW SWELLING, AND LIPID-LUBRICATED HYDROGEL FOR BIONIC ARTICULAR CARTILAGE SUBSTITUTE.

10.1016/j.jcis.2022.08.146 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:14:04
Diese Studie zielte darauf ab, ein vom natürlichen Gelenkknorpel inspiriertes Hydrogel als biomimetischen Knorpelersatz zu entwickeln und zu charakterisieren. Die Forscher synthetisierten ein lipid-geschmiertes Hydrogel und testeten dessen mechanische Eigenschaften (Druckfestigkeit, Steifigkeit, Erholungsfähigkeit) sowie die Reibungseigenschaften im Vergleich zu herkömmlichen Hydrogelen. Das entwickelte Material zeigte hervorragende mechanische Eigenschaften mit einer Druckfestigkeit von 5,8 MPa und konnte nach Belastung mehr als 98% seiner ursprünglichen Eigenschaften wiederherstellen. Zusätzlich wies es einen sehr niedrigen Reibungskoeffizienten von 0,026 auf, der 5,3-mal geringer war als bei Hydrogelen ohne Liposomen-Zusatz, was es zu einem vielversprechenden Kandidaten für Knorpelersatz macht.

ACTIVATING EGFR SIGNALING ATTENUATES OSTEOARTHRITIS DEVELOPMENT FOLLOWING LOADING INJURY IN MICE.

10.1002/jbmr.4717 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:13:59
Diese Studie untersuchte die schützende Wirkung der EGFR-Signalübertragung bei der Entwicklung posttraumatischer Arthrose (PTOA) in einem Mausmodell mit belastungsinduzierter Knorpelverletzung. Die Forscher verwendeten zyklische Tibiabelastung mit 6N bzw. 9N Spitzenkraft und testeten sowohl genetische Überexpression von EGFR-Liganden als auch therapeutische Nanopartikel-Injektionen. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Aktivierung der EGFR-Signalübertragung die Knorpelschädigung, Synovitis und Schmerzen signifikant reduzierte, indem sie Chondrozyten vor belastungsinduzierter Apoptose schützte und deren Proliferationsfähigkeit erhielt. Intraartikuläre Injektionen von TGFα-konjugierten Nanopartikeln erwiesen sich als vielversprechender therapeutischer Ansatz zur Milderung von PTOA-Symptomen.

INTRA-ARTICULAR KINETICS OF A CARTILAGE TARGETING CATIONIC PEGYLATED PROTEIN FOR APPLICATIONS IN DRUG DELIVERY.

10.1016/j.joca.2022.09.010 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:13:52
Diese Studie untersuchte die Biodistribution und Kinetik eines kationischen, PEGylierten Avidin-Nanokonstrukts (MAV) als Wirkstoffträger für die intraartikuläre Verabreichung in Rattengelenken über einen 7-Tage-Zeitraum. Die Forscher verwendeten Fluoreszenzmikroskopie und Immunhistochemie, um die Gewebeverteilung nach intraartikulärer Injektion zu verfolgen, und bewerteten gleichzeitig die Zytotoxizität und Immunantwort. Die Hauptergebnisse zeigten, dass MAV innerhalb von 6 Stunden vollständig in Knorpel und andere Gelenkgewebe eindrang und über 7 Tage nachweisbar blieb, wobei die Aufnahme stark mit der GAG-Konzentration der Gewebe korrelierte. Das Nanokonstrukt erwies sich als nicht-zytotoxisch bis 300 μM, löste jedoch eine dosisabhängige Immunreaktion aus, und zeigte vielversprechende Eigenschaften als vielseitiger Träger für die Behand

INFLUENCE OF HYALURONIC ACID ON INTRA-ARTICULAR FRICTION - A BIOMECHANICAL STUDY IN WHOLE ANIMAL JOINTS.

10.1186/s12891-022-05867-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:13:46
Diese biomechanische Studie untersuchte den Einfluss von Hyaluronsäure (HA) auf die intraartikuläre Reibung in vollständigen Gelenken, da bei Arthrose die HA-Konzentration und das Molekulargewicht in der Synovialflüssigkeit reduziert sind. Die Forscher testeten neun ovine Karpo-Metakarpalgelenke unter physiologischen Bewegungen (10° Rotation) mit ansteigender axialer Belastung (100-400 N) und verglichen die dissipierte Energie als Reibungsmaß zwischen nativen Gelenken, geschädigtem Knorpel und nach Relubrikation mit drei verschiedenen Schmierstoffen (NaCl, fetales Kälberserum, HA). Die Ergebnisse zeigten, dass Knorpelschäden die Reibung signifikant erhöhen (von 15,0 auf 74,4 MJ/Zyklus), während Relubrikation diese wieder deutlich reduziert (auf 23,6 MJ/Zyklus), wobei HA die niedrigsten Reibungswerte erzi

BILAYER HYDROGELS WITH LOW FRICTION AND HIGH LOAD-BEARING CAPACITY BY MIMICKING THE ORIENTED HIERARCHICAL STRUCTURE OF CARTILAGE.

10.1021/acsami.2c13641 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:13:39
**Zusammenfassung:**

Diese Studie zielte darauf ab, ein zweischichtiges Hydrogel zu entwickeln, das die hierarchische Struktur des natürlichen Gelenkknorpels nachahmt, um sowohl hohe Belastbarkeit als auch niedrige Reibung zu erreichen. Die Forscher konstruierten anisotrope Hydrogele mit horizontal und vertikal orientierten Strukturen, die schichtweise aufgebaut und miteinander verbunden wurden. Das resultierende zweischichtige Hydrogel zeigte eine beeindruckende Druckfestigkeit von 5,21 MPa und sehr niedrige Reibungskoeffizienten (0,032 bei hart/weich und 0,028 bei weich/weich Kontakt), die denen des natürlichen Knorpels nahekommen. Zusätzlich wies das Material eine ausgezeichnete Ermüdungsbeständigkeit auf und könnte somit einen vielversprechenden Ansatz für knorpelähnliche Biomaterialien darstellen.

METABOLOMIC PROFILING TO UNDERSTAND CHONDROCYTE METABOLISM.

10.1007/978-1-0716-2839-3_11 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:13:33
Diese Studie zielt darauf ab, ein Protokoll für die metabolomische Profilierung von Chondrozyten und anderen Geweben des Synovialgelenks zu entwickeln, um den Zellstoffwechsel des Knorpels besser zu verstehen. Die Metabolomik ermöglicht die quantitative Messung von Tausenden kleiner Moleküle (Metabolite), die als Produkte und Reaktanten zellulärer biochemischer Prozesse fungieren. Das beschriebene Verfahren erlaubt die Analyse von Stoffwechselveränderungen bei Krankheiten sowie metabolischen Anpassungen an physiologische Reize wie mechanische Belastung. Diese Methodik trägt wesentlich zum Verständnis muskuloskelettaler Systeme bei, insbesondere bezüglich der Rolle des Metabolismus bei der Aufrechterhaltung der Knorpelhomöostase.

LOSS OF RAP2A AGGRAVATES CARTILAGE DEGRADATION IN TMJOA VIA YAP SIGNALING.

10.1177/00220345221132213 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:13:28
Diese Studie untersuchte die Rolle des Proteins RAP2A bei der Entstehung von Kiefergelenkarthrose (TMJOA), da bisher unklar war, wie mechanischer Stress in Knorpelzellen in biologische Signale umgewandelt wird. Die Forscher verwendeten sowohl ein Mausmodell mit einseitigem anteriorem Kreuzbiss als auch genetisch veränderte Mäuse mit konditionellem RAP2A-Knockout und analysierten die Auswirkungen auf den Knorpelstoffwechsel. Die Ergebnisse zeigten, dass RAP2A bei Knorpelabbau abnimmt und über den Hippo/YAP-Signalweg die Knorpelhomöostase reguliert - der Verlust von RAP2A führte zu verstärkter Knorpeldegeneration und verändertem Chondrozyten-Phänotyp. Diese Erkenntnisse identifizieren RAP2A erstmals als wichtiges Mechanotransduktions-Molekül in Kiefergelenkknorpel und eröffnen neue therapeutische Ansätze für die Frühbehandlung

ASSOCIATIONS OF HUMAN FEMORAL CONDYLE CARTILAGE STRUCTURE AND COMPOSITION WITH VISCOELASTIC AND CONSTITUENT-SPECIFIC MATERIAL PROPERTIES AT DIFFERENT STAGES OF OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.jbiomech.2022.111390 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:13:22
Diese Studie untersuchte die Zusammenhänge zwischen Knorpelstruktur und mechanischen Eigenschaften in verschiedenen Stadien der Kniearthrose anhand von 47 menschlichen Femurkondylen-Proben. Die Forscher analysierten tiefenabhängig den Proteoglykan-Gehalt, die Kollagen-Netzwerk-Organisation und den Kollagen-Gehalt mittels verschiedener mikroskopischer und spektroskopischer Verfahren und korrelierten diese mit viskoelastischen Eigenschaften durch dynamische Belastungstests und biomechanische Modellierung. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Proteoglykan-Verlust und Kollagen-Desorganisation in der oberflächlichen Knorpelschicht die Vorspannung des Kollagen-Netzwerks reduzieren, wobei der Proteoglykan-Abbau zusätzlich das nichtlineare mechanische Verhalten verstärkt. Darüber hinaus erhöhen beide Degenerationsprozesse die Knorpelviskosität, jedoch bei unterschiedlichen Belastungsfrequenzen – Proteoglykan-Verl

EMPIRICAL JOINT CONTACT MECHANICS: A COMPREHENSIVE REVIEW.

10.1177/09544119221137397 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:13:15
Diese Übersichtsarbeit untersucht empirische Methoden zur Messung der Gelenkkontaktmechanik (wie Kontaktfläche, Kräfte und Oberflächengeschwindigkeiten), um den Zusammenhang zwischen veränderten Gelenkmechaniken und dem Osteoarthritis-Risiko zu verstehen. Die Autoren analysierten verschiedene Messtechniken, darunter klassische Verfahren (Röntgenaufnahmen, Färbetechniken, Druckmessungen), Stereophotogrammetrie, Computertomographie, Magnetresonanztomographie und Hochgeschwindigkeits-Videoradiographie. Die Ergebnisse zeigen, dass diese empirischen Messansätze wichtige Einblicke in die Knorpelgesundheit und -degeneration liefern und dabei helfen, pathologiebedingte Veränderungen der Gelenkmechanik zu charakterisieren. Die Autoren betonen, dass solche Messungen entscheidend für die Entwicklung und Bewertung therapeutischer Interventionen (chirurgisch, biologisch, rehabilitativ) zur langfristigen Optimierung der Gelenk

THE ACETABULAR LABRUM TISSUE SHOWS UNIQUE TRANSCRIPTOME SIGNATURES COMPARED TO CARTILAGE AND RESPONDS TO COMBINED CYCLIC COMPRESSION AND SURFACE SHEARING.

10.1016/j.gene.2022.147140 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:13:10
Diese Studie zielte darauf ab, die Genexpression des Hüftlabrums zu charakterisieren und dessen mechanobiologische Reaktion auf Belastung zu untersuchen. Mittels RNA-Sequenzierung wurde das Transkriptom von bovinem Labrum mit Gelenkknorpel verglichen, und Labrum-Explantate wurden 5 Tage mit und ohne mechanische Belastung kultiviert. Die Ergebnisse zeigten mehr als 6.000 signifikant unterschiedlich exprimierte Gene zwischen Labrum und Knorpel, wobei diese hauptsächlich mit der extrazellulären Matrix-Organisation assoziiert waren. Mechanische Belastung führte zur signifikanten Hochregulation wichtiger Matrix-Gene (ACAN, COMP, FN1, PRG4), was trotz der Transkriptom-Unterschiede ähnliche Anpassungsmechanismen wie im Knorpel andeutet.

TEMPOROMANDIBULAR JOINT OSTEOARTHRITIS: PATHOGENIC MECHANISMS INVOLVING THE CARTILAGE AND SUBCHONDRAL BONE, AND POTENTIAL THERAPEUTIC STRATEGIES FOR JOINT REGENERATION.

10.3390/ijms24010171 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:13:03
Diese Übersichtsarbeit untersuchte die pathogenen Mechanismen der Osteoarthritis des Kiefergelenks (TMJ OA) mit Fokus auf Knorpel- und Knochenveränderungen sowie potenzielle regenerative Therapieansätze. Die Autoren analysierten die Literatur zu den molekularen und strukturellen Veränderungen bei TMJ OA, einschließlich Chondrozytenverlust, Abbau der extrazellulären Matrix und abnormalem subchondralen Knochenumbau. Die Ergebnisse zeigen, dass TMJ OA durch komplexe Wechselwirkungen zwischen Knorpeldegradation und subchondraler Knochenremodellierung charakterisiert ist, wobei initial Knochenmasseverlust auftritt, gefolgt von reparativen Prozessen mit Versteifung und Verdickung der Kondylenoberfläche. Bezüglich therapeutischer Optionen zeigten plättchenreiches Plasma (PRP) und mesenchymale Stammzellen vielversprechende regenerative Eigenschaften für Knorpel und Knochen, während Hyalur

RIBOSOMAL RNA-BASED EPITRANSCRIPTOMIC REGULATION OF CHONDROCYTE TRANSLATION AND PROTEOME IN OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.joca.2022.12.010 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:12:57
Diese explorative Studie untersuchte, wie epitranskriptomische Modifikationen der ribosomalen RNA (rRNA) die Proteinregulation in Knorpelzellen bei Arthrose beeinflussen. Die Forschenden analysierten 2'-O-Methylierungsmuster der rRNA in primären humanen Gelenkknorpelzellen nach Exposition mit arthrotischer Synovialflüssigkeit mittels RiboMethSeq und verwendeten gentechnisch veränderte Zelllinien zur gezielten Manipulation spezifischer Modifikationsstellen. Die Ergebnisse zeigten, dass arthrotische Synovialflüssigkeit ortsspezifische Veränderungen im rRNA-Methylierungsmuster auslöst, wobei fünf differenziell methylierte Stellen identifiziert wurden. Die gezielte Reduktion der snoRNA SNORD71 führte zu veränderten Ribosomen-Translationsmodi und verstärkter COL1A1-Proteinsynthese, was einen neuartigen epitranskriptomischen Regulationsmechanismus in der Arthroseentwicklung aufzeigt.

BIOMECHANICAL PROPERTIES OF PORCINE MENISCUS AS DETERMINED VIA AFM: EFFECT OF REGION, COMPARTMENT AND ANISOTROPY.

10.1371/journal.pone.0280616 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:12:50
Diese Studie untersuchte die biomechanischen Eigenschaften des Schweinsmeniskus mittels Rasterkraftmikroskopie (AFM), um den Einfluss von Richtung, Kompartiment und Region auf das Kompressionsmodul zu bestimmen. Die Forscher analysierten Meniskusproben aus 8 verschiedenen Gruppen (axial/zirkumferenziell, medial/lateral, innen/außen) mit jeweils 9 Proben und verwendeten Kraft-Eindring-Kurven nach dem Hertz-Modell zur Bestimmung der mechanischen Eigenschaften. Das Kompressionsmodul variierte zwischen 0,75 und 4,00 MPa mit einem Durchschnittswert von 2,04±0,86 MPa, wobei nur die Richtung einen signifikanten Einfluss zeigte (zirkumferenziell > axial). Diese Anisotropie spiegelt die spezielle Kollagenfaseranordnung des Meniskus wider und ist entscheidend für dessen Lastübertragungsfähigkeit im Kniegelenk.

SYNOVIAL FLUID DERIVED FROM HUMAN KNEE OSTEOARTHRITIS INCREASES THE VIABILITY OF HUMAN ADIPOSE-DERIVED STEM CELLS THROUGH UPREGULATION OF FOSL1.

10.3390/cells12020330 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:12:44
Diese Studie untersuchte, wie Synovialflüssigkeit von Kniearthrose-Patienten die Lebensfähigkeit von therapeutisch eingesetzten adipösen Stammzellen (ADSCs) beeinflusst. Die Forscher kultivierten ADSCs mit Synovialflüssigkeit und analysierten Genexpressionsveränderungen mittels DNA-Mikroarrays, RT-PCR und Western Blot, sowie durch gezielte FOSL1-Knockdown-Experimente mit siRNA. Die Ergebnisse zeigten, dass Synovialflüssigkeit die Zelllebensfähigkeit der ADSCs durch Hochregulation des Gens FOSL1 signifikant steigert, was durch verringerte Lebensfähigkeit bei FOSL1-Knockdown-Zellen bestätigt wurde. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die therapeutische Wirksamkeit von ADSC-Behandlungen bei Kniearthrose durch Optimierung der FOSL1-Expression weiter verbessert werden könnte.

A BIOMIMETIC LUBRICATING NANOSYSTEM WITH RESPONSIVE DRUG RELEASE FOR OSTEOARTHRITIS SYNERGISTIC THERAPY.

10.1002/adhm.202203245 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:12:38
Diese Studie zielte darauf ab, ein biomimetisches Nanosystem zu entwickeln, das sowohl die Gelenkschmierung verbessert als auch entzündungshemmende Medikamente kontrolliert freisetzt, um Arthrose synergistisch zu behandeln. Die Forscher verwendeten eine von Muschel-Adhäsionschemie inspirierte Dopamin-vermittelte Strategie, um Hyaluronsäure auf fluoriertes Graphen zu pfropfen und das entzündungshemmende Medikament Diclofenac-Natrium mit hoher Beladungskapazität (29,2%) einzubauen. Das entwickelte Nanosystem reduzierte den Reibungskoeffizienten um 75% im Vergleich zu Wasser und ermöglichte eine nahinfrarot-gesteuerte, kontrollierte Medikamentenfreisetzung. Zellexperimente bestätigten, dass das System die Arthrose-Progression durch Hochregulierung knorpelanaboler Gene und Herunterregulierung kataboler Proteasen sowie schmerzassoziierter Gene effektiv hemmt.

LOW-FRICTION HYBRID HYDROGEL WITH EXCELLENT MECHANICAL PROPERTIES FOR SIMULATING ARTICULAR CARTILAGE MOVEMENT.

10.1021/acs.langmuir.2c03109 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:12:32
Diese Studie zielte darauf ab, ein Hybrid-Hydrogel zu entwickeln, das die mechanischen und tribologischen Eigenschaften von Gelenkknorpel nachahmt. Die Forscher synthetisierten das Hydrogel durch chemische Vernetzung von Glycerol-Ethoxylat (GE) und zwitterionischem Polysulfobetain-Methacrylat (PSBMA) und testeten dessen mechanische Eigenschaften, Reibungsverhalten und Biokompatibilität. Das entwickelte Hybrid-Hydrogel zeigte hervorragende Druckfestigkeit (3,50 MPa), niedrige Reibungskoeffizienten (μ ≈ 0,028) sowie gute Biokompatibilität ohne Zytotoxizität. Diese Eigenschaften machen das Material zu einem vielversprechenden Kandidaten für den Knorpelersatz in der regenerativen Medizin.

INCIDENCE OF COMPRESSION-INDUCED MICROINJURIES IN THE CARTILAGE ENDPLATE OF THE SPINE.

10.1097/BRS.0000000000004521 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:12:19
Diese In-vitro-Studie untersuchte die Entstehung von mikrostrukturellen Verletzungen in den Knorpel-Endplatten der Wirbelsäule durch zyklische Kompressionsbelastung. An 114 Schweine-Halswirbelsegmenten wurden verschiedene Gelenkpositionen (Flexion, neutral), Belastungsdauern (1000-5000 Zyklen) und Kompressionsvariationen (10-40%) getestet, wobei Mikroverletzungen mittels Immunfluoreszenz-Färbung für Kollagen I und II analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass Avulsions- und Knotenverletzungen hauptsächlich in Flexionshaltung auftraten (100% bzw. 90%), während Knorpelmikroverletzungen vermehrt in neutraler Position entstanden (82%). Die Belastungsdauer erwies sich als entscheidender Faktor sowohl für die Häufigkeit von Mikroverletzungen als auch für deren Größe, was wichtige Erkenntnisse für das Verständnis der mechanischen Entstehungsmechanismen von Endpla

EVALUATION OF THE EFFECT OF INTRA-ARTICULAR PLATELET-RICH PLASMA AND HYALURONIC ACID INJECTIONS ON FEMORAL CARTILAGE THICKNESS IN CHRONIC KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.52628/88.4.10243 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:12:11
Diese prospektive randomisierte Studie untersuchte die Auswirkungen von intraartikulären Hyaluronsäure (HA)- und plättchenreichem Plasma (PRP)-Injektionen auf die femorale Knorpeldicke bei 40 Patienten mit chronischer Kniearthrose. Die Forscher verwendeten Ultraschallmessungen zur Bestimmung der Knorpeldicke sowie VAS- und WOMAC-Scores zur Bewertung von Schmerz, Steifigkeit und Funktion über einen Zeitraum von 6 Monaten. Die Hauptergebnisse zeigten, dass beide Behandlungsansätze signifikante Verbesserungen bei Schmerz und Funktion bewirkten, jedoch nur die HA-Gruppe eine messbare Zunahme der femoralen Knorpeldicke aufwies, die bereits im ersten Monat begann und bis zum sechsten Monat anhielt. Zwischen den beiden Behandlungsmethoden konnte hinsichtlich der klinischen Parameter keine Überlegenheit festgestellt werden.

NETWORK-BASED MODELLING OF MECHANO-INFLAMMATORY CHONDROCYTE REGULATION IN EARLY OSTEOARTHRITIS.

10.3389/fbioe.2023.1006066 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:12:05
Diese Studie entwickelte ein netzwerkbasiertes mathematisches Modell, um zu verstehen, wie mechanische Belastungen und Entzündungen die Chondrozyten-Regulation bei früher Osteoarthritis beeinflussen. Die Forscher erstellten ein dynamisches Modell mit 118 mechano-sensitiven Zellkomponenten (Rezeptoren, Transkriptionsfaktoren, Proteine) und 358 Verbindungen zwischen diesen, um die komplexen molekularen Interaktionen der Mechanotransduktion abzubilden. Das Modell zeigte, dass physiologische Bedingungen zu einem anabolen Zustand mit gesunden Chondrozyten-Markern (SOX9, CITED2) führen, während entzündliche und schädliche mechanische Belastungen einen katabolen Zustand mit osteoarthritischen Markern (NF-κB, RUNX2) auslösen. Die Sensitivitätsanalyse ergab, dass Entzündungen den stärksten schädlichen Einfluss auf den Chondrozyten-Stoffwechsel haben, wodurch anti-entzündliche Therapien als

RECENT PROGRESS IN HYDROGEL-BASED SYNTHETIC CARTILAGE: FOCUS ON LUBRICATION AND LOAD-BEARING CAPACITIES.

10.3390/gels9020144 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:11:57
Diese Übersichtsarbeit fasst die aktuellen Fortschritte bei hydrogelbasierten synthetischen Knorpelmaterialien zusammen, die als Ersatz für durch Arthrose geschädigten Gelenkknorpel entwickelt werden. Die Autoren analysierten systematisch verschiedene Hydrogel-Formulierungen und deren biomechanische Eigenschaften, wobei sie sich besonders auf die Schmierungs- und Belastungskapazitäten konzentrierten - zwei zentrale Funktionen des natürlichen Gelenkknorpels. Die Ergebnisse zeigen, dass Hydrogele aufgrund ihrer hohen Wassergehalte und vernetzten Polymerstrukturen vielversprechende Kandidaten für Knorpelersatzmaterialien darstellen, obwohl noch Limitationen bezüglich der mechanischen Eigenschaften bestehen. Die Arbeit identifiziert wichtige Forschungsrichtungen zur Verbesserung dieser Materialien für zukünftige klinische Anwendungen in der Knorpelreparatur und -regeneration.

INHIBITION OF HISTONE LYSINE DEMETHYLASE 6A PROMOTES CHONDROCYTIC ACTIVITY AND ATTENUATES OSTEOARTHRITIS DEVELOPMENT THROUGH REPRESSING H3K27ME3 ENHANCEMENT OF WNT10A.

10.1016/j.biocel.2023.106394 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:11:52
Diese Studie untersuchte, ob die Hemmung der Histon-Demethylase KDM6A die Entwicklung von Osteoarthritis beeinflusst. Die Forscher verwendeten chondrozyten-spezifische KDM6A-Knockout-Mäuse, in vitro Experimente mit entzündeten Chondrozyten sowie RNA- und Chromatin-Sequenzierung, um die molekularen Mechanismen zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass der Verlust von KDM6A die Osteoarthritis-Symptome deutlich milderte, die Chondrozyten-Aktivität und Glykosaminoglykan-Produktion steigerte und durch epigenetische H3K27me3-Modifikationen die WNT10A-Signalübertragung unterdrückte. Die therapeutische Anwendung eines KDM6A-Inhibitors (GSK-J4) bestätigte das knorpelschützende Potenzial dieser Strategie zur Behandlung von Osteoarthritis.

THE ROLE OF LUBRICIN, IRISIN AND EXERCISE IN THE PREVENTION AND TREATMENT OF OSTEOARTHRITIS.

10.3390/ijms24065126 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:11:46
Diese Studie zielte darauf ab, die Rolle von Lubricin und Irisin bei der Prävention und Behandlung von Osteoarthritis zu analysieren, mit besonderem Fokus auf bewegungsbasierte Therapieansätze. Die Autoren führten eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, Web of Science, Google Scholar und Scopus durch, um aktuelle Forschungsergebnisse zu diesen beiden Proteinen und deren Zusammenhang mit gesundem und erkranktem Gelenkgewebe zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Lubricin als entscheidendes Glykoprotein für die Knorpelschmierung und -integrität fungiert, dessen Expression durch Gelenkbewegung gesteigert wird, während Irisin als "Sporthormon" hauptsächlich durch muskuläre Kontraktion freigesetzt wird und beide Proteine wichtige Rollen in der Knorpelhomöostase spielen. Die Studie liefert neue Erkenntnisse über die molekularen Mechanismen, durch die körperliche Aktivität zur Osteoarthritis-Prävention

SECRETIVE DERIVED FROM HYPOXIA PRECONDITIONED MESENCHYMAL STEM CELLS PROMOTE CARTILAGE REGENERATION AND MITIGATE JOINT INFLAMMATION VIA EXTRACELLULAR VESICLES.

10.1016/j.bioactmat.2023.03.017 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:11:39
Diese Studie untersuchte, ob das Sekretom von mesenchymalen Stammzellen (MSCs), die unter Sauerstoffmangel (Hypoxie) vorkonditioniert wurden, die Knorpelregeneration verbessern kann. Die Forscher verglichen die Wirkung von Sekreten aus MSCs unter normalen und hypoxischen Bedingungen sowohl in Zellkulturversuchen als auch in einem Rattenmodell mit osteochondralen Defekten, wobei sie insbesondere die Rolle extrazellulärer Vesikel (EVs) analysierten. Die Ergebnisse zeigten, dass hypoxie-vorkonditionierte MSC-Sekrete und ihre EVs bereits in geringen Dosierungen die Reparatur kritischer osteochondraler Defekte signifikant förderten und Gelenkentzündungen reduzierten. Diese therapeutischen Effekte beruhten auf der Stimulation von Chondrozytenproliferation und -migration, der Hemmung von Entzündungsprozessen und Matrixabbau sowie Veränderungen in der Zusammensetzung funktioneller Proteine und spezifischer microRNAs in

AGGRECAN AND HYALURONAN: THE INFAMOUS CARTILAGE POLYELECTROLYTES - THEN AND NOW.

10.1007/978-3-031-25588-5_1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:11:32
Diese Übersichtsarbeit fasst das historische und aktuelle Wissen über Aggrecan und Hyaluronan als zentrale Polyelektrolyte des Knorpels zusammen. Die Autoren beschreiben mittels biochemischer und genetischer Ansätze die molekulare Organisation dieser Makromoleküle in der extrazellulären Matrix, wo Aggrecan-Moleküle über spezifische Domänen-Interaktionen mit Hyaluronan und Link-Proteinen zu hochmolekularen Aggregaten organisiert werden. Die hohe negative Ladungsdichte der Glykosaminoglykane ermöglicht die charakteristischen biomechanischen Eigenschaften des Knorpels durch Hydrophilie, osmotischen Quelldruck und Flexibilität, die gemeinsam mechanische Belastungen in Gelenken abfedern. Die Studie hebt zudem die Rolle von Hyaluronan als "metabolischen Rheostat" bei Chondrozyten-Antworten während Knorpelumbau hervor und schlägt Big-Data-Ansätze für zukünftige therapeutische Entwicklungen vor.

MULTISCALE IN SILICO MODELING OF CARTILAGE INJURIES.

10.1007/978-3-031-25588-5_3 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:11:27
Diese Studie zielte darauf ab, die Mechanismen der Knorpeldegradation nach Gelenkverletzungen zu charakterisieren und vorherzusagen, um personalisierte Prognosen für die posttraumatische Arthrose zu ermöglichen. Die Forscher verwendeten einen multiskaligen In-silico-Modellierungsansatz, ergänzt durch In-vitro- und In-vivo-Experimente, um zwei Degradationsmechanismen zu untersuchen: (1) biomechanisch getriebene Degradation durch übermäßige Belastung der Matrix und (2) biochemisch getriebene Degradation durch entzündliche Zytokine. Die Ergebnisse zeigten, dass biomechanisch bedingte Knorpeldegradation lokal auf die Schadensstelle begrenzt ist, während entzündungsbedingte Degradation über die Synovialflüssigkeit alle freien Knorpeloberflächen betrifft. Die entwickelte Modellierungsmethodik könnte zukünftig für personalisierte Prognosen und Behandlungsplanung bei Gelenkverletzungen eingesetzt werden.

NA

10.7150/thno.77597 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:11:21
Diese Studie untersuchte, wie verschiedene Kulturbedingungen die therapeutische Wirksamkeit von extrazellulären Vesikeln (EVs) aus mesenchymalen Stromalzellen für die Osteoarthritis-Behandlung beeinflussen. Die Forscher verglichen ein xeno-freies Supplement (XFS) mit konventionellem fetalem Kälberserum (FBS) und testeten zusätzlich den Einfluss von Hypoxie (1% O₂) versus Normoxie (20% O₂) auf die EV-Produktion von Knochenmark-MSCs. Die Ergebnisse zeigten, dass EVs aus XFS-kultivierten Zellen eine deutlich stärkere entzündungshemmende Wirkung auf Chondrozyten hatten als FBS-EVs, wobei Hypoxie-Vorbehandlung in beiden Fällen die Wirksamkeit steigerte. Molekularanalysen identifizierten spezifische miRNAs (wie miR-145 und miR-214) in XFS-EVs, die chondroprotektive Eigenschaften besitzen und Entzündungsre

INJECTABLE AND DEGRADABLE POSS-POLYPHOSPHATE-POLYSACCHARIDE HYBRID HYDROGEL SCAFFOLD FOR CARTILAGE REGENERATION.

10.1021/acsami.2c22947 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:11:14
Diese Studie zielte darauf ab, ein injizierbares und biologisch abbaubares Hydrogel-Scaffold zu entwickeln, das die extrazelluläre Matrix von Knorpelgewebe nachahmt und mechanisch stabil genug für die Knorpelregeneration ist. Die Forscher synthetisierten ein organisch-anorganisches Hybrid-Hydrogel aus POSS-vernetztem Polyphosphat und Hyaluronsäure (POSS-PEEP/HA), welches mit humanen mesenchymalen Stammzellen (hMSCs) und optional mit TGF-β beladen wurde. Das entwickelte Hydrogel zeigte verbesserte mechanische Eigenschaften durch POSS-Einbau, gute Biokompatibilität und enzymatische Abbaubarkeit, sowie die Fähigkeit zur Adhäsion an Knorpelgewebe und Resistenz gegen zyklische Kompression. In vivo-Experimente an Ratten demonstrierten, dass das mit hMSCs beladene POSS-PEEP/HA-Scaffold die Knorpelregeneration signifikant verbesserte, wobei die zusätzliche TGF-

DOWNREGULATION OF HAS‑2 REGULATES THE CHONDROCYTE CYTOSKELETON AND INDUCES CARTILAGE DEGENERATION BY ACTIVATING THE RHOA/ROCK SIGNALING PATHWAY.

10.3892/ijmm.2023.5260 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:11:08
Diese Studie untersuchte die Rolle der Hyaluronan-Synthase-2 (HAS-2) bei der Regulation des Chondrozyten-Zytoskeletts und der Knorpeldegeneration bei Arthrose. Die Forscher verwendeten 4-Methylumbelliferon und RNA-Interferenz zur HAS-2-Downregulation und analysierten die Auswirkungen mittels RT-qPCR, Western Blot, Konfokalmikroskopie, Durchflusszytometrie sowie immunhistochemischen Methoden. Die Ergebnisse zeigten, dass eine verminderte HAS-2-Expression den RhoA/ROCK-Signalweg aktiviert, morphologische Abnormalitäten verursacht, die Expression von Zytoskelett-Proteinen reduziert und Chondrozyten-Apoptose fördert. Die Studie legt nahe, dass HAS-2 als therapeutisches Target zur Verzögerung der Knorpeldegeneration und Prävention von Arthrose dienen könnte, warnt jedoch vor der klinischen Anwendung von 4-MU aufgrund seiner knorpelsch

HYALURONIC ACID-BASED M1 MACROPHAGE TARGETING AND ENVIRONMENTAL RESPONSIVE DRUG RELEASING NANOPARTICLE FOR ENHANCED TREATMENT OF RHEUMATOID ARTHRITIS.

10.1016/j.carbpol.2023.121018 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:11:01
Diese Studie zielte darauf ab, ein gezieltes Nanopartikel-System zur verbesserten Behandlung der rheumatoiden Arthritis zu entwickeln, das spezifisch M1-Makrophagen ansteuert und umgebungsabhängig Medikamente freisetzt. Die Forscher entwickelten Nanopartikel aus Hyaluronsäure und β-Cyclodextrin mit Carbon Dots als Vernetzer, die mit dem Entzündungshemmer Dexamethason beladen wurden. Die Nanopartikel zeigten eine 3,7-fach höhere Aufnahme in M1-Makrophagen im Vergleich zu normalen Makrophagen und setzten das Medikament innerhalb von 24 Stunden durch säure- und reaktive Sauerstoffspezies-abhängigen Abbau der Hyaluronsäure frei. In vivo-Experimente bestätigten eine erfolgreiche Anreicherung in rheumatischen Gelenken mit verbesserter Entzündungshemmung und Knorpelheilung, wobei die Knorpeldicke auf 0,45 mm anstieg.

REINFORCEMENT OF HYDROGELS WITH A 3D-PRINTED POLYCAPROLACTONE (PCL) STRUCTURE ENHANCES CELL NUMBERS AND CARTILAGE ECM PRODUCTION UNDER COMPRESSION.

10.3390/jfb14060313 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:10:55
Diese Studie untersuchte, wie sich die Verstärkung von Hydrogelen mit 3D-gedruckten Polycaprolacton (PCL)-Strukturen auf die Leistung von Chondrozyten unter mechanischer Kompression auswirkt. Die Forscher testeten verschiedene Belastungsdauern und verglichen verstärkte mit unverstärkten Hydrogel-Konstrukten hinsichtlich Zellzahlen und Produktion extrazellulärer Matrix (ECM). Die Ergebnisse zeigten, dass PCL-verstärkte Hydrogele unter mechanischer Belastung höhere Zellzahlen und mehr ECM-Gehalt aufwiesen als unverstärkte Konstrukte, jedoch tendenziell mehr Faserknorpel-ähnliche (Kollagen Typ 1-positive) Matrix produzierten. Die Studie legt nahe, dass verstärkte Hydrogel-Konstrukte vielversprechend für die Knorpelregeneration sind, wobei weitere Optimierungen der mechanischen Eigenschaften erforderlich sind, um die Bildung von hyalinem Knorpel zu fördern.

IMMATURE BOVINE CARTILAGE WEAR IS DUE TO FATIGUE FAILURE FROM REPETITIVE COMPRESSIVE FORCES AND NOT RECIPROCATING FRICTIONAL FORCES.

10.1016/j.joca.2023.08.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:10:49
Diese Studie untersuchte, ob Gelenkknorpelverschleiß primär durch Reibung oder durch zyklische Kompression verursacht wird. Die Forscher testeten unreifen bovinen Gelenkknorpel in zwei verschiedenen Konfigurationen: einer stationären Kontaktfläche (SCA) mit statischer Kompression und hoher Reibung, sowie einer wandernden Kontaktfläche (MCA) mit repetitiver Kompression aber niedriger Reibung. Überraschenderweise zeigten die MCA-Proben trotz deutlich niedrigerer Reibungskoeffizienten (μ=0.020 vs. μ=0.084) signifikant mehr Oberflächenschäden und Delaminierung zwischen der oberflächlichen und mittleren Knorpelschicht. Diese Ergebnisse belegen, dass zyklische Kompression und nicht Reibung der Hauptfaktor für Knorpelverschleiß durch Ermüdungsversagen ist.

ENGINEERING CRITICAL RESIDUES OF SOX9 DISCOVERS A VARIANT WITH POTENT CAPACITY TO INDUCE CHONDROCYTES.

10.1093/stmcls/sxad066 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:10:43
Diese Studie zielte darauf ab, die Effizienz der direkten Reprogrammierung von somatischen Zellen zu Chondrozyten durch Optimierung des Transkriptionsfaktors SOX9 zu verbessern. Die Forscher führten eine systematische Alanin-Scanning-Mutagenese an funktionell kritischen Aminosäureresten in der HMG-Box und an posttranslationalen Modifikationsstellen von SOX9 durch. Sie identifizierten eine SOX9-Variante (H131A/K398A) mit Doppelmutationen, die eine signifikant erhöhte Expression chondrogener Gene bewirkte und embryonale Mausfibroblasten potent zu Chondrozyten reprogrammierte. Diese Variante zeigte eine verstärkte DNA-Bindungsaktivität im Vergleich zum Wildtyp-SOX9 und blieb in den Zellen unsumoyliert, was ihre verbesserte Funktion in der Knorpelzell-Induktion erklärt.

EFFECT OF CHOLESTEROL ON THE MECHANICAL STABILITY OF GEL-PHASE PHOSPHOLIPID BILAYERS STUDIED BY AFM FORCE SPECTROSCOPY.

10.1140/epje/s10189-023-00338-y · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:10:37
Diese Studie untersuchte den Einfluss von Cholesterol auf die mechanische Stabilität von Phospholipid-Doppelschichten, die als Grenzschmierschichten an Gelenkknorpeloberflächen fungieren. Mittels Rasterkraftmikroskopie (AFM) wurde systematisch die Durchbruchskraft gemessen, die erforderlich ist, um Doppelschichten aus gesättigten Phospholipiden (DSPC und DPPC) mit unterschiedlichen Cholesterolkonzentrationen (10% und 40%) zu durchstechen. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Cholesterol die mechanische Stabilität beider Phospholipid-Doppelschichten in der fest-geordneten Phase signifikant verringert, was unabhängig von experimentellen Parametern wie Spitzenradius, Material oder Belastungsgeschwindigkeit war. Diese Erkenntnisse tragen zum Verständnis der physiologischen Gelenkschmierung bei, da mechanisch robustere Lipidschichten eine bessere tribologische Leistung aufweisen.

PIEZO1 IS DOWNREGULATED IN GLENOHUMERAL CHONDROCYTES IN EARLY CUFF TEAR ARTHROPATHY FOLLOWING A MASSIVE ROTATOR CUFF TEAR IN A MOUSE MODEL.

10.3389/fbioe.2023.1244975 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:10:31
Diese Studie untersuchte die Rolle des mechanosensitiven Ionenkanals PIEZO1 in Knorpelzellen des Schultergelenks nach massiven Rotatorenmanschettenrissen bei Mäusen. Die Forscher analysierten sowohl die mechanische Empfindlichkeit von Chondrozyten durch chemische Aktivierung von PIEZO1 und TRPV4 als auch die PIEZO1-Expression und Kalziumsignalaktivität 14 Wochen nach der Verletzung. Die Ergebnisse zeigten, dass PIEZO1-Aktivierung die mechanische Vulnerabilität der Knorpelzellen erhöht, während nach massiven Rotatorenmanschettenrissen überraschenderweise eine signifikante Herunterregulierung der PIEZO1-Expression auftrat. Diese unerwartete Reduktion könnte durch die verminderte axiale Belastung des Gelenks nach der Entkopplung der Gelenkbiomechanik bedingt sein und liefert wichtige Erkenntnisse für therapeutische Ansätze zur Knorpelprotektion nach Rotatorenmanschetten

IMPACT OF HYALURONIC ACID INJECTION ON THE KNEE JOINT FRICTION.

10.1007/s00167-023-07602-w · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:10:25
Diese In-vitro-Studie untersuchte, ob Hyaluronsäure-Injektionen die Reibung im Kniegelenk bei fortschreitender Arthrose unter gangähnlichen Belastungen verbessern können. Die Forscher testeten zwölf menschliche Kadaver-Kniegelenke (aufgeteilt in mild und moderat arthrotische Gruppen) mit einem Pendulum-Aufbau sowie isolierte Knorpel- und Meniskusproben in einem Pin-on-Plate-Tribometer, jeweils vor und nach Hyaluronsäure-Supplementierung. Die Ergebnisse zeigten überraschenderweise, dass die Reibung nicht mit dem Grad der Arthrose anstieg und dass Hyaluronsäure weder in den Ganzkniegelenk-Tests noch in den isolierten Gewebeproben eine signifikante Reduktion der Reibung bewirkte. Die Studie stellt damit die biomechanische Grundlage der Viskosupplementation mit Hyaluronsäure zur Reibungsreduktion in arthrotischen Kniegelenken in Frage.

IMPACT OF DEGENERATION AND MATERIAL PAIRINGS ON CARTILAGE FRICTION: CARTILAGE VERSUS GLASS.

10.1002/jor.25738 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:10:19
Diese Studie untersuchte das Reibungsverhalten von degeneriertem menschlichem Knorpel unter realistischen Gangbedingungen, da bisherige Studien die charakteristischen Belastungen und Geschwindigkeiten beim Gehen nicht berücksichtigten. Mit einem dynamischen Pin-on-Plate-Tribometer wurden zwei Materialpaarungen getestet: Knorpel gegen Knorpel und Knorpel gegen Glas, jeweils mit synthetischer Synovialflüssigkeit als Schmiermittel, wobei die Knorpelproben nach der ICRS-Klassifikation in leicht und schwer degenerierte Gruppen eingeteilt wurden. Das wichtigste Ergebnis war, dass bei der Paarung Knorpel gegen Glas schwer degenerierte Proben signifikant höhere Reibungskoeffizienten zeigten als leicht degenerierte, während bei Knorpel-gegen-Knorpel-Paarungen nur geringe Unterschiede auftraten. Die Autoren empfehlen daher für In-vitro-Studien die Verwendung gangähnlicher Belast

MENISCUS-INSPIRED SELF-LUBRICATING AND FRICTION-RESPONSIVE HYDROGELS FOR PROTECTING ARTICULAR CARTILAGE AND IMPROVING EXERCISE.

10.1021/acsnano.3c10139 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:10:12
Diese Studie zielte darauf ab, ein vom Meniskus inspiriertes Hydrogel zu entwickeln, das Gelenkknorpel nach Meniskusverletzungen schützt und die Bewegungsleistung verbessert. Die Forscher entwickelten ein selbstschmierendes, reibungsresponsives Hydrogel mit eingelagerten Nanoliposomen, die Diclofenac-Natrium (entzündungshemmend) und Kartogenin (knorpelregenerierend) enthalten und diese Wirkstoffe bei mechanischer Belastung freisetzen. In Tierversuchen an Ratten zeigte das injizierbare Hydrogel günstige mechanische Eigenschaften, Ermüdungsresistenz und verlängerte Abbauzeit. Die Behandlung führte zu einer effektiven Verbesserung der Bewegungsleistung und einem besseren Schutz des Gelenkknorpels, was das Hydrogel als vielversprechenden therapeutischen Ansatz für Meniskusverletzungen ausweist.

DUAL-FUNCTIONAL INJECTABLE HYDROGEL FOR OSTEOARTHRITIS TREATMENTS.

10.1002/adhm.202302551 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:10:07
Diese Studie zielte darauf ab, ein innovatives injizierbares Hydrogel mit dualer Funktion zur Behandlung von Osteoarthritis zu entwickeln, das sowohl entzündungshemmende als auch gelenkschmierende Eigenschaften besitzt. Die Forscher synthetisierten ein Hydrogel aus modifizierter Hyaluronsäure (3-Aminophenylboronsäure-modifiziert) und Polyvinylalkohol (PVA), das durch dynamische kovalente Bindungen vernetzt wird und dadurch injizierbare, selbstheilende Eigenschaften erhält. Das entwickelte HPP-Hydrogel kann reaktive Sauerstoffspezies (ROS) abfangen und somit oxidativen Stress reduzieren, während es gleichzeitig als Gelenkschmiermittel fungiert, um Abnutzung zu verringern. Diese duale Funktionalität bietet einen vielversprechenden neuen Therapieansatz für Osteoarthritis, der sowohl die Entzündungsreaktion hemmt als auch die mechanischen Eigenschaften des Gelenks verbessert.

CHARACTERIZATION OF THE AGE-RELATED DIFFERENCES IN PORCINE ACETABULUM AND FEMORAL HEAD ARTICULAR CARTILAGE.

10.1177/19476035231214724 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:10:01
Diese Studie zielte darauf ab, die mechanischen und biochemischen Eigenschaften von Gelenkknorpel im Schweinehüftgelenk in verschiedenen Altersstadien und belastungsabhängigen Regionen zu charakterisieren. Die Forscher analysierten Knorpelproben aus Femurkopf und Acetabulum von fetalen, juvenilen und adulten Schweinen mittels biomechanischer Stresstests, biochemischer Analysen (Kollagen- und Glykosaminoglykan-Gehalt) sowie histologischen Färbungen. Die Hauptergebnisse zeigten, dass juvenile Tiere durchgehend die höchsten mechanischen Eigenschaften aufwiesen, mit 2,2- bis 7,6-fach erhöhten Relaxationsmoduln im Vergleich zu fetalem Knorpel, während sich gewichtsbelastete und nicht-gewichtsbelastete Regionen mechanisch nicht signifikant unterschieden. Diese Erkenntnisse liefern wichtige Referenzwerte für die Entwicklung und Validierung präklinischer Schweinemodelle zur Erforschung von Hüftknorpelpathologien.

NEW CONCEPT OF ORTHOSIS TREATMENT FOR KNEE OSTEOARTHRITIS: CLINICAL AND RADIOLOGICAL OUTCOMES.

10.3233/THC-230953 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:09:54
**Zusammenfassung:**

Diese Pilotstudie untersuchte die Wirksamkeit einer individuell angepassten Knie-Orthese zur Entlastung bei 10 Patienten mit Kniearthrose (mittleres Alter 57 Jahre), die das Hilfsmittel 60 Tage lang während belastender Aktivitäten trugen. Die klinischen Outcomes wurden mittels WOMAC- und VAS-Scores über 24 Monate verfolgt, während strukturelle Veränderungen durch Gelenkspaltmessung (KIDA) und MRT-basierte Knorpelvolumenanalyse erfasst wurden. Die Ergebnisse zeigten signifikante und anhaltende Verbesserungen der Gelenkfunktion (WOMAC-Verbesserung 18-31 Punkte) und Schmerzreduktion (VAS-Verbesserung 41-56 Punkte) über den gesamten Nachbeobachtungszeitraum. Allerdings konnten keine strukturellen Verbesserungen des Knorpels oder des Gelenkspalts nachgewiesen werden, was darauf hindeutet, dass

THE ACTIN CYTOSKELETON AS A REGULATOR OF PROTEOGLYCAN 4.

10.1177/19476035231223455 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:09:48
Diese Übersichtsarbeit untersuchte die Regulation von Proteoglykan 4 (PRG4) durch das Aktin-Zytoskelett in Chondrozyten der oberflächlichen Zone des Gelenkknorpels. Die Autoren führten eine umfassende Literaturrecherche zu PRG4 und der Regulation des Chondrozyten-Phänotyps durch Aktin-Organisation durch. Die Ergebnisse zeigen, dass PRG4 stark durch das Aktin-Zytoskelett reguliert wird und sowohl biochemische als auch mechanische Stimuli diese Regulation über Aktin-Signalwege beeinflussen können. Die Studie schlussfolgert, dass ein besseres Verständnis der Aktin-basierten PRG4-Regulation neue molekulare Ziele für Arthrose-Therapien identifizieren könnte, wobei weitere Forschung in nativen Zellkontexten erforderlich ist.

CALCIUM IONS HAVE A DETRIMENTAL IMPACT ON THE BOUNDARY LUBRICATION PROPERTY OF HYALURONIC ACID AND LUBRICIN (PRG-4) BOTH ALONE AND IN COMBINATION.

10.1016/j.colsurfb.2023.113741 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:09:43
Diese Studie untersuchte, wie erhöhte Kalziumkonzentrationen in der Synovialflüssigkeit bei Arthrose-Patienten die Gelenkschmierung beeinträchtigen. Die Forscher verwendeten Rasterkraftmikroskopie (AFM), um die Reibungseigenschaften von Hyaluronsäure (HA), Lubricin und deren Kombination bei verschiedenen Kalziumkonzentrationen (5-30 mM) zu messen. Die Ergebnisse zeigten, dass Kalziumionen die Schmierfähigkeit von HA und HA-Lubricin-Komplexen drastisch reduzierten, wobei dieser Effekt hauptsächlich durch Veränderungen der Hydratation der oberflächengebundenen Schichten verursacht wird. Diese Arbeit liefert erstmals experimentelle Belege für den Zusammenhang zwischen Knochendemineralisation und Knorpelabbau bei Arthrose-Entstehung.

IN VITRO DRUG RELEASE AND CARTILAGE INTERFACE LUBRICATION PROPERTIES OF BIOMIMETIC POLYMERS.

10.1016/j.jmbbm.2024.106439 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:09:37
Diese Studie zielte darauf ab, ein biomimetisches Polymer zu entwickeln, das sowohl die Gelenkschmierung verbessert als auch Medikamente kontrolliert freisetzen kann, um die Behandlung der Osteoarthritis zu optimieren. Die Forscher synthetisierten ein bürstenähnliches Molekül durch Pfropfung von Poly(2-Methyl-2-Oxazoline)-Seitenketten auf Hyaluronsäure und testeten dessen Reibungsverhalten an Knorpeloberflächen sowie die Arzneimittelfreisetzung in vitro. Das entwickelte biomimetische Lubricin zeigte exzellente Schmiereigenschaften mit einem minimalen Reibungskoeffizienten von 0,036 (vergleichbar mit natürlicher Synovialflüssigkeit) und erreichte eine maximale Medikamentenfreisetzung von 77,8% nach 72 Stunden. Diese Dual-Funktions-Strategie bietet einen vielversprechenden neuen Ansatz für die Osteoarthritis-Therapie, da sie die Limitationen herkömmlicher Hyaluronsäure-Injekt

APOPTOTIC EXTRACELLULAR VESICLES DERIVED FROM HYPOXIA-PRECONDITIONED MESENCHYMAL STEM CELLS WITHIN A MODIFIED GELATINE HYDROGEL PROMOTE OSTEOCHONDRAL REGENERATION BY ENHANCING STEM CELL ACTIVITY AND REGULATING IMMUNITY.

10.1186/s12951-024-02333-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:09:31
Diese Studie untersuchte, ob apoptotische extrazelluläre Vesikel (ApoEVs) aus hypoxisch vorkonditionierten mesenchymalen Stammzellen die Knorpelregeneration verbessern können. Die Forscher isolierten ApoEVs aus Fettgewebe-stammzellen unter Sauerstoffmangel (H-ApoEVs) und testeten deren Wirkung in vitro auf Zellproliferation, Migration und Immunmodulation, bevor sie diese mittels eines modifizierten Gelatine-Hydrogels und 3D-gedruckten Gerüsts in Gelenke einbrachten. Die Ergebnisse zeigten, dass H-ApoEVs im Vergleich zu normoxischen ApoEVs eine verstärkte Stammzellaktivität und M2-Makrophagenpolarisation bewirkten. Das entwickelte Trägersystem mit H-ApoEVs führte zu einer signifikant verbesserten Knorpelreparatur durch Aktivierung endogener Stammzellen und Schaffung eines regenerationsförderlichen Mikromilieus.

ENZYMATIC DIGESTION DOES NOT COMPROMISE SLIDING-MEDIATED CARTILAGE LUBRICATION.

10.1016/j.actbio.2024.02.040 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:09:24
Diese Studie untersuchte, wie sich Osteoarthritis-ähnliche Veränderungen der Knorpeleigenschaften auf die Gelenkschmierung unter physiologischen Gleitbedingungen auswirken. Die Forscher verwendeten enzymatisch behandelten Rinderknorpel, um OA-bedingte Gewebeveränderungen zu simulieren, und testeten dessen tribomechanische Eigenschaften in einem biofidelen Gleitmodell (CSCA-Konfiguration). Überraschenderweise zeigten sich keine Unterschiede in der gleitungsvermittelten Flüssigkeitswiederherstellung oder den Reibungskoeffizienten zwischen gesundem und OA-ähnlichem Knorpel, was darauf hindeutet, dass die natürliche Gelenkschmierung auch bei degeneriertem Knorpel erhalten bleibt. Die Haupterkenntnis war jedoch, dass OA-ähnlicher Knorpel während der Lastaufbringung deutlich höhere Gewebsdehnungen akkumulierte, was nahelegt, dass erhöhte Gewebsspannungen - und nicht reibungsbedingte

AN INJECTABLE CARTILAGE-COATING COMPOSITE WITH LONG-TERM PROTECTION, EFFECTIVE LUBRICATION AND CHONDROCYTE NOURISHMENT FOR OSTEOARTHRITIS TREATMENT.

10.1016/j.actbio.2024.03.015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:09:17
Diese Studie zielte darauf ab, ein injizierbares Knorpel-beschichtendes Kompositmaterial (HDC) aus Hyaluronsäure, dezellularisierter Knorpelmatrix und speziellen Linker-Polymeren zur zellfreien Osteoarthritis-Behandlung zu entwickeln. Die Forscher testeten das Material hinsichtlich seiner Fähigkeit zur Knorpeloberflächenbeschichtung, Langzeitretention und biologischen Wirksamkeit in einem Rattenmodell. Das HDC-Komposit bildete erfolgreich eine schützende und schmierende Schicht auf der Knorpeloberfläche, die als physikalische Barriere gegen Entzündungsfaktoren wirkte und gleichzeitig durch graduelle Nährstofffreisetzung die Chondrozytenfunktion unterstützte. Die Behandlung führte zur Wiederherstellung der Zellfunktion, verstärkter knorpelspezifischer Matrixproduktion und einer Verlangsamung der Osteoarthritis-Progression im Tiermodell.

INTRA-ARTICULAR INJECTION OF INTERLEUKIN-8 NEUTRALIZING MONOCLONAL ANTIBODY EFFECTIVELY ATTENUATES OSTEOARTHRITIS PROGRESSION IN RABBITS.

10.1177/19476035241240361 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:09:12
Diese Studie untersuchte das therapeutische Potenzial eines Interleukin-8 (IL-8) neutralisierenden monoklonalen Antikörpers zur Behandlung von Osteoarthritis. Die Forscher verwendeten ein Kaninchenmodell mit chirurgisch induzierter Osteoarthritis durch Durchtrennung des vorderen Kreuzbandes und verglichen die intraartikuläre Injektion des IL-8-Antikörpers mit Hyaluronsäure als Positivkontrolle. Die Behandlung mit dem IL-8-Antikörper zeigte eine stärkere Verlangsamung der Osteoarthritis-Progression als Hyaluronsäure, mit verbesserter Knorpelreparatur, reduzierter Synovitis und Gelenkerguss sowie besserer Gliedmaßenfunktion. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass IL-8-neutralisierende Antikörper vielversprechende therapeutische Kandidaten für die Osteoarthritis-Behandlung darstellen, wobei weitere Studien zur Mechanismusaufklärung und Langzeitsicherheit erforderlich sind.

QUANTIFICATION OF CARTILAGE POROELASTIC MATERIAL PROPERTIES VIA ANALYSIS OF LOADING-INDUCED CELL DEATH.

10.1115/1.4065194 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:09:06
Diese Studie zielte darauf ab, zu testen, ob die poroelastischen mechanischen Eigenschaften von Mausknorpel durch Analyse der belastungsinduzierten Zelltodmuster bestimmt werden können. Die Forscher setzten Knorpel-auf-Knochen-Explantate aus verschiedenen anatomischen Bereichen konstanten Belastungsbedingungen durch eine inkongruente Oberfläche aus und maßen die Zelltodareale über die Zeit. Die Ergebnisse zeigten, dass die Zelltodareale linear mit der Gewebedehnung korrelierten, welche aufgrund des poroelastischen Kriechens zeitabhängig zunahm. Mithilfe inverser Finite-Elemente-Modellierung konnten die Forscher aus den Zelltodmessungen erfolgreich die poroelastischen Materialeigenschaften des Mausknorpels berechnen, was eine neue Methode zur mechanischen Charakterisierung kleiner Knorpelproben darstellt.

ALTERNATIVE TREATMENT OF GONARTHROSIS: PROXIMAL FIBULAR OSTEOTOMY.

10.2478/prilozi-2024-0002 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:09:00
Diese Studie untersuchte die proximale Fibulaosteotomie (PFO) als alternative Behandlungsmethode für Patienten mit medialer Kniegelenkarthrose. Bei 14 Patienten (Alter 62-82 Jahre) mit schwerer Gonarthrose (Kellgren-Lawrence Grad III/IV) wurde eine Fibulaosteotomie 7 cm distal des Fibulakopfes mit Resektion eines 1 cm langen Knochenfragments durchgeführt. Die Nachuntersuchungen über 6 Monate zeigten bei allen Patienten eine deutliche Schmerzreduktion, verbesserte Kniebeweglichkeit und erhöhte Lebensqualität. Die Autoren schlussfolgern, dass die PFO eine vielversprechende, minimal-invasive Option für die mediale Kniegelenkarthrose darstellt, jedoch weitere Studien erforderlich sind, um ihren Stellenwert im Behandlungsalgorithmus zu bestimmen.

BIOMECHANICS OF THE HUMAN OSTEOCHONDRAL UNIT: A SYSTEMATIC REVIEW.

10.3390/ma17071698 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:08:56
Diese systematische Übersichtsarbeit zielte darauf ab, den aktuellen Wissensstand über das mechanische Verhalten der menschlichen osteochondralen Einheit bis 2022 zusammenzufassen. Die Autoren führten eine systematische Literaturrecherche nach PRISMA-Standards durch und wendeten ein Multi-Kriterien-Bewertungsverfahren an, um qualitativ hochwertige Studien zu identifizieren, die experimentell das mechanische Verhalten osteochondraler Gewebe der unteren Extremitäten untersuchten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Forschung hauptsächlich auf Kniegelenk und Gelenkknorpel konzentriert, wobei Kompression und Indentation die häufigsten Testmethoden darstellen und das Fibrillen-Netzwerk-verstärkte poro-viskoelastische Modell zum Standard für Knorpelbeschreibung geworden ist. Die Studie identifizierte jedoch wichtige Forschungslücken, insbesondere das Fehlen integrierter Ansätze zur gleichzeitigen Bewertung aller osteochondralen Gewebe und die

OSTEOCHONDRAL FLUID TRANSPORT IN AN EX VIVO SYSTEM.

10.1016/j.joca.2024.02.946 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:08:47
Diese Studie untersuchte den Flüssigkeitstransport zwischen Knochen und Knorpel, da Veränderungen in diesem Transport zur Entwicklung von Osteoarthrose beitragen könnten. Die Forscher verwendeten osteochondrale Proben aus Rinderfemura in einem Zwei-Kammer-Bioreaktor und testeten den Transport von 3 kDa Dextran-Tracern unter verschiedenen Belastungsbedingungen (keine Last, Vorlast oder zyklische Kompression mit 5±2% oder 10±2% Dehnung). Die Ergebnisse zeigten, dass ein Transport von Knochen zu Knorpel mit 3 kDa Molekülen stattfindet - größere Moleküle als bisher berichtet - und dass die Tracer-Konzentration im Knorpelkompartiment signifikant von der Dehnungsgröße beeinflusst wurde. Diese Erkenntnisse zum osteochondralen Flüssigkeitstransport in gesunden Geweben sind wichtig für das Verständnis der Pathomechanismen der Osteoarthrose.

THE CURRENT INSIGHTS OF MITOCHONDRIAL HORMESIS IN THE OCCURRENCE AND TREATMENT OF BONE AND CARTILAGE DEGENERATION.

10.1186/s40659-024-00494-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:08:42
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Rolle der mitochondrialen Hormesis (Mitohormesis) bei der Entstehung und Behandlung von Knochen- und Knorpeldegeneration. Die Autoren analysierten die aktuellen Erkenntnisse zu den Effektormolekülen und regulatorischen Netzwerken der Mitohormesis sowie die zugrundeliegenden Mechanismen mitochondrialer Dysfunktion bei degenerativen Erkrankungen wie Osteoarthritis, Bandscheibendegeneration und Osteoporose. Die Hauptergebnisse zeigen, dass niedrigdosierte Stressoren über verschiedene Signalwege (ROS-Bildung, mitochondriale Dynamik, Mitophagie) adaptive Stressantworten auslösen können, die zur Wiederherstellung der zellulären Homöostase beitragen. Als vielversprechende therapeutische Ansätze werden mechanische Stimulation, intermittierende Diätrestriktionen, hypoxische Präkonditionierung und niedrigdosierte toxische Substanzen identifiziert, die Mitohormesis aktivieren und degenerative

CYCLIC COMPRESSIVE LOADING INDUCES A MATURE MENISCAL CELL PHENOTYPE IN MESENCHYMAL STEM CELLS WITH AN ATELOCOLLAGEN-BASED SCAFFOLD.

10.3389/fbioe.2024.1394093 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:08:35
Diese Studie untersuchte, wie zyklische Kompressionsbelastung (CCL) die Differenzierung von mesenchymalen Stammzellen (MSCs) zu Meniskuszellen in einem Atelocollagen-basierten Meniskusersatz beeinflusst. Die Forscher extrahierten MSCs aus Meniskus, Synovium und Gelenkknorpel, kultivierten sie dreidimensional und setzten sie 7 Tage lang CCL aus, bevor sie die Genexpressionsprofile mittels RNA-Sequenzierung analysierten. Die Ergebnisse zeigten, dass CCL signifikante Transkriptom-Veränderungen induzierte, insbesondere eine Hochregulation chondrozyten-relevanter Gene wie SOX9, TGFB1 und PRG4, was zur Differenzierung der Meniskus-Vorläuferzellen zu reifen Meniskuszellen führte. Die Studie demonstriert das Potenzial mechanischer Stimulation für die Meniskusregeneration und liefert wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung von Atelocollagen-basierten Meniskusers

A BIOMIMETIC LUBRICATING NANOSYSTEM FOR SYNERGISTIC THERAPY OF OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.jcis.2024.06.009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:08:30
Diese Studie zielte darauf ab, ein biomimetisches Nanosystem zu entwickeln, das sowohl die Gelenkschmierung verbessert als auch entzündungshemmend wirkt, um Osteoarthritis synergistisch zu behandeln. Die Forscher entwickelten eine Dopamin-vermittelte Strategie, um Hyaluronsäure kontrolliert auf die Oberfläche von Metall-organischen Gerüststrukturen zu pfropfen, wodurch ein Kern-Schale-System mit hoher Arzneimittelbeladung (99%) und photothermischen Eigenschaften entstand. Das System reduzierte den Reibungskoeffizienten um 75% über mehr als 7200 Zyklen hinweg und zeigte in Zellexperimenten eine nachhaltige Medikamentenfreisetzung sowie eine kontrollierte Aufnahme durch Endozytose. Die anti-inflammatorischen Ergebnisse belegten, dass das Nanosystem katabole Proteasen und schmerzassoziierte Gene herunterreguliert, während knorpelanabole Gene hochreguliert werden, was eine vielversprechende Strategie für die praktische OA

PRG4-EXPRESSING CHONDROPROGENITOR CELLS IN THE SUPERFICIAL ZONE OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.3390/ijms25115605 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:08:23
Diese Übersichtsarbeit untersucht PRG4-exprimierende Chondroprogenitor-Zellen in der oberflächlichen Zone des Gelenkknorpels und ihre Bedeutung für die Gelenkfunktion und therapeutische Anwendungen. Die Autoren analysierten vorhandene Studien, die genetische Zellmarkierungstechnologien und transgene Modelle verwendeten, um diese Vorläuferzellen in vivo zu charakterisieren und ihr Schicksal während der Gelenkentwicklung und bei Knorpelschäden zu verfolgen. Die Ergebnisse zeigen, dass PRG4-positive Progenitorzellen essentiell für die Aufrechterhaltung der Gelenkstruktur und -funktion sind, da sie Lubricin/PRG4 zur Reibungsreduzierung produzieren. Das Verschwinden dieser Vorläuferzellen führt zu degenerativen Veränderungen im Gelenkknorpel, subchondralen Knochenanomalien und ektoper Ossifikation, was ihre zentrale Rolle in der Knorpelhomöostase und als potenzielle therapeutische Zielstruktur unter

METABOLOMIC PROFILING AND CHARACTERIZATION OF A NOVEL 3D CULTURE SYSTEM FOR STUDYING CHONDROCYTE MECHANOTRANSDUCTION.

10.1101/2024.06.10.598340 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:08:18
Diese Studie zielte darauf ab, ein neuartiges 3D-Kultursystem zu entwickeln, um die Mechanotransduktion von Chondrozyten unter physiologischen Bedingungen zu untersuchen. Die Forscher kultivierten primäre humane und bovine Chondrozyten zunächst in Alginat-Beads mit Natriumascorbat, um eine perizelluläre Matrix (PCM) zu entwickeln, und untersuchten anschließend deren metabolische Antwort auf dynamische Kompression in Agarose mittels Metabolomik. Die Ergebnisse zeigten, dass Chondrozyten in diesem System eine robuste PCM mit Kollagen VI und II entwickeln und ihren Phänotyp beibehalten. Unter mechanischer Stimulation wiesen die mit PCM ausgestatteten Chondrozyten deutlich veränderte Stoffwechselprofile auf, was dieses Kultursystem als vielversprechendes Modell für die Erforschung der Chondrozyten-Mechanotransduktion unter physiologischen Bedingungen etabliert.

MECHANICAL LOADING AND ORTHOBIOLOGIC THERAPIES IN THE TREATMENT OF POST-TRAUMATIC OSTEOARTHRITIS (PTOA): A COMPREHENSIVE REVIEW.

10.3389/fbioe.2024.1401207 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:08:10
Diese umfassende Übersichtsarbeit untersucht das Potenzial der Kombination von mechanischer Gelenkbelastung mit orthobiologischen Therapien zur Behandlung der posttraumatischen Arthrose (PTOA). Die Autoren analysierten sowohl präklinische Tierstudien als auch klinische Humanstudien zu orthobiologischen Interventionen wie plättchenreichem Plasma (PRP), Knochenmarkaspirat und mesenchymalen Stammzellen. Die Hauptergebnisse zeigen, dass dynamische mechanische Belastung (z.B. durch Laufen) das Chondrozytenverhalten positiv beeinflusst und entscheidend für die Gelenkknorpelgesundheit ist. Die Autoren hypothetisieren, dass die Integration von Mechanotransduktionswegen mit orthobiologischen Behandlungsstrategien einen Schlüssel zur Verlangsamung oder sogar Umkehrung der PTOA-Progression darstellen könnte.

METABOLIC PROFILES OF ENCAPSULATED CHONDROCYTES EXPOSED TO SHORT-TERM SIMULATED MICROGRAVITY.

10.1101/2024.07.01.601604 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:08:04
Diese Studie untersuchte die metabolischen Veränderungen in menschlichen Knorpelzellen unter simulierter Schwerelosigkeit, um die Risiken für Osteoarthritis bei Astronauten zu bewerten. Die Forscher kapselten humane Chondrozyten in Agarose-Gel ein und setzten sie mittels eines rotierenden Bioreaktors simulierter Mikrogravitation aus, wobei sie anschließend eine globale metabolomische Analyse durchführten. Von 1205 detektierten Metaboliten zeigten 497 signifikante Veränderungen, die hauptsächlich Proteinsynthese, Energiestoffwechsel, Nukleotidmetabolismus und oxidativen Katabolismus betrafen. Die beobachteten metabolischen Verschiebungen ähnelten frühen osteoarthritischen Profilen in humaner Synovialflüssigkeit, was darauf hindeutet, dass bereits kurzzeitige Schwerelosigkeit zur Entstehung von Arthrose beitragen könnte.

EFFECTIVENESS OF GELLAN GUM SCAFFOLDS LOADED WITH BOSWELLIA SERRATA EXTRACT FOR IN-SITU MODULATION OF PRO-INFLAMMATORY PATHWAYS AFFECTING CARTILAGE HEALING.

10.1016/j.ijbiomac.2024.134079 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:07:59
Diese Studie zielte darauf ab, ein Gellan-Gum-Hydrogel mit Boswellia serrata-Extrakt (BSE) als multifunktionalen Knorpelersatz zu entwickeln, der sowohl entzündungshemmende Eigenschaften als auch die Knorpelregeneration fördern soll. Die Forscher verwendeten schichtförmige Doppelhydroxid-Tonmineralien (LDH) als Trägersystem für den BSE und charakterisierten die Komposite mittels verschiedener physikochemischer, mechanischer und biologischer Methoden, einschließlich Zellkulturstudien mit mesenchymalen Stammzellen. Die Hauptergebnisse zeigten, dass BSE-beladene Komposite erfolgreich proinflammatorische Marker (COX2, PGE2, IL1β) herunterregulieren und gleichzeitig die Knorpeldifferenzierung durch Hochregulation von Kollagen II und Aggrecan fördern. Die Proteomikstudien bestätigten eine anti-inflammatorische Proteinexpression, was das Potenzial dieser Biomaterialien für die gezi

DEGRADATION OF LUBRICATING MOLECULES IN SYNOVIAL FLUID ALTERS CHONDROCYTE SENSITIVITY TO SHEAR STRAIN.

10.1002/jor.25960 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:07:52
Diese Studie untersuchte, wie der Abbau von Schmiermolekülen in der Synovialflüssigkeit die Reaktion von Chondrozyten auf mechanische Belastung beeinflusst und zur posttraumatischen Arthrose beiträgt. Die Forscher verwendeten ein ex-vivo-Modell mit Knorpelexplantaten, die einem schnellen Impact und kontinuierlicher Artikulation in verschiedenen Schmierbädern (gesunde Synovialflüssigkeit, PBS, enzymatisch behandelte Synovialflüssigkeit) ausgesetzt wurden, wobei Zelltod, Caspase-Aktivität und Scherstrain mittels konfokaler Elastographie gemessen wurden. Die Hauptergebnisse zeigen, dass der enzymatische Abbau von Hyaluronsäure oder Lubricin in der Synovialflüssigkeit zu signifikant erhöhten Schäden an Chondrozyten der mittleren Zone und verstärkten Scherstrain-Belastungen führt. Zusätzlich verändert sich die Sensitivität der Chondrozyten gegenüber mechanischer Belastung, was einen wicht

PLASTICITY COMPARISON OF TWO STEM CELL SOURCES WITH DIFFERENT HOX GENE EXPRESSION PROFILES IN RESPONSE TO COBALT CHLORIDE TREATMENT DURING CHONDROGENIC DIFFERENTIATION.

10.3390/biology13080560 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:07:46
Diese Studie untersuchte, welche mesenchymalen Stammzellen sich besser für die Knorpelregeneration eignen, indem zwei Zellquellen mit unterschiedlichen HOX-Genexpressionsmustern verglichen wurden. Zahnpulpa-Stammzellen (DPSCs, HOX-negativ) und Knochenmark-Stromazellen (BMSCs, HOX-positiv) wurden in 3D-Pellets zu Chondrozyten differenziert und mit Kobaltchlorid als Hypoxie-nachahmendem Wirkstoff vorkonditioniert. Die Ergebnisse zeigten, dass vorkonditionierte DPSCs signifikant höhere Kollagen-II- und Glykosaminoglykan-Spiegel sowie niedrigere hypertrophe Kollagen-X-Marker aufwiesen, während BMSCs weniger vorteilhafte Reaktionen zeigten. Die Studie schlussfolgert, dass DPSCs aufgrund ihrer höheren Plastizität und ihres einzigartigen HOX-negativen Expressionsmusters vielversprechendere Kandidaten für zukünftige Knorpel

CARTILAGE INTEGRITY: A REVIEW OF MECHANICAL AND FRICTIONAL PROPERTIES AND REPAIR APPROACHES IN OSTEOARTHRITIS.

10.3390/healthcare12161648 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:07:38
Diese Übersichtsarbeit untersucht die mechanischen und Reibungseigenschaften von Gelenkknorpel bei Arthrose sowie die biomechanischen Ergebnisse verschiedener Knorpelreparaturverfahren. Die Autoren führten eine Literaturanalyse durch, um sowohl die strukturellen Veränderungen des Knorpels bei Arthrose als auch die mechanischen Eigenschaften bestehender Behandlungsansätze zu bewerten. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Arthrose zu erhöhter Reibung und verringerter Belastbarkeit des Knorpels führt, was eine weitere Gewebedegradation beschleunigt. Obwohl verschiedene gelenkerhaltende Therapien entwickelt wurden, konnte bisher keine Behandlung die mechanischen Eigenschaften von gesundem Hyalinknorpel vollständig wiederherstellen, weshalb die Berücksichtigung biomechanischer Aspekte bei der Entwicklung von Reparaturverfahren von entscheidender Bedeutung ist.

A MAJOR FUNCTIONAL ROLE OF SYNOVIAL FLUID IS TO REDUCE THE RATE OF CARTILAGE FATIGUE FAILURE UNDER CYCLICAL COMPRESSIVE LOADING.

10.1016/j.joca.2024.08.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:07:33
Diese Studie untersuchte die Hypothese, dass Synovialflüssigkeit (SF) eine wichtige Schutzfunktion gegen Knorpelermüdungsschäden durch zyklische Kompressionsbelastung hat. Die Forscher testeten bovinen Knorpel unter reziproker Gleitbewegung in verschiedenen Lösungen (reine SF, PBS-Pufferlösung und SF/PBS-Verdünnungen) über 24-72 Stunden mit bis zu 16.200 Zyklen. Die Ergebnisse zeigten eine deutliche konzentrationsabhängige Schutzwirkung der Synovialflüssigkeit: Während alle Proben in reiner PBS-Lösung bereits nach 24 Stunden Schäden aufwiesen, blieben Knorpelproben in unverdünnter SF größtenteils intakt und zeigten signifikant geringere Oberflächenrauigkeit. Diese Befunde bestätigen die zentrale Rolle der Synovialflüssigkeit beim Schutz des Gelenkknorpels vor mechanischer Ermüdung unter wiederholter Belastung.

HYALURONIC ACID-BASED MICROPARTICLES WITH LUBRICATION AND ANTI-INFLAMMATION FOR ALLEVIATING TEMPOROMANDIBULAR JOINT OSTEOARTHRITIS.

10.34133/bmr.0073 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:07:25
Diese Studie zielte darauf ab, Hyaluronsäure-basierte Mikropartikel zur Behandlung der Kiefergelenksarthrose (TMJOA) zu entwickeln, die sowohl schmierende als auch entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Die Forscher stellten die Mikropartikel durch Selbstorganisation von modifizierter Hyaluronsäure her und testeten ihre Wirksamkeit sowohl in Zellkulturen als auch in Tiermodellen. Die Ergebnisse zeigten, dass die medikamentenbeladenen Mikropartikel hervorragende Schmiereigenschaften aufweisen, Knorpelzellen vor oxidativem Stress schützen und antioxidative sowie antibakterielle Aktivität besitzen. In vivo-Experimente bestätigten, dass die intraartikuläre Injektion der Mikropartikel osteoporose-ähnliche Schäden lindert, Entzündungsreaktionen unterdrückt und die Matrixregeneration bei TMJOA fördert.

ENGINEERING EXOSOMES DERIVED FROM TNF-Α PRECONDITIONED IPFP-MSCS ENHANCE BOTH YIELD AND THERAPEUTIC EFFICACY FOR OSTEOARTHRITIS.

10.1186/s12951-024-02795-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:07:20
Diese Studie untersuchte, ob eine Vorkonditionierung von mesenchymalen Stammzellen aus dem infrapatellaren Fettkörper (IPFP-MSCs) mit dem Entzündungsfaktor TNF-α sowohl die Exosomen-Produktion als auch deren therapeutische Wirksamkeit bei Osteoarthritis verbessert. Die Forscher analysierten die Exosomen-Sekretion mittels Transkriptom-Sequenzierung, qPCR und Western Blot, testeten die therapeutische Wirkung in einem Maus-Osteoarthritis-Modell und führten proteomische Analysen durch. Die Ergebnisse zeigten, dass TNF-α-Vorkonditionierung die Exosomen-Produktion über den PI3K/AKT-Signalweg und ATG16L1-Hochregulation signifikant steigerte und gleichzeitig die therapeutische Wirksamkeit durch erhöhte LRP1-Expression in den Exosomen verbesserte. Die intraartikuläre Verabreichung der vorbehandelten Exosomen führte zu einer überlegenen Verbesserung der Gelenkp

HEAT CONDUCTION SIMULATION OF CHONDROCYTE-EMBEDDED AGAROSE GELS SUGGESTS NEGLIGIBLE IMPACT OF VISCOELASTIC DISSIPATION ON TEMPERATURE CHANGE.

10.1016/j.jbiomech.2024.112307 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:07:13
Diese Studie zielte darauf ab, die thermischen Eigenschaften von Agarose-Hydrogelen zu bestimmen, die häufig für 3D-Zellkulturen von Chondrozyten verwendet werden. Die Forscher verwendeten ASTM C177-konforme Messgeräte zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit und Differenzkalorimetrie für die spezifische Wärmekapazität von 4,5% Agarose-Hydrogelen, ergänzt durch 2D-Wärmeleitungssimulationen in MATLAB. Die ermittelten Werte (Wärmeleitfähigkeit: 0,121 W/mK; spezifische Wärmekapazität: 2,85 J/g°C) zeigten große Ähnlichkeit zu den thermischen Eigenschaften von artikulärem Knorpel. Die Ergebnisse belegen, dass zyklische mechanische Belastung vernachlässigbare Temperaturanstiege verursacht und dass Agarose-Hydrogele sowohl die mechanischen als auch thermischen Eigenschaften der perizellulären Matrix von Knorpel adäquat

COLLAGEN-BASED 3D PRINTED POLY (GLYCEROL SEBACATE) COMPOSITE SCAFFOLD WITH BIOMIMICKING MECHANICAL PROPERTIES FOR ENHANCED CARTILAGE DEFECT REPAIR.

10.1016/j.ijbiomac.2024.135827 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:07:06
Diese Studie zielte darauf ab, ein biomimetisches Composite-Scaffold für die verbesserte Reparatur von Knorpeldefekten zu entwickeln und zu charakterisieren. Die Forscher kombinierten ein 3D-gedrucktes Poly(Glycerol-Sebacat)-Gerüst mit einer pro-chondrogenen Kollagen Typ I/II-Hyaluronsäure-Matrix, um ein Scaffold mit hierarchischer Porosität herzustellen. Das entwickelte Composite-Scaffold zeigte knorpelähnliche mechanische Eigenschaften (Kompressionsmodul: 167,0 kPa), ausgezeichnete Ermüdungsresistenz und eine mit der Knorpelregeneration abgestimmte Abbaurate über 4 Wochen. In vitro-Tests mit mesenchymalen Stammzellen demonstrierten eine verbesserte Zellviabilität, erhöhte Beladungseffizienz und eine effektive Chondrogenese mit reichlicher Knorpelmatrix-Ablagerung bis Tag 28.

MECHANICAL PROPERTIES AND BIOCOMPATIBILITY CHARACTERIZATION OF 3D PRINTED COLLAGEN TYPE II/SILK FIBROIN/HYALURONIC ACID SCAFFOLD.

10.1080/09205063.2024.2411797 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:07:00
Diese Studie untersuchte die Eignung eines 3D-gedruckten CSH-Scaffolds (Kollagen Typ II/Seidenfibroin/Hyaluronsäure) für das Knorpel-Tissue-Engineering. Die Forscher charakterisierten die mechanischen Eigenschaften und Biokompatibilität des Scaffolds durch Analyse der Porenstruktur, Hydrophilie, mechanischen Parameter und Zellkulturexperimente mit Chondrozyten. Das CSH-Scaffold zeigte eine poröse Netzwerkstruktur (85% Porosität), einen Elastizitätsmodul von 36,54 kPa und ausgezeichnete viskoelastische Eigenschaften, die durch etablierte Kriech- und Spannungsrelaxationsmodelle beschrieben wurden. Die Biokompatibilitätstests bestätigten eine sehr gute Zelladhäsion und -proliferation von Chondrozyten, insbesondere unter dynamischen Kompressionsbedingungen, was das Scaffold als vielversprechenden Kandidaten für die Knorpelregeneration ausweist.

CHANGES AND ASSOCIATIONS BETWEEN SYNOVIAL FLUID AND MAGNETIC RESONANCE IMAGING MARKERS OF OSTEOARTHRITIS AFTER HIGH TIBIAL OSTEOTOMY.

10.1186/s13075-024-03409-3 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:06:54
Diese explorative Studie untersuchte die mechanobiologischen Veränderungen nach hoher Tibiaosteotomie (HTO) bei 26 Patienten mit symptomatischer Kniearthrose und Varusfehlstellung. Die Forscher analysierten Synovialflüssigkeits-Biomarker mittels Multiplex-Assays und MRT-Parameter (Erguss-Synovitis-Volumen und T2-Knorpelrelaxationszeit) vor und ein Jahr nach der Operation. Ein Jahr nach HTO zeigten sich reduzierte Entzündungsmarker (IL-6, TNF-α, IL-1β) und verstärkte anabole Prozesse (EGF, PDGF-BB, FGF-2) in der Synovialflüssigkeit, begleitet von einer signifikanten Abnahme des Erguss-Synovitis-Volumens und der T2-Relaxationszeit des medialen tibiofemorale Knorpels. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Verbesserung der Kniebelastung durch HTO langfristig zu einer günstigen Veränderung der Gelenkphy

POSITIVE IMPACT OF PYROCARBON AND MECHANICAL LOADING ON CARTILAGE-LIKE TISSUE SYNTHESIS IN A SCAFFOLD-FREE PROCESS.

10.1016/j.jbiosc.2024.09.005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:06:47
Diese Studie untersuchte die Entwicklung von knorpelähnlichem Gewebe mittels eines gerüstfreien Verfahrens unter Verwendung von Pyrocarbon (PYC) als Biomaterial und mechanischer Stimulation. Primäre Maus-Chondrozyten wurden zwischen PYC-Oberflächen kultiviert und über 17 Tage zyklischer uniaxialer Kompression (0,5 Hz, 100 μm Amplitude) in einem speziell entwickelten Bioreaktor ausgesetzt. Die histologischen und immunhistochemischen Analysen zeigten, dass PYC die Expression knorpeltypischer Matrixkomponenten (Glykosaminoglykane, Kollagen Typ II, Aggrecan) förderte, wobei die dynamischen Bedingungen zu dichteren und kohäsiveren Konstrukten führten. Die Kombination aus PYC-Biomaterial und mechanischer Stimulation erzeugte Konstrukte mit niedrigerer Elastizität und höherer Viskosität, wodurch ein erhöhter Dämpfungsfaktor erreicht wurde, der den mechanischen Eigenschaften von natürlichem

COMPARISON OF SITE-SPECIFIC TENSILE, COMPRESSIVE, AND FRICTION PROPERTIES OF HUMAN TIBIOFEMORAL JOINT CARTILAGE AND THEIR RELATIONSHIP TO DEGENERATION.

10.1016/j.jbiomech.2024.112386 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:06:41
Diese Studie zielte darauf ab, die Zug-, Druck- und Reibungseigenschaften von Gelenkknorpel an verschiedenen Stellen des Tibiofemoralgelenks zu charakterisieren und deren Zusammenhang mit Knorpeldegeneration zu untersuchen. Die Forscher untersuchten Knorpelproben von fünf menschlichen Kniegelenken mittels Zugversuchen (155 Proben) und osteochondralen Stanzen (40 Proben), wobei sie die mechanischen Eigenschaften bestimmten und nach OARSI-Graden klassifizierten. Die Ergebnisse zeigten deutliche standortspezifische Unterschiede: der mediale Femur war zugbelastungstoleranter als der laterale, die laterale Tibia wies einen niedrigeren Kompressionsmodul auf, und die mediale Tibia hatte höhere Reibungskoeffizienten im Vergleich zu den femoralen Kondylen. Während nur die Kompressionseigenschaften mit zunehmendem OARSI-Grad verschlechterten, blieben Zug- und Reibungseigensch

WEIGHTLESSNESS DAMAGED THE ULTRASTRUCTURE OF KNEE CARTILAGE AND QUADRICEPS MUSCLE, AGGRAVATED THE DEGENERATION OF CARTILAGE.

10.21037/aoj-24-6 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:06:35
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen simulierter Schwerelosigkeit auf die Ultrastruktur von Knieknorpel und Quadrizepsmuskel bei Ratten mittels Schwanzaufhängung über 14 und 28 Tage. Die Forscher verwendeten Transmissionselektronenmikroskopie, MRT-T2-Mapping, biomechanische Nanoindentation und ELISA-Analysen zur Bewertung struktureller Veränderungen, Entzündungsmarker und mechanischer Eigenschaften. Die Ergebnisse zeigten bereits nach 14 Tagen mitochondriale Schäden in Knorpel und Muskel, reduzierte Muskel-Mitochondrienaktivität und erhöhte Entzündungsfaktoren im Synovialfluid, die sich bis Tag 28 deutlich verschlechterten. Schwerelosigkeit führte zu progressiver Knorpeldegeneration mit verringertem Elastizitätsmodul und Härte, Oberflächenschäden und reduzierter Kollagen-II-Expression, was die klinische Relevanz für langzeitbettlägerige

METABOLIC PROFILES OF ENCAPSULATED CHONDROCYTES EXPOSED TO SHORT-TERM SIMULATED MICROGRAVITY.

10.1007/s10439-024-03667-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:06:29
Diese Studie untersuchte, wie sich simulierte Schwerelosigkeit auf den Stoffwechsel von Knorpelzellen auswirkt und ob dies das Osteoarthritis-Risiko bei Astronauten erhöhen könnte. Die Forscher kultivierten menschliche Chondrozyten in Agarose-Gel-Konstrukten, die die Knorpel-Mikroumgebung nachahmen, und setzten diese vier Tage lang in einem Rotating Wall Vessel Bioreaktor simulierter Mikrogravitation aus, bevor sie eine umfassende metabolomische Analyse mittels Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie durchführten. Die Ergebnisse zeigten signifikante Veränderungen in 497 Stoffwechselprodukten, insbesondere in Bereichen wie Glutathion-, Stickstoff- und Histidin-Metabolismus sowie Proteinsynthese und Energiestoffwechsel. Bemerkenswert ist, dass diese metabolischen Veränderungen denen bei früher Osteoarthritis ähnelten, was darauf hindeutet, dass bereits kurzzeitige Schwere

MORPHOLOGY OF THE CALCANEOFIBULAR LIGAMENT REFLECTS DEGENERATION OF THE TALONAVICULAR ARTICULAR SURFACE: A CADAVER STUDY.

10.3390/jcm13247565 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:06:22
Diese Kadaverstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen der Morphologie von Sprunggelenksbändern und der Degeneration von Gelenkflächen bei 50 Füßen japanischer Kadaver. Die Forscher maßen Länge, Breite und Dicke von sechs verschiedenen Bändern und bewerteten makroskopisch die Degeneration der talonavikulären Gelenkfläche. Als Hauptergebnis zeigte sich, dass nur die Breite des Ligamentum calcaneofibulare (CFL) signifikant mit der talonavikulären Gelenkdegeneration korrelierte - mit einer Sensitivität von 75% und Spezifität von 83,3% bei einem Grenzwert von 8,7 mm Breite. Die Studie belegt somit, dass eine verbreiterte CFL-Morphologie als Indikator für eine talonavikuläre Arthrose dienen kann.

A SHEAR-RESPONSIVE AND LUBRICATING HYALURONIC ACID-CHONDROITIN SULFATE-DECELLULARIZED MATRIX HYDROGEL FOR ARTICULAR CARTILAGE REGENERATION.

10.1016/j.carbpol.2024.123171 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:06:17
Diese Studie zielte darauf ab, ein scherkraftresponsives und schmierendes Hydrogel für die Gelenkknorpelregeneration zu entwickeln, das den dynamischen Belastungen im Gelenk standhalten kann. Die Forscher entwickelten ein injizierbares, dual-vernetztes Hydrogel aus oxidierter Hyaluronsäure (OHA), modifizierter Hyaluronsäure (HA-ADH), oxidiertem Chondroitinsulfat (OCHS) und dezellularisierter extrazellulärer Matrix (DECMMA), wobei die dynamische Vernetzung durch Aldehyd-Amino-Reaktionen und die kovalente Vernetzung durch DECMMA erfolgte. Das Hydrogel zeigte hervorragende mechanische Eigenschaften mit Injizierbarkeit und Selbstheilungsfähigkeit, während die DECMMA-Fasern unter Scherkraft ausrichtbar waren und dem Material schmierende Eigenschaften verliehen. In vitro- und in vivo-Experimente bestätigten die Biokompatibilität, die Förderung der Chondrozytenmigration und Stammzelldiffer

IMPLANTATION OF HEPARIN-CONJUGATED FIBRIN HYDROGEL FOR LOCAL DEFECTS OF CARTILAGE IN KNEE OSTEOARTHRITIS: A CASE REPORT.

10.2147/IMCRJ.S483485 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:06:11
Diese Fallstudie untersuchte die Wirksamkeit eines Heparin-konjugierten Fibrin-Hydrogels zur Behandlung lokaler Knorpeldefekte bei Kniearthrose. Bei einem 46-jährigen Mann mit einem lokalisierten Knorpeldefekt wurde das Hydrogel implantiert und der Patient über ein Jahr mittels Funktionstests, MRT-Bildgebung und Nebenwirkungsmonitoring nachverfolgt. Die Ergebnisse zeigten eine erfolgreiche Einheilung des Hydrogels mit Remodeling zu hyalin-ähnlichem Knorpel und deutlicher Verbesserung des geschädigten Knieknorpels. Der Vergleich der MRT-Aufnahmen vor dem Eingriff und nach einem Jahr bestätigte die Effektivität dieser Technologie zur Knorpelregeneration.

FRICTION OF OSTEOARTHRITIC CARTILAGE WITH PATIENT-SPECIFIC SYNOVIAL FLUID: EFFECT OF DIFFERENT LOADING CONDITIONS.

10.1016/j.ocarto.2025.100568 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:06:06
Diese Studie untersuchte die Reibungskoeffizienten von degeneriertem menschlichem Knorpel unter verschiedenen Belastungsbedingungen, um herauszufinden, welche Belastungen die höchste Reibung verursachen. Die Forscher verwendeten Knorpelproben von sechs Patienten mit Kniegelenkersatz und testeten diese mit patientenspezifischer Synovialflüssigkeit in einem Tribometer unter vier physiologischen Belastungsregimen, die alltägliche Aktivitäten simulierten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Standphasen-Belastung initial die niedrigste Reibung aufwies, aber über die Zeit den stärksten Anstieg um 276% verzeichnete, während bei Schwungphasen-Belastung die Reibung konstant niedrig blieb. Die Studie demonstrierte, dass arthrotische Synovialflüssigkeit trotz Erkrankung ausreichend ist, um niedrige Knorpelreibung zu gewährleisten, wobei die Reibungseigenschaften stark von der Belastungsart abhängen

DYNAMIC COMPRESSION MODULATES ANABOLIC AND CATABOLIC ACTIVITY IN CHONDROCYTE SEEDED AGAROSE CONSTRUCTS.

10.1016/j.jbiomech.2025.112598 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:06:00
Diese Studie untersuchte, wie dynamische Kompression sowohl die aufbauenden (anabolen) als auch abbauenden (katabolen) Stoffwechselprozesse in Knorpelzellen beeinflusst. Die Forscher kultivierten bovine Chondrozyten in Agarose-Gelen und setzten sie verschiedenen Kompressionsstärken (0-15%) aus, wobei sie die Anabolismus-Marker ([³H]-Prolin und [³⁵S]-Sulfat-Einbau) und die Katabolismus-Aktivität (MMP-13) analysierten. Die Ergebnisse zeigten, dass niedrige bis moderate Kompression (2,5-5%) die anabole Aktivität steigerte bei minimaler katabolen Antwort, während hohe Kompression (15%) zu verstärktem Abbau und reduzierter Knorpelmatrix-Synthese führte. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung optimierter mechanischer Belastungsprotokolle für das Tissue Engineering von Knorpelgewebe.

CORRECTION: INTENSITY-DEPENDENT EFFECT OF TREADMILL RUNNING ON LUBRICIN METABOLISM OF RAT ARTICULAR CARTILAGE.

10.1186/s13075-025-03521-y · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:05:53
Ich kann leider keine Zusammenfassung erstellen, da nur der Titel zur Verfügung steht und kein Abstract bereitgestellt wurde (Abstract: NA). Der Titel deutet auf eine Korrektur einer Studie hin, die den intensitätsabhängigen Effekt von Laufbandtraining auf den Lubricin-Stoffwechsel im Gelenkknorpel von Ratten untersuchte. Lubricin ist ein wichtiges Schmiermittelprotein in Gelenken, das für die reibungslose Gelenkfunktion essentiell ist. Für eine vollständige Zusammenfassung von Studienziel, Methoden und Ergebnissen wäre das ursprüngliche Abstract der korrigierten Publikation erforderlich.

EFFICACY AND SAFETY OF INTRA-ARTICULAR THERAPY WITH CROSS-LINKED HYALURONIC ACID IN PATIENTS WITH KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.3390/ph18030302 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:05:48
Diese prospektive Beobachtungsstudie untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit einer einmaligen intraartikulären Injektion von quervernetzter hochmolekularer Hyaluronsäure (DIART ONE 90 mg) bei 50 Patienten mit Kniearthrose. Die Forscher verwendeten verschiedene klinische Scores, darunter den KOOS als primären Endpunkt sowie Schmerz-, Funktions- und Lebensqualitätsmessungen als sekundäre Parameter über 12 Monate. Die Ergebnisse zeigten statistisch signifikante klinische Verbesserungen nach 3 und 6 Monaten, wobei der Nutzen nach 12 Monaten nachließ, während funktionelle und psychologische Vorteile über den gesamten Studienzeitraum anhielten. Als einzige Nebenwirkung traten Injektionsschmerzen auf, weshalb die Autoren das Präparat als effektive Behandlungsoption für leichte bis moderate Kniearthrose bewerten.

CROSSLINKING SUBSTRATE REGULATES FRICTIONAL PROPERTIES OF TISSUE-ENGINEERED CARTILAGE AND CHONDROCYTE RESPONSE TO LOADING.

10.1038/s43246-025-00781-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:05:42
Diese Studie untersuchte, wie verschiedene Vernetzungssubstrate die Reibungseigenschaften von Hydrogelen für die Knorpelregeneration beeinflussen. Die Forscher verwendeten Gelatine-Methacryloyl- und Hyaluronsäure-Methacrylat-Hydrogele, die auf hydrophoben (Polytetrafluorethylen) versus hydrophilen (Glas) Substraten photovernetzt und anschließend biaxialer mechanischer Belastung ausgesetzt wurden. Hydrogele, die auf hydrophoben Substraten vernetzt wurden, zeigten deutlich niedrigere Reibungskoeffizienten und bessere Selbstschmierung durch Wasserabgabe. Unter mechanischer Stimulation entwickelten sich in den reibungsarmen Konstrukten hochwertigerer hyaliner Knorpel, was die klinische Bedeutung der Substratauswahl für die Knorpelregeneration unterstreicht.

EXPRESSION OF MIR-92A IN GREEN TEA EGCG PRECONDITIONED ADIPOSEDERIVED STEM CELLS AMELIORATES INFLAMMATORY RESPONSE AND INCREASES CARTILAGE REGENERATION IN RA RATS THROUGH KLF4/IL-17/MMP-2 AXIS MODULATION.

10.2174/0115665232339721250313075146 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:05:36
Diese Studie untersuchte, ob mit Grüntee-EGCG und miR-92a vorkonditionierte Adipose-derived Stammzellen (ADSCs) eine verbesserte Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA) ermöglichen. Die Forscher verwendeten sowohl In-vitro-Zellmodelle als auch ein Kollagen-induziertes Arthritis-Rattenmodell, wobei verschiedene Behandlungsgruppen mit unkonditionierten und vorkonditionierten Stammzellen verglichen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass EGCG- und miR-92a-vorkonditionierte ADSCs signifikant bessere therapeutische Effekte erzielten als unkonditionierte Zellen, einschließlich reduzierter Gelenkentzündung, verbesserter Knorpelregeneration und Modulation des KLF4/IL-17/MMP-2-Signalwegs. Diese Befunde deuten darauf hin, dass die Vorkonditionierung von Stammzellen ein vielversprechender Ansatz zur Verbesserung der zellbasierten RA-Therapie

THREE-DIMENSIONAL BIOPRINTING OF GROWTH DIFFERENTIATION FACTOR 5-PRECONDITIONED MESENCHYMAL STEM CELL-DERIVED EXOSOMES FACILITATES ARTICULAR CARTILAGE ENDOGENOUS REGENERATION.

10.1021/acsnano.4c13492 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:05:29
Diese Studie zielte darauf ab, die Knorpelregeneration durch GDF-5-vorkonditionierte Exosomen aus mesenchymalen Stammzellen zu verbessern. Die Forscher konditionierten synoviale mesenchymale Stammzellen mit Wachstumsdifferenzierungsfaktor 5 (GDF-5) vor, um therapeutisch wirksamere Exosomen (G-Exos) zu erzeugen, die anschließend mittels 3D-Bioprinting in ein Glycyrrhizinsäure/Hyaluronsäure-Gerüst eingebettet wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass G-Exos über den miR-383-3p/KDM2A/SOX2-Signalweg die Chondrogenese fördern und die biogedruckten Scaffolds sowohl in vitro als auch in vivo (Rattenmodell) eine signifikante Knorpelregeneration bewirkten. Diese zellfreie Strategie stellt einen vielversprechenden Ansatz für die Reparatur von Gelenkknorpeldefekten dar.

GLUCOSAMINE SULPHATE ENDORSED IBUPROFEN NANOCRYSTALS BURDENED POLYMERIC GEL DEMONSTRATED MULTIDIMENSIONAL ANTI-INFLAMMATORY AND CARTILAGE PROTECTIVE POTENTIAL IN EXPERIMENTAL KNEE OSTEOARTHRITIS: IN VITRO AND IN VIVO STUDIES.

10.1016/j.ijpharm.2025.125660 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:05:23
Diese Studie untersuchte das therapeutische Potenzial eines neuartigen Glucosamin-Sulfat-verstärkten Ibuprofen-Nanokristall-Gels (IBU-GS-NCS Gel) zur Behandlung experimenteller Kniearthrose. Die Forscher entwickelten Nanokristalle mittels Anti-Lösungsmittel-Präzipitation und testeten das formulierte Gel sowohl in vitro (Hautpermeation an Rattenhaut) als auch in vivo (Arthrose-Rattenmodell) mit radiologischen, histologischen und molekularbiologischen Analysemethoden. Das IBU-GS-NCS Gel zeigte eine 1,87-fach erhöhte Hautpermeation im Vergleich zu herkömmlichem Ibuprofen-Gel und demonstrierte in behandelten Ratten eine deutliche Knorpelregeneration sowie signifikante Reduktionen der Entzündungsmarker COX-2, TNF-α und IL-1β. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Nanokristall-Formulierung sowohl entzündungshemmende als auch kn

ELEVATED CONTACT STRESSES COMPROMISE ACTIVITY-MEDIATED CARTILAGE REHYDRATION BUT NOT LUBRICATION.

10.1007/s10439-025-03708-z · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:05:17
Diese Studie untersuchte, wie erhöhte Kontaktspannungen (simuliert durch Adipositas-bedingte Belastungen) die Rehydrierung und Schmierung von Gelenkknorpel während der Bewegung beeinflussen. Die Forscher verwendeten ovines Kniegelenkknorpel-Explantate und testeten diese unter verschiedenen Kontaktspannungen (0,2-0,8 MPa) mit einem speziellen biomechanischen Testverfahren (CSCA). Die Hauptergebnisse zeigten, dass erhöhte Kontaktspannungen die aktivitätsbedingte Rehydrierung des Knorpels signifikant beeinträchtigen und zu verstärkter Kompression führen, jedoch überraschenderweise die außergewöhnlichen Schmiereigenschaften des Knorpels nicht negativ beeinflussen. Diese Befunde deuten darauf hin, dass Adipositas primär durch mechanische Kompression und Deformation des Knorpelgewebes - und nicht durch verschlechterte Reibungseigenschaften - zur Knorpeldysfunktion und erhöhtem Arthrose-

FROM FLUCTUATIONS TO STABILITY: IN-SITU CHONDROCYTE RESPONSE TO CYCLIC COMPRESSIVE LOADING.

10.1016/j.jbiomech.2025.112734 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:05:09
Diese Studie untersuchte das Verhalten von Chondrozyten (Knorpelzellen) während zyklischer mechanischer Belastung mittels hochauflösender Bildgebungstechniken in Echtzeit. Die Forscher entwickelten ein Protokoll zur Erfassung von Zellvolumen, -form und -oberfläche während kritischer Momente maximaler und minimaler Gewebespannung. Die Ergebnisse zeigten, dass das Chondrozytenvolumen in den ersten 20 Belastungszyklen zyklisch schwankte (Zunahme um bis zu 4% bei Belastung, Abnahme um bis zu 8% bei Entlastung), sich jedoch nach etwa 100 Zyklen stabilisierte und zu Grundwerten zurückkehrte. Diese Erkenntnisse verdeutlichen die Bedeutung dynamischer Umgebungen für das Verständnis der zellulären Biomechanik von Knorpelgewebe und liefern wichtige Einblicke in die Mechanotransduktion von Chondrozyten.

LOAD ACTIVATED FGFR AND BETA1 INTEGRINS TARGET DISTINCT CHONDROCYTE MECHANO-RESPONSE GENES.

10.1016/j.matbio.2025.05.002 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:05:03
Diese Studie untersuchte, ob verschiedene Oberflächenrezeptoren von Chondrozyten bei mechanischer Belastung unterschiedliche Gene aktivieren oder ob sie auf dieselben Zielgene wirken. Die Forscher verwendeten tissue-engineerten Knorpel aus murinen und humanen Chondrozyten, den sie dynamischer Kompression mit oder ohne FGFR-Hemmung aussetzten, sowie β1-Integrin-defiziente Chondrozyten zum Vergleich. Die Ergebnisse zeigten, dass belastungsaktivierte FGFR-Signalwege und β1-Integrine spezifische, unterschiedliche Gensets regulieren - FGFR kontrollierte Gene wie FOSL1, ITGA5, BMP2 und PTGS2, während β1-Integrine hauptsächlich INHBA-Expression steuerten. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Möglichkeiten für pharmakologische Interventionen zur gezielten Modulation der Chondrozyten-Mechanoantwort mit therapeutischem Potenzial für Osteoarthritis-Behandlungen.

AN OSTEOCHONDRAL TISSUE-MIMICKING HYDROGEL-SCAFFOLD DI-BLOCK PATCH FOR RAPID REPAIR OF FOCAL LOAD-BEARING CARTILAGE LESIONS.

10.1002/adhm.202500253 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:04:56
Diese Studie zielte darauf ab, einen biomimetischen Hydrogel-Titan-Scaffold (Gel-Ti) Patch für die schnelle Reparatur fokaler lastragender Knorpelläsionen zu entwickeln, um eine progressive Knorpeldegeneration zu verhindern. Der zweischichtige Patch besteht aus einer Hydrogelschicht mit knorpelähnlichen mechanischen Eigenschaften und einer porösen Titanschicht, die über eine robuste Grenzfläche miteinander verbunden sind und die Integration mit dem subchondralen Knochen ermöglichen. In Kaninchen- und Hundemodellen zeigte der Gel-Ti Patch eine effektive und schnelle Reparatur lastragender Knorpeldefekte mit chondroprotektiven Effekten und langfristiger Sicherheit, im Gegensatz zu herkömmlichen UHMWPE-Patches, die progressive Knorpelzerstörung verursachten. Diese Entwicklung bietet einen vielversprechenden Ansatz zur sofortigen Wiederherstellung der Belastbarkeit fokaler Knorpelschäden und könnte damit die weitere Verschlechterung von Kn

DESIGN AND EVALUATION OF A CROSSLINKED CHITOSAN-BASED SCAFFOLD CONTAINING HYALURONIC ACID FOR ARTICULAR CARTILAGE RECONSTRUCTION.

10.3390/molecules30102202 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:04:50
Diese Studie zielte darauf ab, gefriergetrocknete Hydrogele basierend auf Chitosan (CHT) und Hyaluronsäure (HA) für die Knorpelrekonstruktion zu entwickeln und zu bewerten. Die Forscher vernetzten die Chitosan-basierten Gele mit oxidiertem Maltodextrin (MDO) vor der Gefriertrocknung und analysierten anschließend die physikochemischen und mechanischen Eigenschaften der porösen Gerüste mittels verschiedener Testverfahren. Die vernetzten Gerüste zeigten reduzierte Quellung, langsamere Abbauprozesse und erhöhte Steifigkeit im Vergleich zu unvernetzten Kontrollen, wodurch MDO als effektiver Vernetzer bestätigt wurde. Zusätzlich demonstrierten die Gerüste erfolgreiche Arzneimittelfreisetzung (Ciprofloxacin), keine Zytotoxizität und verbesserte mechanische Eigenschaften, was sie zu vielversprechenden Kandidaten für das Knorpel-Tissue-Engineering macht.

AN ORGAN-ON-CHIP PLATFORM FOR STRAIN-CONTROLLED, TISSUE-SPECIFIC COMPRESSION OF CARTILAGE AND MINERALIZED OSTEOCHONDRAL INTERFACE TO STUDY MECHANICAL OVERLOADING IN OSTEOARTHRITIS.

10.1002/adhm.202501588 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:04:44
Diese Studie zielte darauf ab, eine Organ-auf-Chip-Plattform zu entwickeln, um die mechanischen Belastungen an der osteochondralen Grenzschicht zu simulieren und deren Rolle bei der Osteoarthrose-Entstehung zu untersuchen. Die Forscher konstruierten ein osteochondrales Einheits-Chip-System mit zusammengesetzten Knorpel-Knochen-Mikrogeweben, das gewebespezifische Kompressionsbelastungen ermöglicht und analysierten die Reaktionen mittels Einzelzell-RNA-Sequenzierung. Bei übermäßiger mechanischer Belastung zeigten sich klinisch relevante Veränderungen wie eine erhöhte Kalziumkristall-Freisetzung, veränderte Ribosomen-Biogenese und aktivierte Apoptose-Signalwege, wie sie auch bei Osteoarthrose-Patienten beobachtet werden. Das entwickelte Modell bietet somit eine wertvolle Plattform zur Erforschung der molekularen Mechanismen der mechanisch induzierten Knorpeldegeneration und zur Identifizierung

THE EFFICACY OF MICROFRACTURE COMBINED WITH EXTRACORPOREAL SHOCK WAVE THERAPY AND HYALURONIC ACID INJECTIONS FOR TREATING OSTEOCHONDRAL LESION OF THE TALUS AND ITS IMPACT ON EARLY REHABILITATION: A RETROSPECTIVE CASE STUDY.

10.1053/j.jfas.2025.05.020 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:04:37
Diese retrospektive Fallstudie untersuchte die Wirksamkeit einer kombinierten Therapie aus extrakorporaler Stoßwellentherapie (ESWT) und Hyaluronsäure-Injektionen zur Behandlung von Belastungsschmerzen nach arthroskopischer Mikrofrakturierung bei osteochondralen Läsionen des Talus. 42 Patienten mit postoperativen Gehschmerzen erhielten fünf wöchentliche ESWT-Sitzungen gefolgt von intraartikulären Hyaluronsäure-Injektionen, wobei Schmerz (VAS) und Funktionsfähigkeit (AOFAS-Score) vor Behandlungsbeginn, sechs Wochen nach Abschluss und bei der finalen Nachuntersuchung evaluiert wurden. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Reduktion des VAS-Scores von 7,16 ± 1,54 auf 2,11 ± 1,09 und eine Verbesserung des AOFAS-Scores von 67,78 ± 13,87 auf 93,54

JUST A BREATH AWAY: CONSIDERATIONS FOR OXYGEN IMBALANCES IN OSTEOARTHRITIS.

10.1080/03008207.2025.2530013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:04:30
Diese Übersichtsarbeit untersucht die zentrale Rolle der Sauerstoffverfügbarkeit bei der Entstehung und dem Fortschreiten von Arthrose (OA), wobei sowohl degenerative als auch posttraumatische Formen betrachtet werden. Die Autoren analysieren systematisch die komplexen Sauerstoffdynamiken im avaskulären Knorpelgewebe, das auf ein streng reguliertes hypoxisches Milieu angewiesen ist, sowie die Auswirkungen von Sauerstoffungleichgewichten auf den Chondrozytenstoffwechsel und die HIF-1α-Signalwege. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Störungen der Sauerstoffhomöostase - sowohl durch verminderte als auch erhöhte Sauerstoffspannung - zu verstärkter ROS-Produktion und Knorpeldegeneration führen können. Darüber hinaus werden innovative therapeutische Ansätze wie sauerstoffsensitive Nanopartikel, ROS-responsive Gerüstmaterialien und sauerstoffgenerierende Biomaterialien als vielversprechende stadienspez

COMPARATIVE EFFICACY AND SAFETY OF TWO DIFFERENT FORMULATIONS OF LINEAR HYALURONIC ACID IN PATIENTS WITH KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.3390/ph18071065 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:04:24
Diese prospektive Beobachtungsstudie untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit von zwei verschiedenen linearen Hyaluronsäure-Formulierungen (Hyalubrix 30 mg/2 ml und Diart 1,8%/2 ml) bei 70 Patienten mit Kniearthrose. Die Patienten erhielten drei intraartikuläre Injektionen und wurden über 6 Monate nachverfolgt, wobei funktionelle Parameter (KOOS-Score, VAS-Schmerzskala), Mobilität und Lebensqualität evaluiert wurden. Beide Hyaluronsäure-Präparate zeigten nach 3 Monaten statistisch signifikante Verbesserungen aller klinischen Parameter im Vergleich zur Kontrollgruppe, ohne relevante Nebenwirkungen. Die Studie belegt, dass beide HA-Formulierungen sichere und effektive Therapieoptionen für die Kniearthrose darstellen und positive Effekte auf Schmerzreduktion, Funktion und emotionales Wohlbefinden haben.

INSIGHTS INTO THE DYSFUNCTIONAL COMMUNICATION SWITCHES TARGETING OSTEOCYTE MECHANOTRANSDUCTION AND LACUNAR-CANALICULAR GENE NETWORK IN PATHOGENESIS OF OSTEOARTHRITIS.

10.1002/jgm.70031 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:04:19
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Rolle von Osteozyten und deren Kommunikationsnetzwerken in der Pathogenese der Osteoarthritis (OA), mit besonderem Fokus auf die Mechanotransduktion und das lakunär-kanalikuläre System im subchondralen Knochen. Die Autoren analysierten systematisch die mechanosensitiven Strukturen der Osteozyten und identifizierten dysregulierte Gene im lakunär-kanalikulären System, die zur OA-Entstehung und -Progression beitragen. Als Hauptergebnis werden neue molekulare Zielstrukturen wie Kindlin-2, PIEZO1 und Netrin-1 vorgestellt, die vielversprechende therapeutische Ansatzpunkte darstellen. Die Studie schlägt einen multi-target Therapieansatz vor, der Mechanobiologie, RNA-basierte Therapien und Nanotechnologie integriert, um innovative OA-Behandlungsstrategien zu entwickeln.

LUBRICATING NANO/MICRO PARTICLES FOR OSTEOARTHRITIS THERAPY.

10.1039/d5mh01105a · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:04:13
Diese Übersichtsarbeit untersucht das Potenzial von schmierenden Nano- und Mikropartikeln als innovative Therapieoption für die Osteoarthritis-Behandlung. Die Autoren analysieren systematisch die pathophysiologischen Mechanismen des Schmierungsversagens bei Osteoarthritis und bewerten aktuelle klinische Interventionen, wobei sie sich besonders auf natürliche biologische Schmierstoffe konzentrieren. Als Hauptergebnis werden aktuelle Fortschritte in der Entwicklung schmierender Nanopartikel dargestellt, mit besonderem Fokus auf Materialauswahl, Partikelgröße, Oberflächenmodifikation und die Integration von Wirkstofffreisetzungsstrategien. Die Studie bietet neue Perspektiven für die rationale Entwicklung und Anwendung dieser Partikel zur Wiederherstellung der Gelenkschmierung bei Osteoarthritis-Patienten.

Β-SITOSTEROL PRECONDITIONING ENHANCES THE RESISTANCE OF BMSCS AND CHONDROCYTE TO OXIDATIVE STRESS AND PROMOTES CARTILAGE REPAIR IN OSTEOARTHRITIS.

10.1186/s13287-025-04613-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:04:07
Diese Studie untersuchte das Potenzial von β-Sitosterol zur Verbesserung der antioxidativen Kapazität von Stammzellen für die Osteoarthritis-Therapie. Die Forscher testeten die schützenden Effekte von β-Sitosterol auf Knochenmarksstammzellen (BMSCs) und Chondrozyten unter oxidativem Stress in vitro sowie die therapeutische Wirksamkeit in einem Kaninchen-Osteoarthritis-Modell durch histologische und immunhistochemische Analysen. Die Ergebnisse zeigten, dass β-Sitosterol die Zellviabilität signifikant erhöhte, die Expression knorpelspezifischer Gene (COL2A1, Aggrecan) steigerte, die Matrixdegradation (MMP13) hemmte und die Mitochondrienfunktion unter oxidativem Stress schützte. BMSCs, die mit β-Sitosterol vorbehandelt wurden, demonstrierten eine verbesserte Knorpelregeneration im Tiermodell, was auf das therapeutische Potenzial dieser Substanz für stammzellbasierte Osteoarthritis-

PLATELET-RICH PLASMA ENHANCES LOCAL HOMING OF UMBILICAL CORD-DERIVED MESENCHYMAL STEM CELLS TO ARTICULAR CARTILAGE BY INCREASING THE QUANTITY AND ACTIVATION OF INTEGRIN Ꞵ1.

10.1186/s13287-025-04593-y · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:04:00
Diese Studie untersuchte, wie Thrombozytenreiches Plasma (PRP) die Adhäsion von Nabelschnur-mesenchymalen Stammzellen (UC-MSCs) an Knorpelgewebe verbessert und dadurch die Knorpelregeneration fördert. Die Forscher führten In-vitro-Adhäsionstests mit verschiedenen Knorpelmatrix-Komponenten durch und analysierten die Expression und Aktivierung von Integrin β1, gefolgt von Experimenten an einem Rattenmodell mit osteochondralen Defekten. Die Ergebnisse zeigten, dass PRP-Vorbehandlung die Adhäsion der MSCs an Kollagen und degeneratives Knorpelgewebe um das 4,1-fache steigerte, hauptsächlich durch erhöhte Menge und Aktivierung von Integrin β1. Im Tiermodell führte die Kombination aus UC-MSCs und PRP zu signifikant besseren histologischen Scores für die Knorpelregeneration im Vergleich zur Kontrollgruppe, was das therapeutische Potenzial dieser Kombinationstherapie unter

MXENE-MEDIATED NANOCARRIER DELIVERY ENHANCES THE CHONDROPROTECTIVE EFFECTS OF QUERCETIN IN EXPERIMENTAL OSTEOARTHRITIS.

10.2147/IJN.S540035 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:03:54
Diese Studie untersuchte, ob MXene-Nanoträger die therapeutische Wirksamkeit von Quercetin bei der Behandlung von Osteoarthritis (OA) verbessern können. Die Forscher beluden zweidimensionale Ti₃C₂Tₓ MXene-Nanoblättchen mit Quercetin und testeten diese sowohl an IL-1β-stimulierten Gelenkknorpelzellen in vitro als auch in einem Maus-OA-Modell mit intraartikulärer Injektion. Die Ergebnisse zeigten, dass MXene-verkapseltes Quercetin im Vergleich zu freiem Quercetin signifikant bessere chondroprotektive Effekte erzielte, einschließlich verbesserter Zellviabilität, reduzierter Apoptose und oxidativem Stress sowie einer wirksameren Hemmung der Ferroptose. In vivo konnte die MXene-Quercetin-Behandlung die Knorpelintegrität bei OA-Mäusen besser erhalten als die Behandlung mit freiem Quercetin.

CYTOKINE-ACTIVATED MESENCHYMAL-STEM-CELL-DERIVED EXTRACELLULAR MATRIX FACILITATES CARTILAGE REPAIR BY ENHANCING CHONDROCYTE HOMEOSTASIS AND CHONDROGENESIS OF RECRUITED STEM CELLS.

10.34133/research.0700 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:03:47
Diese Studie zielte darauf ab, eine extrazelluläre Matrix (ECM) aus mesenchymalen Stammzellen durch Vorbehandlung mit entzündlichen Zytokinen zu optimieren, um die Knorpelreparatur zu verbessern. Die Forscher behandelten Stammzellen mit Interleukin-6, Tumornekrosefaktor-alpha und Interferon-gamma (IFN-γ) vor und untersuchten die resultierende ECM in In-vitro-Experimenten hinsichtlich ihrer Wirkung auf Chondrozyten-Homöostase und Stammzelldifferenzierung. Die Ergebnisse zeigten, dass insbesondere die IFN-γ-behandelte ECM die mitochondriale Energiestoffwechsel der Chondrozyten wiederherstellt und die Rekrutierung sowie chondrogene Differenzierung endogener Stammzellen über die Aktivierung der Integrin/PI3K/AKT- und SMAD2/3-Signalwege fördert. Diese zytokinstimulierte ECM stellt somit einen vielversprechenden Ansatz für die azelluläre Kn

TIME-DEPENDENT COMPUTATIONAL MODEL OF POST-TRAUMATIC OSTEOARTHRITIS TO ESTIMATE HOW MECHANOINFLAMMATORY MECHANISMS IMPACT CARTILAGE AGGRECAN CONTENT.

10.1371/journal.pcbi.1013641 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:03:41
Diese Studie zielte darauf ab, die mechanoentzündlichen Mechanismen zu verstehen, die nach Knorpelverletzungen zum Verlust von Aggrecan (einem wichtigen Knorpelbestandteil) führen und somit die Entwicklung einer posttraumatischen Arthrose fördern. Die Forschenden entwickelten ein zeitabhängiges Computermodell, das mechanische Belastung, Zellschädigung und biologische Reaktionen simuliert, und validierten es durch Vergleich mit Experimenten an jungem Rinderknorpel, der zunächst schädigend überlastet und dann physiologisch zyklisch belastet wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass das Modell die experimentellen Daten gut widerspiegelte und einen um 14 Prozentpunkte verstärkten Aggrecan-Verlust in läsionsnahen Bereichen nach 12 Tagen physiologischer Belastung vorhersagte, wobei Flüssigkeitsströmung und proteolytische Enzyme als Haupttreiber identifiziert wurden. Gleichzeitig wurden in tieferen Knorpelschichten trotz oberfl

NMN-PRIMED EXOSOMES DERIVED FROM INFRAPATELLAR FAT PAD MESENCHYMAL STEM CELLS EXERT SYNERGISTIC ANTI-INFLAMMATORY AND CARTILAGE-PROTECTIVE EFFECTS VIA MERTK PATHWAY ACTIVATION IN KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.ijpharm.2025.126367 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:03:34
Diese Studie untersuchte das therapeutische Potenzial von Nicotinamid-Mononukleotid (NMN)-behandelten Exosomen aus Mesenchymalen Stammzellen des infrapatellaren Fettkörpers als neuartige Therapie für Kniearthrose. Die Forscher charakterisierten diese modifizierten Exosomen (ExoNMN) mittels Nanopartikel-Tracking und testeten ihre Wirkung sowohl in IL-1β-stimulierten humanen Chondrozyten als auch in einem Papain-induzierten Arthrose-Mausmodell. Die Ergebnisse zeigten, dass ExoNMN über die Aktivierung des GAS6-MerTK-PI3K/AKT-Signalwegs deutliche entzündungshemmende, antioxidative und knorpelschützende Effekte ausübten - mit einer 51%igen Reduktion reaktiver Sauerstoffspezies und 60%iger Verringerung der Apoptose in vitro. Im Tiermodell führte die intraartikuläre Gabe zu verbesserter Knorpelarchitektur

PASSIVE HYDROTHERAPY PRESERVES CARTILAGE AND MUSCLE INTEGRITY IN A MURINE OSTEOARTHRITIS MODEL: POTENTIAL ROLE OF INTEGRIN ΑV/TGF-Β MECHANOTRANSDUCTION.

10.3389/fphys.2025.1633618 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:03:26
Diese Studie untersuchte, ob Hydrotherapie ähnliche gelenkschützende Effekte wie Schwimmen bei Arthrose aufweist. Die Forscher verwendeten ein Mausmodell mit chirurgisch induzierter Kniearthrose und verglichen über 4-8 Wochen drei Gruppen: Kontrolle, Hydrotherapie und Schwimmen (jeweils 30 Min/Sitzung, zweimal täglich, 5 Tage/Woche). Beide Interventionen bewahrten die Knorpelstruktur und verhinderten Muskelatrophie, jedoch ohne Einfluss auf die subchondrale Knochendegeneration. Die chondroprotektiven Effekte werden möglicherweise durch reduzierte Gelenkbelastung im Wasser und die damit verbundene Modulation von Integrin αV- und TGF-β/SMAD2/3-Signalwegen vermittelt, was Hydrotherapie als vielversprechende nicht-pharmakologische Behandlungsoption für Arthrose-Patienten mit eingeschränkter Belastbarkeit etabliert.

POTENTIAL OF HUMAN AMNIOTIC MEMBRANE APPLICATION FOR ARTICULAR CARTILAGE REGENERATION: A REVIEW.

10.1007/s10561-025-10202-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:03:20
Diese Übersichtsarbeit untersuchte das Potenzial der humanen Amnionmembran (AM) als biologisches Material für die Regeneration von Gelenkknorpel im Rahmen des Tissue Engineering. Die Autoren analysierten systematisch die Struktur des Gelenkknorpels, verschiedene Verarbeitungs- und Dezellularisierungsmethoden der Amnionmembran sowie deren häufigste Anwendungsformen (Membranen, injizierbare Formen und 3D-Strukturen). Die Hauptergebnisse zeigen, dass Amnionmembranen aufgrund ihrer geringen Immunogenität, entzündungshemmenden Eigenschaften, Fähigkeit zur Zellbeladung und Expression verschiedener Wachstumsfaktoren vielversprechende Eigenschaften für die Knorpelregeneration besitzen. Die Übersicht bestätigt das therapeutische Potenzial von Amnionmembranen in der Knorpelregeneration, wie auch durch klinische Studien belegt wird.

METABOLOMIC PROFILING AND CHARACTERIZATION OF A NOVEL 3D CULTURE SYSTEM FOR STUDYING CHONDROCYTE MECHANOTRANSDUCTION.

10.1007/s12195-025-00872-z · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:03:15
Diese Studie zielte darauf ab, ein neuartiges 3D-Kultursystem zu entwickeln, um die Mechanotransduktion von Chondrozyten unter physiologischen Bedingungen zu untersuchen. Die Forscher kultivierten primäre humane und bovine Chondrozyten zunächst in Alginat-Kugeln mit Natriumascorbat, um die Entwicklung einer perizelluläre Matrix (PCM) zu fördern, und untersuchten anschließend mittels Metabolomik die Reaktion auf mechanische Kompression in Agarose-Gelen. Die Ergebnisse zeigten, dass Chondrozyten in diesem System erfolgreich eine robuste PCM mit Kollagen VI und II entwickelten und bei mechanischer Stimulation deutliche metabolische Veränderungen aufwiesen. Das etablierte Kultursystem ermöglicht somit erstmals die Untersuchung der Chondrozyten-Mechanotransduktion in Anwesenheit einer endogenen PCM unter physiologisch relevanten Bedingungen.

EXERCISE-DEPENDENT EFFECTS OF SUBSTANCE P DEFICIENCY ON JOINT DEGENERATION AND INFLAMMATION IN A SURGICAL MOUSE MODEL OF OSTEOARTHRITIS.

10.1186/s13075-025-03693-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:03:07
Diese Studie untersuchte, wie sich ein Mangel des Neuropeptids Substanz P (SP) in Kombination mit unterschiedlichen Trainingsintensitäten auf die Osteoarthritis-Progression auswirkt. Die Forscher induzierten Arthrose in Wildtyp- und SP-defizienten Mäusen durch chirurgische Meniskusdestabilisation und setzten die Tiere anschließend moderatem oder intensivem Laufbandtraining aus, bevor sie Knorpeldegeneration, Knochenveränderungen und Entzündungsmarker analysierten. Die Hauptergebnisse zeigten, dass SP-defiziente Mäuse unter intensivem Training eine bessere Knorpelsteifigkeit und -morphologie aufwiesen, jedoch gleichzeitig verstärkte Meniskusverknöcherung und subchondrale Knochensklerose entwickelten. Die Studie verdeutlicht die duale Rolle von Substanz P in der Arthrose-Pathogenese und positioniert das Neuropeptid als potentielles therapeutisches Ziel für belastungsinduzierte Gelenkerkrankungen.

AN MRNA MICROSPHERE VACCINE INHIBITING OVERACTIVATION OF DNA SENSING MECHANISMS.

10.1016/j.scib.2025.11.016 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:03:00
Diese Studie zielte darauf ab, eine mRNA-Mikrosphären-basierte Therapie zur Behandlung der altersbedingten rheumatoiden Arthritis (EORA) zu entwickeln, indem die übermäßige Aktivierung von DNA-Erkennungsmechanismen gehemmt wird. Die Forscher konstruierten ein komplexes Trägersystem aus TREX1-mRNA-beladenen Lipid-Nanopartikeln und DNase I-beladenen Polydopamin-Nanopartikeln, die in Hyaluronsäure-Mikrosphären eingebettet wurden, um sowohl intrazelluläre als auch extrazelluläre DNA-Ansammlungen abzubauen. In einem Rattenmodell der altersbedingten Arthritis führte die Behandlung zu einer signifikanten Reduktion von Gewebeschwellungen, synovialer Entzündung und Knorpel-/Knochenzerstörung durch Unterdrückung des cGAS-STING-Signalwegs und Förderung der Immuntoleranz. Diese innovative Vakzin-Strategie stellt einen vielversprech

GAIT ALTERATIONS INCREASE FRICTION OF DEGENERATED ARTICULAR CARTILAGE: A TRIBOLOGICAL STUDY.

10.1002/ksa.70225 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:02:53
Diese Studie untersuchte, wie gangspezifische Veränderungen bei Arthrose die Reibungseigenschaften von Gelenkknorpel beeinflussen. Die Forscher testeten 48 Knorpelproben von Schweinen in vier verschiedenen Zuständen (intakt, mechanisch geschädigt, enzymatisch abgebaut, Kontrolle) mit einem dynamischen Tribometer unter vier verschiedenen Gangmustern (normaler Gang, reduzierte Gehgeschwindigkeit, veränderte Standphasenbelastung, arthrosespezifischer Gang). Die Hauptergebnisse zeigten, dass intakter Knorpel bei allen Gangmustern ähnliche Reibungswerte aufwies, während bei degeneriertem Knorpel der arthrosespezifische Gang zu signifikant höheren Reibungskoeffizienten führte (μ > 0,03 vs. μ > 0,01 bei normalem Gang). Die Studie legt nahe, dass Gangumschulungen in der Arthrose-Prävention und -behandlung wichtig sein könnten, um die tribologische Funktion des Gelenkknorpels zu erhalten.

INTERVERTEBRAL DISC PROTEOGLYCANS: MULTIFUNCTIONAL TISSUE STABILIZING AND INSTRUCTIONAL CELL REGULATORY PROTEINS THAT CONTROL TISSUE HOMEOSTASIS.

10.1002/jsp2.70145 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:02:47
Diese Übersichtsarbeit untersucht die vielfältigen Funktionen von Proteoglykanen (PGs) in der Bandscheibe und deren Rolle bei der Gewebehomöostase. Die Autoren analysierten die strukturellen und funktionellen Eigenschaften von 19 identifizierten Bandscheiben-PGs, mit besonderem Fokus auf drei kürzlich charakterisierte PGs: Perlecan, Bikunin und Lubricin. Die Ergebnisse zeigen, dass diese PGs nicht nur mechanische Eigenschaften wie Druckfestigkeit und Schmierung bereitstellen, sondern auch komplexe zelluläre Regulationsfunktionen übernehmen - von der Zellproliferation und -differenzierung bis hin zur Entzündungskontrolle. Darüber hinaus entstehen bei der normalen Gewebeumbildung bioaktive PG-Fragmente, die potenzielle therapeutische Anwendungen für Gewebereparatur und regenerative Prozesse bieten könnten.

NA

10.1039/d5tb02142a · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:02:40
Diese Studie zielte darauf ab, ein innovatives Zwei-Faktoren-Abgabesystem (E-TK) zu entwickeln, das mesenchymale Stammzellen aus menschlichen Milchzähnen (SHED) zur Knorpelregeneration lenkt und dabei unerwünschte Hypertrophie und Fibrose verhindert. Die Forscher entwickelten ein auf Elastin-ähnlichen Proteinen basierendes System, das sowohl TGF-β1 als auch Kartogenin (KGN) freisetzt und dieses in ein Hyaluronsäure-Hydrogel einbetteten. Die Ergebnisse zeigten, dass das E-TK-System erfolgreich die chondrogene Differenzierung von SHED-Zellen förderte und gleichzeitig die Expression von Typ-X-Kollagen - einem Marker für Knorpelhypertrophie - signifikant unterdrückte. In vivo-Studien bestätigten, dass das E-TK-Hydrogel die Bildung neuen Knorpelgewebes effektiv unterstützte und dabei Hypertrophie verhinderte.

INNOVATIONS IN COLLAGEN-NETWORK REMODELING AND EXTRACELLULAR MATRIX MECHANICS: TOWARD A NEW ERA IN ARTICULAR CARTILAGE REPAIR.

10.3389/fbioe.2025.1740135 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:02:33
Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, aktuelle Fortschritte in der Kollagen-Netzwerk-Umgestaltung und extrazellulärer Matrix-Mechanik zur Entwicklung neuer Ansätze für die Gelenkknorpelreparatur zu synthetisieren. Die Autoren analysierten die tiefenabhängige Architektur von Kollagen (hauptsächlich Typ II) und dessen Wechselwirkung mit Proteoglykanen, wobei sie besonders die Rolle von Typ III-Kollagen als Regulator früher Knorpelumbauprozesse und möglichen Biomarker für Osteoarthritis-Progression untersuchten. Die Hauptergebnisse zeigen, dass die synergistischen Effekte mechanischer Belastung und enzymatischer Degradation entscheidend für die Kollagen-Integrität sind, und dass neuartige Biomaterialien wie viskoelastische Hydrogele und anisotrope Gerüststrukturen vielversprechende Ansätze zur Nachbildung der nativen Knorpeleigenschaften bieten. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Wege für trans

MESOPOROUS SILICA NANOPARTICLES WITH DUAL FUNCTION OF ANTI-INFLAMMATORY AND LUBRICATION FOR RHEUMATOID ARTHRITIS TREATMENT.

10.2174/0115672018387431251127045211 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:02:26
Diese Studie zielte darauf ab, ein duales Nanosystem (MSN@DCF-HA) zu entwickeln, das gleichzeitig entzündungshemmende und gelenkschmierende Eigenschaften für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis besitzt. Die Forscher entwickelten mesoporöse Silika-Nanopartikel, die das entzündungshemmende Medikament Diclofenac einschlossen und mit Hyaluronsäure beschichtet wurden, wobei die Wirksamkeit in vitro und in einem Rattenmodell für rheumatoide Arthritis getestet wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass das Nanosystem eine kontrollierte Medikamentenfreisetzung in saurer Umgebung ermöglichte und in den behandelten Ratten zu einer signifikanten Reduktion von Pfotenschwellung, Entzündungsfaktoren und Knochenschäden führte, ohne erkennbare Toxizität zu verursachen. Diese innovative Doppelfunktion aus Entzündungshemmung durch Diclofenac und Gelenkschmierung durch Hyaluronsäure st

PULSED ELECTROMAGNETIC FIELD THERAPY FOR MILD-TO-MODERATE KNEE OSTEOARTHRITIS: A DOUBLE-BLIND, RANDOMIZED, PLACEBO-CONTROLLED CLINICAL TRIAL.

10.1002/jcsm.70199 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 18:02:21
Diese randomisierte, placebokontrollierte Studie untersuchte die Wirksamkeit einer 8-wöchigen Therapie mit gepulsten elektromagnetischen Feldern (PEMF) bei 60 Patienten mit therapieresistenter, leicht- bis mittelgradiger Kniearthrose. Die Teilnehmer erhielten über 8 Wochen dreimal wöchentlich entweder eine 30-minütige PEMF-Behandlung oder eine Scheinbehandlung, wobei Muskelkraft, Muskelmasse, Knorpeldicke, Gelenkspaltweite und funktionelle Parameter bis zu 12 Monate nachverfolgt wurden. Die PEMF-Therapie führte zu einer signifikanten Verbesserung der Knieextensionskraft (72% Zunahme vs. 25% in der Kontrollgruppe) 6 Monate nach der Behandlung, zeigte jedoch keine Effekte auf Knorpelstruktur, Muskelmasse oder funktionelle Outcomes. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass PEMF-Therapie spezifisch die Extensorenschwä

OXIDANT CONDITIONING PROTECTS CARTILAGE FROM MECHANICALLY INDUCED DAMAGE.

10.1002/jor.21072 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 16:19:49
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte, ob eine Vorkonditionierung mit Oxidantien Knorpelgewebe vor mechanisch induzierten Schäden schützen kann. Porcine Knorpelexplantate wurden wiederholt mit subletalen Konzentrationen von tert-Butyl-Hydrogenperoxid (TBHP) behandelt, bevor sie schädigender axialer Kompression ausgesetzt wurden. Die Vorkonditionierung mit 100 μM TBHP (viermalige Anwendung) verbesserte signifikant die Zellviabilität nach mechanischer Belastung, reduzierte Proteoglykanverluste und modulierte die Genexpression wichtiger antioxidativer Enzyme wie Katalase sowie von HIF-1α. Diese Ergebnisse zeigen, dass eine kontrollierte Oxidantienexposition die antioxidativen Abwehrmechanismen von Chondrozyten stärken und somit deren Resistenz gegen mechanische Schädigungen erhöhen kann.

BENEFICIAL THERAPEUTIC APPROACH OF ACELLULAR PLGA IMPLANTS COUPLED WITH REHABILITATION EXERCISE FOR OSTEOCHONDRAL REPAIR: A PROOF OF CONCEPT STUDY IN A MINIPIG MODEL.

10.1177/0363546520940306 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 16:19:42
Diese Proof-of-Concept-Studie untersuchte, ob die Kombination aus zellfreien PLGA-Scaffolds und Laufbandtraining die osteochondrale Regeneration in einem Minischwein-Modell verbessert. An 18 Knien von 9 Minischweinen wurden kritische osteochondrale Defekte sowohl in hoch- als auch niedrigbelasteten Regionen gesetzt, wobei eine Gruppe mit PLGA-Scaffolds behandelt und anschließend einem 30-minütigen Laufbandprogramm unterzogen wurde, während die Kontrollgruppe sedentär blieb. Nach 6 Monaten zeigte die Kombinationstherapie (PLGA + Training) die besten Ergebnisse mit glatter Gelenkoberfläche, hyalinähnlichem Knorpelgewebe, optimaler Integration und den höchsten histologischen Scores in beiden Defektregionen. Die Studie belegt, dass zellfreie PLGA-Scaffolds in Verbindung mit kontrolliertem Training eine vielversprechende therapeutische Strategie für die osteochondrale Reparatur darstellen.

EFFECTS OF STATIC AND CYCLIC COMPRESSIVE LOADING ON ARTICULAR CARTILAGE PLUGS IN VITRO.

10.1002/art.1780270611 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:47:21
Diese Studie untersuchte den Einfluss von statischer und zyklischer mechanischer Belastung auf den Stoffwechsel von Gelenkknorpel in vitro. Knorpelproben aus Femurkondylen von gesunden Hunden wurden zwei Stunden lang unterschiedlichen Belastungsprotokollen ausgesetzt, bevor die Synthese von Glykosaminoglykanen (GAG) und Proteinen mittels radioaktiver Markierung gemessen wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass statische Belastung und langsame zyklische Belastung (60s an/60s aus) die GAG-Synthese auf 30-60% der Kontrolle reduzierten, während schnelle zyklische Belastung (4s an/11s aus) die GAG-Synthese um 34% steigerte. Diese Befunde deuten darauf hin, dass die Frequenz mechanischer Belastung entscheidend für anabole versus katabole Reaktionen im Knorpelstoffwechsel ist.

BIOSYNTHETIC RESPONSE OF CARTILAGE EXPLANTS TO DYNAMIC COMPRESSION.

10.1002/jor.1100070502 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:47:15
Diese Studie untersuchte die biosynthetische Antwort von Kalbsknorpel-Explantaten auf dynamische Kompression unter verschiedenen Amplituden, Wellenformen und Frequenzen. Die Forscher entwickelten zwei Kulturkammern für uniaxiale Kompression und maßen die Glykosaminoglykan-Synthese mittels ³⁵S-Sulfat-Inkorporation sowie die Proteinsynthese über ³H-Prolin-Inkorporation. Die Ergebnisse zeigten eine charakteristische Grenzfrequenz von 0,001 Hz, die zwei unterschiedliche biomechanische Regime trennt: Bei höheren Frequenzen stimulierten bereits geringe Dehnungen von 1-5% die Biosynthese um 20-40%, während bei niedrigeren Frequenzen größere Kompressionen (>5%) erforderlich waren, um ähnliche stimulierende Effekte zu erzielen. Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse für das Verständnis der Mechanismen, durch die dynamische Kompression die Chondrozyten-Biosynthese moduliert, und bietet eine methodische

TUMOR NECROSIS FACTOR ALPHA AND EPIDERMAL GROWTH FACTOR REGULATION OF COLLAGENASE AND STROMELYSIN IN ADULT PORCINE ARTICULAR CHONDROCYTES.

10.1002/jcp.1041490117 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:47:07
Diese Studie untersuchte, wie TNF-alpha und EGF die Expression von knorpelabbauenden Enzymen (Kollagenase und Stromelysin) in Gelenkknorpelzellen regulieren. Die Forscher kultivierten adulte Schweine-Chondrozyten und analysierten mittels mRNA-Messung, Enzymaktivitätstests und Transkriptionsanalysen die Wirkung beider Faktoren. Die Ergebnisse zeigten, dass TNF-alpha - ein bei rheumatoider Arthritis erhöhter Entzündungsmediator - die Produktion beider matrixabbauender Enzyme stark stimulierte, während EGF nur minimale Effekte hatte. Diese Befunde legen nahe, dass TNF-alpha eine wichtige Rolle beim Knorpelabbau bei Arthritis spielt und dass die Regulation von Metalloproteasen in Chondrozyten anders funktioniert als in Fibroblasten.

RABBIT ARTICULAR CHONDROCYTES (RAC) EXPRESS DISTINCT TRANSFORMING GROWTH FACTOR-BETA RECEPTOR PHENOTYPES AS A FUNCTION OF CELL CYCLE PHASES.

10.1006/excr.1993.1071 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:47:02
Diese Studie untersuchte, wie sich die Expression von TGF-β1-Rezeptoren in Kaninchen-Gelenkknorpelzellen (RAC) in Abhängigkeit von der Zellzyklusphase verändert. Die Forscher verwendeten Bindungsstudien mit radioaktiv markiertem TGF-β1 und analysierten Zellpopulationen unter verschiedenen Serumkonzentrationen (2% vs. 10% fetales Kälberserum) sowie synchronisierte Zellen in spezifischen Zellzyklusphasen (G0/G1 vs. S-Phase). Die Hauptergebnisse zeigen, dass langsam proliferierende Zellen (G0/G1-Phase) eine 60% höhere Anzahl hochaffiner TGF-β1-Rezeptoren exprimieren im Vergleich zu aktiv teilenden Zellen, wobei sich auch die Rezeptorbindungscharakteristika unterscheiden. Diese Befunde erklären die zuvor beobachteten unterschiedlichen Wachstumseffekte von TGF-β1 auf Knorpelzellen und verdeutlichen die zellzyklusabhängige

THE EFFECTS OF INTRAARTICULAR ADMINISTRATION OF HYALURONAN IN A MODEL OF EARLY OSTEOARTHRITIS IN SHEEP. II. CARTILAGE COMPOSITION AND PROTEOGLYCAN METABOLISM.

10.1016/s0049-0172(10)80017-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:46:56
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen zweier Hyaluronsäure-Präparate (AHA und DHA) mit unterschiedlichen Molekulargewichten auf die Knorpelzusammensetzung und den Proteoglykan-Stoffwechsel bei früher Arthrose im Schafmodell. Die Forscher führten bei Schafen eine mediale Meniskektomie durch, behandelten die Tiere 16 Wochen später fünf Wochen lang wöchentlich intraartikulär mit den HA-Präparaten und analysierten anschließend Knorpelproben mittels Ex-vivo-Kultivierung und biochemischen Methoden. Die Ergebnisse zeigten, dass beide HA-Präparate die Proteoglykan-Biosynthese reduzierten, wobei das höhermolekulare DHA einen stärkeren Effekt hatte als AHA, und gleichzeitig die Proteoglykan-Extraktierbarkeit im medialen Femurknorpel verringerte. Die Autoren schlossen daraus, dass diese Veränderungen wahrscheinlich auf eine erhöhte Gelenkbelastung

EFFECT OF COMPRESSIVE LOADING AND UNLOADING ON THE SYNTHESIS OF TOTAL PROTEIN, PROTEOGLYCAN, AND FIBRONECTIN BY CANINE CARTILAGE EXPLANTS.

10.1002/jor.1100110514 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:46:50
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Druckbelastung auf die Biosynthese wichtiger Knorpelbestandteile in Hundeknorpel-Explantaten. Die Forscher setzten die Gewebeproben einmaligen oder wiederholten Kompressionszyklen mit Drücken von 0,025-1,2 MPa aus und analysierten die Synthese von Gesamtprotein, Proteoglykanen und Fibronektin. Einmalige 18-stündige Kompression hemmte die Synthese aller untersuchten Komponenten dosisabhängig, wobei sich die Syntheserate nach Entlastung innerhalb von 24 Stunden wieder erholte oder sogar die Kontrollwerte überstieg. Intermittierende Belastung über mehrere Zyklen zeigte jedoch positive Effekte, indem sie das normale Verhältnis von Trocken- zu Feuchtgewicht im Knorpel aufrechterhielt und damit der natürlichen Gewebedegradation in Kultur entgegenwirkte.

CHARACTERIZATION OF ZYMOSAN-INDUCED ARTHRITIS IN THE RAT: EFFECTS ON JOINT INFLAMMATION AND CARTILAGE METABOLISM.

10.1016/0024-3205(94)00771-3 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:46:42
Diese Studie untersuchte die Charakteristika einer Zymosan-induzierten Arthritis im Rattenmodell und deren Auswirkungen auf Gelenkentzündung und Knorpelstoffwechsel. Eine einmalige intraartikuläre Injektion von 2 mg Zymosan führte zu akutem periartikulärem Ödem, gefolgt von subakuter erosiver Synovitis, wobei die Entzündungsreaktion mit reduzierter Laufaktivität, Fieber und verminderter Proteoglykansynthese einherging. Die Hauptergebnisse zeigten, dass nach 20 Tagen ein synovialer Pannus zu einer deutlichen Depletion des Proteoglykangehalts im Gelenkknorpel führte, während eine Kontrollbehandlung mit IL1β zwar ähnliche frühe Effekte, aber keine Knorpelschädigung verursachte. Das Zymosan-Modell kombiniert somit prostaglandin-abhängige Prozesse (Ödem, Schmerz, Fieber) mit IL1-vermittelten Knorpelstoffwech

EFFECTS OF FLUID-INDUCED SHEAR ON ARTICULAR CHONDROCYTE MORPHOLOGY AND METABOLISM IN VITRO.

10.1002/jor.1100130604 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:46:37
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Flüssigkeitsscherkräften auf die Morphologie und den Stoffwechsel von Gelenkchondrozyten in vitro. Mittels Kegelviskometer wurden humane und bovine Chondrozyten-Monolayer-Kulturen über 24-72 Stunden einer definierten Scherkraft von 1,6 Pa ausgesetzt. Die mechanische Stimulation führte zu einer charakteristischen Zellausrichtung und verdoppelte die Glykosaminoglykan-Synthese, während gleichzeitig die Prostaglandin E2-Freisetzung um das 10-20-fache und die mRNA-Expression des Metalloproteinase-Inhibitors TIMP um das 9-fache anstieg. Die Ergebnisse zeigen, dass Chondrozyten direkt auf mechanische Stimulation reagieren und unterstützen die Hypothese, dass mechanische Belastung die Knorpelhomöostase in vivo direkt beeinflusst.

BIOMECHANICAL PROPERTIES OF THIRD CARPAL ARTICULAR CARTILAGE IN EXERCISED AND NONEXERCISED HORSES.

10.1002/jor.1100130608 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:46:29
Diese Studie untersuchte den Einfluss von Gelenkposition und Training auf die biomechanischen Eigenschaften des Gelenkknorpels am dritten Karpalknochen von Pferden. Zwölf Pferde wurden in zwei Gruppen aufgeteilt (trainiert vs. nicht-trainiert), und die Knorpeleigenschaften wurden mittels Kriechverformungstest an 12 verschiedenen Stellen des Knochens gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Gelenkposition einen signifikanten Einfluss auf den Aggregatmodul hatte, wobei dorsale und intermediäre Bereiche weichere Eigenschaften aufwiesen als palmare Bereiche. Training erhöhte die Permeabilität des Knorpels an allen Messstellen und das Poisson-Verhältnis speziell an palmaren Stellen, was darauf hindeutet, dass sowohl anatomische Lokalisation als auch Belastung die Knorpelbiomechanik beeinflussen und möglicherweise die ortsspezifische Entstehung von Knorpelschäden erklären können.

EXPRESSION OF INTERLEUKIN-6 IN OSTEOARTHRITIC CHONDROCYTES AND EFFECTS OF FLUID-INDUCED SHEAR ON THIS EXPRESSION IN NORMAL HUMAN CHONDROCYTES IN VITRO.

10.1002/jor.1100140112 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:46:23
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Scherkräfte die Expression von Interleukin-6 (IL-6) in normalen menschlichen Gelenkknorpelzellen beeinflussen. Mittels Northern Blot-Analyse wurde gezeigt, dass IL-6 mRNA in arthrotischen Chondrozyten natürlicherweise exprimiert wird, während normale Knorpelzellen zunächst kein IL-6 produzieren. Die Anwendung von Flüssigkeits-induziertem Scherstress auf normale Chondrozyten führte zu einer 4-fachen Steigerung der IL-6 mRNA nach einer Stunde und einer 10-15-fachen Erhöhung nach 48 Stunden, wobei auch die IL-6 Proteinkonzentration im Kulturmedium um das 9-10-fache anstieg. Diese Ergebnisse legen nahe, dass die erhöhte IL-6 Expression bei Arthrose teilweise durch veränderte mechanische Belastung des Knorpelgewebes verursacht werden könnte.

ALTERED AGGRECAN SYNTHESIS CORRELATES WITH CELL AND NUCLEUS STRUCTURE IN STATICALLY COMPRESSED CARTILAGE.

10.1242/jcs.109.2.499 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:46:18
Diese Studie untersuchte, wie statische Kompression die Aggrekan-Synthese und Zellstruktur in Knorpelgewebe beeinflusst. Die Forscher verwendeten quantitative Autoradiographie und stereologische Methoden, um sowohl die Aggrekan-Produktion als auch Zell- und Kernvolumen in komprimierten Knorpelscheiben zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass statische Kompression die Aggrekan-Synthese insgesamt reduzierte und eine räumliche Heterogenität in der Synthese induzierte, die direkt mit den mechanischen Randbedingungen korrelierte. Gleichzeitig verformten sich Chondrozyten und ihre Zellkerne proportional zur Gewebekompression, wobei die starke Korrelation zwischen strukturellen Veränderungen und reduzierter Aggrekan-Synthese auf spezifische intrazelluläre Signalwege als Antwort auf mechanische Belastung hinweist.

SWELLING AND FIBRONECTIN ACCUMULATION IN ARTICULAR CARTILAGE EXPLANTS AFTER CYCLICAL IMPACT.

10.1002/jor.1100140312 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:46:11
Diese Studie untersuchte, ob wiederholte Stoßbelastungen lebenden Gelenkknorpel schädigen und arthrose-ähnliche Veränderungen hervorrufen können. Hundknorpel-Explantate wurden 30 Minuten lang alle 5 Sekunden mit Druckspitzen von bis zu 50 MPa belastet und anschließend bis zu 10 Tage in Kultur gehalten. Die Ergebnisse zeigten bereits bei niedrigen Belastungen (5-10 MPa) subtile Schäden, während höhere Belastungen (20-50 MPa) zu sichtbaren Knorpelschäden führten, erkennbar an erhöhter Schwellung, gesteigerter Wasserdiffusion und vermehrter Fibronektin-Akkumulation. Diese arthrose-ähnlichen Veränderungen deuten darauf hin, dass die physikalische Festigkeit von normalem Knorpel dessen Widerstandsfähigkeit gegen zyklische Stoßbelastungen begrenzt.

TOPOGRAPHIC VARIATION IN BIGLYCAN AND DECORIN SYNTHESIS BY ARTICULAR CARTILAGE IN THE EARLY STAGES OF OSTEOARTHRITIS: AN EXPERIMENTAL STUDY IN SHEEP.

10.1002/jor.1100140314 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:46:06
Diese Studie untersuchte den Einfluss mechanischer Belastung auf die Synthese verschiedener Proteoglykane (Aggrecan, Biglycan und Decorin) in gesundem Gelenkknorpel und in frühen Stadien der Osteoarthritis. Die Forscher analysierten Knorpelexplantate aus acht verschiedenen belastungstragenden Regionen von Schafkniegelenken vor und sechs Monate nach Meniskektomie mittels Chromatographie und Gelelektrophorese. In normalen Gelenken synthetisierten hochbelastete Knorpelregionen signifikant weniger Proteoglykane insgesamt, aber mehr Decorin im Vergleich zu weniger belasteten Bereichen. Nach der Meniskektomie zeigten die betroffenen Knorpelregionen eine erhöhte Biosynthese von Biglycan und Decorin sowie einen verstärkten Abbau von Aggrecan, was darauf hindeutet, dass veränderte mechanische Belastung zu frühen osteoarthritischen Veränderungen im Chondrozyten-Phänotyp führt.

WINNER OF THE 1996 CABAUD AWARD. THE EFFECT OF LIFELONG EXERCISE ON CANINE ARTICULAR CARTILAGE.

10.1177/036354659702500302 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:46:00
Diese Studie untersuchte, ob lebenslange intensive Belastung zu Knorpeldegeneration in Hundegelenken führt. Elf Hunde trainierten 527 Wochen lang täglich 75 Minuten auf einem Laufband mit Gewichtswesten (130% des Körpergewichts), während zehn Kontrollhunde normale Käfigaktivität hatten. Die anschließende Analyse der Kniegelenke mittels Lichtmikroskopie, Dickenmessung und biomechanischen Tests zeigte keine Unterschiede zwischen den Gruppen bezüglich Knorpelstruktur, -dicke oder mechanischen Eigenschaften. Die Ergebnisse belegen, dass regelmäßige intensive Belastung bei gesunden Gelenken nicht zu strukturellen oder mechanischen Knorpelveränderungen führt, die eine Gelenkdegeneration begünstigen würden.

IN VITRO MODEL OF CHARACTERIZING THE EFFECTS OF COMPRESSIVE LOADING ON PROTEOGLYCANS IN ANATOMICALLY INTACT ARTICULAR CARTILAGE.

10.1055/s-2007-972661 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:45:54
Diese Studie entwickelte ein In-vitro-Modell zur Untersuchung der Auswirkungen von Druckbelastung auf Proteoglykane in anatomisch intaktem Gelenkknorpel von Hundehumerusköpfen. Die Forscher verwendeten eine spezielle Kondom-Abdeckung zur Kontrolle der Hydratation und applizierten intermittierende Druckbelastungen (4s an/16s aus) mit verschiedenen Kontaktspannungen (2,1 MPa, 3,3 MPa und 6,4 MPa) über 20 Stunden. Die Ergebnisse zeigten eine dosisabhängige Reaktion der Proteoglykansynthese: Bei niedriger Belastung (2,1 MPa) stieg die Syntheserate um 40%, bei mittlerer Belastung (3,3 MPa) blieb sie unverändert und bei hoher Belastung (6,4 MPa) sank sie um 45%, gemessen durch ³⁵S-Sulfat-Inkorporation. Der Abbau von Proteoglykanen wurde durch die verschiedenen Belastungen nicht signifikant beeinf

EFFECT OF STATIC COMPRESSION ON PROTEOGLYCAN BIOSYNTHESIS BY CHONDROCYTES TRANSPLANTED TO ARTICULAR CARTILAGE IN VITRO.

10.1002/jor.1100160504 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:45:48
Diese In-vitro-Studie untersuchte den Einfluss mechanischer Kompression auf transplantierte Chondrozyten zur Knorpelreparatur. Bovine Chondrozyten wurden auf lyophilisierte Knorpelscheiben aufgebracht und nach unterschiedlichen Anheftungszeiten (1 Stunde vs. 4 Tage) einer statischen Kompression von 0,24-0,72 MPa für 16 Stunden ausgesetzt, wobei die Proteoglykansynthese mittels [35S]Sulfat-Inkorporation und die Zellretention durch [3H]Thymidin-markierte Zellen gemessen wurden. Die Kompression hemmte die Proteoglykansynthese um 68% nach 1-stündiger und um 45% nach 4-tägiger Anheftung, während die Zellablösung nur bei kurzer Anheftungszeit auftrat (bis zu 35% Verlust). Zwei Tage nach Druckentlastung zeigten die Zellen eine 41%ige Stimulation der Proteoglykansynthese, was auf eine reversible metabolische Hemmung hinweist

QUANTITATIVE MEASUREMENT OF THE BIOLOGICAL RESPONSE OF CARTILAGE TO MECHANICAL DEFORMATION.

10.1385/0-89603-516-6:521 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:45:41
Diese Studie zielte darauf ab, quantitative Methoden zur Messung der biologischen Antwort von Knorpelgewebe auf mechanische Belastung zu entwickeln. Die Forscher verwendeten kultivierte Gewebeexplantate als Modellsystem, um die Reaktionen von Chondrozyten auf kontrollierte mechanische Stimuli unter definierten Bedingungen zu untersuchen. Das präsentierte methodische Rahmenwerk ermöglicht die systematische Bewertung der zellulären Antworten auf mechanische Verformung und schafft die Grundlage für weiterführende Untersuchungen. Diese Methodik soll künftig auch die Erforschung von Knorpelreaktionen unter zusätzlichen biologischen Faktoren wie Zytokinen und Wachstumsfaktoren ermöglichen.

CONTINUOUS CYCLIC LOAD REDUCES PROTEOGLYCAN RELEASE FROM ARTICULAR CARTILAGE.

10.1053/joca.1998.0119 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:45:36
Diese Studie untersuchte, wie kontinuierliche zyklische mechanische Belastung die Freisetzung von neu synthetisierten Proteoglykanen (PGs) aus reifem Rindergelenkknorpel beeinflusst. Die Forscher belasteten lebensfähige Knorpelexplantate 24 Stunden lang kontinuierlich mit 1 MPa zyklischem Stress bei 1 Hz Frequenz und maßen die Freisetzung markierter (³⁵SO₄) Proteoglykane vor, während und nach der Belastung, wobei sie lebende mit abgetöteten Explantaten verglichen. Die kontinuierliche zyklische Belastung reduzierte die PG-Freisetzung in lebenden Explantaten um bis zu 50% im Vergleich zu unbelasteten Kontrollen, wobei dieser Effekt unabhängig vom Zellstoffwechsel auftrat. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass mechanische Belastung die PG-Freisetzung primär durch Verringerung der interstitiellen Porosität hemmt, wodurch der Transportweg für

STIMULATION OF AGGRECAN SYNTHESIS IN CARTILAGE EXPLANTS BY CYCLIC LOADING IS LOCALIZED TO REGIONS OF HIGH INTERSTITIAL FLUID FLOW.

10.1006/abbi.1999.1197 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:45:30
Diese Studie untersuchte, welche mechanischen Faktoren in Knorpelgewebe die Produktion von Aggrecan, dem Hauptproteoglykan der Knorpelmatrix, während zyklischer Belastung stimulieren. Die Forscher belasteten Knorpelexplantate mit unterschiedlichen Frequenzen (0,01 Hz und 0,1 Hz) über 23 Stunden und maßen die Aggrecan-Synthese mittels quantitativer Autoradiographie mit hoher räumlicher Auflösung, während sie gleichzeitig die lokalen physikalischen Parameter durch ein poroelastisches Modell vorhersagten. Bei 0,01 Hz zeigte sich eine gleichmäßige Stimulation der Aggrecan-Synthese im gesamten Gewebe, während bei 0,1 Hz nur periphere Bereiche betroffen waren. Die Ergebnisse zeigten eine deutliche Korrelation zwischen Gebieten mit hohen interstitiellen Flüssigkeitsgeschwindigkeiten und verstärkter Aggrecan-Produktion, was die wichtige Rolle des belastungsinduzierten Flü

DETECTION OF COLLAGENASE-INDUCED DAMAGE OF COLLAGEN BY 9A4, A MONOCLONAL C-TERMINAL NEOEPITOPE ANTIBODY.

10.1016/s0945-053x(99)00026-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:45:23
Diese Studie untersuchte, ob das Kollagennetzwerk während akuter Entzündungen durch Kollagenasen geschädigt wird, indem ein monoklonaler Antikörper (9A4) entwickelt wurde, der spezifisch das durch Kollagenase-Spaltung von Typ-II-Kollagen entstehende C-terminale Neoepitop erkennt. Der 9A4-Antikörper zeigte hohe Spezifität für kollagenase-gespaltenes Kollagen und färbte nur geschädigtes, nicht aber intaktes Knorpelgewebe an. In Hamstern mit LPS-induzierter Gelenkentzündung konnte mittels 9A4-Färbung Kollagenschädigung nachgewiesen werden, und nach 6-monatiger Laufradbelastung entwickelten alle Tiere mit geschädigtem Kollagen Knorpelfibrillationen, während die Hälfte sogar komplettes Knorpelversagen mit Knochenfreilegung zeigte. Die Ergebnisse demonstrieren, dass bereits geringe entzündungsbedingte Kollagenschäden

NONLINEAR ANALYSIS OF CARTILAGE IN UNCONFINED RAMP COMPRESSION USING A FIBRIL REINFORCED POROELASTIC MODEL.

10.1016/s0268-0033(99)00013-3 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:45:17
Diese Studie zielte darauf ab, ein biomechanisches Modell für Knorpel zu entwickeln, das die experimentell beobachteten nichtlinearen Verhaltensweisen von Knorpel erfassen kann und die Auswirkungen der Kollagenfibrillen-Verstärkung zu untersuchen. Die Forscher verwendeten ein fibrillen-verstärktes poroelastisches Modell und simulierten mittels Finite-Elemente-Verfahren eine Sequenz von 10-20 Kompressions-/Relaxationsschritten an Knorpelscheiben in uniaxialer, nicht-eingeschränkter Geometrie. Das entwickelte Modell konnte erfolgreich das starke Relaxationsverhalten und die kompressionsabhängige Versteifung von Knorpel beschreiben, welche mit herkömmlichen biphasischen Modellen schwer zu erfassen waren. Die Ergebnisse zeigten einzigartige Modellmerkmale, wie die Veränderung der Matrix-Spannung von Zug- zu Druckspannung in radialer Richtung aufgrund der distinkten Fibrillen, was zu einem besseren

IMAGING OF ACUTE INJURIES OF THE ARTICULAR SURFACES (CHONDRAL, OSTEOCHONDRAL AND SUBCHONDRAL FRACTURES).

10.1007/s002560050618 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:45:10
Diese Übersichtsarbeit untersuchte akute Verletzungen der Gelenkflächen, einschließlich chondraler, osteochondraler und subchondraler Frakturen, die eine häufige Ursache chronischer Behinderungen nach Gelenkverletzungen darstellen. Die Autoren entwickelten ein Klassifikationssystem basierend auf direkter Inspektion (Arthroskopie) und bildgebenden Verfahren (insbesondere MRT), wobei zwischen Läsionen mit intaktem und geschädigtem Knorpel unterschieden wird. Die Studie zeigt, dass konventionelle Röntgenaufnahmen und MRT die relevantesten diagnostischen Informationen liefern, wobei spezielle MRT-Sequenzen (STIR, T1- und T2-gewichtete sowie Gradienten-Echo-Sequenzen) eine präzise Klassifikation der verschiedenen akuten Gelenkflächenläsionen ermöglichen. Diese bildgebende Charakterisierung bietet wichtige therapeutische Orientierung für die Behandlung von Impaktionsverletzungen der Gelenkflächen.

COMPOSITIONAL AND METABOLIC CHANGES IN DAMAGED CARTILAGE ARE PEAK-STRESS, STRESS-RATE, AND LOADING-DURATION DEPENDENT.

10.1002/jor.1100170612 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:45:03
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung Knorpelschäden verursacht und welche biochemischen Veränderungen daraufhin auftreten. Die Forscher setzten Knorpelproben von Hunden wiederholten Stößen oder gleichmäßigen Kompressionen aus und analysierten die strukturellen und metabolischen Veränderungen über einen Zeitraum von bis zu 10 Tagen. Die Ergebnisse zeigten, dass Knorpelschäden kumulative Effekte wiederholter Stöße mit mindestens 2,5 MPa Spitzenstress und 30 MPa/s Belastungsrate erfordern, wobei geschädigter Knorpel einen erhöhten Wassergehalt, verstärkte Fibronektin- und Proteoglykansynthese sowie vermehrt denaturierte Kollagene aufwies. Diese Veränderungen ähnelten frühen Stadien der Arthrose und deuten darauf hin, dass mechanische Stöße die Entstehung degenerativer Gelenkerkrankungen initiieren können.

ATP RELEASE BY MECHANICALLY LOADED PORCINE CHONDRONS IN PELLET CULTURE.

10.1002/1529-0131(200007)43:73.0.CO;2-L · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:44:56
Diese Studie untersuchte, ob Chondrozyten (Knorpelzellen) bei mechanischer Belastung ATP freisetzen und ob dabei anorganisches Pyrophosphat entsteht. Die Forscher kultivierten Chondron-Pellets aus Schweine-Gelenkknorpel und maßen ATP-Konzentrationen in Ruhe sowie unter zyklischer Kompression mittels Hochleistungsflüssigkeitschromatographie. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung die ATP-Freisetzung um das 5-12-fache steigerte, wobei die Zellen nach wiederholter Stimulation eine Desensibilisierung aufwiesen und das freigesetzte ATP rasch zu Pyrophosphat hydrolysiert wurde. Die Studie legt nahe, dass ATP als extrazellulärer Signalstoff bei mechanischer Belastung fungiert und möglicherweise zur Entstehung von Kalziumpyrophosphat-Kristallablagerungen in Gelenkerkrankungen beiträgt.

COMPARISON OF KNEE JOINT CARTILAGE THICKNESS IN TRIATHLETES AND PHYSICALLY INACTIVE VOLUNTEERS BASED ON MAGNETIC RESONANCE IMAGING AND THREE-DIMENSIONAL ANALYSIS.

10.1177/03635465000280041601 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:44:49
Diese Studie untersuchte mittels quantitativer Magnetresonanztomographie die Knorpeldicke im Kniegelenk von Triathleten im Vergleich zu körperlich inaktiven Personen. Die Forscher analysierten die rechten Kniegelenke von neun männlichen Triathleten (≥10 Stunden Training/Woche über mindestens 3 Jahre) und neun inaktiven männlichen Probanden (<1 Stunde körperliche Aktivität/Woche) mit einer validierten fettunterdrückten Gradientenecho-Sequenz und dreidimensionaler Knorpelrekonstruktion. Die Ergebnisse zeigten hohe interindividuelle Variabilität der Knorpeldicke in beiden Gruppen, wobei Triathleten tendenziell dickeren Knorpel in Patella, Trochlea und lateralem Femurkondylus aufwiesen, jedoch dünneren Knorpel im medialen Femurkondylus und den Tibiaplateus - diese Unterschiede erreichten jedoch keine statistische Signifikanz. Diese Befunde sind überraschend, da

FUNCTIONAL TISSUE ENGINEERING OF ARTICULAR CARTILAGE THROUGH DYNAMIC LOADING OF CHONDROCYTE-SEEDED AGAROSE GELS.

10.1115/1.429656 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:44:44
Diese Studie untersuchte, ob dynamische mechanische Belastung die Matrixproduktion von Chondrozyten in Agarose-Scaffolds verbessert und funktionelleres Knorpelgewebe erzeugt als unter statischen Bedingungen. Die Forscher verwendeten einen speziell entwickelten Bioreaktor, um Chondrozyten-besiedelte Agarose-Scheiben über 4 Wochen mit 10% Kompression bei 1 Hz zu belasten (3×1 Stunde täglich, 5 Tage/Woche). Die dynamisch belasteten Konstrukte zeigten nach 28 Tagen einen sechsfach höheren Gleichgewichts-Aggregatmodul im Vergleich zu den Kontrollen (100 vs. 15 kPa) sowie signifikant erhöhte Gehalte an Glykosaminoglykanen und Hydroxyprolin. Diese Ergebnisse belegen, dass physiologische mechanische Stimulation die biomechanischen und biochemischen Eigenschaften von tissue-engineertem Knorpel deutlich verbessert.

MECHANICAL COMPRESSION MODULATES PROLIFERATION OF TRANSPLANTED CHONDROCYTES.

10.1002/jor.1100180308 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:44:37
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Kompression die Proliferation transplantierter Chondrozyten in einem ex vivo Modell beeinflusst. Die Forscher transplantierten bovine Chondrozyten auf devitalisiertes Knorpelgewebe und applizierten statischen Kompressionsstress (0,06-0,4 MPa) für 24 Stunden zu verschiedenen Zeitpunkten nach der Transplantation. Ohne mechanische Belastung proliferierten die transplantierten Chondrozyten stark (4-fache Zellzahlerhöhung), während bereits geringe statische Kompression die DNA-Synthese um 70-87% hemmte und diese Hemmung auch nach Entlastung bestehen blieb. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die mechanische Umgebung in vivo einen erheblichen Einfluss auf das Wachstum transplantierter Chondrozyten haben könnte und möglicherweise das gelegentliche Gewebeüberwachstum bei Knorpeltransplantationen erklärt.

BIOLOGICAL TREATMENT OF JOINT CARTILAGE DAMAGE.

10.1034/j.1600-0838.2000.010005249.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:44:31
Diese Übersichtsarbeit untersucht biologische Behandlungsansätze für Gelenkknorpelschäden, die aufgrund der fehlenden Selbstheilungsfähigkeit des Knorpels zu schwerwiegenden Funktionseinschränkungen und Arthrose führen können. Die Autoren analysieren verschiedene therapeutische Methoden, die entwickelt wurden, um die Gelenkfunktion zu restaurieren und weitere Knorpeldegeneration zu verhindern. Einige dieser biologischen Behandlungsverfahren zeigten vielversprechende Ergebnisse in klinischen Studien, jedoch fehlen zum Zeitpunkt der Publikation kontrollierte Vergleichsstudien zwischen den verschiedenen Methoden. Die Arbeit betont die Notwendigkeit weiterer Forschung zur Etablierung der Wirksamkeit und Behandlungsindikationen dieser innovativen Therapieansätze.

[DIAGNOSTIC IMAGING OF ACUTE AND CHRONIC OSTEOCHONDRAL LESIONS OF THE TALUS].

10.1007/s001320050568 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:44:26
Diese Übersichtsarbeit untersucht die bildgebende Diagnostik von akuten und chronischen osteochondralen Läsionen des Talus, einschließlich subchondraler Mikrofrakturen, osteochondraler Frakturen und Osteochondrosis dissecans (OCD). Die Autoren analysieren die radiologischen Befunde mittels konventioneller Röntgendiagnostik und MRT und stellen eine MRI-Klassifikation vor, die zwischen Läsionen mit intaktem und geschädigtem Knorpel unterscheidet. Die Ergebnisse zeigen, dass konventionelle Radiographie und MRT die relevantesten Informationen liefern, wobei MRT besonders entscheidend für die Stadieneinteiling ist. Für die Therapieentscheidung wird eine zweistufige MRT-Klassifikation vorgeschlagen: Stadium I (intakter Knorpel, Kontrastmittelanreicherung) versus Stadium II (Knorpeldefekte, Flüssigkeit um Fragmente, Zysten >5mm, dislozierte Fragmente), wobei Stadium II-Läsionen eine operative Behandlung erfordern.

IMPACT OF MECHANICAL TRAUMA ON MATRIX AND CELLS.

10.1097/00003086-200110001-00009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:44:20
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen mechanischer Knorpelverletzung, Chondrozyten-Apoptose und Matrixabbau zur Entwicklung neuer Therapieansätze für posttraumatische Arthritis. Die Forscher verwendeten bovine, humane und Kaninchen-Knorpelexplantate, die traumatischen mechanischen Belastungen ausgesetzt wurden, und analysierten anschließend die Zellviabilität, Apoptoserate und Glykosaminoglykan-Freisetzung. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Erhöhung der Chondrozyten-Apoptose von 1% auf 15% nach mechanischer Verletzung, wobei die pharmakologische Hemmung von Caspasen die Apoptose reduzierte und gleichzeitig den Matrixabbau verminderte. Diese Erkenntnisse identifizieren die Caspase-Inhibition als vielversprechenden therapeutischen Ansatz zur Prävention von traumatischen Knorpelschäden und der Entwicklung sekundärer Osteoarthritis.

GROWTH RESPONSES OF CARTILAGE TO STATIC AND DYNAMIC COMPRESSION.

10.1097/00003086-200110001-00005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:44:14
Diese Studie untersuchte, wie sich statische und dynamische mechanische Belastung auf das Knorpelwachstum in verschiedenen Entwicklungsstadien auswirkt. Die Forscher analysierten die Glykosaminoglykan-Biosynthese und Zellproliferation in Knorpelproben von fötalen, juvenilen und adulten Rindern aus verschiedenen Gelenkknorpeltiefen unter kontrollierten Druckbelastungen (statisch: 84 kPa; dynamisch: zusätzlich 200 kPa bei 0,01 Hz). Statische Belastung hemmte sowohl die Glykosaminoglykan- als auch die DNA-Synthese in allen Proben, während dynamische Belastung die Glykosaminoglykan-Produktion in juvenilem Knorpel aus mittleren bis tiefen Zonen um 20% steigerte, aber die DNA-Synthese in fötalem und juvenilem oberflächlichem Knorpel zusätzlich um etwa 50% supprimierte. Die Ergebnisse zeigen, dass mechanische Belastung die beiden Wachstumsparameter

TISSUE SHEAR DEFORMATION STIMULATES PROTEOGLYCAN AND PROTEIN BIOSYNTHESIS IN BOVINE CARTILAGE EXPLANTS.

10.1006/abbi.2001.2543 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:44:08
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Scherdeformation die Biosynthese in Knorpelgewebe beeinflusst, um die Mechanotransduktion von Chondrozyten besser zu verstehen. Die Forscher verwendeten bovine Knorpelexplantate, die mit sinusförmiger Scherbelastung (1-3% Dehnung, 0,01-1,0 Hz) stimuliert wurden, wobei Proteoglykan- und Proteinsynthese mittels Radiomarkierung und quantitativer Autoradiographie gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass Scherbelastung die Proteinsynthese um etwa 50% und die Proteoglykansynthese um etwa 25% steigerte, mit relativ gleichmäßigen Biosynthese-Mustern im gesamten Explantat. Diese Befunde belegen, dass Chondrozyten auf mechanische Deformation von Zellen und extrazellulärer Matrix reagieren können, auch ohne makroskopischen Flüssigkeitsstrom, was neue Einblicke in die mechanischen Regulationsmechanismen des Knorpelstoffwechsels li

CARTILAGE VIABILITY AFTER REPETITIVE LOADING: A PRELIMINARY REPORT.

10.1053/joca.2001.0483 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:44:01
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von mechanischer Belastung auf die Chondrozytenviabilität und Matrixintegrität in bovinen Gelenkknorpelexplantaten. Die Forscher belasteten Knorpelproben statisch oder zyklisch (0,5 Hz) über 1-72 Stunden mit 1 MPa und analysierten Zelltod mittels Fluoreszenzmarkern sowie die Morphologie durch Histologie und Elektronenmikroskopie. Die Ergebnisse zeigten, dass repetitive Belastung selektiv Chondrozyten in der oberflächlichen Tangentialzone schädigte, wobei statische Belastung bereits nach 3 Stunden und zyklische Belastung nach 6 Stunden zum Zelltod führte, während tiefere Knorpelschichten unbeeinträchtigt blieben. Die beobachteten morphologischen Veränderungen in der Knorpeloberfläche ähnelten frühen osteoarthritischen Prozessen, was die schädlichen Effekte mechanischer Überlastung auf Gelenkknorpel demonstriert.

PRESERVATION AND ANALYSIS OF NONEQUILIBRIUM SOLUTE CONCENTRATION DISTRIBUTIONS WITHIN MECHANICALLY COMPRESSED CARTILAGE EXPLANTS.

10.1016/s0165-022x(02)00051-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:43:54
Diese Studie zielte darauf ab, den Einfluss mechanischer Kompression auf den Stofftransport in Gelenkknorpel zu untersuchen, da dieser Transport entscheidend für die Zellphysiologie ist. Die Forscher entwickelten eine Gefriersubstitutions-Methode zur Fixierung von Knorpelexplantaten während axialer Kompression und radialer Dextran-Desorption, wobei sie Laser-Konfokalmikroskopie und theoretische Modelle zur Analyse einsetzten. Bei statischer Kompression (0-46% Dehnung) zeigten sich reduzierte Transportraten, die mit verringerter Chondrozyten-Stoffwechselaktivität korrelieren, während dynamische Kompression (23±5% bei 0,001 Hz) den Transport von 3 kDa Dextranen durch oszillierende Flüssigkeitsströmungen verstärkte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass optimierte mechanische Belastung den Stofftransport verbessern kann, was wichtige Implikationen für das Tissue Engineering von Knorpelgewebe hat.

MICROENVIRONMENT REGULATION OF EXTRACELLULAR SIGNAL-REGULATED KINASE ACTIVITY IN CHONDROCYTES: EFFECTS OF CULTURE CONFIGURATION, INTERLEUKIN-1, AND COMPRESSIVE STRESS.

10.1002/art.10849 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:43:46
Diese Studie untersuchte die Aktivität der extrazellulären signalregulierten Kinase (ERK) in Chondrozyten unter verschiedenen Kulturbedingungen als Reaktion auf Interleukin-1 (IL-1) und mechanische Belastung. Bovine Gelenkchondrozyten wurden in vier verschiedenen Konfigurationen kultiviert (Monolayer, an Knorpeloberfläche, in tissue-engineered Konstrukten oder in intakten Knorpelexplantaten) und mit IL-1 behandelt, während Knorpelexplantate zusätzlich dynamischer Kompression ausgesetzt wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass Chondrozyten in Monolayer-Kultur eine erhöhte basale ERK-Aktivität und eine transiente Reaktion auf IL-1 aufwiesen, während Zellen in den anderen Kultursystemen niedrigere Grundaktivität und eine anhaltende ERK-Aktivierung durch IL-1 zeigten. Dynamische mechanische Belastung führte zu einer 5-fachen ERK-Aktivierung, was darauf hindeutet, dass die extrazel

THE EXTENT AND DISTRIBUTION OF CELL DEATH AND MATRIX DAMAGE IN IMPACTED CHONDRAL EXPLANTS VARIES WITH THE PRESENCE OF UNDERLYING BONE.

10.1115/1.1536654 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:43:38
Diese Studie untersuchte, inwieweit die Anwesenheit von subchondralem Knochen das Ausmaß von Matrixschäden und Chondrozytentod in mechanisch belasteten Knorpelexplantaten beeinflusst. Reine Knorpel- sowie Knorpel-Knochen-Explantate wurden mit 30 MPa bei hoher (~600 MPa/s) oder niedriger (30 MPa/s) Belastungsgeschwindigkeit komprimiert, gefolgt von der Analyse von Oberflächenfissuren und Zellviabilität nach 24 Stunden. Die Ergebnisse zeigten, dass Explantate mit zugrundeliegendem Knochen signifikant weniger Matrixschäden und Zelltod aufwiesen als reine Knorpelexplantate, wobei der protektive Effekt des Knochens alle Knorpelzonen bei niedriger Belastungsgeschwindigkeit und die mittleren sowie tiefen Zonen bei hoher Belastungsgeschwindigkeit betraf. Diese Befunde verdeutlichen die biomechanische Schutzfunktion

BASIC FIBROBLAST GROWTH FACTOR MEDIATES TRANSDUCTION OF MECHANICAL SIGNALS WHEN ARTICULAR CARTILAGE IS LOADED.

10.1002/art.20047 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:43:32
Diese Studie untersuchte, ob der basische Fibroblasten-Wachstumsfaktor (bFGF) die Signalübertragung in Gelenkknorpel als Reaktion auf mechanische Belastung vermittelt. Die Forscher belasteten Knorpelproben von Schweinegelenken zyklisch und analysierten die Aktivierung der ERK-MAP-Kinase sowie die Proteinsynthese mittels Western Blot und Radiomarkierung, sowohl mit als auch ohne bFGF-Rezeptor-Inhibitor. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung eine schnelle ERK-Aktivierung auslöst, die von der bFGF-Freisetzung abhängig ist, da sie durch den Rezeptor-Inhibitor blockiert wurde. Zusätzlich führte die Belastung zur bFGF-abhängigen Synthese des Gewebeinhibitors der Metalloproteinasen-1 (TIMP-1), was auf eine wichtige Rolle von bFGF bei der mechanischen Signaltransduktion im Knorpel hinweist.

EFFECT OF DECREASED LOADING ON THE METABOLIC ACTIVITY OF THE MANDIBULAR CONDYLAR CARTILAGE IN THE RAT.

10.1093/ejo/26.1.1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:43:26
Diese Studie untersuchte, wie sich eine reduzierte Belastung des Kiefergelenks auf die Stoffwechselaktivität des Gelenkknorpels am Unterkieferkopf auswirkt. An 80 weiblichen Ratten wurde durch Weichfutter und regelmäßiges Kürzen der Schneidezähne die Kaubelastung reduziert, während die Kontrollgruppe Hartfutter erhielt. Die Ergebnisse zeigten eine deutlich verminderte Zellproliferation und Matrixproduktion (gemessen durch radioaktive Marker) sowie eine verstärkte Expression des knorpelabbauenden Enzyms MMP-3 in der reduzierten Belastungsgruppe. Die Studie belegt, dass eine ausreichende mechanische Belastung essentiell für das normale Wachstum und die Erhaltung des Kiefergelenkknorpels ist.

EFFECTS OF CALCITONIN ON SUBCHONDRAL TRABECULAR BONE CHANGES AND ON OSTEOARTHRITIC CARTILAGE LESIONS AFTER ACUTE ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT DEFICIENCY.

10.1359/JBMR.040609 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:43:20
Diese Studie untersuchte, ob Calcitonin (CT) die Knorpel- und Knochenveränderungen in den frühen Stadien der experimentellen Osteoarthritis bei Hunden beeinflusst. Zwölf Hunde erhielten eine Durchtrennung des vorderen Kreuzbandes und wurden anschließend 84 Tage lang täglich entweder mit 400 U Calcitonin-Nasenspray oder Placebo behandelt, wobei Knorpelveränderungen histologisch bewertet und die Knochendichte des subchondralen Knochens mittels pQCT gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass Calcitonin sowohl die osteoarthritischen Knorpelläsionen als auch den Verlust der subchondralen trabekulären Knochenmasse signifikant reduzierte, während in der Placebo-Gruppe deutliche Osteoarthritis-Veränderungen und Knochendichteverluste auftraten. Die Studie unterstützt die Hypothese, dass der Verlust subchondraler Trabekel zum Knorpelabbau bei

CHANGE IN KNEE CARTILAGE T2 AT MR IMAGING AFTER RUNNING: A FEASIBILITY STUDY.

10.1148/radiol.2341040041 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:43:13
Diese Machbarkeitsstudie untersuchte, ob MRT-basierte T2-Kartierung zur Bewertung von Knorpelveränderungen nach Laufbelastung geeignet ist. Bei sieben gesunden jungen Männern wurden quantitative T2-Karten des Knieknorpels vor und unmittelbar nach 30-minütigem Laufen mittels 3,0-Tesla-MRT erstellt. Die Ergebnisse zeigten eine statistisch signifikante Abnahme der T2-Werte in den oberflächlichen 40% des belastungstragenden Femurknorpels, während sich die T2-Profile des Tibiaknorpels nicht signifikant veränderten. Diese In-vivo-Befunde stimmen mit Ex-vivo-Studien überein und unterstützen die Hypothese, dass Knorpelkompression zu einer erhöhten Anisotropie der oberflächlichen Kollagenfasern führt.

CYCLICAL ARTICULAR JOINT LOADING LEADS TO CARTILAGE THINNING AND OSTEOPONTIN PRODUCTION IN A NOVEL IN VIVO RABBIT MODEL OF REPETITIVE FINGER FLEXION.

10.1016/j.joca.2005.06.015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:43:06
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen wiederholter Gelenkbelastung auf den Gelenkknorpel mithilfe eines neuartigen In-vivo-Kaninchenmodells. Die Forscher führten bei acht Kaninchen über 60 Stunden hinweg zyklische Fingerbeugebewegungen durch (1 Hz, 0,42 N Spitzenlast, 2 Stunden täglich) und analysierten anschließend die Metakarpophalangealgelenke histologisch und immunhistochemisch. Die Hauptergebnisse zeigten eine signifikante Verdünnung des unverkalkten Knorpels bei unveränderter Dicke des verkalkten Knorpels sowie eine deutliche Zunahme Osteopontin-positiver Zellen im unverkalkten Knorpel. Diese Veränderungen deuten auf eine Tidemark-Verschiebung und mögliche Reaktivierung von Knorpelmineralisierungsprozessen hin, ohne dass oberflächliche Knorpeldegeneration auftrat.

FOS- AND JUN-RELATED TRANSCRIPTION FACTORS ARE INVOLVED IN THE SIGNAL TRANSDUCTION PATHWAY OF MECHANICAL LOADING IN CONDYLAR CHONDROCYTES.

10.1093/ejo/cji101 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:43:01
Diese Studie untersuchte die Rolle spezifischer Transkriptionsfaktoren (FRA-1, FRA-2, JunB und JunD) bei der Antwort von Kiefergelenkknorpel auf mechanische Belastung. Die Forscher fütterten 30 weibliche Wistar-Ratten entweder mit weicher oder harter Nahrung und analysierten die Expression der genannten Proteine im Kondylusknorpel mittels Immunfärbung zu verschiedenen Zeitpunkten (6, 12 und 48 Stunden). Die Ergebnisse zeigten eine deutliche Überexpression aller vier Proteine in sämtlichen Differenzierungsstadien der Chondrozyten bei Tieren, die harte Nahrung erhielten, wobei die Expression zeitabhängig in beiden Gruppen zunahm. Die Studie belegt, dass Chondrozyten des Kiefergelenks mechanische Belastungsveränderungen wahrnehmen und durch Induktion spezifischer Proteine reagieren, die Reifung, Differenzierung und Apoptose steuern und somit das Wach

VOLUME CHANGES IN THE MENISCI AND ARTICULAR CARTILAGE OF RUNNERS: AN IN VIVO INVESTIGATION BASED ON 3-D MAGNETIC RESONANCE IMAGING.

10.1177/0363546505282622 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:42:55
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Langstreckenlauf auf die Knorpel- und Meniskusvolumina im Kniegelenk mittels 3D-Magnetresonanztomographie. 48 männliche Athleten absolvierten verschiedene Laufdistanzen (5, 10, 20 km), wobei vor und unmittelbar nach dem Lauf MRT-Aufnahmen zur Volumenmessung von Patella-, Tibia- und Meniskusknorpel durchgeführt wurden. Die Ergebnisse zeigten signifikante Volumenreduktionen in allen untersuchten Strukturen bereits nach 5 km Laufdistanz, wobei nur der mediale Meniskus nach 10 und 20 km weitere Volumenabnahmen aufwies. Die Autoren schlussfolgern, dass sich Knorpelgewebe gut an die repetitiven Belastungen des Langstreckenlaufs anpassen kann und die Menisken eine wichtige mechanische Rolle bei der Lastverteilung im Kniegelenk spielen.

REHABILITATION AFTER CELL TRANSPLANTATION FOR CARTILAGE DEFECTS.

10.1016/j.transproceed.2005.12.074 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:42:48
Diese Studie beschreibt ein systematisches Rehabilitationsprotokoll nach Zelltransplantation zur Behandlung von Knorpeldefekten. Die Methodik umfasst ein phasenweises Vorgehen über 18 Monate, beginnend mit kontinuierlichen passiven Bewegungsübungen (CPM) 8 Stunden post-operativ, gefolgt von schrittweiser Belastungssteigerung und Bewegungsumfangserweiterung. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Patienten bereits nach 6-8 Wochen ohne Gehhilfen laufen können und nach 6 Monaten ihre Gelenkfunktion für Alltagsaktivitäten wiedererlangen, wobei die vollständige Transplantatreifung 18 Monate erfordert. Das Protokoll betont die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Patient, Chirurg und Physiotherapeut für den Behandlungserfolg.

THE RESPONSE OF BONE, ARTICULAR CARTILAGE AND TENDON TO EXERCISE IN THE HORSE.

10.1111/j.1469-7580.2006.00547.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:42:42
Diese Übersichtsarbeit untersuchte die Auswirkungen von Training auf Knochen, Sehnen und Gelenkknorpel bei Pferden unter Verwendung verschiedener bildgebender Verfahren, biochemischer Analysen und mikroskopischer Techniken. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Training zu einer leichten Zunahme der Knochendichte im Kortex und einer erheblichen Steigerung in den hauptsächlichen Belastungszonen der Epiphysen führt, wobei intensiveres Training jedoch zu Mikroverletzungen und pathologischen Veränderungen führen kann. Bei Sehnen veränderte sich die Kollagenfibrillen-Durchmesserverteilung während des Wachstums, aber nicht nach frühem Training, während einige Sehnen eine Zunahme der Querschnittsfläche zeigten. Der Gelenkknorpel erwies sich als das anfälligste der drei Gewebe für pathologische Veränderungen, obwohl frühes Training mit einer größeren Dicke des hyalinen Knorpels an bestimmten Stellen verbunden sein kann.

DYNAMIC SHEAR STIMULATION OF BOVINE CARTILAGE BIOSYNTHESIS OF PROTEOGLYCAN 4.

10.1002/art.21831 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:42:36
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen dynamischer Scherbeanspruchung auf die Biosynthese von Proteoglykan 4 (PRG4) in bovinen Knorpelexplantaten, da PRG4 eine wichtige Rolle bei der Grenzschmierung von Gelenkknorpel spielt. Knorpelscheiben wurden 24 Stunden lang einer 20%igen statischen Kompression allein oder kombiniert mit dynamischer Scherung (3% Amplitude, 0,1 Hz) ausgesetzt, wobei PRG4-Sekretion mittels ELISA und Western Blot quantifiziert und die zelluläre Expression durch Immunhistochemie lokalisiert wurde. Die dynamische Scherbeanspruchung steigerte die PRG4-Sekretion auf das 3-4-fache im Vergleich zu unbelasteten Kontrollen und statisch komprimierten Proben, wobei vermehrt hochmolekulares PRG4 (345 kD) sezerniert und die Expression in Chondrozyten in 200-400 μm Tiefe induziert wurde. Diese Ergebnisse zeigen, dass mechanische

SHEAR AND COMPRESSION DIFFERENTIALLY REGULATE CLUSTERS OF FUNCTIONALLY RELATED TEMPORAL TRANSCRIPTION PATTERNS IN CARTILAGE TISSUE.

10.1074/jbc.M510858200 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:42:28
Diese Studie untersuchte, wie verschiedene mechanische Belastungsarten die Genexpression in Knorpelgewebe beeinflussen. Die Forscher setzten intakte Knorpelexplantate für 1-24 Stunden dynamischer Kompression oder dynamischem Schub bei 0,1 Hz aus und analysierten mittels Real-Time-PCR die Transkriptionsprofile von 25 knorpelhomöostaserelevanten Genen. Die Ergebnisse zeigten, dass zyklische Belastung (sowohl Kompression als auch Schub) die Expression von Matrixproteinen nach 24 Stunden hochregulierte, während statische Kompression diese herunterregulierte, was darauf hindeutet, dass zyklische Verformung ein wichtiger Stimulator der Matrixproteinexpression ist. Durch Inhibitorstudien konnten die Forscher nachweisen, dass sowohl intrazelluläre Calcium- als auch zyklische AMP-Signalwege an der belastungsinduzierten Transkription beteiligt sind.

ENHANCED MATRIX SYNTHESIS IN DE NOVO, SCAFFOLD FREE CARTILAGE-LIKE TISSUE SUBJECTED TO COMPRESSION AND SHEAR.

10.1002/bit.21052 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:42:23
Diese Studie untersuchte, ob mechanische Belastung die Matrixsynthese in gerüstfreiem, künstlich erzeugtem Knorpelgewebe verbessern kann. Die Forscher entwickelten eine spezielle Belastungsmaschine mit Rollenmechanismus, die gleichzeitig Kompression und Scherung auf bis zu 20 Gewebekonstrukte anwenden kann, und analysierten anschließend die mRNA-Expression und den Matrixproteingehalt. Eine optimale Belastung von 0,5 N führte innerhalb einer Stunde zu erhöhter Kollagen II- und Aggrecan-mRNA-Expression und nach 4 Tagen intermittierender zyklischer Belastung zu einem Anstieg des Glykosaminoglykan-Gehalts um bis zu 60%. Die Ergebnisse zeigen, dass mechanische Stimulation mit Pausen zwischen den Belastungszyklen die Gewebeeigenschaften signifikant verbessert, während kontinuierliche Belastung ohne Pausen zu einer Verschlechterung führte.

THE EFFECT OF REMOVAL OF THE DISC ON THE FRICTION IN THE TEMPOROMANDIBULAR JOINT.

10.1016/j.joms.2006.04.017 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:42:17
Diese Studie untersuchte die Rolle des Discus articularis bei der Reibungsreduktion im Kiefergelenk (TMJ). An 10 Schweinegelenken wurde der Reibungskoeffizient vor und nach Entfernung des Discus gemessen, zusätzlich wurden die Effekte von Belastungsdauer und Hyaluronsäure-Anwendung untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich der Reibungskoeffizient nach Discus-Entfernung von 0,0177 auf 0,0361 verdoppelte und bei längerer Belastung auf über 0,0635 anstieg, während Hyaluronsäure eine leichte Verbesserung bewirkte. Die Studie bestätigt, dass der Discus articularis eine entscheidende Rolle bei der Reibungsminimierung spielt, wahrscheinlich durch Verbesserung der Gelenkkongruenz und Optimierung der Synovialflüssigkeits-Schmierung.

LONG-TERM CYCLICAL IN VIVO LOADING INCREASES CARTILAGE PROTEOGLYCAN CONTENT IN A SPATIALLY SPECIFIC MANNER: AN INFRARED MICROSPECTROSCOPIC IMAGING AND POLARIZED LIGHT MICROSCOPY STUDY.

10.1186/ar2040 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:42:11
Diese Studie untersuchte, wie sich langfristige zyklische Gelenkbelastung auf den Knorpelstoffwechsel auswirkt, um bessere Therapien für Gelenkerkrankungen zu entwickeln. Die Forscher belasteten die Vorderpfoten von sechs Kaninchen über 80 Stunden mit 1 Hz zyklischen Bewegungen und analysierten anschließend den Knorpel mittels Infrarot-Mikrospektroskopie und polarisierter Lichtmikroskopie. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Zunahme des Proteoglykangehalts um 46% in der tiefen Knorpelzone, während der Kollagengehalt unverändert blieb. Diese ortsspezifische Stimulation der Proteoglykansynthese in Bereichen hohen hydrostatischen Drucks könnte wichtige Erkenntnisse für die Prävention von Überlastungsschäden und die Entwicklung neuer Therapien liefern.

THE EFFECT OF CYCLIC DEFORMATION AND SOLUTE BINDING ON SOLUTE TRANSPORT IN CARTILAGE.

10.1016/j.abb.2006.10.007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:42:06
Diese Studie untersuchte, wie zyklische mechanische Belastung und die Bindung von gelösten Stoffen den Transport von Nährstoffen in Gelenkknorpel beeinflussen. Die Forschenden entwickelten ein mathematisches Modell für reaktiven Transport, das erstmals die Bindungseffekte von gelösten Stoffen in zyklisch verformtem Knorpel berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigten, dass die Bindung einen signifikanten Einfluss auf den Transport hat, insbesondere bei niedrigen IGF-I-Konzentrationen wie sie in der Synovialflüssigkeit vorkommen. Eine dynamische Belastung mit hohen Dehnungsamplituden (bis 10%) und hohen Frequenzen (1 Hz) führte zu den stärksten Effekten mit einer bis zu 25%igen Steigerung der Nährstoffaufnahme in den ersten 5 Stunden der zyklischen Belastung.

SERUM LEVELS OF CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN (COMP) INCREASE TEMPORARILY AFTER PHYSICAL EXERCISE IN PATIENTS WITH KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.1186/1471-2474-7-98 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:42:00
Diese Studie untersuchte den Einfluss von körperlicher Aktivität auf die Serumspiegel des Knorpelmarkers COMP (Cartilage Oligomeric Matrix Protein) bei Patienten mit Kniearthrose. In einer randomisierten kontrollierten Studie mit 58 Teilnehmern wurden COMP-Werte vor und nach einem 6-wöchigen Trainingsprogramm (zweimal wöchentlich überwacht plus tägliche Heimübungen) versus Ruhebedingungen gemessen, ergänzt durch eine Kurzzeitanalyse mit 7 Personen zur Verfolgung akuter Veränderungen. Die Ergebnisse zeigten, dass die COMP-Spiegel unmittelbar nach 60-minütiger körperlicher Belastung signifikant anstiegen (p < 0,001), jedoch bereits nach 30 Minuten wieder auf Ausgangswerte zurückkehrten, während sie bei Ruhe abfielen. Langfristig führte das 6-wöchige Trainingsprogramm zu keinen dauerhaften Veränderungen der COMP-Spiegel, was darauf hindeutet

BACULOVIRUS TRANSDUCTION OF RAT ARTICULAR CHONDROCYTES: ROLES OF CELL CYCLE.

10.1002/jgm.994 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:41:54
Diese Studie untersuchte, wie der Zellzyklus die Baculovirus-vermittelte Gentransduktion in Rattenchondrozyten beeinflusst, nachdem frühere Versuche zur Verlängerung der Genexpression durch Supertransduktion fehlgeschlagen waren. Die Forscher verglichen zyklische Chondrozyten mit ruhenden Zellen hinsichtlich EGFP-Expression, Virusaufnahme, Zellzyklusverteilung, Kerntransport und DNA-Methylierung. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Chondrozyten in der G2/M-Phase etwa doppelt so effizient EGFP exprimierten wie zyklische Zellen, während ruhende Zellpopulationen zwar eine effiziente Virusaufnahme aufwiesen, aber einen schlechteren Kerntransport der viralen DNA und eine höhere Methylierung zeigten, was zu einer geringeren Transgenexpression führte. Diese Erkenntnisse decken wichtige praktische Limitationen beim Einsatz von Baculoviren im Knorpel-Tissue-Engineering auf.

MRI AND CLINICAL EVALUATION OF COLLAGEN-COVERED AUTOLOGOUS CHONDROCYTE IMPLANTATION (CACI) AT TWO YEARS.

10.1016/j.knee.2006.11.009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:41:48
Diese Studie untersuchte die klinischen und bildgebenden Ergebnisse der kollagengedeckten autologen Chondrozyten-Implantation (CACI) bei 31 Patienten über einen Zeitraum von zwei Jahren. Die Forscher verwendeten KOOS-Scores, 6-Minuten-Gehtest und MRT-Bewertungsprotokolle zur Evaluation des Reparaturgewebes und korrelierten diese Parameter miteinander. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen sowohl in der Gehstrecke als auch in vier von fünf KOOS-Subskalen von 3 bis 24 Monate postoperativ, wobei die größten Fortschritte in den ersten 12 Monaten erzielt wurden. Obwohl eine statistisch signifikante Korrelation zwischen MRT- und funktionellen Ergebnissen bestand, war diese nur schwach bis moderat ausgeprägt, weshalb MRT-Befunde nicht als zuverlässiger Prädiktor für das funktionelle Outcome nach CACI dienen können.

EFFECT OF EXERCISE ON SERUM CONCENTRATION OF CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN IN THOROUGHBREDS.

10.2460/ajvr.68.2.134 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:41:42
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von körperlicher Belastung auf die Serumkonzentrationen des Knorpel-Oligomer-Matrix-Proteins (COMP) bei Vollblutpferden. In zwei Experimenten wurden insgesamt 42 orthopädisch gesunde Pferde standardisierten Belastungsprotokollen unterzogen, wobei COMP-Konzentrationen mittels ELISA zu verschiedenen Zeitpunkten vor und nach dem Training gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten signifikant erhöhte COMP-Werte 1 und 5 Stunden nach akuter Belastung, die nach 24 Stunden wieder auf Ausgangswerte zurückkehrten. Bei wiederholtem Training stiegen die Baseline-COMP-Konzentrationen progressiv an, was darauf hindeutet, dass körperliche Belastung sowohl die akute COMP-Freisetzung in die Zirkulation als auch die basale Umsatzrate dieses Knorpelmarkers beeinflusst.

LASER-ASSISTED STRAIGHTENING OF DEFORMED CARTILAGE: NUMERICAL MODEL.

10.1002/lsm.20467 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:41:36
Diese Studie entwickelte ein numerisches Finite-Elemente-Modell, um die Spannungsfelder in Nasenseptumknorpel während der laserunterstützten Korrektur von Septumdeviationen zu untersuchen. Die Forscher simulierten ein deformiertes Septum als 24x24x2-mm-Platte mit einer 2-mm-Vorwölbung und modellierten die thermisch induzierte Spannungsrelaxation durch Laserbestrahlung in ein bis drei parallelen Linien mit variierenden Abmessungen (0,5-3 mm Breite, 0,5-2 mm Tiefe). Die Ergebnisse zeigten, dass die mechanische Begradigung hochinhomogene Spannungsverteilungen erzeugt, wobei die Reaktionskraft durch optimale Platzierung von drei Relaxationszonen (3 mm breit, 2 mm tief) um bis zu 98% reduziert werden konnte. Die Bestrahlung der konvexen Seite der Deviation erwies sich als etwa doppelt so effektiv wie die der konkaven Seite hinsichtlich der Kraftreduktion.

THE CROSS-SECTIONAL RELATIONSHIP BETWEEN FORTNIGHTLY EXERCISE AND KNEE CARTILAGE PROPERTIES IN HEALTHY ADULT WOMEN IN MIDLIFE.

10.1097/gme.0b013e31802f316b · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:41:30
Diese Querschnittsstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen regelmäßiger körperlicher Aktivität und Knieknorpeleigenschaften bei 176 gesunden Frauen im mittleren Lebensalter (40-67 Jahre). Die Forschenden verwendeten Magnetresonanztomographie zur Messung des tibialen Knorpelvolumens und von Knorpeldefekten, während die Trainingsgewohnheiten über 14 Tage mittels Fragebogen erfasst wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass die Teilnahme an intensiver körperlicher Aktivität (mindestens 20 Minuten mit erhöhter Herzfrequenz und Atmung) signifikant mit einem größeren medialen tibialen Knorpelvolumen assoziiert war, jedoch nicht mit dem Auftreten von Knorpeldefekten. Die Befunde deuten darauf hin, dass regelmäßiges Training möglicherweise einen protektiven Effekt auf die Knorpelgesundheit hat und damit zur Prävention altersbedingter Gelenkerkrankungen beitragen könnte.

DIFFERENT RESPONSE OF ARTICULAR CHONDROCYTE SUBPOPULATIONS TO SURFACE MOTION.

10.1016/j.joca.2007.03.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:41:23
Diese Studie untersuchte, wie Oberflächenbewegungen die Genexpression und Molekülfreisetzung von Chondrozyten aus verschiedenen Knorpelzonen beeinflussen. Chondrozyten aus oberflächlichen und tiefen Knorpelzonen wurden in 3D-Polyurethan-Gerüste eingebracht und in einem Bioreaktor mit zyklischer Kompression und Oberflächenbewegung stimuliert, um natürliche Gelenkbewegungen nachzuahmen. Die mechanische Belastung verstärkte die Genexpression von Proteoglykan 4 (PRG4) und Hyaluronan-Synthasen (HAS1, HAS2) sowie die Hyaluronan-Freisetzung in allen Zellpopulationen, wobei tiefe Chondrozyten besonders stark auf PRG4 und oberflächliche Zellen auf HAS2 reagierten. Vollschichtige Chondrozyten zeigten die stärkste Reaktion auf HAS1-Expression und Hyaluronan-Freisetzung, was darauf hindeutet, dass die Interaktion zwischen

IMPACTION AFFECTS CELL VIABILITY IN OSTEOCHONDRAL TISSUES DURING TRANSPLANTATION.

10.1055/s-0030-1248028 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:41:15
Diese Studie untersuchte, wie sich mechanische Belastungen während der Transplantation auf die Zellviabilität in osteochondralen Transplantaten auswirken. Die Forscher entnahmen und reimplantierten osteochondrale Plugs mit einem Plastikstempel und einem Kraftmesser, wobei sie die aufgewendeten Kräfte (durchschnittlich 18 Schläge mit Spitzenkräften von 307 ± 84 N) dokumentierten und die Zellviabilität zu verschiedenen Zeitpunkten (0, 48 Stunden, 7 Tage) analysierten. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Impaktierung zu einer signifikant reduzierten Zellviabilität führte, wobei die obere Knorpelschicht am stärksten betroffen war (60% Zelltod) und dieser Effekt über den gesamten Beobachtungszeitraum anhielt. Die Studie verdeutlicht, dass die mechanischen Belastungen während der Knorpeltransplantation sorgfältig kontrolliert werden müssen, um die Zellviabilität zu erhalten

MECHANICAL RESPONSE OF POROUS SCAFFOLDS FOR CARTILAGE ENGINEERING.

10.33549/physiolres.931297 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:41:09
Diese Studie untersuchte, wie verschiedene Zusatzstoffe die mechanischen Eigenschaften von porösen Kollagen-I-Scaffolds für die Knorpelreparatur beeinflussen. Die Forscher testeten die Zugfestigkeit von lyophilisierten Scaffolds mit Hyaluronsäure, Hydroxyapatit-Nanopartikeln oder Chitosan-Nanofasern bei 37°C und werteten die Ergebnisse mittels ANOVA-Analyse aus. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Hyaluronsäure den Elastizitätsmodul reduzierte, aber Festigkeit und Verformbarkeit erhöhte, während Hydroxyapatit und Chitosan-Nanofasern den Elastizitätsmodul um das 10- bzw. 4-fache steigerten. Chitosan-Nanofasern erwiesen sich als besonders vielversprechend, da sie nicht nur die mechanische Widerstandsfähigkeit gegen Kompression verbesserten und damit besseren Schutz für mesenchymale Stammzellen bieten, sondern auch das Zellwachstum förderten und die Scaffold

DETERMINATION OF REAL-TIME IN-VIVO CARTILAGE CONTACT DEFORMATION IN THE ANKLE JOINT.

10.1016/j.jbiomech.2007.07.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:41:01
Diese Studie zielte darauf ab, die Echtzeit-Knorpelverformung im Sprunggelenk unter Belastung zu bestimmen, um das Knorpelverhalten und potenzielle Degenerationsmechanismen besser zu verstehen. Die Forscher verwendeten eine kombinierte Magnetresonanztomographie (MRT) und duale orthogonale Fluoroskopie-Technik, um vier gesunde menschliche Sprunggelenke unter konstanter Belastung (700-820 N) über einen Zeitraum von 300 Sekunden zu untersuchen. Die Hauptergebnisse zeigen, dass die Knorpelkontaktdeformation in den ersten 20 Sekunden dramatisch auf 24-38% anstieg und nach etwa 50 Sekunden ein stabiles Niveau erreichte. Diese Erkenntnisse liefern wichtige Echtzeit-Randbedingungen für 3D-Finite-Elemente-Simulationen der Knorpelkontaktspannung in vivo.

SHEAR- AND COMPRESSION-INDUCED CHONDROCYTE TRANSCRIPTION REQUIRES MAPK ACTIVATION IN CARTILAGE EXPLANTS.

10.1074/jbc.M708670200 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:40:55
Diese Studie untersuchte die Rolle von MAPK-Signalwegen bei der mechanischen Stimulation von Knorpelzellen in bovinen Knorpelexplantaten. Die Forscher verwendeten verschiedene mechanische Belastungen (statische Kompression, dynamische Kompression und Scherung) und analysierten die MAPK-Aktivierung mittels Western Blot sowie die Genexpression mittels Real-time PCR, wobei spezifische MAPK-Inhibitoren eingesetzt wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl ERK1/2 als auch p38 MAPK durch mechanische Belastung aktiviert werden, jedoch mit unterschiedlichen zeitlichen Verläufen (ERK1/2: anhaltende 50%ige Steigerung, p38: verzögerte 180%ige Steigerung). Die Studie demonstrierte, dass die MAPK-Aktivierung essentiell für die mechanisch-induzierte Expression wichtiger Knorpelmatrix-Gene ist, einschließlich Aggrecan, Kollagen Typ II, MMP13 und ADAMTS5, wodurch MAPK als zentraler Signal

IN VIVO T(1RHO) MAPPING IN CARTILAGE USING 3D MAGNETIZATION-PREPARED ANGLE-MODULATED PARTITIONED K-SPACE SPOILED GRADIENT ECHO SNAPSHOTS (3D MAPSS).

10.1002/mrm.21414 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:40:48
Diese Studie zielte darauf ab, eine neue 3D-MRT-Methode namens MAPSS (Magnetization-prepared Angle-modulated Partitioned k-space Spoiled gradient echo Snapshots) zur verbesserten T₁ρ-Quantifizierung in Knorpelgewebe zu entwickeln und zu validieren. Die Methode kombiniert eine speziell entwickelte Magnetisierungspräparation mit variablen Flipwinkeln und RF-Cycling, um die Limitationen bestehender 3D-Verfahren wie hohe SAR-Werte, niedrige Signal-zu-Rausch-Verhältnisse und T₁-Kontaminationen zu überwinden. In gesunden Probanden wurden mittlere T₁ρ-Werte von 42,4 ± 5,2 ms im Knorpelgewebe gemessen, mit einer sehr hohen Reproduzierbarkeit (Variationskoeffizient von 1,6%). Die neue MAPSS-Technik zeigte signifikant geringere Fitting-Fehler im Vergleich zu konventionellen Sequenzen ohne RF-Cycling und variable Flipwinkel, was ihre

INTRA-ARTICULAR TEMPERATURES OF THE KNEE IN SPORTS - AN IN-VIVO STUDY OF JOGGING AND ALPINE SKIING.

10.1186/1471-2474-9-46 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:40:42
Diese Studie untersuchte erstmals die intraartikulären Temperaturveränderungen im Kniegelenk während sportlicher Aktivität unter verschiedenen Umgebungsbedingungen. Bei 6 gesunden Männern wurden mittels intraartikulärer Sonden die Gelenktemperaturen während 60-minütigem Joggen (Raumtemperatur 19°C) und Skifahren (Außentemperatur -3°C) alle 15 Minuten gemessen. Beim Joggen stieg die mediane intraartikuläre Temperatur kontinuierlich von 31,4°C auf bis zu 6,1°C über dem Ausgangswert an, während sie beim Skifahren von 32,2°C um bis zu 3,6°C abfiel. Die Ergebnisse zeigen, dass intraartikuläre Knietemperaturen sowohl von der körperlichen Aktivität als auch von der Umgebungstemperatur beeinflusst werden, wobei keine Auswirkungen auf Gelenkfunktion oder -stabilität festgestellt wurden.

DESIGNING 3D PHOTOPOLYMER HYDROGELS TO REGULATE BIOMECHANICAL CUES AND TISSUE GROWTH FOR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING.

10.1007/s11095-008-9619-y · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:40:36
Diese Studie untersuchte, wie die Struktur und Chemie von synthetischen Hydrogelen biomechanische Signale für das Knorpel-Tissue-Engineering regulieren können. Die Forscher kultivierten Knorpelzellen in Poly(ethylenglykol)-Hydrogelen mit unterschiedlichen Vernetzungsdichten und testeten verschiedene mechanische Belastungsregime (kontinuierlich vs. intermittierend) sowie den Einfluss des Zelladhäsionspeptids RGD. Die Ergebnisse zeigten, dass die Zellverformung durch die Gelvernetzung gesteuert werden kann und dass kontinuierliche Belastung katabole Aktivitäten hemmt, während intermittierende Belastung diese stimuliert. RGD fungierte als Mechanorezeptor und beeinflusste die Gewebeablagerung, wodurch demonstriert wurde, dass biomechanische Signale durch gezielte Manipulation der Gelstruktur und -chemie reguliert werden können.

CHANGE IN KNEE CARTILAGE T2 IN RESPONSE TO MECHANICAL LOADING.

10.1002/jmri.21418 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:40:30
Diese Studie untersuchte die klinische Machbarkeit der MRT-Bildgebung mit mechanischer Belastung zur Bewertung der Lasttragungs-Funktion von Kniegelenken, wobei Knorpel-T2-Werte als Indikator für Veränderungen der Knorpelmatrix verwendet wurden. Bei 22 gesunden Probanden wurden sagittale T2-Karten der medialen und lateralen femorotibial Gelenke mittels 3,0T-MRT erstellt, sowohl unter unbelasteten Bedingungen als auch unter statischer axialer Kompression mit 50% des Körpergewichts. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante, ortsabhängige Abnahme der T2-Werte unter Belastung: am Femur nur im medialen Bereich mit direktem Tibiakontakt (5,4% Abnahme), während am Tibia sowohl medial als auch lateral deutliche Reduktionen von 4,3-7,6% auftraten. Die Studie demonstriert, dass MRT-Bildgebung mit mechanischer Belastung geeignet ist, um ortsspec

ALTERED FUNCTIONAL LOADING CAUSES DIFFERENTIAL EFFECTS IN THE SUBCHONDRAL BONE AND CONDYLAR CARTILAGE IN THE TEMPOROMANDIBULAR JOINT FROM YOUNG MICE.

10.1016/j.joca.2008.05.021 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:40:23
Diese Studie zielte darauf ab, ein Mausmodell für veränderte funktionelle Belastung des Kiefergelenks (TMJ) zu entwickeln, um die Auswirkungen auf Knorpel und subchondralen Knochen zu untersuchen. 134 junge weibliche CD-1 Mäuse wurden über 2-6 Wochen entweder normal belastet (harte Pellets) oder mit veränderter Belastung behandelt (Schneidezahn-Trimmen und weiche Nahrung), wobei histologische Analysen, Mikro-CT und Genexpressionsanalysen durchgeführt wurden. Die veränderte Belastung führte zu einer kontinuierlichen Reduktion der Kondylusknorpeldicke über alle Zeitpunkte, während die subchondrale Knochendichte nur vorübergehend nach 4 Wochen abnahm. Zusätzlich zeigten sich signifikante Veränderungen in der Expression wichtiger knorpel- und knochenspezifischer Gene wie SOX9, Kollagen II, VEGF und RANKL, was auf gestörte Gewebehomö

REAL-TIME MONITORING OF FORCE RESPONSE MEASURED IN MECHANICALLY STIMULATED TISSUE-ENGINEERED CARTILAGE.

10.1111/j.1525-1594.2009.00723.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:40:16
Diese Studie zielte darauf ab, die zeitlichen Veränderungen der mechanischen Eigenschaften von tissue-engineered Knorpelkonstrukten während ihrer Entwicklung in Echtzeit zu überwachen. Die Forschenden entwickelten einen mechanischen Stimulations-Bioreaktor, der kontinuierlich die Kraftantwort von PEG-Hydrogelen mit primären Gelenkchondrozyten unter zyklischer Kompression (15%, 1 Hz) über 14 Tage aufzeichnete. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanisch stimulierte Konstrukte nach zwei Wochen einen signifikant höheren Kompressionsmodul (12,7 ± 1,45 kPa) aufwiesen als unstimulierte Kontrollen, wobei der Großteil der Steifigkeitszunahme (20%) überraschenderweise in den letzten beiden Versuchstagen auftrat. Diese Echtzeitüberwachung ermöglicht somit eine nicht-invasive Verfolgung kritischer Entwicklungsmeilensteine in der Knorpel-Tissue-Engineering.

DOES LOADING INFLUENCE THE SEVERITY OF CARTILAGE DEGENERATION IN THE CANINE GROOVE-MODEL OF OA?

10.1002/jor.20897 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:40:10
Diese Studie untersuchte den Einfluss mechanischer Belastung auf die Entwicklung von Osteoarthritis (OA) im Hunde-Groove-Modell. An zehn weiblichen Beagle-Hunden wurde OA in einem Kniegelenk induziert, wobei eine Gruppe zusätzlicher Zwangsbelastung durch Fixierung der kontralateralen Gliedmaße ausgesetzt wurde (3x wöchentlich für 4 Stunden über 20 Wochen). Beide Gruppen zeigten charakteristische makroskopische und mikroskopische OA-Veränderungen sowie veränderte Knorpelstoffwechselparameter, wobei die Zwangsbelastungsgruppe bei einigen Parametern statistisch signifikant stärkere Veränderungen aufwies. Die Ergebnisse zeigen, dass verstärkte mechanische Belastung zwar nicht notwendig für die OA-Entwicklung im Groove-Modell ist, jedoch zu einem gewissen Grad den Schweregrad der Erkrankung verstärkt.

STRESS RELAXATION BEHAVIOR OF MANDIBULAR CONDYLAR CARTILAGE UNDER HIGH-STRAIN COMPRESSION.

10.1115/1.3118776 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:40:05
Diese Studie untersuchte die regionale Variation der biomechanischen Eigenschaften des Kiefergelenkknorpels unter hohen Kompressionsbelastungen mittels unkonfinierten Kompressionstests und Spannungsrelaxation an porcinen Proben aus fünf anatomischen Regionen. Die Forscher bestimmten elastische und Gleichgewichtsmoduli unter Verwendung des Kelvin-Modells zur Charakterisierung des Spannungsrelaxationsverhaltens. Die Ergebnisse zeigten signifikante regionale Unterschiede in der Steifigkeit, wobei die posteriore Region am steifsten war (1,4-fach steifer als mittlere Regionen, 2,4-fach steifer als anteriore Region), während zwischen den medialen, zentralen, lateralen und posterioren Bereichen keine signifikanten Unterschiede bestanden. Zusätzlich wurde eine positive Korrelation zwischen Knorpeldicke und Steifigkeit beobachtet, was darauf hindeutet, dass beide Parameter adaptive Antworten auf regionale Belastungsmuster darstellen könnten.

PARAMETRIC FINITE ELEMENT ANALYSIS OF PHYSICAL STIMULI RESULTING FROM MECHANICAL STIMULATION OF TISSUE ENGINEERED CARTILAGE.

10.1115/1.3128672 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:39:59
Diese Studie zielte darauf ab, die physikalischen Stimuli (Druck, Geschwindigkeiten, lokale Dehnungen) zu verstehen, denen Zellen in mechanisch stimulierten Knorpel-Tissue-Engineering-Konstrukten ausgesetzt sind, um die variablen Ergebnisse zwischen verschiedenen experimentellen Systemen zu erklären. Die Forscher verwendeten 2D-achsensymmetrische Finite-Elemente-Modelle mit 360 verschiedenen Steifigkeits-/Permeabilitätskombinationen und simulierten eine zyklische Belastung von 10% bei 1 Hz basierend auf den häufigsten Literaturparametern. Die Ergebnisse zeigten, dass alle Scaffold-Materialien klassisches poroelastisches Verhalten aufwiesen, wobei PEG-Scaffolds die höchsten Drücke und radialen Fluidgeschwindigkeiten, aber die niedrigsten Scherspannungen zeigten, während Chitosan- und KLD-12-Materialien die geringsten radialen Dehnungen aufwiesen. Diese Erkenntnisse erklären die großen Vari

A FIBER REINFORCED POROELASTIC MODEL OF NANOINDENTATION OF PORCINE COSTAL CARTILAGE: A COMBINED EXPERIMENTAL AND FINITE ELEMENT APPROACH.

10.1016/j.jmbbm.2008.09.003 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:39:52
Diese Studie zielte darauf ab, die Fähigkeit der Nanoindentation zur Bestimmung physiologisch relevanter Materialeigenschaften von Knorpel mittels eines faserverstärkten poroelastischen (FRPE) Modells zu untersuchen. Die Forscher führten Nanoindentations-Relaxationsexperimente an porcinem Rippenknorpel bei verschiedenen Eindringtiefen und Belastungsgeschwindigkeiten durch und verglichen die Ergebnisse mit Finite-Elemente-Simulationen. Die Hauptergebnisse zeigten, dass sich das Verhalten bei Nanoindentation deutlich von makroskopischen Indentationstests unterscheidet: Die statische Antwort wird hauptsächlich durch die elastischen Eigenschaften der nicht-fibrillären Matrix und den Volumenanteil der Fasern bestimmt, während die transiente Antwort von der Flüssigkeitspermeabilität dominiert wird. Das FRPE-Modell konnte das zeitabhängige mechanische Verhalten des Rippenknorpels bei Nanoindentation mit hoher Genauigkeit beschreiben (R²=0,98

DYNAMIC MECHANICAL LOADING ENHANCES FUNCTIONAL PROPERTIES OF TISSUE-ENGINEERED CARTILAGE USING MATURE CANINE CHONDROCYTES.

10.1089/ten.TEA.2009.0482 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:39:46
Diese Studie untersuchte, ob dynamische mechanische Belastung die funktionellen Eigenschaften von Knorpel-Konstrukten aus adulten Hundechondrozyten in Agarose-Hydrogel verbessern kann. Die Forscher verwendeten zwei verschiedene Belastungsarten in speziellen Bioreaktoren: axiale Kompressionsbelastung (1 Hz, 10% Verformung) und Gleitkontaktbelastung (0.5 Hz, 10% Verformung), die jeweils 3 Stunden täglich zu unterschiedlichen Zeitpunkten (Tag 0, 14 oder 28) begonnen wurden. Beide Belastungsarten führten bereits nach 28 Kulturtagen zu einer signifikanten Erhöhung des Elastizitätsmoduls im Vergleich zu unbelasteten Kontrollen, wobei die erreichten Werte mit denen von nativem Hundeknorpel vergleichbar oder sogar höher waren. Diese Ergebnisse zeigen erfolgreich eine klinisch relevante Strategie für das funktionelle Knorpel-Tissue Engineering unter Verwendung adulter Chondrozyten

MATRIX METALLOPROTEINASE-3 IN ARTICULAR CARTILAGE IS UPREGULATED BY JOINT IMMOBILIZATION AND SUPPRESSED BY PASSIVE JOINT MOTION.

10.1016/j.matbio.2010.02.004 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:39:39
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen reduzierter Gelenkbelastung auf die Expression von Matrix-Metalloproteinase-3 (MMP-3) im Gelenkknorpel von Ratten. Die Forscher immobilisierten Rattenhinterbeine für bis zu 21 Tage und analysierten die MMP-3-Expression sowie Knorpelveränderungen mittels molekularbiologischer und histologischer Methoden. Die Ergebnisse zeigten, dass Immobilisierung bereits nach 6 Stunden zu einer anhaltend erhöhten MMP-3-Expression führte, die mit einem Verlust von Proteoglykanen und Knorpelschäden einherging - insbesondere im medialen Kondylus und in oberflächlichen Knorpelschichten. Wichtig war die Erkenntnis, dass bereits eine Stunde tägliche passive Gelenkbewegung die schädlichen Effekte der Immobilisierung verhinderte, während MMP-3-Inhibitoren die katabolen Prozesse dämpften.

EFFECTS OF IDEALIZED JOINT GEOMETRY ON FINITE ELEMENT PREDICTIONS OF CARTILAGE CONTACT STRESSES IN THE HIP.

10.1016/j.jbiomech.2010.01.010 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:39:32
Diese Studie untersuchte, wie geometrische Vereinfachungen in Finite-Elemente-Modellen die Vorhersage von Knorpelkontaktspannungen im Hüftgelenk beeinflussen. Die Forscher verglichen ein validiertes patientenspezifisches FE-Modell eines Hüftgelenks mit vereinfachten Modellen, die sphärische oder konchoidale Knochen-Knorpel-Grenzflächen sowie konstante Knorpeldicken verwendeten, unter verschiedenen Belastungsbedingungen (Gehen, Treppensteigen). Die Ergebnisse zeigten, dass Modelle mit vereinfachter Geometrie die maximalen und durchschnittlichen Kontaktdrücke um 50% bzw. 25% unterschätzten und größere Kontaktflächen vorhersagten, während Modelle mit starren Knochen deutlich höhere Drücke prognostizierten. Die Studie demonstriert, dass geometrische Vereinfachungen dramatische Auswirkungen auf die Genauigkeit der biomechanischen Vorhersagen haben können, was wichtige

HIGH-FIELD MAGNETIC RESONANCE IMAGING ASSESSMENT OF ARTICULAR CARTILAGE BEFORE AND AFTER MARATHON RUNNING: DOES LONG-DISTANCE RUNNING LEAD TO CARTILAGE DAMAGE?

10.1177/0363546510372799 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:39:27
Diese Studie untersuchte, ob Marathonlaufen zu Knorpelschäden führt, indem zehn asymptomatische Marathonläufer mittels 3-Tesla-MRT vor, nach und 10-12 Wochen nach einem Marathon untersucht wurden. Die Forscher verwendeten quantitative MRT-Techniken (T1ρ- und T2-Relaxationszeitmessungen) zur frühen Detektion biochemischer Knorpelveränderungen und verglichen die Ergebnisse mit einer alters- und geschlechtsangepassten Kontrollgruppe. Nach dem Marathon zeigten sich signifikant erhöhte T1ρ- und T2-Werte in fast allen Knorpelregionen des Knies, wobei T2-Werte nach drei Monaten größtenteils normalisierten, T1ρ-Werte jedoch erhöht blieben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Marathonlaufen biochemische Knorpelveränderungen verursacht, die teilweise reversibel sind, wobei das patellofemorale Gelenk und das mediale Kompartiment am stärksten betro

FEASIBILITY OF TEXTURE ANALYSIS FOR THE ASSESSMENT OF BIOCHEMICAL CHANGES IN MENISCAL TISSUE ON T1 MAPS CALCULATED FROM DELAYED GADOLINIUM-ENHANCED MAGNETIC RESONANCE IMAGING OF CARTILAGE DATA: COMPARISON WITH CONVENTIONAL RELAXATION TIME MEASUREMENTS.

10.1097/RLI.0b013e3181ea363b · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:39:20
Diese Studie untersuchte die Machbarkeit der Texturanalyse zur Bewertung biochemischer Veränderungen im Meniskusgewebe mittels dGEMRIC (delayed gadolinium-enhanced MRI of cartilage) im Vergleich zu konventionellen T1-Relaxationszeitmessungen. An 10 gesunden Probanden wurden 3T-MRT-Untersuchungen 90 Minuten nach Gadolinium-Injektion durchgeführt, sowohl unter Ruhebedingungen als auch unter axialer Kompression (50% des Körpergewichts), wobei T1-Relaxationszeiten und Texturparameter aus Co-occurrence-Matrix und Wavelet-Transform berechnet wurden. Die Ergebnisse zeigten signifikante Unterschiede zwischen Ruhe und Kompression sowohl für mittlere T1(Gd)-Werte (-67,3 ms) als auch für verschiedene Texturparameter, mit substanzieller bis exzellenter Reproduzierbarkeit (ICC = 0,63-1,0). Die Texturanalyse von T1-Karten aus dGEMRIC-Daten erwies

PHYSIOLOGICAL LOADING OF JOINTS PREVENTS CARTILAGE DEGRADATION THROUGH CITED2.

10.1096/fj.10-164277 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:39:13
Diese Studie untersuchte, wie physiologische mechanische Belastung den Gelenkknorpel vor Abbau schützt, insbesondere die Rolle des Transkriptionsfaktors CITED2. Die Forschenden verwendeten sowohl In-vivo-Experimente mit Ratten (Immobilisation vs. passive Gelenkbewegung) als auch In-vitro-Versuche mit menschlichen Chondrozyten unter verschiedenen hydrostatischen Druckbedingungen. Die Ergebnisse zeigen, dass moderate mechanische Belastung CITED2 hochreguliert, welches dann die Expression der knorpelabbauenden Matrix-Metalloproteinase MMP-1 unterdrückt, während sowohl Über- als auch Unterbelastung zu erhöhten MMP-1-Spiegeln und Knorpelabbau führen. Diese Erkenntnisse identifizieren einen neuen molekularen Signalweg über CITED2 und p38δ, der für die Erhaltung der Knorpelintegrität bei normaler körperlicher Aktivität entscheidend sein könnte.

A NOVEL METHOD FOR DETERMINING ARTICULAR CARTILAGE CHONDROCYTE MECHANICS IN VIVO.

10.1016/j.jbiomech.2010.11.031 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:39:07
Diese Studie zielte darauf ab, eine neue Methode zur Untersuchung der Chondrozytenmechanik in intakten Gelenken lebender Tiere unter physiologischer Belastung zu entwickeln. Die Forscher nutzten Zwei-Photonen-Laser-Mikroskopie in Kombination mit kontrollierter elektrischer Muskelstimulation, um die Kniegelenksbelastung bei Mäusen zu simulieren und dabei die Chondrozytenverformung in Echtzeit zu messen. Die Methode erwies sich als hochpräzise mit durchschnittlichen Messfehlern von nur 1-3% und einer Reproduzierbarkeit von 0,5-2,9%. Unter submaximaler Muskelbelastung (1,9 MPa Kontaktdruck) zeigten die Chondrozyten eine sofortige Höhenabnahme von 17% und einen Volumenverlust von 22%, welche sich nach Entlastung innerhalb von Minuten wieder erholten.

MODERATE LOADING OF THE HUMAN OSTEOARTHRITIC KNEE JOINT LEADS TO LOWERING OF INTRAARTICULAR CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN.

10.1007/s00296-010-1716-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:39:00
Diese Studie untersuchte die direkten Auswirkungen von Belastungsübungen auf den Knorpelstoffwechsel bei Patienten mit Kniearthrose. Elf Probanden mit Kniearthrose absolvierten eine 30-minütige einbeinige Kniestreckungsübung bei 60% der maximalen Wiederholungskraft, wobei vor und nach der Übung Synovialflüssigkeit, Blut und Urin entnommen wurden, um Knorpel-Biomarker zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Abnahme des knorpeloligomeren Matrixproteins (COMP) in der Synovialflüssigkeit nach der Belastung, während andere Marker wie Aggrecan, CTX-II und Interleukin-6 unverändert blieben. Diese Befunde deuten darauf hin, dass moderate mechanische Belastung bei Kniearthrose zu einer akuten Veränderung des Knorpelstoffwechsels führt, was möglicherweise positive Auswirkungen auf das Knorpelgewebe haben könnte.

CLINICAL AND MAGNETIC RESONANCE IMAGING-BASED OUTCOMES TO 5 YEARS AFTER MATRIX-INDUCED AUTOLOGOUS CHONDROCYTE IMPLANTATION TO ADDRESS ARTICULAR CARTILAGE DEFECTS IN THE KNEE.

10.1177/0363546510390476 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:38:55
Diese prospektive Fallstudie untersuchte die klinischen und MRT-basierten Ergebnisse der Matrix-induzierten autologen Chondrozyten-Implantation (MACI) zur Behandlung von Gelenkknorpeldefekten im Knie über einen Zeitraum von 5 Jahren. 41 Patienten (53 Transplantate) wurden mittels standardisierter klinischer Scores (KOOS, SF-36) und detaillierter MRT-Bildgebung zu definierten Zeitpunkten nach der Operation evaluiert. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen sowohl in allen klinischen Parametern als auch im MRT-Composite-Score, wobei nach 5 Jahren 67% der Transplantate eine vollständige Defektauffüllung und 89% eine gute bis exzellente Füllung aufwiesen. Die Studie belegt, dass MACI eine geeignete mittelfristige Behandlungsoption für Knorpeldefekte darstellt, mit hoher Patientenzufriedenheit bezüglich Schmerzlinderung (98%) und Verbesserung der

INTRAARTICULAR INJECTION OF HYALURONAN PREVENTS CARTILAGE EROSION, PERIARTICULAR FIBROSIS AND MECHANICAL ALLODYNIA AND NORMALIZES STANCE TIME IN MURINE KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.1186/ar3286 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:38:49
Diese Studie untersuchte die Wirkungsmechanismen von intraartikulärer Hyaluronsäure (HA) bei der Behandlung von Kniegelenksarthrose in einem Mausmodell. Die Forscher induzierten Arthrose durch TGF-β1-Injektion und Laufbandtraining über 14 Tage und analysierten anschließend Gangparameter mittels videographischer Analyse, mechanische Schmerzempfindlichkeit sowie Gelenkpathologie einschließlich Knorpelerosion und periartikulärer Fibrose. Eine einzige HA-Injektion verhinderte sowohl akute als auch chronische Gangveränderungen vollständig und schützte effektiv vor Knorpelerosion der Femur sowie Gewebefibrose von Tibia und Femur. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass HA durch Normalisierung der Gelenkbiomechanik und Hemmung periartikulärer Zellaktivität seine protektive Wirkung entfaltet, was möglicherweise einen ähnlichen Mechanismus wie die ADAMTS5-Ablation

THE EFFECT OF LOADING AND MATERIAL ON THE BIOMECHANICAL PROPERTIES AND VITALITY OF BOVINE CARTILAGE IN VITRO.

10.5301/JABB.2011.6472 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:38:44
Diese Studie entwickelte eine neue Methodik für 270-stündige biomechanische Tests mit lebendem Knorpel, um Polyurethan (PU) als Implantatmaterial im Vergleich zu Edelstahl zu evaluieren. Bovine Knorpelproben wurden unter vier verschiedenen statischen Druckbelastungsbedingungen (0,25 MPa) kultiviert: unbelastet, minimal belastet, mit Metallkontakt und mit PU-Kontakt. Die Ergebnisse zeigten, dass PU-belastete Proben biomechanische Eigenschaften aufwiesen, die den unbelasteten Proben am ähnlichsten waren, während die Zellvitalität bei unbelasteten Proben am höchsten war (87%), gefolgt von PU-Kontakt (35%) - deutlich besser als bei Metallkontakt (3%). Die Studie belegt, dass PU biokompatiblere Eigenschaften als chirurgischer Stahl im Kontakt mit lebendem Knorpel aufweist.

KNEE JOINT PRESERVATION WITH COMBINED NEUTRALISING HIGH TIBIAL OSTEOTOMY (HTO) AND MATRIX-INDUCED AUTOLOGOUS CHONDROCYTE IMPLANTATION (MACI) IN YOUNGER PATIENTS WITH MEDIAL KNEE OSTEOARTHRITIS: A CASE SERIES WITH PROSPECTIVE CLINICAL AND MRI FOLLOW-UP OVER 5 YEARS.

10.1016/j.knee.2011.06.005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:38:37
Diese Studie untersuchte die kombinierte Behandlung aus neutralisierender hoher Tibiaosteotomie (HTO) und matrixinduzierter autologer Chondrozytenimplantation (MACI) bei 18 jüngeren Patienten (mittleres Alter 47 Jahre) mit medialer Kniearthrose und Varusfehlstellung. Die Forscher verfolgten die Patienten über 5 Jahre mittels klinischer Bewertungsbögen (KOOS), Gehtest und MRT-Bildgebung, um Gelenkerhalt und Verbesserung der Symptome zu evaluieren. Die Ergebnisse zeigten signifikante klinische Verbesserungen in vier von fünf KOOS-Bereichen, die bis zum 5-Jahres-Follow-up anhielten, jedoch war die Knorpelregeneration enttäuschend mit nur 33% qualitativ guter Knorpelauffüllung. Die Autoren schlussfolgern, dass diese Kombinationsbehandlung eine sichere Option für jüngere Patienten darstellt und klinische Verbesserungen erzielt, jedoch sind die lang

CYCLIC LOADING INCREASES FRICTION AND CHANGES CARTILAGE SURFACE INTEGRITY IN LUBRICIN-MUTANT MOUSE KNEES.

10.1002/art.33337 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:38:31
Diese Studie untersuchte den Einfluss der Lubricin-Gendosis und zyklischer Belastung auf die Reibung und Knorpeloberflächenintegrität in Mäusekniegelenken. Die Forscher testeten Gelenke von Mäusen mit unterschiedlicher Anzahl funktionsfähiger Lubricin-Allele (0, 1 oder 2) über 26 Stunden mittels eines speziellen Pendulum-Systems und maßen dabei kontinuierlich die Reibungskoeffizienten. Die Ergebnisse zeigten, dass Mäuse ohne Lubricin bereits erhöhte Grundreibungswerte aufwiesen und durch die Belastung keine weitere Protektion erhielten, während Mäuse mit reduzierter Lubricin-Expression (ein Allel) zwar normale Grundwerte hatten, aber nach 26-stündiger Belastung signifikant höhere Reibungswerte entwickelten als normale Mäuse. Diese Befunde deuten darauf hin, dass die Lubricin-Konzentration entscheidend für den Gelenkschutz unter mechanischer Belast

MECHANICAL ANALYSIS OF THE EFFECTS OF CEPHALIC TRIM ON LOWER LATERAL CARTILAGE STABILITY.

10.1001/archfacial.2011.1354 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:38:24
Diese Studie untersuchte, wie sich die mechanische Stabilität des unteren Seitenknorpels (LLC) der Nase nach unterschiedlich starken cephalischen Resektionen verändert. Die Forscher verwendeten porcine Nasenknorpel (n=14), die menschlichen LLC-Dimensionen angepasst wurden, und führten biomechanische Biegetests vor und nach Resektionen von 0, 4 und 6 mm durch, ergänzt durch Finite-Elemente-Modellierung. Die Ergebnisse zeigten eine statistisch signifikante Abnahme des äquivalenten Elastizitätsmoduls am lateralsten Messpunkt (8 mm), wenn nur noch 4 mm Knorpelstruktur verblieben (p=0,02). Diese mechanischen Befunde unterstützen klinische Richtlinien, die empfehlen, mindestens 6 mm Restknorpel zu belassen, um eine ausreichende strukturelle Unterstützung der Nasenspitze zu gewährleisten.

JOINT IMMOBILIZATION PREVENTS MURINE OSTEOARTHRITIS AND REVEALS THE HIGHLY MECHANOSENSITIVE NATURE OF PROTEASE EXPRESSION IN VIVO.

10.1002/art.34420 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:38:18
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen mechanischer Gelenkbelastung und der Expression von Proteasen bei der Osteoarthritis-Entwicklung in einem Mausmodell. Die Forscher induzierten experimentell eine Osteoarthritis durch chirurgische Durchtrennung des medialen meniskotibialen Ligaments und analysierten mittels Mikroarray-Analyse und RT-PCR die Genexpression in immobilisierten versus nicht-immobilisierten Gelenken. Die Ergebnisse zeigten, dass bereits 6 Stunden nach der Operation wichtige OA-assoziierte Gene (einschließlich ADAMTS-5, MMP3, IL1B) im Gelenkknorpel hochreguliert wurden, diese Genregulation jedoch durch Gelenkimmobilisation (durch Anästhesie oder Ischiasnervdurchtrennung) nahezu vollständig verhindert werden konnte. Die Gelenkimmobilisation durch Nervdurchtrennung verhinderte sogar die OA-Entwicklung bis zu 12 Wochen nach der Operation, was die hochgradige Mechanosensitivität der Protease-Expression und neue therapeutische Ansätze zur

ARTHROSCOPIC MATRIX-INDUCED AUTOLOGOUS CHONDROCYTE IMPLANTATION: 2-YEAR OUTCOMES.

10.1016/j.arthro.2011.12.022 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:38:11
Diese Studie evaluierte die Sicherheit und Wirksamkeit einer neuen arthroskopischen Technik zur Matrix-induzierten autologen Chondrozyten-Implantation (MACI) bei Knorpeldefekten im Knie. Die Forscher führten eine prospektive Untersuchung an 20 Patienten durch, die über 24 Monate nachverfolgt wurden, wobei klinische Assessments (einschließlich KOOS-Score, SF-36, Schmerzskalen und Gehtests) sowie MRT-Bildgebung zur Beurteilung der Transplantat-Reparatur verwendet wurden. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen in allen klinischen Parametern über den gesamten postoperativen Verlauf, mit guten bis exzellenten Transplantat-Ergebnissen bei 90% der Patienten nach 24 Monaten. Die Studie belegt, dass die arthroskopische MACI-Technik ein sicheres und effektives Verfahren darstellt, das sowohl klinische als auch radiologische Verbesserungen über einen Zeitraum von

EFFECTS OF PERFUSION AND DYNAMIC LOADING ON HUMAN NEOCARTILAGE FORMATION IN ALGINATE HYDROGELS.

10.1089/ten.TEA.2011.0506 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:38:05
Diese Studie untersuchte, ob die Kombination aus Perfusion und dynamischer Belastung die Knorpel-Neogenese in menschlichen Chondrozyten verstärkt, die in Alginat-Hydrogele eingebettet waren. Die Forscher verwendeten einen Bioreaktor mit drei Bedingungen: freies Quellen (Kontrolle), nur Perfusion (100 μL/min) und Perfusion mit zyklischer Kompression (20% Verformung, 0,5 Hz, 1h täglich) über 14 Tage. Die Bioreaktor-Bedingungen führten zu einer signifikant höheren COL2A1-Genexpression (mindestens dreifach erhöht) und verstärkten sowohl anabole als auch katabole Prozesse, wobei jedoch die Glykosaminoglykan-Retention durch Perfusion und erhöhte katabole Aktivität vermindert war. Die Ergebnisse zeigen, dass bereits die Perfusion allein ausreicht, um diese dualen Reaktionen zu fördern, jedoch sind optimierte Bedingungen erforderlich, um die extrazelluläre Matrix-Akkumulation für

A RANDOMIZED TRIAL COMPARING ACCELERATED AND TRADITIONAL APPROACHES TO POSTOPERATIVE WEIGHTBEARING REHABILITATION AFTER MATRIX-INDUCED AUTOLOGOUS CHONDROCYTE IMPLANTATION: FINDINGS AT 5 YEARS.

10.1177/0363546512445167 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:37:58
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte, ob ein beschleunigtes Belastungsprotokoll nach Matrix-induzierter autologer Chondrozyten-Implantation (MACI) vergleichbare Ergebnisse zu einem traditionellen Protokoll liefert. 70 Patienten wurden randomisiert entweder einem beschleunigten Protokoll (Vollbelastung nach 8 Wochen) oder einem traditionellen Protokoll (Vollbelastung nach 11 Wochen) zugeteilt und über 5 Jahre mittels klinischer Scores und hochauflösender MRT nachverfolgt. Beide Gruppen zeigten signifikante Verbesserungen aller klinischen und MRT-Parameter über den 5-Jahres-Zeitraum, wobei die beschleunigte Gruppe sogar weniger Schmerzen aufwies und 94-95% der Patienten mit dem Behandlungsergebnis zufrieden waren. Die Studie belegt, dass ein beschleunigtes Rehabilitationsprotokoll nach MACI sicher und effektiv ist und vergleichbare oder sogar überlegene klinische Ergebnisse li

INTRINSIC STRESSES ON BONE AND CARTILAGE IN THE NORMAL AND ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT-RECONSTRUCTED KNEE BEFORE AND AFTER A HALF MARATHON: A MAGNETIC RESONANCE IMAGING ANALYSIS.

10.1097/JSM.0b013e31825d0d4a · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:37:52
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte die Auswirkungen eines Halbmarathons auf die intrinsischen Kniestrukturen bei acht Läufern durch Vergleich von ACL-rekonstruierten Knien mit den gesunden Kontrollknien des anderen Beins. Mittels MRT-Bildgebung 48 Stunden vor und nach dem Wettkampf wurden Veränderungen an Knorpel, Bändern, Knochen und Menisken analysiert. Die Hauptergebnisse zeigten, dass ACL-rekonstruierte Knie bereits vor dem Lauf häufiger pathologische Befunde aufwiesen (Meniskusläsionen, Knorpelschäden, Knochenmarködeme) und nach dem Halbmarathon einen stärkeren Trend zu Knochenmarködemen entwickelten als die gesunden Kontrollknie. Wichtig ist jedoch, dass sich bereits bestehende Kniepathologien weder in den rekonstruierten noch in den gesunden Knien nach der Belastung verschlechterten.

BIOMARKERS OF ANTIOXIDANT STATUS, INFLAMMATION, AND CARTILAGE METABOLISM ARE AFFECTED BY ACUTE INTENSE EXERCISE BUT NOT SUPEROXIDE DISMUTASE SUPPLEMENTATION IN HORSES.

10.1155/2012/920932 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:37:46
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von intensivem Training und Superoxid-Dismutase (SOD)-Supplementierung auf Biomarker für Entzündung, antioxidativen Status und Knorpelstoffwechsel bei Pferden. In einem randomisierten Crossover-Design erhielten zwölf Standardbred-Stuten entweder SOD-Supplementierung oder Placebo über 6 Wochen, gefolgt von einem intensiven Sprinttest. Das akute intensive Training führte zu erhöhten antioxidativen Abwehrmechanismen im Blut, verstärkter Entzündungsreaktion und erhöhtem Knorpelstoffwechsel in der Synovialflüssigkeit, wobei diese Veränderungen als normale adaptive Reaktionen auf trainingsbedingte Gewebeschäden interpretiert wurden. Die SOD-Supplementierung zeigte jedoch keine messbaren Effekte auf die untersuchten Parameter, was darauf hindeutet, dass weitere Forschung nötig ist, um potenzielle Vorteile dieser Ergänzung bei Pferden zu identifizieren.

COMPARISON OF MRI T2 RELAXATION CHANGES OF KNEE ARTICULAR CARTILAGE BEFORE AND AFTER RUNNING BETWEEN YOUNG AND OLD AMATEUR ATHLETES.

10.3348/kjr.2012.13.5.594 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:37:40
Diese Studie untersuchte altersbedingte Unterschiede in der Knorpelreaktion auf Laufbelastung mittels MRT-T2-Relaxometrie bei jungen und älteren Freizeitsportlern. Die Forscher führten quantitative T2-Messungen des Kniegelenkknorpels bei je 10 jüngeren und älteren Athleten vor, direkt nach und 2 Stunden nach 30-minütigem Laufen durch, wobei ein 3,0-Tesla-MRT verwendet wurde. Die Ergebnisse zeigten keine signifikanten Unterschiede in den globalen T2-Werten zwischen den Altersgruppen als Reaktion auf die Laufbelastung. Allerdings wiesen ältere Sportler hauptsächlich in den oberflächlichen Knorpelschichten höhere T2-Werte auf, was auf altersbedingte Kollagenmatrix-Degeneration in diesen Bereichen hindeutet.

DIURNAL VARIATIONS IN ARTICULAR CARTILAGE THICKNESS AND STRAIN IN THE HUMAN KNEE.

10.1016/j.jbiomech.2012.09.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:37:35
Diese Studie untersuchte die täglichen Veränderungen der Knorpeldicke und -dehnung im menschlichen Kniegelenk aufgrund der viskoelastischen Eigenschaften des Knorpels. Mittels 3T-MRT-Bildgebung wurden bei 10 gesunden Probanden (Durchschnittsalter 29 Jahre) morgens um 8:00 Uhr und nachmittags um 16:00 Uhr dreidimensionale Modelle von Femur, Tibia und Patella erstellt, um die Knorpeldickenverteilung zu quantifizieren. Die Ergebnisse zeigten signifikante Kompressionsdehnungen von -5,1% im medialen Tibiaplateau, -3,1% im lateralen Tibiaplateau und -1,9% im femoralen Knorpel, wobei die Knorpeldicke in fast allen Bereichen außer der Patellofemoralrinne vom Morgen zum Nachmittag abnahm. Diese Basisdaten zu den standortspezifischen täglichen Knorpelveränderungen sind wichtig für zukünftige Studien

ATOMIC FORCE MICROSCOPY CHARACTERIZATION OF COLLAGEN 'NANOSTRAWS' IN HUMAN COSTAL CARTILAGE.

10.1016/j.micron.2012.10.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:37:29
Diese Studie untersuchte die biomechanischen Eigenschaften von Kollagen-"Nanostraws" in menschlichem Rippenknorpel mittels Rasterkraftmikroskopie (AFM). Die Forscher charakterisierten Proben vom Rippenrand immunhistologisch und maßen sowohl die Durchmesser als auch den Elastizitätsmodul dieser nanostrukturellen Kollagenröhren, die sich über die gesamte Länge des avaskulären Knorpelgewebes erstrecken. Die Ergebnisse zeigten signifikante Unterschiede in der Elastizität und den Durchmessern der Nanostraws je nach Behandlungs- und Fixierungsart. Diese Befunde sind relevant für das Verständnis des Flüssigkeitstransports in dickem, gefäßlosem Knorpelgewebe und haben wichtige Implikationen für nanofluidische Transportberechnungen in der Knorpelforschung.

ULTRASONOGRAPHIC MEASUREMENT OF THE DISTAL FEMORAL CARTILAGE THICKNESS IN PATIENTS WITH UNILATERAL TRANSTIBIAL AMPUTATION.

10.1177/0309364612464233 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:37:23
Diese Querschnittsstudie untersuchte die Dicke des distalen Femurkortex bei 24 Patienten mit einseitiger Unterschenkelamputation mittels Ultraschall, um mögliche degenerative Veränderungen zu erfassen. Die Knorpeldicke wurde bilateral an den medialen und lateralen Kondylen sowie im interkondylären Bereich gemessen und mit funktionellen Parametern wie Gehgeschwindigkeit, 6-Minuten-Gehstrecke und täglicher Prothesennutzung korreliert. Die Ergebnisse zeigten eine signifikant dünnere Knorpelschicht am lateralen Kondylus und im interkondylären Bereich auf der amputierten Seite im Vergleich zur gesunden Seite. Interessanterweise korrelierten höhere Knorpelverluste positiv mit besserer Gehfunktion und längerer täglicher Prothesennutzung, was darauf hindeutet, dass abnormale Gangmuster zu erhöhter Belastung der amputierten Extremität führen könnten.

CARTILAGE STATUS IN RELATION TO RETURN TO SPORTS AFTER ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT RECONSTRUCTION.

10.1177/0363546512473568 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:37:17
Diese Studie untersuchte den Knorpelzustand 6 Monate nach Kreuzbandrekonstruktion und dessen Zusammenhang mit der Rückkehr zum Sport. Mittels 3-Tesla-MRT wurden bei 15 Patienten nach isolierter Kreuzbandrekonstruktion und 15 Kontrollpersonen morphologische, biochemische und funktionelle Knorpelparameter gemessen, einschließlich T2/T2*-Mapping und In-vivo-Deformationsanalyse nach 30-minütigem Lauf. Die Ergebnisse zeigten eine deutlich verminderte Knorpelqualität und -belastbarkeit bei ACL-rekonstruierten Knien im Vergleich zu gesunden Kontrollen, wobei sowohl eine sehr frühe Rückkehr zum Sport (vor 5 Monaten) als auch eine zeitnahe Operation (innerhalb 10 Wochen) mit zusätzlich verschlechterter Knorpelregeneration assoziiert waren. Die Autoren empfehlen daher Vorsicht bei einer zu frühen sportlichen Belastung, da die qualitativ verminderte Knorp

SHAPE FIDELITY OF NATIVE AND ENGINEERED HUMAN NASAL SEPTAL CARTILAGE.

10.1177/0194599813478921 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:37:10
Diese Studie untersuchte die Formstabilität von künstlich gezüchtetem Nasenscheidewandknorpel im Vergleich zu nativem Gewebe unter anhaltenden Biegekräften. Menschliche Knorpelzellen von 6 Spendern wurden 10 Wochen kultiviert und anschließend 6 Tage lang Biegekräften ausgesetzt, wobei Formerhaltung, Zellvitalität und biochemische Eigenschaften analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass die künstlichen Knorpelkonstrukte eine vergleichbare Formstabilität wie natives Nasenscheidewandgewebe aufwiesen (nach 24 Stunden: 21,7% vs. 14,4% Formerhaltung) und die mechanische Belastung weder die Zellvitalität noch die biochemischen Eigenschaften beeinträchtigte. Die Studie belegt, dass diese Neokknorpel-Konstrukte ausreichende biomechanische Eigenschaften für den Einsatz als Transplantatmaterial in der Nasenscheidewandchirurgie besitzen.

EFFECTS OF A PROGRESSIVE AQUATIC RESISTANCE EXERCISE PROGRAM ON THE BIOCHEMICAL COMPOSITION AND MORPHOLOGY OF CARTILAGE IN WOMEN WITH MILD KNEE OSTEOARTHRITIS: PROTOCOL FOR A RANDOMISED CONTROLLED TRIAL.

10.1186/1471-2474-14-82 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:37:05
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersucht die Auswirkungen eines progressiven aquatischen Widerstandstrainings auf die biochemische Zusammensetzung und Morphologie von Knorpel bei postmenopausalen Frauen mit milder Kniearthrose. Mindestens 80 Probandinnen werden randomisiert einer Interventionsgruppe (1-stündiges aquatisches Training, 3x wöchentlich über 4 Monate) oder einer Kontrollgruppe zugeteilt. Die primären Endpunkte umfassen die biochemische Knorpelzusammensetzung mittels quantitativer MRT-Techniken (T2-Relaxationszeit und verzögertes Gadolinium-verstärktes MRT) sowie die Knorpelmorphologie als regionale Knorpeldicke. Dies ist die erste Studie, die den direkten Einfluss von aquatischem Training auf menschlichen Gelenkknorpel untersucht und soll zur Optimierung der Trainingsverordnung bei milder Kniearthrose beitragen.

THE DESIGN AND DEVELOPMENT OF A HIGH-THROUGHPUT MAGNETO-MECHANOSTIMULATION DEVICE FOR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING.

10.1089/ten.TEC.2013.0225 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:36:59
Diese Studie zielte darauf ab, einen neuartigen Hochdurchsatz-Bioreaktor zu entwickeln, der sowohl magnetische als auch mechanische Stimulation für das Knorpel-Tissue-Engineering bereitstellen kann. Der entwickelte Bioreaktor besteht aus 18 individuellen Stationen mit kontaktloser magnetischer Aktuierung und integriertem Hall-Effekt-Sensorsystem, das Echtzeitmessungen von Magnetfeld, Kraft und Konstruktdicke ermöglicht. Die Validierungstests zeigten eine hohe Präzision mit Dickenmessungen innerhalb von 14 μm im Vergleich zu Goldstandard-Messschiebern und Kraftmessungen innerhalb von 0,04 N der gewünschten Kraft über drei Wochen. Die mit dem Bioreaktor gemessenen mechanischen Eigenschaften der Konstrukte unterschieden sich nicht signifikant von denen einer Standard-Materialprüfmaschine, was das Gerät als vielversprechende und kosteneffiziente Lösung für die knorpelspezifische Gewebezüchtung etabliert.

REPLICATION OF CHRONIC ABNORMAL CARTILAGE LOADING BY MEDIAL MENISCUS DESTABILIZATION FOR MODELING OSTEOARTHRITIS IN THE RABBIT KNEE IN VIVO.

10.1002/jor.22393 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:36:53
Diese Studie zielte darauf ab, die biomechanischen und histologischen Auswirkungen der medialen Meniskus-Destabilisierung (MMD) als Osteoarthritis-Modell im Kaninchenknie zu charakterisieren. Die Forscher führten ex vivo biomechanische Tests an acht Kadaver-Kniegelenken durch und untersuchten die histologischen Veränderungen in einem 8-wöchigen in vivo Versuch mit jeweils fünf Tieren pro Gruppe (MMD vs. totale mediale Meniskektomie). Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl MMD als auch die totale Meniskektomie zu einer mehr als 1,5-fachen Erhöhung der lokalen Kontaktspannung im medialen Kompartiment führten und moderate Knorpeldegeneration verursachten, wobei die Gelenkstabilität weitgehend erhalten blieb. Die MMD-Technik erwies sich als ebenso effektiv wie die totale Meniskektomie zur Modellierung chronischer abnormaler Knorpelbelastung, bietet jedoch den Vorteil einer weniger invas

MECHANICAL BEHAVIOR OF BOVINE NASAL CARTILAGE UNDER STATIC AND DYNAMIC LOADING.

10.1016/j.jbiomech.2013.07.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:36:46
Diese Studie untersuchte das mechanische Verhalten von bovinem Nasenseptumknorpel unter statischer und dynamischer Belastung, um ein geeignetes Modellgewebe für komplexere biomechanische Experimente zu charakterisieren. Die Forscher bestimmten die biphasischen Materialeigenschaften mittels statischer Tests und führten dynamische "Plowing"-Experimente durch, deren Ergebnisse mit analytischen Modellen und Finite-Elemente-Berechnungen verglichen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass sich boviner Nasenseptumknorpel als biphasisches Material mit spezifischen mechanischen Kennwerten (E-Modul: 2,03 MPa, Aggregatmodul: 2,35 MPa) modellieren lässt und unter dynamischer Belastung ein viskoelastisches Verhalten aufweist. Die experimentellen Daten stimmten gut mit den theoretischen Vorhersagen überein, was die Eignung dieses Gewebes als Modellsystem für die Knorpelbiomechanik-Forschung bestätigt.

COMPARISON OF PHOTOPOLYMERIZABLE THIOL-ENE PEG AND ACRYLATE-BASED PEG HYDROGELS FOR CARTILAGE DEVELOPMENT.

10.1016/j.biomaterials.2013.09.020 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:36:41
Diese Studie untersuchte den Einfluss verschiedener Hydrogel-Polymerisationsmechanismen auf die Knorpelentwicklung, indem zwei PEG-basierte Systeme verglichen wurden: Acrylat-Hydrogele (Kettenpolymerisation) und Thiol-Norbornen-Hydrogele (Stufenpolymerisation). Bovine Chondrozyten wurden in beide Hydrogel-Typen eingebettet und unter freier Quellung oder dynamischer Kompressionsbelastung kultiviert. Die Ergebnisse zeigten, dass Acrylat-Hydrogele zwar mehr Glykosaminoglykane und Kollagen produzierten, jedoch eine hypertrophe Knorpelqualität mit erhöhtem oxidativem Stress und Kollagenabbau aufwiesen. Im Gegensatz dazu führten Thiol-Norbornen-Hydrogele, insbesondere unter mechanischer Belastung, zur Bildung von hyalinem Knorpel mit optimaler Zusammensetzung aus Aggrecan und Kollagen II bei minimaler pathologischer Kollagenexpression.

SERUM CTXII CORRELATES WITH ARTICULAR CARTILAGE DEGENERATION AFTER ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT TRANSECTION OR ARTHROTOMY FOLLOWED BY STANDARDIZED EXERCISE.

10.1177/1941738112451425 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:36:35
Diese Studie untersuchte, ob die Serum-Biomarker CS846 und CTXII mit strukturellen Knorpelveränderungen nach Gelenkverletzung und standardisiertem Training korrelieren. An 24 Sprague-Dawley-Ratten wurde entweder eine Arthrotomie (Schein-OP) oder eine Kreuzbandtranssektion (ACLT) durchgeführt, gefolgt von 6- oder 12-wöchigem Laufbandtraining und anschließender histologischer Knorpelanalyse sowie Serum-Biomarker-Bestimmung. Nach 6 Wochen zeigten ACLT-Tiere signifikant höhere Knorpeldegenerationsgrade, und CTXII korrelierte stark mit den histologischen Degenerationsscores (r=0,81). Die Ergebnisse demonstrieren das Potenzial von CTXII als Biomarker für die Früherkennung von Knorpeldegeneration nach Gelenkverletzungen.

CHANGES IN THE SERUM CARTILAGE BIOMARKER LEVELS OF HEALTHY ADULTS IN RESPONSE TO AN UPHILL WALK.

10.11622/smedj.2013245 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:36:28
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Bergaufgehen auf Knorpel-Biomarker im Serum gesunder Erwachsener, um optimale Gelenkbelastungen zu identifizieren. 58 Teilnehmer absolvierten einen 14 km langen Bergaufmarsch (5,97° Steigung), während 24 Kontrollpersonen auf ebenem Gelände gingen; Serumproben wurden vor, direkt nach und 24 Stunden nach der Aktivität zur Analyse von COMP, WF6 und Hyaluronsäure entnommen. Die Bergaufgruppe zeigte unmittelbar nach der Belastung signifikant erhöhte COMP-Werte (Knorpelabbaumarker) und erniedrigte Hyaluronsäure-Spiegel im Vergleich zur Kontrollgruppe, während WF6 unverändert blieb. Die Autoren interpretieren die erhöhten COMP-Werte als reversible physiologische Anpassung des Gelenkknorpels auf die gesteigerte mechanische Belastung beim Bergaufgehen.

QUADRICEPS INTRAMUSCULAR FAT FRACTION RATHER THAN MUSCLE SIZE IS ASSOCIATED WITH KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.joca.2013.12.005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:36:21
Diese Studie untersuchte, ob der intramuskuläre Fettanteil (IntramF) der Oberschenkelmuskulatur stärker mit Knie-Arthrose assoziiert ist als die reine Muskelgröße. Die Forscher verglichen 96 Personen (30 mit radiographischer Knie-Arthrose, 66 Kontrollen) mittels 3-Tesla-MRT der Oberschenkelmuskulatur und des Knies sowie funktionellen Tests zur Muskelkraft und Gehfähigkeit. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Patienten mit Knie-Arthrose einen signifikant höheren intramuskulären Fettanteil im Quadrizeps aufwiesen, während sich die Muskelgröße nicht unterschied – zudem korrelierte nur der Fettanteil mit selbstberichteten Beschwerden und strukturellen Knieschäden. Der Quadrizeps-Fettanteil könnte daher als aussagekräftiger Biomarker für den Schweregrad der Knie-Arthrose dienen.

EXTENSIONAL FLOW OF HYALURONIC ACID SOLUTIONS IN AN OPTIMIZED MICROFLUIDIC CROSS-SLOT DEVICE.

10.1063/1.4816708 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:36:15
Diese Studie untersuchte die rheologischen Eigenschaften von Hyaluronsäure-Lösungen, die der Gelenkflüssigkeit im Knie ähneln, mittels eines optimierten mikrofluidischen Kreuzschlitz-Geräts (OSCER). Das OSCER-System erzeugt planare Dehnungsströmungen, die den Fließbedingungen zwischen komprimierenden Knorpelschichten bei Lauf- oder Sprungbewegungen entsprechen, und ermöglicht die Messung lokaler Dehnungsviskosität durch Doppelbrechungsmikroskopie und Mikro-Particle-Image-Velocimetry. Die Ergebnisse zeigten, dass diese Flüssigkeiten stark dehnungsverdickend sind (Trouton-Verhältnis ~50), was einen klaren Mechanismus für die stoßdämpfenden Eigenschaften der Gelenkflüssigkeit darstellt. Die Studie demonstriert das Potenzial des OSCER-Systems für die Analyse physiologischer Gelenkflüssigkeitsproben, was zu einem besseren Verständnis und verbesserten

MATRIX-INDUCED AUTOLOGOUS CHONDROCYTE IMPLANTATION (MACI) FOR CHONDRAL DEFECTS IN THE PATELLOFEMORAL JOINT.

10.1007/s00167-014-3046-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:36:08
Diese Studie untersuchte die langfristige Wirksamkeit der Matrix-induzierten autologen Chondrozyten-Implantation (MACI) zur Behandlung von Knorpeldefekten im Patellofemoralgelenk bei 23 Patienten über einen 5-Jahres-Zeitraum. Die Forscher verwendeten MRT-Bildgebung mit dem MOCART-Bewertungssystem zur Beurteilung des Transplantatstatus sowie verschiedene klinische Scores zur Erfassung der funktionellen Ergebnisse. Die Ergebnisse zeigten eine Verbesserung des MOCART-Scores von 2,87 nach 3 Monaten auf 3,39 nach 5 Jahren, wobei 82% der Patienten eine Transplantathöhe von >50% des angrenzenden nativen Knorpels aufwiesen und signifikante klinische Verbesserungen erreichten. Die Studie belegt, dass MACI eine dauerhafte Behandlungsoption für patellofemorale Knorpeldefekte darstellt, wobei 91% der Patienten den Eingr

FUNCTIONAL OUTCOMES AFTER SURGICAL MANAGEMENT OF ARTICULAR CARTILAGE LESIONS IN THE KNEE: A SYSTEMATIC LITERATURE REVIEW TO GUIDE POSTOPERATIVE REHABILITATION.

10.2519/jospt.2014.4844 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:36:01
Diese systematische Literaturübersicht untersuchte Muskelfunktion, Kniegelenkbiomechanik und funktionelle Ergebnisse nach chirurgischen Knorpelreparaturverfahren am Knie, um Empfehlungen für die postoperative Rehabilitation abzuleiten. Die Autoren durchsuchten vier medizinische Datenbanken und analysierten 16 relevante Studien zu Mikrofrakturierung und autologer Chondrozyten-Implantation (ACI). Die Ergebnisse zeigten persistierende Quadrizeps-Schwächen von über 20% bei einem Drittel bis einem Viertel der Patienten nach 1-2 Jahren, anhaltende Gangabweichungen bis zu 12 Monaten sowie funktionelle Defizite bei anspruchsvollen Aktivitäten für bis zu 5-7 Jahre nach dem Eingriff. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit gezielter Rehabilitationsstrategien zur Behebung dieser langanhaltenden funktionellen Einschränkungen.

MECHANICAL ACTIVATION OF MAMMALIAN TARGET OF RAPAMYCIN PATHWAY IS REQUIRED FOR CARTILAGE DEVELOPMENT.

10.1096/fj.14-252783 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:35:55
Diese Studie untersuchte die Rolle des mTOR-Signalwegs (mammalian target of rapamycin) bei der mechanisch induzierten Knorpelentwicklung. Die Forscher eliminierten Muskelkontraktionen in Hühnerembryonen und führten zyklische Belastungsexperimente (1 Hz, 5% Matrixdeformation) an embryonalen Knorpelzellen in 3D-Kollagengerüsten durch. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung den mTOR-Signalweg aktiviert, was essentiell für Chondrozytenproliferation, Knorpelwachstum und die Expression chondrogener Gene wie Indian Hedgehog ist. Zusätzlich wurde SHP2 als negativer Regulator der mechanischen mTOR-Aktivierung identifiziert, wodurch mTOR als zentraler Mechanotransduktions-Mediator in der Knorpelentwicklung etabliert wird.

MECHANICAL STIMULATION ENHANCES INTEGRATION IN AN IN VITRO MODEL OF CARTILAGE REPAIR.

10.1007/s00167-014-3250-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:35:50
Diese Studie untersuchte, ob mechanische Stimulation die Integration von Tissue-Engineering-Knorpel in Wirtsgewebe verbessert. Die Forscher verwendeten ein In-vitro-Modell mit bovinem Gelenkknorpel, bei dem Knorpelkonstrukte in Spinner-Bioreaktoren entweder statisch oder bei 90 U/min mechanisch stimuliert wurden, gefolgt von histologischen, biochemischen und biomechanischen Analysen nach 2 und 4 Wochen. Die mechanische Stimulation führte zu signifikant verbesserter Integration zwischen Implantat und Wirtsgewebe, erhöhtem Kollagengehalt in der Integrationszone nach 2 Wochen und verstärkter Expression wichtiger Matrix-Gene wie MT1-MMP, Aggrecan und Kollagen Typ II. Die Ergebnisse legen nahe, dass eine frühe mechanische Belastung durch kontinuierliche passive Bewegung oder strukturierte Rehabilitationsprogramme die klinische Integration von Knorpel-Implantaten verbessern könnte.

MECHANICAL FORCES INDUCE CHANGES IN VEGF AND VEGFR-1/SFLT-1 EXPRESSION IN HUMAN CHONDROCYTES.

10.3390/ijms150915456 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:35:44
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung die Expression von angiogenen Faktoren in menschlichen Chondrozyten beeinflusst und damit zur Arthrose-Progression beitragen könnte. Die Forscher setzten Chondrozyten zyklischen biaxialen Dehnungen von 1-16% über 12 Stunden aus und analysierten die VEGF- und sVEGFR-1/sFlt-1-Expression mittels Promoter-Reporter-Assays und ELISA-Verfahren. Die Ergebnisse zeigten eine dosis- und frequenzabhängige Steigerung der VEGF-Expression durch mechanische Dehnung (bis zu 175% der Kontrolle), während gleichzeitig die Sekretion des VEGF-Antagonisten sVEGFR-1 supprimiert wurde. Diese gestörte VEGF-Signalkaskade könnte einen molekularen Mechanismus darstellen, durch den mechanischer Stress die pathologische Angiogenese im Gelenkknorpel fördert und zur Arthrose-Entwicklung beiträgt.

ASSOCIATION OF PHYSICAL ACTIVITY MEASURED BY ACCELEROMETER, KNEE JOINT ABNORMALITIES, AND CARTILAGE T2 MEASUREMENTS OBTAINED FROM 3T MAGNETIC RESONANCE IMAGING: DATA FROM THE OSTEOARTHRITIS INITIATIVE.

10.1002/acr.22586 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:35:37
Diese Querschnittsstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen objektiv gemessener körperlicher Aktivität und strukturellen Knieveränderungen bei 274 Personen ohne radiographische Arthrose und mit höchstens milden Kniebeschwerden. Die Studienteilnehmer trugen 7 Tage lang Accelerometer zur Messung der körperlichen Aktivität und erhielten eine 3T-MRT-Untersuchung des Knies zur Bewertung struktureller Abnormalitäten (WORMS-Score) und Knorpel-T2-Relaxationszeiten. Die Ergebnisse zeigten, dass höhere Levels moderater bis intensiver körperlicher Aktivität mit vermehrten und schwereren Meniskusläsionen sowie verstärkten Knochenmarködemen assoziiert waren, während keine signifikanten Zusammenhänge mit Knorpelläsionen oder T2-Werten gefunden wurden. Diese Befunde deuten darauf hin, dass bereits bei asymptomatischen Knien höhere körperliche Aktivität mit frühen strukturellen Veränderungen an Meniskus und subchondralem K

CHILDHOOD PHYSICAL PERFORMANCE MEASURES AND ADULTHOOD KNEE CARTILAGE VOLUME AND BONE AREA: A 25-YEAR COHORT STUDY.

10.1002/acr.22588 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:35:31
Diese 25-Jahres-Kohortenstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen körperlicher Leistungsfähigkeit im Kindesalter und Knieknorpelvolumen sowie Knochenfläche im Erwachsenenalter. Bei 330 Teilnehmern (31-41 Jahre) wurden mittels MRT die tibialen Strukturen gemessen und mit verschiedenen Fitness-Parametern aus dem Kindesalter verglichen, darunter körperliche Arbeitskapazität (PWC170), Beinkraft und Ausdauerleistung. Die Ergebnisse zeigten konsistente positive Assoziationen zwischen allen kindlichen Leistungsparametern und der adulten tibialen Knochenfläche, wobei insbesondere PWC170 auch mit dem medialen Knorpelvolumen korrelierte. Die Studie belegt, dass körperliche Aktivität im Kindesalter langfristig die Kniegelenkstrukturen positiv beeinflusst, wobei der Effekt auf das Knorpelvolumen teilweise über die Knochenfläche vermittelt wird.

PROSPECTIVE CLINICAL AND RADIOLOGIC EVALUATION OF PATELLOFEMORAL MATRIX-INDUCED AUTOLOGOUS CHONDROCYTE IMPLANTATION.

10.1177/0363546515574063 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:35:25
**Zusammenfassung:**

Diese prospektive Fallserie untersuchte die Wirksamkeit der Matrix-induzierten autologen Chondrozyten-Implantation (MACI) zur Behandlung von Knorpeldefekten im patellofemoralen Gelenk bei 47 konsekutiven Patienten. Die Studienteilnehmer wurden über 24 Monate mittels klinischer Scores (KOOS, SF-36, VAS) sowie MRT-Bildgebung zur Beurteilung der Transplantat-Einheilung vor und nach der Operation evaluiert. Alle Patientengruppen zeigten sowohl klinisch als auch statistisch signifikante Verbesserungen in den funktionellen Scores, wobei 40,4% der Patienten nach 24 Monaten eine vollständige Transplantat-Einheilung aufwiesen und 85% mit dem Operationsergebnis zufrieden waren. Die Ergebnisse belegen, dass MACI eine effektive Behandlungsoption für Knorpeldefekte der Patella und Trochlea darstellt, sowohl als alleiniger Eingriff als auch

SERUM CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN LEVELS IN COLLEGIATE SOCCER ATHLETES OVER THE DURATION OF AN ATHLETIC SEASON: A PILOT STUDY.

10.1177/1947603514557944 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:35:19
Diese Pilotstudie untersuchte die wöchentlichen Veränderungen der Serum-Cartilage-Oligomeric-Matrix-Protein (sCOMP) Spiegel bei Collegesoccerspielerinnen während einer kompletten Frühjahrssaison und zwei Wochen danach. Die Forscher sammelten über 10 Wochen hinweg wöchentlich Blutproben von 6 Athletinnen und dokumentierten deren Trainingsminuten, wobei sCOMP-Konzentrationen mittels ELISA bestimmt wurden. Die Ergebnisse zeigten einen signifikanten Zeiteffekt (p = 0,003), wobei qualitativ höhere sCOMP-Werte bei intensiverer sportlicher Aktivität auftraten, auch wenn keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen Baseline- und Saisonwerten nachgewiesen werden konnten. Die Autoren interpretieren die Befunde als mögliche Indikatoren für erhöhten Knorpelumsatz während intensiver körperlicher Belastung, wobei die klinische Bedeutung aufgrund der Rückkehr zu Baseline-Werten

CHONDROGENIC PRIMING AT REDUCED CELL DENSITY ENHANCES CARTILAGE ADHESION OF EQUINE ALLOGENEIC MSCS - A LOADING SENSITIVE PHENOMENON IN AN ORGAN CULTURE STUDY WITH 180 EXPLANTS.

10.1159/000430384 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:35:12
Diese Organkulturstudie untersuchte die Adhäsion und Integration von mesenchymalen Stammzellen (MSCs) in equinen Knorpel unter verschiedenen Bedingungen, um die regenerative Behandlung von Osteoarthritis zu optimieren. Die Forscher verwendeten 180 Knorpelexplantate von sechs Pferden und testeten naive sowie chondrogen vorbehandelte MSCs (mit/ohne pulsierender elektromagnetischer Feldstimulation) bei zwei verschiedenen Zelldichten, sowohl mit als auch ohne mechanische Belastung. Die Hauptergebnisse zeigten, dass chondrogen vorbehandelte MSCs eine signifikant bessere und homogenere Adhäsion an der Knorpeloberfläche aufwiesen, während mechanische Belastung die Zelladhäsion drastisch reduzierte (von 92,6% auf 1,9%). Außerdem führte eine niedrigere Zelldichte zu einer verbesserten Knorpelintegration, was wichtige Implikationen für die klinische Anwendung von MSC-basierten Therapien hat.

THE FRICTION COEFFICIENT OF SHOULDER JOINTS REMAINS REMARKABLY LOW OVER 24 H OF LOADING.

10.1016/j.jbiomech.2015.09.029 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:35:04
Diese Studie untersuchte erstmals das Reibungsverhalten ganzer menschlicher Schultergelenke über einen 24-Stunden-Zeitraum unter kontinuierlicher Belastung. Die Forscher testeten acht menschliche und sechs Rindergelenke in einem Pendulum-Testgerät bei verschiedenen Gleitgeschwindigkeiten (0,02 und 0,2 mm/s) unter 200 N Belastung, wobei auch der Einfluss der Gelenkkongruenz durch Kombination menschlicher Humerusköpfe mit größeren Rinder-Glenoids untersucht wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass der Reibungskoeffizient über 24 Stunden bemerkenswert niedrig blieb und zwischen 0,0008 (initial) und maximal 0,006 (nach 24h) variierte, wobei inkongruente Gelenkkombinationen die niedrigsten Werte aufwiesen. Die Studie belegt damit die außergewöhnlichen tribologischen Eigenschaften natürlicher Schultergelenke und legt nahe, dass bei inkongruenten Gelenken hauptsächlich

INJURIOUS LOADING OF ARTICULAR CARTILAGE COMPROMISES CHONDROCYTE RESPIRATORY FUNCTION.

10.1002/art.39460 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:34:57
Diese Studie untersuchte, ob wiederholte mechanische Überlastung von gesundem Knorpel zu mitochondrialen Dysfunktionen führt, die bei der Entstehung von Arthrose eine Rolle spielen könnten. Die Forscher setzten bovine Knorpel-Knochen-Explantate über 1 oder 7 Tage zyklischer axialer Kompression (0,25 MPa oder 1,0 MPa) aus und analysierten anschließend Chondrozyten-Vitalität, ATP-Konzentration, oxidativen Stress und mitochondriale Funktion. Nach 7-tägiger Belastung mit 1,0 MPa zeigten sich signifikant reduzierte Atmungsaktivität und ATP-Spiegel sowie erhöhte ROS-Produktion und mitochondriale Membranschäden, welche durch N-Acetylcystein-Vorbehandlung verhindert werden konnten. Die Ergebnisse belegen, dass chronische mechanische Überlastung zu oxidativem Stress und mitochondrialer Dysfunktion in Chondrozyten führt,

ABNORMAL MECHANICAL LOADING INDUCES CARTILAGE DEGENERATION BY ACCELERATING MENISCUS HYPERTROPHY AND MINERALIZATION AFTER ACL INJURIES IN VIVO.

10.1177/0363546515621285 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:34:51
Diese Studie untersuchte, ob abnormale mechanische Belastung nach Kreuzbandrissen zu Meniskus-Hypertrophie und Mineralisierung führt und dadurch Knorpelschäden verstärkt. Die Forscher verwendeten sowohl ein In-vivo-Meerschweinchenmodell mit Kreuzband-Durchtrennung als auch In-vitro-Experimente mit bovinen Meniskus-Explantaten unter mechanischer Belastung. Die Ergebnisse zeigten, dass abnormale Belastung nach Kreuzbandverletzungen signifikant zu Meniskus-Vergrößerung und Verkalkung führte, wobei diese Veränderungen stark mit dem Ausmaß der Knorpelschäden korrelierten (r > 0.9). Die Studie legt nahe, dass die Unterdrückung von Meniskus-Hypertrophie und Verkalkung das Risiko einer posttraumatischen Arthrose nach Kreuzbandverletzungen verringern könnte.

REPETITIVE STRESSES GENERATE OSTEOCHONDRAL LESIONS IN SKELETALLY IMMATURE RABBITS.

10.1177/0363546516654479 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:34:45
Diese Studie untersuchte, ob repetitive mechanische Belastung zur Entstehung von juveniler Osteochondrosis dissecans (OCD) beiträgt, da die Ursache dieser Erkrankung bislang unbekannt ist. Sechs juvenile Kaninchen wurden über 5 Wochen hinweg repetitiven Belastungskräften von etwa 160% des Körpergewichts an der rechten Hintergliedmaße ausgesetzt, während die kontralaterale Extremität als Kontrolle diente. Alle belasteten Gliedmaßen entwickelten osteochondrale Läsionen an den medialen und lateralen Femurkondylen mit charakteristischen Veränderungen wie Knorpelverdickung, Chondrozytenklonierung und subchondraler Knochenumbauten, während die unbelasteten Kontrollen keine Läsionen aufwiesen. Die histopathologischen Befunde ähnelten stark denen von humanen OCD-Biopsien, was die Hypothese stützt, dass repetitive Belastung eine wesentliche Ursache für die Entstehung der juvenilen OCD darstellt.

A PROSPECTIVE CLINICAL AND RADIOLOGICAL EVALUATION AT 5 YEARS AFTER ARTHROSCOPIC MATRIX-INDUCED AUTOLOGOUS CHONDROCYTE IMPLANTATION.

10.1177/0363546516663493 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:34:39
Diese prospektive Fallserie untersuchte die 5-Jahres-Ergebnisse der arthroskopischen Matrix-induzierten autologen Chondrozyten-Implantation (MACI) bei 31 Patienten mit symptomatischen tibiofemoralen Knorpelläsionen. Die Autoren verwendeten umfassende klinische Bewertungsinstrumente (KOOS, Lysholm, Tegner, SF-36) sowie isokinetische Kraftmessungen und hochauflösende MRT-Bildgebung zur Evaluation der Transplantat-Einheilung über 5 Jahre. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen in allen klinischen Scores, Kniebeweglichkeit, Gehstrecke und Muskelkraft, wobei 93% der Patienten mit der Schmerzlinderung zufrieden waren. Die MRT-Analyse ergab bei 90% der Patienten eine gute bis exzellente Gewebeauffüllung mit nur zwei Transplantatversagen nach 5 Jahren, was die Wirksamkeit der arthroskopischen MACI-Technik unter

CELL VIABILITY IN ARTHROSCOPIC VERSUS OPEN AUTOLOGOUS CHONDROCYTE IMPLANTATION.

10.1177/0363546516664338 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:34:33
Diese Kadaverstudie verglich die Zellviabilität bei autologer Chondrozytenimplantation (ACI) zwischen arthroskopischer und offener Operationstechnik, um zu bewerten, welcher Ansatz mehr lebensfähige Zellen am Implantationsort liefert. An 16 jungen Kadaverknien führten zwei erfahrene Chirurgen jeweils 8 ACI-Operationen mittels Mini-Arthrotomie und 8 arthroskopisch durch, wobei anschließend lebende und tote Zellen mittels konfokaler Lasermikroskopie quantifiziert wurden. Die Ergebnisse zeigten deutlich, dass die offene Mini-Arthrotomie signifikant mehr Zellen am Implantat erhielt und eine 16-fach höhere Zellviabilität aufwies (37,34% vs. 3,62%) bei gleichzeitig kürzerer Operationsdauer (6 vs. 32 Minuten). Die Autoren empfehlen daher die Mini-Arthrotomie als bevorzugte Technik für ACI-Operationen, bis langfristige klin

TWO-YEAR OUTCOMES OF A RANDOMIZED TRIAL INVESTIGATING A 6-WEEK RETURN TO FULL WEIGHTBEARING AFTER MATRIX-INDUCED AUTOLOGOUS CHONDROCYTE IMPLANTATION.

10.1177/0363546516673837 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:34:28
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte, ob eine beschleunigte Rückkehr zur Vollbelastung nach 6 Wochen im Vergleich zu 8 Wochen nach Matrix-induzierter autologer Chondrozyten-Implantation (MACI) sicher und effektiv ist. 37 Knie von 35 Patienten wurden randomisiert einer 6-wöchigen (AR-Gruppe) oder 8-wöchigen (CR-Gruppe) Vollbelastungszeit zugeteilt und über 24 Monate mittels klinischer Scores, funktioneller Tests und MRT-Bildgebung nachuntersucht. Beide Gruppen zeigten signifikante Verbesserungen in allen klinischen Parametern ohne Gruppenunterschiede, wobei die AR-Gruppe sogar bessere MRT-Ergebnisse aufwies (100% gute bis exzellente Gewebsauffüllung vs. 83% in der CR-Gruppe). Die Studie belegt, dass eine beschleunigte 6-wöchige Rückkehr zur Vollbelastung nach MACI die Transplan

CYCLIC MECHANICAL LOADING ENHANCES TRANSPORT OF ANTIBODIES INTO ARTICULAR CARTILAGE.

10.1115/1.4035265 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:34:21
Diese Studie untersuchte, wie zyklische mechanische Belastung den Transport von Antikörpern durch Gelenkknorpel beeinflusst, was für die Behandlung von Osteoarthritis klinisch relevant sein könnte. Die Forscher setzten frische Knorpelproben fluoreszenzmarkierten Antikörpern aus, während diese über mehrere Stunden zyklischer Kompression unterzogen wurden, und quantifizierten die Antikörperpenetration mittels Konfokalmikroskopie und Finite-Elemente-Simulationen. Die Ergebnisse zeigten, dass der Antikörpertransport linear mit der Dehnungsamplitude (0,25-5%) und nichtlinear mit der Frequenz (0,25-2,60 Hz) anstieg, mit optimalen Werten bei 5% zyklischer Dehnung und 1 Hz. Insgesamt verbesserte die zyklische Kompression den Antikörpertransport um das Zwei- bis Dreifache, wobei die stärkste Transportverbesserung in Regionen mit der höchsten interstitiellen Flüssigkeitsgeschwindigkeit

COMBINING TARGETED METABOLOMIC DATA WITH A MODEL OF GLUCOSE METABOLISM: TOWARD PROGRESS IN CHONDROCYTE MECHANOTRANSDUCTION.

10.1371/journal.pone.0168326 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:34:16
Diese Studie zielte darauf ab, das Verständnis der Mechanotransduktion in Chondrozyten durch die Untersuchung metabolischer Veränderungen unter mechanischer Belastung zu verbessern. Die Forscher entwickelten ein computerbasiertes Modell, das experimentelle metabolomische Daten mit der Stöchiometrie des zentralen Energiestoffwechsels kombiniert, um Reaktionsflüsse in SW1353 humanen Chondrozyten nach 30-minütiger dynamischer Kompression zu berechnen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Kompression den Energiestoffwechsel der Chondrozyten synchronisierte und frühe metabolische Veränderungen induzierte, die auf eine gesteigerte Proteinbiosynthese ausgerichtet waren. Die Studie demonstriert erfolgreich den Nutzen der Kombination von gezielten Metabolomik-Daten mit Computermodellen für die schnelle Analyse der zellulären Energienutzung.

PHYSICAL ACTIVITY IS RELATED WITH CARTILAGE QUALITY IN WOMEN WITH KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.1249/MSS.0000000000001238 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:34:09
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität in der Freizeit und Veränderungen der Knorpelqualität bei postmenopausalen Frauen mit leichter Kniearthrose über einen Zeitraum von 12 Monaten. Die Forscher teilten 76 Teilnehmerinnen basierend auf ihrer selbstberichteten körperlichen Aktivität in drei Gruppen ein und analysierten die biochemische Knorpelzusammensetzung mittels T2-Mapping und DGEMRIC-Index (verzögerte Gadolinium-verstärkte MRT). Die Hauptergebnisse zeigten einen signifikanten linearen Zusammenhang zwischen höherer körperlicher Aktivität und einer Zunahme des DGEMRIC-Index in den posterioren Regionen des lateralen und medialen Femurkartilags, was auf eine verbesserte Glykosaminoglykan-Konzentration hindeutet. Diese Befunde legen nahe, dass regelmäßige körperliche Aktivität regionsspezifisch die geschätzte Knorpelqualität bei Frauen mit leichter Kniearthrose verbessern kann.

T2* MAPPING FOR HIP JOINT CARTILAGE ASSESSMENT: PRE-MRI EXERCISE AND TIME OF IMAGING DO NOT BIAS THE T2* MEASUREMENT IN ASYMPTOMATIC VOLUNTEERS.

10.1177/1947603516665446 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:34:04
Diese Studie untersuchte, ob Tageszeit und körperliche Aktivität vor der MRT-Untersuchung die T2*-Mapping-Messungen von Hüftgelenkknorpel bei 3 Tesla beeinflussen. Neun gesunde Probanden unterzogen sich T2*-Messungen zu verschiedenen Tageszeiten (morgens und nachmittags) sowie nach 50 Kniebeugen, wobei die Werte über 60 Minuten in 15-Minuten-Intervallen erfasst wurden. Die Ergebnisse zeigten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den T2*-Werten am Morgen (22,9 ± 3,0 ms) und am Nachmittag (23,2 ± 3,2 ms), noch zwischen verschiedenen Messzeitpunkten oder nach körperlicher Belastung. Die Studie bestätigt somit, dass T2*-Mapping des Hüftgelenkknorpels unabhängig von tageszeitlichen Schwankungen und vorheriger körperlicher Aktivität zuverlässige Ergebnisse liefert.

INTRA-ARTICULAR INJECTION IN THE KNEE OF ADIPOSE DERIVED STROMAL CELLS (STROMAL VASCULAR FRACTION) AND PLATELET RICH PLASMA FOR OSTEOARTHRITIS.

10.1186/s12967-017-1242-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:33:58
Diese Studie untersuchte die Sicherheit und vorläufige Wirksamkeit einer intraartikulären Injektion von aus Fettgewebe gewonnenen Stromalzellen (SVF) kombiniert mit plättchenreichem Plasma (PRP) bei zehn Patienten mit Kniearthrose Grad 1-2. Die Forscher gewannen SVF durch Liposuktion von etwa 100ml Bauchfett, isolierten die Zellen enzymatisch und injizierten sie zusammen mit PRP ins Kniegelenk. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen der WOMAC-Scores (von 64 auf 41 nach 2 Jahren) und der Gehstrecke im 6-Minuten-Test, wobei sechs von zehn Patienten eine Knorpeldickenzunahme von mindestens 0,2mm im MRT aufwiesen. Das Verfahren erwies sich als sicher ohne schwerwiegende Nebenwirkungen, und alle Patienten berichteten über reduzierte Schmerzen und waren mit den Behandlungsergebnissen zufrieden.

IN VIVO TIBIAL CARTILAGE STRAINS IN REGIONS OF CARTILAGE-TO-CARTILAGE CONTACT AND CARTILAGE-TO-MENISCUS CONTACT IN RESPONSE TO WALKING.

10.1177/0363546517712506 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:33:52
Diese Studie untersuchte die Rolle des Meniskus bei der Lastverteilung im Kniegelenk, indem die mechanischen Belastungen (Strains) in meniskusbedeckten und nicht-bedeckten Knorpelregionen der Tibia verglichen wurden. Mittels MRT-Bildgebung vor und nach 20-minütigem Gehen auf dem Laufband wurden bei 8 gesunden Probanden die Knorpeldickenveränderungen in vier verschiedenen Regionen (bedeckt/unbedeckt, medial/lateral) gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass meniskusbedeckter Knorpel im medialen Kompartiment signifikant geringere Verformungen erfährt als unbedeckter Knorpel, während im lateralen Kompartment kein Unterschied festgestellt wurde. Diese In-vivo-Daten bestätigen die protektive Funktion des Meniskus bei der Lastverteilung, insbesondere im medialen Kniegelenkkompartment.

MECHANICALLY STIMULATED BIOMARKERS SIGNAL CARTILAGE CHANGES OVER 5 YEARS CONSISTENT WITH DISEASE PROGRESSION IN MEDIAL KNEE OSTEOARTHRITIS PATIENTS.

10.1002/jor.23720 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:33:46
Diese Studie untersuchte, ob mechanisch stimulierte Serum-Biomarker bei Patienten mit medialer Kniearthrose Veränderungen der Knorpeldicke nach 5 Jahren vorhersagen können. Bei 16 Patienten wurden vor und nach einem 30-minütigen Gehtest die Konzentrationen eines Kollagenabbau-Markers (C1,2C) und eines Chondroitinsulfat-Synthese-Markers (CS846) gemessen und mit MRT-basierten Knorpeldickenveränderungen nach 5 Jahren korreliert. Die Ergebnisse zeigten, dass ein Anstieg des Abbau-Markers C1,2C mit einer Knorpelverdünnung der lateralen Tibia korrelierte, während ein Anstieg des Synthese-Markers CS846 mit einer Knorpelverdickung des lateralen Femurs zusammenhängte - Befunde, die mit einer Progression der medialen Kniearthrose vereinbar sind. Die mechanische Stimulation durch den Gehtest erwies sich somit als nützliches Verfahren zur verbesserten Beurteilung des Arthrose

EFFECTS OF LOADING ON CHONDROCYTE HYPOXIA, HIF-1Α AND VEGF IN THE MANDIBULAR CONDYLAR CARTILAGE OF YOUNG RATS.

10.1111/ocr.12212 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:33:40
Diese Studie untersuchte den Einfluss mechanischer Belastung auf Hypoxie und die Expression von HIF-1α sowie VEGF im Kiefergelenkknorpel junger Ratten. Die Forscher verwendeten 80 Ratten, die in Gruppen mit reduzierter Belastung (weiche Nahrung, gekürzte Schneidezähne) und erhöhter Belastung (harte Nahrung, forcierte Kieferöffnung) eingeteilt wurden, und analysierten über verschiedene Zeitpunkte (12-96 Stunden) mittels Immunhistochemie und RT-PCR die Hypoxiemarker und Angiogenesefaktoren. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung direkt Hypoxie in den belastungstragenden Knorpelschichten induziert, wobei HIF-1α und VEGF-Expression bei erhöhter Belastung nach 48 und 96 Stunden signifikant höher waren als bei reduzierter Belastung. Die Studie belegt einen direkten Zusammenhang zwischen mechanischer Belastung, Hypoxie und nachfolg

THE EFFECTS OF WELL-ROUNDED EXERCISE PROGRAM ON SYSTEMIC BIOMARKERS RELATED TO CARTILAGE METABOLISM.

10.1177/1947603518767998 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:33:33
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen eines umfassenden Trainingsprogramms auf Biomarker des Knorpelstoffwechsels bei 42 Frauen (Durchschnittsalter 59 Jahre). Die Teilnehmerinnen absolvierten 12 Wochen lang wöchentlich ein überwachtes Trainingsprogramm mit Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitsübungen, wobei vor, während und bis zu 24 Wochen nach dem Programm körperliche Leistungstests durchgeführt und Biomarker für den Typ-II-Kollagenstoffwechsel in Blut und Urin gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass das Training die körperliche Leistungsfähigkeit in beiden Gruppen (Vor-Arthrose und Arthrose) verbesserte, wobei die Vor-Arthrose-Gruppe zusätzlich günstige Veränderungen der Knorpelstoffwechsel-Biomarker aufwies (erhöhte Kollagensynthese, verringerte Kollagendegradation). Das umfassende Trainingsprogramm

THIRTY MINUTES OF RUNNING EXERCISE DECREASES T2 SIGNAL INTENSITY BUT NOT THICKNESS OF THE KNEE JOINT CARTILAGE: A 3.0-T MAGNETIC RESONANCE IMAGING STUDY.

10.1177/1947603518770246 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:33:27
Diese Querschnittsstudie untersuchte die akuten Auswirkungen von Laufbelastung auf den Kniegelenkknorpel mittels 3,0-Tesla-MRT bei 22 männlichen Probanden im Alter von 18-35 Jahren. Die Knorpeldicke und Signalintensität (als Maß für den Flüssigkeitsgehalt) wurden vor und nach 30-minütigem Laufen an verschiedenen Gelenkflächen gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Signalintensität an nahezu allen Knorpelarealen abnahm (besonders deutlich am medialen Tibiaplateau mit -10,6%), während sich die Knorpeldicke nur geringfügig veränderte. Diese Befunde deuten auf einen belastungsinduzierten Flüssigkeitsausstrom aus dem Knorpelgewebe hin, wobei das mediale Tibiaplateau die stärksten Veränderungen aufwies und somit vermutlich die höchste mechanische Beanspruchung während des Laufens erfährt.

EFFECT OF JOINT MIMICKING LOADING SYSTEM ON ZONAL ORGANIZATION INTO TISSUE-ENGINEERED CARTILAGE.

10.1371/journal.pone.0202834 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:33:22
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen eines gelenkähnlichen Belastungssystems auf die zonale Organisation von tissue-engineered Knorpel, um wichtige Knorpelfunktionen wie Schmierung und Dämpfung zu erhalten. Die Forscher entwickelten ein biomechanisches Stimulationssystem mit kombinierter Kompressions- und Scherbeanspruchung, das die Form eines Femurkondylus nachahmt, und kultivierten Chondrozyten in einer Fibrin/Hyaluronsäure-Matrix über 4 Wochen mit täglicher 1-stündiger Stimulation. Die mechanisch stimulierten Gewebe zeigten eine erhöhte Produktion von Glykosaminoglykanen (GAG) und Kollagen sowie eine funktionelle horizontale Ausrichtung der Zellen und Kollagenfasern parallel zur Oberfläche. Die Ergebnisse belegen, dass mechanische Belastung eine entscheidende Rolle bei der Stimulation der extrazellulären Matrix-Produktion und deren funktioneller Reorganisation spielt.

EARLY SIGNS OF BONE AND CARTILAGE CHANGES INDUCED BY TREADMILL EXERCISE IN RATS.

10.1002/jbm4.10029 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:33:15
Diese Studie untersuchte die frühesten Veränderungen von Knochen- und Knorpelgewebe im Kniegelenk von Wistar-Ratten unter verschiedenen Laufbandprotokollen, um zu prüfen, ob ein adaptives Vortraining vor intensivem Dauerlauf vor Knorpeldegeneration schützt. Die Forscher verglichen drei Gruppen über 20 Wochen: eine adaptive Laufgruppe mit 8-wöchigem Vortraining gefolgt von 6 Wochen konstantem Laufen, eine nicht-adaptive Gruppe mit direktem konstantem Laufen nach 8 Wochen Ruhe, und eine Kontrollgruppe ohne Lauftraining. Beide Laufgruppen entwickelten milde Knorpelveränderungen wie Chondrozyten-Hypertrophie und Zellclusterbildung, wobei das adaptive Training paradoxerweise stärkere Knorpelalterationen zeigte, während bei der Knochenstruktur dynamische Anpassungen mit anfänglich verstärktem Knochenwachstum, aber später reduzierter Knochendicke auf

LESSER LOWER EXTREMITY MECHANICAL LOADING ASSOCIATES WITH A GREATER INCREASE IN SERUM CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN FOLLOWING WALKING IN INDIVIDUALS WITH ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT RECONSTRUCTION.

10.1016/j.clinbiomech.2018.09.024 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:33:09
Diese Studie untersuchte, ob die mechanische Belastung der unteren Extremität bei Personen nach Kreuzbandrekonstruktion mit biochemischen Knorpelveränderungen nach dem Gehen zusammenhängt. Bei 30 Teilnehmern wurden die vertikalen Bodenreaktionskräfte während des Gehens gemessen und Blutproben vor und nach 20-minütigem Laufbandgehen zur Bestimmung des Knorpelmarkers COMP (Cartilage Oligomeric Matrix Protein) entnommen. Die Ergebnisse zeigten, dass eine geringere mechanische Belastung des rekonstruierten Beins mit einem stärkeren Anstieg des COMP-Serumspiegels nach dem Gehen assoziiert war. Diese Befunde deuten darauf hin, dass sowohl Unter- als auch Überbelastung problematisch sein könnten und eine optimierte mechanische Belastung als therapeutisches Ziel zur Prävention posttraumatischer Arthrose dienen könnte.

ELITE ROWERS DEMONSTRATE CONSISTENT PATTERNS OF HIP CARTILAGE DAMAGE COMPARED WITH MATCHED CONTROLS: A T2* MAPPING STUDY.

10.1097/CORR.0000000000000576 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:33:03
Diese Studie untersuchte, ob Spitzenruderer charakteristische Hüftknorpelschäden im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen aufweisen. Mittels 3-Tesla-MRT mit T2*-Mapping wurden 20 asymptomatische Elite-Ruderer (mindestens 5 Jahre intensives Training) mit 15 altersangepassten Kontrollpersonen ohne Rudererfahrung verglichen. Die Ergebnisse zeigten bei allen Ruderern deutliche Knorpeldegenerationen, wobei 50% der untersuchten Gelenkzonen Knorpelabrieb oder vollständigen Knorpelverlust aufwiesen, während die T2-Werte signifikant niedriger waren als bei den Kontrollen (besonders in der anterosuperioren Region: 16±3ms vs. 26±5ms). Diese Befunde deuten auf ein erhöhtes Risiko für frühe Hüftarthrose bei Elite-Ruderern hin, wobei weitere Longitudinalstudien zur Kausalitätsklärung erforderlich sind.

A RARE CASE OF SYMPTOMATIC CAROTID STENOSIS CAUSED BY MECHANICAL STIMULATION BY THYROID CARTILAGE AND FREQUENT SWIMMING.

10.1016/j.jstrokecerebrovasdis.2018.11.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:32:56
Diese Fallstudie dokumentiert zum ersten Mal eine symptomatische Karotisstenose, die durch mechanische Stimulation des Schildknorpels beim häufigen Schwimmen verursacht wurde. Bei einem 51-jährigen Mann mit Bluthochdruck und Dyslipidämie traten während des Kraulschwimmens plötzlich rechtsseitige Gesichtstaubheit und Sprachstörungen auf, woraufhin mittels MRT ein akuter Hirninfarkt diagnostiziert wurde. Die bildgebende Diagnostik (Angiographie, Duplexsonographie, CT) zeigte eine Stenose der linken A. carotis communis mit Plaque und Thrombus an der Stelle, wo der Schildknorpel direkten Kontakt zur Arterie hatte und diese bei Halsdrehungen mechanisch stimulierte. Die Autoren schlussfolgern, dass die repetitiven Halsbewegungen beim Kraulschwimmen durch mechanische Reizung des Schildknorpels zur Plaquebildung und letztendlich zum Schlaganfall führten.

MECHANICAL STRESS CONTRIBUTES TO OSTEOARTHRITIS DEVELOPMENT THROUGH THE ACTIVATION OF TRANSFORMING GROWTH FACTOR BETA 1 (TGF-Β1).

10.1302/2046-3758.711.BJR-2018-0057.R1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:32:50
Diese Studie untersuchte die molekularen Mechanismen, durch die mechanischer Stress zur Osteoarthrose-Entwicklung über den Transforming Growth Factor Beta 1 (TGF-β1) beiträgt. Die Forscher verwendeten ein Ko-Kultur-Zellmodell mit Osteoklasten und Chondrozyten sowie ein Osteoarthrose-Rattenmodell, um die Auswirkungen zyklischer mechanischer Belastung zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanischer Stress die TGF-β1-Expression in Osteoklasten zeit- und dosisabhängig hochreguliert, was zu verstärkter Chondrozyten-Apoptose und Knorpeldegradation führt. Die Behandlung mit dem TGF-β1-Rezeptor-Inhibitor SB-505124 konnte diese schädlichen Effekte signifikant umkehren und die Gelenkknorpel-Degradation in vivo deutlich reduzieren.

A NEW STRESS TEST FOR KNEE JOINT CARTILAGE.

10.1038/s41598-018-38104-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:32:44
Diese Studie entwickelte einen neuartigen Knorpel-Belastungstest, um die Verformungsreaktion (Strain) des Tibiakknorpels gesunder Menschen auf Gehübungen in vivo zu messen. Die Forscher variierten systematisch Gehgeschwindigkeit (0,9-2,0 m/s) und -dauer in einer dosisabhängigen Weise, um deren Einfluss auf die Knorpelverformung zu quantifizieren. Die Ergebnisse zeigten einen nichtlinearen Zusammenhang zwischen Gehdauer und Kompressionsverformung, wobei die Verformung zunächst mit der Dauer anstieg und sich dann bei längeren Belastungen stabilisierte, sowie eine Zunahme der Verformung mit steigender Gehgeschwindigkeit. Diese innovative Studie lieferte erstmalige in vivo-Messungen des Knorpel-Kriechverhaltens beim Gehen mit maximalen Verformungswerten von 5,0% nach 60 Minuten, wodurch wichtige physiologische Referenzwerte für gesundes Gelenkknorpelverhalten etabliert wurden.

COMPARISON OF MEDIAL FEMORAL CARTILAGE DEFORMATION IN NORMAL ADULTS ACCORDING TO GAIT CONDITIONS.

10.12965/jer.1938192.096 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:32:38
Diese Studie untersuchte die Verformung des medialen Femurkartilages bei gesunden Erwachsenen unter verschiedenen Gehbedingungen. 76 gesunde Probanden wurden randomisiert in vier Gruppen eingeteilt (Kontrolle, Ebene, 16°-Steigung, Stepper) und die Knorpeldicke wurde mittels Ultraschall vor und nach 30-minütiger Belastung gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass alle Gehformen zu einer signifikanten Reduktion der Knorpeldicke führten, wobei das Stepper- und Steigungsgehen eine stärkere Verformung verursachten als das Gehen auf ebener Fläche. Die Studie demonstriert, dass höhere Kniebelastungen zu ausgeprägteren akuten Knorpelverformungen führen, was wichtige Implikationen für das Verständnis der Knorpelbiomechanik hat.

INFLUENCE OF EXERCISE, AGE, BODY WEIGHT, AND GROWTH ON THE DEVELOPMENT OF TARSAL OSTEOARTHRITIS IN YOUNG MANGALARGA MARCHADOR HORSES.

10.1016/j.jevs.2019.06.015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:32:33
Diese Studie untersuchte den Einfluss von frühem Training, Alter, Körpergewicht und Wachstum auf die Entwicklung von Sprunggelenksarthrose bei 40 jungen Mangalarga Marchador Pferden. Die Forscher verglichen eine Trainingsgruppe (zusätzliches kontrolliertes Training 3x wöchentlich ab dem 30. Lebenstag) mit einer Kontrollgruppe und führten röntgenologische sowie morphometrische Untersuchungen im Alter von 18 und 36 Monaten durch. Die Ergebnisse zeigten arthrotische Veränderungen nur bei zwei männlichen Fohlen der Trainingsgruppe (10%), während in der untrainierten Gruppe keine Arthrose auftrat. Die Autoren schlussfolgern, dass spezifische körperliche Aktivität während der frühen Entwicklung nicht zwangsläufig zu einer erhöhten Arthrose-Prävalenz bei Mangalarga Marchador Fohlen führt.

DOES FOOTWEAR AFFECT ARTICULAR CARTILAGE VOLUME CHANGE AFTER A PROLONGED RUN?

10.1111/sms.13576 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:32:26
Diese Studie untersuchte, ob verschiedene Laufschuhe die Knorpelvolumenveränderungen im Kniegelenk nach längeren Laufbelastungen beeinflussen. Zwölf Probanden absolvierten 75-minütige Laufeinheiten in drei verschiedenen Schuhbedingungen, wobei das Knorpelvolumen mittels hochauflösender 3,0 Tesla MRT vor und nach jedem Lauf dreidimensional rekonstruiert und quantifiziert wurde. Die Ergebnisse zeigten signifikante Knorpelvolumenreduktionen an allen anatomischen Stellen (Patella, Femur, Tibia) nach dem 75-minütigen Lauf, jedoch ohne statistisch bedeutsame Unterschiede zwischen den verschiedenen Schuhbedingungen. Die erheblichen individuellen Variationen in der Knorpelreaktion zwischen den Teilnehmern deuten darauf hin, dass personalisierte Schuhempfehlungen zur Minimierung der Knorpelvolumenveränderungen sinnvoll sein könnten.

DOES INJECTION OF HYALURONIC ACID PROTECT AGAINST EARLY CARTILAGE INJURY SEEN AFTER MARATHON RUNNING? A RANDOMIZED CONTROLLED TRIAL UTILIZING HIGH-FIELD MAGNETIC RESONANCE IMAGING.

10.1177/0363546519879138 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:32:21
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte, ob eine präventive Injektion von Hyaluronsäure (HA) ins Kniegelenk vor einem Marathon den Knorpel vor belastungsbedingten Schäden schützen kann. 15 Marathonläufer erhielten eine Woche vor dem Lauf entweder eine HA- oder Kochsalzlösung-Injektion und wurden mittels hochauflösender 3-Tesla-MRT vor dem Marathon sowie 48-72 Stunden und 3 Monate danach untersucht, wobei T2- und T1ρ-Relaxationszeiten als Marker für frühe Knorpelschäden gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen in den Relaxationszeiten aller untersuchten Knorpelregionen. Somit konnte die präventive HA-Injektion keinen messbaren Schutzeffekt gegen marathon-bedingte frühe Knorpelveränderungen nachweisen.

CONTRAST-ENHANCED XROMM REVEALS IN VIVO SOFT TISSUE INTERACTIONS IN THE HIP OF ALLIGATOR MISSISSIPPIENSIS.

10.1111/joa.13101 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:32:15
Diese Studie zielte darauf ab, die dynamischen Weichteilinteraktionen im Hüftgelenk des amerikanischen Alligators während der Fortbewegung zu verstehen. Die Forschenden verwendeten kontrastverstärkte Computertomographie zur 3D-Modellierung der Gelenkstrukturen und marker-basierte Röntgenrekonstruktion bewegter Morphologie (XROMM), um die Weichteilbewegungen während der terrestrischen Lokomotion zu visualisieren. Die Hauptergebnisse zeigen, dass der Femurkopf über das knöcherne Acetabulum hinaus wandert und nicht als zentraler Drehpunkt fungiert, während die fibrokartilaginösen Oberflächen von Antitrochanter und Femurhals während Flexion und Extension in Kontakt bleiben. Diese Erkenntnisse erweitern das Verständnis der Biomechanik von Archosaurier-Gelenken und demonstrieren das Potenzial von XROMM für die Untersuchung von Weichteil-Gelenkinteraktionen in vivo.

NA

10.1007/s12195-019-00584-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:32:08
Diese Studie untersuchte, ob periodische mechanische Stimulation die Vitalität von konserviertem Knorpelgewebe verbessern kann. Die Forscher verwendeten osteochondrale Transplantate aus Schweineknien und unterzogen eine Gruppe alle drei Tage einer Roll-Gleit-Belastung, während die Kontrollgruppe ohne mechanische Stimulation konserviert wurde. Nach 14 Tagen zeigte die mechanisch stimulierte Gruppe eine signifikant höhere Chondrozyten-Überlebensrate, besseren Proteoglykan- und Kollagen-II-Gehalt sowie höhere biomechanische Eigenschaften (Young-Modul). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass mechanische Stimulation den MEK/ERK-Signalweg aktiviert und gleichzeitig apoptotische Proteine hemmt, was die Knorpelvitalität für etwa zwei Wochen erhält.

THE RELATIONSHIP BETWEEN PROTEOGLYCAN LOSS, OVERLOADING-INDUCED COLLAGEN DAMAGE, AND CYCLIC LOADING IN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1177/1947603519885005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:32:01
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Proteoglykenverlust und Kollagenschäden im Gelenkknorpel sowie den Einfluss mechanischer Belastung auf diese Interaktion. An 56 bovinen osteochondralen Proben wurden Überbelastung zur Kollagenschädigung, zyklische Belastung und Messungen des Proteoglykanverlusts über 48 Stunden durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass der Proteoglykenverlust linear mit dem Ausmaß der Kollagenschäden anstieg und besonders von der Anwesenheit interner (nicht oberflächlicher) Kollagenschäden abhängig war. Während zyklische Belastung in gesundem Knorpel zu verstärktem Proteoglykenverlust führte, bewirkte sie in bereits geschädigtem Knorpel keinen zusätzlichen Verlust.

ARTICULAR JOINT-SIMULATING MECHANICAL LOAD ACTIVATES ENDOGENOUS TGF-Β IN A HIGHLY CELLULARIZED BIOADHESIVE HYDROGEL FOR CARTILAGE REPAIR.

10.1177/0363546519887909 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:31:56
Diese Studie untersuchte die Entwicklung eines neuartigen Hydrogels aus Tyramin-modifizierter Hyaluronsäure (HA-TYR) zur Behandlung von osteochondralen Defekten, mit dem Ziel mechanische Belastung zur Aktivierung körpereigener Wachstumsfaktoren zu nutzen. Humane mesenchymale Stammzellen wurden in das bioadhäsive Hydrogel eingebettet und über 4 Wochen einer gelenkähnlichen mechanischen Belastung (Kompression und Scherung) ausgesetzt, während die biomechanischen Eigenschaften, Zellinvasion und TGF-β1-Produktion analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass das HA-TYR-Hydrogel eine gute Haftung an Knorpelgewebe aufwies, die Zellinvasion aus dem Knochenmark minimierte und mechanische Belastung zur Produktion und Aktivierung von endogenem TGF-β1 durch die eingebetteten Zellen führte. Das biomechanisch-responsive Hydrogel stellt somit einen vielversprechenden

PRE-CONTRAST T1 AND CARTILAGE THICKNESS AS CONFOUNDING FACTORS IN DGEMRIC WHEN EVALUATING HUMAN CARTILAGE ADAPTATION TO PHYSICAL ACTIVITY.

10.1186/s12880-019-0399-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:31:50
Diese Studie untersuchte den Einfluss von Pre-Kontrast-T1-Werten und Knorpeldicke als Störfaktoren bei der DGEMRIC-Bildgebung zur Bewertung der Knorpeladaptation an körperliche Aktivität. Die Forscher maßen Knorpeldicke und T1-Relaxationszeiten in den Femurkondylen von 17 gesunden Probanden (9 sitzende Kontrollen, 8 Eliteläufer) vor und zwei Stunden nach Gadolinium-Gabe, wobei sie oberflächliche und tiefe Knorpelschichten in belasteten und unbelasteten Regionen analysierten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Läufergruppe dickeren Knorpel und längere Pre-Kontrast-T1-Zeiten aufwies, wobei die Gadolinium-Konzentration in der tiefen Knorpelschicht linear mit der Knorpeldicke korrelierte, nicht jedoch in der oberflächlichen Schicht. Die Studie schlussfolgert, dass Pre-Kontrast-T1-

DETRIMENTAL EFFECTS OF LONG SEDENTARY BOUTS ON THE BIOMECHANICAL RESPONSE OF CARTILAGE TO SLIDING.

10.1080/03008207.2019.1673382 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:31:43
Diese Studie untersuchte, wie sich verschiedene Bewegungsmuster auf die biomechanischen Eigenschaften von Gelenkknorpel auswirken. Die Forschenden verwendeten ein spezielles Testverfahren (CSCA) mit bovinem Knorpel, um einen typischen "Tag" menschlicher Gelenkaktivität zu simulieren, wobei das Verhältnis von 30 Minuten Aktivität zu 60 Minuten sitzender Tätigkeit konstant gehalten wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass längere, kontinuierliche Sitzperioden (unterbrochen von weniger häufigen Aktivitätsphasen) zu deutlich höheren Knorpelbelastungen, größerem Druckverlust im Gewebe und erhöhten Reibungskoeffizienten führten. Die Studie legt nahe, dass kurze, aber regelmäßige Bewegungen (z.B. stündlich) biomechanisch vorteilhafter für den Gelenkknorpel sind als seltene, längere Aktivitätsphasen nach langen Sitzperioden.

BIOREACTOR FOR MOBILIZATION OF MESENCHYMAL STEM/STROMAL CELLS INTO SCAFFOLDS UNDER MECHANICAL STIMULATION: PRELIMINARY RESULTS.

10.1371/journal.pone.0227553 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:31:36
Diese Studie zielte darauf ab, einen neuartigen Bioreaktor zu entwickeln, der durch mechanische Stimulation die Mobilisation von mesenchymalen Stammzellen (MSCs) in Scaffold-Materialien zur Knorpelregeneration fördert. Die Forscher verwendeten ein Kompressions-Bioreaktorsystem mit intermittierender Belastung (0,3 Hz Frequenz, 10% Dehnung) über 24 Stunden, um Alginat-Scaffolds mechanisch zu stimulieren, während MSCs aus einem darunter liegenden Zellreservoir mobilisiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass intermittierende mechanische Stimulation die Zellviabilität besser erhielt als kontinuierliche Belastung (66,8% vs. 34,4%), und dass mit Laminin-521 funktionalisierte Scaffolds die Zellmobilisation von 48 auf 194 Zellen/mm³ steigerten. Der entwickelte Bioreaktor erwies sich als erfolgreiches System zur mechanisch induzierten MSC-Mobilisation in 3D-Scaffolds für potenzielle Knorpelregenerationsanwend

IMPACT OF KNEE JOINT LOADING ON FRAGMENTATION OF SERUM CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN.

10.1002/jor.24586 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:31:29
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung des Kniegelenks die Fragmentierung des Knorpelmarkers COMP (Cartilage Oligomeric Matrix Protein) im Serum beeinflusst. Zehn gesunde Männer liefen 30 Minuten auf einem Laufband, einmal mit passiven und einmal mit aktiven Knieorthesen (+30,9 N·m zusätzliches Flexionsmoment), wobei COMP-Spiegel und Fragmentierungsmuster vor und bis zu 2 Stunden nach dem Lauf analysiert wurden. Beide Laufbedingungen führten zu einem signifikanten Anstieg der COMP-Gesamtkonzentration und verschiedener Fragmentgrößen unmittelbar nach dem Lauf, was auf eine belastungsinduzierte Freisetzung aus dem Knorpel hindeutet. Interessant war, dass sich die Fragmentierungsmuster in der Erholungsphase unterschieden: Nach passiver Orthese blieben kleinere Fragmente erhöht, während nach aktiver Orthese größere Fragmente abnahmen, was auf unterschiedliche Abbauprozesse je nach

PYKNEER: AN IMAGE ANALYSIS WORKFLOW FOR OPEN AND REPRODUCIBLE RESEARCH ON FEMORAL KNEE CARTILAGE.

10.1371/journal.pone.0226501 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:31:21
Diese Studie stellt PYKNEER vor, ein Open-Source-Framework zur reproduzierbaren Analyse von femoralen Knorpelveränderungen aus MRT-Bildern bei Kniearthrose-Forschung. Das in Python entwickelte Tool umfasst drei Module: (1) Bildvorverarbeitung zur Standardisierung, (2) automatische Knorpelsegmentierung für verschiedene Aufnahmetypen, und (3) morphologische und relaxometrische Analysen. Die Hauptergebnisse zeigen, dass PYKNEER durch seine benutzerfreundliche Jupyter Notebook-Oberfläche und modulare Struktur eine einfache Installation, Nutzung und Erweiterung ermöglicht. Leistungsvergleiche mit bestehenden Algorithmen bestätigen die Effektivität des Frameworks für transparente und reproduzierbare Knorpelforschung.

THE HABITUAL MOTION PATH THEORY: EVIDENCE FROM CARTILAGE VOLUME REDUCTIONS IN THE KNEE JOINT AFTER 75 MINUTES OF RUNNING.

10.1038/s41598-020-58352-5 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:31:16
Diese Studie untersuchte die "Habitual Motion Path Theory", welche besagt, dass Menschen dazu neigen, ihren gewohnheitsmäßigen Bewegungspfad (HMP) beizubehalten, der durch individuelle anatomische Eigenschaften definiert wird. Die Forscher verwendeten 3.0-Tesla MRT-Bildgebung zur Messung des Knorpelvolumens vor und nach 75 Minuten Laufen sowie 3D-Bewegungsanalyse zur Quantifizierung der HMP-Abweichung bei verschiedenen Schuhbedingungen. Die Ergebnisse zeigten, dass Läufer mit größerer HMP-Abweichung signifikant stärkere Knorpelvolumenreduktionen im medialen Kniegelenkkompartiment und der Patella aufwiesen. Die Studie legt nahe, dass Läufer von einer Reduktion ihrer HMP-Abweichung und einer gezielten Schuhauswahl profitieren könnten, um die Knorpelbelastung in bestimmten Kniebereichen zu minimieren.

QUANTIFYING THE BIOCHEMICAL STATE OF KNEE CARTILAGE IN RESPONSE TO RUNNING USING T1RHO MAGNETIC RESONANCE IMAGING.

10.1038/s41598-020-58573-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:31:09
Diese Studie untersuchte mittels T1rho-MRT die biochemischen Veränderungen im Kniegelenkknorpel als Reaktion auf Laufbelastung bei acht asymptomatischen männlichen Läufern. Die Forscher führten MRT-Messungen vor, unmittelbar nach und 24 Stunden nach 3- und 10-Meilen-Läufen durch, wobei T1rho-Relaxationszeiten als Marker für die Proteoglykankonzentration im Knorpel dienten. Die Ergebnisse zeigten signifikante Abnahmen der T1rho-Zeiten unmittelbar nach beiden Laufdistanzen (stärker ausgeprägt nach 10 Meilen), die auf vorübergehende Veränderungen der Knorpelzusammensetzung durch Wasserverschiebungen hindeuten. Nach 24 Stunden hatten sich alle Werte wieder auf das Ausgangsniveau normalisiert, was darauf hindeutet, dass sich der Knorpel innerhalb eines Tages von den laufbedingten biochemischen Veränderungen erholt.

EVALUATION OF SERUM ARGS NEOEPITOPE AS AN OSTEOARTHRITIS BIOMARKER USING A STANDARDIZED MODEL FOR EXERCISE-INDUCED CARTILAGE EXTRA CELLULAR MATRIX TURNOVER.

10.1016/j.ocarto.2020.100060 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:31:04
Diese Studie untersuchte den Biomarker sARGS (Serum-ARGS-Neoepitop) als potentiellen Indikator für Knorpelstoffwechsel bei Osteoarthrose-Patienten und gesunden jungen Probanden mittels eines standardisierten Belastungsmodells. In einer randomisierten Cross-over-Studie absolvierten 20 OA-Patienten und 20 gesunde Probanden verschiedene Belastungsinterventionen (Radfahren, Laufen, Ruhe), wobei Blutproben über 24 Stunden gesammelt wurden. Die Ergebnisse zeigten eine hohe Reproduzierbarkeit des Markers (ICC 0,97 bei OA-Patienten) sowie geringe akute Anstiege von sARGS nach moderater Belastung bei OA-Patienten, die sich innerhalb von 24 Stunden normalisierten. Zusätzlich wurde eine negative Korrelation zwischen dem Kellgren-Lawrence-Grad und den sARGS-Baseline-Werten gefunden (r = -0,69), was auf eine verminderte Knorpelmatrix

EFFECTS OF FOCAL METALLIC IMPLANTS ON OPPOSING CARTILAGE - AN IN-VITRO STUDY WITH AN ABRASION TEST MACHINE.

10.1186/s12891-020-03292-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:30:57
Diese In-vitro-Studie untersuchte, ob fokale Metallimplantate (FMI) zur Behandlung von Knorpeldefekten bei älteren Patienten Schäden am gegenüberliegenden Gelenkknorpel verursachen. Mittels einer Abrasionsmaschine wurden porcine Knorpel-Knochen-Proben unter physiologischen Belastungsbedingungen (33 N Druck, 1 Hz Scherung) für 1 oder 6 Stunden gegen ein FMI getestet. Nach 6-stündiger Belastung zeigten 4 von 6 Proben histologische Knorpelschäden (Grad 1-2), während nach 1 Stunde keine Schäden auftraten. Die Autoren empfehlen daher eine sorgfältige präoperative Analyse des gegenüberliegenden Knorpels vor FMI-Implantation, da längere Belastungszyklen zu Knorpelschäden führen können.

CHANGES IN KNEE ADDUCTION MOMENT WEARING A VARIABLE-STIFFNESS SHOE CORRELATE WITH CHANGES IN PAIN AND MECHANICALLY STIMULATED CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX LEVELS.

10.1002/jor.24770 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:30:51
Diese Studie untersuchte, ob Veränderungen des Knie-Adduktionsmoments (KAM) nach sechsmonatigem Tragen von Schuhen mit variabler Steifigkeit mit Symptomverbesserungen und Veränderungen der Knorpel-Biomarker bei medialer Kniearthrose korrelieren. 19 von 25 eingeschlossenen Patienten absolvierten die 6-monatige Nachuntersuchung mit Ganganalyse, WOMAC-Fragebögen und Messungen des Knorpel-oligomeren Matrixproteins (COMP) im Serum vor und nach standardisierter Gehbelastung. Die Ergebnisse zeigten, dass größere Reduktionen des KAM mit stärkeren Abnahmen der mechanisch stimulierten COMP-Spiegel (r = 0,564) und signifikanten Verbesserungen der WOMAC-Schmerz- (r = -0,56) und Funktionswerte (r = -0,52) korrelierten. Diese Befunde deuten darauf hin, dass biomechanische Entlast

EFFECTIVELY MEASURING EXERCISE-RELATED VARIATIONS IN T1Ρ AND T2 RELAXATION TIMES OF HEALTHY ARTICULAR CARTILAGE.

10.1002/jmri.27278 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:30:45
Diese Studie zielte darauf ab, belastungsinduzierte Veränderungen in der Knorpelzusammensetzung mittels MRT-Relaxationszeiten (T1ρ und T2) zu messen und diese gegen die Messvariabilität abzugrenzen. Die Forscher untersuchten 19 gesunde Probanden mit 3T-MRT vor und nach einer 5-minütigen Stufenaktivität und bestimmten zunächst die Wiederholbarkeit der Messungen mit und ohne Knierepositionierung. Die Ergebnisse zeigten, dass die Relaxationszeitmessungen ohne Repositionierung sehr reproduzierbar waren (RMS-CV <1,1%), während eine kurze Gelenkbelastung zu signifikanten Veränderungen in T1ρ und T2 führte, die über der Messungenauigkeit lagen. Besonders deutliche Veränderungen wurden im patellofemoralen Bereich (T1ρ) und im lateralen femorotibalen Bereich (T2) beobachtet, was darauf hindeutet, dass dynamische MRT-Untersuchungen sensitiver für die Knorp

EFFECTS OF IN VIVO CYCLIC COMPRESSIVE LOADING ON THE DISTRIBUTION OF LOCAL COL2 AND SUPERFICIAL LUBRICIN IN RAT KNEE CARTILAGE.

10.1002/jor.24812 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:30:38
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen zyklischer Kompressionsbelastung auf Kniegelenkknorpel von Ratten, um Faktoren der posttraumatischen Arthrose-Entwicklung zu verstehen. Die Forscher applizierten einmalig 60 Zyklen mit 20 N oder 50 N dynamischer Kompression auf das rechte Kniegelenk 12 Wochen alter Wistar-Ratten und analysierten die Knorpelveränderungen mittels Histologie und Immunhistochemie über einen Zeitraum von 8 Wochen. Die Ergebnisse zeigten lokalisierte Knorpelläsionen am lateralen Femurkondylus mit Degeneration der Oberflächen- und Zwischenschicht, während die Kollagen-II-Expression hochreguliert und die oberflächliche Lubricin-Schicht erodiert wurde. Bemerkenswert war, dass sich die Lubricin-Verteilung innerhalb von 4 Wochen wieder normalisierte, was auf endogene Reparaturmechanismen hindeutet, die möglicherweise das Fortschreiten der

EFFECTS OF AQUATIC CONDITIONING ON CARTILAGE AND BONE METABOLISM IN YOUNG HORSES.

10.1093/jas/skaa239 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:30:32
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Wassertraining auf den Knorpel- und Knochenstoffwechsel bei 30 jungen Quarter Horse-Jährlingen über einen Zeitraum von 140 Tagen, wobei drei Gruppen verglichen wurden: keine Bewegung (Kontrolle), Trockenlaufband-Training und Wasserlaufband-Training (Wasserstand 60% der Widerristhöhe). Die Forscher analysierten Knochenparameter mittels Röntgenaufnahmen sowie Biomarker für Knochen- und Knorpelstoffwechsel in Blut- und Gelenkflüssigkeitsproben alle 14-28 Tage. Die Hauptergebnisse zeigten, dass beide Trainingsformen (trocken und aquatisch) einen konsistenteren Knochenstoffwechsel förderten als bei der Kontrollgruppe, während sich die Knorpelstoffwechsel-Marker zwischen den Gruppen nicht signifikant unterschieden. Die Studie belegt, dass frühes kontrolliertes Training die gleichmäßige Knochenentwicklung unterstützt und

HIGHER BODY MASS INDEX IS ASSOCIATED WITH BIOCHEMICAL CHANGES IN KNEE ARTICULAR CARTILAGE AFTER MARATHON RUNNING: A QUANTITATIVE T2-RELAXATION MRI STUDY.

10.1177/2325967120943874 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:30:24
Diese Studie untersuchte die unmittelbaren Auswirkungen von Marathonläufen auf den Knieknorpel und den Zusammenhang mit dem Body-Mass-Index (BMI). Mittels quantitativer T2-Relaxations-MRT wurden bei 18 Hobbymarathonläufern vor und nach einem Marathon dreidimensionale Knorpelmodelle erstellt und T2-Werte in verschiedenen Knorpelregionen gemessen. Die Ergebnisse zeigten signifikant erhöhte T2-Relaxationszeiten nach dem Marathon im patellofemoralen und medialen tibialen Knorpel, wobei die stärksten Veränderungen im anteromedialen Bereich des Tibiofemoralgelenks auftraten und stark mit höherem BMI korrelierten (r = 0,70). Die Studie legt nahe, dass Marathonläufer mit höherem BMI ein erhöhtes Risiko für biochemische Knorpelveränderungen und möglicherweise Knorpeldegeneration tragen.

T2 MAPPING VALUES IN POSTMENISCECTOMY KNEE ARTICULAR CARTILAGE AFTER RUNNING: EARLY SIGNS OF OSTEOARTHRITIS?

10.1055/s-0040-1718596 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:30:19
Diese Studie untersuchte, ob Laufbelastung bei Patienten nach partieller Meniskektomie zu frühen Knorpelveränderungen führt, die auf eine beginnende Arthrose hindeuten könnten. Bei 12 Probanden wurde mittels T2-Mapping-MRT der Gelenkknorpel beider Knie vor und unmittelbar nach 30-minütigem Laufen quantitativ analysiert. Die Ergebnisse zeigten signifikant niedrigere T2-Werte im operierten Knie nach dem Laufen, sowohl im medialen als auch im lateralen Kompartiment, während gesunde Knie keine Veränderungen aufwiesen. Die Autoren interpretieren diese Befunde als Hinweis darauf, dass Laufbelastung bei Patienten nach Meniskektomie zu übermäßiger mechanischer Beanspruchung des Gelenkknorpels führen könnte, was als frühes Zeichen einer Arthrose-Entwicklung gewertet werden kann.

DOSE AND RECOVERY RESPONSE OF PATELLOFEMORAL CARTILAGE DEFORMATIONS TO RUNNING.

10.1177/2325967120967512 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:30:15
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen verschiedener Laufdistanzen auf den Knorpel im Kniescheibenbereich (Patellofemoralgelenk) und dessen Erholungszeit bei gesunden männlichen Läufern. Acht Probanden absolvierten sowohl 3- als auch 10-Meilen-Läufe, wobei die Knorpeldicke mittels Magnetresonanztomographie vor, direkt nach und 24 Stunden nach dem Laufen gemessen wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass sich der Knorpel der Kniescheibe unmittelbar nach dem Laufen komprimierte (5% nach 3 Meilen, 8% nach 10 Meilen) und sich innerhalb von 24 Stunden vollständig erholte. Diese dosisabhängige Knorpelreaktion liefert wichtige Grundlagendaten für das Verständnis der Kniescheibenbiomechanik beim Laufen und könnte zur Optimierung von Trainingsprogrammen beitragen.

LONG-TERM PROSPECTIVE CLINICAL AND MAGNETIC RESONANCE IMAGING-BASED EVALUATION OF MATRIX-INDUCED AUTOLOGOUS CHONDROCYTE IMPLANTATION.

10.1177/0363546520980109 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:30:09
Diese prospektive Langzeitstudie untersuchte die klinischen und radiologischen Ergebnisse der Matrix-induzierten autologen Chondrozyten-Implantation (MACI) mindestens 10 Jahre nach dem Eingriff bei 87 Patienten mit Knorpeldefekten im Kniegelenk. Die Patienten wurden mittels verschiedener klinischer Scores, funktioneller Tests und MRT-Bildgebung präoperativ sowie 2, 5 und durchschnittlich 13,1 Jahre postoperativ evaluiert. Die Ergebnisse zeigten signifikante und anhaltende Verbesserungen aller patientenberichteten Outcome-Parameter, wobei 88,5% der Patienten insgesamt zufrieden waren und die MRT-basierte Transplantatüberlebensrate 90,9% betrug. Lediglich eine höhere Anzahl vorheriger Operationen war signifikant mit schlechteren klinischen und radiologischen Ergebnissen assoziiert, während andere Patientenfaktoren keinen Einfluss zeigten.

A PROBABILISTIC FAILURE RISK APPROACH TO THE PROBLEM OF ARTICULAR CARTILAGE LUBRICATION.

10.1016/j.cmpb.2021.106053 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:30:02
Diese Studie untersuchte mittels eines probabilistischen Ansatzes, wie sich Unsicherheiten in der oberflächlichen Glykosaminoglykan (GAG)-Konzentration des Knorpels auf die Gelenkschmierung auswirken. Die Forscher verwendeten Monte-Carlo-Simulationen zur Datengenerierung und ein Knorpelkontaktmodell, das die charakteristischen biomechanischen Eigenschaften des Knorpelgewebes sowie den Einfluss der Polymer-Brush-Border (PBB) an der Knorpeloberfläche berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine erhöhte GAG-Konzentration gegensätzliche Effekte hat: Einerseits verstärkt die dickere PBB-Schicht die hydrodynamische Schmierung, andererseits führen steifere Oberflächenstrukturen zu verschlechterter Schmierungsleistung durch Flüssigkeitsverlust im Kontaktspalt. Der probabilistische Ansatz ermöglicht eine genauere Bewertung der Gelenkschmierung unter Berücksichtigung der komplexen, mitein

EFFECTS OF EXERCISE TRAINING ALONE AND IN COMBINATION WITH KINESIO TAPING ON PAIN, FUNCTIONALITY, AND BIOMARKERS RELATED TO THE CARTILAGE METABOLISM IN KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.1177/19476035211007895 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:29:56
Diese Studie untersuchte die Wirkung von Bewegungstraining allein versus in Kombination mit Kinesio-Taping auf Schmerzen, Funktionalität und Knorpelstoffwechsel-Biomarker bei Kniearthrose. 22 weibliche Patientinnen mit Kniearthrose wurden randomisiert zwei Gruppen zugeteilt und erhielten 6 Wochen lang entweder nur Bewegungstraining oder Bewegungstraining plus Kinesio-Taping, wobei vor und nach der Intervention Schmerzen (VAS), Funktionalität (WOMAC) und Blutbiomarker (COMP, MMP-1, MMP-3) in Ruhe und nach Gehbelastung gemessen wurden. Beide Behandlungsansätze führten zu signifikanten Verbesserungen von Schmerzen und Funktionalität, jedoch zeigten sich keine Veränderungen bei den Knorpelstoffwechsel-Biomarkern. Die Biomarker stiegen erwartungsgemäß nach Gehbelastung an, was den mechanischen Stress auf den Knorpel widerspiegelt.

SLIDING CONTACT ACCELERATES SOLUTE TRANSPORT INTO THE CARTILAGE SURFACE COMPARED TO AXIAL LOADING.

10.1016/j.joca.2021.05.060 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:29:50
**Studienziel:** Diese Studie verglich den Einfluss von Gleitbewegungen versus zyklischer axialer Kompression auf den Stofftransport in Knorpelgewebe und untersuchte die Rolle der oberflächlichen Knorpelschicht bei der passiven Diffusion.

**Methoden:** An osteochondralen Plugs wurden verschiedene mechanische Belastungstests (Gleiten vs. axiale Kompression) sowie Diffusionsversuche mit entfernter Oberflächenschicht durchgeführt, wobei der Stofftransport mittels Fluoreszenzmikroskopie quantifiziert wurde.

**Hauptergebnisse:** Gleitbewegungen führten zu einem 2,1-fach höheren Stofftransport nach 0,5 Stunden und 4,4-fach höheren Transport nach 2 Stunden im Vergleich zur axialen Kompression. Beide mechanischen Belastungsformen erreichten bereits nach 2 Stunden das Niveau der passiven Diffusion nach 12 Stunden, wobei Gleitbewegungen die passive Gewebekapazität sogar überschritten

NA

10.1177/19476035211021891 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:29:43
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Laufbelastung auf den Gelenkknorpel gesunder jugendlicher Basketballspieler mittels quantitativer T₂-MRT-Bildgebung. 15 männliche Athleten (13,8 ± 0,5 Jahre) erhielten MRT-Scans beider Knie vor und nach einem 30-minütigen Laufbandtest, wobei quantitative T₂-Karten zur Analyse der Knorpelmikrostruktur erstellt wurden. Die Ergebnisse zeigten signifikant niedrigere T₂-Werte nach der Laufbelastung in mehreren gewichttragenden Bereichen des medialen Kniekompartments (Femurkondylus zentral/posterior und Tibiaplateau posterior), während das laterale Kompartment keine Veränderungen aufwies. Die Studie belegt, dass bereits kurzzeitige Laufbelastung zu messbaren mikrostrukturellen Veränderungen im Gelenkknorpel jugendlicher Athleten führt, was wichtige Implikationen für das Verständnis der Knorpeladaptation

EFFECTS OF CHONDROGENIC PRIMING DURATION ON MECHANOREGULATION OF ENGINEERED CARTILAGE.

10.1016/j.jbiomech.2021.110580 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:29:37
Diese Studie untersuchte, wie die Dauer der chondrogenen Vorstimulation die mechanische Regulation von künstlich hergestelltem Knorpelgewebe beeinflusst. Die Forscher kultivierten humane Knochenmarksstromalzellen in Fibrin-Hydrogelen über 0-6 Wochen unter chondrogenen Bedingungen, bevor sie zwei Wochen lang entweder statisch kultiviert oder dynamisch komprimiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass dynamische Kompression die mechanischen Eigenschaften und Genexpression von Knorpelmarkern (COL2A1, Aggrecan) verbesserte, wobei der Effekt von der Vorstimulationsdauer abhing. Frühe mechanische Belastung (≤4 Wochen) unterdrückte osteogene Signalwege und erhielt die Chondrozyten-Homöostase, während späte Belastung (6 Wochen) die Knorpelreifung förderte, was wichtige Implikationen für Timing-Strategien im Knorpel-Tissue-Engineering hat.

INTRA-ARTICULAR INJECTION OF KARTOGENIN-ENHANCED BONE MARROW-DERIVED MESENCHYMAL STEM CELLS IN THE TREATMENT OF KNEE OSTEOARTHRITIS IN A RAT MODEL.

10.1177/03635465211023183 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:29:31
Diese Studie untersuchte, ob Kartogenin (KGN)-verstärkte Knochenmark-Stammzellen die Knorpelregeneration bei Kniearthrose verbessern können. Die Forscher verwendeten funktionalisiertes Nanographenoxid als Transportsystem, um KGN in Stammzellen einzuschleusen, und testeten diese behandelten Zellen sowohl in Zellkulturen als auch in einem Rattenmodell mit chirurgisch induzierter Arthrose durch intraartikuläre Injektionen. Die Ergebnisse zeigten, dass KGN-verstärkte Stammzellen eine deutlich verbesserte Knorpelbildung aufwiesen und im Tiermodell zu weniger Gelenkspaltverengung, reduzierter Schmerzsymptomatik und besserer Geweberegeneration führten. Diese nanopartikel-basierte Methode zur Stammzellverbesserung könnte einen vielversprechenden neuen Therapieansatz für die Behandlung von Arthrose darstellen.

INDIVIDUAL AND CUMULATIVE MEASURES OF KNEE JOINT LOAD ASSOCIATE WITH T2 RELAXATION TIMES OF KNEE CARTILAGE IN YOUNG, UNINJURED INDIVIDUALS: A PILOT STUDY.

10.1016/j.knee.2021.07.004 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:29:25
Diese Pilotstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen individuellen und kumulativen Kniebelastungen und T2-Relaxationszeiten des Knorpels bei 12 gesunden jungen Erwachsenen (17-30 Jahre). Die Forscher kombinierten MRT-Bildgebung, Akzelerometrie zur Messung der körperlichen Aktivität über 7 Tage und biomechanische Ganganalyse mittels 3D-Bewegungserfassung. Die Ergebnisse zeigten, dass höhere T2-Relaxationszeiten im femoralen und tibialen Knorpel konsistent mit größerer Körpermasse, höheren täglichen Schrittzahlen, verstärkter moderater bis intensiver körperlicher Aktivität und größeren Kniegelenksmomenten korrelierten (r = 0,10-0,84). Die vorläufigen Befunde deuten darauf hin, dass sowohl einzelne Belastungsfaktoren als auch kumulative Kniebelastungen mit strukturellen Knorpelveränderungen assoziiert sind, auch bei gesunden jungen Kniegelenken.

COMPARISON OF ARTHROSCOPIC TREATMENT METHODS IN TALAR OSTEOCHONDRAL LESIONS: A MULTICENTER, PROSPECTIVE, RANDOMIZED CLINICAL TRIAL.

10.7547/20-218 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:29:19
**Zusammenfassung:**

Diese multizentrische, prospektive, randomisierte klinische Studie verglich drei arthroskopische Behandlungsmethoden für talaere Osteochondralläsionen bei 62 Patienten: alleinige Mikrofrakturierung (n=22), Mikrofrakturierung mit Plättchen-reichem Plasma (PRP, n=19) und Mikrofrakturierung mit BST-CarGel-Scaffold (n=21). Die Behandlungsergebnisse wurden mittels standardisierter Scores (AOFAS, FAAM, VAS) und der Zeit bis zur Rückkehr zum Sport bewertet. Alle drei Methoden zeigten signifikante Verbesserungen gegenüber den präoperativen Werten, wobei die BST-CarGel-Gruppe die größten Verbesserungen im AOFAS-Score aufwies (+48,80 vs. +46,68 bei PRP vs. +29,63 bei alleiniger Mikrofrakturierung). Die Autoren schlussfolgern, dass die BST-CarGel-Anwendung nach Mikrofrakturierung den anderen Methoden hins

SERUM CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN IS DECREASED IN PATIENTS WITH PULMONARY HYPERTENSION: A POTENTIAL PROTECTIVE FACTOR.

10.1177/20458940211031111 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:29:12
Diese Studie untersuchte die Serumspiegel des Cartilage Oligomeric Matrix Proteins (COMP) bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie, da COMP als protektiver Faktor im kardiovaskulären System gilt. Die Forscher analysierten mittels ELISA die COMP-Konzentrationen im Serum von 35 neu diagnostizierten Patienten mit pulmonaler Hypertonie und verglichen diese mit 70 gesunden Kontrollpersonen. Die Ergebnisse zeigten signifikant erniedrigte COMP-Spiegel bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie, insbesondere bei Frauen, wobei negative Korrelationen zu bestimmten echokardiographischen Parametern wie der systolischen Exkursion der Trikuspidalklappenebene gefunden wurden. Die Studie bestätigt somit die protektive Rolle von COMP und legt nahe, dass dessen Reduktion bei pulmonaler Hypertonie klinisch relevant sein könnte.

FEWER DAILY STEPS ARE ASSOCIATED WITH GREATER CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN RESPONSE TO LOADING POST-ACL RECONSTRUCTION.

10.1002/jor.25268 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:29:07
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen täglicher Gehaktivität und der Knorpelgesundheit bei Personen nach Kreuzbandriss-Rekonstruktion (ACLR). Mit Hilfe von Beschleunigungsmessern wurde über 7 Tage die tägliche Schrittzahl erfasst, während Veränderungen im Serum-Biomarker COMP (Cartilage Oligomeric Matrix Protein) nach einem standardisierten 3000-Schritte-Gehprotokoll gemessen wurden. Die Hauptergebnisse zeigten, dass ACLR-Patienten mit geringerer täglicher Gehaktivität einen stärkeren Anstieg des COMP-Spiegels nach dem Gehtest aufwiesen, was auf eine erhöhte Knorpeldegradation oder -umsatz hindeuten könnte. Diese Assoziation war bei gesunden Kontrollpersonen nicht vorhanden, was darauf hindeutet, dass eine reduzierte tägliche Aktivität nach ACLR die Knorpelreaktion auf mechanische Belastung ungünstig beeinflussen könnte.

EFFECT OF PULSED LOW-INTENSITY ULTRASONOGRAPHY ON SYMPTOM RELIEF AND TIBIOFEMORAL ARTICULAR CARTILAGE THICKNESS AMONG VETERANS AFFAIRS ENROLLEES WITH KNEE OSTEOARTHRITIS: A RANDOMIZED CLINICAL TRIAL.

10.1001/jamanetworkopen.2022.0632 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:29:00
Diese randomisierte, doppelblinde klinische Studie untersuchte, ob gepulste niedrig-intensive Ultraschalltherapie (PLIUS) bei 132 Veteranen mit Kniearthrose die Symptome lindert und den Knorpelabbau verlangsamt. Die Teilnehmer erhielten über 48 Wochen täglich 20 Minuten entweder eine echte PLIUS-Behandlung oder eine Scheinbehandlung am medialen Kniekompartiment, wobei Symptomverbesserung und Knorpeldicke mittels MRT gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen: 70,4% der PLIUS-Gruppe und 67,3% der Kontrollgruppe erfuhren eine Symptomverbesserung, während die Knorpeldicke in beiden Gruppen ähnlich abnahm (73,8 μm vs. 42,2 μm). Die Studie konnte somit weder einen symptomatischen Nutzen noch eine knorpelschützende Wirkung der PLIUS-Therapie bei Kniearthrose nachweisen.

INVESTIGATING ACUTE CHANGES IN OSTEOARTHRITIC CARTILAGE BY INTEGRATING BIOMECHANICS AND STATISTICAL SHAPE MODELS OF BONE: DATA FROM THE OSTEOARTHRITIS INITIATIVE.

10.1007/s10334-022-01004-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:28:54
Diese Proof-of-Principle-Studie untersuchte akute Knorpelveränderungen bei 16 Frauen mit symptomatischer Kniearthrose durch die Integration von Gelenkbelastungskräften und statistischen Knochenformmodellen während Geh- und Radfahraktivitäten. Die Forschenden kombinierten biomechanische Analysen zur Bestimmung der Gelenkbelastungskräfte mit MRT-Bildgebung vor und nach 25-minütigen Aktivitäten, um Knorpeldicke und -zusammensetzung (T2-Relaxationszeit) zu bewerten. Die Ergebnisse zeigten aktivitätsspezifische Knorpelverformungsmuster: Knorpeldicke und T2-Werte nahmen im Tibiaplateau ab, während femorale T2-Veränderungen aktivitätsabhängig waren, wobei höhere Gelenkbelastungskräfte mit stärkerer Knorpelverformung korrelierten. Erstmals konnte in vivo nachgewiesen werden, dass Knorpelverformungen sowohl von den Gelenkbelastungskrä

EXPERIMENTAL-ANALYTICAL APPROACH TO ASSESSING MECHANOSENSITIVE CARTILAGE BLOOD MARKER KINETICS IN HEALTHY ADULTS: DOSE-RESPONSE RELATIONSHIP AND INTERRELATIONSHIP OF NINE CANDIDATE MARKERS.

10.12688/f1000research.52159.2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:28:48
Diese Studie untersuchte, ob ausgewählte Blutbiomarker mechanosensitive Reaktionen des Gelenkknorpels anzeigen können und wie sie auf unterschiedliche Belastungsintensitäten reagieren. 24 gesunde Probanden absolvierten an drei Testtagen jeweils 30-minütige Gehtests mit verschiedenen Belastungen (80%, 100% und 120% des Körpergewichts), wobei vor und nach der Belastung Blutproben zur Analyse von neun Knorpelmarkern (u.a. COMP, MMP-3, IL-6, MMP-9) entnommen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass insbesondere COMP, MMP-3, IL-6, MMP-9 und ADAMTS-4 mechanosensitive Reaktionen mit Veränderungen von bis zu 25% der Ausgangswerte aufwiesen, wobei COMP schnelle Reaktionen und MMP-3 länger anhaltende, aber deutlichere Antworten mit der stärksten Assoziation zur Belastungsstärke zeigte. Diese fünf Biomarker sind vielversprech

DORSIFLEXION AND HOP BIOMECHANICS ASSOCIATE WITH GREATER TALAR CARTILAGE DEFORMATION IN THOSE WITH CHRONIC ANKLE INSTABILITY.

10.1249/MSS.0000000000002902 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:28:41
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Dorsalflexionsbeweglichkeit, funktionellen Sprungtests und Sprungbiomechanik mit der Knorpelverformung am Talus bei Personen mit chronischer Sprunggelenkinstabilität (CAI). Die Forscher analysierten 30 CAI-Patienten und 30 gesunde Kontrollpersonen mittels Beweglichkeitstests, funktionellen Sprungtests, 3D-Bewegungsanalyse und MRT-basierter Knorpeldickenbestimmung nach einem standardisierten Sprungprotokoll. Bei CAI-Patienten führten eingeschränkte Dorsalflexion, schlechtere Sprungtestergebnisse, höhere vertikale Bodenreaktionskräfte und ungünstige Sprungbiomechanik zu stärkerer Talus-Knorpelverformung. Diese Faktoren könnten wichtige therapeutische Ansatzpunkte darstellen, um die Entwicklung einer posttraumatischen Arthrose des Sprunggelenks zu verlangsamen.

AUTHOR CORRECTION: RELATIONSHIP BETWEEN DIFFERENT SERUM CARTILAGE BIOMARKERS IN THE ACUTE RESPONSE TO RUNNING AND JUMPING IN HEALTHY MALE INDIVIDUALS.

10.1038/s41598-022-11194-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:28:35
Basierend auf dem vorliegenden Titel handelt es sich um eine Autorenkorrektur zu einer bereits publizierten Studie. Da kein Abstract verfügbar ist, kann ich nur eine begrenzte Einschätzung der ursprünglichen Studie geben:

Die Originalstudie untersuchte den Zusammenhang verschiedener Knorpel-Biomarker im Serum nach akuter Belastung durch Laufen und Springen bei gesunden männlichen Probanden. Die Methodik umfasste vermutlich die Messung verschiedener biochemischer Marker vor und nach definierter körperlicher Aktivität. Ohne den verfügbaren Abstract können die spezifischen Ergebnisse und deren klinische Relevanz nicht bewertet werden. Diese Autorenkorrektur deutet auf Korrekturen oder Präzisierungen der ursprünglich berichteten Daten oder Interpretationen hin.

MECHANICAL AND SENSORIMOTOR OUTCOMES ASSOCIATED WITH TALAR CARTILAGE DEFORMATION AFTER STATIC LOADING IN THOSE WITH CHRONIC ANKLE INSTABILITY.

10.4085/1062-6050-0520.21 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:28:29
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen mechanischen und sensomotorischen Faktoren und der Verformung des Talus-Knorpels bei Personen mit chronischer Sprunggelenkinstabilität (CAI). Die Forschenden analysierten bei 30 CAI-Patienten und 30 gesunden Kontrollen die Knorpeldicke mittels Ultraschall vor und nach einer 2-minütigen statischen Belastung im Einbeinstand, sowie Parameter wie Gelenkbeweglichkeit und Balance. Bei CAI-Patienten war eine größere Inversions-Laxität mit stärkerer Knorpelverformung verbunden, und schlechtere medial-laterale Balance korrelierte ebenfalls mit erhöhter Knorpeldeformation. Die Ergebnisse legen nahe, dass therapeutische Interventionen zur Verbesserung der mechanischen Stabilität und Balance bei CAI-Patienten die Knorpelreaktion auf statische Belastung positiv beeinflussen könnten.

ANALYSIS OF KNEE JOINT INJURY CAUSED BY PHYSICAL TRAINING OF FRESHMEN STUDENTS BASED ON 3T MRI AND AUTOMATIC CARTILAGE SEGMENTATION TECHNOLOGY: A PROSPECTIVE STUDY.

10.3389/fendo.2022.839112 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:28:23
Diese prospektive Studie untersuchte die Auswirkungen verschiedener Trainingsformen auf Kniegelenkverletzungen bei 23 männlichen Studienanfängern mittels 3T-MRT und automatischer Knorpelsegmentierung. Die Teilnehmer absolvierten einen 8-tägigen 240-km-Langstreckenmarsch sowie ein einjähriges tägliches Training, wobei morphologische und biochemische Veränderungen der Kniestrukturen analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass der Langstreckenmarsch zu signifikant mehr Verletzungen an Menisken, Kreuzband und Knochenmarködemen führte, während das regelmäßige tägliche Training das Knorpelvolumen erhöhte ohne strukturelle Schäden zu verursachen. Die Studie belegt, dass moderates regelmäßiges Training die Kniegelenkfunktion durch adaptive Knorpelveränderungen verbessert, während intensive Kurzbelastungen reversible Verletzungen verursachen können.

MEASUREMENT OF GLOBAL MECHANICAL PROPERTIES OF HUMAN THORAX: COSTAL CARTILAGE.

10.1016/j.jbiomech.2022.111242 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:28:16
Diese Studie zielte darauf ab, die mechanischen Eigenschaften des menschlichen Rippenknorpels zu bestimmen, um verbesserte Rippenimplantate für die Brustwandrekonstruktion nach Tumorresektionen zu entwickeln. Die Forscher führten umfassende biomechanische Tests durch, einschließlich Biege-, Torsions- und Zugversuchen an menschlichem Rippenknorpel. Die Ergebnisse zeigten erhebliche Variationen in den mechanischen Eigenschaften: Die Elastizitätsmoduli beim Biegen reichten von 2,2 bis 60,8 MPa, die Schubmoduli von 5,7 bis 24,7 MPa und die Zugelastizitätsmoduli von 5,6 bis 29,6 MPa. Diese experimentell ermittelten Daten dienen als Grundlage für die Entwicklung eines Finite-Elemente-Modells des gesamten Thorax zur Optimierung von Rippenimplantaten.

AN IN VITRO METHODOLOGY FOR EXPERIMENTAL SIMULATION ON THE NATURAL HIP JOINT.

10.1371/journal.pone.0272264 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:28:10
Diese Studie zielte darauf ab, eine zuverlässige In-vitro-Methodik zu entwickeln, um die mechanischen Auswirkungen verschiedener Belastungsszenarien auf das natürliche Hüftgelenk zu untersuchen. Die Forscher verwendeten Schweinehüftgelenke, die in einem Hüftsimulator montiert und unter drei verschiedenen axialen Belastungsbedingungen (normal, Überlastung und Überlastung plus) über 4 Stunden einem vereinfachten Gangzyklus unterzogen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass normale Belastung keine Gewebeschäden verursachte, während beide Überlastungsszenarien zu unterschiedlich schweren Rissen und Ablösungen des Labrums im antero-superioren Bereich führten. Die konsistente Lokalisation und Schwere der Schäden unter gleichen Bedingungen bestätigt die Eignung dieser Methodik für weitere Untersuchungen von Gelenkpathologien.

NA

10.1088/1748-605X/ac8bbd · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:28:04
Diese Studie zielte darauf ab, ein injizierbares Hydrogel mit verbesserten mechanischen Eigenschaften für die Knorpelregeneration zu entwickeln, indem β-Cyclodextrin-gepfropfte Alginat- und Pluronic-Amin-Polymere kombiniert wurden. Die Forscher nutzten multiple physikalische Vernetzungen (elektrostatische Kräfte, Wirt-Gast-Interaktionen und hydrophobe Wechselwirkungen) zur Verstärkung des Hydrogels und integrierten Kartogenin (KGN) als chondrogenen Faktor für die Stammzelldifferenzierung. Das entwickelte Hydrogel erreichte einen Schermodul von über 40 kPa bei erhaltener Injizierbarkeit, zeigte keine Zytotoxizität und ermöglichte eine nachhaltige KGN-Freisetzung über zwei Wochen. Die eingekapselten mesenchymalen Stammzellen differenzierten erfolgreich zu Chondrozyten, was das Hydrogel als vielversprechenden Kandidaten für die Knorpelregeneration ausweist.

WALKING SPEED DOES NOT AFFECT NET VASTUS LATERALIS FASCICLE LENGTH CHANGE ON AVERAGE DURING WEIGHT ACCEPTANCE.

10.1016/j.jbiomech.2022.111300 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:27:57
Diese Studie untersuchte, wie sich die Faszikel des Vastus lateralis-Muskels während der Gewichtsübernahme beim Gehen bei verschiedenen Geschwindigkeiten verhalten, um besser zu verstehen, wie der Quadrizeps die erhöhten mechanischen Anforderungen schnelleren Gehens bewältigt. Die Forscher verwendeten Ultraschall zur Messung der Faszikellängenänderungen bei gesunden jungen Erwachsenen, die bei ihrer bevorzugten Geschwindigkeit sowie bei 0,75 m/s und 1,75 m/s gingen, während gleichzeitig Muskelaktivität und Kniegelenkmomente erfasst wurden. Überraschenderweise zeigte sich, dass die durchschnittliche Netto-Faszikellängenänderung des Vastus lateralis während der Gewichtsübernahme unabhängig von der Gehgeschwindigkeit war, obwohl schnelleres Gehen mit erhöhter Muskelaktivität und größerem Widerstand gegen Muskelverlängerung einherging. Die Autoren schlussfolgern, dass bei gesunden jungen Erw

COMPARISON OF THICKNESSES OF TALAR CARTILAGE, TIBIALIS ANTERIOR, AND GASTROCNEMIUS MUSCLES BETWEEN HIGH-ACTIVITY PATIENTS WITH UNILATERAL TRAUMATIC TRANSTIBIAL AMPUTATION AND NONAMPUTATED INDIVIDUALS: A CLINICAL AND SONOGRAPHIC STUDY.

10.1097/PXR.0000000000000159 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:27:51
Diese Studie untersuchte, ob sich die Dicke des Sprunggelenkknorpels und der Unterschenkelmuskulatur bei einseitig unterschenkelamputierten Patienten im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen verändert. Mittels Ultraschall wurden bei 36 traumatischen Transtibialamputierten und 36 alters-, geschlechts- und BMI-gematchten Kontrollen die Dicke des Talusknorpels sowie der Musculi tibialis anterior und gastrocnemius gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass der Tibialis anterior und der mediale Gastrocnemius am intakten Bein der Amputierten signifikant dicker waren als bei den Kontrollpersonen, während sich die Knorpeldicke nicht unterschied. Die positiven Korrelationen zwischen Muskeldicke und klinischen Parametern wie Prothesenutzungsdauer deuten darauf hin, dass diese Verdickung eine funktionelle Anpassung darstellt und nicht zwangsläufig pathologisch ist.

SUPERFICIAL ZONE CHONDROCYTES CAN GET COMPACTED UNDER PHYSIOLOGICAL LOADING: A MULTISCALE FINITE ELEMENT ANALYSIS.

10.1016/j.actbio.2022.10.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:27:45
Diese Studie untersuchte die mechanischen Ursachen für das Absterben von oberflächlichen Chondrozyten im Gelenkknorpel unter normalen physiologischen Belastungen. Mittels einer mehrskaligen Finite-Elemente-Analyse verfolgten die Forscher zeitlich die Veränderungen von interstitiellem Flüssigkeitsdruck, hydraulischer Permeabilität und Zellvolumen von oberflächlichen Chondrozyten während Gelenkbelastung. Die Ergebnisse zeigten, dass diese Zellen unter kontinuierlicher oder intermittierender Belastung bis zu 90% ihrer intrazellulären Flüssigkeit verlieren können, was zu einer drastischen Reduktion der hydraulischen Permeabilität um mehr als drei Größenordnungen führt. Diese massive Flüssigkeitsverarmung erklärt mechanistisch das Absterben der Zellen durch Beeinträchtigung ihrer Stoffwechselwege und stellt einen einfachen mechanischen Grund für die Vulnerabilität oberflächlicher Chondrozyten unter physiologischen Belastungsbedingungen dar.

[EFFECT OF XANTHOHUMOL-LOADED ANTI-INFLAMMATORY SCAFFOLDS ON CARTILAGE REGENERATION IN GOATS].

10.7507/1002-1892.202204044 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:27:39
Diese Studie zielte darauf ab, entzündungshemmende PLGA-Scaffolds durch Beladung mit Xanthohumol zu entwickeln und deren Wirkung auf die Knorpelregeneration in Ziegen zu untersuchen. Die Forscher stellten poröse PLGA-Scaffolds mittels Porogenauswaschung her, beluden sie mit Xanthohumol und testeten zunächst die entzündungshemmenden Eigenschaften in Makrophagenkulturen, anschließend die Knorpelbildungsfähigkeit mit mesenchymalen Stammzellen in vitro und schließlich die Wirksamkeit nach subkutaner Implantation in Ziegen über 4 Wochen. Die Xanthohumol-beladenen Scaffolds zeigten signifikant reduzierte Expression von Entzündungsmarkern (IL-1β, TNF-α) sowohl in vitro als auch in vivo und führten nach Implantation zu deutlich besserer Knorpelregeneration mit typischen Lacunastrukturen, höheren Kollagen-II- und Glykosaminoglykan-Gehalten sowie geringerer Entzünd

PNEUMATIC PISTON HYDROSTATIC BIOREACTOR FOR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING.

10.1080/10739149.2022.2124418 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:27:32
Diese Studie hatte zum Ziel, einen kostengünstigen hydrostatischen Bioreaktor für die Knorpel-Tissue-Engineering-Forschung zu entwickeln, um die begrenzten Möglichkeiten zur Untersuchung mechanischer Belastungseffekte zu überwinden. Der Bioreaktor wurde aus handelsüblichen Komponenten (Schrittmotor, pneumatische Aktuatoren) und 3D-gedruckten Zellkulturkammern konstruiert und kann zyklische Druckwellen von 0-400 kPa bei bis zu 3,5 Hz erzeugen. Bei fünftägiger Kultivierung primärer humaner Chondrozyten unter physiologisch relevanten Druckbedingungen (300 kPa, 1 Hz, 3 Stunden täglich) zeigten die mechanisch stimulierten Zellen eine signifikant erhöhte metabolische Aktivität (+21%) und Glykosaminoglykan-Synthese (+24%). Das Open-Design-Konzept mit verfügbaren Bauteilen und 3D-Druck-Technologie bietet eine zugängliche Lösung für die mechanobi

INFLAMMATORY PROCESS ON KNEE OSTEOARTHRITIS IN CYCLISTS.

10.3390/jcm12113703 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:27:26
Diese Übersichtsarbeit untersuchte die Entwicklung von Kniearthrose bei Radfahrern und die zugrundeliegenden Entzündungsprozesse. Die Autoren führten eine Literaturanalyse durch, um den aktuellen Forschungsstand zu diesem spezifischen Thema zu bewerten. Die Studie zeigt auf, dass repetitive konzentrische Bewegungen beim Radfahren Mikrotraumata verursachen können, die zur Knorpeldegeneration und letztendlich zu irreversiblen Gelenkschäden führen. Die Ergebnisse verdeutlichen eine erhebliche Forschungslücke in diesem Bereich und betonen die Notwendigkeit für zukünftige therapeutische Strategien zur Prävention und Behandlung von belastungsinduzierter Kniearthrose bei Radfahrern.

THE BIOMECHANICAL AND FUNCTIONAL OUTCOMES OF AUTOLOGOUS CHONDROCYTE IMPLANTATION FOR ARTICULAR CARTILAGE DEFECTS OF THE KNEE: A SYSTEMATIC REVIEW.

10.1016/j.knee.2023.07.004 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:27:21
Diese systematische Übersichtsarbeit untersuchte die biomechanischen und funktionellen Ergebnisse der autologen Chondrozyten-Implantation (ACI) bei Knorpeldefekten des Kniegelenks. Die Autoren durchsuchten systematisch drei große Datenbanken und analysierten 19 Artikel mit 20 ACI-Kohorten hinsichtlich Bewegungsumfang, Kraft und funktioneller Aktivitäten. Die Ergebnisse zeigten eine klinisch und statistisch signifikante Verbesserung des Bewegungsumfangs (von 130,5° auf 136,1°), während sich die Kniestärke zwar in den ersten zwei postoperativen Jahren verbesserte, aber langfristig schlechter blieb als bei gesunden Kontrollgruppen. Die Autoren schlussfolgern, dass trotz verbesserter Gelenkbeweglichkeit längerfristige Krafttraining-Programme für ACI-Patienten von Nutzen sein könnten, betonen jedoch die begrenzte Evidenzlage und den Bedarf für weitere Forschung.

LOW-OXYGEN TENSION AUGMENTS CHONDROCYTE SENSITIVITY TO BIOMIMETIC THERMOMECHANICAL CUES IN CARTILAGE-ENGINEERED CONSTRUCTS.

10.1016/j.isci.2023.107491 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:27:15
Diese Studie untersuchte, wie Chondrozyten auf die kombinierte Wirkung von Sauerstoffkonzentration, Temperaturveränderungen und mechanischer Belastung reagieren. Die Forscher verwendeten einen gelenkssimulierenden Bioreaktor, der diese drei Parameter unabhängig voneinander kontrollieren kann, um knorpelähnliche Gewebekonstrukte zu kultivieren. Die Ergebnisse zeigten eine bemerkenswerte 14-fache Steigerung der mRNA-Expression von Kollagen Typ II und Aggrecan unter niedrigen Sauerstoffbedingungen, wobei auch die Protein-Biosynthese sauerstoffabhängig verstärkt wurde. Als zugrundeliegender Mechanismus wurde der Transkriptionsfaktor SOX9 als zentraler Regulator der chondrogenen Antwort auf diese kombinierten biophysikalischen Signale identifiziert.

PIOGLITAZONE-LOADED CARTILAGE-TARGETED NANOMICELLES (PIO@C-HA-DOS) FOR OSTEOARTHRITIS TREATMENT.

10.2147/IJN.S428938 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:27:09
Diese Studie zielte darauf ab, Hyaluronsäure-basierte knorpelspezifische Nanomizellen (C-HA-DOS) zu entwickeln, um Pioglitazone gezielt an Gelenkknorpel zu transportieren und damit die Osteoarthritis-Behandlung zu verbessern. Die Forscher synthetisierten die Nanomizellen chemisch aus Hyaluronsäure, einem knorpelspezifischen WYRGRL-Peptid und Dodecylamin und testeten deren Eigenschaften sowie therapeutische Wirksamkeit in Zellkulturen und einem Rattenmodell. Die entwickelten PIO@C-HA-DOS-Nanomizellen zeigten eine kontrollierte Medikamentenfreisetzung über 24 Stunden, wurden effizient von Chondrozyten aufgenommen und reicherten sich spezifisch im Gelenkknorpel an. In vitro und in vivo konnten die beladenen Nanomizellen oxidativen Stress reduzieren, knorpelabbauende Enzyme (MMP, ADAMTS) hemmen und die Osteoarthritis-Progression signifikant verlangsamen,

CATIONIC TANTALUM OXIDE NANOPARTICLE CONTRAST AGENT FOR MICRO COMPUTED TOMOGRAPHY REVEALS ARTICULAR CARTILAGE PROTEOGLYCAN DISTRIBUTION AND COLLAGEN ARCHITECTURE ALTERATIONS.

10.1016/j.joca.2023.11.020 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:27:03
Diese Studie untersuchte die tiefenabhängige Diffusion von kationischen Tantaloxid-Nanopartikeln (Ta₂O₅-CNPs) in Gelenkknorpel mittels Mikro-Computertomographie, um deren Eignung als Kontrastmittel zur Bewertung von Knorpelstrukturen zu evaluieren. An 30 osteochondralen Proben aus gesunden Pferdekniegelenken wurde die Nanopartikel-Diffusion über 96 Stunden verfolgt und mit biomechanischen Tests, digitaler Densitometrie, Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie und polarisierter Lichtmikroskopie verglichen. Die Ergebnisse zeigten eine starke Korrelation zwischen der maximalen Nanopartikel-Aufnahme und der tiefenabhängigen Proteoglykan-Verteilung (ρ = 0,87) sowie dem Gleichgewichtsmodul (ρ = 0,80). Die Studie belegt, dass Ta₂O₅-CNPs als Kontrastmittel geeignet sind, um biomechanische

USE OF A NOVEL MAGNETICALLY ACTUATED COMPRESSION SYSTEM TO STUDY THE TEMPORAL DYNAMICS OF AXIAL AND LATERAL STRAIN IN HUMAN OSTEOCHONDRAL PLUGS.

10.1016/j.jbiomech.2023.111887 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:26:56
Diese Studie zielte darauf ab, die zeitliche Dynamik von axialer und lateraler Dehnung in menschlichen Knorpel-Knochen-Präparaten während zyklischer Belastung zu untersuchen, wobei der Fokus auf dem Einfluss der Rehydratation lag. Die Forscher entwickelten ein neuartiges magnetisch betätigtes Kompressionssystem ("Magnasquish"), das eine vollständige Abhebung des Stempels zwischen den Belastungszyklen ermöglicht, und analysierten 750 Belastungszyklen mit Hilfe eines Deep-Learning-Algorithmus zur automatisierten Dehnungsmessung. Die Ergebnisse zeigten, dass kürzere Erholungszeiten zwischen den Zyklen zu einer verstärkten axialen Dehnungsakkumulation führten, wobei statische Belastung den Extremfall darstellte. Die Studie demonstrierte, dass das Belastungsmuster während der zyklischen Kompression den Verlauf der Erholung über bis zu fünf Minuten bestimmte und unterstreicht die wichtige Rolle des Flüssigkeitswiedereintritts für

MODIFYING LOADING DURING GAIT LEADS TO BIOCHEMICAL CHANGES IN SERUM CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN CONCENTRATIONS IN A SUBGROUP OF INDIVIDUALS WITH ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT RECONSTRUCTION.

10.1007/s10067-024-06898-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:26:49
Diese Studie untersuchte, ob die Veränderung der Belastung beim Gehen die Knorpelgesundheit bei Patienten nach Kreuzbandrekonstruktion (ACLR) beeinflusst. 40 ACLR-Patienten absolvierten in einer randomisierten Crossover-Studie vier verschiedene Gehbedingungen mit Biofeedback (normale, erhöhte, reduzierte und symmetrische Belastung) über jeweils 3000 Schritte, wobei vor und nach jeder Sitzung Blutproben zur Messung des Knorpelbiomarkers sCOMP entnommen wurden. Während in der gesamten Kohorte keine Unterschiede festgestellt wurden, zeigte eine Subgruppe von Patienten mit erhöhten sCOMP-Werten nach dem Gehen niedrigere sCOMP-Konzentrationen bei hoher Belastung im Vergleich zu niedriger Belastung, was auf verbesserte Knorpelgesundheit hindeutet. Die Ergebnisse legen nahe, dass gezieltes Belastungstraining mit Bi

ULTRASOUND MEASUREMENT OF FEMORAL ARTICULAR CARTILAGE THICKNESS BEFORE AND AFTER MARATHON RUNNING.

10.7759/cureus.52870 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:26:41
Diese Studie untersuchte mittels Ultraschall die Dickenveränderungen des Oberschenkelknorpels bei 38 gesunden Marathonläufern (18-39 Jahre) vor und nach dem Lauf. Die Knorpeldicke wurde zwei Stunden vor und unmittelbar nach dem Marathon an den medialen und lateralen Femurkondylen gemessen. Die maximale Dickenabnahme betrug lediglich 6,94% am linken äußeren lateralen Femurkondylus, während alle anderen Messungen keine signifikanten Veränderungen zeigten. Diese Ergebnisse bestätigen, dass Marathonlaufen nicht zu größeren Knorpelverformungen führt als alltägliche Belastungsaktivitäten und unterstützen frühere MRT-Studien zur guten Belastungstoleranz des Knieknorpels.

ALTERATIONS IN ARTICULAR CARTILAGE FRICTIONAL PROPERTIES IN THE SETTING OF ACUTE GOUTY ARTHRITIS.

10.1371/journal.pone.0298722 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:26:35
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von hyperurikämischer Gelenkflüssigkeit auf die Reibungseigenschaften des Gelenkknorpels bei akuter Gichtarthritis. Mittels kontrollierter Scratch-Experimente wurde das Reibungs- und Verschleißverhalten von Gelenkknorpel unter Schmierung mit Gelenkflüssigkeit von Gichtpatienten im Vergleich zu gesunder Gelenkflüssigkeit analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass der Reibungskoeffizient des Knorpels bei akuter Gichtarthritis signifikant höher war als bei gesunden Personen, wobei sich das Reibungsverhalten bei unterschiedlichen Gleitgeschwindigkeiten anders verhielt als normal. Basierend auf den Befunden wird Gichtpatienten empfohlen, plötzliche Geschwindigkeitsänderungen wie schnelles Laufen zu vermeiden, um die Stabilität der Knorpeloberfläche zu erhalten und übermäßigen Verschleiß zu reduzieren.

IMPACT OF TREADMILL RUNNING ON DISTAL FEMORAL CARTILAGE THICKNESS: A CROSS-SECTIONAL STUDY OF PROFESSIONAL ATHLETES AND HEALTHY CONTROLS.

10.1186/s13102-024-00896-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:26:29
Diese Querschnittsstudie untersuchte den Einfluss von Laufbandtraining auf die Knorpeldicke des distalen Femurs bei 72 Profisportlern (20-40 Jahre) im Vergleich zu alters-, geschlechts- und BMI-angepassten gesunden Kontrollen. Die Knorpeldicke wurde mittels Ultraschall an sechs definierten Messpunkten der medialen und lateralen Femurkondylen sowie der interkondylären Bereiche gemessen, wobei die Athleten nach Trainingsdauer (<12 Monate vs. ≥12 Monate) unterteilt wurden. Die Ergebnisse zeigten signifikant dünneren Knorpel bei Athleten an drei Messpunkten (rechter/linker lateraler Kondyl, linker medialer Kondyl), wobei dieser Effekt nur bei Sportlern mit ≥12 Monaten Laufbandtraining auftrat und eine schwache negative Korrelation zwischen Trainingsdauer und Knorpeldicke bestand. Die Studie deutet darauf hin, dass langfristiges, hochintensives

THE IMPACT OF WEIGHT-BEARING EXERCISE, NON-WEIGHT-BEARING EXERCISE, AND CARDIOVASCULAR STRESS ON BIOCHEMICAL MARKERS OF CARTILAGE TURNOVER IN PATIENTS WITH MILD TO MODERATE KNEE OSTEOARTHRITIS - A SEQUENTIAL, CROSS-OVER, CLINICAL STUDY.

10.1177/19476035241258170 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:26:23
Diese Studie untersuchte die akuten Auswirkungen von Laufen, Radfahren und kardiovaskulärem Stress auf biochemische Marker des Knorpelumsatzes bei 40 Patienten mit leichter bis moderater Kniearthrose. In einem sequenziellen Cross-over-Design absolvierten die Teilnehmer an separaten Tagen moderate bis hochintensive Belastungen (Radfahren, Laufen, Adrenalin-Infusion), wobei Blutproben vor, während und bis zu 6 Zeitpunkte nach der Intervention zur Messung von Kollagen- und Aggrecan-Markern entnommen wurden. Die Hauptergebnisse zeigten, dass beide Trainingsformen zu einer Reduktion der Knorpelabbaumarker (C2M, ARGS, T2CM) und einer Steigerung der Knorpelbildungsmarker (PRO-C2) führten, ohne schädliche Effekte auf den Knorpel zu verursachen. Die Studie deutet darauf hin, dass sowohl gewichtsbelastende als auch nicht-gewichtsbelastende Übungen bei K

GOUT ARTHRITIS OF THE ANKLE SUCCESSFULLY TREATED WITH ARTHROSCOPIC DEBRIDEMENT: A CASE REPORT.

10.1016/j.ijscr.2024.110066 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:26:17
Diese Fallstudie beschreibt die erfolgreiche arthroskopische Behandlung einer Gichtarthritis im Sprunggelenk bei einem 32-jährigen Mann mit chronischen Sprunggelenkschmerzen und Hyperurikämie. Die Diagnose wurde durch MRT-Bildgebung und intraoperativ durch den Nachweis von Harnsäurekristallablagerungen im Gelenk gestellt, woraufhin ein arthroskopisches Débridement durchgeführt wurde. Bereits eine Woche nach der Operation zeigte der Patient deutliche Verbesserungen mit minimalen Schmerzen, verbesserter Beweglichkeit und reduzierter Schwellung. Die Autoren betonen, dass eine sorgfältige Patientenauswahl, präoperative Planung und vollständige Entfernung der Mononatriumurat-Kristalle entscheidend für den Erfolg der arthroskopischen Behandlung bei Sprunggelenk-Gichtarthritis sind.

CHARACTERIZING AND MODELING OVINE HIDE AND COSTAL CARTILAGE FOR USE IN MODELING HIGH-RATE NON-PENETRATING BLUNT IMPACT.

10.1093/milmed/usae181 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:26:11
Diese Studie zielte darauf ab, die mechanischen Eigenschaften von Schafshaut und Rippenknorpel zu charakterisieren und zu modellieren, um diese in computergestützten Simulationen von stumpfen Thoraxtraumata zu verwenden. Die Forscher führten Zug- und Druckversuche an Gewebeproben durch (Dehnungsrate: ±150 s⁻¹) und validierten die Ergebnisse mittels LS-DYNA-Simulationen unter Verwendung hyperelastischer Materialmodelle. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Rippenknorpel eine mittlere Versagensdehnung von 0,094 ± 0,040 unter Zug und -0,176 ± 0,064 unter Druck aufwies, während die Schafshaut bei 0,236 ± 0,136 versagte. Die entwickelten Materialmodelle (vereinfachtes Gummimodell für Knorpel, Ogden-Gummimodell für Haut) zeigten gute Übereinstimmung mit den experimentellen Daten und können nun für die computergest

EFFECT OF OLDER AGE AND/OR ACL INJURY ON THE DOSE-RESPONSE RELATIONSHIP BETWEEN AMBULATORY LOAD MAGNITUDE AND IMMEDIATE LOAD-INDUCED CHANGE IN SERUM CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN.

10.1016/j.jshs.2024.100993 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:26:05
Diese Studie untersuchte den Einfluss von Alter und vorheriger Kreuzbandriss-Verletzung auf den Knorpel-Biomarker COMP (Cartilage Oligomeric Matrix Protein) im Serum vor und nach Belastung. An 85 Teilnehmern in vier Gruppen (junge/ältere Erwachsene, gesund/nach Kreuzbandriss) wurde die COMP-Konzentration vor und nach 30-minütigem Laufbandgehen bei verschiedenen Belastungsintensitäten (80%, 100%, 120% Körpergewicht) gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass ältere Teilnehmer 21% höhere Ruhe-COMP-Werte, aber 19% geringere belastungsinduzierte COMP-Anstiege aufwiesen, während frühere Kreuzbandverletzungen keinen signifikanten Einfluss hatten. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen Belastungsintensität und COMP-Anstieg war unabhängig von Alter, Kreuzbandverletzung oder Geschl

INFLUENCE OF CARTILAGE DEFECTS AND A COLLAGEN GEL ON INTEGRITY OF CORRESPONDING INTACT CARTILAGE: A BIOMECHANICAL IN-VITRO STUDY.

10.1007/s00402-024-05530-z · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:25:57
**Zusammenfassung:**

Diese In-vitro-Studie untersuchte, wie fokale Knorpeldefekte und ein Kollagel-Biomaterial (Chondrofiller) die Integrität des gegenüberliegenden intakten Gelenkknorpels beeinflussen. Die Forscher testeten 18 porcine osteochondrale Zylinder unter zyklischer Belastung (33 N) in verschiedenen Versuchsanordnungen mit unterschiedlichen Reibungspartnern und Laufzeiten (1 und 6 Stunden), wobei die Knorpelschädigung histologisch bewertet wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass bereits fokale Grad-IV-Knorpelläsionen zu erheblichen Schäden am gegenüberliegenden Knorpel führen können, wobei der Chondrofiller aufgrund seiner anfänglichen Instabilität keine Schadensreduktion bewirkte. Die Studie schlussfolgert, dass Biomaterialien für die Knorpelreparatur initial mechanisch stabil sein müssen oder die Gelenkbelastung verzögert werden sollte, bis eine stabile

COMPARISON OF ANTI-GRAVITY TREADMILL TRAINING AND TRADITIONAL TREADMILL TRAINING IN PATIENTS WITH MODERATE TO SEVERE KNEE OSTEOARTHRITIS: A RANDOMIZED CONTROLLED TRIAL.

10.1007/s11845-024-03836-w · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:25:49
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte die Wirksamkeit von Anti-Schwerkraft-Laufbandtraining im Vergleich zu herkömmlichem Laufbandtraining bei 30 Frauen mit fortgeschrittener Kniearthrose. Über acht Wochen erhielten die Patientinnen dreimal wöchentlich entweder Anti-Schwerkraft-Laufbandtraining, traditionelles Laufbandtraining oder ausschließlich physikalische Therapie (Kontrollgruppe), wobei Schmerz, Funktion, Gehstrecke und Knorpeldicke gemessen wurden. Das Anti-Schwerkraft-Laufbandtraining führte zu signifikanten Verbesserungen bei Schmerz, Gelenkfunktion und körperlicher Leistungsfähigkeit, während das herkömmliche Laufbandtraining eine Reduktion der Knorpeldicke im Oberschenkel verursachte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Anti-Schwerkraft-Laufbandtraining eine gelenkschonendere Alternative für Aerobic-Training bei fortgeschr

GENOMIC EFFECTS OF BIOMECHANICAL LOADING IN ADOLESCENT HUMAN GROWTH PLATE CARTILAGE: A PILOT STUDY.

10.1177/19476035241302954 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:25:43
Diese Pilotstudie untersuchte erstmals die genomischen Auswirkungen mechanischer Belastung auf menschliches Wachstumsfugenknorpel von Kindern. Die Forscher verwendeten seltene Wachstumsfugen-Biopsien von drei Patienten, die mit einem spezialisierten Mikrobelastungsgerät zyklisch belastet (0,4 N, 0,77 Hz, 30 Sekunden) und anschließend mittels RNA-Sequenzierung analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigten signifikante Regulation von sechs Signalwegen: drei wurden hochreguliert (Notch, Oxytocin, Tight Junction) und drei herunterreguliert (Lysosom, Sphingolipid-Stoffwechsel, PPAR), wobei insgesamt 15 spezifische Gene in allen drei Patientenproben betroffen waren. Diese ersten transkriptomischen Daten zur mechanischen Belastung menschlicher Wachstumsfugen könnten wichtige genetische Zielstrukturen für zukünftige Untersuchungen physiologischer und pathologischer Kn

NA

10.1080/27697061.2024.2438894 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:25:38
Diese randomisierte, placebokontrollierte Studie untersuchte die Wirksamkeit von SN13108F (Aflapin), einem standardisierten Boswellia-Harzextrakt, bei 80 Patienten mit Kniearthrose Grad II-III über 180 Tage. Die Probanden erhielten täglich 100 mg SN13108F oder Placebo, wobei Knorpelmorphologie mittels MRI, Schmerz- und Funktionsparameter sowie Sicherheit evaluiert wurden. Die Behandlung führte zu signifikanten Verbesserungen in allen Schmerzskalen (WOMAC, VAS, Lequesne-Index) und Funktionstests sowie zu erhöhtem Knorpelvolumen, verbesserter Knorpeldicke und vergrößertem Gelenkspalt im MRI. Zusätzlich sanken Entzündungsmarker und Knorpelabbauprodukte signifikant, während keine Sicherheitsbedenken auftraten, was SN13108F als vielversprechende Therapieoption bei Kniearthrose etabliert.

TIBIOFEMORAL CARTILAGE STRAIN AND RECOVERY FOLLOWING A 3-MILE RUN MEASURED USING DEEP LEARNING SEGMENTATION OF BONE AND CARTILAGE.

10.1016/j.ocarto.2024.100556 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:25:31
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte die Verformung des tibiofemorale Knorpels unmittelbar nach einem 3-Meilen-Lauf sowie dessen Erholung am Folgetag. Mittels Deep-Learning-Modellen wurde die automatisierte Segmentierung von Knorpel und Knochen aus MRT-Aufnahmen ermöglicht, um bei acht asymptomatischen männlichen Teilnehmern die Knorpeldicke vor und nach dem Lauf sowie 24 Stunden später zu messen. Der 3-Meilen-Lauf führte zu einer signifikanten Kompression des tibialen Knorpels um 5,4% und des femoralen Knorpels um 2,3%. Am Folgetag hatte sich die Knorpeldicke jedoch vollständig erholt und lag wieder innerhalb von 1% der Ausgangswerte, was die natürliche Regenerationsfähigkeit des Gelenkknorpels nach moderater Belastung demonstriert.

EFFICACY AND SAFETY OF BOSWELLIA SERRATA AND APIUM GRAVEOLENS L. EXTRACT AGAINST KNEE OSTEOARTHRITIS AND CARTILAGE DEGENERATION: A RANDOMIZED, DOUBLE-BLIND, MULTICENTER, PLACEBO-CONTROLLED CLINICAL TRIAL.

10.1007/s11095-025-03818-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:25:25
Diese randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit einer Kombination aus Boswellia serrata (300 mg) und Apium graveolens-Extrakt (250 mg) bei 62 Patienten mit Kniearthrose über 90 Tage. Die Forscher bewerteten klinische Parameter mittels WOMAC-, VAS- und KOOS-Scores sowie verschiedene Serum- und Urin-Biomarker für Entzündung, Knorpelabbau und -regeneration. Die Behandlung führte zu einer signifikanten Reduktion von Schmerzen, Steifheit und Schwellung sowie zu verminderten Entzündungsmarkern (IL-1, IL-6, TNF-α) und Knorpelabbaumarkern (CTX-II, MMP-3), während gleichzeitig Marker für Kollagensynthese (PIIANP, PIICP) anstiegen. Die Kombination erwies sich als sicher ohne relevante Nebenwirkungen und könnte eine vielversprechende natürliche Therapieoption für die Arthrosebe

OPTICAL REDOX IMAGING PREDICTS POST-LOADING CARTILAGE MITOCHONDRIAL MEMBRANE POTENTIAL.

10.1007/s10439-025-03784-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:25:18
Diese Studie untersuchte, ob farbstofffreie optische Redox-Bildgebung (ORI) zur Vorhersage von Veränderungen des mitochondrialen Membranpotentials in Knorpelgewebe nach mechanischer Belastung verwendet werden kann. Vollschichtige Knorpelstreifen von Schweinen wurden bei zwei verschiedenen Dehnungsraten (1,00 s⁻¹ oder 0,10 s⁻¹) mechanisch belastet und vor, direkt nach sowie 30 Minuten nach der Belastung mittels ORI untersucht, gefolgt von fluoreszenzbasierter Messung des mitochondrialen Membranpotentials. Die Ergebnisse zeigten, dass ORI-Parameter, Belastungsrate und Belastung vs. Kontrolle signifikante Prädiktoren für das mitochondriale Membranpotential waren, wobei die entwickelten Vorhersagemodelle eine durchschnittliche Abweichung von nur 7,07% zwischen vorhergesagten und tatsächlichen Werten erreichten. Die Studie demonstriert das Potenzial der ORI als k

ACUTE EFFECT OF IMPACT AND RESISTANCE EXERCISE ON WNT SIGNALING MODULATORS, BONE AND CARTILAGE METABOLISM.

10.1093/jbmr/zjaf128 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:25:12
Diese Studie untersuchte die akuten Auswirkungen von Impact- und Krafttraining auf Biomarker des Knochenstoffwechsels und der Knorpelbiomechanik bei 26 gesunden jungen Männern. Die Teilnehmer absolvierten in randomisierter Reihenfolge drei Sitzungen: Impact-Training (120 multidirektionale Sprünge), Krafttraining (120 Beinübungen mit hoher Last) und eine Kontrollsitzung, wobei Blutproben vor, direkt nach und 24 Stunden nach der Intervention analysiert wurden. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Impact-Training spezifisch die Knochenformation (PINP-Anstieg) und vorübergehend Sclerostin erhöhte, während Krafttraining primär Knorpelstoffwechselmarker (COMP) beeinflusste; beide Trainingsformen führten zu einem transienten Anstieg der WNT-Signaling-Inhibitoren. Die Befunde deuten darauf hin, dass Impact-Training bevorzugt positive Knochenadaptationen fördert, während

IMMEDIATE REDUCTIONS IN COMPRESSIVE AND SHEAR FORCES IN THE KNEE FROM GAIT RETRAINING ARE ASSOCIATED WITH SLOWED CARTILAGE DEGENERATION AFTER 1 YEAR IN MEDIAL KNEE OSTEOARTHRITIS: A RETROSPECTIVE OBSERVATIONAL COHORT STUDY.

10.1016/j.joca.2025.12.007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:25:06
Diese retrospektive Kohortenstudie untersuchte bei 25 Patienten mit medialer Kniearthrose, welche unmittelbaren Veränderungen der Kniebelastung durch Gangmodifikation mit langfristigen Knorpelveränderungen nach einem Jahr korrelieren. Die Forscher verwendeten muskuloskelettale Modellierung zur Bestimmung der Kniebelastung und MRT-basierte T₁ρ- und T₂-Relaxationszeiten zur Bewertung der Knorpelmikrostruktur, wobei eine kanonische Korrelationsanalyse die Zusammenhänge analysierte. Die Ergebnisse zeigten eine starke Korrelation (R=0.84) zwischen Kniebelastungsmetriken und Knorpelveränderungen, wobei insbesondere reduzierte Scher- und Kompressionskräfte im medialen Kompartiment mit verbesserten Knorpelparametern assoziiert waren. Die Studie legt nahe, dass Kontaktkräfte am Knie möglicherweise bessere therapeutische Zielparameter für belastungsreduzierende Interventionen bei

SUSTAINED STRUCTURAL AND FUNCTIONAL DEFICITS IN THE PORCINE KNEE SIX MONTHS FOLLOWING MENISCUS DESTABILIZATION.

10.1002/jor.70124 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:25:00
Diese Studie zielte darauf ab, ein Schweinemodell der Kniearthrose durch eine erweiterte Destabilisierung des medialen Meniskus (DMM+) zu evaluieren, bei der ein 5 mm großer Bereich der anterioren Meniskusverankerung reseziert wurde. Die Forschenden verwendeten umfassende quantitative und semi-quantitative Methoden zur Bewertung der Gelenkdegeneration nach 6 Wochen und 6 Monaten, einschließlich biomechanischer Knorpeltests, subchondraler Knochenanalyse, Histologie und Ganganalyse. Die Ergebnisse zeigten zunächst lokalisierte degenerative Veränderungen in mechanisch belasteten Bereichen mit verringerter Knorpelmechanik und subchondraler Sklerose, die sich bis zum 6-Monatszeitpunkt zu diffusen arthrotischen Veränderungen mit Knorpelerweichung, synovialer Entzündung und Gangstörungen entwickelten. Das Modell bildet wichtige Aspekte der menschlichen Arthrose nach und stellt somit eine wert

CARTILAGE ORGANOIDS BRIDGING BENCH TO BEDSIDE: A STEROID-FREE STRATEGY FOR EARLY OSTEOARTHRITIS REPAIR.

10.1016/j.mtbio.2025.102688 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-11 08:24:54
Diese Studie zielte darauf ab, eine steroidfreie Therapiealternative für die frühe Osteoarthritis zu entwickeln, indem Sinomenin (ein natürliches Alkaloid) in Knorpelorganoide aus Knochenmark-Mesenchymzellen integriert wurde. Die Forscher untersuchten die entzündungshemmenden und knorpelregenerierenden Eigenschaften mittels In-vitro-Analysen, Tierstudien an Ratten mit Knorpeldefekten und einer 24-monatigen randomisierten klinischen Studie bei Patienten mit früher Kniearthrose. Die Ergebnisse zeigten, dass Sinomenin-behandelte Organoide die Entzündung reduzierten, die Knorpelbildung förderten und in der klinischen Anwendung vergleichbare Wirksamkeit wie Kortikosteroide erzielten, jedoch ohne den bei Steroiden beobachteten fortschreitenden Knorpelverlust. Diese Forschung etabliert somit eine vielversprechende steroidfreie Behandlungsplattform, die pharmakologische Immunmodulation

THE EFFECT OF IMPACT LOADING ON RABBIT KNEE JOINTS.

10.3109/17453677708988764 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:14:38
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen wiederholter Stoßbelastungen auf Kniegelenke von 18 ausgewachsenen männlichen Kaninchen über einen Zeitraum von 1-6 Wochen, wobei Impulskräfte leicht oberhalb des Körpergewichts (4 kp) appliziert wurden. Die mechanische Analyse der subchondralen Knochenkerne aus den belasteten Tibiae zeigte eine progressive Zunahme der Deformation unter konstanter Kraft. Parallel zu den veränderten mechanischen Eigenschaften des subchondralen Knochens trat eine Knorpeldegeneration auf. Die Autoren führen die Knorpelschädigung auf zwei Mechanismen zurück: die schädlichen Effekte der wiederholten mechanischen Kompression sowie die verminderte mechanische Unterstützung durch den geschwächten subchondralen Knochen.

CHANGES IN THE DEFORMATIONAL BEHAVIOR OF HUMAN HIP CARTILAGE WITH AGE.

10.1115/1.3149576 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:14:32
Diese Studie untersuchte altersbedingte Veränderungen im Verformungsverhalten von Knorpel am menschlichen Femurkopf durch Vergleich zweier Belastungsmethoden: natürliche Belastung im intakten Hüftgelenk versus lokale Indentation mit einem kleinen Prüfkörper. Die Ergebnisse zeigten, dass sich älterer Knorpel unter physiologischer Gelenkbelastung deutlich stärker verformt als jüngerer Knorpel, während bei der Indentationsprüfung keine signifikanten Altersunterschiede auftraten. Die theoretische Analyse mittels elastischer Modelle deutet darauf hin, dass die erhöhte Verformbarkeit älteren Knorpels im intakten Gelenk wahrscheinlich durch verstärkten Flüssigkeitsaustritt unter Belastung verursacht wird, anstatt durch reine mechanische Eigenschaftsänderungen. Diese Befunde verdeutlichen, dass die biomechanischen Eigenschaften von Gelenkknorpel stark von der Art der Belastung abhängen und physiologische

CONGENITAL DISLOCATION OF THE HIP: A BIOMECHANICAL STUDY IN AUTOPSY SPECIMENS.

10.1097/01241398-198309000-00014 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:14:21
Diese biomechanische Studie untersuchte die Rolle mechanischer Faktoren bei der angeborenen Hüftluxation anhand von vier experimentellen Serien mit Autopsiepräparaten. Die Forscher analysierten durch serielle Kryoschnitte und Kryodissektion die induzierten Hüftdeformationen und -luxationen nach kontrollierten Belastungen in verschiedenen Flexionswinkeln (45° und 135°) über jeweils 3 Stunden. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Belastung bei 45° Flexion zu Deformationen und Luxationen führte, die denen bei kongenitaler Hüftluxation ähnelten, während eine Belastung bei 135° (Steißlage-Simulation) ebenfalls Luxationen verursachte, jedoch mit geringerer Knorpeldeformation. Nach der Entlastung blieb eine deutliche Gelenkinstabilität bestehen, und die Deformationen zeigten auch 3 Stunden später nur eine unvollständige Rückbildung.

CONTACT STUDY OF THE HIP JOINT. LOAD-DEFORMATION PATTERN, CONTACT AREA AND CONTACT PRESSURE.

10.1007/BF00451313 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:14:15
Diese Studie untersuchte das biomechanische Verhalten des menschlichen Hüftgelenks unter Belastung, um Last-Verformungs-Muster, Kontaktflächen und Kontaktdrücke zu verstehen. Mittels einer eigens entwickelten Methode wurden die Verformungen von Gelenkknorpel und subchondralem Knochen unter kompressiver Belastung analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass sich mit zunehmender Last eine verbesserte Gelenkkongruenz entwickelt, jedoch weder die Kontaktfläche noch die Druckverteilung symmetrisch oder konzentrisch verteilt sind. Die Autoren diskutieren den Zusammenhang zwischen Gewichtsbelastung und früher Knorpeldegeneration basierend auf diesen biomechanischen Befunden.

FUNDAMENTALS OF FLUID TRANSPORT THROUGH CARTILAGE IN COMPRESSION.

10.1007/BF02371448 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:14:10
Diese Studie untersuchte die Fluidströmungsmuster und das viskoelastische Verhalten von Gelenkknorpel unter vier verschiedenen Belastungskonfigurationen, um die grundlegenden Transportmechanismen bei Kompression zu verstehen. Die Autoren analysierten sowohl einfache Kompressionsmodelle (eingegrenzt und nicht-eingegrenzt) als auch komplexere, gelenkähnliche Belastungsszenarien mit parabolischen Oberflächenspannungen mittels mathematischer Formulierungen und Lösungsansätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Fluidausströmungsmuster an der Gelenkoberfläche sowohl von der Belastungskinematik als auch von den intrinsischen Materialeigenschaften (Elastizitätsmodul und Permeabilität der Festkörpermatrix) abhängen. Das viskoelastische Verhalten des Knorpelgewebes wird hauptsächlich durch das Verhältnis zwischen Fluidreibung und intrinsischer Steifigkeit der organischen Festkörpermatrix bestimmt.

INFLUENCES OF JOINT IMMOBILIZATION AND RUNNING EXERCISE ON ARTICULAR CARTILAGE SURFACES OF YOUNG RABBITS. A SEMIQUANTITATIVE STEREOMICROSCOPIC AND SCANNING ELECTRON MICROSCOPIC STUDY.

10.1159/000145984 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:14:05
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Gelenkimmobilisation und Lauftraining auf die Gelenkknorpeloberflächen von Patella und lateralem Tibiakondylus bei jungen Kaninchen über einen Zeitraum von 8 Wochen. Die Forscher verwendeten semiquantitative stereomikroskopische und rasterelektronenmikroskopische Methoden zur Analyse der Knorpeloberflächen. Die Ergebnisse zeigten, dass bereits nach einer Woche Immobilisation deutliche Oberflächenveränderungen auftraten, einschließlich blattartiger, rauer Strukturen und oberflächlicher Risse. Im Gegensatz dazu führte kontrolliertes Laufbandtraining (150-300m, zweimal täglich) nur zu geringfügigen und vorübergehenden Veränderungen der Gelenkoberflächen.

EXPERIMENTAL DETERMINATION OF THE LINEAR BIPHASIC CONSTITUTIVE COEFFICIENTS OF HUMAN FETAL PROXIMAL FEMORAL CHONDROEPIPHYSIS.

10.1016/0021-9290(86)90165-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:13:59
Diese Studie zielte darauf ab, die mechanischen Eigenschaften der knorpeligen Bereiche des proximalen Femurepiphyse bei menschlichen Föten zu charakterisieren, um die Lastübertragung im Hüftgelenk junger Kinder besser zu verstehen. Die Forscher führten einachsige Druckversuche an zylindrischen Proben aus der Chondroepiphyse von Totgeburten durch und analysierten die Belastungs-Zeit-Kurven mit dem linearen biphasischen KLM-Modell zur Bestimmung der drei fundamentalen Materialkoeffizienten (Permeabilität, Gleichgewichtsmodul und Poisson-Verhältnis der festen Phase). Die ermittelten Werte für Permeabilität (2,51 × 10⁻¹⁵ m⁴ Ns⁻¹) und Gleichgewichtsmodul (0,699 MPa) lagen im Bereich adulten Gelenkknorpels, jedoch zeigte das Modell nur eine grobe Annäherung an das tatsächliche Materialverhalten. Die Studie fand eine

THE "INSTANTANEOUS" DEFORMATION OF CARTILAGE: EFFECTS OF COLLAGEN FIBER ORIENTATION AND OSMOTIC STRESS.

10.3233/bir-1986-23402 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:13:52
Diese Studie untersuchte die "instantane" (sofortige) Verformung von Gelenkknorpel unter Kompression, um zwischen sofortiger Deformation und zeitabhängigem Kriechen zu unterscheiden und das anisotrope Verhalten des Knorpels zu charakterisieren. Die Forscher entwickelten ein spezielles Messgerät zur Erfassung von Oberflächenveränderungen während unkonfirmierter Kompression und testeten menschliche Knorpelproben verschiedener Schichtdicken unter unterschiedlichen osmotischen Bedingungen. Die Ergebnisse zeigten eine stark anisotrope "instantane" Verformung in allen Knorpelzonen, wobei die Deformation entlang der Kollagenfaserorientierung (Indian-Ink-Muster) deutlich geringer war als senkrecht dazu - besonders ausgeprägt in der oberflächlichen Zone. Die Studie belegt, dass das Kollagennetzwerk primär für die Kontrolle der sofortigen Verformung verantwortlich ist, während Proteoglykane indirekt über ihren osmotischen Druck die Steifigkeit des Kollagenn

INDENTATION STIFFNESS OF YOUNG CANINE KNEE ARTICULAR CARTILAGE--INFLUENCE OF STRENUOUS JOINT LOADING.

10.1016/0021-9290(90)90381-c · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:13:46
Diese Studie untersuchte den Einfluss intensiven Gelenktrainings auf die biomechanischen Eigenschaften des Gelenkknorpels bei jungen Hunden. Sechs Beagle-Welpen absolvierten ein 15-wöchiges intensives Laufbandtraining (20 km/Tag), während neun altersgleiche Kontrolltiere als Vergleichsgruppe dienten. Mittels Indentationsmessungen wurde die Steifigkeit des Kniegelenkknorpels bestimmt, wobei der mittlere Schubmodul 0,37 MPa betrug. Die Ergebnisse zeigten, dass intensives Training zwar die Steifigkeit des Knorpels am lateralen Tibiaplateau um 13,3% erhöhte, jedoch keine Verbesserung an den Femurkondylen bewirkte, was darauf hindeutet, dass sehr intensives Training im Gegensatz zu moderatem Training nicht zwangsläufig die biologischen Eigenschaften des Gelenkknorpels bei jungen Tieren verbessert.

PATHOLOGIC FINDINGS AND PATHOGENESIS OF RACETRACK INJURIES.

10.1016/s0749-0739(17)30555-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:13:40
Diese Studie untersuchte die pathologischen Befunde und Entstehungsmechanismen von Verletzungen bei Rennpferden, wobei der Fokus auf chronischen biomechanisch induzierten Läsionen lag. Die Forscher analysierten die Verteilungsmuster von Verletzungen im Bewegungsapparat und deren Zusammenhang mit den spezifischen biomechanischen Belastungen während des Rennens. Die Hauptergebnisse zeigen, dass chronische biomechanische Läsionen häufiger und wirtschaftlich bedeutsamer sind als akute Traumata, wobei diese an vorhersagbaren Stellen durch ein Ungleichgewicht zwischen repetitiven Mikrotraumata und adaptiven Reparaturmechanismen entstehen. Während Knochengewebe durch Ruhe oder reduziertes Training heilen kann, haben Gelenkknorpel, Sehnen und Bänder eine deutlich geringere Regenerationsfähigkeit.

FINITE ELEMENT ANALYSES OF REPAIRED ARTICULAR SURFACES.

10.1243/PIME_PROC_1991_205_286_02 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:13:35
Diese Studie untersuchte mittels Finite-Elemente-Analyse das mechanische Verhalten von reparierten Gelenkoberflächen unter Druckbelastung, wobei verschiedene Materialeigenschaften des Reparaturgewebes (Aggregatmodul, Permeabilität und Poisson-Zahl) systematisch variiert wurden. Die Forscher verglichen die Antwort reparierter Knorpeloberflächen mit vollschichtigen Defekten gegen normale Knorpeloberflächen unter identischen Belastungsbedingungen. Die Ergebnisse zeigten, dass weicheres Reparaturgewebe zu verstärkter axialer und verringerter radialer Verformung führt, während erhöhte Permeabilität eine leichtere Kompression durch verstärkten Flüssigkeitsfluss bewirkt und das Gleichgewicht schneller erreicht wird. Diese Erkenntnisse verdeutlichen, dass Reparaturgewebe das mechanische Verhalten der gesamten Gelenkoberfläche erheblich beeinflussen kann, was wichtige Implikationen für die Knorpelreparatur hat.

A NEW TECHNIQUE FOR MEASURING CONTACT AREAS IN HUMAN JOINTS--THE '3S TECHNIQUE'.

10.1243/PIME_PROC_1991_205_270_02 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:13:29
Diese Studie entwickelte eine neue Methode zur präzisen Messung von Kontaktflächen in menschlichen Gelenken, um durchschnittliche Gelenkstress-Werte besser bestimmen zu können. Die als "3S-Technik" bezeichnete Methode verwendet eine Silikonöl-Ruß-Suspension, die auf eine Gelenkfläche aufgetragen und bei Belastung aus der Kontaktzone herausgepresst wird, wodurch die tatsächliche Kontaktfläche photographisch dokumentiert werden kann. Die Validierung zeigte, dass diese Technik einfach, schnell und präzise ist, ohne dauerhafte Verfärbungen am Knorpel zu hinterlassen, wodurch wiederholte Messungen unter verschiedenen Belastungen und Gelenkwinkeln möglich sind. Als praktisches Beispiel demonstrierten die Autoren erfolgreich die Veränderungen der Kontaktflächen im Sprunggelenk während eines normalen Gehzyklus.

IS CLASSICAL CONSOLIDATION THEORY APPLICABLE TO ARTICULAR CARTILAGE DEFORMATION?

10.1016/0268-0033(91)90048-U · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:13:23
Diese Studie untersuchte, ob die klassische Konsolidierungstheorie auf die zeitabhängige Verformung von Gelenkknorpel unter statischer Belastung anwendbar ist. Die Forscher entwickelten eine experimentelle Methode zur simultanen Messung des internen Matrixdrucks und der Kriechverformung unter eindimensionalen Konsolidierungsbedingungen - dies war die erste Messung des internen Spannungszustands in belastetem Knorpel. Die Ergebnisse zeigten, dass unter statischer Kompression die aufgebrachte Last zwischen den Matrixkomponenten (Wasser, Proteoglykane und Kollagenfasernetzwerk) aufgeteilt wird, wobei zunächst ein maximaler hydrostatischer Überdruck entsteht, der dann abklingt, während das Wasser aus der Matrix austritt und die Belastung progressiv auf die festen Komponenten übertragen wird. Die Konsolidierung ist abgeschlossen, wenn der Überdruck auf null reduziert ist und die Kollagenfibrillen sowie das Proteoglykan-Gel die gesamte Last tragen.

THE DRAMATIC INFLUENCE OF LOADING VELOCITY ON THE COMPRESSIVE RESPONSE OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.3109/03008209209006997 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:13:17
Diese Studie untersuchte den Einfluss der Belastungsgeschwindigkeit auf die Steifigkeit der Gelenkknorpelmatrix. Die Forscher führten Kompressionstests an isoliertem Knorpel und Knorpel-auf-Knochen-Präparaten bei Dehnungsraten von 10⁻⁵ bis 10³ sec⁻¹ durch. Die Ergebnisse zeigten, dass die Matrixsteifigkeit bei niedrigen und mittleren Dehnungsraten progressiv anstieg und bei hohen Belastungsgeschwindigkeiten einen Grenzwert erreichte. Die Analyse ergab zwei grundlegend verschiedene Deformationsmechanismen: Bei niedrigen Dehnungsraten dominiert ein konsolidierungsabhängiger Steifigkeitsmechanismus, während bei hohen Geschwindigkeiten ein klassischer elastischer Deformationsprozess auftritt, was wichtige Auswirkungen auf die Spannungsverteilung im subchondralen Knochen haben könnte.

AN ANALYSIS OF THE SQUEEZE-FILM LUBRICATION MECHANISM FOR ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/0021-9290(92)90024-u · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:13:10
Diese Studie untersuchte den Squeeze-Film-Schmierungsmechanismus im Gelenkknorpel mittels asymptotischer Analyse eines mathematischen Modells. Die Forscher modellierten den Gelenkknorpel als zweiphasiges poröses Material und die Synovialflüssigkeit als viskose Flüssigkeit, wobei sie zwei gekoppelte nichtlineare partielle Differentialgleichungen aus der asymptotischen Analyse ableiteten. Die Berechnungen zeigten, dass sich die Knorpelschicht verformt und dadurch die lasttragende Fläche vergrößert, was die Squeeze-Film-Zeit auf 1-10 Sekunden verlängert, während gleichzeitig Synovialflüssigkeit vom zentralen Hochdruckbereich in den Knorpel gepresst und an der Peripherie wieder ausgestoßen wird. Bemerkenswert ist, dass trotz der kompressiven Belastung Zugspannungen an der Knorpeloberfläche auftreten, die durch den radialen Fluss der interstitiellen Flüssigkeit im Knorpel verursacht werden.

SERUM KERATAN SULFATE LEVELS IN MARATHON RUNNERS.

10.1055/s-2007-1021279 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:13:03
Diese Studie untersuchte, ob intensives Gelenktraining den Knorpelstoffwechsel beim Menschen beeinflusst. Die Forscher verwendeten einen nicht-invasiven Immunoassay, um Keratansulfat (KS) - ein Abbauprodukt des Knorpels - im Blutserum von 15 männlichen Marathonläufern vor, direkt nach und 48 Stunden nach einem 42-km-Marathon zu messen. Die Ergebnisse zeigten keine statistisch signifikanten Unterschiede der Serum-KS-Werte zu den drei Messzeitpunkten und keine Korrelation mit Alter, Größe, Gewicht oder Laufzeit. Die Studie schlussfolgert, dass Marathonlaufen bei gut trainierten Läufern weder zu einem vorübergehenden noch zu einem anhaltenden Anstieg des Knorpelabbaus führt.

EFFECTS OF PHYSICAL ACTIVITY ON SOME COMPONENTS OF THE SKELETAL SYSTEM.

10.2165/00007256-199213060-00003 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:12:57
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Auswirkungen intensiver körperlicher Aktivität auf verschiedene Komponenten des Bewegungsapparates, einschließlich Knochen, Bändern, Sehnen und Knorpel. Die Autoren analysieren sowohl beneficial als auch schädliche Effekte von Sport auf das Skelettsystem und berücksichtigen dabei Faktoren wie Trainingsmodalität, -intensität und -dauer sowie genetische Einflüsse. Ein zentraler Befund ist, dass die biomechanischen Eigenschaften von Bändern, Sehnen und Knochen zeitabhängig sind und unterschiedliche Versagensmechanismen bei verschiedenen Deformationsgeschwindigkeiten zeigen. Die Studie betont, dass in vitro Untersuchungen einzelner Gewebe die komplexe in vivo Interaktion zwischen Muskeln, Gelenken, Sehnen, Bändern und Knorpel nicht ausreichend abbilden können, was die Übertragbarkeit auf sportliche Aktivitäten limitiert.

SUBCHONDRAL DAMAGE AFTER ACUTE TRANSARTICULAR LOADING: AN IN VITRO MODEL OF JOINT INJURY.

10.1002/jor.1100100603 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:12:51
Diese In-vitro-Studie untersuchte die Schädigungsmuster in Hundegelenken (Metacarpo- und Metatarsophalangealgelenke) nach akuter transartikulärer Belastung, um Gelenkverletzungen besser zu verstehen. Die Forscher belasteten 48 intakte Gelenke mit verschiedenen Kräften und analysierten die entstandenen Schäden mittels Rasterelektronenmikroskopie und Histologie. Die Hauptergebnisse zeigten, dass intraartikuläre Frakturen bei durchschnittlich 2,4 kN auftraten, wobei die Schädigung bereits in der kalzifizierten Knorpelzone begann und sich dann auf den subchondralen Knochen und darüberliegenden Knorpel ausbreitete – ein Schädigungsumfang, der makroskopisch oft unterschätzt wurde. Diese Befunde deuten darauf hin, dass bereits Belastungen unterhalb der Frakturschwelle Mikrorisse in der kalzifizierten Knorpelzone verursachen können, was zur Entwicklung von Arth

A PHYSICAL MODEL FOR THE TIME-DEPENDENT DEFORMATION OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.3109/03008209309016831 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:12:41
Diese Studie zielte darauf ab, ein physikalisches Modell zu entwickeln, das die zeitabhängige Verformung von Gelenkknorpel simuliert. Die Forscher konstruierten ein Analogmodell aus wassergesättigtem Schwammmaterial mit variabler Permeabilität und testeten es unter statischer und dynamischer Kompression, wobei sie gleichzeitig Spannung, Porendruck und Dehnung maßen. Die Ergebnisse zeigten, dass bei niedriger Belastungsgeschwindigkeit Knorpel durch Spannungsverteilung zwischen Matrixwasser und festem Gerüst belastet wird, während bei hoher Geschwindigkeit das immobilisierte Wasser den Großteil der Last trägt. Das Modell bestätigt die Beschreibung von Knorpel als poro-visko-hyperelastisches Material mit komplexen Belastungsmechanismen.

STRUCTURAL AND IN VIVO MECHANICAL CHARACTERIZATION OF CANINE PATELLAR CARTILAGE: A CLOSED CHONDROMALACIA PATELLAE MODEL.

10.3109/08941939309141602 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:12:35
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Knorpelstruktur und mechanischen Eigenschaften der Patella mittels eines geschlossenen Chondromalacia patellae-Modells bei Hunden. Zehn Hunde erhielten metallische Implantate im patellofemoralen Gleitlager für 3 bzw. 6 Monate, wobei die mechanische Antwort des Patellaknorpels auf statische Kompression (4,5 MPa) in vivo mittels Indentationsmessungen quantifiziert wurde. Die Ergebnisse zeigten eine progressive Zunahme der Knorpeldeformation von 17% (3 Monate) auf 37% (6 Monate), begleitet von histologisch nachweisbarem Proteoglykenverlust, obwohl makroskopisch keine offensichtlichen Degenerationszeichen auftraten. Die Studie demonstriert, dass eine erhöhte Knorpelcompliance mit intrinsischen Matrixveränderungen assoziiert ist, die bereits vor sichtbaren Degenerationszeichen auftreten und quantitativ erfassbar sind.

EXPERIMENTAL DETERMINATION OF THE SUBCHONDRAL STRESS-REDUCING ROLE OF ARTICULAR CARTILAGE UNDER STATIC AND DYNAMIC COMPRESSION.

10.1016/S0268-0033(93)90040-O · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:12:28
Diese Studie untersuchte die spannungsreduzierende Funktion des Gelenkknorpels auf den subchondralen Knochen unter statischer und dynamischer Belastung. Die Forscher entfernten den Knorpel vom subchondralen Knochen und befestigten ihn auf einem starren photoelastischen Substrat, wodurch die subchondralen Scherspannungen direkt gemessen werden konnten. Die Ergebnisse zeigten, dass Gelenkknorpel sowohl unter statischer als auch dynamischer Belastung erheblichen subchondralen Schutz bietet, wobei der Schutz bei statischer Belastung nahe der Knorpel-Knochen-Grenze ausgeprägter war als bei vergleichbarer dynamischer Belastung. Diese Unterschiede werden durch die verschiedenen Verformungsmechanismen des Knorpels bei unterschiedlichen Belastungsgeschwindigkeiten erklärt.

IMMUNOLOCALIZATION OF SELECTED CYTOKINES AND PROTEASES IN CANINE ARTICULAR CARTILAGE AFTER TRANSARTICULAR LOADING.

10.1002/jor.1100110302 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:12:22
Diese Studie untersuchte die zeitliche Beteiligung von Zytokinen und Proteasen bei der Knorpelschädigung nach mechanischem Trauma im Hundemodell. Mittels geschlossener Gelenkimpaktierung an Hundepatellas und anschließender immunhistochemischer Analyse zu verschiedenen Zeitpunkten (2, 12, 24 und 52 Wochen) wurden IL-1β, TNF-α, MMP-3, Fibronektin und veränderte Proteoglykansulfatierung untersucht. Die Hauptergebnisse zeigten eine starke Expression der untersuchten Zytokine und Proteasen nur in der frühen Phase (2 Wochen) nach Trauma, hauptsächlich um Risse in der oberflächlichen und Übergangszone des Knorpels. Nach 12 Wochen waren diese Marker nicht mehr nachweisbar, und nach 52 Wochen zeigten die Proben eine Heilung der Frakturen mit Wiederauffüllung des Proteoglykanverlusts, was auf einen transienten Charakter der biochemischen Entzündungsreaktion nach akutem Knor

SCANNING ELECTRON-MICROSCOPIC AND MAGNETIC RESONANCE-IMAGING STUDIES OF INJURIES TO THE PATELLOFEMORAL JOINT AFTER ACUTE TRANSARTICULAR LOADING.

10.2106/00004623-199305000-00010 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:12:16
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen akuter mechanischer Belastung auf das Patellofemoralgelenk mittels eines Hundemodells, bei dem eine standardisierte Kraft von etwa 2000 Newton transartikulär appliziert wurde. Die Forscher verwendeten Rasterelektronenmikroskopie, Histologie und sequenzielle MRT-Bildgebung, um Veränderungen am Gelenkknorpel und subchondralen Knochen über einen Zeitraum von einem Jahr zu dokumentieren. Die Hauptergebnisse zeigten unmittelbar nach der Belastung ausgedehnte Frakturen durch die kalzifizierte Knorpelzone und den subchondralen Knochen mit Stufenbildung, sowie nach zwei Wochen oberflächliche Knorpelrisse und fokalen Proteoglykanverlust, während die MRT Weichteilschwellung und Knochenmarködeme dokumentierte. Nach einem Jahr waren die subchondralen Frakturen verheilt und der Proteoglykangehalt wiederhergestellt, wobei die MRT-Befunde sich normalisiert hatten, auch wenn

ROLE OF ACUTE TRAUMA IN DEVELOPMENT OF OSTEOARTHRITIS.

10.1007/BF01984065 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:12:08
Diese Studie zielte darauf ab, die Rolle akuter traumatischer Knorpelschäden bei der Entwicklung von Osteoarthritis zu untersuchen. Dafür wurden zwei Hundemodelle mit akuter transartikulärer Belastung entwickelt: ein Modell mit geschlossenem Gelenk zur Erhaltung der normalen Gelenkbiologie und ein Modell mit offenem Gelenk für die direkte Visualisierung und kontrollierte Variation der Impaktparameter. Die histochemischen Analysen nach 2 Wochen und 3 Monaten zeigten in beiden Modellen ähnliche frühe Veränderungen wie Oberflächenrisse, Stufenfrakturen im kalzifizierten Knorpel, Proteoglykenverlust und Expression von Entzündungsmarkern (TNF-α, IL-1β) sowie der Metalloprotease Stromelysin. Diese Modelle sollen zwei Hypothesen testen: ob ein Schadensschwellenwert existiert, ab dem Läsionen progressiv werden, und ob Risse im kalzifizierten Knorpel durch endochondrale Ossifikation zur Osteo

INDENTATION ANALYSIS OF BIPHASIC ARTICULAR CARTILAGE: NONLINEAR PHENOMENA UNDER FINITE DEFORMATION.

10.1115/1.2895700 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:12:02
Diese Studie untersuchte das nichtlineare Indentationsverhalten von Gelenkknorpel unter physiologisch relevanten Belastungsgeschwindigkeiten mittels eines zweiphasigen Kontinuumsmodells basierend auf der Mischungstheorie bei finiten Deformationen. Die Forscher verwendeten eine Total-Lagrange-Penalty-Finite-Elemente-Methode mit Prädiktor-Korrektor-Iteration zur Lösung der nichtlinearen Gleichungen und analysierten sowohl Spannungsrelaxations- als auch Kriechversuche mit porösen und undurchlässigen Indentern. Die Ergebnisse zeigten signifikante Unterschiede zwischen dem nichtlinearen finiten Deformationsmodell und dem linearen Modell, insbesondere bei schnellen Belastungsraten oder undurchlässigen Indentern. Das finite Deformationsmodell wies ein höheres Verhältnis von maximaler zu Gleichgewichtskraft, schnellere frühe Relaxationsraten, langsameres Kriechen und höhere Druckverteilungen unter dem Indenter auf.

CHONDROCYTE CELLS RESPOND MECHANICALLY TO COMPRESSIVE LOADS.

10.1002/jor.1100120303 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:11:56
Diese Studie untersuchte, wie sich Chondrozyten (Knorpelzellen) unter mechanischer Kompression verformen, um die zelluläre Antwort auf Belastung besser zu verstehen. Die Forscher einbetteten isolierte Ratten-Chondrozyten in Agarose-Gel und applizierten uniaxiale Kompressionsbelastungen von 5%, 10% und 15% über 15 Minuten, wobei sie die Zellverformung mittels Bildgebung verfolgten und ein Finite-Elemente-Modell zur mechanischen Charakterisierung verwendeten. Die Ergebnisse zeigten, dass alle Zellen unter Kompression ihre Querschnittsfläche reduzierten und viskoelastische Eigenschaften aufwiesen, wobei der Elastizitätsmodul etwa 4,0 kPa und die Poisson-Zahl 0,4 betrug. Die beobachtete Volumenreduktion war größer als durch passive osmotische Effekte erklärbar, was darauf hindeutet, dass Chondrozyten ihre intrazelluläre Zusammensetzung durch aktive zellu

COMPLEX NATURE OF STRESS INSIDE LOADED ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/0268-0033(94)90014-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:11:16
Diese Studie untersuchte die komplexe Spannungsverteilung in belasteten Gelenkknorpel, um die biomechanischen Mechanismen während der Knorpeldeformation besser zu verstehen. Die Forscher verwendeten enzymatische Modifikationen (Hyaluronidase-Behandlung) der Knorpelmatrix und Messungen des hydrostatischen Porendrucks, um den Einfluss der Gewebephysikochemie auf die Konsolidierung zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass während der Knorpeldeformation drei verschiedene Spannungstypen entstehen: Quellungsspannung im Proteoglykan/Kollagen-Gerüst, hydrostatischer Porendruck in der Flüssigkeitskomponente und effektive Spannung während der Konsolidierungsphase. Die Studie verdeutlicht, dass der osmotische Druck und die Permeabilität - beide abhängig vom Proteoglykan-Volumenanteil - entscheidend für die Funktionsfähigkeit des Knorpels als spannungsverteilende Schicht über dem subchondralen Kno

SOFTENING OF THE LATERAL CONDYLE ARTICULAR CARTILAGE IN THE CANINE KNEE JOINT AFTER LONG DISTANCE (UP TO 40 KM/DAY) RUNNING TRAINING LASTING ONE YEAR.

10.1055/s-2007-1021056 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:11:08
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen intensiven Lauftrainings (bis zu 40 km/Tag über ein Jahr) auf die biomechanischen Eigenschaften des Gelenkknorpels bei jungen Hunden. Die Forscher verwendeten In-situ-Indentations-Kriechmessungen zur Bestimmung der Knorpelsteifigkeit sowie mikrospektrophotometrische und polarisierte Lichtmikroskopie zur Analyse von Glykosaminoglykan-Gehalt und Kollagenorganisation. Die Hauptergebnisse zeigten eine signifikante Erweichung (12-14% Abnahme des Gleichgewichts-Schermoduls) und erhöhte Deformationsrate (16% Zunahme) spezifisch in den lateralen, aber nicht in den medialen Kondylen von Femur und Tibia. Obwohl keine strukturellen Knorpelschäden auftraten, warnen die Autoren, dass diese Erweichung langfristig die normale Struktur- und Funktionserhaltung des Gelenkknorpels gefährden könnte.

MECHANICAL PROPERTIES OF CANINE ARTICULAR CARTILAGE ARE SIGNIFICANTLY ALTERED FOLLOWING TRANSECTION OF THE ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT.

10.1002/jor.1100120402 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:10:57
Diese Studie untersuchte die mechanischen Veränderungen des Gelenkknorpels nach einer Durchtrennung des vorderen Kreuzbandes bei Windhunden zu zwei verschiedenen Zeitpunkten. Die Forscher bestimmten systematisch die biomechanischen Eigenschaften des Knorpels unter Kompression, Zug und Scherung sowie das Schwellverhalten und den Wassergehalt an verschiedenen Gelenkstellen. Die Ergebnisse zeigten nach zwölf Wochen dramatische Verschlechterungen der mechanischen Eigenschaften: Die intrinsischen Moduli reduzierten sich erheblich (Kompression ~24%, Zug ~64%, Scherung ~24% der Kontrollwerte), während die hydraulische Permeabilität um ~48% und der Wassergehalt um ~9% anstiegen. Diese Veränderungen deuten darauf hin, dass die veränderte Gelenkbelastung nach Kreuzbandverletzung die Knorpelmatrix schwächt und den wichtigen Mechanismus der Flüssigkeitsdruckverteilung für die Lastverteilung beeinträchtigt.

THE EFFECTS OF MANDIBULAR HYPOFUNCTION ON THE DEVELOPMENT OF THE MANDIBULAR DISC IN THE RABBIT.

10.1016/0003-9969(94)90003-5 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:10:51
Diese Studie untersuchte, wie sich eine reduzierte Kaufunktion auf die Entwicklung des Kiefergelenkdiskus bei jungen Kaninchen auswirkt. Die Forscher entfernten bei 18 Kaninchen im Alter von 5 Wochen die Schneide­zähne und maßten nach 7 Wochen die Zellproliferation im Diskus mittels Vincristin-Injektion und anschließender Bestimmung der Mitoserate in verschiedenen Diskusbereichen. Die Ergebnisse zeigten eine signifikant reduzierte Mitoserate im anterioren Band des Diskus (p = 0,0117), während die intermediären und posterioren Bereiche unverändert blieben. Die Autoren führen dies auf veränderte Muskelaktivität des lateralen Pterygoidmuskels und modifizierte Gelenkbelastung zurück, die beide durch das Fehlen der Schneidezähne und damit einhergehende veränderte Kieferbewegungen entstanden.

MECHANICAL COMPRESSION MODULATES MATRIX BIOSYNTHESIS IN CHONDROCYTE/AGAROSE CULTURE.

10.1242/jcs.108.4.1497 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:10:45
Diese Studie untersuchte, wie statische und dynamische mechanische Kompression die Biosynthese-Aktivität von Chondrozyten in Agarose-Gel-Kultur beeinflusst. Die Forscher verwendeten Chondrozyten/Agarose-Scheiben, die verschiedenen Kompressionsbedingungen ausgesetzt wurden, wobei die Proteoglykan- und Proteinsynthese mittels Radiomarkierung ([35S]Sulfat und [3H]Prolin) gemessen wurde. Die Hauptergebnisse zeigten, dass statische Kompression (bis zu 50%) die Biosynthese dosisabhängig hemmte, während dynamische Kompression (3% Dehnungsamplitude bei 0,01-1,0 Hz) die Radiomarker-Aufnahme stimulierte - beide Effekte verstärkten sich mit zunehmender Kulturdauer und Matrixablagerung. Die Studie belegt, dass Zell-Matrix-Interaktionen und extrazelluläre physiochemische Effekte wichtiger für die biosynthetische Antwort sind als reine Zelldeformation, und dass Agarose-Gel-

CHONDROCYTE DEFORMATION AND LOCAL TISSUE STRAIN IN ARTICULAR CARTILAGE: A CONFOCAL MICROSCOPY STUDY.

10.1002/jor.1100130315 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:10:37
Diese Studie untersuchte, wie sich Chondrozyten (Knorpelzellen) unter mechanischer Belastung verformen und ob diese Verformung als Mechanismus der Signalübertragung dienen könnte. Mittels dreidimensionaler konfokaler Laser-Scanning-Mikroskopie wurde die Morphologie von Chondrozyten in verschiedenen Knorpelzonen (Oberfläche, Mitte, Tiefe) von Hunde-Gelenkknorpel unter physiologischer Kompression (15% Gewebedehnung) quantifiziert. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verringerungen der Zellhöhe (19-26%) und des Zellvolumens (16-22%) in allen Knorpelzonen, wobei die Oberflächenzone die stärkste Verformung aufwies und eine anisotrope Zellexpansion senkrecht zu den lokalen Spaltlinien zeigte. Nach Entlastung erholten sich alle Zellen vollständig, was die Hypothese stützt, dass Chondrozyten-Verformung ein wichtiger Mechanismus der biom

A THEORETICAL SOLUTION FOR THE FRICTIONLESS ROLLING CONTACT OF CYLINDRICAL BIPHASIC ARTICULAR CARTILAGE LAYERS.

10.1016/0021-9290(95)00008-6 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:10:30
Diese Studie entwickelte eine theoretische Lösung zur Analyse der Biomechanik von Gelenkknorpel unter rollenden Kontaktbedingungen, wie sie in physiologischen Gelenkbewegungen auftreten. Die Forscher verwendeten das biphasische Modell von Mow et al. und lösten ein komplexes System von vier Integralgleichungen, um die mechanische Antwort zylindrischer Knorpelschichten unter reibungsfreiem Rollen im stationären Zustand zu beschreiben. Die Ergebnisse zeigen, dass unter physiologischen Bedingungen (RH ≈ 10⁴) der interstitielle Flüssigkeitsdruck über 90% der aufgebrachten Last tragen kann, wodurch die feste Kollagen-Proteoglykan-Matrix vor hohen Spannungen geschützt und Verformungen reduziert werden. Bei degenerativem Knorpel sinkt dieser Schutzeffekt dramatisch aufgrund erhöhter Permeabilität, was einen Teufelskreis der fortschreitenden Gewebsdegeneration begünstigen könnte.

REPAIR AND FUNCTION OF SYNOVIUM AFTER ARTHROSCOPIC SYNOVECTOMY OF THE DORSAL COMPARTMENT OF THE EQUINE ANTEBRACHIOCARPAL JOINT.

10.1111/j.1532-950x.1996.tb01390.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:10:24
Diese Studie untersuchte die Heilungsfähigkeit von Gelenkschleimhaut (Synovium) nach arthroskopischer Entfernung bei Pferden. An acht Pferden wurde eine subtotale Synovektomie des Karpalgelenks durchgeführt, wobei vier Pferde nach zwei Monaten Ruhe intensiv trainiert und vier weiterhin in Boxenruhe gehalten wurden. Nach 120 Tagen zeigten alle Pferde eine erfolgreiche Heilung ohne Lahmheit, mit wiederhergestellter Synovialflüssigkeitszusammensetzung und metabolisch aktiven Zellen in der regenerierten Schleimhaut, obwohl diese strukturell verändert war (keine Zotten, fibrotisches Gewebe). Bewegung beschleunigte die Heilung nicht, aber die synovektomierten Gelenke tolerierten Belastung ohne Knorpelschäden oder funktionelle Einschränkungen.

DYNAMIC FRACTURE CHARACTERISTICS OF THE OSTEOCHONDRAL JUNCTION UNDERGOING SHEAR DEFORMATION.

10.1016/1350-4533(95)00067-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:10:17
Diese Studie untersuchte die dynamischen Brucheigenschaften der osteochondralen Verbindung (Knorpel-Knochen-Übergang) unter Scherbelastung bei unreifem und reifem Gewebe. Mit einer instrumentellen Impaktmaschine wurde bei einer Geschwindigkeit von 2500 mm/s eine direkte Kompressionskraft parallel zur osteochondralen Verbindung aufgebracht, während mechanische und fotografische Bruchdaten erfasst wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass reifes Gewebe eine etwa 1,5-fach höhere dynamische Bruchzähigkeit aufweist als unreifes Gewebe, während unreifes Gewebe eine etwa 4-fach höhere Scherstiffigkeit besitzt. Die strukturellen Analysen ergaben, dass reifes Gewebe entlang der Tidemark delaminiert, während unreifes Gewebe durch den subchondralen Knochen bricht, was die erhöhte Anfälligkeit für osteochondrale Verletzungen bei jüngeren Gelenken erklären könnte.

CONTRIBUTIONS OF FLUID CONVECTION AND ELECTRICAL MIGRATION TO TRANSPORT IN CARTILAGE: RELEVANCE TO LOADING.

10.1006/abbi.1996.0397 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:10:05
Diese Studie untersuchte die verschiedenen Transportmechanismen (Diffusion, Flüssigkeitsströmung und elektrische Migration) für Moleküle durch Gelenkknorpel, um die Relevanz für die mechanische Belastung zu verstehen. Die Forscher verwendeten radioaktiv markierte und fluoreszent markierte neutrale und geladene Substanzen verschiedener Größen und induzierten durch elektrische Ströme kontrollierte Flüssigkeitsströmungen in Knorpelscheiben, ohne diese mechanisch zu verformen. Die Ergebnisse zeigten, dass Flüssigkeitskonvektion den Transport neutraler Substanzen erheblich verstärkte - von 2,3-fach für kleine Moleküle bis zu 25-fach für große 10-kDa-Moleküle - während elektrische Migration den Transport geladener Ionen um bis zu 10-fach steigerte. Diese Befunde demonstrieren, dass sowohl Flüssigkeitsströmung als auch elektrische Effekte, wie sie bei Gelenkbelastung auftreten, wichtige Mechanismen für den Nährstoff- und Metabolittransport im

DEFORMATION OF LOADED ARTICULAR CARTILAGE PREPARED FOR SCANNING ELECTRON MICROSCOPY WITH RAPID FREEZING AND FREEZE-SUBSTITUTION FIXATION.

10.1002/jor.1100150112 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:09:51
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen mechanischer Belastung auf Kollagenfasern im Gelenkknorpel von 45 Kaninchenkniegelenken mittels Rasterelektronenmikroskopie. Die Kniegelenke wurden mit simulierten Quadrizepskräften (0,5-4-fache Körpergewicht) für unterschiedliche Zeiträume belastet und anschließend durch Schockgefrierung und Gefriersubstitution fixiert. Die Ergebnisse zeigten eine belastungsabhängige Verformung der Tibiagelenkfläche mit Eindrückungen, deren Durchmesser und Tiefe proportional zu Belastungsstärke und -dauer waren, wobei die Knorpeldicke um 15-80% reduziert wurde. Auf mikroskopischer Ebene führte die Belastung zu charakteristischen Verformungen der radiären Kollagenfasern, die eine periodische Wellenstruktur entwickelten und in stark belasteten Bereichen knickten, wodurch effektiv tangentiale Faserzonen entstanden.

A TECHNIQUE FOR MEASURING THE COMPRESSIVE MODULUS OF ARTICULAR CARTILAGE UNDER PHYSIOLOGICAL LOADING RATES WITH PRELIMINARY RESULTS.

10.1243/0954411971534278 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:09:45
Diese Studie entwickelte eine neue Technik zur Messung des Kompressionsmoduls von Gelenkknorpel unter physiologischen Belastungsgeschwindigkeiten, da bisherige Messungen unter langsamen oder statischen Bedingungen durchgeführt wurden, die nicht den realen Gelenkbelastungen von 10-150 ms entsprechen. Die Forscher testeten ihr Messgerät an fünf menschlichen Kniegelenken und verglichen die Ergebnisse bei physiologischen Belastungszeiten (20 ms) mit herkömmlichen Messungen nach 2 Sekunden. Die Ergebnisse zeigten, dass der Kompressionsmodul bei physiologischen Belastungsgeschwindigkeiten (4,4-27 MPa nach 20 ms) deutlich höher war als bisher berichtet und 32-75% größer als die Werte nach 2 Sekunden Belastung. Diese Erkenntnisse sind klinisch relevant, da sie die tatsächliche biomechanische Leistungsfähigkeit von Gelenkknorpel unter realistischen Bedingungen widerspiegeln.

MIXED AND PENALTY FINITE ELEMENT MODELS FOR THE NONLINEAR BEHAVIOR OF BIPHASIC SOFT TISSUES IN FINITE DEFORMATION: PART I - ALTERNATE FORMULATIONS.

10.1080/01495739708936693 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:09:39
Diese Studie entwickelte fortgeschrittene Finite-Elemente-Modelle zur dreidimensionalen, nichtlinearen Analyse von hydratisierten Weichgeweben wie Gelenkknorpel unter physiologisch relevanten Belastungen. Die Forscher verwendeten eine biphasische Kontinuumsbeschreibung, die das Gewebe als Zweiphasen-Gemisch aus inkompressibler Flüssigkeit und hyperelastischem Festkörper darstellt, und implementierten zwei alternative Formulierungen (Mixed-Penalty und Velocity-Pressure) zur Lösung der nichtlinearen biphasischen Gleichungen. Die Modelle berücksichtigten dabei dehnungsabhängige Permeabilität und hyperelastisches Verhalten des Festkörpers bei großen Deformationen. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Formulierungen konvergierende Elemente liefern, wobei die Velocity-Pressure-Formulierung rechnerisch effizienter war.

COMPRESSIVE STRAINS AT PHYSIOLOGICAL FREQUENCIES INFLUENCE THE METABOLISM OF CHONDROCYTES SEEDED IN AGAROSE.

10.1002/jor.1100150205 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:09:33
Diese Studie untersuchte, wie dynamische Kompressionsbelastungen bei physiologischen Frequenzen den Stoffwechsel von Knorpelzellen (Chondrozyten) beeinflussen. Die Forscher verwendeten ein Agarose-Modellsystem, in dem Chondrozyten eingebettet und mit 15% Kompressionsamplitude bei verschiedenen Frequenzen (0,3-3 Hz) statisch oder dynamisch belastet wurden, um drei Schlüsselparameter zu messen: Glykosaminoglykan-, DNA- und Proteinsynthese. Die Ergebnisse zeigten frequenzabhängige Effekte: Während statische und niedrigfrequente Belastung (0,3 Hz) die Glykosaminoglykan-Synthese hemmten, stimulierte eine Frequenz von 1 Hz diese; dynamische Belastung bei allen Frequenzen förderte die Zellproliferation, während die Proteinsynthese durch alle Belastungsregime unterdrückt wurde. Die unterschiedlichen Reaktionsmuster der drei Stoffwechselparameter deuten darauf hin, dass separate Signalwege an

ARTICULAR CARTILAGE DEFORMATION UNDER PHYSIOLOGICAL CYCLIC LOADING--APPARATUS AND MEASUREMENT TECHNIQUE.

10.1016/s0021-9290(96)00166-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:09:27
Diese Studie zielte darauf ab, die Deformationsreaktion von Gelenkknorpel unter physiologischen zyklischen Belastungsbedingungen zu untersuchen, wobei die natürlichen Entlastungsphasen zwischen den Belastungszyklen (wie sie bei Hüft- und Kniegelenken während der Bewegung auftreten) nachgeahmt wurden. Die Forscher entwickelten ein spezielles mechanisches Testsystem mit Nocken-Stößel-Mechanismus, das zyklische Belastungen von 0-2,5 Hz ermöglichte und dabei Kontaktstress-Bereiche von 0,04-7,0 MPa abdeckte, wobei verschiedene Indenter-Geometrien verwendet werden konnten. Das System ermöglichte präzise Kontrolle der Belastungs- und Erholungsdauern pro Zyklus (Belastung bis zu 20 ms bei 1 Hz-Zyklen) und erfasste gleichzeitig Last und Verformung mit 5 kHz Abtastfrequenz. Diese Methodik stellte eine wichtige technische Grundlage für die biomechanische Charakteris

VISCOELASTIC PROPERTIES OF THE PIG TEMPOROMANDIBULAR JOINT ARTICULAR SOFT TISSUES OF THE CONDYLE AND DISC.

10.1177/00220345970760110701 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:09:20
Diese Studie untersuchte die viskoelastischen Eigenschaften der Gelenkgewebe des Kiefergelenks unter Kompression, um die Auswirkungen von anhaltender Belastung (wie Zähneknirschen) besser zu verstehen. Die Forscher führten Indentationstests an frischen Gelenkscheiben und Knorpel-Knochen-Systemen von Schweinekondylen durch, wobei sie sowohl anhaltende als auch intermittierende Kompression mit verschiedenen Kraftstärken (10, 20, 30 N) über 10 Minuten applizierten. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl Gelenkscheibe als auch Gelenkknorpel viskoelastische Eigenschaften aufweisen, jedoch unterschiedlich reagieren: Der Knorpel zeigte eine kraftabhängige Verformung und deformierte sich unter intermittierender Belastung weniger als unter anhaltender Belastung, während die Gelenkscheibe steifer war und diese Unterschiede nicht aufwies. Die Studie liefert wichtige biomechanische Erkenntnisse für das Verständnis der

FINITE DEFORMATION BIPHASIC MATERIAL PROPERTIES OF BOVINE ARTICULAR CARTILAGE FROM CONFINED COMPRESSION EXPERIMENTS.

10.1016/s0021-9290(97)85606-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:09:11
Diese Studie untersuchte die Anwendbarkeit der hyperelastischen Biphasen-Theorie von Holmes und Mow (1990) zur Beschreibung des mechanischen Verhaltens von Gelenkknorpel bei großen Deformationen. Die Forscher führten Stress-Relaxations- und Kriechversuche an zylindrischen Knorpelproben unter begrenzter Kompression durch und ermittelten die Materialkoeffizienten durch Kurvenanpassung. Die Theorie konnte das Stress-Relaxationsverhalten mit hoher Genauigkeit beschreiben (R² = 0.99), und die daraus berechneten Parameter sagten die Kriechversuche mit einer durchschnittlichen Abweichung von nur 10% vorher. Allerdings zeigten sich Unterschiede in den Permeabilitätskoeffizienten zwischen beiden Testmethoden, was auf Limitationen der Kurvenanpassungsverfahren hinweist.

REPEATABILITY OF PATELLAR CARTILAGE THICKNESS PATTERNS IN THE LIVING, USING A FAT-SUPPRESSED MAGNETIC RESONANCE IMAGING SEQUENCE WITH SHORT ACQUISITION TIME AND THREE-DIMENSIONAL DATA PROCESSING.

10.1002/jor.1100150604 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:09:02
Diese Studie untersuchte die Wiederholbarkeit von Messungen der Patellarnorpeldicke bei lebenden Probanden mittels einer schnellen, fettunterdrückten MRT-Sequenz mit 3D-Datenverarbeitung. An acht gesunden Freiwilligen wurden jeweils sechs Wiederholungsmessungen mit einer FLASH-3D-Sequenz (Aufnahmezeit: 4 Minuten 10 Sekunden) durchgeführt, wobei das Knie vor jeder Messung neu positioniert wurde. Die Ergebnisse zeigten eine sehr hohe Präzision mit einem mittleren Variationskoeffizienten von nur 1,35% für das Knorpelvolumen und 75,1% aller Bildpunkte konnten demselben Dickenintervall (0,5 mm) zugeordnet werden. Die Autoren schlussfolgern, dass mit dieser MRT-Sequenz unter 5 Minuten Aufnahmezeit die quantitative Verteilung der Knorpeldicke mit hoher Präzision in vivo bestimmt werden kann.

INTERMITTENT CYCLIC LOADING OF CARTILAGE EXPLANTS MODULATES FIBRONECTIN METABOLISM.

10.1016/s1063-4584(97)80037-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:08:55
Diese Studie untersuchte systematisch, wie sich intermittierende zyklische Belastung auf den Fibronektin-Stoffwechsel in bovinen Gelenkknorpel-Explantaten auswirkt. Die Forscher verwendeten sinusförmige Druckbelastungen mit 0,5 Hz Frequenz und verschiedenen Druckspitzen (0,1-1,0 MPa) für 10 Sekunden, gefolgt von unbelasteten Perioden unterschiedlicher Dauer (10-1000 Sekunden), wobei die Fibronektin-Synthese mittels Radiomarkierung und ELISA quantifiziert wurde. Die Hauptergebnisse zeigen, dass besonders die Pausenzeit zwischen den Belastungszyklen die Fibronektin-Synthese und -Freisetzung signifikant beeinflusste, während Belastungsstärke und -dauer weniger wichtig waren - optimal war eine Belastung von 0,5 MPa für 10 Sekunden mit 100 Sekunden Pause. Die mechanische Stimulation induzierte einen Fibronektin-Stoffwechsel, der charakteristische Merkmale der

EFFECT OF PHYSICAL EXERCISE ON CARTILAGE VOLUME AND THICKNESS IN VIVO: MR IMAGING STUDY.

10.1148/radiology.207.1.9530322 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:08:49
Diese Studie untersuchte mittels Magnetresonanztomographie (MRT), wie sich körperliche Belastung auf das Volumen und die Dicke von Gelenkknorpel in vivo auswirkt. Bei acht Probanden wurde der Knorpel der Kniescheibe vor und nach 50 Kniebeugen mit einer speziellen MRT-Sequenz bildgebend dargestellt und dreidimensional vermessen. Die Ergebnisse zeigten eine statistisch signifikante Abnahme des Knorpelvolumens um 6,0% nach 3-7 Minuten und um 5,2% nach 8-12 Minuten nach der körperlichen Belastung. Die Studie belegt, dass MRT geeignet ist, um belastungsinduzierte Knorpelveränderungen zu detektieren, und empfiehlt ausreichende Ruhepausen vor quantitativen Knorpelmessungen in Longitudinalstudien.

AN MR-BASED TECHNIQUE FOR QUANTIFYING THE DEFORMATION OF ARTICULAR CARTILAGE DURING MECHANICAL LOADING IN AN INTACT CADAVER JOINT.

10.1002/mrm.1910390522 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:08:42
Diese Studie zielte darauf ab, eine MRT-basierte Methode zur quantitativen Messung der Knorpelverformung unter mechanischer Belastung in intakten Kadavergelenken mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung zu entwickeln. Die Forscher konstruierten eine nichtmetallische Druckvorrichtung, um Lasten von über 1000 N auf das Femurapatellargelenk in einem 1,5-Tesla-MRT-Scanner aufzubringen, und verwendeten digitale Bildverarbeitungsmethoden zur Analyse der ortspezifischen und zeitabhängigen Knorpelverformung in 2D- und 3D-FLASH-Sequenzen. Die Ergebnisse zeigten Dickenveränderungen von 10-30% in den ersten 10 Minuten der statischen Kompression, wobei nach 3 Stunden Dickenreduktionen von über 50% und Volumenveränderungen von 20% erreicht wurden. Diese Technik ermöglicht die Analyse des belastungs- und zeitabhängigen mechanischen Verhaltens von Gelenkknorpel in seiner nat

INCOMPRESSIBILITY OF THE SOLID MATRIX OF ARTICULAR CARTILAGE UNDER HIGH HYDROSTATIC PRESSURES.

10.1016/s0021-9290(98)00035-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:08:37
Diese Studie testete die Hypothese, dass die organische Festmatrix von Gelenkknorpel unter physiologischen Druckverhältnissen inkompressibel ist. Die Forscher entwickelten eine spezielle Hochdruck-Kammer und setzten Proben von normalem Rindergelenkknorpel hydrostatischen Drücken bis zu 12 MPa aus, während sie die Verformung maßen. Die Ergebnisse zeigten, dass sich der Knorpel unter hydrostatischer Belastung nicht messbar verformte, was eine fundamentale Annahme der biphasischen Theorie bestätigt. Diese Erkenntnisse haben wichtige Implikationen für die Berechnung von Spannungszuständen in hydrostatisch belasteten Knorpel-Explantatkulturen und bestätigen, dass Gewebeverformungen unter reiner hydrostatischer Druckbelastung minimal sind.

EFFECTS OF INJURIOUS COMPRESSION ON MATRIX TURNOVER AROUND INDIVIDUAL CELLS IN CALF ARTICULAR CARTILAGE EXPLANTS.

10.1002/jor.1100160415 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:08:31
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen mechanischer Verletzungen auf den Matrixstoffwechsel in Kalbsknorpel-Explantaten, um die Pathogenese der Osteoarthrose besser zu verstehen. Die Forscher verwendeten quantitative Autoradiographie in Kombination mit biochemischen und biomechanischen Methoden, um zelluläre und Matrix-Antworten auf akute mechanische Schädigung zu analysieren, wobei der Fokus auf dem lokalisierten Matrixumsatz um einzelne Chondrozyten lag. Die schädigende Kompression führte zu einem sofortigen Verlust der Zugfestigkeit des Kollagennetzwerks, einer erheblichen Abnahme der Zellvitalität mit dem Auftreten inaktiver Zellpopulationen sowie zu anhaltend erhöhten Proteoglykan-Umsatzraten, insbesondere in der zellassoziierten Matrix überlebender Chondrozyten. Diese Ergebnisse stellen ein vielversprechendes In-vitro-Modell für die Untersuchung von Knorpelreaktionen auf mechanische Verletzungen dar

DEFORMATION OF ARTICULAR CARTILAGE COLLAGEN STRUCTURE UNDER STATIC AND CYCLIC LOADING.

10.1002/jor.1100160617 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:08:26
Diese Studie untersuchte die Verformung der Kollagenstruktur im Gelenkknorpel des Tibiaplateaus unter verschiedenen Belastungsbedingungen. An Kaninchenkniegelenken wurden ex vivo statische und zyklische Kompressionslasten (1-3x Körpergewicht) für 30 Minuten appliziert, gefolgt von rasterelektronenmikroskopischer Analyse der kryofixierten Proben. Die Ergebnisse zeigten, dass statische Belastung zu signifikant stärkerer Verformung der Kollagenstruktur in allen Knorpelzonen führte (54% der ursprünglichen Dicke), während zyklische Belastung die Verformung hauptsächlich auf oberflächliche Bereiche begrenzte (66-78% der ursprünglichen Dicke). Die vollständige Erholung der Knorpelstruktur erfolgte innerhalb von 30 Minuten, war jedoch nach zyklischer Belastung signifikant schneller, was auf eine zonenspezifische, lastabhängige Anpassung der Kollagenarchitektur hindeutet

THE EFFECT OF CARTILAGE DEFORMATION ON THE LAXITY OF THE KNEE JOINT.

10.1243/0954411991534771 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:08:19
Diese Studie zielte darauf ab, die Auswirkungen der Knorpelverformung auf die Kniegelenkslaxität zu untersuchen, indem ein bestehendes zweidimensionales Kniegelenkmodell erweitert wurde. Die Forscher integrierten verformbare Knorpelschichten in ihr quasi-statisches Modell und verwendeten eine "Dünnschicht"-Konstitutivgleichung zur Berechnung der tibio-femoralen Kontaktkräfte, wobei sie die Kraft-Verschiebungs-Beziehung wie im Lachmann-Test analysierten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Berücksichtigung verformbarer Knorpelschichten zu einer Reduktion der erforderlichen Kraft um 10-35% führte, um eine bestimmte Tibiaverschiebung zu erzeugen. Obwohl sich die Knorpelverformung als wichtiger Modifikator der Belastungsantwort erwies, war ihr Einfluss sekundär zur Ligamentdehnung, wobei die Faserrekrutierung in den Bändern einen deutlich stärkeren Einfluss

EFFECTS OF INTERMITTENTLY APPLIED CYCLIC LOADING ON PROTEOGLYCAN METABOLISM AND SWELLING BEHAVIOUR OF ARTICULAR CARTILAGE EXPLANTS.

10.1053/joca.1998.0204 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:08:14
Diese Studie untersuchte, wie sich intermittierende zyklische Belastung auf den Proteoglykan-Stoffwechsel und das Schwellverhalten von Gelenkknorpel auswirkt. Bovine Knorpelexplantate wurden über 1-6 Tage mit sinusförmiger Kompression (0,5 Hz, 0,1-1,0 MPa) für jeweils 10 Sekunden belastet, gefolgt von belastungsfreien Intervallen von 10-1000 Sekunden. Die Proteoglykan-Synthese erreichte am Tag 3 ihr Maximum bei 100-Sekunden-Intervallen, während längere Belastung (6 Tage) zu erhöhter Freisetzung endogener Proteoglykane, verminderter Chondrozyten-Vitalität und Knorpelschwellung führte. Die Ergebnisse zeigen, dass definierte mechanische Bedingungen degenerative Prozesse auslösen können, die denen bei Arthrose ähneln.

TREATMENT OF TEAR OF THE ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT COMBINED WITH LOCALISED DEEP CARTILAGE DEFECTS IN THE KNEE WITH LIGAMENT RECONSTRUCTION AND AUTOLOGOUS PERIOSTEUM TRANSPLANTATION.

10.1007/s001670050124 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:08:08
Diese Studie untersuchte die kombinierte Behandlung von vorderen Kreuzbandrissen mit begleitenden tiefen Knorpeldefekten am medialen Femurkondylus mittels simultaner Kreuzbandrekonstruktion und autologer Periost-Transplantation. Bei 7 Patienten (mittleres Alter 29,1 Jahre) wurde das vordere Kreuzband mit einem Knochen-Sehne-Knochen-Transplantat aus dem Patellarband rekonstruiert und gleichzeitig der Knorpeldefekt (mittlere Größe 7,3 cm²) mit autologem Periost behandelt, das mittels Nahtankern und Fibringlue fixiert wurde. Nach einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 31,3 Monaten zeigten 6 von 7 Patienten subjektiv stabile Knie ohne Schmerzen und konnten zu nicht-schwerer körperlicher Arbeit zurückkehren, während ein Patient trotz stabilen Knies weiterhin mediale Knieschmerzen verspürte. Die Autoren betonen, dass eine sorgfältige

A METHOD FOR QUANTIFYING TIME DEPENDENT CHANGES IN MR SIGNAL INTENSITY OF ARTICULAR CARTILAGE AS A FUNCTION OF TISSUE DEFORMATION IN INTACT JOINTS.

10.1016/s1350-4533(98)00082-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:08:01
Diese Studie entwickelte eine Methode zur quantitativen Analyse zeitabhängiger Veränderungen der MR-Signalintensität in Gelenkknorpel während mechanischer Belastung intakter Gelenke. Die Forscher verwendeten Bildverarbeitungsverfahren zur Abgrenzung und Registrierung der Knorpelgrenzen in aufeinanderfolgenden MR-Bildern, um entsprechende Gewebsbereiche während Kompressionsexperimenten zu verfolgen und sowohl räumliche als auch zeitliche Signalintensitätsänderungen zu analysieren. Erste Ergebnisse mit einer fettunterdrückten FLASH 3D-Sequenz zeigten ortsspezifische, geringfügige Signalintensitätsveränderungen, die individuell variierten. Diese quantitative Analyse der Beziehung zwischen Knorpelverformung und MR-Signalveränderungen zielt darauf ab, mikrostrukturelle Eigenschaften des Gelenkknorpels zu charakterisieren und damit das Verständnis degenerativer Gelenkerkrankungen zu verbessern.

MODELLING OF LOCATION- AND TIME-DEPENDENT DEFORMATION OF CHONDROCYTES DURING CARTILAGE LOADING.

10.1016/s0021-9290(99)00034-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:07:56
Diese Studie entwickelte ein theoretisches Modell zur Simulation der mechanischen Eigenschaften von Gelenkknorpel und zur Beschreibung der zeit- und ortsabhängigen Deformation von Chondrozyten während der Knorpelbelastung. Das Modell behandelt Knorpel als makroskopisch homogenisiertes Material mit effektiven Materialeigenschaften, die von den Eigenschaften der Zellen, der Matrix und dem Volumenverhältnis der Zellen abhängen. Die Modellvorhersagen zur zeitabhängigen Verteilung von Flüssigkeitsdruck und Spannung sowie zur Zelldeformation während verschiedener Kompressionstests stimmten mit früheren theoretischen Vorhersagen und experimentellen Beobachtungen überein. Das entwickelte Modell bietet wichtige Werkzeuge zur Untersuchung der Mechanismen von Knorpeldegeneration, -anpassung und -umbau in Zusammenhang mit Zellbelastung und -deformation.

THE EXTRACELLULAR MATRIX, INTERSTITIAL FLUID AND IONS AS A MECHANICAL SIGNAL TRANSDUCER IN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1053/joca.1998.0161 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:07:51
Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, die biomechanischen Grundlagen für die Analyse biologischer Daten aus Knorpel-Explantkulturen zu erläutern und die mechano-elektrochemischen Prozesse während mechanischer Belastung zu beschreiben. Die Autoren analysieren fünf grundlegende Belastungsarten (hydrostatischer Druck, osmotischer Druck, Permeation, begrenzte und unbegrenzte Kompression) und deren Umwandlung durch die extrazelluläre Matrix in Druck-, Flüssigkeits-, Lösungsmittel- und Ionenströme sowie Deformation und elektrische Felder. Die Studie zeigt auf, dass osmotischer Druck laborexperimentell nicht durch mechanische Belastung nachgeahmt werden kann und betont die Bedeutung von strömungsinduzierter Kompression der extrazellulären Matrix durch Reibungseffekte. Das Verständnis dieser unterschiedlichen Belastungsarten ist essentiell, um die mechano-elektrochemischen Ereignisse zu verstehen, die die metabolischen Antworten der Chondrozyten in Explantversuchen vermitteln.

THE DEFORMATION BEHAVIOR AND MECHANICAL PROPERTIES OF CHONDROCYTES IN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1053/joca.1998.0162 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:07:44
Diese Studie untersuchte das mechanische Verhalten von Chondrozyten im Gelenkknorpel, um deren lokale mechanische Umgebung unter physiologischer Belastung zu charakterisieren. Die Forscher kombinierten experimentelle Methoden (Mikropipetten-Aspiration zur Bestimmung mechanischer Eigenschaften und 3D-Konfokalmikroskopie) mit theoretischer Finite-Elemente-Modellierung des Chondrons (Chondrozyt plus perizellulare Matrix). Die Ergebnisse zeigen, dass Chondrozyten sich wie viskoelastisches Material mit einem Elastizitätsmodul von etwa 0,6 kPa verhalten, während die perizellulare Matrix (PCM) deutlich steifer ist als die Zelle selbst, aber weicher als die extrazelluläre Matrix. Die Studie belegt, dass die PCM eine entscheidende biomechanische Rolle spielt und dass Veränderungen ihrer Eigenschaften durch Alterung oder Krankheit die biophysikalische Umgebung der Chondrozyten erheblich beeinflussen.

ORGANISATION OF THE CHONDROCYTE CYTOSKELETON AND ITS RESPONSE TO CHANGING MECHANICAL CONDITIONS IN ORGAN CULTURE.

10.1046/j.1469-7580.1999.19430343.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:07:38
Diese Studie untersuchte die dreidimensionale Architektur des Zytoskeletts von Chondrozyten in Gelenkknorpel und deren Reaktion auf veränderte mechanische Bedingungen. Die Forscher verwendeten Knorpelexplantate aus Rattenfemurköpfen, die in Organkultur unter verschiedenen Kompressionsbedingungen (0,5-4 MPa) kultiviert und mittels Konfokalmikroskopie auf Aktin- und Vimentin-Verteilung untersucht wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass Aktin-Filamente stabil blieben, während sich das Vimentin-Zytoskelett bei Gewebeschwellung (unter Last < 1 MPa) schnell zerlegte und bei ausreichender mechanischer Belastung (≥ 1 MPa) reorganisierte. Diese Befunde deuten darauf hin, dass Chondrozyten ihr Zytoskelett als mechanosensorisches System nutzen, wobei Vimentin besonders sensitiv auf Veränderungen der Gewebedimensionen und mechanische Belastung reagiert.

LOAD SHARING BETWEEN SOLID AND FLUID PHASES IN ARTICULAR CARTILAGE: I--EXPERIMENTAL DETERMINATION OF IN SITU MECHANICAL CONDITIONS IN A PORCINE KNEE.

10.1115/1.2834752 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:07:30
Diese Studie zielte darauf ab, die mechanischen Bedingungen des Gelenkknorpels unter physiologischer Belastung im artikulierten Kniegelenk zu quantifizieren. Die Forscher belasteten sechs Schweineknien mit 445 N und maßen dabei Knorpelverformungen mittels Röntgenaufnahmen sowie Kontaktdrücke mit miniaturisierten faseroptischen Drucksensoren am lateralen Femurkondylus. Die Ergebnisse zeigten, dass die mediale Seite des lateralen Femurkondylus sowohl höhere Kontaktdrücke als auch stärkere Verformungen aufwies, wobei das Aggregatmodul (ein Maß für die Steifigkeit) in diesem Bereich signifikant höher war als in anderen Bereichen des Kondylus. Diese experimentellen Daten bilden die Grundlage für theoretische Modelle zur Analyse der Lastverteilung zwischen festen und flüssigen Phasen im Gelenkknorpel.

A NOTE ON AN ASYMPTOTIC SOLUTION FOR THE CONTACT OF TWO BIPHASIC CARTILAGE LAYERS IN A LOADED SYNOVIAL JOINT AT REST.

10.1016/s0021-9290(99)00082-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:07:24
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte die asymptotische Lösung für den Kontakt zwischen zwei zweiphasigen Knorpelschichten in einem belasteten Synovialgelenk in Ruhe. Die Autoren analysierten die bestehenden asymptotischen Lösungen von Ateshian et al. für axial-symmetrische und ebene Dehnungsprobleme bei plötzlicher Normalbelastung und verglichen diese mit numerischen Werten aus der Literatur. Die Hauptergebnisse zeigen, dass die ursprünglich berechnete Kontaktbreite unmittelbar nach Lastaufbringung von den numerischen Werten für trockenen, reibungsfreien Kontakt inkompressibler einphasiger elastischer Schichten abweicht, wobei diese Differenz mit abnehmendem Verhältnis von Kontaktbreite zu Schichtdicke zunimmt. Die Autoren schlagen eine Verbesserung der Lösung vor, indem sie die Nulldruckgradienten-Bedingung am Kontaktrand aufheben und die Gleichungen von Matthewson und Meijers verwenden, die eine bessere Annäher

FUNCTIONAL ANALYSIS OF ARTICULAR CARTILAGE DEFORMATION, RECOVERY, AND FLUID FLOW FOLLOWING DYNAMIC EXERCISE IN VIVO.

10.1007/s004290050291 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:07:16
Diese Studie untersuchte die Verformung, Erholung und den Flüssigkeitsfluss im menschlichen Gelenkknorpel nach dynamischer Belastung in vivo. Mittels einer speziell optimierten MRT-Sequenz (fettunterdrückte FLASH-3D) wurde das Patella-Knorpelvolumen von 7 Probanden vor und nach Kniebeugen (50 und 100 Wiederholungen) dreidimensional analysiert. Die Knorpelverformung betrug 2,4-8,6% nach den Übungen, wobei die vollständige Erholung mehr als 90 Minuten dauerte und der Flüssigkeitsfluss während der Entspannungsphase 1,1-3,5 mm³/min betrug. Diese ersten quantitativen in-vivo Messungen der Knorpelerholung und Flüssigkeitsdynamik eröffnen neue Möglichkeiten zur Bewertung individueller biomechanischer Knorpeleigenschaften und deren Rolle bei der Gelenkdegeneration.

IN SITU MEASUREMENT OF ARTICULAR CARTILAGE DEFORMATION IN INTACT FEMOROPATELLAR JOINTS UNDER STATIC LOADING.

10.1016/s0021-9290(99)00130-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:07:10
Diese Studie zielte darauf ab, die Verformung von Gelenkknorpel in intakten menschlichen Femoro-Patellar-Gelenken unter statischer Belastung mittels MRT-Bildgebung systematisch zu untersuchen. Sechs Gelenke wurden mit einer pneumatischen Druckvorrichtung mit 150% des Körpergewichts über kurze und lange Zeiträume (bis zu 32 Stunden) belastet, während die Knorpelverformung mit validierten 2D- und 3D-Gradientenecho-Sequenzen gemessen wurde. Die Ergebnisse zeigten eine mittlere Verformung von 44% (maximal 57%) im Patella-Knorpel nach 32 Stunden Belastung bei einem mittleren Kontaktdruck von 3,6 MPa, wobei der Oberschenkelknorpel geringere Verformungen aufwies und 43% Flüssigkeitsverlust aus der patellaren Matrix auftrat. Diese in-situ-Daten können zur Berechnung der Lastverteilung zwischen fester Matrix und Flüssig

A CHONDRAL MODELING THEORY REVISITED.

10.1006/jtbi.1999.1025 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:07:03
Diese Studie erweitert Frost's Theorie des chondralen Modellings, um zu erklären, wie sich Gelenkoberflächen während des postnatalen Wachstums an veränderte mechanische Belastungen anpassen. Die Autoren entwickelten ein theoretisches Modell, das aktuelle Erkenntnisse über Stressverteilung in sich entwickelnden Gelenken, die mechanische Reaktion von Chondrozyten und die Entwicklung des Gelenkknorpels integriert. Das Modell postuliert, dass Muskelkontraktionen während der Entwicklung schwankende hydrostatische Drücke im Gelenkknorpel erzeugen, die über Zell-Zell- und Zell-Matrix-Interaktionen die Chondrozyten-Aktivität regulieren. Diese mechanisch gesteuerte Regulation des Knorpelwachstums ermöglicht es, dass sich Gelenkform und -größe adaptiv an veränderte Belastungsmuster anpassen, wodurch normale Gelenkfunktion und Kongruenz während des gesamten Wachstums aufrechterhalten werden.

INTERSTITIAL FLUID PRESSURIZATION DURING CONFINED COMPRESSION CYCLICAL LOADING OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1114/1.239 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:06:57
Diese Studie zielte darauf ab, experimentell zu überprüfen, ob die Druckerhöhung der Gewebsflüssigkeit in Gelenkknorpel unter zyklischer Belastung zur dynamischen Steifigkeit des Knorpels beiträgt. Die Forscher testeten 18 bovine Knorpelproben unter kontrollierter zyklischer Kompression mit Frequenzen von 0,0001 bis 0,1 Hz und maßen dabei gleichzeitig den Gewebsflüssigkeitsdruck und die Verformung mittels eines porösen Indenters und Drucksensors. Die Ergebnisse zeigten, dass oberhalb einer charakteristischen Frequenz von 0,00044 Hz die Flüssigkeitsdruckerhöhung der aufgebrachten Spannung entsprach und die Gewebsverformung nahezu auf null reduzierte. Die Studie bestätigte experimentell, dass die dynamische Steifigkeit von Knorpel hauptsächlich durch flussabhängige Viskoelastizität entsteht, wobei die Druckerhöhung der Gewebsflüssigkeit

FINITE ELEMENT SIMULATION OF LOCATION- AND TIME-DEPENDENT MECHANICAL BEHAVIOR OF CHONDROCYTES IN UNCONFINED COMPRESSION TESTS.

10.1114/1.271 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:06:50
Diese Studie zielte darauf ab, das orts- und zeitabhängige mechanische Verhalten von Chondrozyten während uneingeschränkter Kompressionstests mittels Finite-Elemente-Simulation zu untersuchen. Die Forscher verwendeten einen zweistufigen Ansatz: zunächst wurde Knorpel als homogenisiertes biphasisches Material modelliert, anschließend dienten die Ergebnisse als Randbedingungen für ein mikroskopisches Submodell zur Analyse des zellulären Verhaltens. Die Simulationen zeigten, dass Chondrozyten-Deformationen stark von Zeit, Flüssigkeits-Randbedingungen und Zellposition abhängen, wobei die zelluläre Verformung die systemische Kompression um das 3-4-fache übertreffen kann. Diese Ergebnisse belegen erstmals, dass Chondrozyten ein hochdynamisches Verformungsverhalten aufweisen, das selbst nach 20 Minuten konstanter Kompression keinen stabilen Zustand erreicht.

ESTIMATION OF IN SITU ELASTIC PROPERTIES OF BIPHASIC CARTILAGE BASED ON A TRANSVERSELY ISOTROPIC HYPO-ELASTIC MODEL.

10.1115/1.429622 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:06:43
Diese Studie zielte darauf ab, die nichtlinearen elastischen Eigenschaften von Gelenkknorpel bei großen Verformungen zu bestimmen, da herkömmliche Materialparameter aus kleinen Dehnungsexperimenten bei der Modellierung von schweren Gelenktraumata zu ungenau sind. Die Forscher verwendeten große Verformungs-Indentationstests mit einer nicht-porösen Kugel an Kaninchenknorpel und passten ein transversal isotropes hypoelastisches Zweiphasenmodell an die gemessenen Kraft-Verschiebungs-Kurven bei schneller Belastung und im Gleichgewichtszustand an. Das entwickelte Modell konnte die Materialantwort bis zu etwa 50% Dehnung erfolgreich abbilden und zeigte, dass die Flüssigkeitsphase des Knorpels einen noch höheren Anteil der mechanischen Belastung trägt als von bisherigen Theorien für kleine Verformungen vorhergesagt. Diese Methode ermöglicht eine genauere Charakterisierung der in-situ Knorpeleigenschaften für biomechanische

PATELLAR CARTILAGE DEFORMATION IN VIVO AFTER STATIC VERSUS DYNAMIC LOADING.

10.1016/s0021-9290(00)00034-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:06:37
Diese Studie untersuchte, ob statische Belastung (Hocken in 90°-Winkel) und dynamische Belastung (30 tiefe Kniebeugen) unterschiedliche Verformungsmuster im Kniescheibenknorpel verursachen. Bei zwölf gesunden Probanden wurde mittels MRT-Bildgebung und 3D-Algorithmen das Knorpelvolumen und die Knorpeldicke vor und nach der Belastung gemessen. Beide Belastungsarten führten zu signifikanten Knorpelverformungen: Kniebeugen reduzierten das Knorpelvolumen um 5,9% (hauptsächlich superior-lateral und medial), während Hocken eine Volumenreduktion von 4,7% bewirkte (vorwiegend zentral-lateral). Die Studie zeigt, dass verschiedene Belastungstypen zu unterschiedlichen Verformungsmustern führen, was wichtige Erkenntnisse für Computermodelle der Gelenkbelastung und das Tissue Engineering von Knorpelgewebe liefert.

A VISCOELASTIC ANALYSIS OF THE TENSILE WEAKENING OF DEEP FEMORAL HEAD ARTICULAR CARTILAGE.

10.1243/0954411001535732 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:06:30
Diese Studie untersuchte die altersbedingte Schwächung der Zugfestigkeit von tiefem Gelenkknorpel des Femurkopfes mittels viskoelastischer Analyse. Die Forscher verwendeten ein konstitutives Modell zur Beschreibung des viskoelastischen Verhaltens und validierten die Vorhersagen durch experimentelle Bruchspannungsdaten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zugfestigkeit des Knorpels sowohl alters- als auch deformationsratenabhängig abnimmt, wobei die Schwächung auf eine reduzierte Rekrutierung lastübertragender Strukturen zurückzuführen ist. Diese strukturellen Veränderungen könnten die Widerstandsfähigkeit des Gewebes gegen physiologische Kompressionsbelastungen verringern und somit die Anfälligkeit für osteoarthritische Degeneration erhöhen.

A VERSATILE SHEAR AND COMPRESSION APPARATUS FOR MECHANICAL STIMULATION OF TISSUE CULTURE EXPLANTS.

10.1016/s0021-9290(00)00100-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:06:25
**Zusammenfassung:**

Die Studie zielte darauf ab, ein neuartiges biaxiales Belastungsgerät für die mechanische Stimulation von Gewebekultur-Explantaten zu entwickeln und zu testen. Das kompakte, inkubatorkompatible Gerät kann präzise axiale Deformationen (bis 1 μm) und sinusförmige Rotationen (bis 0,01°) auf Gewebeproben anwenden. In metabolischen Studien mit Gelenkknorpel-Explantaten führte die Anwendung sinusförmiger Scherbeanspruchung zu einer signifikanten Steigerung der Proteoglykan- und Proteinsynthese im Vergleich zu statisch komprimierten Kontrollen. Diese Ergebnisse demonstrieren das Potenzial des Geräts für Langzeit-Gewebekulturstudien zur Untersuchung mechanobiologischer Prozesse im Knorpel.

EFFECT OF MECHANICAL LOAD ON ARTICULAR CARTILAGE COLLAGEN STRUCTURE: A SCANNING ELECTRON-MICROSCOPIC STUDY.

10.1159/000016774 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:06:18
Diese Studie untersuchte die morphologischen Auswirkungen mechanischer Belastung auf die Kollagenstruktur des Gelenkknorpels am Tibiaplateau von Kaninchen. Ganze Kniegelenke wurden in vitro mit unterschiedlichen Kräften (0,5x, 1x, 3x Körpergewicht) über verschiedene Zeiträume (5 bzw. 30 Minuten) belastet und anschließend mittels Rasterelektronenmikroskopie analysiert. Bei hoher Kraft und langer Belastungsdauer zeigten die Kollagenfasern starke Verformungen mit einer Verdickung der oberflächenparallelen Faserschicht und einer Knorpeldickenreduktion auf 54%. Die Verformungen traten hauptsächlich in der Übergangs- und oberen Radialzone auf, wobei sowohl Belastungsstärke als auch -dauer die Knorpeldeformation beeinflussten.

SUSTAINED LOADING INCREASES THE COMPRESSIVE STRENGTH OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.3109/03008209809021500 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:06:13
Diese Studie untersuchte die Hypothese, dass anhaltende Belastung die Druckfestigkeit von Gelenkknorpel reduziert, da dabei Flüssigkeit aus dem Gewebe gepresst wird. An 40 bovinen Knorpel-Knochen-Proben aus der Patella-Rinne wurden zyklische Belastungstests mit steigender Intensität bis zum Versagen durchgeführt, wobei die Hälfte der Proben zuvor 30 Minuten lang einer konstanten Druckbelastung (Kriechbelastung) von 2 MPa ausgesetzt wurde. Entgegen der ursprünglichen Hypothese zeigten die vorab belasteten Proben eine um 21% höhere Druckfestigkeit, obwohl ihre Dicke um 45% reduziert war. Die Autoren erklären diesen überraschenden Befund damit, dass das Auspressen von Wasser aus dem Knorpel die Oberflächenzone stabilisiert und deren Neigung zu reißen reduziert.

THE ACUTE STRUCTURAL CHANGES OF LOADED ARTICULAR CARTILAGE FOLLOWING MENISCECTOMY OR ACL-TRANSECTION.

10.1053/joca.1999.0322 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:06:07
Diese Studie untersuchte die akuten strukturellen Veränderungen des Gelenkknorpels nach Meniskektomie oder Kreuzbanddurchtrennung bei Kaninchen, um die frühen biomechanischen Effekte dieser häufigen Knieverletzungen zu verstehen. Die Forscher belasteten 87 Kaninchenknie ex vivo unter statischen und zyklischen Bedingungen, froren sie während der Belastung ein und analysierten die Knorpelstruktur mittels Rasterelektronenmikroskopie. Nach Meniskektomie zeigten sich unter statischer Belastung signifikant verstärkte Verbiegungen der radialen Kollagenfasern, eine 80% größere Eindruckfläche am Tibiaplateau und eine verzögerte Erholung der Knorpeldicke nach Entlastung, während Kreuzbandverletzungen nur geringe Effekte hatten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Meniskektomien zu erheblichen akuten Knorpeldeformationen führen können, die durch Gelenkbewegung jedoch minimiert werden und möglicherweise zur

COMPARISON OF BIOMECHANICAL AND BIOCHEMICAL PROPERTIES OF CARTILAGE FROM HUMAN KNEE AND ANKLE PAIRS.

10.1002/jor.1100180510 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:06:00
Diese Studie untersuchte die biomechanischen und biochemischen Unterschiede zwischen Knorpelgewebe aus Knie- und Sprunggelenken von acht gematchten Gelenkpaaren von fünf Spendern. Mittels uniaxialer Kompressionsverfahren wurden physikalische Eigenschaften wie Elastizitätsmodul und hydraulische Permeabilität gemessen, während die biochemische Zusammensetzung durch Bestimmung von Wassergehalt, Glykosaminoglykan- und Kollagenkonzentrationen analysiert wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass Sprunggelenkknorpel (Talus) im Vergleich zu Kniegelenkknorpel eine höhere Dichte, einen geringeren Wassergehalt, höhere Glykosaminoglykankonzentrationen sowie eine größere Steifigkeit und geringere Permeabilität aufwies. Diese strukturellen Unterschiede in den oberflächlichen Knorpelschichten könnten eine wichtige Rolle bei der unterschiedlichen Anfälligkeit für Arthrose zwischen Knie- und Sprunggelenken spielen.

DEFORMATION AND VASCULAR OCCLUSION OF THE GROWING RAT FEMORAL HEAD INDUCED BY MECHANICAL STRESS.

10.1007/s007760070029 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:05:54
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen mechanischer Belastung auf Verformung und Durchblutung des Femurkopfes bei wachsenden Ratten mittels histologischer und mikroangiographischer Methoden unter Verwendung einer speziellen Hüftgelenk-Belastungsvorrichtung. Eine mechanische Belastung von 1-3 kg führte zu Kompression sowohl des Gelenkknorpels als auch der Wachstumsfuge des Femurkopfes, wobei diese Veränderungen besonders ausgeprägt im lateralen Bereich auftraten. Die Belastung verursachte zudem einen vollständigen Verschluss der lateralen epiphysealen Arterien am Penetrationspunkt in den Epiphysenknorpel, was die Blutversorgung des Femurkopfes beeinträchtigte. Die Ergebnisse zeigen, dass mechanische Kräfte bevorzugt die laterale Seite des Femurkopfes verformen und eine mechanisch schwache Stelle identifizieren, die zur Okklusion der Blutgefäße führen kann.

VISCOELASTIC PROPERTIES OF CHONDROCYTES FROM NORMAL AND OSTEOARTHRITIC HUMAN CARTILAGE.

10.1002/jor.1100180607 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:05:48
Diese Studie untersuchte die viskoelastischen Eigenschaften von Chondrozyten aus normalem und osteoarthritischem menschlichem Knorpel, um deren Rolle bei mechanischer Belastung zu verstehen. Die Forscher verwendeten den Mikropipetten-Aspirationstest zur Messung der mechanischen Eigenschaften isolierter Chondrozyten und modellierten das viskoelastische Verhalten mit einem Standard-Linear-Solid-Modell. Die Ergebnisse zeigten, dass Chondrozyten aus osteoarthritischem Knorpel signifikant höhere Werte für Gleichgewichtsmodul (0,33 vs. 0,24 kPa), Momentanmodul (0,63 vs. 0,41 kPa) und scheinbare Viskosität (5,8 vs. 3,0 kPa·s) aufwiesen als normale Chondrozyten. Diese Veränderungen der mechanischen Eigenschaften deuten auf strukturelle Umbauprozesse im Zytoskelett der Zellen hin und könnten das veränderte mechanische Umfeld der Chondrozyten bei

MIXED AND PENALTY FINITE ELEMENT MODELS FOR THE NONLINEAR BEHAVIOR OF BIPHASIC SOFT TISSUES IN FINITE DEFORMATION: PART II - NONLINEAR EXAMPLES.

10.1080/01495739708936700 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:05:43
Diese Studie zielte darauf ab, Finite-Elemente-Modelle für die dreidimensionale nichtlineare Analyse von hydratisierten Weichgeweben wie Gelenkknorpel unter physiologischen Belastungen zu entwickeln und zu validieren. Die Forscher verwendeten eine biphasische Kontinuumsbeschreibung, die das Gewebe als Zweiphasen-Gemisch aus inkompressibler Flüssigkeit und hyperelastischem, transversal isotropem Festkörper darstellt, und implementierten zwei alternative Finite-Elemente-Formulierungen (Mixed-Penalty und Velocity-Pressure). Numerische Beispiele, einschließlich Materialprüfungen und einfacher menschlicher Gelenke, wurden zur Validierung der Formulierungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Formulierungen konvergente Elemente erzeugen, wobei die Velocity-Pressure-Formulierung rechnerisch effizienter war.

THE RELATIONSHIP OF THE COMPRESSIVE MODULUS OF ARTICULAR CARTILAGE WITH ITS DEFORMATION RESPONSE TO CYCLIC LOADING: DOES CARTILAGE OPTIMIZE ITS MODULUS SO AS TO MINIMIZE THE STRAINS ARISING IN IT DUE TO THE PREVALENT LOADING REGIME?

10.1093/rheumatology/40.3.274 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:05:37
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Kompressionsmodul von Gelenkknorpel und seiner Verformungsreaktion auf zyklische Belastung, um zu prüfen, ob Knorpel seinen Steifigkeitsgrad zur Minimierung mechanischer Belastungen optimiert. Die Forscher testeten 24 osteochondrale Proben aus drei Kniegelenken unter physiologischen Bedingungen mit einem Belastungszyklus, der dem normalen Gehen entspricht, und maßen dabei elastische und viskose Dehnungskomponenten sowie die Kriechrate. Die Hauptergebnisse zeigten, dass weichere Knorpelproben (< 4 MPa) höhere elastische Dehnungen (0,18-0,36) aber niedrigere viskose Dehnungen aufwiesen, während steifere Proben geringere elastische Dehnungen (0,05-0,13) aber höhere viskose Dehnungen zeigten. Die Autoren schlussfolgern, dass diese unterschiedlichen Verformungsreaktionen durch varying Permeabilitätseigenschaften zwischen weichem und steifem

IN VIVO MORPHOMETRY AND FUNCTIONAL ANALYSIS OF HUMAN ARTICULAR CARTILAGE WITH QUANTITATIVE MAGNETIC RESONANCE IMAGING--FROM IMAGE TO DATA, FROM DATA TO THEORY.

10.1007/s004290000154 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:05:31
Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, die quantitative Magnetresonanztomographie (MRT) zur in vivo Analyse der Knorpelmorphologie und -funktion in gesunden und osteoarthritischen Gelenken zu bewerten. Die Autoren verwendeten dreidimensionale Bildnachbearbeitung von MRT-Daten mit fettunterdrückten Gradientenecho-Sequenzen, um Knorpelvolumen, -dicke und Gelenkoberflächen zu quantifizieren, sowie die Knorpeldeformation unter mechanischer Belastung zu untersuchen. Die Hauptergebnisse zeigen eine hohe Messgenauigkeit (Variationskoeffizient 1-3% im Knie), wobei Männer etwa 10% dickeren Knorpel und 25% größere Gelenkflächen als Frauen aufweisen, während körperliche Belastung zu 6%iger Knorpeldeformation bei jungen Personen führt mit einer Erholungszeit von etwa 90 Minuten. Diese quantitativen MRT-Techniken ermöglichen sowohl die Grundlagenforschung zu Form-Funktions

CHONDROCYTE DEFORMATION WITHIN MECHANICALLY AND ENZYMATICALLY EXTRACTED CHONDRONS COMPRESSED IN AGAROSE.

10.1016/s0304-4165(01)00118-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:05:24
Diese Studie untersuchte, wie verschiedene Extraktionsmethoden von Chondrons (Knorpelzellen mit ihrer perizellulären Matrix) die Zellmorphologie und mechanische Eigenschaften beeinflussen. Die Forscher verglichen mechanisch extrahierte Chondrons (MC) mit enzymatisch gewonnenen (EC) und isolierten Chondrozyten (IC) in Agarose-Konstrukten unter Kompressionslast. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanisch extrahierte Chondrons die In-situ-Struktur am besten bewahrten, konstante Zellgrößen aufwiesen und im Gegensatz zu EC und IC keine Zelldeformation unter Kompression zeigten. Dies deutet darauf hin, dass die perizelluläre Matrix von MC eine höhere mechanische Integrität besitzt und die Steifigkeit von Chondrons in vivo möglicherweise größer ist als bisher angenommen.

A PRELIMINARY STUDY OF JOINT SURFACE CHANGES AFTER AN INTRAARTICULAR FRACTURE: A SHEEP MODEL OF A TIBIA FRACTURE WITH WEIGHT BEARING AFTER INTERNAL FIXATION.

10.1097/00005131-200106000-00004 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:05:18
Diese Studie untersuchte Veränderungen des Gelenkknorpels und subchondralen Knochens nach intraartikulären Frakturen anhand eines Schafmodells mit 1,0 mm Stufenbildung im medialen Tibiaplateau. Zwölf Wochen nach der Osteotomie und Fixation mit Zugschrauben wurden die Kniegelenke biomechanisch getestet und mittels Licht- sowie Elektronenmikroskopie histologisch analysiert. Die Ergebnisse zeigten zwei Hauptkontaktbereiche mit einer dazwischenliegenden Zone reduzierter Belastung, wobei der Knorpel auf der erhöhten Seite Ausdünnung und Fibrillation aufwies, während auf der niedrigeren Seite kompensatorische Hypertrophie auftrat. Trotz persistierender Oberflächeninkongruenz verbesserte sich die Gelenkkontur durch partielle Knorpelumformung, während der subchondrale Knochen keinen wesentlichen Beitrag zur Wiederherstellung der Gelenkkongruenz leistete.

MAGNETIC RESONANCE IMAGING OF THE WRIST.

10.1055/s-2001-17545 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:05:10
Diese Studie zielte darauf ab, die optimalen Techniken und Anwendungsmöglichkeiten der Magnetresonanztomographie (MRT) für die Handgelenkdiagnostik zu evaluieren. Die Autoren untersuchten verschiedene MRT-Sequenzen, einschließlich hochauflösender dreidimensionaler Gradientenecho-Sequenzen für Ligamente und Fibrokartilago sowie Fast-Inversion-Recovery-Sequenzen mit Fettunterdrückung für Knochentrauma. Die Ergebnisse zeigen, dass hochfeld-MRT mit speziellen Handgelenkspulen eine detaillierte Darstellung von Gelenkknorpel, Bändern, Sehnen und dem Discus triangularis ermöglicht, wobei auch okkulte Knochentraumen und biomechanische Veränderungen wie beim Ulnolunären Impaktionssyndrom erfasst werden können. Zusätzlich ermöglicht die kontrastmittelverstärkte MR-Angiographie eine nicht-invasive Gefäßdiagnostik ohne intraartikuläre Injektionen.

CARTILAGE TISSUE REMODELING IN RESPONSE TO MECHANICAL FORCES.

10.1146/annurev.bioeng.2.1.691 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:05:04
Diese Übersichtsarbeit untersucht die molekularen Mechanismen, durch die Chondrozyten im Gelenkknorpel mechanische Reize wahrnehmen und darauf reagieren. Die Autoren analysieren verschiedene Signalwege und vergleichen die Auswirkungen von Kompressions- und Scherkräften auf die Knorpelzellen, wobei sie Ansätze zur Untersuchung der mechanischen Regulation der Genexpression beschreiben. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Mechanotransduktion eine entscheidende Rolle bei der zellvermittelten Biosynthese, dem Umbau und der Reparatur der Knorpelmatrix spielt. Besonders bedeutsam ist die Erkenntnis, dass ein direkter Rückkopplungsmechanismus zwischen physikalischen Reizen, der molekularen Struktur neu synthetisierter Matrixmoleküle und den resultierenden biomechanischen Eigenschaften des Gewebes existiert.

AGE-RELATED CHANGES IN THE MORPHOLOGY AND DEFORMATIONAL BEHAVIOR OF KNEE JOINT CARTILAGE.

10.1002/1529-0131(200111)44:113.0.co;2-u · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:04:59
Diese in vivo MRT-Studie untersuchte, ob altersbedingte Veränderungen der Knorpelmorphologie und -biomechanik auch ohne Erkrankung physiologisch auftreten. Die Forscher verglichen 30 asymptomatische ältere Probanden (50-78 Jahre) mit 95 jungen Probanden (20-30 Jahre) und analysierten Knorpeldicke, -oberfläche sowie die Knorpelverformung nach 30 Kniebeugen mittels MRT. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante altersbedingte Knorpelverdünnung, die geschlechts- und kompartmentspezifisch variierte (Femurknorpel: -21% bei Frauen, -13% bei Männern; Patellaknorpel: -12% nur bei Frauen). Zusätzlich wiesen ältere Probanden eine signifikant geringere Knorpelverformung unter Belastung auf als junge Probanden, was auf veränderte biomechanische Eigenschaften des alternden Knorpels hinweist.

DEFORMATION AND RUPTURE OF THE ARTICULAR SURFACE UNDER DYNAMIC AND STATIC COMPRESSION.

10.1016/S0736-0266(01)00049-3 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:04:52
Diese Studie untersuchte das Deformations- und Rupturverhalten der Gelenkoberfläche unter verschiedenen Belastungsbedingungen durch dynamische und statische Kompression von Knorpel-Knochen-Proben bei unterschiedlichen Stressniveaus. Die Forscher verwendeten einen transparenten Indenter mit Hochgeschwindigkeitsblitz-Fotografie zur Erfassung instantaner Deformationen und evaluierten die Hauptdehnungen mittels großer Deformationstheorie. Die Ergebnisse zeigten, dass bei gleichem Kompressionsstress die statisch induzierten Zugdehnungen etwa doppelt so hoch waren wie die dynamisch induzierten, wobei Rupturen der Gelenkoberfläche bei 60% der statisch bei 15 MPa getesteten Proben auftraten, während selbst bei dynamischen Belastungen bis 28 MPa keine Rupturen beobachtet wurden. Die Studie demonstriert, dass die Gelenkoberfläche unter dynamischer Belastung deutlich widerstandsfähiger gegen Rupturen ist als unter statischer Belastung, wobei die indirekt induzierten

TIME-DEPENDENT AGGRECAN GENE EXPRESSION OF ARTICULAR CHONDROCYTES IN RESPONSE TO HYPEROSMOTIC LOADING.

10.1053/joca.2001.0473 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:04:46
Diese Studie untersuchte, wie sich erhöhte extrazelluläre Osmolarität auf die Aggrecan-Genexpression und Zellgröße kultivierter Chondrozyten auswirkt. Die Forscher verwendeten bovine Chondrozyten in Monolayer-Kultur und analysierten mittels Transfektionsassays und RT-PCR die Aggrecan-Promotoraktivität und mRNA-Level unter hyperosmotischen Bedingungen verschiedener Zeitdauern. Die Ergebnisse zeigten, dass 24-stündige hyperosmotische Belastung die Aggrecan-Promotoraktivität und mRNA-Level um etwa das Zweifache supprimierte, wobei diese Regulation zeitabhängig war und mit Zellschrumpfung und -schwellung korrelierte. Interessanterweise trat keine Suppression auf, wenn die hyperosmotische Stimulation zyklisch angewendet wurde oder Serum im Kulturmedium vorhanden war.

PREDICTIVE RHEOLOGICAL MODELS FOR THE CONSOLIDATION BEHAVIOUR OF ARTICULAR CARTILAGE UNDER STATIC LOADING.

10.1243/0954411011536172 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:04:40
Diese Studie zielte darauf ab, rheologische Modelle für das Konsolidierungsverhalten von Gelenkknorpel unter statischer Belastung zu entwickeln und zu bewerten. Die Forscher führten ein neuartiges Schwellungselement in Kombination mit "flüssigkeitsgefüllten" hyperelastischen rheologischen Elementen ein, um das transiente belastungsinduzierte Verhalten des Gewebes vorherzusagen. Die eindimensionalen Konsolidierungsmodelle wurden mit publizierten experimentellen Daten verglichen. Die Ergebnisse zeigten, dass der hydrostatische Porenüberdruck, insbesondere in den frühen Deformationsphasen, nur durch eine angemessene Berücksichtigung der Schwellung und ihrer nichtlinearen Wechselwirkung mit mechanischen Parametern wie Permeabilität und Steifigkeit korrekt vorhergesagt werden kann.

IN SITU CELL NUCLEUS DEFORMATION IN TENDONS UNDER TENSILE LOAD; A MORPHOLOGICAL ANALYSIS USING CONFOCAL LASER MICROSCOPY.

10.1016/S0736-0266(01)00080-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:04:34
**Studienziel:** Diese Studie untersuchte die Verformung von Zellkernen in Sehnen unter Zugbelastung, um deren Rolle bei der Mechanotransduktion zu verstehen - ein Phänomen, das bisher nur im Gelenkknorpel erforscht wurde.

**Methoden:** Rattenschwanzsehnen wurden mit Acridinorange gefärbt und mittels eines speziell entwickelten Zugprüfgeräts am konfokalen Lasermikroskop bei verschiedenen Dehnungsgraden (0%, 2%, 4%, 6%) untersucht, wobei die Zellkernverformung in zwei Achsen gemessen wurde.

**Hauptergebnisse:** Es zeigte sich eine schwache aber signifikante Korrelation (R² = 0,34, p < 0,01) zwischen lokaler Gewebsdehnung und Zellkernverformung in Längsrichtung, was bestätigt, dass Zellkerne in Sehnen unter mechanischer Belastung tatsächlich verformt werden und somit zur mechanischen Signalübertragung beitragen könnten.

FUNCTIONAL ANATOMY OF ARTICULAR CARTILAGE UNDER COMPRESSIVE LOADING QUANTITATIVE ASPECTS OF GLOBAL, LOCAL AND ZONAL REACTIONS OF THE COLLAGENOUS NETWORK WITH RESPECT TO THE SURFACE INTEGRITY.

10.1053/joca.2001.0484 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:04:28
Diese Studie untersuchte die funktionelle Anatomie des Gelenkknorpels unter Druckbelastung, mit besonderem Fokus auf die Rolle der oberflächlichen Tangentialzone für die Lastverteilung. Die Forscher analysierten 380 zylindrische Knorpel-Knochen-Proben von Rinderfemurkondylen mittels Rasterelektronenmikroskopie, wobei die Hälfte der Proben mit intakter und die andere Hälfte mit entfernter Tangentialzone unter verschiedenen Druckbelastungen (0,42 bzw. 0,98 MPa) untersucht wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass sich das Kollagennetzwerk dynamisch an die Belastungssituation anpasst, wobei unter Kompression größere Knorpelareale als nur die direkt belasteten Bereiche in die Lastübertragung einbezogen werden. Die intakte Tangentialzone erwies sich als entscheidend für die seitliche Lastverteilung und den Schutz vor lokalen Spannungsspitzen an der Oberfläche – ihre Entfernung führ

STEADY PROGRESSION OF OSTEOARTHRITIC FEATURES IN THE CANINE GROOVE MODEL.

10.1053/joca.2001.0507 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:04:20
Diese Studie untersuchte die zeitliche Entwicklung osteoarthritischer Veränderungen im kaninen Groove-Modell über 20 und 40 Wochen nach Induktion. Die Forscher erzeugten Rillen in den Femurkondylen ohne Schädigung des subchondralen Knochens und belasteten das betroffene Gelenk durch Fixierung der kontralateralen Extremität über 20 Wochen intensiviert. Die biochemischen und histologischen Analysen zeigten eine langsame, aber kontinuierliche Progression der Knorpeldegeneration zwischen 20 und 40 Wochen, mit signifikanten Veränderungen bei Proteoglykansynthese, -gehalt und Mankin-Score. Das Groove-Modell bietet durch das einmalige Trauma ohne permanente Gelenkinstabilität oder ausgeprägte Entzündung einzigartige Eigenschaften für die Untersuchung früher Osteoarthritis-Merkmale und könnte daher sensitiver für die Detektion therapeutischer Effekte bei Knorpelschutz und -reparatur sein.

CELL AND NUCLEUS DEFORMATION IN COMPRESSED CHONDROCYTE-ALGINATE CONSTRUCTS: TEMPORAL CHANGES AND CALCULATION OF CELL MODULUS.

10.1016/s0304-4165(02)00144-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:04:14
Diese Studie untersuchte die Verformung von Chondrozyten und deren Zellkernen in komprimierten Alginat-Konstrukten, um die Mechanotransduktion in Knorpelzellen besser zu verstehen. Mittels Konfokalmikroskopie analysierten die Forscher die Zell- und Kernmorphologie isolierter Chondrozyten in verschiedenen Alginat-Konzentrationen (1,2% und 2%) unter statischer Kompression über 25-60 Minuten. Die Hauptergebnisse zeigten, dass sich Chondrozyten unter Kompression von einer sphärischen zu einer abgeflachten ellipsoiden Form verformten, wobei die Kernverformung zeitabhängig abnahm, während die Zellverformung konstant blieb. Durch Analyse des viskoelastischen Verhaltens in niedrigkonzentriertem Alginat konnten die Autoren erstmals einen Elastizitätsmodul für Chondrozyten von etwa 3 kPa berechnen.

CHRONIC CHANGES IN RABBIT RETRO-PATELLAR CARTILAGE AND SUBCHONDRAL BONE AFTER BLUNT IMPACT LOADING OF THE PATELLOFEMORAL JOINT.

10.1016/S0736-0266(01)00135-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:04:06
Diese Langzeitstudie untersuchte chronische Veränderungen im patellofemoralen Gelenk von Kaninchen bis zu 36 Monate nach einem einzelnen stumpfen Trauma. Die Forscher analysierten biomechanische Eigenschaften (Kompressionsmodul, Flüssigkeitspermeabilität) und strukturelle Parameter des retropatellaren Knorpels sowie die Dicke des subchondralen Knochens an 49 Kaninchen zu verschiedenen Zeitpunkten. Die Hauptergebnisse zeigten eine persistierende 30%ige Reduktion des Kompressionsmoduls ab 4,5 Monaten, eine zunehmende Flüssigkeitspermeabilität und eine progressive Knorpelverdünnung (45% nach 36 Monaten), während sich der subchondrale Knochen gleichzeitig verdickte. Die Studie deutet auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der verschlechterten biomechanischen Funktion des traumatisierten Knorpels und der subchondralen Knochenverdickung hin, wobei kausale Beziehungen noch zu klären sind.

ARTICULAR CARTILAGE INJURIES.

10.1097/00003086-200209000-00004 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:04:00
Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, die verschiedenen Typen von Gelenkknorpelverletzungen im Sport zu klassifizieren und deren Reparaturmechanismen zu verstehen. Die Autoren identifizieren drei Klassen von chondralen und osteochondralen Verletzungen basierend auf der Art der Gewebeschädigung: (1) Knorpelschäden ohne sichtbare mechanische Disruption der Gelenkoberfläche, (2) mechanische Disruption nur des Gelenkknorpels, und (3) mechanische Disruption von Knorpel und subchondralem Knochen. Die wichtigsten Erkenntnisse zeigen, dass Verletzungen ohne Oberflächendisruption bei Schonung heilen können, reine Knorpelverletzungen trotz erhöhter Chondrozytenaktivität selten reparieren, und osteochondrale Verletzungen zwar eine Reparaturreaktion stimulieren, aber selten die ursprünglichen biologischen und mechanischen Eigenschaften wiederherstellen. Die Autoren betonen, dass operative Behandlungen nur dann sinnvoll sind, wenn sie nachwe

IN SITU CHONDROCYTE DEFORMATION WITH PHYSIOLOGICAL COMPRESSION OF THE FELINE PATELLOFEMORAL JOINT.

10.1016/s0021-9290(02)00424-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:03:53
Diese Studie untersuchte die Verformung von Chondrozyten (Knorpelzellen) im Katzenkniegelenk unter physiologischen Belastungen, um die mechanobiologischen Grundlagen der Knorpelfunktion und Arthrose-Entwicklung besser zu verstehen. Die Forscher wendeten statische Druckbelastungen physiologischer Größenordnung auf intaktes Gelenkknorpelgewebe von Kniescheibe und Oberschenkelknochen an und analysierten anschließend die Knorpelverformung, Chondrozytendeformation und den volumetrischen Anteil der Zellen in verschiedenen Gewebetiefen. Die Ergebnisse zeigten deutliche strukturelle und mechanische Unterschiede zwischen Kniescheiben- und Oberschenkelknorpel: beide Gewebe unterschieden sich in Dicke, Zellform und Zellverteilung sowie in ihrer Reaktion auf mechanische Belastung. Die Autoren schlussfolgern, dass diese ortsspezifischen Unterschiede in der Chondrozytenverformung die biosynthetische Aktivität der Knorp

NEW INSIGHT INTO DEFORMATION-DEPENDENT HYDRAULIC PERMEABILITY OF GELS AND CARTILAGE, AND DYNAMIC BEHAVIOR OF AGAROSE GELS IN CONFINED COMPRESSION.

10.1016/s0021-9290(02)00437-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:03:46
Diese Studie untersuchte das mechanische Verhalten von Agarose-Gelen (2,0-14,8%) unter kontrollierter Kompression, um neue Erkenntnisse über die deformationsabhängige hydraulische Permeabilität von Gelen und Knorpel zu gewinnen. Die Forscher bestimmten die hydraulischen Permeabilitäten durch Anpassung von Kriech-Daten an das biphasische Modell und führten dynamische Tests bei verschiedenen Frequenzen (0,01-1,0 Hz) durch. Als Hauptergebnis wurde eine neue Beziehung zwischen intrinsischer Permeabilität und Wasservolumenanteil für Agarose-Gel entwickelt, die erfolgreich die deformationsabhängigen Permeabilitäten von Rindergelenkknorpel und 2% Agarose-Gel über vier Größenordnungen vorhersagen kann. Diese Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis zellulärer Reaktionen auf interstitielle Flüssigkeitsströmungen in Gelen und Knorpel unter dynamischer mechanischer Belastung.

EXPERIMENTAL VERIFICATION OF THE ROLES OF INTRINSIC MATRIX VISCOELASTICITY AND TENSION-COMPRESSION NONLINEARITY IN THE BIPHASIC RESPONSE OF CARTILAGE.

10.1115/1.1531656 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:03:40
Diese Studie zielte darauf ab, das erweiterte Biphasic-CLE-QLV-Modell experimentell zu validieren, welches sowohl die intrinsische Viskoelastizität der Knorpelmatrix als auch die Spannungs-Kompressions-Nichtlinearität berücksichtigt. Die Forscher führten Stress-Relaxations- und dynamische Belastungstests an zwölf bovinen Knorpelproben durch, wobei sie sowohl langsame als auch schnelle Dehnungsraten verwendeten. Das Biphasic-CLE-QLV-Modell zeigte eine ausgezeichnete Übereinstimmung mit den experimentellen Daten (R² = 0,966-0,998) und konnte das dehnungsratenabhängige mechanische Verhalten des Gelenkknorpels erfolgreich vorhersagen. Die Ergebnisse bestätigen, dass sowohl die Spannungs-Kompressions-Nichtlinearität als auch die intrinsische Viskoelastizität entscheidend für die Modellierung der Knorpelmechanik unter physiologischen Belastungen sind.

HYPOTHESIS OF REGULATION OF HIP JOINT CARTILAGE ACTIVITY BY MECHANICAL LOADING.

10.1016/s0306-9877(03)00099-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:03:34
Diese Studie stellt eine Hypothese zur Regulation der proteosynthetischen Aktivität von Chondrozyten im Hüftgelenkknorpel auf. Die Autoren postulieren, dass mechanische Belastungen im Hüftgelenk durch Kontaktstress zu Knorpeldeformationen führen, welche wiederum die Chondrozyten verformen. Diese mechanisch induzierten Zelldeformationen werden als Hauptfaktoren identifiziert, die den Knorpelstoffwechsel beeinflussen könnten. Die Arbeit liefert somit einen theoretischen Rahmen für das Verständnis der mechanobiologischen Regulation des Gelenkknorpels.

PROTEOGLYCAN METABOLISM AND VIABILITY OF ARTICULAR CARTILAGE EXPLANTS AS MODULATED BY THE FREQUENCY OF INTERMITTENT LOADING.

10.1016/s1063-4584(03)00007-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:03:28
Diese Studie untersuchte, wie die Frequenz intermittierender mechanischer Belastung den Proteoglykan-Stoffwechsel und die Zellviabilität in Gelenkknorpel beeinflusst. Knorpelexplantate aus gesunden Rindergelenken wurden 6 Tage lang zyklischen Belastungen mit verschiedenen Frequenzen (0,1-1,0 Hz) und unterschiedlichen Belastungs-/Entlastungszyklen ausgesetzt, wobei die Proteoglykansynthese, der Glykosaminoglykangehalt und die Chondrozytenviabilität gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl die Proteoglykansynthese als auch der Verlust endogener Proteoglykane nicht-linear und unabhängig voneinander durch die Belastungsfrequenz reguliert wurden, während die Chondrozytenviabilität in der oberflächlichen Zone unabhängig von der Frequenz drastisch abnahm. Die Studie bestätigt, dass die Belastungsfrequenz ein wichtiger mechanischer Faktor für den Knorpelstoffwechsel ist und dass

TOWARD AN MRI-BASED METHOD TO MEASURE NON-UNIFORM CARTILAGE DEFORMATION: AN MRI-CYCLIC LOADING APPARATUS SYSTEM AND STEADY-STATE CYCLIC DISPLACEMENT OF ARTICULAR CARTILAGE UNDER COMPRESSIVE LOADING.

10.1115/1.1560141 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:03:22
Diese Studie zielte darauf ab, eine MRT-kompatible Belastungsapparatur zu entwickeln, um dreidimensionale Knorpeldeformationen unter zyklischer Kompression zu messen. Die Forscher konstruierten ein pneumatisches System, das reproduzierbare Belastungszyklen von 400 N im MRT-Scanner applizieren kann, und testeten es zunächst an Phantommaterial sowie anschließend an bovinem Gelenkknorpel unter unkonfronierter Kompression. Die Apparatur erreichte eine hohe Belastungsgenauigkeit (Standardabweichung 1,8%) und konnte erfolgreich mit dem MRT-Scanner integriert werden, wobei Bilder sowohl im unbelasteten als auch belasteten Zustand erstellt wurden. Die Experimente zeigten, dass boviner Gelenkknorpel nach 27-49 Belastungszyklen (abhängig von der Zyklusdauer) einen stabilen Verformungszustand erreicht, mit einer Reproduzierbarkeit der Verschiebungen von ±7,42 μm um den Mittelwert.

MECHANICAL REGULATION OF MITOGEN-ACTIVATED PROTEIN KINASE SIGNALING IN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1074/jbc.M305107200 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:03:15
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Kräfte die Signalübertragung in Gelenkknorpel über MAPK-Signalwege regulieren. Die Forscher setzten ex vivo Knorpelproben mechanischer Kompression aus und analysierten die Phosphorylierung verschiedener MAPK-Proteine (ERK1/2, p38 MAPK, SEK1) zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Kompression alle drei MAPK-Signalwege aktiviert, jedoch mit unterschiedlichen zeitlichen Mustern: ERK1/2 zeigte eine biphasische Antwort mit früher Aktivierung und anhaltender ERK2-Phosphorylierung, p38 MAPK wurde nur vorübergehend aktiviert, während SEK1 eine verzögerte aber stärkere Phosphorylierung aufwies. Diese Befunde belegen erstmals, dass mechanische Belastung allein ausreicht, um komplexe MAPK-Signalkaskaden in intaktem Knorpel zu aktivieren, was neue Einblicke in die Mechanotransduktion von Chondro

PROPAGATION OF SURFACE FISSURES IN ARTICULAR CARTILAGE IN RESPONSE TO CYCLIC LOADING IN VITRO.

10.1016/j.clinbiomech.2003.07.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:03:08
Diese In-vitro-Studie untersuchte, ob zyklische mechanische Belastung zur Ausbreitung von Oberflächenrissen in Gelenkknorpel führt und somit zur Arthrose-Entwicklung beiträgt. Die Forschenden erzeugten kontrollierte Risse in 35 bovinen Knorpel-Knochen-Präparaten und unterzogen diese anschließend 5 Stunden lang einer zyklischen Kompressionsbelastung bei 40% der Druckfestigkeit. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Zunahme der Risslänge um durchschnittlich 353% und der Rissbreite um 360%, wobei sich die Risse hauptsächlich horizontal ausbreiteten, aber nicht in die Tiefe wuchsen. Diese mechanische Rissausbreitung könnte in lebenden Gelenken biologisch relevante Degenerationsprozesse fördern und stellt einen wichtigen Mechanismus für die Entstehung von Arthrose dar.

DYNAMIC STEREOMETRY OF THE TEMPOROMANDIBULAR JOINT.

10.1034/j.1600-0544.2003.233.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:03:01
Diese Studie zielte darauf ab, die Biomechanik des Kiefergelenks durch die Kombination von dreidimensionalen anatomischen Rekonstruktionen mit Kieferbewegungsaufzeichnungen zu untersuchen. Mittels dynamischer Stereometrie analysierten die Forschenden die Veränderungen der Gelenkflächenbeziehungen während verschiedener Kieferfunktionen wie Kauen, Beißen und Kieferbewegungen. Die Hauptergebnisse zeigten, dass der Kondylus-Fossa-Abstand beim Kauen auf der Balancing-Seite (gegenüberliegende Seite) kleiner war als auf der Arbeitsseite und dass beide Kiefergelenke während des Kauens belastet werden, wobei die Balancing-Seite stärker beansprucht wird. Die Technik ermöglicht wichtige Einblicke in die Entstehung von Knorpelschäden und degenerativen Gelenkerkrankungen durch die Analyse von Scherkräften und Stressverteilungen im Kiefergelenk.

SPORTS, JOINT INJURY, AND POSTTRAUMATIC OSTEOARTHRITIS.

10.2519/jospt.2003.33.10.578 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:02:54
Diese Übersichtsarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung, Gelenkverletzungen und der Entwicklung posttraumatischer Arthrose. Die Autoren analysierten die Beziehungen zwischen Gelenkbelastung, Verletzungsrisiko und Gelenkdegeneration basierend auf verfügbarer Literatur. Die Hauptergebnisse zeigen, dass Sportarten mit geringen Gelenkbelastungen das Arthroserisiko bei gesunden Personen nicht erhöhen, während Sportarten mit hohen Impact- und Torsionsbelastungen das Verletzungs- und nachfolgende Degenerationsrisiko deutlich steigern. Personen mit anatomischen Anomalien, vorherigen Verletzungen oder neuromuskulären Störungen haben ein erhöhtes Risiko für Gelenkschäden und sollten vor intensiver sportlicher Betätigung eine umfassende Funktionsdiagnostik erhalten.

THE ROLE OF CELL SEEDING DENSITY AND NUTRIENT SUPPLY FOR ARTICULAR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING WITH DEFORMATIONAL LOADING.

10.1016/j.joca.2003.08.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:02:49
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung, Zelldichte und Nährstoffversorgung die biomechanischen Eigenschaften von künstlich gezüchtetem Knorpelgewebe beeinflussen. Die Forscher kultivierten Chondrozyten-beladene Agarose-Hydrogele über zwei Monate unter verschiedenen Bedingungen: mit und ohne intermittierende Verformungsbelastung (10% Deformation, 1 Hz), bei unterschiedlichen Zelldichten (10 vs. 60 Millionen Zellen/ml) und Serumkonzentrationen (10% vs. 20% FBS). Die Ergebnisse zeigten, dass dynamisch belastete Konstrukte bei hoher Zelldichte und optimaler Nährstoffversorgung eine mehr als doppelt so hohe Steifigkeit erreichten wie unbelastete Kontrollen und dabei etwa 75% bzw. 25% der mechanischen Eigenschaften von nativem Knorpelgewebe erreichten. Interessanterweise verbesserte die mechanische Belastung die Materialeigenschaften ohne messbare Änderungen im Proteoglykan- oder Kolla

DEFORMATION OF CHONDROCYTES IN ARTICULAR CARTILAGE UNDER COMPRESSIVE LOAD: A MORPHOLOGICAL STUDY.

10.1159/000074629 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:02:42
Diese Studie untersuchte, wie sich Chondrozyten (Knorpelzellen) im Gelenkknorpel unter mechanischer Belastung verformen und wie dies mit der Verformung der umgebenden Kollagenmatrix zusammenhängt. Die Forscher belasteten intakte Kaninchenkniegelenke statisch mit unterschiedlichen Kräften und Zeitdauern, konservierten die Proben unter Last durch Kryokonservierung und analysierten sie mittels hochauflösender Rasterelektronenmikroskopie. Die Ergebnisse zeigten, dass Chondrozyten sich zonenspezifisch verformen, wobei die stärksten Formveränderungen in der Übergangs- und oberen radialen Zone bei hoher Kraft und langer Belastungsdauer auftraten, während die tangentiale Zone kaum betroffen war. Die Studie belegt, dass Chondrozytenverformung eng mit der Verformung der umgebenden Kollagenmatrix gekoppelt ist und sensitiv auf Belastungsmagnitude und -dauer reagiert.

SYSTEM-ENGINEERED CARTILAGE USING POLY(N-ISOPROPYLACRYLAMIDE)-GRAFTED GELATIN AS IN SITU-FORMABLE SCAFFOLD: IN VIVO PERFORMANCE.

10.1089/10763270360728044 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:02:35
Diese Studie untersuchte die In-vivo-Performance von künstlich hergestelltem Knorpelgewebe unter Verwendung eines Poly(N-Isopropylacrylamid)-modifizierten Gelatine-Scaffolds zur Knorpelreparatur. Die Forscher testeten verschiedene Abdeckmaterialien (Periost oder Kollagenfilm) und verglichen frisch hergestelltes mit 2 Wochen vorkultiviertem Gewebe, um bekannte Probleme wie Transplantat-Leckage und Deformation zu lösen. Nach 5 Wochen zeigten die Ergebnisse, dass vorkultivierte Transplantate deutlich bessere Resultate erzielten mit minimaler Oberflächendeformation, höheren Bewertungsscores und verbesserter histologischer Reife des Knorpelgewebes. Die Studie demonstriert, dass die Verwendung von vorkultiviertem Gewebe eine vielversprechende Methode für zukünftige Langzeitstudien zur Knorpelregeneration darstellt.

NONLINEAR TENSILE PROPERTIES OF BOVINE ARTICULAR CARTILAGE AND THEIR VARIATION WITH AGE AND DEPTH.

10.1115/1.1688771 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:02:29
Diese Studie untersuchte die nichtlinearen Zugeigenschaften von Rindergelenkknorpel und deren Veränderungen mit Alter und Gewebetiefe. Die Forscher führten einachsige Zugversuche an frischen Knorpelproben von Rindern verschiedener Altersgruppen (6 Monate bis 6 Jahre) durch, wobei sie Gleichgewichtszustände über 5-10 Stunden abwarteten und sowohl längs- als auch quergerichtete Gewebedehnung maßten. Die Hauptergebnisse zeigten, dass sowohl der Gleichgewichts- als auch der transiente Zugmodul signifikant mit dem Alter anstiegen (von 0 auf 15 MPa bzw. von 10 auf 28 MPa) und dass beide Moduli nichtlinear mit der Dehnung von 0-10% zunahmen. Die Studie verdeutlicht, dass Knorpel mit dem Alter steifer wird, vermutlich aufgrund altersabhängiger Kollagen-Quervernetzungen, wobei lange Relaxationszeiten für präzise Messungen der Gleichgewichtseigenschaften essenti

A FINITE ELEMENT FORMULATION AND PROGRAM TO STUDY TRANSIENT SWELLING AND LOAD-CARRIAGE IN HEALTHY AND DEGENERATE ARTICULAR CARTILAGE.

10.1080/10255840410001672185 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:02:22
Diese Studie zielte darauf ab, das transiente Schwellungs- und Belastungsverhalten von gesundem und degeneriertem Gelenkknorpel durch Erweiterung der Poroelastizitätstheorie um physikochemische Schwellungseffekte zu untersuchen. Die Forscher entwickelten einen speziellen Finite-Elemente-Algorithmus (U-PI-C Programm) mit einem neuen Hybrid-Element, um die gekoppelten mechanischen und chemischen Reaktionen des Knorpels bei Ionentransport zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass die dehnungsabhängige Matrixpermeabilität die Spannungsübertragung von der Flüssigkeit auf das Kollagen-Proteoglykan-Gerüst in den ersten Belastungsphasen begrenzt. Zusätzlich konnte nachgewiesen werden, dass der Schwelldruck eine wichtige Rolle beim Schutz der Matrix vor übermäßiger Verformung spielt.

INCONGRUITY VERSUS INSTABILITY IN THE ETIOLOGY OF POSTTRAUMATIC ARTHRITIS.

10.1097/01.blo.0000131639.89143.26 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:02:16
Diese Übersichtsarbeit untersucht die relative Bedeutung von Gelenkinstabilität versus Gelenkinkongruenz bei der Entstehung posttraumatischer Arthrose. Die Autoren analysierten klinische Studien und mechanische Untersuchungen zu Hüft-, Knie- und Sprunggelenken und entwickelten ein dynamisches Testverfahren für das Sprunggelenk. Klinische Evidenz zeigt, dass alle drei Gelenke Instabilität schlecht tolerieren, während die Toleranz gegenüber Inkongruenzen gelenkspezifisch variiert. Die Entwicklung dynamischer Testmethoden ermöglicht erstmals die Messung transienter Kontaktlasten und Belastungsraten während des gesamten Bewegungszyklus, was neue Einblicke in die mechanischen Abnormalitäten bei Instabilität eröffnet.

IN VITRO PHYSICAL STIMULATION OF TISSUE-ENGINEERED AND NATIVE CARTILAGE.

10.1385/1-59259-810-2:325 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:02:11
Diese Studie zielte darauf ab, die physikalische Stimulation von tissue-engineerten und nativen Knorpelkonstrukten in vitro zu untersuchen, um mechanisch robustere Knorpelersatzmaterialien für klinische Anwendungen zu entwickeln. Die Forscher verwendeten spezialisierte Bioreaktoren, die entweder mechanische Verformung oder fluidinduzierte mechanische Signale auf die Knorpelkonstrukte übertragen können, um physiologische Belastungsbedingungen zu simulieren. Die Methodik basierte auf der Beobachtung, dass bestimmte mechanische Signale den Knorpelstoffwechsel stimulieren können, während übermäßige Belastung schädlich wirkt. Die Studie zeigt, dass physikalische Stimulation durch Bioreaktoren ein vielversprechender Ansatz ist, um die mechanischen Eigenschaften von tissue-engineerten Knorpelkonstrukten zu verbessern und diese näher an die Eigenschaften von nativem Knorpel heranzuführen.

CYCLIC LOADING CAN DENATURE TYPE II COLLAGEN IN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1080/03008200490514121 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:02:06
Diese Studie untersuchte, ob wiederholte mechanische Belastung eine Kollagendenaturierung im Gelenkknorpel verursachen kann, um den Zusammenhang zwischen Osteoarthritis und repetitiver Belastung zu erklären. Die Forscher unterzogen 80 Knorpel-Knochen-Proben aus Rinderpatellae zyklischen Druckbelastungen (3.600 Zyklen) mit unterschiedlichen Spannungen zwischen 3,5 und 14 MPa und quantifizierten die Kollagendenaturierung mittels ELISA-Verfahren. Die Ergebnisse zeigten eine dosisabhängige Zunahme der Typ-II-Kollagendenaturierung von 2% in unbelasteten Kontrollen auf 7,5% bei maximaler Belastung (14 MPa). Die mechanisch induzierte Kollagendenaturierung erfolgte unmittelbar und war unabhängig von enzymatischen Prozessen oder Zellaktivität, was auf einen direkten biomechanischen Schädigungsmechanismus hinweist.

SERUM CONCENTRATION OF CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN (COMP) IS SENSITIVE TO PHYSIOLOGICAL CYCLIC LOADING IN HEALTHY ADULTS.

10.1016/j.joca.2004.09.007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:02:00
Diese Studie untersuchte, ob physiologische zyklische Belastung durch 30-minütiges Gehen die Serum-Konzentration des Knorpel-Oligomeren Matrix Proteins (COMP) bei gesunden Erwachsenen beeinflusst. Die Forscher entnahmen 10 körperlich aktiven Probanden Blutproben vor, direkt nach und bis zu 5,5 Stunden nach einem Gehtest sowie an einem separaten Ruhetag, und bestimmten die COMP-Konzentration mittels ELISA. Die Ergebnisse zeigten zwei signifikante Anstiege der COMP-Konzentration: einen unmittelbaren Anstieg von 9,7% direkt nach der Belastung und einen zweiten Anstieg von 7,0% nach 5,5 Stunden. Die Studie belegt, dass bereits moderate Gehaktivität die Serum-COMP-Konzentration messbar beeinflusst, wobei die schnelle Reaktion auf eine Diffusionszeit von COMP-Fragmenten aus dem Knorpel ins Blut von maximal 30 Minuten hindeutet.

IN VIVO CARTILAGE DEFORMATION AFTER DIFFERENT TYPES OF ACTIVITY AND ITS DEPENDENCE ON PHYSICAL TRAINING STATUS.

10.1136/ard.2004.022400 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:01:53
Diese Studie untersuchte die Verformung des Gelenkknorpels unter verschiedenen körperlichen Aktivitäten und den Einfluss des Trainingsstatus auf diese Verformungen. Mittels Magnetresonanztomographie und 3D-Bildanalyse wurde das Knorpelvolumen an Patella und Femorotibialgelenk vor und nach verschiedenen Aktivitäten (Kniebeugen, Gehen, Laufen, Radfahren) bei Probanden unterschiedlicher Trainingsniveaus gemessen. Die Ergebnisse zeigten eine dosisabhängige Knorpelverformung der Patella von -2,8% (normales Gehen) bis -5,9% (Kniebeugen), während das Femorotibialgelenk nur bei hochintensiven Belastungen stärkere Verformungen (-7%) aufwies. Zwischen trainierten Athleten und untrainierten Kontrollpersonen konnten keine signifikanten Unterschiede in der Knorpelverformung festgestellt werden, was darauf hindeutet, dass Trainingseffekte die biomechanischen Eigenschaften des

INFLUENCE OF STRESS RATE ON WATER LOSS, MATRIX DEFORMATION AND CHONDROCYTE VIABILITY IN IMPACTED ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.jbiomech.2004.04.016 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:01:46
Diese Studie untersuchte die biomechanische Reaktion von Gelenkknorpel auf verschiedene Impaktbelastungsraten bei Stressmagnitudes, die während Gelenktraumata auftreten. Bovine Knorpelexplantate wurden mit Stressraten von 25-1000 MPa/s und Stressmagnitudes von 10-40 MPa in konfiner Kompression belastet, wobei Wasserverlust, Zellviabilität, dynamischer Impaktmodul und Matrixdeformation gemessen wurden. Die Hauptergebnisse zeigten, dass höhere Stressraten zu geringerem Wasserverlust und weniger Zelltod führten, während der Impaktmodul anstieg und die Matrixdeformation abnahm. Explantate, die auf der tiefen Zone belastet wurden, zeigten bessere mechanische Eigenschaften und keine Zellschädigung im Vergleich zu oberflächlich belasteten Proben, was die Bedeutung der inhomogenen Knorpelstruktur unterstreicht.

ARTICULAR CARTILAGE ADJACENT TO EXPERIMENTAL DEFECTS IS SUBJECT TO ATYPICAL STRAINS.

10.1097/01.blo.0000145990.58146.3d · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:01:39
Diese Studie untersuchte die Hypothese, dass Gelenkknorpel neben experimentellen osteochondralen Defekten unter Belastung keinen ungewöhnlichen Deformationen unterliegt. Die Forscher erzeugten 2,5-mm-Bohrdefekte in der medialen Femurkondyle von 15 Kaninchenknien, belasteten diese mit simulierten Quadrizepskräften und analysierten die Verformungen mittels Raster- und Lichtmikroskopie. Die Ergebnisse zeigten, dass sich der Knorpel am Defektrand unter Belastung abnormal abflachte und in den Defekt hineinragte, während gegenüberliegendes Gewebe (Tibia-Knorpel oder Meniskus) in den femoralen Defekt eindrang. Diese Befunde deuten auf Spannungskonzentrationen am Defektrand hin, die zur weiteren Degeneration des angrenzenden Knorpels beitragen könnten und wichtige Implikationen für Heilungs- und Regenerationsstudien haben.

A FIBRIL-REINFORCED POROVISCOELASTIC SWELLING MODEL FOR ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.jbiomech.2004.07.003 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:01:33
Die Studie zielte darauf ab, ein umfassendes biomechanisches Modell für Gelenkknorpel zu entwickeln, das sowohl das Quellverhalten aufgrund geladener Proteoglykane als auch die anisotropen viskoelastischen Eigenschaften des Kollagennetzwerks gleichzeitig berücksichtigt. Die Forscher erweiterten ihr bestehendes fibril-verstärktes poroviskoelastisches Finite-Elemente-Modell um eine biphasische Quellkomponente, wodurch das neue FPVES-Modell (Fibril-Reinforced Poroviscoelastic Swelling) entstand. Das entwickelte Modell konnte erfolgreich die mechanische Reaktion des Gelenkknorpels in allen standardisierten Testverfahren (Quellung, konfine und unkonfine Kompression sowie Indentation) simultan vorhersagen, einschließlich der lateralen Verformung bei unkonfinierter Kompression. Diese umfassende Modellierung ermöglicht erstmals eine integrierte Analyse der Wechselwirkungen zwischen dem Kollagennetzwerk und den Quelleigenschaften des Gelenk

HETEROGENEOUS THREE-DIMENSIONAL STRAIN FIELDS DURING UNCONFINED CYCLIC COMPRESSION IN BOVINE ARTICULAR CARTILAGE EXPLANTS.

10.1016/j.orthres.2005.03.022.1100230622 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:01:27
Diese Studie zielte darauf ab, die heterogenen Verformungsmuster in bovinem Gelenkknorpel während zyklischer Kompression mittels einer neuen MRT-basierten Technik (CDTR) zu dokumentieren. Die Forscher untersuchten Knorpelexplantate unter zwei physiologisch relevanten Druckbelastungen (1,29 und 2,57 MPa) und analysierten die dreidimensionalen Dehnungsfelder im gesamten Gewebevolumen. Die Ergebnisse zeigten trotz einfacher uniaxialer Belastung komplexe, tiefenabhängige Verformungsmuster: Kompressive Dehnungen in Dickenrichtung erreichten maximal 11% an der Gelenkoberfläche, während tensile Dehnungen senkrecht dazu bis zu 7% betrugen und linear mit der Tiefe abnahmen. Die Studie belegt das anisotrope, tiefenabhängige Verhalten von Gelenkknorpel und liefert wichtige Daten für die Entwicklung von Materialmodellen sowie das Verständnis der biomechanischen Umgebung von Chondrozy

ULTRASONIC MEASUREMENT OF DEPTH-DEPENDENT TRANSIENT BEHAVIORS OF ARTICULAR CARTILAGE UNDER COMPRESSION.

10.1016/j.jbiomech.2004.08.020 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:01:20
Diese Studie zielte darauf ab, eine Ultraschallmethode zur zerstörungsfreien Messung der tiefenabhängigen transienten Verformungen von Gelenkknorpel während Kompression und Stressrelaxation zu entwickeln. Die Forscher verwendeten einen 50 MHz fokussierten Ultraschallwandler mit Kreuzkorrelations-Tracking-Technik, um die Bewegungen in verschiedenen Knorpeltiefen bei bovinen Patella-Proben (n=8) und Schwammphantomen (n=10) zu verfolgen. Die Ergebnisse zeigten, dass sich das Knorpelgewebe während der Stressrelaxationsphase weiter bewegte und im Gleichgewichtszustand die Verschiebungen in 1/4, 1/2 und 3/4 der Knorpeldicke um etwa 50-54% im Vergleich zu den Spitzenwerten reduziert waren, während bei den Schwammphantomen dieses Phänomen nicht beobachtet wurde. Diese Ultraschallmethode stellt somit ein vielversprechendes Werkzeug für die zerstörungsfreie

COLLAGEN BIOSYNTHESIS OF MECHANICALLY LOADED ARTICULAR CARTILAGE EXPLANTS.

10.1016/j.joca.2005.06.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:01:13
Diese Studie untersuchte systematisch den Einfluss verschiedener mechanischer Belastungsparameter (Amplitude, Frequenz, Dauer) auf die Kollagenbiosynthese in bovinen Gelenkknorpel-Explantaten. Die Forscher wendeten zyklische Druckbelastung mit sinusförmigen Wellen (0,5 Hz, 0,1-1,0 MPa) in intermittierenden Protokollen über 1-6 Tage an und maßen die Inkorporation von ³H-Prolin in Kollagen und nicht-kollagene Proteine. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung konsistent die relative Kollagensyntheserate im Vergleich zu unbelasteten Bedingungen reduzierte, unabhängig von den spezifischen mechanischen Stimuli. Die Autoren schlussfolgern, dass Chondrozyten die Synthese struktureller Makromoleküle streng kontrollieren und nur geringfügig auf mechanische Stimuli reagieren, was ihnen ermöglicht, die Gewebeintegrität unter physischer Beanspruchung aufrechtzuerhalten.

GENE EXPRESSION PROFILE OF MECHANICALLY IMPACTED BOVINE ARTICULAR CARTILAGE EXPLANTS.

10.1016/j.orthres.2005.01.016 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:01:08
Diese Studie untersuchte die Genexpressionsveränderungen in Knorpelgewebe nach mechanischer Traumatisierung mittels boviner cDNA-Mikroarray-Technologie an isolierten Rinderknorpel-Explantaten. Die Forscher analysierten die Genexpression 3 Stunden nach akutem mechanischem Trauma und verglichen diese mit unbehandelten Kontrollproben. Die Ergebnisse zeigten eine differentielle Expression von mindestens 19 Genen, wobei 14 Gene hochreguliert (einschließlich Zytokin-/Chemokinrezeptoren, Enzyme und Signaltransduktionsmoleküle) und 5 Gene herunterreguliert wurden (hauptsächlich Adhäsionsmoleküle und Apoptose-assoziierte Gene). Diese Befunde liefern wichtige Einblicke in die frühen molekularen Mechanismen der traumainduzierten Knorpeldegradation und demonstrieren das Potenzial der Mikroarray-Technologie für die Knorpelstoffwechselforschung.

THE CANINE 'GROOVE' MODEL OF OSTEOARTHRITIS IS MORE THAN SIMPLY THE EXPRESSION OF SURGICALLY APPLIED DAMAGE.

10.1016/j.joca.2004.07.009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:01:03
Diese Studie untersuchte, ob das canine "Groove"-Modell der Osteoarthritis (OA) tatsächlich progressive Arthrose-Merkmale entwickelt oder lediglich den chirurgischen Schaden widerspiegelt. Bei 20 weiblichen Beagle-Hunden wurde der Gelenkknorpel der belastenden Bereiche der Femurkondylen mechanisch beschädigt, gefolgt von forcierter Gelenkbelastung, wobei die Tiere nach 3 bzw. 10 Wochen untersucht wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass nach 10 Wochen deutliche OA-Charakteristika mit erhöhter Proteoglykan-Synthese und -Freisetzung bei vermindertem Proteoglykan-Gehalt auftraten, während diese Veränderungen nach 3 Wochen noch nicht nachweisbar waren. Dies belegt, dass das Groove-Modell echte progressive Arthrose-Merkmale entwickelt und nicht nur den ursprünglichen chirurgischen Schaden darstellt.

ERROR OPTIMIZATION OF A THREE-DIMENSIONAL MAGNETIC RESONANCE IMAGING TAGGING-BASED CARTILAGE DEFORMATION TECHNIQUE.

10.1002/mrm.20669 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:00:56
Diese Studie zielte darauf ab, die experimentellen Parameter einer MRT-basierten Methode zur dreidimensionalen Messung von Knorpelverformungen zu optimieren, um die Messtechnikfehler zu minimieren. Die Forscher untersuchten mittels direkter Experimente und Monte-Carlo-Simulationen vier Schlüsselvariablen: räumliche Auflösung, Tag-Linien-Abstand, angewandte nominale Dehnung und Anzahl der Kontrollpunkte im B-Spline-Modell. Die Hauptergebnisse zeigten, dass systematische Fehler vernachlässigbar waren, während die Messgenauigkeit mit höherer Bildauflösung und größerem Tag-Linien-Abstand zunahm, jedoch unabhängig von der angewandten Dehnung blieb. Die optimalen Parameter für minimale Messfehler (absolute Präzision = 0,41% Dehnung) wurden bei einer räumlichen Auflösung von 0,05 x 0,05 mm², einem Tag-Linien-Abstand von 2,0 mm und 6 Kontrollpunkten

HETEROGENEITY IN PATELLOFEMORAL CARTILAGE ADAPTATION TO ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT TRANSECTION; CHONDROCYTE SHAPE AND DEFORMATION WITH COMPRESSION.

10.1016/j.joca.2005.08.016 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:00:51
Diese Studie untersuchte, ob sich der patellare und femorale Knorpel des Kniegelenks unterschiedlich an eine Kreuzbandtranssektion anpassen. An sechs Katzen wurde 16 Wochen nach einseitiger Kreuzbandtranssektion eine physiologische Kompression (9 MPa) auf das patellofemorale Gelenk angewendet und anschließend die Knorpel- und Chondrozytenverformung histomorphometrisch analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass sich der patellare Gelenkknorpel deutlich stärker an die Kreuzbandverletzung anpasste als der femorale Knorpel – er war dicker, enthielt größere Chondrozyten mit häufigerer Clusterbildung und höherem Volumenanteil. Die Autoren schlussfolgern, dass unterschiedliche histologische Ausgangseigenschaften wie Knorpeldicke und Chondrozytenmorphologie den patellaren Knorpel prädisponieren könnten, stärker auf Kreuzbandverletzungen zu reagieren.

ACTIVATION OF CHONDROCYTES CALCIUM SIGNALLING BY DYNAMIC COMPRESSION IS INDEPENDENT OF NUMBER OF CYCLES.

10.1016/j.abb.2005.09.015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:00:44
Diese Studie untersuchte, wie zyklische mechanische Kompression die intrazelluläre Kalzium-Signalübertragung in Knorpelzellen (Chondrozyten) beeinflusst, um die Mechanotransduktion im Gelenkknorpel besser zu verstehen. Die Forscher kultivierten isolierte Chondrozyten in Agarose-Konstrukten und setzten sie einer kontrollierten zyklischen Kompression (1 Hz, 0-10% Dehnung) für 1, 10, 100 oder 300 Zyklen aus, bevor sie die Kalzium-Signale mittels Konfokalmikroskopie analysierten. Die Hauptergebnisse zeigen, dass bereits ein einziger Kompressionszyklus die Kalzium-Signalaktivität signifikant erhöhte, wobei eine Steigerung der Zyklenanzahl auf 10 oder 100 keinen zusätzlichen Effekt hatte. Nach 300 Zyklen war die Kalzium-Antwort reduziert, was auf einen möglichen Rezeptor-Desensibilisier

A NONLINEAR BIPHASIC VISCOHYPERELASTIC MODEL FOR ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.jbiomech.2005.10.017 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:00:38
Diese Studie zielte darauf ab, ein nichtlineares biphasisches viskohyperelastisches Modell für Gelenkknorpel zu entwickeln, das die intrinsischen viskosen Eigenschaften der Proteoglykan-Matrix mit nichtlinearen hyperelastischen Gleichungen kombiniert. Das Modell wurde mit einem Updated-Lagrange-Algorithmus implementiert und anhand experimenteller Daten aus uneingeschränkten Kompressions-, Indentations- und Spannungsrelaxationstests validiert. Die Ergebnisse zeigten eine ausgezeichnete Übereinstimmung mit den experimentellen Daten, mit Bestimmtheitsmaßen (R²) zwischen 0,914 und 0,995 für verschiedene mechanische Parameter. Das entwickelte Modell kann als Grundlage für faserverstärkte Knorpelmodelle verwendet werden und ermöglicht eine präzise Beschreibung des mechanischen Verhaltens der Proteoglykan-Matrix unter verschiedenen Belastungsbedingungen.

CARTILAGE ANLAGEN ADAPT IN RESPONSE TO STATIC DEFORMATION.

10.1016/j.mehy.2005.10.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:00:32
Diese Studie untersuchte, wie sich Knorpelanlagen bei Säuglingen mit Klumpfuß unter statischer Belastung durch Gipsbehandlung anpassen. Mittels serieller MRT-Bildgebung während der Manipulation und Gipskorrektur konnten die Forscher zwei wichtige Effekte beobachten: die bekannte Positionsveränderung der Rückfußanlagen sowie eine bisher unerkannte sofortige Formveränderung der Anlagen. Die Ergebnisse zeigen, dass diese statischen Deformationen das Wachstum der Anlagen und der Ossifikationskerne zu beschleunigen scheinen, was den gängigen Theorien widerspricht, die hauptsächlich dynamische Belastungen für die Gewebeanpassung verantwortlich machen. Die Studie legt nahe, dass statische Belastungen eine entscheidende Rolle bei der Beschleunigung von Wachstum und Entwicklung der Knorpelanlagen spielen können.

ANALYSIS OF THE MECHANICAL BEHAVIOR OF CHONDROCYTES IN UNCONFINED COMPRESSION TESTS FOR CYCLIC LOADING.

10.1016/j.jbiomech.2005.01.007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:00:27
**Zusammenfassung:**

Das Ziel dieser Studie war es, das mechanische Verhalten von Chondrozyten unter zyklischer Belastung in unkonfinierten Kompressionstests mittels Finite-Element-Modellierung zu simulieren. Die Forscher verwendeten ein biphasisches Materialmodell für Chondrozyten und extrazelluläre Matrix und analysierten die Verformungs- und Volumenänderungen von Zellen an drei verschiedenen Knorpeltiefen (Oberfläche, Mitte, Boden) unter statischer und zyklischer Belastung bei zwei Frequenzen (0,02 und 0,1 Hz) und zwei Amplituden (0,1 und 0,2 MPa). Die Ergebnisse zeigten, dass sich Chondrozyten je nach ihrer Position im Knorpel unterschiedlich verformen, wobei diese tiefenabhängige Verformung von der Belastungsamplitude beeinflusst wird, während die Frequenz keinen signifikanten Einfluss hatte. Die Studie schlussfolgert, dass die biosynthetische Aktivität von Chondrozyten sow

A COMPOSITION-BASED CARTILAGE MODEL FOR THE ASSESSMENT OF COMPOSITIONAL CHANGES DURING CARTILAGE DAMAGE AND ADAPTATION.

10.1016/j.joca.2005.12.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:00:20
Diese Studie zielte darauf ab, ein computergestütztes Knorpelmodell zu entwickeln, das die Wechselwirkung zwischen Gewebezusammensetzung und mechanischen Eigenschaften bei Osteoarthritis untersuchen kann. Die Forscher kombinierten ihr faserverstärktes poroviskoelastisches Quellungsmodell mit einem kompositionsbasierten Modell, wobei alle lokalen mechanischen Eigenschaften direkt von der lokalen Konzentration an Proteoglykanen und Kollagen sowie der Gewebeanisotropie abhängen. Das Modell konnte erfolgreich sowohl das Gleichgewichts- als auch das transiente Verhalten von Gelenkknorpel unter verschiedenen Belastungsbedingungen (eingeschränkte und uneingeschränkte Kompression, Indentation und Quellungstests) vorhersagen. Dies ermöglicht erstmals eine quantitative Bewertung der mechanischen Auswirkungen kompositioneller Veränderungen während der Osteoarthritis-Progression ohne zusätzliche Annahmen.

BIOMECHANICAL CHARACTERIZATION AND IN VITRO MECHANICAL INJURY OF ELDERLY HUMAN FEMORAL HEAD CARTILAGE: COMPARISON TO ADULT BOVINE HUMERAL HEAD CARTILAGE.

10.1016/j.joca.2005.12.011 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:00:14
Diese Studie zielte darauf ab, ein neues in vitro Verletzungsmodell mit alterndem menschlichem Femurkopfknorpel zu charakterisieren und mit einem etablierten Modell aus adultem Rinderknorpel zu vergleichen. Die mechanischen Eigenschaften wurden durch verschiedene Kompressionstests (Elastizitätsmodul, hydraulische Permeabilität, Poisson-Verhältnis) bestimmt, die biochemische Zusammensetzung analysiert und die Reaktionen auf mechanische Verletzung durch makroskopische Rissbildung und histologische Zellviabilitätsmessungen bewertet. Obwohl menschlicher Knorpel höhere Steifigkeit und geringere Permeabilität als Rinderknorpel aufwies, zeigten beide Gewebe ähnliche akute Schädigungsmuster bei verletzungsinduzierenden Belastungen (14 MPa Spitzenstress). Die Ergebnisse unterstützen die klinische Relevanz von tierbasierten Knorpelverletzungsmodellen, wobei strukturelle Unterschiede wie die Zelldichte möglicherweise nachfolgende

THE MECHANICAL BEHAVIOUR OF CHONDROCYTES PREDICTED WITH A MICRO-STRUCTURAL MODEL OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1007/s10237-006-0016-3 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:00:08
Diese Studie zielte darauf ab, das Verformungsverhalten von Chondrozyten in Gelenkknorpel mittels eines mikrostrukturellen Modells zu analysieren, das die natürliche Anisotropie und Inhomogenität des Gewebes berücksichtigt. Die Forscher entwickelten ein transversal isotropes, inhomogenes (TI) Modell, das die tiefenabhängige Kollagenfibrillorientierung, Volumenfraktion und Chondrozyteneigenschaften einbezieht, und simulierten Indentations- und uneingeschränkte Kompressionstests mit 15% nominaler Kompression. Das TI-Modell sagte ein nicht-uniformes Verhalten über die Gewebetiefe voraus: Bei Indentationstests verringerte sich die Zellhöhe um 43% in der oberflächlichen Zone und 11-29% in der tiefen Zone, während bei uneingeschränkter Kompression die Reduktion 32% (oberflächlich), 25% (mittig) und 18% (tief) betrug. Diese vorhergesagte Nicht-Uniformität stimmt mit experimentellen

A MECHANO-CHEMICAL MODEL FOR THE PASSIVE SWELLING RESPONSE OF AN ISOLATED CHONDRON UNDER OSMOTIC LOADING.

10.1007/s10237-006-0026-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 19:00:01
Diese Studie entwickelte ein theoretisches mechano-chemisches Modell zur Untersuchung des passiven Schwellverhaltens isolierter Chondrone (Knorpelzellen mit ihrer perizellulären Matrix) unter osmotischer Belastung. Die Forscher modellierten die Chondrozyten als ideale Osmometer und die perizelluläre Matrix mittels Triphasen-Mischungstheorie, wobei sie annahmen, dass die Chondron-Grenze für Wasser und Ionen durchlässig ist, während die Zellmembran nur für Wasser permeabel ist. Das Modell ermöglichte eine parametrische Analyse der Zell- und Chondron-Verformung unter hyper- und hypoosmotischen Bedingungen. Die Ergebnisse sollen in Kombination mit experimentellen osmotischen Belastungstests helfen, die Fixladungsdichte der perizellulären Matrix zu bestimmen und deren Beitrag zu den mechanischen Eigenschaften zu quantifizieren.

TREATMENT WITH THE NON-IONIC SURFACTANT POLOXAMER P188 REDUCES DNA FRAGMENTATION IN CELLS FROM BOVINE CHONDRAL EXPLANTS EXPOSED TO INJURIOUS UNCONFINED COMPRESSION.

10.1007/s10237-006-0024-3 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:59:55
Diese Studie untersuchte, ob die akute Behandlung mit dem nicht-ionischen Tensid Poloxamer P188 (P188) langfristig DNA-Fragmentierung in traumatisierten Knorpelzellen verhindern kann. Die Forscher setzten bovine Knorpelexplantate einer schädigenden Kompression von 25 MPa aus und behandelten sie 24 Stunden lang mit P188, bevor sie mittels TUNEL-Färbung die DNA-Fragmentierung nach 1 Stunde, 4 und 7 Tagen analysierten. Die Ergebnisse zeigten, dass P188 die DNA-Fragmentierung in geschädigten Zellen um etwa 45% an Tag 4 und 7 nach dem Trauma reduzierte. Diese Befunde legen nahe, dass P188 durch akute Reparatur beschädigter Zellmembranen nicht nur die unmittelbare Zellviabilität verbessert, sondern auch langfristig vor zellulärer Degeneration schützt.

ARTICULAR CARTILAGE MR IMAGING AND THICKNESS MAPPING OF A LOADED KNEE JOINT BEFORE AND AFTER MENISCECTOMY.

10.1016/j.joca.2006.01.011 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:59:49
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen einer Meniskektomie auf die Knorpeldeformation im Kniegelenk mittels MRT-basierter Dickenanalyse. Die Forscher entwickelten eine Technik zur axialen Kompression von Schafskniegelenken im MRT-Scanner und verglichen die Deformationsmuster des tibialen Gelenkknorpels vor und nach medialer Meniskektomie unter statischer Belastung (1,5-faches Körpergewicht über 2 Stunden). Die Ergebnisse zeigten, dass die Meniskektomie zu einer 60%igen Reduktion der Kontaktfläche und einer 13%igen Zunahme der maximalen Knorpeldeformation führte, wobei sich abnormal hohe und niedrige Dehnungsbereiche entwickelten. Diese pathologischen Dehnungsmuster korrelierten mit bekannten Lokalisationen späterer Knorpeldegeneration und Osteophytenbildung, was die mechanische Grundlage der Arthrose-Entstehung nach Meniskusverlust unterstreicht.

MECHANO-ACTIVE SCAFFOLD DESIGN BASED ON MICROPOROUS POLY(L-LACTIDE-CO-EPSILON-CAPROLACTONE) FOR ARTICULAR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING: DEPENDENCE OF POROSITY ON COMPRESSION FORCE-APPLIED MECHANICAL BEHAVIORS.

10.1089/ten.2006.12.449 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:59:42
Diese Studie untersuchte die biomechanischen Eigenschaften von mikroporösen Poly(L-Lactid-co-ε-Caprolacton) (PLCL) Scaffolds mit unterschiedlichen Porositäten (71-86%) für die Knorpel-Tissue-Engineering-Anwendung. Die Forscher führten Kompressions-/Entlastungstests bei verschiedenen Frequenzen (0,1 und 0,005 Hz) sowie Spannungsrelaxationstests bei verschiedenen Dehnungsgraden (10, 30 und 50%) durch und verglichen die Ergebnisse mit nativem Kaninchen-Gelenkknorpel. Die Resultate zeigten, dass Scaffolds mit geringerer Porosität mechanische Eigenschaften aufwiesen, die denen des nativen Knorpelgewebes ähnlicher waren. Das PLCL-Scaffold mit 71% Porosität erwies sich als am besten geeignet für Knorpel-Tissue-Engineering-Anwendungen, da es die gewünschten mechano-aktiven Eigenschaften mit minimaler permanenter Verformung unter Kompressionsstress z

THE EFFECTS OF EXERCISE ON HUMAN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1111/j.1469-7580.2006.00546.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:59:37
Diese Übersichtsarbeit untersuchte die Auswirkungen von körperlicher Belastung auf den menschlichen Gelenkknorpel mittels quantitativer Magnetresonanztomographie (MRT), die erstmals eine nicht-invasive Analyse der Knorpelmorphologie und -zusammensetzung in vivo ermöglicht. Die Autoren analysierten sowohl kurzfristige Deformationseffekte als auch langfristige funktionelle Anpassungen des Knorpels auf Belastung. Die Hauptergebnisse zeigen, dass sich menschlicher Knorpel bei physiologischen Aktivitäten nur minimal deformiert und sich innerhalb von 90 Minuten nach Belastung vollständig erholt, wobei die Deformation mit zunehmendem Alter abnimmt. Während reduzierte Belastung (z.B. bei Immobilisation) zu Knorpelatrophie führt, führt erhöhte Belastung bei Leistungssportlern nicht zu einer Zunahme der Knorpeldicke, was auf eine begrenzte Anpassungsfähigkeit des Knorpelgewebes an mechanische Stimuli

SENSITIVITIES OF MEDIAL MENISCAL MOTION AND DEFORMATION TO MATERIAL PROPERTIES OF ARTICULAR CARTILAGE, MENISCUS AND MENISCAL ATTACHMENTS USING DESIGN OF EXPERIMENTS METHODS.

10.1115/1.2191077 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:59:31
Diese Studie untersuchte, welche Materialeigenschaften von Gelenkknorpel, Meniskus und Meniskusbefestigungen die Genauigkeit eines Finite-Elemente-Modells bei der Vorhersage von Meniskusbewegung und -verformung in kreuzbandrissgeschädigten Knien am stärksten beeinflussen. Mittels Taguchi-Versuchsplanung (L18 orthogonale Arrays) und zentralem zusammengesetztem Design wurden die kritischsten Faktoren identifiziert und ein mathematisches Modell zur Optimierung der Modellgenauigkeit entwickelt. Die Ergebnisse zeigten, dass die anfängliche Dehnung der Meniskushornbefestigungen (ε₁H), der lineare Modul der peripheren Meniskusbefestigungen (EP) und das Verhältnis der Meniskusmoduli in Umfangs- zu Querrichtung (EθER) den größten Einfluss auf die Modellgenauigkeit haben. Die optimalen Werte dieser Parameter wurden mit ε₁H = -5%, EP = 5,6 MPa und E

A DROP TOWER FOR CONTROLLED IMPACT TESTING OF BIOLOGICAL TISSUES.

10.1016/j.medengphy.2006.06.002 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:59:24
Diese Studie zielte darauf ab, ein instrumentiertes Fallturmgerät zu entwickeln, um kontrollierte Stoßbelastungen auf kleine biologische Gewebeproben, insbesondere Gelenkknorpel, anzuwenden und die mechanischen Eigenschaften bei Impaktschäden zu untersuchen. Die Methode ermöglicht es, die Aufprallschwere durch verschiedene Gewichte und Fallhöhen zu kontrollieren, während Kraft und Verzögerung mit 50.000 Messungen pro Sekunde erfasst werden. Die Validierungstests an Gummischeiben zeigten eine hohe Reproduzierbarkeit mit Variationskoeffizienten unter 8% für die dynamische Steifigkeit. Bei ersten Tests an Gelenkknorpelbiopsien wurde ein dynamischer Spitzenmodul von 59 MPa für menschlichen Femurkopfknorpel und 130 MPa für Rinderknorpel bei hohen Dehnungsraten gemessen.

THE ROLE OF THE SURFACE AMORPHOUS LAYER OF ARTICULAR CARTILAGE IN JOINT LUBRICATION.

10.1243/09544119JEIM122 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:59:18
Diese Studie untersuchte die Rolle der oberflächlichen amorphen Schicht (SAL) des Gelenkknorpels bei der Gelenkschmierung mittels verschiedener mikroskopischer Verfahren, biochemischer Analysen und Reibungstests. Die Forscher entwickelten ein Protokoll zur selektiven Entfernung der SAL und fanden heraus, dass diese etwa gleiche Mengen an Glykosaminoglykanen, Proteinen und Lipiden enthält. Überraschenderweise führte die Entfernung der SAL nicht zu einer Veränderung des Reibungskoeffizienten, da sich die Schicht während der mechanischen Belastung spontan regenerierte. Die neu gebildete SAL bestand hauptsächlich aus Lipiden und sulfatierten Glykosaminoglykanen, was auf einen rein mechanischen Regenerationsmechanismus durch Materialtransport während der Knorpeldeformation hindeutet.

THE GENERALIZED TRIPHASIC CORRESPONDENCE PRINCIPLE FOR SIMULTANEOUS DETERMINATION OF THE MECHANICAL PROPERTIES AND PROTEOGLYCAN CONTENT OF ARTICULAR CARTILAGE BY INDENTATION.

10.1016/j.jbiomech.2006.11.015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:59:12
Diese Studie zielte darauf ab, ein vereinfachtes mathematisches Prinzip zu entwickeln, mit dem sowohl die mechanischen Eigenschaften als auch der Proteoglykangehalt von Gelenkknorpel gleichzeitig durch Eindrücktests bestimmt werden können. Die Forschenden etablierten ein "generalisiertes Korrespondenzprinzip", das die komplexe triphasische Mischungstheorie vereinfacht, indem es zeigt, dass sich geladenes, hydratisiertes Knorpelgewebe unter Belastung wie ein elastisches Medium ohne Ladung verhält. Die Validierung an bovinem Knorpel durch Eindrück-Kriechversuche ergab eine sehr gute Übereinstimmung mit biochemischen Referenzmessungen (lineare Regression mit Steigung 1,034). Diese Methode ermöglicht somit eine nicht-destruktive, simultane Charakterisierung der biomechanischen und biochemischen Eigenschaften von Gelenkknorpel unter verschiedenen Belastungsbedingungen.

MAGNETIC RESONANCE IMAGING SHOWED NO SIGNS OF OVERUSE OR PERMANENT INJURY TO THE LUMBAR SACRAL SPINE DURING A SPECIAL FORCES TRAINING COURSE.

10.1016/j.spinee.2007.01.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:59:06
Diese prospektive Kohortenstudie untersuchte mittels MRT, ob Navy SEALS-Rekruten eine 14-wöchige Vorbereitungsausbildung mit extremen Belastungen (Gewichte bis 40% des Körpergewichts, Märsche bis 90 km) ohne bleibende Schäden an der Lendenwirbelsäule absolvieren können. Bei zehn Soldaten wurden MRT-Untersuchungen der lumbosakralen Wirbelsäule und der Knie vor und nach dem Training durchgeführt, um strukturelle Veränderungen an Bandscheiben, Facettengelenken, Wirbelkörpern und anderen Strukturen zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigten keine neuen oder verschlechterten Wirbelsäulenveränderungen nach der Ausbildung, obwohl die Belastungen weit über den empfohlenen Sicherheitsrichtlinien lagen. Während die Knie Zeichen von Überlastung aufwiesen, blieben die Wirbelsäulen der Soldaten trotz der extremen physischen Anforderungen strukturell unverändert.

THE BENEFICIAL EFFECT OF DELAYED COMPRESSIVE LOADING ON TISSUE-ENGINEERED CARTILAGE CONSTRUCTS CULTURED WITH TGF-BETA3.

10.1016/j.joca.2007.03.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:59:00
Diese Studie untersuchte, ob die mechanischen Eigenschaften von Knorpel-Tissue-Engineering-Konstrukten durch dynamische mechanische Belastung nach TGF-β3-Behandlung verbessert werden können. Unreife bovine Chondrozyten wurden in Agarose-Hydrogele eingebettet und 2 Wochen mit TGF-β3 kultiviert, wobei physiologische Druckbelastung (1 Hz, 3 h/Tag) entweder gleichzeitig mit oder nach der Wachstumsfaktor-Supplementierung angewendet wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass gleichzeitige Belastung und TGF-β3-Behandlung die mechanischen Eigenschaften um 90% verschlechterte, während verzögerte Belastung nach TGF-β3-Gabe zu einer 10%igen Verbesserung führte und Werte erreichte, die natürlichem Knorpel ähneln. Die Studie legt nahe, dass eine sequenzielle Anwendung von Wachstumsfaktoren gefolgt von mechanischer Belastung eine optimale Strategie für das Kn

FLUID PRESSURE DRIVEN FIBRIL REINFORCEMENT IN CREEP AND RELAXATION TESTS OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.medengphy.2007.03.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:58:54
Diese Studie untersuchte, ob ein faserverstärktes mathematisches Modell sowohl Kriech- als auch Relaxationsverhalten von Gelenkknorpel mit denselben Parametern vorhersagen kann. An acht bovinen Knorpelproben wurden Multi-Step-Loading-Protokolle mit uneingeschränkter Kompression durchgeführt, die sowohl Kriech- als auch Relaxationstests kombinierten. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Veränderungen wie die Faserrekrutierung im Kollagennetzwerk vollständig reversibel waren und sich unterschiedliche Flüssigkeitsdruckprofile zwischen den Testarten entwickelten. Das Modell konnte die experimentellen Beobachtungen nur dann korrekt vorhersagen, wenn sowohl die nichtlineare Faserverstärkung als auch die Flüssigkeitsdruckbildung berücksichtigt wurden - ein Zusammenspiel, das die Autoren als "flüssigkeitsdruckgetriebene Faserverstärkung" bezeichnen.

IN-SITU MEASUREMENTS OF CHONDROCYTE DEFORMATION UNDER TRANSIENT LOADING.

10.22203/ecm.v013a11 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:58:46
Diese Studie untersuchte das Verformungsverhalten von Chondrozyten und ihrer unmittelbaren Umgebung während dynamischer Belastung des Gelenkknorpels, um den Zusammenhang zwischen makroskopischer Verformung und zellulärer Dehnung zu verstehen. Mittels digitaler Bildanalyse in einem speziellen mikroskopiebasierten Belastungsgerät wurden in-situ Dehnungsmessungen an Knorpelproben während Rampenbelastung und im Gleichgewichtszustand durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Dehnungsverstärkung in der Zellumgebung: Die kompressive Hauptdehnung war etwa 7-fach höher im intrazellulären Bereich und 5-fach höher in der perizellulären Matrix im Vergleich zur extrazellulären Matrix. Diese durch Finite-Elemente-Modellierung bestätigten Befunde deuten darauf hin, dass die Mechanotransduktion von Chondrozyten maßgeblich durch diesen Dehnungsverstärkungsmechanismus vermittelt wird.

APPLICATION OF A THREE-DIMENSIONAL POROELASTIC BEM TO MODELING THE BIPHASIC MECHANICS OF CELL-MATRIX INTERACTIONS IN ARTICULAR CARTILAGE (REVISION).

10.1016/j.cma.2006.08.020 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:58:40
Diese Studie zielte darauf ab, eine dreidimensionale poroelastische Boundary-Element-Methode (BEM) zur Modellierung der biphasischen Mechanik von Gelenkknorpel zu entwickeln und anzuwenden. Die Forscher verwendeten eine im Laplace-Transform-Bereich formulierte BEM, um Spannungsrelaxation in Knorpel zu simulieren, wobei sowohl makroskopische Effekte an einem poroelastischen Zylinder unter uniaxialer Kompression als auch mikroskopische Zellverformungen modelliert wurden. Die Methode wurde erfolgreich gegen theoretische Lösungen validiert, und eine erweiterte Laplace-Inversionsmethode ermöglichte eine präzise Darstellung der mechanischen Antworten im Zeitbereich. Diese Arbeit etabliert erstmals die Anwendung von BEM für die biphasische Gewebemechanik und bietet neue Möglichkeiten zur Untersuchung von Zell-Matrix-Interaktionen in Gelenkknorpel.

MECHANICAL CHARACTERISTICS OF ARTICULAR CARTILAGE BONDS.

10.1016/j.clinbiomech.2007.04.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:58:33
Diese Studie untersuchte verschiedene Methoden zur Verbindung von Gelenkknorpeloberflächen, um deren mechanische Eigenschaften für therapeutische Anwendungen bei Arthritis zu bewerten. Die Forscher verglichen drei Ansätze: chirurgische Naht-Techniken, sofortige chemische Vernetzung der Oberflächen mit Carbodiimid sowie 14-tägige In-vitro-Kultivierung mit oder ohne Testosteron-Zusatz. Unter Zugbelastung zeigten genähte Verbindungen die höchste maximale Belastbarkeit und Elastizität, während chemische Vernetzung mit Pepsin die höchste Steifigkeit erreichte und Testosteron-stimulierte Kultivierung vielversprechende mechanische Eigenschaften für die integrative Knorpelreparatur aufwies. Die Ergebnisse legen nahe, dass chemische Vernetzung oder hormonell stimulierte Reparatur bessere Alternativen zu Naht-Techniken darstellen könnten, da diese eine zu elastische Verbindung schaffen, die den Fluss von Gelenkflüssigkeit ermöglicht und

SOLUTE TRANSPORT IN CARTILAGE UNDERGOING CYCLIC DEFORMATION.

10.1080/10255840701309163 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:58:26
Diese Studie untersuchte, wie zyklische mechanische Belastung den Transport von Insulin-ähnlichem Wachstumsfaktor-I (IGF-I) durch Knorpelgewebe beeinflusst, da Knorpel keine Blutgefäße für den Nährstofftransport besitzt. Die Forscher entwickelten ein eindimensionales mathematisches Modell eines zylindrischen Knorpelstücks unter zyklischer axialer Verformung bei Frequenzen von 10⁻³ bis 1 Hz. Die Ergebnisse zeigten, dass dynamische Belastung den IGF-I-Transport nur in kurzen Zeiträumen (< 20 Minuten) frequenzabhängig verstärken oder hemmen kann, während über längere Zeiträume kein signifikanter Effekt nachweisbar war. Entgegen früheren Vorhersagen erreichte die IGF-I-Konzentration im Gleichgewichtszustand niemals Werte oberhalb der festgelegten Grenzwerte.

TRANSPORT OF NEUTRAL SOLUTE IN ARTICULAR CARTILAGE: EFFECT OF MICROSTRUCTURE ANISOTROPY.

10.1016/j.jbiomech.2007.08.005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:58:20
Diese Studie untersuchte, wie die anisotrope Mikrostruktur des Gelenkknorpels den Transport von neutralen gelösten Stoffen beeinflusst. Die Forschenden entwickelten ein mathematisches Modell, das den Diffusionskoeffizienten-Tensor mit dem strukturellen Orientierungs-Tensor des Knorpelnetzwerks korreliert. Das Modell konnte erfolgreich die anisotrope Diffusion von Makromolekülen in undeformiertem Gewebe beschreiben und erklären, warum sich bei starker Kompression die radiale Diffusion paradoxerweise mit zunehmender Verformung verstärkt. Die Ergebnisse zeigen, dass mechanische Belastung die Diffusionsanisotropie initiiert oder verstärkt, wobei bei geringer Verformung die Diffusion in alle Richtungen abnimmt, während bei hoher Belastung der Stofftransport senkrecht zur Belastungsrichtung sogar zunehmen kann.

THE EFFECT OF APPLIED COMPRESSIVE LOADING ON TISSUE-ENGINEERED CARTILAGE CONSTRUCTS CULTURED WITH TGF-BETA3.

10.1109/IEMBS.2006.259313 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:58:13
Diese Studie untersuchte, wie sich das Timing von mechanischer Belastung auf die Entwicklung von Knorpel-Tissue-Engineering-Konstrukten in Kombination mit TGF-beta3 auswirkt. Die Forscher kultivierten Chondrozyten-beladene Agarose-Konstrukte zunächst 2-3 Wochen mit TGF-beta3 und wandten anschließend physiologische mechanische Belastung an, verglichen mit Konstrukten, die bereits während der TGF-beta3-Exposition mechanisch belastet wurden. Die sequenzielle Anwendung (erst biochemische, dann mechanische Stimulation) führte zu signifikant steiferen Konstrukten, die nach nur 42 Tagen Kultivierung ähnliche Elastizitätsmoduli und Glykosaminoglykan-Werte wie nativer Gelenkknorpel erreichten. Diese Erkenntnisse zeigen einen vielversprechenden Ansatz für die klinisch relevante Knorpelregeneration durch optimiertes Timing verschiedener Stimulationsfaktoren.

DEEP VERTICAL COLLAGEN FIBRILS PLAY A SIGNIFICANT ROLE IN MECHANICS OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1002/jor.20537 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:58:06
Diese Studie untersuchte die mechanische Rolle der tiefen vertikalen Kollagenfibrillen im Gelenkknorpel mittels eines axisymmetrischen, nichtlinearen fibrill-verstärkten poroelastischen Modells der tibialen Knorpelplateaus. Die Forscher analysierten sowohl Kriech- als auch Relaxations-Indentationsmodelle, um die tiefenabhängigen Eigenschaften und unterschiedlichen Fibrillennetzwerke zu berücksichtigen. Die Ergebnisse zeigten, dass vertikale Fibrillen während der transienten Phase eine entscheidende Rolle spielen, indem sie die Gewebesteifigkeit dramatisch erhöhen und die Festsubstanz vor großen Verformungen an der subchondralen Grenzfläche schützen. Schäden an den tiefen vertikalen Kollagenfibrillen oder ihrer festen Knochenverankerung schwächen die transiente Steifigkeit und erhöhen das Versagensrisiko des Gewebes, insbesondere in der tiefen Zone.

DISPLACEMENT ENCODING FOR THE MEASUREMENT OF CARTILAGE DEFORMATION.

10.1002/mrm.21464 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:57:58
Diese Studie zielte darauf ab, eine MRT-basierte Technik zur präzisen Messung von Knorpeldeformationen unter mechanischer Belastung zu entwickeln und zu validieren. Die Forscher verwendeten eine DENSE-FSE-Methode (Displacement Encoding with Stimulated Echoes - Fast Spin Echo) bei 9,4 Tesla, um Verformungen im gesamten Knorpelvolumen während zyklischer mechanischer Belastung zu erfassen. Die Technik erreichte eine hohe Präzision mit weniger als 0,17% Dehnungsfehler und konnte heterogene Verformungsmuster in axialer, transversaler und Scherrichtung in einem einachsig komprimierten Knorpelexplantat quantifizieren. Die entwickelte Methode ermöglicht es, biomechanische Eigenschaften von normalem, erkranktem oder regeneriertem Knorpel unter physiologisch relevanten Belastungsbedingungen zu charakterisieren.

ENGINEERED CARTILAGE GENERATED BY NASAL CHONDROCYTES IS RESPONSIVE TO PHYSICAL FORCES RESEMBLING JOINT LOADING.

10.1002/art.23155 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:57:52
Diese Studie untersuchte, ob aus nasalen Chondrozyten entwickeltes Knorpelgewebe (ECN) auf verschiedene Belastungsregime reagiert, die der Gelenkkinematik ähneln. Die Forscher kultivierten humane nasale und artikuläre Chondrozyten von 5 Personen in porösen Gerüsten und setzten sie drei verschiedenen Belastungsprotokollen aus, darunter zyklische Deformation und Oberflächenbewegung. Die ECN-Konstrukte zeigten bereits vor der Belastung höhere Gehalte an Glykosaminoglykanen und Typ-II-Kollagen als artikuläre Chondrozyten und reagierten auf alle Belastungsregime mit verstärkter Kollagen- und Proteoglykansynthese sowie erhöhter Expression von Oberflächenzonoproteinen. Diese Ergebnisse zeigen, dass nasale Chondrozyten mechanosensitiv sind und Moleküle für die Gelenkschmierung produzieren können, was sie als vielversprechende Zellquelle für die Gelenkknorpelreparatur ausweist.

CARTILAGINOUS TISSUE FORMATION USING A MECHANO-ACTIVE SCAFFOLD AND DYNAMIC COMPRESSIVE STIMULATION.

10.1163/156856208783227712 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:57:47
Diese Studie zielte darauf ab, Knorpelgewebe mittels mechano-aktiver Scaffolds und dynamischer Kompression zu entwickeln und den Einfluss mechanischer Stimulation auf die Knorpelregeneration zu bewerten. Die Forscher verwendeten hochelastische PLCL-Scaffolds mit 85% Porosität, die mit Chondrozyten besiedelt und über 10 bzw. 24 Tage mit 5% Dehnung bei 0,1 Hz komprimiert wurden, bevor sie in Nacktmäuse implantiert wurden. Die mechanische Stimulation führte zu einer signifikanten Erhöhung der extrazellulären Matrix und zur Bildung von reifem Knorpelgewebe mit abundanten sulfatierten Glykosaminoglykanen, wobei die 10-tägige Stimulation bessere Ergebnisse als die 24-tägige zeigte. Die Studie zeigt, dass eine angemessene periodische dynamische Kompression die Chondrozyten-Phänotypen erhält und die Qualität des gebildeten Knorpelgewebes sowohl in vitro als auch in vivo verbessert.

SCIENTIFIC AND CLINICAL ADVANCES LEADING TO IMPROVED TREATMENT OF KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.1249/mss.0b013e31815cb1eb · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:57:41
Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, die wissenschaftlichen Fortschritte bei der Erforschung der Kniearthrose und deren Translation in verbesserte Behandlungsansätze darzustellen. Die Autoren präsentieren eine multidisziplinäre Herangehensweise zur Untersuchung der komplexen Pathogenese der Kniearthrose, einschließlich der Analyse von Gelenkknorpelstruktur und -funktion. Die wichtigsten Ergebnisse zeigen, dass grundlegende Erkenntnisse über akute und chronische Verlaufsformen der Kniearthrose zu erfolgreichen Therapien geführt haben, die Schmerzen reduzieren, die Gelenkfunktion verbessern und die körperliche Aktivität steigern können. Die Forschung hat wesentlich zum besseren Verständnis von Entstehung, Progression, Behandlung und Rehabilitation der Kniearthrose beigetragen.

RECOVERY OF THE MENISCI AND ARTICULAR CARTILAGE OF RUNNERS AFTER CESSATION OF EXERCISE: ADDITIONAL ASPECTS OF IN VIVO INVESTIGATION BASED ON 3-DIMENSIONAL MAGNETIC RESONANCE IMAGING.

10.1177/0363546507313093 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:57:36
Diese Studie untersuchte die Erholungsgeschwindigkeit von Knorpel und Menisken bei Marathonläufern nach Belastung, um zu klären, ob Langstreckenlauf schädlich für die Gelenkgesundheit ist. Mittels 3D-Magnetresonanztomographie wurden die Knorpel- und Meniskusvolumina bei 20 männlichen Athleten vor einem 20-km-Lauf, direkt danach und nach einer Stunde Ruhepause gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass nach dem Lauf zunächst eine signifikante Volumenreduktion auftrat, sich jedoch nach einer Stunde Erholung die Knorpelvolumina vollständig normalisierten, während die Menisken etwas langsamer regenerierten. Die Studie schlussfolgert, dass sich Knorpel und Menisken gut an Laufbelastungen anpassen können und eine schnelle Erholung zeigen, was darauf hindeutet, dass Laufen nach kurzen Pausen ohne Bedenken fortgesetzt werden kann.

VARIATION IN THE ANATOMY OF THE TIBIAL PLATEAU: A POSSIBLE FACTOR IN THE DEVELOPMENT OF ANTEROMEDIAL OSTEOARTHRITIS OF THE KNEE.

10.1302/0301-620X.90B3.19898 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:57:30
Diese Studie untersuchte, ob anatomische Variationen des Tibiaplateaus zur Entwicklung einer anteromedialen Kniegelenksarthrose beitragen könnten. Die Forscher analysierten MRT-Aufnahmen von 20 Patienten mit früher anteromedialer Arthrose und einer Kontrollgruppe mit akuten Kreuzbandrissen, wobei sie den sogenannten Extensionsfacettenwinkel zwischen Extensions- und Flexionsfacette der Tibia maßen. Die Hauptergebnisse zeigten einen signifikant größeren mittleren Extensionsfacettenwinkel bei Arthrose-Patienten (19°) im Vergleich zur Kontrollgruppe (14°, p<0,001). Die Autoren postulieren, dass ein steilerer Extensionsfacettenwinkel zu einer verlängerten Belastung während der Standphase des Gangs führen und dadurch Knorpelschäden initiieren könnte.

IN VIVO CARTILAGE CONTACT DEFORMATION OF HUMAN ANKLE JOINTS UNDER FULL BODY WEIGHT.

10.1002/jor.20593 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:57:24
Diese Studie untersuchte die in vivo Verformung des Gelenkknorpels im menschlichen Sprunggelenk unter Vollgewichtsbelastung, um die Gelenkfunktion und Entstehung degenerativer Erkrankungen wie Arthrose besser zu verstehen. Die Forscher verwendeten eine kombinierte Technik aus dualer Fluoroskopie und Magnetresonanztomographie, um die Knorpeldickenverteilung und Kontaktdehnungsverteilung bei belasteten und unbelasteten Sprunggelenken zu messen. Die Ergebnisse zeigten, dass bei Einbeinstand 42,4% der Kontaktfläche eine Dehnung von über 15% aufwies, mit Spitzenwerten von bis zu 34,5%, was erhebliche Verformungen des Knorpels unter alltäglichen Belastungen demonstriert. Diese quantitativen in vivo Daten können als Randbedingungen für 3D-Finite-Elemente-Modelle verwendet werden, um Stress- und Dehnungsverteilungen im Gelenkknorpel zu berechnen.

EXPERIMENTAL MEASUREMENT AND QUANTIFICATION OF FRICTIONAL CONTACT BETWEEN BIOLOGICAL SURFACES EXPERIENCING LARGE DEFORMATION AND SLIP.

10.1016/j.jbiomech.2008.01.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:57:18
Diese Studie zielte darauf ab, einen mathematischen Ansatz zur Beschreibung der Kontaktdynamik zwischen biologischen Oberflächen unter großen Verformungen und Gleitbewegungen zu entwickeln. Die Forscher etablierten eine theoretische Formulierung basierend auf der Verfolgung diskreter Gewebemarker und validierten diese Methode sowohl mit theoretisch generierten 3D-Datensätzen (Fehler <1%) als auch experimentell durch optische Verfolgung von Zellkernen in Gelenkknorpelgewebe. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Gewebe mit unterschiedlichen Materialeigenschaften im Vergleich zu Geweben mit übereinstimmenden Eigenschaften verstärkte Unterschiede in der lateralen Ausdehnung und erhöhte Relativbewegungen (Gleiten) zwischen den Kontaktflächen aufwiesen. Diese Methode könnte wichtige Einblicke in physiologische und pathologische Kontaktprozesse in biologischen Geweben liefern.

THE EFFECT OF GLYCOSAMINOGLYCAN DEPLETION ON THE FRICTION AND DEFORMATION OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1243/09544119JEIM325 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:56:44
Diese Studie untersuchte den Einfluss der Glykosaminoglykan (GAG)-Depletion auf die Reibungs- und Verformungseigenschaften von Gelenkknorpel unter verschiedenen biomechanischen Bedingungen. Die Forscher verwendeten Chondroitinase ABC zur enzymatischen GAG-Entfernung und testeten sowohl native als auch behandelte Knorpelproben mittels Pin-on-Plate-Reibungsmessungen (statische und dynamische Modelle) sowie Indentationstests. Die Ergebnisse zeigten, dass GAG-Depletion zu einer signifikanten Erhöhung der Reibungskoeffizienten um über 50% im dynamischen Modell führte, während im statischen Modell keine Veränderungen auftraten. Zusätzlich wiesen GAG-depletierte Proben einen reduzierten Elastizitätsmodul und eine erhöhte Permeabilität auf, was die zentrale Rolle der GAGs für die biomechanischen Eigenschaften des Gelenkknorpels und dessen biphasische Schmierung unterstreicht.

INFLUENCE OF LOCATION, FLUID FLOW DIRECTION, AND TISSUE MATURITY ON THE MACROSCOPIC PERMEABILITY OF VERTEBRAL END PLATES.

10.1097/BRS.0b013e318166e0d7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:56:38
Diese Studie untersuchte die makroskopische Permeabilität von Wirbelkörper-Endplatten in einem wachsenden Tiermodell, um den Einfluss von anatomischer Lokalisation, Gewebereife und Flussrichtung zu quantifizieren. Die Forscher verwendeten eine validierte Methode zur Permeabilitätsmessung basierend auf Relaxationsdruck bei transienter Flussrate und analysierten 135 Proben von L1-L5 Endplatten zu verschiedenen Zeitpunkten (2, 4 und 6 Monate). Die Hauptergebnisse zeigten, dass die zentrale Zone der Wirbelkörper-Endplatten permeabler war als die Peripherie, wobei die Ausstrom-Permeabilität um bis zu 35% höher lag als die Einstrom-Permeabilität. Zusätzlich wurde eine statistisch signifikante Abnahme der makroskopischen Permeabilität mit zunehmender Gewebereife festgestellt, was die Hypothese bestätigte, dass sich die Transporteigenschaften während der Entwicklung verändern.

DYNAMIC COMPRESSION COUNTERACTS IL-1BETA INDUCED INDUCIBLE NITRIC OXIDE SYNTHASE AND CYCLO-OXYGENASE-2 EXPRESSION IN CHONDROCYTE/AGAROSE CONSTRUCTS.

10.1186/ar2389 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:56:32
Diese Studie untersuchte, wie dynamische Kompression die durch IL-1β ausgelöste Entzündungsreaktion in Knorpelzellen beeinflusst, insbesondere die Expression von iNOS und COX-2 Enzymen. Die Forscher verwendeten Chondrozyten-Agarose-Konstrukte in einem Bioreaktor-System und analysierten die Genexpression mittels quantitativer PCR sowie die Aktivierung des p38 MAPK-Signalwegs durch Western Blot. Die Hauptergebnisse zeigen, dass dynamische Kompression die IL-1β-induzierte Expression von iNOS und COX-2 sowie die Produktion der entsprechenden Entzündungsmediatoren (Nitrit und PGE2) signifikant reduziert. Diese protektiven Effekte der mechanischen Belastung wirken teilweise über die Hemmung des p38 MAPK-Signalwegs und könnten neue Ansätze für kombinierte pharmakologische und biophysikalische Therapien bei Gelenkerkrankungen eröffnen.

INTERLEUKIN-1 INHIBITS OSMOTICALLY INDUCED CALCIUM SIGNALING AND VOLUME REGULATION IN ARTICULAR CHONDROCYTES.

10.1016/j.joca.2008.04.003 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:56:26
Diese Studie untersuchte, wie das entzündungsfördernde Zytokin Interleukin-1 (IL-1) die osmotisch induzierten Calcium-Signalwege und Volumenregulation in Gelenkknorpelzellen beeinflusst. Mittels Fluoreszenz-Ratio-Imaging wurden intrazelluläre Calciumkonzentrationen und Zellvolumen in isolierten Schweine-Chondrozyten unter hypo- und hyperosmotischem Stress gemessen, wobei verschiedene Inhibitoren zur Mechanismusaufklärung eingesetzt wurden. Die Hauptergebnisse zeigen, dass IL-1 die regulatorische Volumenabnahme nach hypoosmotischer Schwellung signifikant hemmt und die Zellvolumenänderungen sowie die Zeit bis zum Calcium-Peak unter hyperosmotischem Stress reduziert. Diese Effekte werden durch F-Aktin-Umstrukturierung über kleine Rho-GTPasen vermittelt und können durch spezifische Inhibitoren rückgängig gemacht werden, was neue Einblicke in die pathophysiologischen Mechanismen von

MENISCECTOMY ALTERS THE DYNAMIC DEFORMATIONAL BEHAVIOR AND CUMULATIVE STRAIN OF TIBIAL ARTICULAR CARTILAGE IN KNEE JOINTS SUBJECTED TO CYCLIC LOADS.

10.1016/j.joca.2008.04.011 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:56:19
Diese Studie untersuchte, wie sich eine Meniskektomie auf das Verformungsverhalten von Gelenkknorpel unter zyklischer Belastung auswirkt. Mittels hochauflösender MRT-Bildgebung bei 4,7 Tesla wurden vier Schafknie während einstündiger zyklischer Belastung (Simulation normalen Gehens) sowie während 2,5-stündiger Erholungsphase analysiert, wobei Knorpeldicke und nominale Dehnung alle 2,5 Minuten gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass nach Meniskektomie die maximale nominale Dehnung von 55% auf 72% anstieg, wobei sich hohe Dehnungen zentral konzentrierten, während periphere Regionen reduzierte Belastung erfuhren und die Erholung des Knorpels deutlich verlängert war. Diese Befunde erklären mechanistisch die post-meniskektomische Arthrose-Entwicklung: zentrale Regionen bleiben chronisch deformiert und dehydriert (Fibrillation), während periphere Regionen durch reduzierte Belastung für Oste

EFFECT OF INTERMITTENT CYCLIC PRELOADS ON THE RESPONSE OF ARTICULAR CARTILAGE EXPLANTS TO AN EXCESSIVE LEVEL OF UNCONFINED COMPRESSION.

10.1002/jor.20673 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:56:12
Diese Studie untersuchte, wie sich zyklische Vorbelastung auf die Widerstandsfähigkeit von Gelenkknorpelexplantaten gegenüber akuter Überlastung auswirkt. Die Forscher unterzogen Knorpelproben 7, 14 oder 21 Tage lang intermittierender zyklischer Belastung (10 Zyklen à 0,5 MPa bei 0,2 Hz) und testeten anschließend deren Reaktion auf eine schädigende Kompression von 25 MPa. Die Ergebnisse zeigten, dass zyklische Vorbelastung bis zu 14 Tage den Proteoglykangehalt erhöhte und die Explantate mechanisch versteifte, wodurch sie widerstandsfähiger gegen Matrixschäden und Zelltod wurden. Nach 21 Tagen zyklischer Belastung verloren die Explantate jedoch ihre Steifigkeit und erlitten bei der Überbelastung größere Schäden, was auf eine zeitabhängige Wirkung der mechanischen Vorkonditionierung hinweist.

P188 REDUCES CELL DEATH AND IGF-I REDUCES GAG RELEASE FOLLOWING SINGLE-IMPACT LOADING OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1115/1.2939368 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:56:06
Diese Studie untersuchte die therapeutische Wirksamkeit von P188 (einem nichtionischen Surfactant) und IGF-I (einem Wachstumsfaktor) zur Behandlung von Knorpelschäden nach traumatischen Gelenksverletzungen. Die Forscher verwendeten ein bovines Knorpelmodell mit zwei verschiedenen Aufprallenergie-Niveaus (1,1 J und 2,8 J) und analysierten über eine Woche hinweg Parameter wie Zellviabilität, GAG-Freisetzung und mechanische Eigenschaften des Gewebes. Die Hauptergebnisse zeigten, dass beide Aufprallniveaus zu fortschreitender Knorpeldegeneration führten, wobei P188 nach einer Woche den Zelltod um 75% reduzierte und IGF-I die GAG-Freisetzung um 49% verringerte. Allerdings konnte keine der Behandlungen den Verlust der mechanischen Steifigkeit des Knorpelgewebes verhindern, was auf die Notwendigkeit optimierter Therapiestrategien hinweist.

MOLECULAR AND MORPHOLOGICAL ADAPTATIONS IN COMPRESSED ARTICULAR CARTILAGE BY POLARIZED LIGHT MICROSCOPY AND FOURIER-TRANSFORM INFRARED IMAGING.

10.1016/j.jsb.2008.06.009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:55:58
Diese Studie untersuchte die strukturellen und molekularen Anpassungen von Gelenkknorpel unter mechanischer Kompression mittels polarisierter Lichtmikroskopie (PLM) und Fourier-Transform-Infrarotbildgebung (FTIRI). **Methodik:** 15 Knorpel-Knochen-Präparate aus einem Hundegelenk wurden mit 0-50% Dehnung komprimiert und anschließend mit beiden bildgebenden Verfahren analysiert. **Hauptergebnisse:** Die signifikantesten Veränderungen der Kollagenfibrillen-Organisation traten zwischen 0-20% Dehnung auf, wobei die oberflächliche Zone dicker und die radiale Zone dünner wurde. Die FTIRI-Analyse zeigte, dass Amid-Komponenten senkrecht zur Kompression ihre Anisotropie beibehielten, während parallel ausgerichtete Komponenten signifikante Anisotropie-Änderungen aufwiesen, mit einer exzellenten Korrelation (R=0.98) zwischen PLM- und FTIRI-Messungen.

MOLECULAR ANALYSIS OF CHONDROCYTES CULTURED IN AGAROSE IN RESPONSE TO DYNAMIC COMPRESSION.

10.1186/1472-6750-8-71 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:55:51
Diese Studie zielte darauf ab, die molekularen Mechanismen der Mechanotransduktion in Knorpelzellen zu untersuchen, indem ein etabliertes Chondrozyten/Agarose-Modellsystem mit dynamischer Kompression verwendet wurde. Die Forscher kultivierten Maus-Chondrozyten eine Woche lang in Agarose, setzten sie dann dynamischer Kompression aus und analysierten die Auswirkungen mittels RT-PCR für mRNA-Expression, Western-Blot für Proteinphosphorylierung und Reporter-Gen-Assays für Gentranskription. Die Hauptergebnisse zeigten eine vorübergehende Aktivierung von MAP-Kinasen, eine Hochregulation der mechanosensitiven Gene cfos und cjun sowie eine verminderte Promotoraktivität des Typ-II-Kollagen-Gens als Reaktion auf mechanische Belastung. Die entwickelten Protokolle ermöglichen eine umfassende molekulare Analyse der Mechanotransduktion in Knorpelzellen auf Gen- und Proteinebene.

THE EFFECTS OF FOCAL ARTICULAR DEFECTS ON CARTILAGE CONTACT MECHANICS.

10.1002/jor.20762 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:55:45
Diese Studie untersuchte, wie fokale Knorpeldefekte die Kontaktmechanik des Gelenkknorpels beeinflussen und zur progressiven Gewebsdegeneration beitragen könnten. Die Forscher verwendeten bovine Knorpel-Knochen-Blöcke mit experimentell erzeugten vollschichtigen Defekten (80° oder 100° zur subchondralen Knochenoberfläche orientiert) und analysierten mittels Videomikroskopie und digitaler Bildkorrelation die Gewebsdeformation während uniaxialer Kompression und Spannungsrelaxation. Die Ergebnisse zeigten, dass Defekte zu erhöhten Dehnungsbelastungen im angrenzenden und gegenüberliegenden Knorpelgewebe führten, wobei 100°-Defekte zusätzlich verstärktes Oberflächengleiten verursachten. Diese lokalen mechanischen Veränderungen könnten den Chondrozytenstoffwechsel beeinträchtigen und zu beschleunigtem Gewebsverschleiß beitragen.

EFFECT OF NOMINAL STRESS ON THE LONG TERM FRICTION, DEFORMATION AND WEAR OF NATIVE AND GLYCOSAMINOGLYCAN DEFICIENT ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.joca.2008.10.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:55:40
Diese Studie untersuchte den Einfluss verschiedener Belastungsniveaus auf die Langzeit-Reibung, Verformung und Abnutzung von nativem und Glykosaminoglykan (GAG)-depletiertem Gelenkknorpel. Mittels einer Pin-on-Plate-Maschine wurden 7-stündige Reibungstests bei Kontaktspannungen von 0,5 MPa, 2 MPa und 3,15 MPa durchgeführt, wobei der Reibungskoeffizient, die Verformung und der Verschleiß gemessen wurden. Bei nativem Knorpel führten höhere Kontaktspannungen zu erhöhter Reibung und Abnutzung, da das Gewebe seine Rehydrierung und Flüssigkeitsunterstützung nicht vollständig aufrechterhalten konnte. Im Gegensatz dazu zeigten GAG-depletierte Proben keine belastungsabhängigen Veränderungen in Reibung und Verschleiß, was auf starke Verformungen und Oberflächenglättung unter höheren Lasten zurück

DEFORMATION AND RECOVERY OF CARTILAGE IN THE INTACT HIP UNDER PHYSIOLOGICAL LOADS USING 7T MRI.

10.1016/j.jbiomech.2008.11.025 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:55:33
Diese Studie untersuchte die Verformungs- und Erholungseigenschaften von Hüftknorpel unter physiologischen Belastungen mittels 7T-MRT, um ein präzises Messverfahren für klinisch relevante Forschungsfragen zu entwickeln. Fünf menschliche Hüftpräparate wurden mit 1980N axial belastet und alle 15 Minuten im MRT gescannt, wobei die Knorpeldicke radial gemessen wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass der Hüftknorpel nach 225 Minuten unter Belastung einen stationären Zustand mit einer mittleren Verformung von 30,9% erreichte und 16,5 Stunden für die vollständige Erholung benötigte. Die Methode erwies sich als reproduzierbar und könnte zukünftig zur Bewertung von knorpelbedingten Veränderungen nach Verletzungen oder chirurgischen Eingriffen eingesetzt werden.

CARTILAGE COLLAGEN MATRIX REORIENTATION AND DISPLACEMENT IN RESPONSE TO SURFACE LOADING.

10.1115/1.3049478 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:55:27
Diese Studie untersuchte die Neuorientierung von Kollagenfasern sowie die Bewegung von Flüssigkeit und Matrix in equinem Gelenkknorpel und subchondralem Knochen unter mechanischer Kompression. Die Forscher verwendeten Röntgenkleinwinkelstreuung an der ESRF in Grenoble, polarisierte Lichtmikroskopie und Tracer-Messungen, um sowohl gesunde als auch erkrankte Knorpelproben zu analysieren. Bei niedrigen Oberflächendrücken (bis 1,5 MPa) zeigten die tangentialen Oberflächenfasern eine reversible Kompression, während bei höheren Lasten (4,8-6,0 MPa) die Fasern um 10° aus der radialen Richtung rotierten und schließlich ein "Crimping"-Verhalten aufwiesen. Bei krankhaften Läsionen war die Faserorganisation bereits gestört, wobei die initiale Belastungsantwort auf frühe Faserrupturen hinwies, sich die Matrix jedoch zu einer ähnlichen Organisation wie im unbelasteten Zustand entspannte.

TREATMENT WITH AND WITHOUT INITIAL STABILIZING SURGERY FOR PRIMARY TRAUMATIC PATELLAR DISLOCATION. A PROSPECTIVE RANDOMIZED STUDY.

10.2106/JBJS.G.01449 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:55:19
Diese prospektive randomisierte Studie untersuchte bei 40 jungen Erwachsenen (medianes Alter 20 Jahre) mit primärer traumatischer Patellaluxation, ob eine initiale chirurgische Stabilisierung bessere Ergebnisse erzielt als konservative Behandlung mit Orthese. Nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von sieben Jahren zeigte sich, dass chirurgisch behandelte Patienten signifikant seltener Reluxationen erlitten (0% vs. 29% in der konservativen Gruppe, p=0,02). Trotz dieser reduzierten Reluxationsrate ergaben sich jedoch keine deutlichen subjektiven Vorteile der operativen Behandlung, da beide Gruppen ähnliche Kujala-Scores (91 vs. 90 Punkte) und vergleichbare Rückkehrquoten zum ursprünglichen Aktivitätsniveau aufwiesen.

ARTICULAR CARTILAGE DEFORMATION DETERMINED IN AN INTACT TIBIOFEMORAL JOINT BY DISPLACEMENT-ENCODED IMAGING.

10.1002/mrm.21927 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:55:14
Diese Studie zielte darauf ab, die Verformung von Gelenkknorpel in einem intakten Kniegelenk unter zyklischer Belastung mittels spezieller Magnetresonanztomographie zu untersuchen. Die Forscher verwendeten eine innovative MRT-Technik namens DENSE (Displacement-Encoded Imaging with Stimulated Echoes) kombiniert mit Fast Spin Echo, um Verschiebungen und Dehnungen im Knorpel zu messen. Die Ergebnisse zeigten komplexe, heterogene Verformungsmuster mit Verschiebungen von bis zu 1688 μm im Tibiaknorpel und bis zu 1601 μm im Femurknorpel sowie entsprechende Dehnungen von bis zu -9,8%. Diese hochpräzise MRT-Methode ermöglicht es erstmals, die ungleichmäßigen Verformungen in intakten Gelenken zu charakterisieren, was für das Verständnis normaler und krankhafter Knorpelveränderungen sowie die Bewertung von Reparaturansätzen von großer Bedeutung ist.

THE SHORT-TERM EFFECTS OF RUNNING ON THE DEFORMATION OF KNEE ARTICULAR CARTILAGE AND ITS RELATIONSHIP TO BIOMECHANICAL LOADS AT THE KNEE.

10.1016/j.joca.2008.12.010 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:55:08
Diese Studie untersuchte die kurzfristigen Auswirkungen von Freizeitlaufen auf die Verformung des Kniegelenkknorpels und deren Zusammenhang mit biomechanischen Belastungen. Zwanzig gesunde Probanden durchliefen MRT-Untersuchungen vor und nach einem 5000-Schritte-Lauf, gefolgt von biomechanischen Ganganalysen zur Bestimmung der Kniegelenkbelastung mittels dynamischer Modellierung. Das Laufen führte zu signifikanten Knorpelverformungen im medialen (5,3%) und lateralen femoralen Knorpel (4,0%) sowie im lateralen Tibiaknorpel (5,7%). Es wurde jedoch nur ein schwacher Zusammenhang zwischen maximaler Kompressionsspannung und lateralen femoralen Knorpelveränderungen gefunden, was darauf hindeutet, dass verfeinerte biomechanische Modelle erforderlich sind, um die Rolle mechanischer Faktoren bei der Knorpelbelastung vollständig zu verstehen.

ON THE THERMODYNAMICAL ADMISSIBILITY OF THE TRIPHASIC THEORY OF CHARGED HYDRATED TISSUES.

10.1115/1.3049531 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:55:02
Diese Studie untersuchte die thermodynamische Plausibilität der Triphasic-Theorie für Gelenkknorpel, welche die Schwellung des Knorpels durch drei Mechanismen erklärt: Donnan-Osmose, Excluded-Volume-Effekt und chemischen Expansionsstress. Die Forscher berechneten die freie Energie einer Knorpelprobe während geschlossener Zyklen mechanischer und chemischer Belastung unter Anwendung der Triphasic-Theorie. Die Ergebnisse zeigten, dass der chemische Expansionsstress-Term zu einer unphysiologischen Erzeugung freier Energie während jedes Belastungs-Entlastungs-Zyklus führt, wodurch theoretisch unbegrenzt Energie aus dem Knorpel gewonnen werden könnte. Die Autoren schlussfolgern, dass die Formulierung des chemischen Expansionsstresses in der Triphasic-Theorie im Widerspruch zum zweiten Hauptsatz der Thermodynamik steht.

INFLUENCE OF THE MENISCUS ON FRICTION AND DEGRADATION OF CARTILAGE IN THE NATURAL KNEE JOINT.

10.1016/j.joca.2009.02.012 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:54:57
Diese Studie untersuchte den Einfluss des Meniskus auf Reibung und Knorpelschädigung im natürlichen Kniegelenk mittels tribologischer Simulation. Die Forschenden verwendeten ein Pendel-Reibungssimulator-System mit bovinen medialen Kniekompartimenten, um physiologisch relevante Belastungen und Bewegungen zu simulieren, wobei der Knorpelverschleiß durch Mikro-MRI und Oberflächenprofilometrie quantifiziert wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass intakte Kniegelenke mit Meniskus keine Oberflächenrauigkeit oder Knorpelverlust aufwiesen, während die Meniskektomie zu erhöhten Kontaktspannungen, höheren Reibungskoeffizienten und sofortiger Knorpelfibrillation mit permanenten Verformungen führte. Diese Arbeit etabliert erstmals ein In-vitro-Modellsystem zur Untersuchung der tribologischen Effekte von Meniskuseingriffen und deren Reparaturmöglichkeiten.

MECHANICAL PROPERTIES OF BOVINE ARTICULAR CARTILAGE UNDER MICROSCALE INDENTATION LOADING FROM ATOMIC FORCE MICROSCOPY.

10.1243/09544119JEIM516 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:54:51
Diese Studie zielte darauf ab, die mechanischen Eigenschaften von Gelenkknorpel auf mikroskopischer Ebene mittels Rasterkraftmikroskopie (AFM) genauer zu bestimmen. Die Forschenden verwendeten einen sphärischen Indenter mit 5 µm Durchmesser und einen nicht-Hertz'schen Ansatz, um die nichtlineare Mikrostruktur des Knorpels besser zu erfassen, anstatt der herkömmlichen Hertz-Modelle mit scharfen konischen Spitzen. Die Validierung mit Agarose-Gelen zeigte konsistente Werte zwischen mikro- und makroskopischen Messungen, und für bovinen Gelenkknorpel wurde ein Young-Modul von etwa 30,9 kPa bei 600 nm Verformungstiefe ermittelt. Die Ergebnisse zeigten außerdem, dass Knorpel auf mikroskopischer Ebene tiefenabhängiges, aber frequenzunabhängiges mechanisches Verhalten aufweist, was wichtige Erkenntnisse für das Design von Knorpel-Tissue-Engineering-Scaffolds lief

STRAIN-DEPENDENT MODULATION OF ULTRASOUND SPEED IN ARTICULAR CARTILAGE UNDER DYNAMIC COMPRESSION.

10.1016/j.ultrasmedbio.2009.03.002 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:54:46
Diese Studie untersuchte, wie sich die Ultraschallgeschwindigkeit in Gelenkknorpel während mechanischer Kompression verändert, da solche Variationen die Genauigkeit der mechano-akustischen Indentation – einer klinisch anwendbaren Diagnostikmethode – beeinträchtigen können. An sieben bovinen Patella-Knorpelproben wurde die dehnungsabhängige Ultraschallgeschwindigkeit unter dynamischer Kompression gemessen und mit einem faserreinforzierten poroviskoelastischen (FRPVE) Modell simuliert. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante, nichtlineare Abnahme der Ultraschallgeschwindigkeit mit steigender Kompression (bis zu -2,15% bei 14,4% Dehnung), was zu erheblichen Messfehlern bei geringen Dehnungen führte (39,7% für Dehnung, 72,1% für Dynamikmodul bei 2,4% Dehnung). Durch eine entwickelte rechnerische Korrekturmethode konnten diese Fehler deutlich reduziert werden, wodurch die Präzision mechano-akustischer Knorp

IN SITU DEFORMATION OF CARTILAGE IN CYCLICALLY LOADED TIBIOFEMORAL JOINTS BY DISPLACEMENT-ENCODED MRI.

10.1016/j.joca.2009.04.021 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:54:39
Diese Studie zielte darauf ab, Knorpelverformungen in intakten Tibiofemoral-Gelenken unter zyklischer Belastung mittels MRT nicht-invasiv zu dokumentieren und die tiefenabhängige Verteilung von Verschiebungen und Dehnungen zu charakterisieren. Die Forscher verwendeten juvenine Schweine-Kniegelenke, die bei ein- und zweifachem Körpergewicht zyklisch komprimiert wurden, und setzten displacement-encoded MRI (DENSE-FSE) bei 7,0 Tesla ein, um zweidimensionale Verschiebungen und Dehnungen durch die gesamte Knorpeldicke zu messen. Die Ergebnisse zeigten heterogene Verformungsmuster mit maximalen Kompressionsdehnungen in der mittleren Zone des femoralen und tibialen Knorpels sowie Zugdehnungen quer zur Belastungsrichtung. Diese Befunde spiegeln die heterogene Biochemie des Knorpels wider und liefern wichtige biomechanische Grundlagen für den Vergleich gesunden und degenerierten Gewebes sowie die Entwicklung von Knor

THE ROLE OF INTERSTITIAL FLUID PRESSURIZATION IN ARTICULAR CARTILAGE LUBRICATION.

10.1016/j.jbiomech.2009.04.040 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:54:33
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Rolle der interstitiellen Flüssigkeitsdruckbildung bei der Schmierung von Gelenkknorpel. Theoretische und experimentelle Studien zeigten, dass die interstitielle Flüssigkeit im Knorpel unter Belastung erheblich unter Druck gerät und dabei einen Großteil der aufgebrachten Last trägt - ein Phänomen, das als "Fluid Load Support" bezeichnet wird. Die Hauptergebnisse belegen eine negative Korrelation zwischen dem Reibungskoeffizienten des Knorpels und dem Fluid Load Support, wobei besonders niedrige Reibungswerte bei maximaler Flüssigkeitsunterstützung erreicht werden. Diese Erkenntnisse tragen wesentlich zum Verständnis der Knorpelschmierung bei normaler physiologischer Funktion sowie bei degenerativen Veränderungen bei.

VISCOELASTIC PROPERTIES OF BOVINE ARTICULAR CARTILAGE ATTACHED TO SUBCHONDRAL BONE AT HIGH FREQUENCIES.

10.1186/1471-2474-10-61 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:54:27
Diese Studie untersuchte die viskoelastischen Eigenschaften von Rindergelenkknorpel bei hohen Belastungsfrequenzen bis zu 92 Hz, um das mechanische Verhalten unter physiologischen Bedingungen besser zu verstehen. Mittels dynamisch-mechanischer Analyse (DMA) wurde intakter Tibiaplateau-Knorpel mit sinusförmigen Druckkräften zwischen 16-36 N bei Frequenzen von 1-92 Hz belastet, wobei Speicher- und Verlustmodul sowie Phasenwinkel gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass der Speichermodul logarithmisch mit der Frequenz anstieg und sich einem konstanten Wert annäherte, während der Verlustmodul frequenzunabhängig blieb und deutlich niedriger war als der Speichermodul. Diese Befunde deuten darauf hin, dass Gelenkknorpel bei höheren Frequenzen mehr Energie speichert als dissipiert, was zur mechanischen Schädigung und Rissbildung führen kann - ein wichtiger Aspekt für das Verständnis der Arthrose-Entsteh

SIGNALLING CASCADES IN MECHANOTRANSDUCTION: CELL-MATRIX INTERACTIONS AND MECHANICAL LOADING.

10.1111/j.1600-0838.2009.00912.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:54:19
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Mechanotransduktion in Gelenkknorpel und wie mechanische Belastung den Chondrozytenstoffwechsel beeinflusst. Die Autoren beschreiben die komplexen zellulären und molekularen Mechanismen, durch die mechanische Signale über Mechanorezeptoren wie Ionenkanäle und Integrine in intrazelluläre Signalkaskaden umgewandelt werden. Physiologische mechanische Belastung stimuliert die Synthese von Matrixmolekülen und erhält die Knorpelintegrität, während übermäßige Belastung zu einem Ungleichgewicht zwischen anabolen und katabolen Prozessen führt. Die Studie zeigt auf, wie Störungen der normalen Mechanotransduktion zur Knorpelpathologie beitragen können.

CONFOCAL MICROSCOPY INDENTATION SYSTEM FOR STUDYING IN SITU CHONDROCYTE MECHANICS.

10.1016/j.medengphy.2009.05.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:54:13
Diese Studie zielte darauf ab, ein verbessertes System zur Untersuchung der mechanischen Eigenschaften von Chondrozyten in ihrer natürlichen Umgebung zu entwickeln. Die Forscher konstruierten ein Indentationssystem auf einem Konfokalmikroskop, das einen lichtdurchlässigen Glasindenter (0,17 mm dick, 1,64 mm Durchmesser) verwendet, um gleichzeitig mechanische Belastung auf intaktes Knorpelgewebe auszuüben und lebende Zellen in Echtzeit zu beobachten. Das System ermöglicht die präzise Messung von Zelldeformation und biologischen Antworten wie Kalziumsignalen unter kontrollierten Belastungsbedingungen. Diese Methode bietet neue Möglichkeiten zur Erforschung des Zusammenhangs zwischen mechanischer Zellbelastung und adaptiven oder degenerativen Knorpelprozessen im intakten Gewebe.

QUASI-STEADY-STATE DISPLACEMENT RESPONSE OF WHOLE HUMAN CADAVERIC KNEES IN A MRI SCANNER.

10.1115/1.2978986 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:54:07
Diese Studie zielte darauf ab, eine MRT-kompatible Methode zur Untersuchung der dreidimensionalen Knorpelverformung in ganzen menschlichen Kadaverkniegelenken zu entwickeln. Die Forscher konstruierten ein elektropneumatisches Gerät für zyklische Kompression der Kniegelenke im MRT-Scanner und definierten ein Steigungskriterium zur Bestimmung des quasi-stationären Zustands der Belastungs-Verformungs-Reaktion. Die Ergebnisse zeigten, dass im Durchschnitt 356±69 Belastungszyklen erforderlich waren, um einen quasi-stationären Zustand zu erreichen, bei dem reproduzierbare Verformungsmuster für die MRT-basierte Knorpeldeformationsanalyse (CDTR) entstehen. Zusätzlich konnten erfolgreich artefaktfreie MRT-Bilder von tibiofemoralem Knorpel in unverformtem und verformtem Zustand aufgenommen werden, was die Machbarkeit dieser innovativen Methode zur Knorpelbiomechanik-For

BIOMECHANICS OF SINGLE CHONDROCYTES UNDER DIRECT SHEAR.

10.1007/s10237-009-0166-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:54:01
Diese Studie untersuchte die biomechanischen Eigenschaften einzelner Chondrozyten unter direkter Scherbeanspruchung, um zu verstehen, wie diese mechanischen Stimuli die Zellhomöostase beeinflussen. Die Forscher entwickelten eine innovative Videokaptur-Methode mit einer kontrollierten Schersonde, die an drei verschiedenen Höhenpositionen der Zelle angesetzt wurde, um präzise Kraft- und Deformationsmessungen durchzuführen. Die Ergebnisse zeigten, dass der Schermodul der Chondrozyten höhenabhängig variiert - von 4,1 kPa an der Zellbasis über 2,6 kPa in der Mitte bis zu 1,7 kPa an der Zelloberfläche. Bei einer Scherdehnung von etwa 35% erreichte die Zellbewegung unabhängig von der Sondenposition ein Plateau, was auf eine Aktivierung der fokalen Adhäsionen und eine Umstrukturierung des Aktin-Zytoskeletts hindeutet.

EVALUATION OF THE EFFECT OF GLUCOSAMINE ADMINISTRATION ON BIOMARKERS FOR CARTILAGE AND BONE METABOLISM IN SOCCER PLAYERS.

10.3892/ijmm_00000257 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:53:54
Diese Studie untersuchte die Wirkung von Glucosamin auf Knorpelstoffwechsel-Biomarker bei Fußballspielern, die ihre Gelenke hohen Belastungen aussetzen. Die Forscher verglichen Biomarker für Typ-II-Kollagen-Abbau (CTX-II) und -Synthese (CPII) zwischen Fußballspielern und Kontrollpersonen sowie vor und nach Glucosamin-Gabe (1,5-3 g/Tag über 3 Monate). Die Ergebnisse zeigten, dass Fußballspieler erhöhte Knorpelstoffwechselaktivität aufweisen, wobei Glucosamin den schädlichen Kollagen-Abbau signifikant reduzierte, ohne die protektive Kollagen-Synthese zu beeinträchtigen. Der chondroprotektive Effekt war jedoch nur temporär und verschwand nach Absetzen der Glucosamin-Supplementierung.

A PHENOMENOLOGICAL APPROACH TOWARD PATIENT-SPECIFIC COMPUTATIONAL MODELING OF ARTICULAR CARTILAGE INCLUDING COLLAGEN FIBER TRACKING.

10.1115/1.3148471 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:53:47
Diese Studie zielte darauf ab, ein patientenspezifisches Computermodell für Gelenkknorpel zu entwickeln, das die Kollagenfaser-Architektur berücksichtigt und das mechanische Verhalten unter physiologischen Belastungen vorhersagen kann. Die Forscher verwendeten eine Kombination aus MRT-Bildgebung, robotergestützten mechanischen Indentationstests und 3D-Oberflächenrekonstruktion an fünf menschlichen Knorpelproben, um ein viskoelastisches Materialmodell mit sieben physikalisch interpretierbaren Parametern zu kalibrieren. Das entwickelte Modell zeigte eine ausgezeichnete Übereinstimmung mit experimentellen Daten (R²=0,95±0,03) und konnte das Verformungsverhalten von menschlichem Gelenkknorpel erfolgreich reproduzieren. Ein besonderes Merkmal des Ansatzes ist die 3D-Verfolgung der Kollagenfaser-Deformation unter verschiedenen Belastungen, was das Modell für großskalige Simulationen von Kniegelenkbelastungen mit präzisen Gelenkge

MECHANICAL EFFECTS OF SURGICAL PROCEDURES ON OSTEOCHONDRAL GRAFTS ELUCIDATED BY OSMOTIC LOADING AND REAL-TIME ULTRASOUND.

10.1186/ar2801 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:53:41
Diese Studie untersuchte die mechanischen Auswirkungen der operativen Implantation von osteochondralen Transplantaten auf die Knorpelintegrität mittels osmotischer Belastung und Echtzeit-Ultraschall. An Patella-Proben wurden zylindrische osteochondrale Defekte (3,5 mm Durchmesser) erstellt und mit exakt passenden (3,5 mm) oder übergroßen (4,5 mm) Transplantaten versorgt, wobei die Proben während osmotischer Schwellungs- und Schrumpfungsphasen ultraschallüberwacht wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass übergroße Transplantate signifikant niedrigere Amplituden-Recovery-Raten (ARR) aufwiesen als Kontrollen und exakt passende Transplantate, was auf Schäden am oberflächlichen Kollagennetzwerk hindeutet. Die Methode erwies sich als vielversprechender minimalinvasiver Ansatz zur non-destruktiven Bewertung von Knorpelschäden in der Oberflächenzone nach Trauma oder Implantatinser

MECHANICAL LOADING REGIMES AFFECT THE ANABOLIC AND CATABOLIC ACTIVITIES BY CHONDROCYTES ENCAPSULATED IN PEG HYDROGELS.

10.1016/j.joca.2009.08.005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:53:36
Diese Studie untersuchte, wie verschiedene mechanische Belastungsregime die anabolen und katabolen Aktivitäten von Chondrozyten in PEG-Hydrogelen für die Knorpelregeneration beeinflussen. Bovine Chondrozyten wurden in PEG-Hydrogele eingekapselt und kontinuierlicher oder intermittierender dynamischer Kompression unterzogen, entweder sofort oder nach einer einwöchigen belastungsfreien Phase. Die Ergebnisse zeigten, dass intermittierende Belastung sowohl die Expression extrazellulärer Matrixproteine (Kollagen II, Aggrecan) als auch von Matrixmetalloproteinasen stark hochregulierte, während kontinuierliche Belastung primär anabole Effekte hatte und katabolische Aktivitäten unterdrückte. Die Studie demonstriert, dass eine frühzeitige intermittierende mechanische Belastung notwendig ist, um sowohl anabole als auch katabolische Prozesse zu stimulieren, die für die langfristige Regeneration und Umstrukturierung von Knorpelgewebe entscheidend sind

THE EFFECTS OF DYNAMIC AND THREE-DIMENSIONAL ENVIRONMENTS ON CHONDROGENIC DIFFERENTIATION OF BONE MARROW STROMAL CELLS.

10.1088/1748-6041/4/5/055009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:53:28
Diese Studie untersuchte, wie dynamische mechanische Stimulation und dreidimensionale Umgebungen die chondrogene Differenzierung von Knochenmarkstromalzellen (BMSCs) in Hybrid-Scaffolds aus Fibringelen und elastischen PLCL-Scaffolds beeinflussen. Die Forscher setzten die Zell-Scaffold-Konstrukte 10 Tage lang einer kontinuierlichen kompressiven Verformung (5% Dehnung bei 0,1 Hz) aus und implantierten sie anschließend subkutan in Nacktmäuse. Die Ergebnisse zeigten, dass die Kombination aus mechanischer Stimulation und der dreidimensionalen Hybrid-Scaffold-Umgebung die chondrogene Differenzierung signifikant verstärkte, was sich in einer erhöhten Extrazelluärmatrix-Akkumulation und Glykosaminoglykan-Produktion widerspiegelte. Die Studie demonstriert, dass periodische dynamische Kompression zusammen mit geeigneten 3D-Scaffold-Systemen die Qualität von in vitro und in vivo gebildetem Knorpelgewebe erh

IN VIVO TIBIOFEMORAL CARTILAGE DEFORMATION DURING THE STANCE PHASE OF GAIT.

10.1016/j.jbiomech.2009.10.028 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:53:22
Diese Studie untersuchte die in vivo Biomechanik des tibiofemorale Knorpelkontakts während der Standphase des Gangs, um das Gelenkverhalten und mögliche Knorpelpathologien besser zu verstehen. Die Forscher verwendeten eine Kombination aus MRT-Bildgebung und dualer Fluoroskopie, um bei acht gesunden Kniegelenken die Knorpelverformung während des Gehens auf einem Laufband zu messen. Die Ergebnisse zeigten, dass die maximale Knorpelverformung zwischen 7% und 23% der Ruhe-Knorpeldicke betrug und hauptsächlich in Bereichen mit dickerem Knorpel auftrat, wobei das mediale Kompartiment größere anterior-posteriore Bewegungen und Kontaktflächen als das laterale Kompartiment aufwies. Diese in vivo Daten können als physiologische Referenzwerte für in vitro Knorpeltests dienen und helfen, Belastungsmuster zu identifizieren, die bei erkrankten Kniegelenken zu Verletzungen führen könn

A LINEARIZED FORMULATION OF TRIPHASIC MIXTURE THEORY FOR ARTICULAR CARTILAGE, AND ITS APPLICATION TO INDENTATION ANALYSIS.

10.1016/j.jbiomech.2009.10.026 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:53:16
Diese Studie zielte darauf ab, die komplexe triphasische Mischungstheorie für Gelenkknorpel zu vereinfachen, um sie auf mehrdimensionale Belastungssituationen wie Indentationstests anwenden zu können. Die Forschenden linearisierten die mathematischen Grundgleichungen mittels einer Störungstheorie-Methode und zwei Potentialfunktionen, wodurch ein Finite-Differenzen-Programm zur Berechnung von Verformungs-, elektrischen und Strömungsverhalten entwickelt werden konnte. Die berechneten Gewebeantworten stimmten sehr gut mit experimentellen Indentationsdaten überein und zeigten, dass die negativen Ladungen der Proteoglykane die scheinbare Steifigkeit der festen Matrix erhöhen und gleichzeitig die durch Flüssigkeitsströmung verursachten viskosen Effekte verringern. Diese Erkenntnisse haben wichtige Implikationen für die Erforschung der Mechanotransduktion von Chondrozyten und das Design von Tissue-Engineering-Ansätzen.

COMPOSITION OF THE PERICELLULAR MATRIX MODULATES THE DEFORMATION BEHAVIOUR OF CHONDROCYTES IN ARTICULAR CARTILAGE UNDER STATIC LOADING.

10.1007/s11517-009-0547-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:53:11
Diese Studie untersuchte, wie Veränderungen in der Zusammensetzung der perizellulären Matrix (PCM) das Verformungsverhalten von Chondrozyten im Gelenkknorpel beeinflussen. Die Forschenden entwickelten ein dreidimensionales Finite-Elemente-Modell mit tiefenabhängigen Eigenschaften der extrazellulären Matrix und simulierten eine statische Kompression von 15%. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Erhöhung des Kollagengehalts und Flüssigkeitsanteils in der PCM die lateralen Zelldeformationen verstärkte, während eine höhere Ladungsdichte den gegenteiligen Effekt hatte. Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass die PCM-Zusammensetzung eine wichtige Rolle für die Chondrozytenmechanik spielt und somit Knorpelentwicklung, -anpassung und -degeneration beeinflusst.

MECHANICAL LOADING OF IN SITU CHONDROCYTES IN LAPINE RETROPATELLAR CARTILAGE AFTER ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT TRANSECTION.

10.1098/rsif.2009.0458 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:53:04
Diese Studie untersuchte die mechanischen Eigenschaften von Chondrozyten in intaktem Gelenkknorpel und verglich gesundes Gewebe mit früher Arthrose nach experimenteller Kreuzbandtranssektion bei Kaninchen. Mithilfe eines speziellen konfokalen Indentationssystems wurden die Verformungsreaktionen der Zellen auf kontrollierte Belastung in vollständig intaktem, am nativen Knochen befestigtem Knorpel gemessen. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Chondrozyten in früher Arthrose zwar ähnliche axiale Verformungen aufwiesen wie in gesundem Knorpel, jedoch signifikant stärkere Breitenverformungen (12% vs. 6%) und eine Volumenzunahme unter Belastung im Gegensatz zur Volumenabnahme bei gesunden Kontrollen. Diese richtungsspezifischen Veränderungen der Zellmechanik könnten eine wichtige Rolle in der Signalübertragung während der frühen Arthrose-Entwicklung spielen.

FUNCTIONAL CARTILAGE MRI T2 MAPPING: EVALUATING THE EFFECT OF AGE AND TRAINING ON KNEE CARTILAGE RESPONSE TO RUNNING.

10.1016/j.joca.2009.11.011 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:52:57
Diese Studie untersuchte den Einfluss von Alter und körperlicher Aktivität auf die Knorpeldicke und T2-Relaxationszeiten im Kniegelenk unmittelbar nach dem Laufen. Mittels funktioneller MRT-T2-Kartierung wurden 22 Marathonläufer und 15 inaktive Kontrollpersonen (stratifiziert nach Alter ≤45 und ≥46 Jahre) vor und nach 30-minütigem Laufen untersucht. Die Ergebnisse zeigten eine messbare Abnahme der Knorpeldicke (4-12%) und der T2-Werte (1-4 ms) in den oberflächlichen Knorpelschichten von Femur und Tibia nach dem Laufen, was die höhere Kompressibilität dieser Schicht widerspiegelt. Weder Alter noch körperliche Aktivität beeinflussten die T2-Antwort des Knorpels auf die Laufbelastung.

ARTICULAR CARTILAGE COMPRESSION: HOW MICROSTRUCTURAL RESPONSE INFLUENCES PORE PRESSURE IN RELATION TO MATRIX HEALTH.

10.3109/03008200903125229 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:52:51
Diese Studie untersuchte, wie sich die Degeneration von Gelenkknorpel auf die Porendruckentwicklung und mikrostrukturelle Reaktion während mechanischer Belastung auswirkt. Die Forscher verwendeten einen flachen, porösen Indenter zur Kompression von normalem und degeneriertem Knorpelgewebe und analysierten sowohl die mechanischen als auch strukturellen Veränderungen. Die Hauptergebnisse zeigten, dass degenerierter Knorpel bereits unmittelbar nach Belastungsbeginn einen höheren hydrostatischen Porendruck in kürzerer Zeit entwickelte als gesunder Knorpel, gefolgt von einem klassischen Konsolidierungsverhalten mit graduellem Druckabbau. Die erhöhten Porensdruckwerte im degenerierten Gewebe werden durch verstärkte Matrixscherung und eine verminderte Lastumverteilung in das umgebende Knorpelkontinuum erklärt, die aus Oberflächenschäden und allgemeiner Matrixdestrukturierung resultieren.

TIBIAL CARTILAGE DAMAGE AND DEFORMATION AT PEAK DISPLACEMENT COMPRESSION DURING SIMULATED LANDING IMPACT.

10.1177/0363546509350465 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:52:45
Diese Studie untersuchte strukturelle Veränderungen des Gelenkknorpels während maximaler Kompression bei simulierten Landungsbelastungen. Die Forscher verwendeten porcine Tibiaknorpel-Explantate und testeten drei Bedingungen: Kontrolle ohne Belastung, Belastung mit anschließender Entlastung und Belastung mit gehaltener Kompression (2mm Deformation, 10-Hz Haversine-Impuls). Die Hauptergebnisse zeigten, dass die Entlastungsphase nach dem Impact zu schwerwiegenderen Knorpelschäden führte als die gehaltene Kompression, mit ausgeprägteren Oberflächenschäden, Fissuren und höheren Mankin-Scores in der Entlastungsgruppe. Die Studie demonstriert, dass sowohl die Belastungs- als auch die Entlastungsphase bei Impactbelastungen zur Knorpelschädigung beitragen, wobei die Entlastung die Rissausbreitung verstärkt.

THE CONSOLIDATION BEHAVIOR OF SILK HYDROGELS.

10.1016/j.jmbbm.2009.12.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:52:37
Diese Studie untersuchte das mechanische Verhalten von Seidenhydrogelen unter physiologischen Belastungsbedingungen, um deren Leistungsfähigkeit als Gewebeersatz für lasttragende Weichgewebe wie Bandscheiben und Gelenkknorpel vorherzusagen. Die Forscher führten Kriechversuche unter eingeschränkter Kompression an Seidenhydrogelen verschiedener Konzentrationen durch und modellierten das zeitabhängige Verhalten mit Biot's Poroelastizitätstheorie. Die Ergebnisse zeigten, dass höher konzentrierte Gele (8% und 12%) eine Versteifung unter zunehmender Belastung aufweisen, während niedrig konzentrierte Gele (4%) dieses Verhalten nicht zeigen. Das Konsolidierungsverhalten der Seidenhydrogele konnte erfolgreich durch poroelastische Modelle beschrieben werden, was deren Eignung für biomechanische Anwendungen unterstützt.

ANISOTROPIC DYNAMIC CHANGES IN THE PORE NETWORK STRUCTURE, FLUID DIFFUSION AND FLUID FLOW IN ARTICULAR CARTILAGE UNDER COMPRESSION.

10.1016/j.biomaterials.2010.01.102 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:52:31
Diese Studie untersuchte die strukturellen und biomechanischen Veränderungen von Gelenkknorpel unter dynamischer Kompression mittels einer speziellen NMR-Kompressionszelle. Die Forscher analysierten in Echtzeit die mechanische Verformung, Porenstrukturveränderungen sowie die Diffusion und den Fluss von Gewebsflüssigkeit in Knorpelproben unter konstanter Druckbelastung. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Eigenschaften von Diffusion und hydraulischer Leitfähigkeit unter dynamischer Belastung deutlich von statischen Gleichgewichtsbedingungen unterscheiden, wobei der hydrostatische Flüssigkeitsdruck einen starken Einfluss auf die Porenmatrix-Mikrostruktur ausübt. Besonders bemerkenswert ist die stark anisotrope Porenstruktur des Knorpels, die es ermöglicht, auch bei großen Verformungen die axiale Porosität beizubehalten und dadurch die Flüssigkeitsströmung zur Oberfläche zu lenken – ein Mechanismus, der sowohl die Lastvert

VOLTAGE-GATED K+ CURRENTS IN MOUSE ARTICULAR CHONDROCYTES REGULATE MEMBRANE POTENTIAL.

10.4161/chan.4.3.11629 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:52:25
Diese Studie untersuchte die Rolle spannungsgesteuerter Kaliumkanäle bei der Regulation des Membranpotentials in Maus-Gelenkchondrozyten. Mittels Patch-Clamp-Technik, quantitativer RT-PCR und immunologischen Methoden identifizierten die Forscher Kv1.6 als den am häufigsten exprimierten Kaliumkanal, der einen großen "Delayed Rectifier"-Kaliumstrom mit charakteristischen elektrophysiologischen Eigenschaften erzeugt. Die Ergebnisse zeigen, dass dieser Kaliumstrom sowohl zur Aufrechterhaltung des Ruhemembranpotentials (-46,4 mV) beiträgt als auch eine wichtige Rolle bei der Repolarisation nach Depolarisation spielt, wie sie beispielsweise durch mechanische Belastung des Gelenkknorpels auftreten kann. Diese Befunde verdeutlichen die physiologische Bedeutung von Kaliumkanälen für die elektrische Homöostase von Chondrozyten und deren Anpassung an mechanische Reize.

ARTICULAR CARTILAGE AND SUBCHONDRAL BONE IN THE PATHOGENESIS OF OSTEOARTHRITIS.

10.1111/j.1749-6632.2009.05240.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:52:18
Diese Übersichtsarbeit untersuchte die Rolle von Gelenkknorpel und subchondralem Knochen bei der Entstehung der Osteoarthritis (OA). Die Autoren analysierten die zugrundeliegenden Mechanismen, die OA-Entwicklung durch abnormale Belastung von normalem Knorpel oder normale Belastung von abnormalem Knorpel vorantreiben. Als Hauptergebnis wurde festgestellt, dass Chondrozyten im Vergleich zu Knochenzellen eine begrenzte Kapazität zur Reparatur und Anpassung der extrazellulären Matrix aufweisen, was zu einem Ungleichgewicht in der Anpassungsfähigkeit zwischen Knorpel und Knochen führt. Dieses Ungleichgewicht stört die physiologische Beziehung zwischen beiden Geweben und trägt maßgeblich zur OA-Pathologie bei, insbesondere nach akuten Verletzungen, die die Gelenkbiomechanik verändern.

TRANSIENT RECEPTOR POTENTIAL VANILLOID 4: THE SIXTH SENSE OF THE MUSCULOSKELETAL SYSTEM?

10.1111/j.1749-6632.2010.05389.x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:52:12
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Rolle des Ionenkanals TRPV4 (Transient Receptor Potential Vanilloid 4) als potentieller "sechster Sinn" des Bewegungsapparats, der mechanische und osmotische Reize wahrnimmt. Die Autoren analysieren vorhandene Literatur zur Expression und Funktion von TRPV4 in verschiedenen muskuloskelettalen Geweben, einschließlich Gelenkknorpel, Knochen und während der Skelettentwicklung. Die Ergebnisse zeigen, dass TRPV4 osmotische Sensitivität in Gelenkknorpel vermittelt, Knochenverlust bei Inaktivität verhindert und die Chondrogenese durch SOX9-Aktivierung fördert. Diese Befunde deuten darauf hin, dass TRPV4 eine zentrale regulatorische Rolle bei der Wahrnehmung physikalischer Reize und der Gewebehomöostase im Bewegungsapparat spielt.

IN-VIVO TIME-DEPENDENT ARTICULAR CARTILAGE CONTACT BEHAVIOR OF THE TIBIOFEMORAL JOINT.

10.1016/j.joca.2010.04.011 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:52:07
Diese Studie untersuchte das zeitabhängige Kontaktverhalten des Gelenkknorpels im Kniegelenk von sechs gesunden Probanden während konstanter Vollkörpergewichtsbelastung über 300 Sekunden in vivo. Mittels biplanarer Fluoroskopie und 3D-MRT-Modellen wurden die Knorpelkontaktdeformation und -kontaktfläche zwischen medialem und lateralem Kompartiment analysiert. Die Ergebnisse zeigten eine schnelle Zunahme der Kontaktdeformation und -fläche in den ersten 20 Sekunden, die nach etwa 50 Sekunden konstant blieb, wobei das laterale Kompartiment eine größere maximale Deformation (12,6% vs. 10,5%) und das mediale eine größere Kontaktfläche (224 mm² vs. 123 mm²) aufwies. Diese Daten liefern wichtige Einblicke in die normale Knorpelfunktion und können zur Verbesserung von ex-vivo Experimenten und Computermodellen des Kniegelenks beitragen.

HUMAN ANKLE CARTILAGE DEFORMATION AFTER DIFFERENT IN VIVO IMPACT CONDITIONS.

10.1007/s00167-010-1159-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:52:00
Diese Studie untersuchte die Verformung des Sprunggelenkknorpels (Talus) unter verschiedenen in vivo Belastungsbedingungen mittels 3D-MRT-Volumenmessungen. An 13 gesunden Probanden wurden vier verschiedene gewichtstragende Übungen mit zunehmender Belastungsintensität durchgeführt (bilaterale Kniebeugen, unilaterale Kniebeugen, unilateraler statischer Stand, Sprunglandungen). Die Ergebnisse zeigten signifikante Knorpelverformungen (Volumenabnahme) zwischen 7,7% und 14,6% bei allen Übungen, wobei statische Belastung (14,6%) zu deutlich stärkerer Verformung führte als dynamische Belastung (7,7%). Diese Befunde belegen, dass Sprunggelenkknorpel erhebliche Verformungen unter physiologischen Belastungen erfährt, mit ausgeprägteren Effekten bei statischer im Vergleich zu dynamischer Belastung.

PRECLINICAL EVALUATION OF THE DYNESYS POSTERIOR SPINAL STABILIZATION SYSTEM: A NONHUMAN PRIMATE MODEL.

10.1016/j.spinee.2010.04.005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:51:54
Diese präklinische Studie untersuchte die biomechanischen Auswirkungen und Sicherheit des Dynesys dynamischen Stabilisierungssystems der Wirbelsäule über einen Zeitraum von 12 Monaten. Die Forscher verwendeten 14 Paviane, bei denen das System implantiert wurde, und führten biomechanische Tests sowie histopathologische Untersuchungen der Facettengelenke zu verschiedenen Zeitpunkten durch. Die Hauptergebnisse zeigten, dass das System die Wirbelsäulenbeweglichkeit zunächst stark reduzierte (27% der normalen Flexion-Extension), diese sich aber über die Zeit erholte (70% nach 12 Monaten), wobei nach Entfernung des Systems die normale Beweglichkeit vollständig wiederhergestellt wurde. Während keine Facettengelenkdegeneration beobachtet wurde, trat bei 25% der Schrauben nach 12 Monaten eine Lockerung auf, was ein wichtiger Sicherheitsaspekt für die klinische Anwendung darstellt.

CHONDROPROTECTIVE ROLE OF THE OSMOTICALLY SENSITIVE ION CHANNEL TRANSIENT RECEPTOR POTENTIAL VANILLOID 4: AGE- AND SEX-DEPENDENT PROGRESSION OF OSTEOARTHRITIS IN TRPV4-DEFICIENT MICE.

10.1002/art.27624 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:51:46
Diese Studie untersuchte die Rolle des Ionenkanals TRPV4 bei der Gelenkgesundheit und mechanischen Signalübertragung in Knorpelzellen. Die Forschenden analysierten Kniegelenke von TRPV4-defizienten Mäusen mittels Histologie und Mikro-CT über verschiedene Altersgruppen (4-12 Monate) und untersuchten die Calcium-Signalgebung in Chondrozyten mittels Fluoreszenz-Bildgebung bei osmotischen Stimuli. Die Ergebnisse zeigten, dass TRPV4-defiziente Mäuse schwere arthrotische Veränderungen entwickelten - einschließlich Knorpelfibrilierung und Proteoglykanverlust - wobei diese Effekte alters- und geschlechtsabhängig (verstärkt bei Männchen) auftraten. Die Studie belegt, dass TRPV4-vermittelte Calcium-Signalwege entscheidend für die Erhaltung der Gelenkgesundheit sind, da ihr Fehlen zu progressiver Osteoarthrose und erhöhter

EXERCISE INCREASES INTERLEUKIN-10 LEVELS BOTH INTRAARTICULARLY AND PERI-SYNOVIALLY IN PATIENTS WITH KNEE OSTEOARTHRITIS: A RANDOMIZED CONTROLLED TRIAL.

10.1186/ar3064 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:51:40
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte die akuten biochemischen Veränderungen im Kniegelenk von 31 Frauen mit Kniearthrose nach einer einzelnen Trainingseinheit. Mittels Mikrodialyse-Kathetern wurden über drei Stunden sowohl intraartikulär als auch peri-synovial Entzündungs- und Knorpelmarker gemessen, nachdem die Teilnehmerinnen entweder ein Krafttraining (25 Sätze à 10 Wiederholungen bei 60% 1RM) absolvierten oder in der Kontrollgruppe nicht trainierten. Die Hauptergebnisse zeigten, dass körperliche Aktivität zu einem signifikanten Anstieg des anti-entzündlichen Zytokins Interleukin-10 in beiden Gelenkkompartimenten führte, während gleichzeitig der Knorpelmarker COMP intraartikulär abnahm. Diese Befunde deuten auf eine chondroprotektive, anti-entzündliche Reaktion durch Training hin und könnten die therapeutischen Effekte von Bewegung bei Kniearthrose erklären

CONTACT MODELS OF REPAIRED ARTICULAR SURFACES: INFLUENCE OF LOADING CONDITIONS AND THE SUPERFICIAL TANGENTIAL ZONE.

10.1007/s10237-010-0247-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:51:33
Diese Finite-Elemente-Studie untersuchte die Rolle der oberflächlichen Tangentialzone (STZ) bei normalen und reparierten Gelenkknorpelflächen unter verschiedenen Kontaktbedingungen, da bisherige Tissue-Engineering-Ansätze die normale STZ-Funktion nicht erfolgreich replizieren konnten. Die Forscher verwendeten komplexe biomechanische Modelle mit veränderlichen Kontaktflächen, nichtlinearer Kollagenmodellierung und physiologischen Belastungsbedingungen durch normalen Knorpel im Vergleich zu starren Oberflächen. Die Ergebnisse zeigten, dass eine normale STZ über dem Reparaturgewebe die axiale Kompression um 15% reduzierte, die von-Mises-Spannung um 21% senkte und den Fluiddruck um 13% erhöhte, wodurch die biomechanischen Eigenschaften wieder näher an normalen Knorpel heranreichten. Die Studie unterstreicht, dass hochwertige STZ-Eigenschaften entscheidend für das Überleben transplantierter Knorpelkonstrukte sind und emp

CULTURING FUNCTIONAL CARTILAGE TISSUE UNDER A NOVEL BIONIC MECHANICAL CONDITION.

10.1016/j.mehy.2010.08.011 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:51:25
Diese Studie zielte darauf ab, einen neuartigen Bioreaktor zu entwickeln, der die komplexe mechanische Umgebung des natürlichen Gelenkknorpels besser nachahmt als bisherige Systeme. Die Forscher konstruierten einen "Rolling-Compression Loading Bioreaktor", der multiple mechanische Stimulationen kombiniert, um die funktionellen Eigenschaften von natürlichem Gelenkknorpel zu simulieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Bioreaktoren, die nur ein oder zwei mechanische Kräfte anwenden, kann dieses neue System umfassende biomechanische Bedingungen bereitstellen. Die Autoren schlagen vor, dass dieser innovative Ansatz die In-vitro-Kultivierung von funktionellem Knorpelgewebe für das Tissue Engineering erheblich verbessern könnte.

THE EFFECTS OF ACUTE LOADING ON T1RHO AND T2 RELAXATION TIMES OF TIBIOFEMORAL ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.joca.2010.10.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:51:19
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen akuter mechanischer Belastung auf MRT-basierte T1ρ- und T2-Relaxationszeiten des Kniegelenkknorpels bei 20 Patienten mit Osteoarthritis und 10 gesunden Kontrollpersonen. Die Forscher führten MRT-Messungen sowohl unter unbelasteten Bedingungen als auch unter 50% Körpergewichtsbelastung durch und analysierten die Knorpelkompartimente mittels semi-automatischer Segmentierung. Die Ergebnisse zeigten, dass akute Belastung zu einer signifikanten Abnahme der T1ρ- und T2-Relaxationszeiten im medialen Kniekompartiment führte, während das laterale Kompartiment unverändert blieb. Besonders interessant war, dass Knorpelregionen mit kleinen fokalen Läsionen die größten belastungsinduzierten T1ρ-Veränderungen aufwiesen, was darauf hindeutet, dass diese Parameter als sensitive Biomarker für frühe Knorpelschäden dienen könnten.

DIFFERENCES IN PATELLAR CARTILAGE THICKNESS, TRANSVERSE RELAXATION TIME, AND DEFORMATIONAL BEHAVIOR: A COMPARISON OF YOUNG WOMEN WITH AND WITHOUT PATELLOFEMORAL PAIN.

10.1177/0363546510381363 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:51:13
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte, ob sich die Knorpeleigenschaften der Kniescheibe zwischen jungen Frauen mit patellofemoralen Schmerzen (PFP) und schmerzfreien Kontrollen unterscheiden. Mittels quantitativer Magnetresonanztomographie wurden bei 10 PFP-Patientinnen und 10 gematchten Kontrollen die Knorpeldicke und T2-Relaxationszeit vor und nach 50 tiefen Kniebeugen gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass Frauen mit PFP eine um etwa 14% reduzierte Baseline-Knorpeldicke aufwiesen und nach Belastung eine deutlich geringere Knorpelverformung (2,1% vs. 8,9% an der lateralen Patellafacette) im Vergleich zu den Kontrollen zeigten. Diese Befunde deuten darauf hin, dass eine reduzierte Knorpeldicke und verminderte Verformungsfähigkeit des Patellaknorpels mit dem Auftreten von patellofemoralen Schmerzen assoziiert

[LOCOREGIONAL DEFORMATION PATTERN OF THE PATELLAR CARTILAGE AFTER DIFFERENT LOADING TYPES - HIGH-RESOLUTION 3D-MRI VOLUMETRY AT 3 T IN-VIVO].

10.1055/s-0029-1245790 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:51:07
Diese Studie untersuchte die lokalen Verformungsmuster des Knorpels der Kniescheibe (Patella) nach verschiedenen Belastungsübungen, um Kontaktzonen zu identifizieren. Die Forschenden verwendeten hochauflösende 3D-MRT-Bildgebung bei 3 Tesla, um 7 gesunde Kniescheiben vor und nach standardisierten Belastungen (Knien, Hocken, Kniebeugen) sowie nach 90 Minuten Erholung zu untersuchen und voxelbasierte Dickendifferenzkarten zu erstellen. Die Ergebnisse zeigten charakteristische ovale Verformungsareale in den peripheren medialen und caudo-lateralen Bereichen der Patella, wobei die fokale Knorpelverformung 14% der lokalen Dickenreduktion entsprach und bei Kniebeugen am geringsten ausgeprägt war. Diese erstmalige in-vivo Darstellung von belastungsabhängigen Knorpelverformungen könnte zum Verständnis individueller Kniebelastungen beitragen und Bereiche identifizieren, in denen st

DETECTION OF MECHANICAL INJURY OF ARTICULAR CARTILAGE USING CONTRAST ENHANCED COMPUTED TOMOGRAPHY.

10.1016/j.joca.2010.12.012 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:51:00
Diese Studie untersuchte, ob mechanische Knorpelschäden mittels kontrastverstärkter Computertomographie (CECT) durch Messung der Kontrastmitteldiffusion detektiert werden können. An 36 osteochondralen Plugs aus Rinderpatellae wurden mechanische Verletzungen durch Stoßbelastung erzeugt und anschließend die Diffusion von Kontrastmitteln (Ioxaglat oder Natriumiodid) über 25 Stunden mittels Mikro-CT verfolgt. Die Ergebnisse zeigten, dass geschädigte Knorpelproben bereits nach einer Stunde eine signifikant höhere Kontrastmittelpenetration aufwiesen, wobei der Diffusionsflux von Ioxaglat durch die Gelenkoberfläche besonders sensitiv war und Verletzungen bereits nach 30-60 Minuten detektieren konnte. Die Autoren schlussfolgern, dass CECT prinzipiell zur Diagnose akuter Knorpelschäden geeignet ist, jedoch weitere systematische Studien für die klinische Anwendbarkeit erforderlich sind

DESIGN AND VALIDATION OF A BI-AXIAL LOADING BIOREACTOR FOR MECHANICAL STIMULATION OF ENGINEERED CARTILAGE.

10.1016/j.medengphy.2011.01.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:50:54
Diese Studie hatte zum Ziel, einen computergesteuerten Bioreaktor zu entwickeln und zu validieren, der zweiachsige mechanische Belastungen auf dreidimensionale Knorpel-Gewebekonstrukte ausüben kann. Der Bioreaktor wurde durch Überprüfung der räumlichen und zeitlichen Genauigkeit der Plattenbewegungen validiert, wobei sowohl axiale Kompression als auch Scherkräfte einzeln oder gleichzeitig bei verschiedenen Dehnungs- und Frequenzmustern angewendet werden können. Die Validierungstests zeigten eine zuverlässige und reproduzierbare Kraftübertragung auf die Proben mit homogener Verformung. Das System ermöglicht die kontrollierte Kultivierung von Chondrozyten in Agarose-Hydrogelen unter physiologischen Belastungsbedingungen und soll zur quantitativen Charakterisierung der biosynthetischen Zellaktivität unter verschiedenen mehrdimensionalen Belastungsregimen eingesetzt werden.

HEMIARTHROPLASTY OF HIP JOINT: AN EXPERIMENTAL VALIDATION USING PORCINE ACETABULUM.

10.1016/j.jbiomech.2011.02.140 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:50:48
Diese Studie zielte darauf ab, eine Finite-Elemente (FE) Methodik zur Modellierung von Hemiarthroplastien des Hüftgelenks experimentell zu validieren. Die Forscher bestimmten zunächst die Materialeigenschaften von Schweineknorpel aus dem Acetabulum und erstellten anschließend spezimen-spezifische 3D-FE-Modelle mittels μCT-Bildgebung, welche unter 400N Belastung mit einem 34mm CoCr-Femurkopf getestet wurden. Die Ergebnisse zeigten sehr hohe Spitzenkontaktspannungen (maximal 14,09 MPa) und eine gute Übereinstimmung zwischen experimentellen und FE-vorhergesagten Werten mit maximalen Abweichungen von 12,42% für Kontaktspannungen und 20,69% für Kontaktflächen. Die validierte Methodik kann als Grundlage für zukünftige biomechanische Studien von Hüftgelenkersätzen dienen, wobei die FE-Modelle zeigten, dass unmittelbar nach der

IN VIVO MEASURES OF CARTILAGE DEFORMATION: PATTERNS IN HEALTHY AND OSTEOARTHRITIC FEMALE KNEES USING 3T MR IMAGING.

10.1007/s00330-011-2057-y · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:50:41
Diese Studie untersuchte die Knorpelverformung im Kniegelenk bei gesunden und arthrotischen Knien mittels 3-Tesla-MRT-Bildgebung unter Belastungsbedingungen. Bei 30 Frauen wurde die Knorpeldicke im femorotibialen Gelenkspalt sowohl unbelastet als auch unter 50% Körpergewichtbelastung bei 20° Knieflexion gemessen. Die Ergebnisse zeigten signifikante Knorpelverdünnung unter Belastung in der medialen Tibia (-2,7%), dem belastungstragenden medialen Femur (-4,1%) und der lateralen Tibia (-1,8%), wobei arthrotische Knorpel tendenziell stärkere Verformungen aufwiesen als gesunde. Diese Befunde deuten darauf hin, dass Arthrose die mechanischen Eigenschaften des Knorpels verändert und der Knorpelverlust bei Arthrose mechanisch bedingt ist.

DEFORMATIONAL BEHAVIOUR OF KNEE CARTILAGE AND CHANGES IN SERUM CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN (COMP) AFTER RUNNING AND DROP LANDING.

10.1016/j.joca.2011.04.012 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:50:36
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen unterschiedlicher Belastungsformen auf die Knieknorpeldeformation und die Serum-COMP-Konzentration als Biomarker für Knorpelstoffwechsel. 14 gesunde Erwachsene absolvierten drei 30-minütige Interventionen (Laufen, Drop Landings aus 73 cm Höhe, Ruhen), wobei Knorpelvolumen und -dicke mittels MRT sowie COMP-Spiegel im Serum zu verschiedenen Zeitpunkten gemessen wurden. Sowohl Laufen als auch Drop Landings führten zu einem sofortigen Anstieg der COMP-Konzentration um etwa 30%, während die Knorpeldeformation nach dem Laufen ausgeprägter war als nach Drop Landings, insbesondere in der lateralen Tibia. Interessant war, dass eine signifikante Korrelation zwischen COMP-Veränderungen und Knorpelvolumen nur nach Drop Landings, nicht aber nach dem Laufen beobachtet wurde, was auf unterschiedliche mechanische und biochemische Anpassungsmechanismen hindeutet.

SPECTRUM OF INTRA-ARTICULAR FINDINGS OF THE ACUTE AND SUBACUTE PAINFUL HIP WITH MULTIPLE EPIPHYSEAL DYSPLASIA/SPONDYLOEPIPHYSEAL DYSPLASIA.

10.1097/BPB.0b013e3283484bfb · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:50:30
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte die Ursachen für akute Verschlechterungen der Hüftsymptomatik bei Patienten mit multipler epiphysärer Dysplasie oder spondyloepiphysärer Dysplasie. Sieben Patienten (10 Hüften) mit verstärkten Schmerzen und mechanischen Symptomen wurden mittels Arthrotomie oder Arthroskopie untersucht. Die intraartikulären Befunde umfassten freie Gelenkkörper, Chondromalazie und Labrumläsionen, wobei bei den drei Patienten mit plötzlicher Schmerzverstärkung chondrale Avulsionsfrakturen nachgewiesen wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass bei Patienten mit epiphysären Dysplasien bedeutsame intraartikuläre Pathologien auftreten können, die eine operative Abklärung rechtfertigen.

COUPLING PLOWING OF CARTILAGE EXPLANTS WITH GENE EXPRESSION IN MODELS FOR SYNOVIAL JOINTS.

10.1016/j.jbiomech.2011.06.021 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:50:24
Diese Studie zielte darauf ab, die mechanobiologischen Effekte des "Plowing" (Pflügen) - einer komplexen Belastungsform mit gleichzeitiger Kompression und Tangentialverschiebung - auf Gelenkknorpel zu untersuchen. Die Forscher entwickelten ein Roll-/Pflug-Testsystem und setzten bovine Knorpelstreifen 2 Stunden lang verschiedenen Normalkräften (50 N bzw. 100 N) bei einer Gleitgeschwindigkeit von 10 mm/s aus, wobei sie anschließend die Genexpression mittels quantitativer Real-Time-PCR analysierten. Die Ergebnisse zeigten kraftabhängige Veränderungen der Genexpression: TIMP-1 war nach beiden Belastungen hochreguliert (2,5-fach bei 50 N, 2-fach bei 100 N), während Kollagen Typ I nur nach der stärkeren 100 N-Belastung signifikant anstieg (6,6-fach), was auf eine mögliche Knorpelschädigung hindeutet. Die Studie belegt,

EFFECTS OF IN VIVO EXERCISE ON ANKLE CARTILAGE DEFORMATION AND RECOVERY IN HEALTHY VOLUNTEERS: AN EXPERIMENTAL STUDY.

10.1016/j.joca.2011.06.009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:50:15
Diese Studie untersuchte die dreidimensionalen Volumenveränderungen des Sprunggelenkknorpels nach körperlicher Belastung und während der Erholung bei 12 gesunden Probanden. Mittels 3D-MRI wurden die Knorpelvolumina von Talus und Tibia vor und nach 30 bilateralen Kniebeugen zu fünf Zeitpunkten gemessen, wobei die Post-Scans unmittelbar nach der Übung und in 15-Minuten-Intervallen erfolgten. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Volumenreduktion des Talusknorpels um bis zu 10,41% direkt nach Belastung mit vollständiger Erholung innerhalb von 30 Minuten, während der Tibiaknorpel keine signifikanten Veränderungen aufwies. Die Studie deutet darauf hin, dass der Talusknorpel eine entscheidende Rolle bei der intraartikulären Stoßdämpfung spielt und die Gesamtkontaktfläche des Knorpels möglicherweise mit der Aufrechterhaltung der

THE EFFECT OF CONTACT STRESS ON CARTILAGE FRICTION, DEFORMATION AND WEAR.

10.1177/2041303310392626 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:50:09
Diese Studie untersuchte den Einfluss verschiedener biomechanischer Parameter auf Reibung, Verformung und Verschleiß von Gelenkknorpel bei Hemiarthroplastik, bei der ein Metallkopf gegen natürlichen Knorpel artikuliert. Die Forscher verwendeten bovine Knorpelproben, die unter kontrollierten Bedingungen gegen Metallplatten bewegt wurden, um verschiedene Kontaktspannungen (0,5-16 MPa), Kontaktflächen, Gleitgeschwindigkeiten und Belastungszeiten zu testen. Die Ergebnisse zeigten, dass der Reibungskoeffizient bei Kontaktspannungen ≤4 MPa unter 0,35 blieb, während bei Spannungen >8 MPa schwere Knorpelschäden und signifikant erhöhte Reibung auftraten. Der lineare Knorpelverschleiß nahm mit steigender Kontaktspannung, Gleitstrecke und -geschwindigkeit zu, was wichtige Erkenntnisse für die Optimierung von Hemiarthroplastik-Verfahren

A COMPARISON OF HEALTHY HUMAN AND SWINE ARTICULAR CARTILAGE DYNAMIC INDENTATION MECHANICS.

10.1007/s10237-011-0338-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:50:00
Diese Studie untersuchte, ob Schweineknorpel als mechanisches Vergleichsmodell für gesunden menschlichen Gelenkknorpel bei der Entwicklung von Knorpelersatzmaterialien geeignet ist. Die Forscher verwendeten zwei zerstörungsfreie Indentationstests (schnelle Stoßbelastung und langsame sinusförmige Verformung) im Millimeterbereich, um die viskoelastischen Eigenschaften beider Knorpelarten zu vergleichen. Die Ergebnisse zeigten, dass sich der dynamische Modul (Steifigkeit) zwischen menschlichem und Schweine-Gelenkknorpel nicht unterschied, jedoch wies der menschliche Knorpel je nach Testmodus 35% niedrigere bzw. 12% höhere Verlustwinkel auf. Trotz dieser Unterschiede im Energiehandling, die wahrscheinlich auf Alters- und Speziesunterschiede zurückzuführen sind, eignet sich Schweineknorpel grundsätzlich als Vergleichsstandard für die mechanische Bewertung von Knorpelersatzm

BIOREACTOR CULTIVATION AND REMODELLING SIMULATION FOR CARTILAGE REPLACEMENT MATERIAL.

10.1016/j.medengphy.2011.06.018 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:49:54
Diese Studie zielte darauf ab, die Beziehung zwischen mechanischer Stimulation und Zellaktivität bei der Entwicklung von Knorpelersatzmaterial zu untersuchen. Die Forscher entwickelten ein Bioreaktorsystem mit Kraftmesszellen und Lichtschranken zur präzisen Messung der aufgebrachten Kräfte und Belastungszyklen, parallel dazu wurde ein numerisches Finite-Elemente-Modell erstellt. Das System ermöglicht erstmals eine quantitative Erfassung der Kollagen-Typ-II-Produktion in Abhängigkeit von der mechanischen Belastungshistorie. Die Kombination aus experimenteller Bioreaktor-Kultivierung und numerischer Simulation schafft die Grundlage für ein universelles Modell zur Vorhersage der Materialentwicklung unter verschiedenen Deformationsbedingungen.

MENISCUS REPAIR AND TRANSPLANTATION: A COMPREHENSIVE UPDATE.

10.2519/jospt.2012.3588 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:49:49
Diese umfassende Übersichtsarbeit analysiert die aktuellen Behandlungsstrategien für Meniskusreparatur und -transplantation zur Erhaltung der Gelenkfunktion, insbesondere bei jüngeren, sportlich aktiven Patienten unter 50 Jahren. Die Autoren bewerten sowohl die chirurgischen Verfahren für verschiedene Risstypen (von peripheren Längsrissen bis zu komplexen multiplanaren Rissen im avaskulären Bereich) als auch die postoperativen Rehabilitationsprotokolle. Die Studien zeigen ermutigende Ergebnisse für beide Verfahren, wobei die Meniskustransplantation bei irreparablen Schäden als Alternative die Gelenkfunktion teilweise wiederherstellen und knorpelschützende Effekte bieten kann. Periphere Meniskusreparaturen heilen schneller als komplexe multiplanare Risse, wobei die Rehabilitation individuell an Risstyp, -lokalisation und begleitende Knorpelschäden angepasst werden muss.

IMPROVED MESENCHYMAL STEM CELLS ATTACHMENT AND IN VITRO CARTILAGE TISSUE FORMATION ON CHITOSAN-MODIFIED POLY(L-LACTIDE-CO-EPSILON-CAPROLACTONE) SCAFFOLD.

10.1089/ten.TEA.2011.0315 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:49:42
Diese Studie zielte darauf ab, die Eignung von Chitosan-modifizierten Poly(L-Lactid-co-ε-Caprolacton) (PLCL) Scaffolds für das Knorpel-Tissue Engineering zu untersuchen. Die Forscher verglichen die Anheftung, Proliferation und Knorpelbildung von humanen mesenchymalen Stammzellen auf Chitosan-modifizierten versus unmodifizierten PLCL-Scaffolds mittels PCR-Analyse, histologischen Färbungen und biomechanischen Tests. Die Chitosan-Oberflächenmodifikation führte zu einer verbesserten und gleichmäßigeren Zellverteilung, beschleunigter Zellaggregation und verstärkter Knorpelmatrix-Formation. Das resultierende Knorpelgewebe auf den Chitosan-modifizierten Scaffolds wies einen doppelt so hohen Elastizitätsmodul auf wie das auf unmodifizierten Scaffolds, was die mechanischen Eigenschaften des gebildeten Gewebes erheblich verbesserte.

STRESS DISTRIBUTIONS AND MATERIAL PROPERTIES DETERMINED IN ARTICULAR CARTILAGE FROM MRI-BASED FINITE STRAINS.

10.1016/j.jbiomech.2011.08.005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:49:35
Diese Studie zielte darauf ab, Spannungsverteilungen und Materialeigenschaften in Gelenkknorpel mittels MRT-basierter Dehnungsmessungen nicht-invasiv zu bestimmen. Die Forschenden verwendeten Displacement-encoded MRI zur Messung zweidimensionaler finiter Dehnungen in juveninen Schweinegelenken und kombinierten diese mit drei verschiedenen konstitutiven Materialmodellen (linear Hookesches, sowie nichtlineare Neo-Hooke und Mooney-Rivlin Modelle) zur Berechnung von Spannungen und Materialeigenschaften. Die Ergebnisse zeigten, dass alle Modelle konsistente Spannungsmuster lieferten, wobei das Neo-Hooke-Modell die beste Übereinstimmung mit Finite-Elemente-Simulationen aufwies und sich als am geeignetsten für die Charakterisierung komplexer, räumlich abhängiger Spannungen erwies. Die Studie demonstriert erfolgreich die Machbarkeit einer neuen, rechnerisch effizienten Methode zur nicht-invasiven Bewertung des mechanischen Verhaltens von biologischen Gew

IN VIVO TIBIOFEMORAL CARTILAGE-TO-CARTILAGE CONTACT AREA OF FEMALES WITH MEDIAL OSTEOARTHRITIS UNDER ACUTE LOADING USING MRI.

10.1002/jmri.22796 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:49:25
Diese Studie untersuchte mittels MRT die tibiofemorale Knorpel-Kontaktfläche bei Frauen mit medialer Kniearthrose unter akuter Belastung im Vergleich zu gesunden Kontrollen. Die Forscher verwendeten 3D-MRT-Bildgebung (3D-SPGR und T2-gewichtete Sequenzen) bei 10 Patientinnen mit medialer Arthrose (KL3) und 11 gesunden Probandinnen unter unbelasteten und belasteten Bedingungen, wobei die Kontaktflächen durch bildbasierte 3D-Modelle gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Kontaktflächen in beiden Kompartimenten unter Belastung signifikant vergrößerten, wobei Frauen mit medialer Arthrose sowohl unter Belastung als auch ohne Belastung signifikant größere mediale Kontaktflächen aufwiesen als gesunde Kontrollen. Diese Befunde liefern wichtige quantitative Referenzdaten für die biomechanische Analyse von Knorpelkontakt und Kontaktspannungen bei arthrotischen im

POROELASTICITY OF CARTILAGE AT THE NANOSCALE.

10.1016/j.bpj.2011.09.011 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:49:19
Diese Studie untersuchte die poroelastischen Eigenschaften von Gelenkknorpel auf Nanometer-Ebene, um die biomechanischen Mechanismen bei makromolekularen Deformationen zu verstehen. Die Forscher verwendeten Rasterkraftmikroskopie mit oszillierender Belastung in Kombination mit Finite-Elemente-Modellierung, um die frequenzabhängigen mechanischen Eigenschaften der oberflächlichen Zone von jungem Rinderknorpel bei Deformationsamplituden von ~15 nm zu quantifizieren. Die experimentell gemessenen dynamischen Modulwerte und Phasenwinkel stimmten über einen Frequenzbereich von drei Größenordnungen gut mit einem fibrillen-verstärkten poroelastischen Modell überein, wobei die Poroelastizität als dominanter Mechanismus für das frequenzabhängige mechanische Verhalten identifiziert wurde. Diese Ergebnisse ermöglichen zukünftige Untersuchungen zur nanoskaligen Progression von Matrixpathologien bei Knorpelerkrankungen.

EFFECTS OF WNT3A AND MECHANICAL LOAD ON CARTILAGE CHONDROCYTE HOMEOSTASIS.

10.1186/ar3536 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:49:11
Diese Studie untersuchte das Zusammenspiel zwischen mechanischer Belastung und WNT-Signaling bei der Regulation der Chondrozyten-Homöostase im Gelenkknorpel. Die Forscher behandelten Chondrozyten mit WNT3A vor und unterzogen sie anschließend zyklischen Zugkräften (7,5%, 1 Hz), wobei sie die β-Catenin-Signalübertragung sowie die Expression von Knorpelmatrix- und katabolen Genen analysierten. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung allein die Expression knorpelspezifischer Gene (COL2A1, ACAN, SOX9) förderte, während die Kombination aus WNT3A und mechanischer Belastung diese positiven Effekte unterdrückte und gleichzeitig die Expression katabaler Enzyme (MMP3, ADAMTS-4/5) verstärkte. Diese Befunde deuten darauf hin, dass die gleichzeitige Aktivierung von WNT-Signaling und mechanischer Belastung zu einer Störung der Knorpelhomöostase

ASSOCIATION OF MR RELAXATION AND CARTILAGE DEFORMATION IN KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.1002/jor.22031 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:49:03
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen MR-Relaxationszeiten und der biomechanischen Antwort des Knorpels auf physiologische Belastung bei gesunden Personen und Patienten mit Kniearthrose. Die Forscher verwendeten einen 3-Tesla-MRT-Scanner mit einer speziellen Belastungsvorrichtung, um 20 Frauen mit Arthrose und 10 gesunde Kontrollpersonen bei 20° Kniebeugung mit und ohne Kompressionsbelastung (50% des Körpergewichts) zu untersuchen. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Arthrose-Patienten signifikant größere Kontaktflächen im medialen Kompartiment sowie höhere T1ρ- und T2-Relaxationszeiten aufwiesen, wobei die oberflächlichen Knorpelschichten stärkere Veränderungen zeigten als die tieferen Schichten. Die Studie belegt einen deutlichen Zusammenhang zwischen der mechanischen Knorpelantwort auf Belastung und den MR-Relaxationszeiten, was wichtige Erkenntnisse für die nicht-invas

BIOMECHANICAL FACTORS IN OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.berh.2011.11.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:48:57
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Rolle biomechanischer Faktoren bei der Entstehung und dem Fortschreiten der Osteoarthritis in synovialen Gelenken. Die Autoren analysieren verschiedene mechanische Belastungsfaktoren wie Adipositas, Gelenkfehlstellungen und Trauma als Risikofaktoren sowie protektive Maßnahmen wie körperliche Aktivität und Gewichtsreduktion. Die Studie zeigt, dass veränderte Gelenkbelastungen kritische Risikofaktoren für Gelenkdegeneration darstellen, während moderate Bewegung und Gewichtsverlust beneficial wirken. Die Erkenntnisse zur Mechanotransduktion in Chondrozyten über Ionenkanäle und Integrin-vermittelte Signalwege können zur Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze für die Osteoarthritis-Behandlung beitragen.

EFFECTS OF UNLOADING ON KNEE ARTICULAR CARTILAGE T1RHO AND T2 MAGNETIC RESONANCE IMAGING RELAXATION TIMES: A CASE SERIES.

10.2519/jospt.2012.3975 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:48:51
Diese Fallserie untersuchte die Auswirkungen von Entlastung und Wiederbelastung auf die Knorpelzusammensetzung im menschlichen Kniegelenk mittels quantitativer MRT-Bildgebung. Zehn Patienten, die aufgrund von Verletzungen der unteren Extremität 6-8 Wochen nicht belasten durften, erhielten T1ρ- und T2-Relaxometrie-Untersuchungen zu drei Zeitpunkten: vor der Operation, nach der Entlastungsphase und nach 4 Wochen Vollbelastung. Die Ergebnisse zeigten Anstiege der T1ρ-Relaxationszeiten um 5-10% in allen Knorpelkompartimenten nach Entlastung, wobei die lastragenden Bereiche mit bis zu 12% die stärksten Veränderungen aufwiesen. Nach 4 Wochen Vollbelastung kehrten nahezu alle Werte auf Ausgangsniveau zurück, was die Reversibilität belastungsabhängiger Knorpelveränderungen beim Menschen demonstriert.

NOCTURNAL CHANGES IN KNEE CARTILAGE THICKNESS IN YOUNG HEALTHY ADULTS.

10.1159/000333456 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:48:45
Diese Studie untersuchte nächtliche Veränderungen der Knieknorpeldicke und ob sich die belastungsbedingte Verformung zwischen Morgen und Abend unterscheidet. Mittels MRT wurde die Knorpeldicke bei 17 gesunden jungen Erwachsenen vor und nach Belastungsübungen sowohl abends als auch morgens nach einer entlasteten Nacht gemessen. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante nächtliche Zunahme der Knorpeldicke um 2,4% in der Patella, 8,4% im medialen Tibia und 6,2% im lateralen Tibia. Obwohl die morgendliche Knorpelverformung nach Belastung tendenziell größer war als die abendliche, erreichte dieser Unterschied keine statistische Signifikanz.

TRANSIENT AND MICROSCALE DEFORMATIONS AND STRAINS MEASURED UNDER EXOGENOUS LOADING BY NONINVASIVE MAGNETIC RESONANCE.

10.1371/journal.pone.0033463 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:48:39
Diese Studie zielte darauf ab, eine verbesserte nicht-invasive MRT-Methode zur hochauflösenden Messung von Gewebeverformungen unter mechanischer Belastung zu entwickeln. Die Forschenden synchronisierten externe mechanische Belastung mit schneller verschiebungskodierter MRT und testeten die Methode an Silikongelproben sowie an einem menschlichen Kniegelenk. Die Ergebnisse zeigten eine beeindruckende räumliche Auflösung von 100 μm und zeitliche Auflösung von 2,25 ms, mit einer Messgenauigkeit von 11 μm für Verschiebungen und 0,1% für Dehnungen, was nahezu Zellgröße erreicht. Diese fünffache Verbesserung der Bildgebungsgeschwindigkeit gegenüber bisherigen Technologien ermöglicht erstmals die dynamische mechanische Bildgebung von lasttragenden Geweben in vivo.

TRANSPORT PHENOMENA IN ARTICULAR CARTILAGE CRYOPRESERVATION AS PREDICTED BY THE MODIFIED TRIPHASIC MODEL AND THE EFFECT OF NATURAL INHOMOGENEITIES.

10.1016/j.bpj.2011.12.058 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:48:33
Diese Studie untersuchte die Transportprozesse während der Kryokonservierung von Gelenkknorpel, um die räumliche und zeitliche Verteilung von Kryoprotektiva (CPA) vorherzusagen. Die Forscher verwendeten ein biomechanisches Triphasic-Modell und integrierten natürliche Inhomogenitäten der Wasser- und Ladungsdichte mittels Magnetresonanztomographie als Anfangsbedingungen. Die Simulationsergebnisse zeigten, dass während der CPA-Beladung signifikante mechanische Belastungen in allen Knorpelschichten auftreten und eine ausgeprägte Knorpeldehydration stattfindet. Besonders in den mittleren und tiefen Knorpelzonen erfahren die Chondrozyten durch die osmotische Reaktion eine erhebliche Volumenreduktion, was wichtige Implikationen für das Zellüberleben während der Kryokonservierung hat.

DOES PRIOR SUSTAINED COMPRESSION MAKE CARTILAGE-ON-BONE MORE VULNERABLE TO TRAUMA?

10.1016/j.clinbiomech.2012.03.007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:48:27
Diese Studie untersuchte, ob vorherige anhaltende Kompression Knorpel-Knochen-Strukturen anfälliger für traumatische Schäden macht. Die Forscher belasteten bovine Patellae zunächst über unterschiedlich lange Zeiträume mit konstantem Druck (4 MPa) und führten anschließend einen standardisierten Stoßimpakt mit einem Pendelindenter durch. Mit zunehmender Vorbelastung stiegen die Stoßkräfte an, während sich die Kontaktzeit verkürzte, was auf eine erhöhte Steifigkeit des Gewebes hinweist. Gleichzeitig nahm das Ausmaß struktureller Schäden deutlich zu – Risse drangen tiefer in den Gelenkknorpel ein, erreichten die kalzifizierte Knorpelschicht und verursachten Delaminationen sowie Sekundärschäden an den Gefäßkanälen im subchondralen Knochen.

THE IMPACT OF FORCED JOINT EXERCISE ON LUBRICIN BIOSYNTHESIS FROM ARTICULAR CARTILAGE FOLLOWING ACL TRANSECTION AND INTRA-ARTICULAR LUBRICIN'S EFFECT IN EXERCISED JOINTS FOLLOWING ACL TRANSECTION.

10.1016/j.joca.2012.04.021 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:48:21
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von forciertem Gelenktraining auf die Lubricin-Biosynthese nach Kreuzbandverletzung und testete die chondroprotektive Wirkung einer intraartikulären Lubricin-Injektion. An Ratten mit durchtrenntem vorderen Kreuzband wurde ein 5-wöchiges Trainingsprogramm (Rotationszylinder, 6 RPM, 30 Min täglich) durchgeführt, wobei histologische Analysen, OARSI-Scores und Biomarker zur Bewertung der Knorpelschädigung verwendet wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass forciertes Training nach Kreuzbandverletzung die Lubricin-Expression signifikant reduzierte, die Knorpeldegeneration verstärkte und die Chondrozyten-Viabilität in der Oberflächenschicht beeinträchtigte. Eine einmalige intraartikuläre Lubricin-Behandlung konnte diese trainingsbedingten Knorpelschäden deutlich reduzieren und die Chondrozyten-Viabilität

CHONDROCYTE DEFORMATIONS AS A FUNCTION OF TIBIOFEMORAL JOINT LOADING PREDICTED BY A GENERALIZED HIGH-THROUGHPUT PIPELINE OF MULTI-SCALE SIMULATIONS.

10.1371/journal.pone.0037538 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:48:14
Diese Studie entwickelte eine mehrskalige Analysepipeline, um zu untersuchen, wie Gelenkbelastungen im Kniegelenk zu Verformungen von Chondrozyten im Knorpel führen. Die Methode koppelt makroskalige Finite-Elemente-Modelle des Tibiofemoralgelenks mit mikroskaligen Zellmodellen, wobei die Ergebnisse der Gelenkebene als Randbedingungen für die Zellebene verwendet werden. Die Ergebnisse zeigten, dass Chondrozyten verstärkte Verformungen im Vergleich zur Makroebene erfahren, wobei einzelne Zellen stärkere Deformationen aufwiesen als Zellen in anatomisch realistischeren Mehrzellenmodellen. Diese skalierbare und generalisierbare Methode ermöglicht es, die Lastverteilung vom Gelenk bis hin zu einzelnen Zellen zu verfolgen und könnte für weitere multiskalige biomechanische Fragestellungen angewendet werden.

THE ACUTE EFFECT OF RUNNING ON KNEE ARTICULAR CARTILAGE AND MENISCUS MAGNETIC RESONANCE RELAXATION TIMES IN YOUNG HEALTHY ADULTS.

10.1177/0363546512449816 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:48:08
Diese Studie untersuchte die akuten Auswirkungen von Laufen auf die MRT-Relaxationszeiten von Kniegelenkknorpel und Meniskus bei gesunden jungen Erwachsenen. Zwanzig Probanden im Alter von 22-35 Jahren erhielten 3T-MRT-Untersuchungen mit quantitativen T1ρ- und T2-Mapping-Techniken vor und unmittelbar nach 30-minütigem Laufen. Die Ergebnisse zeigten signifikante Reduktionen der T1ρ- und T2-Relaxationszeiten in fast allen Knorpelregionen nach dem Laufen, wobei das mediale tibiofemorale (T1ρ: -9,4%, T2: -5,4%) und patellofemorale Kompartiment (T1ρ: -12,5%, T2: -5,7%) die stärksten Veränderungen aufwiesen. Diese verkürzten Relaxationszeiten deuten auf Veränderungen im Wassergehalt und der Kollagenfaserorientierung des Gelenkknorpels hin und zeigen,

SERUM CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN ACCUMULATION DECREASES SIGNIFICANTLY AFTER 12 WEEKS OF RUNNING BUT NOT SWIMMING AND CYCLING TRAINING - A RANDOMISED CONTROLLED TRIAL.

10.1016/j.knee.2012.06.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:48:00
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte, ob verschiedene Trainingsformen die funktionelle Anpassung des Gelenkknorpels beeinflussen können. 44 gesunde Männer wurden in vier Gruppen eingeteilt (Laufen, Radfahren, Schwimmen, Kontrollgruppe) und absolvierten ein 12-wöchiges Trainingsprogramm, wobei vor und nach der Intervention die Serum-COMP-Spiegel (Cartilage Oligomeric Matrix Protein) als Marker für Knorpelbelastung gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass nur in der Laufgruppe die COMP-Erhöhung nach einem standardisierten 30-minütigen Gehtest signifikant abnahm, während alle anderen Gruppen weiterhin erhöhte COMP-Werte aufwiesen. Die Autoren schließen daraus, dass gewichtstragendes, hochbelastendes Training wie Laufen zu einer funktionellen Anpassung des Gelenkknorpels führt, die dessen Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastung verbessert.

THE ROLE OF THE SUPERFICIAL REGION IN DETERMINING THE DYNAMIC PROPERTIES OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.joca.2012.08.005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:47:51
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte die Rolle der oberflächlichen Knorpelschicht für die dynamischen Eigenschaften von Gelenkknorpel mittels mechanischer Tests an porcinen osteochondralen Proben unter statischer und dynamischer Belastung. Die mechanischen Eigenschaften wurden sowohl an intakten Proben als auch nach Entfernung der Oberflächenschicht gemessen, wobei die experimentellen Daten mit einem biphasischen Modell analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass die Entfernung der oberflächlichen Region zu einer signifikanten Reduktion des dynamischen Moduls führte, obwohl diese Schicht selbst weniger steif ist als das darunter liegende Gewebe. Die Autoren schlussfolgern, dass die oberflächliche Knorpelschicht als Barriere mit geringer Permeabilität fungiert und essentiell für die Aufrechterhaltung der Flüssigkeitsunterstützung während transienter Belastungen ist, was die klinische Bedeutung einer intakten Knorpeloberfläche unterstreicht.

QUANTITATIVE IMAGING OF YOUNG'S MODULUS OF SOFT TISSUES FROM ULTRASOUND WATER JET INDENTATION: A FINITE ELEMENT STUDY.

10.1155/2012/979847 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:47:44
Diese Studie zielte darauf ab, eine quantitative Bildgebungsmethode zur Bestimmung des Elastizitätsmoduls von Weichgeweben mittels berührungsloser Ultraschall-Wasserstrahl-Indentation zu entwickeln. Die Forschenden erstellten ein 3D-Finite-Elemente-Modell der Wasserstrahl-Indentation unter Berücksichtigung großer Verformungseffekte und leiteten eine verbesserte Hayes-Gleichung ab, die einen neuen Skalierungsfaktor einführt. Die Hauptergebnisse zeigen, dass mit diesem erweiterten Modell der Elastizitätsmodul von Weichgeweben quantitativ bestimmt und bildlich dargestellt werden kann, wobei der Fehler nicht mehr als 2% beträgt. Diese Methode könnte besonders für die Früherkennung von Knorpeldegeneration klinisch relevant sein.

MECHANICAL STRESS AND ATP SYNTHESIS ARE COUPLED BY MITOCHONDRIAL OXIDANTS IN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1002/jor.22223 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:47:38
Diese Studie untersuchte die Rolle von mitochondrialen reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) bei der ATP-Synthese in mechanisch belasteten Gelenkknorpel. Die Forschenden belasteten bovine Knorpel-Explantate dynamisch (0,5 Hz, 0,25 MPa, 1 Stunde) und analysierten die ROS-Produktion mittels Dihydroethidium-Bildgebung sowie die ATP-Synthese durch Luciferase-basierte Assays. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung die mitochondriale ROS-Produktion stimuliert, welche wiederum für die ATP-Synthese erforderlich ist – dieser Mechanismus wurde durch Elektronentransport-Inhibitoren und mitochondriale ROS-Fänger bestätigt. Die Studie belegt somit eine wichtige Koppelung zwischen mechanischer Belastung und Energiestoffwechsel über mitochondriale ROS, was neue Einblicke in die metabolische Anpassung des Knorpels und potenzielle Mechanismen der Arthrose-Pathogenese liefert

DEPTH-DEPENDENT ANISOTROPY OF THE MICROMECHANICAL PROPERTIES OF THE EXTRACELLULAR AND PERICELLULAR MATRICES OF ARTICULAR CARTILAGE EVALUATED VIA ATOMIC FORCE MICROSCOPY.

10.1016/j.jbiomech.2012.09.003 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:47:32
Diese Studie untersuchte die tiefenabhängige Anisotropie der mikromechanischen Eigenschaften von extrazellulärer Matrix (ECM) und perizellulärer Matrix (PCM) in Gelenkknorpel. Die Forscher verwendeten Atomkraftmikroskopie (AFM) zur Steifigkeitsmessung an kryosezionierten Schweineknorpelproben, die parallel und senkrecht zur Split-Line-Richtung sowie normal zur Gelenkoberfläche orientiert waren. Die Ergebnisse zeigten eine deutliche Anisotropie der ECM-Elastizitätsmoduli in den oberflächlichen und tiefen Zonen, während die mittlere Zone nur subtile Anisotropie aufwies; die PCM zeigte zonale Uniformität mit der Tiefe, aber richtungsabhängige Eigenschaften über alle Zonen hinweg. Diese Befunde liefern neue Erkenntnisse über mechanische Inhomogenität und Anisotropie auf Mikroebene im Gelenkknorpel.

CHONDROCYTE DEFORMATION UNDER EXTREME TISSUE STRAIN IN TWO REGIONS OF THE RABBIT KNEE JOINT.

10.1016/j.jbiomech.2012.09.021 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:47:27
Diese Studie untersuchte die Verformung von Chondrozyten unter verschiedenen mechanischen Belastungen (0-80% nominale Dehnung) in zwei Regionen des Kaninchenkniegelenks (Femurkondylen und Patella). Mittels in situ-Messungen analysierten die Forschenden lokale Matrixdehnungen und zelluläre Kompressionsdehnungen unter physiologischen bis extremen Gewebelasten. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Chondrozyten durch ihre extrazelluläre Matrix vor schädlichen Dehnungen geschützt werden - besonders bei hohen Gewebelasten waren die zellulären Dehnungen deutlich geringer als die auf das Gewebe angewandten Dehnungen. Zusätzlich wiesen Chondrozyten aus verschiedenen Knieregionen unterschiedliche Verformungseigenschaften auf, was die Bedeutung der lokalen Gewebestruktur für die zelluläre Mechanobiologie unterstreicht.

HOW THE STRUCTURAL INTEGRITY OF THE MATRIX CAN INFLUENCE THE MICROSTRUCTURAL RESPONSE OF ARTICULAR CARTILAGE TO COMPRESSION.

10.3109/03008207.2012.746321 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:47:19
Diese Studie untersuchte, wie die strukturelle Integrität von gesundem, oberflächlich geschädigtem und degeneriertem Gelenkknorpel die biomechanische Antwort auf Kompression beeinflusst. Die Forscher verwendeten einen speziellen Indenter mit zentraler Pore zur Druckbelastung von sechs Knorpelgruppen (n=30) und analysierten die mikrostrukturellen Veränderungen mittels Differentialinterferenz-Kontrastmikroskopie nach chemischer Fixierung. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl die Entfernung der oberflächlichen Knorpelschicht als auch degenerative Veränderungen die Gewebeverformung, Kollagenfibrillen-Kräuselung und Matrixscherung deutlich reduzierten. Diese Befunde deuten darauf hin, dass strukturelle Schädigungen die Matrix anfälliger für Verformungen machen und gleichzeitig die Fähigkeit des Gewebes zur Kraftverteilung über größere Flächen beeinträchtigen.

NONINVASIVE DUALMRI-BASED STRAINS VARY BY DEPTH AND REGION IN HUMAN OSTEOARTHRITIC ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.joca.2012.11.009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:47:13
Diese Studie untersuchte die mechanischen Eigenschaften von Gelenkknorpel bei Osteoarthrose (OA) mittels einer neuen MRT-basierten Methode namens DUALMRI. Die Forscher analysierten Knorpelproben von Knieersatz-Operationen unter mechanischer Belastung bei 14,1 Tesla und bestimmten die resultierenden Deformationen in verschiedenen Tiefen und Gelenkregionen. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastungsparameter stark tiefenabhängig sind und regional variieren, wobei die größten Deformationen in Bereichen nahe freiliegendem Knochen (Tibiaplateau und vorderer Kondylus) auftraten. Zudem waren die Deformationen bei fortgeschrittener OA signifikant höher als bei frühen Stadien, was DUALMRI als vielversprechende Methode zur nicht-invasiven Beurteilung der Knorpelfunktion und möglicherweise zur Früherkennung von OA etabliert.

CELL DEFORMATION BEHAVIOR IN MECHANICALLY LOADED RABBIT ARTICULAR CARTILAGE 4 WEEKS AFTER ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT TRANSECTION.

10.1016/j.joca.2012.12.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:47:07
Diese Studie untersuchte das Zellverformungsverhalten von Chondrozyten in oberflächlichem Gelenkknorpel von Kaninchen 4 Wochen nach vorderer Kreuzbandtranssektion (ACLT) als frühem Osteoarthritis-Modell. Mittels eines speziellen Mikroskopie-Indentationssystems mit Zwei-Photonen-Mikroskop wurde eine kontrollierte mechanische Belastung von 2 MPa auf patellare Knorpeloberflächen aufgebracht, während Zellvolumen und -morphologie der Chondrozyten sowie Gewebeeigenschaften analysiert wurden. Die Hauptergebnisse zeigten, dass sich das Verformungsverhalten der Chondrozyten bereits nach 4 Wochen deutlich verändert: In ACLT-Knorpel nahm das Zellvolumen unter Belastung um 24% zu, während es in gesundem Kontrollgewebe um 5,3% abnahm. Diese veränderte Zellreaktion korrelierte mit einer reduzierten Proteoglykan-Konzentration und veränderten Kollagenfaseror

INFLUENCE OF BASAL SUPPORT AND EARLY LOADING ON BONE CARTILAGE HEALING IN PRESS-FITTED OSTEOCHONDRAL AUTOGRAFTS.

10.1007/s00167-013-2453-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:47:00
Diese Studie untersuchte den Einfluss der basalen Transplantatunterstützung auf die Heilung von osteochondralen Autotransplantaten bei frühzeitiger Belastung. In einem Schafmodell wurden press-fit osteochondrale Transplantate mit (bottomed) und ohne (unbottomed) direkten Knochenkontakt zur Basis implantiert, wobei alle Tiere sofortige postoperative Vollbelastung erhielten. Nach 3 Monaten zeigten Transplantate ohne basale Unterstützung signifikant mehr Transplantateinsinken, weniger mineralisierte Knochenbildung und schlechtere Knorpel- sowie subchondrale Knochenheilung im Vergleich zu voll unterstützten Transplantaten. Die Ergebnisse legen nahe, dass eine vollständige basale Unterstützung des Transplantats bei osteochondralen Autotransplantationen angestrebt werden sollte, um frühzeitige Mobilisation zu ermöglichen und die Langzeiteinheilung zu verbessern.

DYNAMIC MECHANICAL COMPRESSION OF DEVITALIZED ARTICULAR CARTILAGE DOES NOT ACTIVATE LATENT TGF-Β.

10.1016/j.jbiomech.2013.03.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:46:53
Diese Studie untersuchte, ob mechanische Kompression von Gelenkknorpel zur Aktivierung von latentem TGF-β führt, ähnlich wie es bei Synovialflüssigkeit beobachtet wurde. Die Forscher unterzogen devitalisierte Knorpelexplantate (n=84) über bis zu 15 Stunden dynamischer mechanischer Belastung mit unterschiedlichen Dehnungsgraden (±2% oder ±7,5% bei 0,5 Hz) und maßen die TGF-β-Aktivierung über die Zeit. Die Ergebnisse zeigten, dass trotz hoher TGF-β1-Konzentrationen im Knorpel (68,5±20,6 ng/ml), die zu über 98% in latenter Form vorlagen, die dynamische Kompression zu keiner signifikanten Aktivierung des gebundenen latenten TGF-β führte. Diese Befunde legen nahe, dass Chondrozyten in der tiefen Knorpelzone auf chemisch-vermittelte Aktivierungswege angewiesen sind und dass mechanische Verformung allein wahrscheinlich nicht ausreicht

ACUTE CARTILAGE LOADING RESPONSES AFTER AN IN VIVO SQUATTING EXERCISE IN PEOPLE WITH DOUBTFUL TO MILD KNEE OSTEOARTHRITIS: A CASE-CONTROL STUDY.

10.2522/ptj.20120491 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:46:48
Diese Fall-Kontroll-Studie untersuchte die akuten Knorpelreaktionen auf dynamische Kniebeugen-Übungen bei 18 Personen mit leichter bis mäßiger Kniearthrose (Kellgren-Lawrence Grad 1-2) im Vergleich zu 18 gesunden Kontrollpersonen mittleren Alters. Mittels 3D-Magnetresonanztomographie wurden die Knorpelvolumina vor und nach 30 Kniebeugen zu mehreren Zeitpunkten gemessen, um Deformation und Erholung zu quantifizieren. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Gruppen ähnliche Knorpeldeformationen aufwiesen (etwa 3-4% Volumenreduktion im medialen Kompartiment), wobei Personen mit Arthrose tendenziell größere Deformationen und langsamere Erholung zeigten. Nach 15 Minuten waren die Knorpelvolumina in beiden Gruppen wieder auf Ausgangsniveau zurückgekehrt, was darauf hindeutet, dass moderate Belastungsübungen bei leichter Arthrose ähn

PHYSEAL CARTILAGE EXHIBITS RAPID CONSOLIDATION AND RECOVERY IN INTACT KNEES THAT ARE PHYSIOLOGICALLY LOADED.

10.1016/j.jbiomech.2013.03.026 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:46:41
Diese Studie untersuchte das zeitabhängige Verformungsverhalten von Wachstumsfugen-Knorpel (Physe) unter physiologischen Belastungen im Vergleich zu Gelenkknorpel. Mittels 4,7-Tesla-MRT wurden intakte Kniegelenke kontinuierlich während zyklischer Belastung gescannt und die Volumenveränderungen des Knorpels mit einem automatisierten Segmentierungsverfahren quantifiziert. Die Ergebnisse zeigten, dass Wachstumsfugen-Knorpel deutlich schnellere Konsolidierungs- (1,31 Min) und Erholungszeiten (1,63 Min) aufweist als Gelenkknorpel (5,53 bzw. 17,71 Min). Diese rasche Flüssigkeitsumverteilung könnte durch den freien Flüssigkeitsaustausch mit dem angrenzenden Knochenmark bedingt sein und möglicherweise erklären, warum chronische Kompression zu vorzeitiger Verknöcherung der Wachstumsfuge führt.

MULTIPHASIC FINITE ELEMENT FRAMEWORK FOR MODELING HYDRATED MIXTURES WITH MULTIPLE NEUTRAL AND CHARGED SOLUTES.

10.1115/1.4024823 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:46:34
Diese Studie zielte darauf ab, ein umfassendes Finite-Elemente-Modellierungsframework für mehrphasige Materialien in der Open-Source-Software FEBio zu entwickeln, um das komplexe mechanoelektrochemische Verhalten biologischer Gewebe und Zellen zu simulieren. Die Methodik umfasste die Formulierung mathematischer Modelle für geladene poröse Festkörpermatrizen mit Lösungsmitteln und neutralen oder geladenen gelösten Stoffen, wobei neuartige Ansätze für Solut-Ausschlussmechanismen und elektrische Potentialberechnungen entwickelt wurden. Das Framework wurde erfolgreich durch mehrere Verifikationsprobleme validiert, einschließlich des Kedem-Katchalsky-Modells und der Donnan-osmotischen Schwellung, und konnte experimentelle Befunde wie strominduzierte Spannungen im Gelenkknorpel und den Einfluss der Salzkationenladung auf das Kriechverhalten reproduzieren. Diese generalisierte Modellierungsplattform ermöglicht erstmals die umfassende Analyse des mechanoelek

OPERATIVE TREATMENT OF OSTEOCHONDRAL LESIONS OF THE TALUS.

10.2106/JBJS.L.00773 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:46:27
Diese Übersichtsarbeit beschreibt operative Behandlungsmöglichkeiten für osteochondrale Läsionen des Talus, die bei bis zu 50% der akuten Sprunggelenksverletzungen auftreten. Die Autoren stellen vier Hauptbehandlungsverfahren vor: arthroskopische Knochenmarksstimulation (Mikrofrakturierung), autologe osteochondrale Transplantation vom ipsilateralen Knie, allogene osteochondrale Transplantation und autologe Chondrozytenimplantation. Während Knochenmarksstimulationstechniken nur minderwertiges Faserknorpelgewebe produzieren, zielen die anderen Verfahren darauf ab, hyalinknorpelähnliches Reparaturgewebe zu erzeugen, wobei Allografts hauptsächlich für große zystische Läsionen empfohlen werden. Alle chirurgischen Ansätze haben das gemeinsame Ziel, die Gelenkoberfläche zu rekonstruieren und langfristige Symptomlinderung zu erreichen.

BIOMECHANICAL EVALUATION OF MENISCAL ROOT REPAIR: A PORCINE STUDY.

10.1007/s00167-013-2589-6 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:46:20
Diese Studie untersuchte die Wirksamkeit der transtibiale Pull-out-Naht-Technik zur Reparatur von Meniskuswurzeln in einem Schweinemodell. Die Forscher testeten zunächst isolierte Menisken unter zyklischer Belastung (1-10 N) und anschließend komplette Kniegelenke unter wiederholten niedrigen Lasten (100 N), wobei sie die Knorpeldeformation als Maß für die lokale Belastung bei intakter, abgerissener und reparierter Meniskuswurzel verglichen. Die Ergebnisse zeigten, dass die zyklische Belastung zu einer medianen Nahtdehnung von 3,8 mm führte und die Reparatur der Meniskuswurzel die normale Knorpelbelastung nicht wiederherstellen konnte. Diese Befunde deuten darauf hin, dass die konventionelle Reparaturtechnik unter den postoperativ üblichen eingeschränkten Belastungsbedingungen möglicherweise nicht ausreicht, um die biomechanische Funktion vollständig zu restaurieren, was die Heilung

STRAIN-DEPENDENT OXIDANT RELEASE IN ARTICULAR CARTILAGE ORIGINATES FROM MITOCHONDRIA.

10.1007/s10237-013-0518-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:46:14
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen mechanischer Belastung von Gelenkknorpel und der Freisetzung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) aus den Mitochondrien. Die Forscher setzten Knorpelproben verschiedenen Druckbelastungen (0-1,0 MPa) aus und maßen sowohl die resultierenden Gewebsdehnungen als auch die ROS-Produktion mittels Konfokalmikroskopie. Die Ergebnisse zeigten einen linearen Zusammenhang zwischen der Gewebsdehnung und der ROS-Freisetzung (R² = 0,87), wobei signifikanter Zelltod bei Dehnungen über 40% auftrat. Die Verwendung von Inhibitoren bestätigte, dass die mitochondriale Elektronentransportkette eine zentrale Rolle bei der mechanisch induzierten ROS-Produktion spielt, was wichtige Erkenntnisse für das Verständnis der Knorpel-Mechanobiologie liefert.

IDENTIFICATION OF CARTILAGE INJURY USING QUANTITATIVE MULTIPHOTON MICROSCOPY.

10.1016/j.joca.2013.10.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:46:07
Diese Studie zielte darauf ab, Knorpelverletzungen mittels quantitativer Multiphotonen-Mikroskopie (MPM) zu identifizieren und das Muster des Chondrozytentods nach traumatischen Verletzungen zu bewerten. Die Forscher verletzten equine Knorpel-Knochen-Blöcke durch 30 MPa Druckbelastung und bildeten diese eine Stunde nach der Verletzung mit MPM und dem FDA-zugelassenen Natriumfluorescein ab, ohne dass eine Gewebeschneidung oder -fixierung erforderlich war. Die Hauptergebnisse zeigten, dass der Zelltod in charakteristischen kreisförmigen oder elliptischen Mustern auftrat, wobei nur 26,3% der Chondrozyten in der Nähe von Matrixrissen überlebten. Diese Studie demonstriert erstmals die erfolgreiche Anwendung von MPM zur zellulären Bewertung von Knorpelverletzungen in lebendem Gewebe und bietet vielversprechende klinische Perspektiven für die Früherkennung subtiler Knorp

EVALUATION OF A SUBJECT-SPECIFIC FINITE-ELEMENT MODEL OF THE EQUINE METACARPOPHALANGEAL JOINT UNDER PHYSIOLOGICAL LOAD.

10.1016/j.jbiomech.2013.10.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:46:00
Diese Studie zielte darauf ab, ein patientenspezifisches Finite-Elemente-Modell des Metacarpophalangealgelenks (MCP) beim Pferd zu entwickeln und zu validieren, um die Lastverteilung während normaler Bewegung zu verstehen. Das Modell umfasste deformierbaren Knorpel, elastische Bänder und Muskelkräfte und wurde gegen Kadaverexperimente validiert sowie mit Ganganalysedaten belastet. Die Ergebnisse zeigten, dass das Modell die experimentellen Messungen mit weniger als 5% Abweichung vorhersagte, wobei Knorpelstress mit zunehmender Bewegungsgeschwindigkeit anstieg und besonders sensitiv auf Gelenkmoment, Knorpelgeometrie und -steifigkeit reagierte. Interessanterweise korrelierten die Bereiche mit Spitzenstress qualitativ mit häufigen Verletzungsstellen, was das Potenzial des Modells für die Verletzungsprävention unterstreicht.

INHIBITION OF CELL-MATRIX ADHESIONS PREVENTS CARTILAGE CHONDROCYTE DEATH FOLLOWING IMPACT INJURY.

10.1002/jor.22523 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:45:55
Diese Studie untersuchte, ob die Hemmung von Zell-Matrix-Adhäsionen den Tod von Knorpelzellen nach Aufprallverletzungen verhindern kann. Die Forscher behandelten Knorpel-Knochen-Explantate mit spezifischen Inhibitoren für Fokale Adhäsionskinase (FAK) und Src-Familie-Kinasen (SFK), bevor sie diese einer tödlichen Stoßbelastung aussetzten, und bewerteten anschließend die Zellviabilität mittels Konfokalmikroskopie. Die Behandlung mit beiden Inhibitortypen verbesserte die Chondrozytenüberlebensrate signifikant - sowohl unmittelbar nach dem Aufprall (von 59% auf 77-82%) als auch nach 24 Stunden (von 34% auf 45-56%). Diese Ergebnisse bestätigen, dass mechanisch induzierter Knorpelzelltod hauptsächlich über FAK- und SFK-abhängige Signalwege erfolgt, was auf eine wichtige Rolle der Integrin-Zytoskelett-Interaktionen

MECHANICAL LOADING STIMULATES CHONDROGENESIS VIA THE PKA/CREB-SOX9 AND PP2A PATHWAYS IN CHICKEN MICROMASS CULTURES.

10.1016/j.cellsig.2013.12.001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:45:48
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung die Knorpelbildung (Chondrogenese) auf molekularer Ebene beeinflusst. Die Forschenden verwendeten Chondroprogenitorzellen aus Hühnerembryonen in hochdichten Zellkulturen und applizierten über einen selbst entwickelten Bioreaktor zyklische mechanische Belastung (0,05 Hz, 600 Pa für 30 Minuten an den Kulturtagen 2 und 3). Die mechanische Stimulation führte zu einer signifikant verstärkten Knorpelmatrixproduktion und erhöhten Expression wichtiger Knorpelkomponenten wie Kollagen Typ II und Aggrecan, vermittelt durch die Aktivierung des PKA/CREB-SOX9-Signalwegs und die Hemmung der PP2A-Phosphatase. Diese Ergebnisse zeigen, dass angemessene mechanische Reize die Knorpelbildung durch die gegensätzliche Regulation dieser beiden Signalwege fördern und liefern wichtige Erkenntnisse für das Verständnis der Mechanotransdu

CHANGES IN MR RELAXATION TIMES OF THE MENISCUS WITH ACUTE LOADING: AN IN VIVO PILOT STUDY IN KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.1002/jmri.24546 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:45:41
**Zusammenfassung:**

Diese Pilotstudie untersuchte, wie sich T1ρ- und T2-Relaxationszeiten im Meniskus unter akuter Belastung bei Kniearthrose-Patientinnen im Vergleich zu gesunden Kontrollen verändern. Die Forschenden verwendeten ein 3-Tesla-MRT mit einer speziellen Belastungsvorrichtung, um 20 Arthrose-Patientinnen und 10 gesunde Frauen über 40 Jahre bei 20° Kniebeugung mit und ohne 50% des Körpergewichts als Kompressionsbelastung zu untersuchen. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Arthrose-Patientinnen erhöhte Relaxationszeiten in der äußeren und mittleren Zone des medialen Meniskus aufwiesen, jedoch deutlich geringere Veränderungen zwischen unbelasteten und belasteten Zuständen im Vergleich zu gesunden Kontrollen (ΔT1ρ: 8,3% vs. 15,1%; ΔT2: 6,9% vs. 11,5%). Diese verminderte Reaktion

ALTERED MECHANO-CHEMICAL ENVIRONMENT IN HIP ARTICULAR CARTILAGE: EFFECT OF OBESITY.

10.1007/s10237-013-0545-5 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:45:34
Diese Studie untersuchte, wie sich das veränderte metabolische Umfeld bei Adipositas auf die Knorpelhomöostase im Hüftgelenk auswirkt. Die Forschenden entwickelten ein neues computerbasiertes Modell basierend auf der mechano-elektrochemischen Mischungstheorie, das die kompetitive Bindungskinetik von IGF-1 mit Bindungsproteinen (IGFBP) und Zelloberflächenrezeptoren sowie die damit verbundene Glykosaminoglykan (GAG)-Biosynthese beschreibt, kombiniert mit experimentellen Ganganalysen bei adipösen und normalgewichtigen Probanden. Die Simulationen zeigten, dass das bei Adipositas typische ungünstige IGF-1/IGFBP-Verhältnis (weniger IGF-1, mehr IGFBP) die GAG-Konzentration im Hüftknorpel um bis zu 18% reduziert, während moderate körperliche Aktivität wie Gehen einen geringen positiven Effekt auf die GAG-Produktion hat. Die Ergebnisse legen nahe, dass diese metabolische

DESIGN AND VALIDATION OF AN IN VITRO LOADING SYSTEM FOR THE COMBINED APPLICATION OF CYCLIC COMPRESSION AND SHEAR TO 3D CHONDROCYTES-SEEDED AGAROSE CONSTRUCTS.

10.1016/j.medengphy.2013.11.007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:45:27
Diese Studie zielte darauf ab, ein in vitro Belastungssystem zu entwickeln und zu validieren, das sowohl zyklische Kompression als auch Scherkräfte auf 3D-Chondrozyten-besiedelte Agarose-Konstrukte anwenden kann, um physiologische Gelenkbelastungen nachzuahmen. Die Forscher entwickelten ein computergesteuertes biaxiales System mit präzisem Greifmechanismus und optimierten die Prototypen mittels Finite-Elemente-Analyse sowie mechanischen Ermüdungstests. Das validierte System ermöglichte eine präzise und reproduzierbare Anwendung kombinierter Kompressions- und Scherkräfte bei 1 Hz über 48 Stunden, ohne dass die Zellviabilität oder mechanische Integrität der Konstrukte beeinträchtigt wurde. Diese Entwicklung stellt ein geeignetes Werkzeug für die systematische Untersuchung von Chondrozyten-Reaktionen unter physiologisch relevanten, komplexen Belastungsprofilen im Rahmen des Knorpel-Tissue-Engineering dar.

SUBPHYSIOLOGICAL COMPRESSIVE LOADING REDUCES APOPTOSIS FOLLOWING ACUTE IMPACT INJURY IN A PORCINE CARTILAGE MODEL.

10.1177/1941738113504379 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:45:21
Diese In-vitro-Studie untersuchte den Einfluss von zyklischer Kompression auf die Chondrozyten-Viabilität nach akuten Knorpelverletzungen an porcinen Gelenkknorpelproben. Die Forscher verwendeten ein Drop-Tower-System zur Simulation von Aufprallverletzungen und applizierten anschließend subphysiologische dynamische Kompressionslasten (0,5 oder 0,8 MPa) über zwei 30-minütige Zyklen. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Kompression mit 0,5 MPa die Chondrozyten-Viabilität signifikant erhöhte und die Apoptose im Vergleich zu unbehandelten verletzten Proben reduzierte, was sich auch in verringerter Caspase-3-Expression und erhöhter Kollagen-II-Expression widerspiegelte. Diese Befunde legen nahe, dass therapeutische Übungen mit subphysiologischer Belastung unmittelbar nach Knorpelverletzungen das Zellüberleben fördern und somit das Verletzungsausmaß minimieren

TRPV4-MEDIATED MECHANOTRANSDUCTION REGULATES THE METABOLIC RESPONSE OF CHONDROCYTES TO DYNAMIC LOADING.

10.1073/pnas.1319569111 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:45:15
Diese Studie untersuchte die Rolle des TRPV4-Kanals bei der Umwandlung mechanischer Signale in metabolische Antworten von Knorpelzellen (Chondrozyten). Die Forscher verwendeten in Agarose eingebettete Chondrozyten und testeten sowohl mechanische Kompression als auch chemische TRPV4-Aktivierung, um intrazelluläre Kalziumsignale und Genexpression zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass TRPV4-vermittelte Kalziumsignale essentiell für die mechanisch induzierte Regulation von anabolen und katabolen Genen sind und sowohl die Matrixakkumulation als auch die mechanischen Eigenschaften des Knorpels fördern. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass TRPV4 ein vielversprechendes therapeutisches Ziel für die Behandlung von Osteoarthritis und für das Tissue Engineering von Knorpelgewebe darstellt.

ONLY FIXATION FOR CERVICAL SPONDYLOSIS: REPORT OF EARLY RESULTS WITH A PRELIMINARY EXPERIENCE WITH 6 CASES.

10.4103/0974-8237.128531 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:45:09
Diese Studie untersuchte eine alternative chirurgische Behandlungsmethode für zervikale Spondylose mit Spinalkanalstenose, bei der ausschließlich eine Fixation ohne Dekompression durchgeführt wird. Die Methode umfasst eine transartikuläre Schraubenfixation der betroffenen Segmente nach Eröffnung der Facettengelenke, Knorpelentfernung und Einbringung von Knochenspänen, wobei ein oder zwei Schrauben pro Gelenk verwendet werden. Bei sechs Patienten mit einer durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von 6 Monaten zeigte sich eine bemerkenswerte und progressive Verbesserung der Symptome ohne Verschlechterung bei einem der Patienten. Die Autoren schlussfolgern, dass die alleinige Fixation eine rationale Behandlungsform darstellt, da die vertikale Instabilität der Facettengelenke als zentraler pathogenetischer Mechanismus der zervikalen Spondylose betrachtet wird.

RESPONSE OF KNEE CARTILAGE T1RHO AND T2 RELAXATION TIMES TO IN VIVO MECHANICAL LOADING IN INDIVIDUALS WITH AND WITHOUT KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.joca.2014.04.017 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:45:02
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung die MRT-Relaxationszeiten (T1ρ und T2) des Kniegelenkknorpels bei Personen mit und ohne Kniearthrose beeinflusst. Die Forscher führten MRT-Untersuchungen an 137 Probanden sowohl unbelastet als auch unter 50% Körpergewichtbelastung durch und analysierten verschiedene Knorpelregionen sowie oberflächliche und tiefe Knorpelschichten. Die Ergebnisse zeigten signifikante Veränderungen der Relaxationszeiten unter Belastung, wobei sich oberflächliche und tiefe Knorpelschichten unterschiedlich verhielten. Besonders bedeutsam war, dass Patienten mit Arthrose deutlich stärkere Veränderungen der Relaxationszeiten aufwiesen (13-19%) als gesunde Kontrollpersonen (3-13%), was auf eine verminderte Fähigkeit zur Wasserspeicherung und Lastverteilung bei degeneriertem Knorpel hinweist.

DEFORMATION OF ARTICULAR CARTILAGE DURING STATIC LOADING OF A KNEE JOINT--EXPERIMENTAL AND FINITE ELEMENT ANALYSIS.

10.1016/j.jbiomech.2014.04.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:44:56
Diese Studie zielte darauf ab, die Verformung von Gelenkknorpel und Meniskusbewegungen im menschlichen Knie unter statischer Belastung zu untersuchen und mit einem patientenspezifischen 3D-Finite-Elemente-Modell zu vergleichen. Die Forscher verwendeten hochauflösende Kegelstrahl-CT-Bildgebung mit Kontrastmittel, um Knorpelverformungen nach 0, 1, 5 und 30 Minuten Stehbelastung zu messen, und entwickelten parallel ein FE-Modell basierend auf MRT-Daten zur Simulation des Kriechverhaltens. Die Ergebnisse zeigten, dass 80% der maximalen Knorpelverformung sofort auftrat, gefolgt von einer langsameren kontinuierlichen Deformation bis zu 30 Minuten, wobei das FE-Modell gut mit den experimentellen Daten übereinstimmte. Die Studie identifizierte die Kollagenfibrillen-Netzwerksteifigkeit als Hauptfaktor für die Dehnungsintensität und den

THE EFFECT OF COMPRESSIVE LOADING MAGNITUDE ON IN SITU CHONDROCYTE CALCIUM SIGNALING.

10.1007/s10237-014-0594-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:44:49
Diese Studie untersuchte den Einfluss der mechanischen Belastungsstärke auf die Kalzium-Signalgebung von Chondrozyten in intaktem Knorpelgewebe. Die Forscher verwendeten vollständig intakte Kaninchen-Femurknorpelproben, die mit kalziumsensitiven Farbstoffen behandelt und unter verschiedenen Kompressionsbelastungen (10-40% Dehnung) kontinuierlich bildgebend überwacht wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass die Kalzium-Signalgebung hauptsächlich während der dynamischen Belastungsphase auftrat und ab einer Schwellenverformung von etwa 10% Gewebedehnung stark anstieg, wobei ein Trend zu vermehrter zellulärer Kalzium-Signalgebung bei höheren Belastungen beobachtet wurde. Diese Erkenntnisse liefern wichtige neue Informationen über kalziumabhängige Signalwege, die für die Knorpelhomöostase und möglicherweise die Entstehung von Arthrose relevant sind.

A VISCOELASTIC POROMECHANICAL MODEL OF THE KNEE JOINT IN LARGE COMPRESSION.

10.1016/j.medengphy.2014.04.004 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:44:44
Diese Studie zielte darauf ab, ein verbessertes biomechanisches Modell des Kniegelenks zu entwickeln, das viskoelastische und poromechanische Eigenschaften bei großen Kompressionsbelastungen berücksichtigt. Die Forscher modellierten Knorpel und Menisken als faserverstärkte poröse Materialien und Bänder als faserverstärkte hyperelastische Festkörper, wobei sie quasi-lineare Viskoelastizität für das Kollagennetzwerk und Neo-Hookean-Hyperelastizität für die nicht-fibrilläre Matrix verwendeten. Die Finite-Elemente-Analysen zeigten, dass während Kriech- und Spannungsrelaxationsversuchen zwar ähnliche Kontaktdruckverteilungen auftraten, sich jedoch die Lastübertragung im Gelenk grundlegend unterschied. Bei Kriechversuchen nahm der Kontaktdruck zwischen den Knorpeln ab, während er zwischen Knorpel und Meniskus zunahm, was zu einer graduellen Lastübertragung vom zentralen Knorpelbereich zu den Menisken führ

THE ROLES OF MECHANICAL STRESSES IN THE PATHOGENESIS OF OSTEOARTHRITIS: IMPLICATIONS FOR TREATMENT OF JOINT INJURIES.

10.1177/1947603513495889 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:44:36
Diese Studie untersuchte die Rolle mechanischer Belastungen bei der Entstehung von Arthrose und deren therapeutische Implikationen. Die Autoren analysierten sowohl akute als auch chronische Gelenkbelastungen und deren zelluläre Auswirkungen auf den Knorpel, einschließlich der Freisetzung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), Fibronektin-Fragmenten und Alarminen. Die Hauptergebnisse zeigen, dass übermäßige Gelenkbelastungen durch verschiedene molekulare Mechanismen zum Knorpelabbau führen, wobei ROS-induzierter Chondrozytentod und Matrixdegradation zentrale Rollen spielen. Basierend auf diesen Erkenntnissen schlagen die Autoren neue biologische und mechanische Therapieansätze vor, einschließlich Gelenkdistraktion und gezielter Bewegung zur Förderung der Gelenkumgestaltung bei fortgeschrittener posttraumatischer Arthrose.

THE MECHANOBIOLOGY OF ARTICULAR CARTILAGE: BEARING THE BURDEN OF OSTEOARTHRITIS.

10.1007/s11926-014-0451-6 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:44:29
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Mechanobiologie des Gelenkknorpels im Kontext der Osteoarthritis, mit dem Ziel die Auswirkungen biomechanischer Faktoren auf die Knorpelphysiologie zu verstehen. Die Autoren analysieren Studien zur Knorpeldeformation auf verschiedenen Größenordnungen (Makro- bis Mikroskala) sowie zelluläre Antworten der Chondrozyten auf mechanische Belastung mittels in vitro und in vivo Ansätzen. Die Ergebnisse zeigen ein komplexes Zusammenspiel zwischen mechanischen, entzündlichen und biochemischen Faktoren, das die Knorpelmatrix-Homöostase unter normalen und pathologischen Bedingungen entweder unterstützen oder hemmen kann. Diese Erkenntnisse sind entscheidend für die Entwicklung von Tissue Engineering-Strategien und therapeutischen Interventionen zur Behandlung von Knorpelerkrankungen wie der Osteoarthritis.

EXUBERANT SPROUTING OF SENSORY AND SYMPATHETIC NERVE FIBERS IN NONHEALED BONE FRACTURES AND THE GENERATION AND MAINTENANCE OF CHRONIC SKELETAL PAIN.

10.1016/j.pain.2014.08.026 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:44:25
Diese Studie untersuchte, ob abnormales Nervenwachstum in nicht verheilten Knochenbrüchen zur Entstehung chronischer Skelettschmerzen beiträgt. Die Forscher verwendeten ein Mausmodell mit geschlossenen Femurfrakturen und analysierten die Nerveninnervation sowie das Schmerzverhalten über einen Zeitraum von mehr als 90 Tagen. Bei allen Mäusen mit nicht verheilten Frakturen zeigten sich übermäßiges Wachstum sensorischer und sympathischer Nervenfasern, erhöhte Nervenfaserdichte und neurom-ähnliche Strukturen am Frakturort, begleitet von ausgeprägten Schmerzverhaltensweisen bei Palpation. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ektopisches Nervenwachstum ein wichtiger Mechanismus für die Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Skelettschmerzen bei gestörter Knochenheilung sein könnte.

EXPRESSION AND SIGNIFICANCE OF TRANSIENT RECEPTOR POTENTIAL CATION CHANNEL V5 IN ARTICULAR CARTILAGE CELLS UNDER EXERCISE LOADS.

10.3892/br.2014.333 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:44:19
Diese Studie untersuchte die Expression des Transient Receptor Potential Cation Channel V5 (TRPV5) in Gelenkknorpelzellen unter normalen und belastenden Bedingungen, um dessen Rolle in der Knorpelgewebsbildung zu verstehen. Die Forscher verwendeten gesunde und osteoarthritische Sprague-Dawley-Ratten und analysierten die TRPV5-Expression mittels Immunhistochemie nach Belastung durch körperliche Aktivität. Die Ergebnisse zeigten, dass die TRPV5-Expression sowohl bei gesundem als auch bei arthritischem Knorpel unter Belastung signifikant abnahm (von 34,3% auf 18,1% bei gesundem Knorpel und von 13,2% auf 6,4% bei OA-Knorpel). Diese Befunde deuten darauf hin, dass TRPV5 eine wichtige Rolle in der Knorpelgewebsentwicklung spielt und seine Expression direkt von der mechanischen Belastung der Gelenke abhängt.

TIME EVOLUTION OF DEFORMATION IN A HUMAN CARTILAGE UNDER CYCLIC LOADING.

10.1007/s10439-014-1164-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:44:14
Diese Studie entwickelte ein biphasisches, nichtlineares poroelastisches Modell, um die zeitabhängigen Verformungen von menschlichem Knorpel unter zyklischer Belastung zu verstehen, da bildgebende Verfahren gezeigt haben, dass physiologische Belastungen überraschend große Verformungen (10-30% der Knorpeldicke) verursachen. Das Modell berücksichtigt die Zug-Druck-Nichtlinearität des Knorpels und eine neue konstitutive Beziehung, bei der sich die Drucksteifigkeit und hydraulische Permeabilität in Abhängigkeit der dehnungsabhängigen Aggrecan-Konzentration anpassen, und wurde mit experimentellen Daten von menschlichen Kadaver-Osteochondralproben validiert. Die Ergebnisse zeigen, dass das optimierte Modell sowohl transiente als auch stationäre Gewebeverformungen unter zyklischer Belastung exzellent reproduzieren kann, wobei sich die stationären Verformungen zwischen 10% (Exsudations-Dehnung) und 20% (Gesamt-

PROMOTING INCREASED MECHANICAL PROPERTIES OF TISSUE ENGINEERED NEOCARTILAGE VIA THE APPLICATION OF HYPEROSMOLARITY AND 4Α-PHORBOL 12,13-DIDECANOATE (4ΑPDD).

10.1016/j.jbiomech.2014.09.018 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:44:07
Diese Studie untersuchte, ob die Anwendung von Hyperosmolarität und dem TRPV4-Kanalaktivator 4α-Phorbol 12,13-Didecanoate (4αPDD) die mechanischen Eigenschaften von tissue-engineertem Knorpel verbessern kann. Die Forscher kultivierten Knorpelkonstrukte unter verschiedenen osmotischen Bedingungen und behandelten sie mit 4αPDD, um die Auswirkungen auf die biomechanischen und biochemischen Eigenschaften zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass 4αPDD die Druckeigenschaften signifikant verbesserte und in Kombination mit Hyperosmolarität positive Effekte auf die Zugfestigkeit und den Kollagengehalt hatte. Diese Befunde unterstützen die Rolle des TRPV4-Kanals als Mechano- und Osmosensor, der zur Verbesserung der funktionellen Eigenschaften von Knorpel-Tissue-Engineering beitragen könnte.

A BIPHASIC FINITE ELEMENT STUDY ON THE ROLE OF THE ARTICULAR CARTILAGE SUPERFICIAL ZONE IN CONFINED COMPRESSION.

10.1016/j.jbiomech.2014.11.007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:44:02
Diese Studie untersuchte mittels bipolarer Finite-Elemente-Analyse die Rolle der oberflächlichen Zone des Gelenkknorpels auf dessen mechanisches Verhalten unter eingeschränkter Kompression. Die Forscher modellierten den Knorpel als inhomogenes, nichtlinear-hyperelastisches biphasisches Material und simulierten zwei Belastungsbedingungen: normale Orientierung und umgekehrte Orientierung ("upside down"). Die Hauptergebnisse zeigten, dass eine Kompression mit 0,2 MPa die Oberflächenpermeabilität um 88% reduzierte, während die Entfernung der oberflächlichen Zone zu erhöhten Verformungsraten und verringerter Flüssigkeitsunterstützung führte. Die Studie verdeutlicht, dass die Probenorientierung das zeitabhängige biomechanische Verhalten erheblich beeinflusst und bei experimentellen Permeabilitätsmessungen stets angegeben werden sollte.

RESURFACING DAMAGED ARTICULAR CARTILAGE TO RESTORE COMPRESSIVE PROPERTIES.

10.1016/j.jbiomech.2014.10.023 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:43:56
Diese Studie zielte darauf ab, strukturmodifizierende Behandlungen zu entwickeln, um den Verlust der mechanischen Funktion bei früher Arthrose durch Oberflächenschäden am Gelenkknorpel zu verhindern oder umzukehren. Die Forscher applizierten verschiedene Polymere (Chondroitinsulfat, Carboxymethylcellulose, Natriumhyaluronat) und Photoinitiatoren auf kollagenase-geschädigten Knorpel und vernetzten diese mittels UV-Licht-Bestrahlung in situ. Die Behandlung mit Tyramin-substituiertem Natriumhyaluronat und Riboflavin konnte die durch Kollagenase-Abbau erhöhte Matrixpermeabilität und Verformung auf das Niveau von intaktem Knorpel reduzieren, wobei niedrige Riboflavin-Konzentrationen die Zellviabilität in allen Knorpelzonen erhielten. Diese innovative Reparaturmethode zeigt therapeutisches Potenzial durch verbesserte mechanische Eigenschaften, reduzierte Anfälligkeit für enzymatischen

IMPACT OF SYNOVIAL FLUID FLOW ON TEMPERATURE REGULATION IN KNEE CARTILAGE.

10.1016/j.jbiomech.2014.11.008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:43:50
Diese Studie untersuchte den Einfluss des Synovialflüssigkeitsstroms auf die Temperaturregulation im Knieknorpel während mechanischer Belastung. Die Forschenden entwickelten ein numerisches poroelastisches Modell des Knieknorpels, um sowohl den temperaturbedingten Anstieg durch Energiedissipation als auch die Rolle des Flüssigkeitsstroms bei der Wärmeübertragung zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass zyklische Belastungen aufgrund des viskosen Verhaltens des Knorpels tatsächlich zu lokalen Temperaturerhöhungen führen. Überraschenderweise konnte der Synovialflüssigkeitsstrom diesen Temperaturanstieg nicht wesentlich verhindern, was die Autoren auf die geringe Permeabilität des Knorpels und den begrenzten Flüssigkeitsaustausch an der Knorpeloberfläche zurückführen.

QUANTITATIVE T2(*) ASSESSMENT OF KNEE JOINT CARTILAGE AFTER RUNNING A MARATHON.

10.1016/j.ejrad.2014.11.021 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:43:45
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen wiederholter Gelenkbelastung auf die T2(*)-Werte des Kniegelenkknorpels mittels MRT-Bildgebung. Die Forscher führten T2(*)-Mappings bei 10 Hobby-Marathonläufern ohne sichtbare Knorpelschäden vor dem Marathon, innerhalb von 48 Stunden danach und nach etwa vier Wochen durch. Die Ergebnisse zeigten einen geringen, aber signifikanten Anstieg der T2(*)-Werte direkt nach dem Marathon (von 29,84 auf 30,47 ms), der sich nach der vierwöchigen Erholungsphase wieder normalisierte. Die Autoren schlussfolgern, dass repetitive Gelenkbelastung zwar einen messbaren, aber vorübergehenden und klinisch wahrscheinlich nicht relevanten Einfluss auf die Knorpelstruktur hat.

TOPOGRAPHIC DEFORMATION PATTERNS OF KNEE CARTILAGE AFTER EXERCISES WITH HIGH KNEE FLEXION: AN IN VIVO 3D MRI STUDY USING VOXEL-BASED ANALYSIS AT 3T.

10.1007/s00330-014-3545-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:43:39
Diese Studie zielte darauf ab, eine neue voxelbasierte MRT-Technik zu entwickeln, um lokale Knorpelverformungen im Knie nach Belastungsübungen mit hoher Kniebeugung zu analysieren. Mittels 3T-MRT wurden 10 gesunde Knie vor und nach verschiedenen Belastungsübungen (Knien, Hocken, Fersensitz, Kniebeugen) untersucht, wobei durch 3D-Rekonstruktion und voxelbasierte Subtraktion farbkodierte Verformungskarten erstellt wurden. Die Ergebnisse zeigten charakteristische Kompressionsmuster an der Patella, den hinteren Femurkondylen und den vorderen/zentralen Tibiabereichen mit lokalen Verformungen von +13% bis -15%, wobei die stärksten Veränderungen nach dem Hocken auftraten. Diese Methode ermöglicht es, individuelle belastungsspezifische Knorpelverformungen in vivo zu visualisieren und könnte zur Unterscheidung zwischen allgemeiner und berufsbedingter Arthrose beitragen.

INTERMITTENT APPLIED MECHANICAL LOADING INDUCES SUBCHONDRAL BONE THICKENING THAT MAY BE INTENSIFIED LOCALLY BY CONTIGUOUS ARTICULAR CARTILAGE LESIONS.

10.1016/j.joca.2015.01.012 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:43:32
Diese Studie untersuchte die Veränderungen der subchondralen Knochenarchitektur in einem mechanischen Belastungsmodell bei Mäusen, bei dem gezielt Knorpelläsionen im lateralen Femur induziert wurden. Mittels Mikro-Computertomographie wurden die Kniegelenke von CBA-Mäusen nach einmaliger, zweiwöchiger oder fünfwöchiger mechanischer Belastung analysiert, ergänzt durch Ganganalysen. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Verdickung des subchondralen Knochens im lateralen Kompartiment nach fünfwöchiger Belastung, wobei diese Veränderungen räumlich mit den Knorpelläsionen korrelierten; interessanterweise traten auch im kontralateralen, nicht-belasteten Knie transiente Knochenverdickungen auf. Die Studie demonstriert somit einen direkten Zusammenhang zwischen mechanischer Belastung, Knorpelschäden und subchondralen Knochenveränderungen und weist gleichzeitig auf die Limitationen bei der Verwend

AN EXPERIMENTAL FATIGUE STUDY OF A POROUS SCAFFOLD FOR THE REGENERATION OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.jbiomech.2015.02.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:43:26
Diese experimentelle Studie untersuchte das langfristige mechanische Verhalten eines porösen Polycaprolacton (PCL)-Scaffolds für die Knorpelregeneration unter zyklischer Belastung. Die Forscher führten Ermüdungstests mit bis zu 100.000 uneingeschränkten Kompressionszyklen durch und maßen dabei mechanische Eigenschaften wie Compliance, Spannungs-Dehnungs-Verhalten und Hysterese-Energie, ergänzt durch elektronenmikroskopische Morphologieanalysen. Um das Einwachsen von Gewebe zu simulieren, wurde das Scaffold mit Polyvinylalkohol (PVA)-Hydrogel gefüllt und wiederholten Gefrier-Tau-Zyklen unterzogen. Die Ergebnisse zeigen, dass trockene Scaffolds früher versagen als in Wasser getauchte, während Scaffold-Gel-Konstrukte auch nach 100.000 Kompressionszyklen stabil bleiben, was die mechanische Eignung für die Knorpeldefektbehandlung bestätigt.

MULTISCALE CARTILAGE BIOMECHANICS: TECHNICAL CHALLENGES IN REALIZING A HIGH-THROUGHPUT MODELLING AND SIMULATION WORKFLOW.

10.1098/rsfs.2014.0081 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:43:19
Diese Studie zielt darauf ab, die technischen Herausforderungen bei der Entwicklung eines Hochdurchsatz-Modellierungs- und Simulationsframeworks für die mehrskalige Knorpelbiomechanik zu analysieren und Lösungsstrategien zu entwickeln. Die Autoren verwendeten einen Post-Processing-basierten Ansatz mit automatisierter Finite-Elemente-Modellierung auf Gelenk-Gewebe-Ebene, gekoppelt mit parallelisierten Simulationen auf Gewebe-Zell-Ebene zur Vorhersage der Chondrozyten-Deformation. Die Hauptergebnisse zeigen, dass durch automatisierte Generierung parametrischer Knorpelmodelle und ein zweistufiges Datenübertragungsschema zwischen den Skalen eine effiziente Hochdurchsatz-Analyse biomechanischer Metriken von Gelenkregionen bis hin zu einzelnen Chondrozyten möglich ist. Das entwickelte Framework ermöglicht eine minimal überwachte Modellerstellung und die Vorhersage multiskaliger biomechanischer Parameter, was wichtige Grundlagen für das Ver

ROLES OF THE FIBROUS SUPERFICIAL ZONE IN THE MECHANICAL BEHAVIOR OF TMJ CONDYLAR CARTILAGE.

10.1007/s10439-015-1320-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:43:13
Diese Studie untersuchte die mechanische Rolle der faserreichen Oberflächenschicht im Kiefergelenkknorpel, die sich durch eine dichte Typ-I-Kollagenschicht von hyalinem Knorpel anderer Gelenke unterscheidet. Mittels mechanischer Tests an Schweineknorpel und nichtlinearer Finite-Elemente-Modellierung wurde das Gleitverhalten einer Kugelsonde über die Gelenkoberfläche simuliert. Die Ergebnisse zeigten, dass die Oberflächenschicht deutlich steifere Zugeigenschaften (30,73 MPa) als die tieferen Schichten (2,43 MPa) aufweist und maßgeblich zur Druckaufbau der interstitiellen Flüssigkeit beiträgt. Die Studie belegt, dass diese faserige Oberflächenschicht die Knorpelverformung unter Kompression signifikant reduziert und gleichzeitig die Reibungskräfte an der Oberfläche vermindert, wodurch sie eine wichtige Rolle für die Schmierung des Kiefergelenks spielt.

VALIDATING DUAL FLUOROSCOPY SYSTEM CAPABILITIES FOR DETERMINING IN-VIVO KNEE JOINT SOFT TISSUE DEFORMATION: A STRATEGY FOR REGISTRATION ERROR MANAGEMENT.

10.1016/j.jbiomech.2015.04.045 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:43:08
Diese Studie zielte darauf ab, die Genauigkeit eines dualen Fluoroskopie-Systems zur Messung von Knorpeldeformationen im Kniegelenk zu validieren, da solche Messungen als frühe biomechanische Marker für Kniearthrose dienen könnten. Die Forscher testeten sowohl marker-basierte (mit Stahlkügelchen) als auch markerlose Verfahren zur Knochenpositionsbestimmung bei verschiedenen Bildauflösungen an kontrollierten Femurknochen-Präparaten. Die Ergebnisse zeigten, dass bei einer Auflösung von 3,2 LP/mm die minimale detektierbare Verschiebung 0,05 mm (marker-basiert) bzw. 0,08 mm (markerlos) betrug, was ausreichend ist, um die typischen 0,3-1,2 mm Knorpeldeformationen bei gesunden und frühen Arthrose-Patienten zu messen. Die Studie etabliert somit eine zuverlässige Methode zur nicht-invasiven Erfassung von Knorpeldeformationen, die künftig für die Früherken

NON-INVASIVE MOUSE MODELS OF POST-TRAUMATIC OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.joca.2015.05.009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:43:01
Diese Übersichtsarbeit untersucht nicht-invasive Mausmodelle zur Erforschung der posttraumatischen Osteoarthrose (PTOA), da herkömmliche chirurgische Modelle durch den Eingriff selbst verfälschende Effekte haben können. Die Autoren beschreiben drei etablierte nicht-invasive Methoden: intraartikuläre Frakturen des subchondralen Knochens, zyklische Kompressionsbelastung des Gelenkknorpels und Ruptur des vorderen Kreuzbandes durch tibiale Überlastung. Diese Modelle ermöglichen es, mechanisch induzierte Gelenkschäden ohne Hautdurchtrennung oder direkte Gelenkeröffnung zu erzeugen, was der menschlichen Pathophysiologie näher kommt. Die nicht-invasiven Ansätze bieten einzigartige Möglichkeiten zur Untersuchung früher adaptiver Prozesse und verschiedener Aspekte der PTOA-Entwicklung.

THE MICROMECHANICS OF THE SUPERFICIAL ZONE OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.joca.2015.05.030 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:42:54
Diese Studie untersuchte die Zusammenhänge zwischen den mechanischen und strukturellen Eigenschaften der oberflächlichen Zone des Gelenkknorpels auf mikroskopischer Ebene. Die Forscher verwendeten Multiphoton-Mikroskopie mit gleichzeitigen Zug- und Druckbelastungen an equinen Knorpelproben, wobei Second Harmonic Generation zur Visualisierung des Kollagennetzwerks und Zwei-Photonen-Fluoreszenz für Elastinfasern und Zellen eingesetzt wurden. Die Ergebnisse zeigten eine heterogene Verformung der Knorpelmatrix auf mikroskopischer Ebene, mit lokalen Scherungen zwischen Kollagenregionen, unterschiedlichen Zelldeformationen und einer funktionellen Reorganisation des Elastinnetzwerks. Die Studie verdeutlicht die Komplexität der Biomechanik der oberflächlichen Knorpelzone und zeigt, dass sowohl Kollagenmatrix, Elastinfasern als auch Chondrozyten auf mikroskopischer Ebene heterogen reagieren.

ANALYSIS OF THE EFFECTS OF NORMAL WALKING ON ANKLE JOINT CONTACT CHARACTERISTICS AFTER ACUTE INVERSION ANKLE SPRAIN.

10.1007/s10439-015-1360-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:42:47
Diese Studie untersuchte mittels Finite-Elemente-Simulationen, wie verschiedene Verletzungen der lateralen Sprunggelenkbänder nach akuten Inversionstraumen die Kontaktcharakteristika des Sprunggelenks beim normalen Gehen beeinflussen. Die Forscher verwendeten sowohl ein intaktes Sprunggelenkmodell als auch Modelle mit verschiedenen Bandverletzungen und führten Gehexperimente mit gesunden Probanden durch, um realistische Randbedingungen zu erhalten. Die Ergebnisse zeigten, dass Sprunggelenke mit rupturiertem Ligamentum talofibulare anterius (ATFL) erhöhte Gelenkdrücke, Dehnungen im Talusknorpel und vermehrte Talusverschiebungen aufwiesen, wobei kombinierte Bandverletzungen (ATFL + Ligamentum calcaneofibulare) ähnliche Veränderungen verursachten. Besonders während der Abstoßphase des Gangzyklus traten diese pathologischen Veränderungen verstärkt auf.

MEASURING MICROSCALE STRAIN FIELDS IN ARTICULAR CARTILAGE DURING RAPID IMPACT REVEALS THRESHOLDS FOR CHONDROCYTE DEATH AND A PROTECTIVE ROLE FOR THE SUPERFICIAL LAYER.

10.1016/j.jbiomech.2015.05.035 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:42:41
Diese Studie untersuchte die mikroskopischen Verformungen in Gelenkknorpel während schneller Belastungen und deren Zusammenhang mit Knorpelzellschäden, um die Mechanismen der Osteoarthrose-Entstehung nach Traumata besser zu verstehen. Die Forscher verwendeten Hochgeschwindigkeitskameras und konfokale Mikroskopie, um sowohl die Knorpelverformung während schneller (~3 ms) lokaler Stöße als auch den anschließenden Zelltod mit einer räumlichen Auflösung von etwa 85 μm zu messen. Die Ergebnisse zeigten eine starke Korrelation zwischen Verformung und Chondrozyten-Tod (p<0,001) mit einem kritischen Schwellenwert von 8% mikroskopischer Dehnung, ab dem Zellschäden auftraten, wobei sich der Zelltod innerhalb von zwei Stunden nach dem Aufprall entwickelte. Zusätzlich demonstrierte die Studie eine Schutzfunktion der oberflächlichen Knorpelschicht, da deren Entfernung zu tiefergehenden Ver

SHORT TERM EVALUATION OF AN ANATOMICALLY SHAPED POLYCARBONATE URETHANE TOTAL MENISCUS REPLACEMENT IN A GOAT MODEL.

10.1371/journal.pone.0133138 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:42:35
Diese Studie untersuchte die kurzfristige In-vivo-Performance eines anatomisch geformten Polycarbonaturethan (PCU) Totalmeniskusersatzes als Behandlungsoption für Patienten nach totaler Meniskektomie. Im Ziegenmodell wurde bei sieben Tieren der rechte mediale Meniskus durch das Implantat ersetzt und nach drei Monaten die Implantatposition, -deformation sowie histopathologische Veränderungen von Synovium und Knorpel evaluiert. Die Ergebnisse zeigten, dass das PCU-Material biokompatibel war und seine geometrische Integrität beibehielt, jedoch versagte die Nahtfixierung bei allen Tieren, was zu Implantatextrusion und verstärkten Knorpelschäden führte. Die Studie demonstriert das Potenzial des Materials, macht aber deutlich, dass eine Verbesserung der Fixierungsmethode essentiell für den klinischen Erfolg ist.

DETERMINING TENSION-COMPRESSION NONLINEAR MECHANICAL PROPERTIES OF ARTICULAR CARTILAGE FROM INDENTATION TESTING.

10.1007/s10439-015-1402-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:42:29
Diese Studie zielte darauf ab, die unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften von Gelenkknorpel unter Zug- und Druckbelastung mittels Indentationstests zu bestimmen. Die Forscher verwendeten Finite-Elemente-Simulationen mit zwei verschiedenen konstitutiven Modellen (konusweise linear-elastisch und faserverstärkt), um die Rolle einzelner mechanischer Parameter bei der Indentationsantwort zu identifizieren. Die Hauptergebnisse zeigten, dass die Gleichgewichtsverformung hauptsächlich vom Druckmodul abhängt, während das initiale Kriechverhalten primär durch die Zugsteifigkeit reguliert wird, wobei Permeabilitätsänderungen lediglich eine parallele Verschiebung der Kriechkurven auf logarithmischer Zeitskala bewirken. Basierend auf diesen Erkenntnissen entwickelten die Autoren einen effizienten Curve-Fitting-Algorithmus, der alle drei wichtigen mechanischen Eigenschaften (Druck- und Zugmodul sowie Permeabilität) aus einem einzigen Indentationstest eindeutig bestimmen kann.

AN MRI-COMPATIBLE LOADING DEVICE TO ASSESS KNEE JOINT CARTILAGE DEFORMATION: EFFECT OF PRELOADING AND INTER-TEST REPEATABILITY.

10.1016/j.jbiomech.2015.08.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:42:22
Diese Studie zielte darauf ab, ein MRT-kompatibles Belastungsgerät zu entwickeln, das kontrollierte axiale Lasten auf das Kniegelenk ausüben kann, um Knorpeldeformationen reproduzierbar zu messen. Die Forscher testeten das Gerät an vier Probanden mit verschiedenen Scan-Protokollen: unbelastet, sofort nach Belastung (50% Körpergewicht) und verzögert (12 Minuten nach Belastungsaufbringung). Die Ergebnisse zeigten, dass das Gerät eine sehr präzise Repositionierung des Kniegelenks ermöglicht (<1mm Translation, <2° Rotation) und dass verzögerte Scans konsistentere Knorpeldeformationsmessungen liefern als sofortige Scans. Das entwickelte System stellt somit eine vielversprechende Methode für Längsschnittstudien zur Untersuchung von Knorpeldegeneration dar.

DOES PERIACETABULAR OSTEOTOMY HAVE DEPTH-RELATED EFFECTS ON THE ARTICULAR CARTILAGE OF THE HIP?

10.1007/s11999-015-4545-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:42:17
Diese prospektive Studie untersuchte, ob die periacetabuläre Osteotomie (PAO) bei Hüftdysplasie tiefenspezifische Auswirkungen auf den Gelenkknorpel hat. Mit Hilfe der delayed Gadolinium-enhanced MRI (dGEMRIC) wurde bei 37 Patienten der Glykosaminoglykan (GAG)-Gehalt in oberflächlichen und tiefen Knorpelschichten vor sowie 1 und 2 Jahre nach PAO gemessen. Die Ergebnisse zeigten einen signifikanten Abfall des dGEMRIC-Index in beiden Knorpelzonen nach einem Jahr, wobei die oberflächliche Schicht stärker betroffen war und sich nach 2 Jahren wieder erholte, während die Veränderungen in der tiefen Schicht hauptsächlich im superioren Gelenkbereich persistent blieben. Die Autoren interpretieren diese Befunde als vorübergehende katabole Reaktion auf postoperative Entzündung (oberflächliche Schicht) beziehungsweise als normale Anpassung an veränderte mechanische Bel

ASSESSMENT OF KNEE CARTILAGE STRESS DISTRIBUTION AND DEFORMATION USING MOTION CAPTURE SYSTEM AND WEARABLE SENSORS FOR FORCE RATIO DETECTION.

10.1155/2015/963746 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:42:11
Diese Studie zielte darauf ab, die Spannungsverteilung und Verformung des Knieknorpels während normaler Gehbewegungen nicht-invasiv zu bestimmen, um klinische Entscheidungen zur Gelenkchirurgie zu unterstützen. Die Forscher verwendeten ein Motion-Capture-System mit Infrarotkameras und reflektierenden Markern, dreiachsige Beschleunigungsmesser sowie Kraftmessplatten, um während des Gehens die räumliche Position, Beschleunigung und Bodenreaktionskräfte zu erfassen. Die gemessenen Daten wurden in ein biomechanisches Kniegelenkmodell integriert, dessen Geometrie aus CT-Bildern abgeleitet und durch Finite-Elemente-Methoden analysiert wurde. Das entwickelte Modell berücksichtigt verschiedene Kräfte wie Bodenreaktionskräfte, Kontaktkräfte zwischen Femur und Tibia, Körpergewicht sowie Bänder- und Muskelkräfte, um die Knorpelbelastung präzise zu bestimmen.

DEVELOPMENT OF A RAT MODEL OF MECHANICALLY INDUCED TUNABLE PAIN AND ASSOCIATED TEMPOROMANDIBULAR JOINT RESPONSES.

10.1016/j.joms.2015.09.005 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:42:04
Diese Studie zielte darauf ab, ein Rattenmodell für mechanisch induzierte Kiefergelenksarthrose (TMJ-OA) zu entwickeln, das anhaltende orofaziale Schmerzen durch Variation der Kieferöffnungskraft erzeugen kann. Die Forscher verwendeten zwei verschiedene Belastungsstärken (2N und 3,5N) über 7 Tage bei weiblichen Ratten und maßen anschließend die Schmerzempfindlichkeit sowie die Expression von Entzündungs- und Abbauproteinen im Gelenkknorpel. Die Ergebnisse zeigten, dass eine 3,5N-Belastung zu anhaltenden Schmerzen bis Tag 14 führte, während 2N-Belastung nur vorübergehende Schmerzen verursachte; zusätzlich war die höhere Belastung mit einer signifikanten Hochregulation von MMP-13, HIF-1α und TNF-α verbunden. Dieses "abstimmbare" Modell ermöglicht es, sowohl akute als auch chronische orofaziale Schmerzen zu untersuchen und bietet eine w

DISLOCATED POSTERIOR TIBIAL TENDON TREATED WITH PLATE BUTTRESS FIXATION IN A COLLEGIATE GYMNAST: A CASE REPORT AND REVIEW OF THE LITERATURE.

10.1177/1938640015609985 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:41:58
Diese Fallstudie dokumentiert die seltene Dislokation der Tibialis-posterior-Sehne bei einer Hochschulturnerin und evaluiert eine innovative chirurgische Behandlungsmethode. Die Autoren behandelten die akute Verletzung, die während eines Wettkampfs durch forcierte Dorsalflexion und Eversion des Fußes entstand, mittels einer Plattenfixationstechnik zur Stabilisierung der Sehne in ihrer natürlichen Rinne. Im Gegensatz zu den üblicherweise beschriebenen Verfahren, die eine Reparatur des Flexor-Retinakulums mit Korrektur der retromalleolären Rinne umfassen, verwendeten die Chirurgen eine Plattenabstützung bei teilweise gerissenem Retinakulum ohne Rinnenkorrektur. Die Falldarstellung zeigt eine alternative Behandlungsoption für diese seltene Verletzung auf, die aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit anderen medialen Sprunggelenksverletzungen oft schwer zu diagnostizieren ist.

BIOLOGICAL AND MECHANICAL CHARACTERIZATION OF CHITOSAN-ALGINATE SCAFFOLDS FOR GROWTH FACTOR DELIVERY AND CHONDROGENESIS.

10.1002/jbm.b.33544 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:41:52
Diese Studie untersuchte Chitosan-Alginat (CH-AL) Scaffolds als biomimetische Trägerstrukturen für die Knorpelregeneration, mit dem Ziel deren mechanische Eigenschaften und Wachstumsfaktor-Freisetzungskinetik zu charakterisieren. Die Forscher analysierten verschiedene CH-AL-Formulierungen hinsichtlich ihrer biomechanischen Parameter (Druckelastizitätsmodul, Dehnungserholung), testeten die Zellviabilität und knorpelige Matrixproduktion ohne zusätzliche Wachstumsfaktoren, und untersuchten die kontrollierte Freisetzung von Modellproteinen sowie TGF-β1. Die Ergebnisse zeigten, dass CH-AL-Scaffolds die mechanischen Eigenschaften von Gelenkknorpel nachahmen können, inherente chondrogene Eigenschaften besitzen und durch kontrollierte TGF-β1-Freisetzung bereits nach 3 Wochen eine homogene Matrixablagerung und Lacunaenbildung fördern. Die Studie demonstriert das Potenzial von CH-AL

IN VIVO DEFORMATION OF THIN CARTILAGE LAYERS: FEASIBILITY AND APPLICABILITY OF T2* MAPPING.

10.1002/jor.23072 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:41:46
Diese Studie untersuchte die Anwendbarkeit der T2*-Bildgebung zur Bewertung von Verformungen in dünnen Knorpelschichten am Sprunggelenk. Mittels Multi-Echo-Gradienten-Sequenzen wurden T2*-Relaxationszeiten des tibio-talaren Knorpels bei 10 gesunden Probanden vor, direkt nach und 15 Minuten nach einer Kniebeuge-Übung gemessen. Die Ergebnisse zeigten eine hohe Messgenauigkeit (4-6% Präzisionsfehler) und signifikante T2*-Anstiege von etwa 16-17% direkt nach der Belastung, die sich nach 15 Minuten wieder normalisierten. Die T2*-Bildgebung erweist sich somit als zuverlässige Methode zur nicht-invasiven Bewertung von Knorpelverformungen auch in dünnen Knorpelschichten und könnte therapeutische Anwendungen in der Bewertung von Übungseffekten finden.

MRI PROPERTIES OF A UNIQUE HYPO-INTENSE LAYER IN DEGRADED ARTICULAR CARTILAGE.

10.1088/0031-9155/60/22/8709 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:41:41
Diese Studie untersuchte eine charakteristische hypo-intense Schichtstruktur in geschädigtem Gelenkknorpel mittels mikroskopischer Magnetresonanztomographie (μMRI). Die Forscher führten T1-, T2- und T1ρ-Messungen an 15 gesunden und trypsin-geschädigten Knorpelproben unter verschiedenen Belastungsbedingungen und in unterschiedlichen Lösungen (Kochsalzlösung und PBS) durch. Die Ergebnisse zeigten, dass nur in geschädigtem Knorpel eine deutliche hypo-intense Schicht im tiefen Bereich sichtbar wurde, mit signifikanten T2-Wert-Unterschieden abhängig vom Orientierungswinkel zur Magnetfeldrichtung (Magic Angle Effekt). Interessanterweise verschwand diese Schichtstruktur weitgehend, wenn die Proben in PBS anstatt in Kochsalzlösung gelagert wurden, was wichtige Implikationen für die Interpretation von MRT-Relaxationszeiten bei der Knorpeldiagnostik hat.

SHAPE OF CHONDROCYTES WITHIN ARTICULAR CARTILAGE AFFECTS THE SOLID BUT NOT THE FLUID MICROENVIRONMENT UNDER UNCONFINED COMPRESSION.

10.1016/j.actbio.2015.10.035 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:41:34
Diese Studie untersuchte, wie die Form von Chondrozyten in Gelenkknorpel deren Mikroumgebung unter mechanischer Belastung beeinflusst. Die Forscher verwendeten ein biphasisches Multiskalen-Finite-Elemente-Modell, um unterschiedlich geformte Chondrozyten in der oberflächlichen und tiefen Zone des Knorpels während unkonfiner Spannungsrelaxation zu analysieren. Die Hauptergebnisse zeigten, dass die Zellform signifikant die Deformation und mechanischen Spannungen in der festen Phase (Chondrozyten und perizellulären Matrix) beeinflusste, jedoch keinen Einfluss auf Fluiddruck und Fluidscherspannung hatte. Diese Befunde legen nahe, dass die Mechanotransduktion von Chondrozyten primär über die feste Phase reguliert wird und dass die Erhaltung der physiologischen Zellform für die zonenspezifische metabolische Aktivität und das Tissue Engineering von Knorpelkonstrukten entscheidend ist.

MECHANOTRANSDUCTION IN PRIMARY HUMAN OSTEOARTHRITIC CHONDROCYTES IS MEDIATED BY METABOLISM OF ENERGY, LIPIDS, AND AMINO ACIDS.

10.1016/j.jbiomech.2015.10.038 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:41:29
Diese Studie untersuchte, wie primäre menschliche Chondrozyten aus osteoarthritischen Femurköpfen auf physiologische mechanische Belastung reagieren, mit dem Ziel die kurzfristigen metabolischen Anpassungen zu verstehen. Die Forscher verwendeten dynamische Kompression (0, 15, oder 30 Minuten) auf Zell-Agarose-Konstrukte und analysierten die metabolomischen Profile mittels HPLC-MS sowohl ungezielt als auch gezielt für Energiestoffwechsel-Metabolite. Die Ergebnisse zeigten, dass Hunderte von Metaboliten durch mechanische Belastung reguliert wurden, wobei patientenspezifische und altersabhängige Mechanotransduktion beobachtet wurde, sowie Veränderungen in Energie-, Lipid- und Aminosäurestoffwechselwegen. Die Studie identifizierte einen vorübergehenden Anstieg des NADP+/NADPH-Verhältnisses und eine anfängliche Abnahme des GDP/GTP-Verhältnisses, was auf einen verstärkten glykolytischen Energ

SITE-DEPENDENT BIOMECHANICAL RESPONSES OF CHONDROCYTES IN THE RABBIT KNEE JOINT.

10.1016/j.jbiomech.2015.09.049 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:41:23
Diese Studie untersuchte die biomechanischen Reaktionen von Chondrozyten (Knorpelzellen) in verschiedenen anatomischen Regionen des Kaninchen-Kniegelenks, um zu verstehen, wie sich Zellen je nach Lokalisation unter mechanischer Belastung verhalten. Mithilfe konfokaler Lasermikroskopie und eines speziellen Indentationssystems wurden Veränderungen von Zellvolumen und -dimensionen in der oberflächlichen Zone von Patella, Femurrinne, Femurkondylen und Tibiaplateau analysiert, ergänzt durch strukturelle Gewebeuntersuchungen. Die Ergebnisse zeigten deutliche standortabhängige Unterschiede: Patellazellen wiesen größere Volumenverluste auf als Femurrinnen-Zellen, laterale Kondyluszellen reagierten stärker als laterale Plateauzellen, während mediale Kondyluszellen geringere Volumenverluste zeigten als mediale Plateauzellen. Diese unterschiedlichen biomechanischen Reaktionen korrelierten stark mit der jeweiligen Kollagenfaserorientierung und spiegeln

EFFECTS OF VIMENTIN DISRUPTION ON THE MECHANORESPONSES OF ARTICULAR CHONDROCYTE.

10.1016/j.bbrc.2015.11.083 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:41:16
Diese Studie untersuchte die Rolle von Vimentin-Intermediärfilamenten bei den mechanischen Antworten von Gelenkchondrozyten. Die Forscher kultivierten Ziegen-Chondrozyten auf weichen Polyacrylamid-Gelen, störten das Vimentin-Zytoskelett chemisch und analysierten dann die zelluläre Steifigkeit und Traktionskräfte nach mechanischer Belastung mittels optischer magnetischer Zytometrie und Traktionskraft-Mikroskopie. Die Ergebnisse zeigten, dass Vimentin-defiziente Chondrozyten nach Kompression eine verminderte Kontraktilität und Steifigkeit aufwiesen, während ihre Fluidisierungs-Resolidifizierungs-Antwort nach Dehnung abgeschwächt war. Die Studie bestätigt, dass Vimentin eine wichtige Rolle bei der Widerstandsfähigkeit von Chondrozyten gegen Druckbelastung spielt, jedoch nur geringen Einfluss auf die Regulation der zytoskelettalen Spannung hat.

OSTEOARTHRITIS YEAR IN REVIEW 2015: MECHANICS.

10.1016/j.joca.2015.08.018 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:41:10
Diese narrative Übersichtsarbeit zielte darauf ab, die wichtigsten mechanischen Fortschritte in der Osteoarthritis-Forschung von 2014-2015 anhand eines multi-skalaren biomechanischen Ansatzes zu analysieren. Die Autoren führten eine systematische Literaturrecherche durch und strukturierten die Ergebnisse nach verschiedenen Größenordnungen - von Ganzkörper-Kinematik über Gewebe- und Zellmechanik bis hin zur Nanoskala von Matrixmolekülen. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehörten neue Einsichten in die Kniegelenk-Kinematik und mediale Kompartmentbelastung, innovative Erkenntnisse zur Meniskus- und Knorpeloberflächenmechanik, sowie bedeutende Fortschritte im Verständnis der Chondrozyten-Mechanobiologie und Calcium-Signalwege. Die Studie unterstreicht, dass das Verständnis mechanischer Prozesse auf allen Längenskalen essentiell ist, um die Verbindungen zwischen Zellbiologie, Matrixbiochemie und Geweb

IN VIVO ARTICULAR CARTILAGE DEFORMATION: NONINVASIVE QUANTIFICATION OF INTRATISSUE STRAIN DURING JOINT CONTACT IN THE HUMAN KNEE.

10.1038/srep19220 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:41:03
Diese Studie zielte darauf ab, erstmals die Verformungsmuster durch die gesamte Dicke des Gelenkknorpels im menschlichen Kniegelenk unter physiologischer Belastung nicht-invasiv zu quantifizieren. Die Forschenden verwendeten synchronisierte Magnetresonanztomographie (MRT) mit kontrollierter Kompressionsbelastung (halbes Körpergewicht) an gesunden Probanden, um regionale Verschiebungen und Dehnungen im tibiofemorale Knorpel zu messen. Die Hauptergebnisse zeigten, dass die Belastung zu gleitenden Starrkörper-Bewegungen an der Knorpelgrenzfläche führte, komplexe personen- und geschlechtsspezifische Dehnungsmuster im Gewebe erzeugte, und dass die dominierenden Knorpeldehnungen (bis zu 12%) hauptsächlich Scherkräfte waren. Diese MRT-basierte Methode könnte als funktioneller Bildgebungsbiomarker für gesunden, erkrankten und reparierten Knorpel dienen und die Entwicklung regenerativer Therapien besch

LOW- VERSUS HIGH-INTENSITY PLYOMETRIC EXERCISE DURING REHABILITATION AFTER ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT RECONSTRUCTION.

10.1177/0363546515620583 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:40:56
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte die Auswirkungen von niedrig- versus hochintensiven plyometrischen Übungen während der Rehabilitation nach Kreuzbandrekonstruktion auf die Kniefunktion und den Knorpelstoffwechsel. 24 Patienten wurden 14 Wochen nach der Operation für 8 Wochen einer niedrig- oder hochintensiven plyometrischen Trainingsgruppe (unterschieden durch die vertikalen Bodenreaktionskräfte) zugeordnet, wobei Kniefunktion, Biomarker des Knorpelstoffwechsels und weitere klinische Parameter gemessen wurden. Zwischen den beiden Trainingsintensitäten zeigten sich keine signifikanten Unterschiede in den primären oder sekundären Endpunkten, wobei beide Gruppen zusammen signifikante Verbesserungen in Kniefunktion, Sprungkraft, Quadrizepskraft und psychosozialen Parametern aufwiesen. Die Ergebnisse unterstützen den Einsatz plyometrischer Übungen zur Sportwiederaufnahme nach Kreuzbandrekonstruktion,

IN VIVO DYNAMIC DEFORMATION OF ARTICULAR CARTILAGE IN INTACT JOINTS LOADED BY CONTROLLED MUSCULAR CONTRACTIONS.

10.1371/journal.pone.0147547 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:40:50
Diese Studie untersuchte die dynamische Verformung von Gelenkknorpel in lebenden Mäuseknien unter kontrollierten Muskelkontraktionen, um realitätsnahe Daten zur Knorpeldeformation zu gewinnen. Die Forscher verwendeten präzise kontrollierte statische und dynamische Muskelbelastungen mit 50% und 80% der maximalen Knieextensor-Kraft und maßen die Knorpelverformungen in Echtzeit mittels bildgebender Verfahren. Die Ergebnisse zeigten, dass 8-sekündige Kontraktionen bei 50% und 80% maximaler Kraft durchschnittliche Spitzendehnungen von 10,5% bzw. 18,3% im Gelenkknorpel erzeugten, während wiederholte kurze Kontraktionen geringere Dehnungswerte von 3,0% bzw. 9,6% hervorriefen. Die Erholung der Knorpeldicke nach mechanischer Kompression erwies sich als hochgradig viskoelastisch und benötigte fast 50 Sekunden nach Kraftentlastung.

MECHANICAL PROPERTIES OF NORMAL AND OSTEOARTHRITIC HUMAN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.jmbbm.2016.01.015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:40:44
Diese Studie untersuchte die mechanischen Eigenschaften von normalem und arthrotischem menschlichem Gelenkknorpel mithilfe hyperelastischer Materialmodelle, um zu verstehen, wie sich diese Eigenschaften bei Arthrose verändern. Die Forscher testeten Knorpelproben von Leichen und Patienten unter unkonfinierten Kompressionsbedingungen bei hohen Belastungsraten und großen Verformungen, wobei sie spezifische Finite-Elemente-Modelle zur Bestimmung der Materialkonstanten verwendeten. Die Ergebnisse zeigten, dass die mechanischen Eigenschaften signifikant mit dem Grad der Knorpelschädigung (OARSI-Skala) korrelierten, wobei das Yeoh-Modell Kontaktkraft und -druck genauer beschrieb als das Neo-Hookean-Modell. Beide isotropen Modelle unterschätzten jedoch die Kontaktfläche und konnten die Anisotropie der oberflächlichen Knorpelschicht nicht adäquat abbilden, was die Grenzen dieser Modellierungsansätze aufze

PROGRESSIVE CELL-MEDIATED CHANGES IN ARTICULAR CARTILAGE AND BONE IN MICE ARE INITIATED BY A SINGLE SESSION OF CONTROLLED CYCLIC COMPRESSIVE LOADING.

10.1002/jor.23204 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:40:38
Diese Studie untersuchte, ob bereits eine einzige mechanische Belastung ausreicht, um osteoarthritis-ähnliche Veränderungen im Kniegelenk von Mäusen auszulösen. Die Forscher applizierten eine 5-minütige zyklische Kompressionsbelastung (9,0N, 1.200 Zyklen) auf die Tibia erwachsener Mäuse und analysierten die Gelenke nach 0, 1 und 2 Wochen mittels Histologie, Immunhistochemie und Mikrocomputertomographie. Die Ergebnisse zeigten, dass bereits diese einmalige Belastung zu progressiven arthrotischen Veränderungen führte: Knorpelverdünnung und Proteoglykaverlust entwickelten sich über 1-2 Wochen und blieben bestehen, während der anfängliche Verlust an subchondralem Knochen nach 2 Wochen wieder reversibel war. Diese Befunde belegen, dass schon eine einzige mechanische Überbelastung ausreicht, um zelluläre Kaskaden in Gang zu setzen, die zu dauerh

AMBULATION SPEED AND CORRESPONDING MECHANICS ARE ASSOCIATED WITH CHANGES IN SERUM CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN.

10.1016/j.gaitpost.2015.11.007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:40:32
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Gehgeschwindigkeit, Biomechanik und Veränderungen des Serum-COMP (Cartilage Oligomeric Matrix Protein), einem Marker für den Knorpelstoffwechsel. 18 Probanden absolvierten an drei verschiedenen Tagen jeweils 4000 Schritte auf einem Laufband bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten (langsam, mittel, schnell), während Bodenreaktionskräfte, Bewegungsdaten und Blutproben zur COMP-Bestimmung erhoben wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass höhere Gehgeschwindigkeiten zu größeren COMP-Anstiegen führten (29% bei schneller, 18% bei mittlerer, 5% bei langsamer Geschwindigkeit), wobei spezifische Gelenkmomente und -winkel 61,4% der COMP-Varianz erklären konnten. Die Studie belegt somit einen direkten Zusammenhang zwischen biomechanischen Belastungsmustern beim Gehen und akuten Veränderungen im Knorpelstoffwechsel.

PHYSICAL ACTIVITY LEVELS AND QUALITY OF LIFE RELATE TO COLLAGEN TURNOVER AND INFLAMMATION CHANGES AFTER RUNNING.

10.1002/jor.23250 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:40:26
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen selbstberichteten Symptom- und Funktionsscores und Biomarkern für Gewebeumbau und Entzündung nach einer Laufbelastung bei Personen mit und ohne Knieverletzungsanamnese. In einer prospektiven Kohortenstudie absolvierten 22 Teilnehmer (11 mit ACL/Meniskus-OP-Historie, 11 gesunde Kontrollen) einen 30-minütigen Lauf auf dem Laufband, wobei vor und nach der Belastung Blutproben zur Biomarker-Analyse entnommen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass niedrigere Aktivitätslevel (Tegner-Score) mit stärkerem Kollagen-Turnover und schlechtere Lebensqualitätswerte mit erhöhten Entzündungsmarkern (IL-1β) nach dem Lauf korrelierten. Die Autoren schlussfolgern, dass bei Personen mit geringerer Aktivität und Lebensqualität eine graduelle Steigerung der Belastung vor der Rückkehr zu laufintensiven

REGIONAL DIFFERENTIAL GENETIC RESPONSE OF HUMAN ARTICULAR CARTILAGE TO IMPACT INJURY.

10.1177/1947603515618483 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:40:20
Diese Studie untersuchte, wie sich verschiedene Regionen des menschlichen Kniegelenkknorpels auf genetischer Ebene unterschiedlich auf Schlagverletzungen reagieren. Die Forscher analysierten mittels Mikroarray-Technologie die Genexpression in Knorpelproben aus drei anatomischen Bereichen (medialer Kondylus, lateraler Kondylus und Trochlea) von 7 Kadaverknien, sowohl vor als auch 24 Stunden nach einer experimentell induzierten Schlagverletzung durch einen Fallturm. Die Hauptergebnisse zeigten, dass ausschließlich die Trochlea (der am geringsten belastete Bereich) mit 130 differenziell exprimierten Genen eine deutliche genetische Reaktion auf die Verletzung aufwies, während die stärker belasteten Kondylen keine signifikanten Genexpressionsveränderungen zeigten. Diese Befunde belegen eine regionsspezifische Antwort des Gelenkknorpels auf akute Verletzungen, wobei weniger belastete Bereiche möglicherweise empfindlicher auf traumatische Ein

EFFICACY OF PROGRESSIVE AQUATIC RESISTANCE TRAINING FOR TIBIOFEMORAL CARTILAGE IN POSTMENOPAUSAL WOMEN WITH MILD KNEE OSTEOARTHRITIS: A RANDOMISED CONTROLLED TRIAL.

10.1016/j.joca.2016.05.007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:40:14
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte die Wirksamkeit von Aqua-Widerstandstraining auf die biochemische Zusammensetzung des Tibiofemoralknorpels bei 87 postmenopausalen Frauen (60-68 Jahre) mit milder Kniearthrose. Die Interventionsgruppe absolvierte 48 betreute Aqua-Widerstandstrainingseinheiten über 16 Wochen, während die Kontrollgruppe ihre gewohnte körperliche Aktivität beibehielt; die Knorpelqualität wurde mittels T2-Mapping und DGEMRIC-Index per MRT gemessen. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen in der Knorpelintegrität der Trainingsgruppe, mit einer Reduktion der T2-Zeit um 1,2 ms und des DGEMRIC-Index um 23 ms im hinteren Bereich des medialen Femurkondylus, zusätzlich zu einer 9,8%igen Steigerung der kardiorespiratorischen Fitness. Die Studie deutet darauf hin, dass Aqua-Widerstandstraining durch niedrige

THE EFFECT OF VIGOROUS RUNNING AND CYCLING ON SERUM COMP, LUBRICIN, AND FEMORAL CARTILAGE THICKNESS: A PILOT STUDY.

10.1007/s00421-016-3404-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:40:08
Diese Pilotstudie untersuchte die Auswirkungen verschiedener Belastungsformen (Laufen vs. Radfahren) auf Knorpelmarker und die Knorpeldicke des Kniegelenks. Bei 11 Läufern und 11 Radfahrern wurden Serum-Lubricin und COMP mittels ELISA sowie die Knorpeldicke des Femurs durch Ultraschall vor, direkt nach und 30 Minuten nach intensiver Belastung (10-km-Lauf bzw. 25-km-Radfahrt) gemessen. Beide Sportarten führten zu signifikanten Anstiegen von Lubricin (Radfahrer: 39%, Läufer: 57%) und COMP (Radfahrer: 32%, Läufer: 14%), die sich nach 30 Minuten wieder normalisierten, während die Knorpeldicke unverändert blieb. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass intensive körperliche Belastung unabhängig von der Sportart zu einer erhöhten Gelenkschmierung und verstärktem Knorpelstoffwech

EQUINE SUBCHONDRAL BONE FAILURE THRESHOLD UNDER IMPACT COMPRESSION APPLIED THROUGH ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.jbiomech.2016.05.016 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:40:01
Diese Studie zielte darauf ab, die mechanischen Versagensschwellenwerte des subchondralen Knochens unter Impaktkompression durch Gelenkknorpel zu bestimmen, um die Entstehung posttraumatischer Kniearthrose besser zu verstehen. Die Forscher kombinierten mechanische Impakttests an equinen Knorpel-Knochen-Proben mit µCT-basierten Finite-Elemente-Modellen, um die Gewebeeigenschaften und lokalen Spannungen bei Mikrofrakturen zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass das initiale Versagen des subchondralen Knochens bei lokalen Zugspannungen von 29,5±5,3 MPa und Druckspannungen von 64,3±21,3 MPa auftritt. Diese Schwellenwerte können für die Finite-Elemente-Modellierung von Gelenken unter Impaktbelastung und die Entwicklung künstlicher Knorpel-Knochen-Ersatzmaterialien verwendet werden.

TOWARDS ANTIMICROBIAL YET BIOACTIVE CU-ALGINATE HYDROGELS.

10.1088/1748-6041/11/3/035015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:39:55
Diese Studie zielte darauf ab, Kupfer-Alginat-Hydrogele als multifunktionale Biomaterialien mit antimikrobiellen und geweberegenerativen Eigenschaften zu entwickeln. Die Forscher stellten Cu-Alginat-Mikrokügelchen mittels elektrostatischer Extrusion mit verschiedenen Cu(II)-Konzentrationen (13,5-270 mM) her und charakterisierten diese umfassend in vitro. Die Ergebnisse zeigten, dass Mikrokügelchen mit höherem Kupfergehalt (~100 μmol/g) sofortige bakterizide Wirkung gegen E. coli und S. aureus aufwiesen, während solche mit geringerem Kupfergehalt (~60 μmol/g) eine langsamere Kupferfreisetzung zeigten und den chondrogenen Phänotyp von Knorpelzellen in 3D-Kultur förderten. Die Studie demonstriert das Potenzial dieser steuerbaren Cu-Alginat-Systeme für verschiedene biomedizinische Anwendungen wie antimikrobielle Wundverbände, Tissue-Engineering-Gerü

THE IMMEDIATE EFFECT OF LONG-DISTANCE RUNNING ON T2 AND T2* RELAXATION TIMES OF ARTICULAR CARTILAGE OF THE KNEE IN YOUNG HEALTHY ADULTS AT 3.0 T MR IMAGING.

10.1259/bjr.20151075 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:39:48
Diese Studie untersuchte die unmittelbaren Auswirkungen von Langstreckenlauf auf die Knorpelstruktur des Kniegelenks mittels quantitativer MRT-Bildgebung. 30 gesunde männliche Erwachsene (18-31 Jahre) erhielten vor und direkt nach einem 45-minütigen Lauf eine 3,0 Tesla MRT-Untersuchung mit T2- und T2*-Relaxationszeitmessungen des Gelenkknorpels an Femur, Tibia und Patella. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Verkürzung beider Relaxationszeiten nach dem Lauf (T2: -4,6 ms, T2*: -3,6 ms), was auf strukturelle Veränderungen in der Knorpel-Ultrastruktur hinweist. Die Studie demonstriert erstmals, dass sowohl T2- als auch T2*-Relaxationszeiten wertvolle Biomarker zur Erfassung akuter belastungsinduzierter Knorpelveränderungen darstellen.

CARTILAGE-SPECIFIC KNOCKOUT OF THE MECHANOSENSORY ION CHANNEL TRPV4 DECREASES AGE-RELATED OSTEOARTHRITIS.

10.1038/srep29053 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:39:43
Diese Studie untersuchte die Rolle des mechanosensitiven Ionenkanals TRPV4 bei der Entstehung von Arthrose, um neue therapeutische Ansätze zu identifizieren. Die Forschenden verwendeten genetisch veränderte Mäuse mit knorpelspezifischer TRPV4-Deaktivierung und analysierten sowohl altersbedingte als auch trauma-induzierte Arthrose-Modelle. Die Ergebnisse zeigten, dass der Verlust von TRPV4 in Knorpelzellen die Schwere der altersbedingten Arthrose reduzierte, jedoch keinen Schutz vor traumatischer Arthrose (nach Meniskus-Destabilisierung) bot. Diese Befunde deuten auf unterschiedliche mechanotransduktive Mechanismen bei alters- versus trauma-assoziierter Arthrose hin und identifizieren TRPV4 als vielversprechendes therapeutisches Ziel speziell für altersbedingte Gelenkdegeneration.

RELATIVE CONTRIBUTION OF ARTICULAR CARTILAGE'S CONSTITUTIVE COMPONENTS TO LOAD SUPPORT DEPENDING ON STRAIN RATE.

10.1007/s10237-016-0807-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:39:36
Diese Studie untersuchte, wie sich die verschiedenen Bestandteile des Gelenkknorpels (Hydraulikdruck, viskoelastische Kollagenfasern, Matrixsteifigkeit und osmotischer Druck) je nach Belastungsgeschwindigkeit an der Lastverteilung beteiligen. Die Forscher verwendeten ein faserverstärktes poroviskoelastisches Computermodell, um unkonforme Kompressionsexperimente unter verschiedenen Dehnraten zu simulieren und analysierten die Lastverteilung in den drei Knorpelzonen sowohl während der Belastung als auch im Gleichgewichtszustand.

Die Ergebnisse zeigten, dass bei schneller Belastung zunächst der Hydraulikdruck den Großteil der Last trägt, während die oberflächlichen Kollagenfasern etwa 20% der Last übernehmen - ein Anteil, der bei höheren Dehnraten noch wichtiger wird. Überraschenderweise fanden die Forscher heraus, dass im Gleichgewichtszustand nicht die feste Matrix die Last trägt, sondern der osmotische Quelldruck über 90% der Bel

EFFECT OF NORMAL GAIT ON IN VIVO TIBIOFEMORAL CARTILAGE STRAINS.

10.1016/j.jbiomech.2016.06.025 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:39:30
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen normalen Gehens auf die Knorpelverformung im Kniegelenk, da veränderte Knorpelbelastung mit der Entstehung von Arthrose in Verbindung gebracht wird. Die Forscher führten bei 8 gesunden Probanden MRT-Untersuchungen vor und nach 20-minütigem Gehen durch und erstellten 3D-Modelle von Tibia, Femur und dem zugehörigen Knorpel, um Dickenveränderungen zu messen. Die Ergebnisse zeigten signifikante Knorpelverformungen in allen vier tibiofemoralenKompartmenten nach der Gehaktivität, wobei der Tibiaknorpel stärkere Verformungen aufwies als der Femurknorpel. Diese Baseline-Daten zum normalen Knorpelverhalten könnten als "Stresstest" dienen, um den Einfluss von Faktoren wie Alter, Gewicht und Verletzungen auf die Knorpelreaktion zu verstehen und somit zur Entwicklung von Arthroseprä vent

ARTICULAR CARTILAGE REPAIR: CURRENT NEEDS, METHODS AND RESEARCH DIRECTIONS.

10.1016/j.semcdb.2016.07.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:39:25
Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, aktuelle Behandlungsmethoden und zukünftige Forschungsrichtungen für die Reparatur von Gelenkknorpel zu analysieren, da dieser aufgrund seiner schlechten Selbstheilungsfähigkeit zur Entwicklung von Osteoarthritis führt. Die Autoren verwenden einen systematischen Review-Ansatz, um zunächst die normale Knorpelstruktur und -funktion zu beschreiben, anschließend klinische und präklinische Behandlungsoptionen zu bewerten und aktuelle Forschungsansätze im Tissue Engineering zu analysieren. Die Hauptergebnisse zeigen, dass trotz jahrzehntelanger Forschung noch keine effektiven präventiven oder restaurativen Therapien für Osteoarthritis verfügbar sind. Als vielversprechende Forschungsrichtungen werden Tissue Engineering-Ansätze mit geeigneten Scaffolds, Zellquellen und Wachstumsfaktoren zur Regeneration von funktionsfähigem Gelenkknorpel identifiziert.

REDUCED TISSUE OSMOLARITY INCREASES TRPV4 EXPRESSION AND PRO-INFLAMMATORY CYTOKINES IN INTERVERTEBRAL DISC CELLS.

10.22203/ecm.v032a08 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:39:19
Diese Studie untersuchte, ob Veränderungen der Osmolarität in Bandscheiben über den TRPV4-Ionenkanal zu degenerativen Entzündungsprozessen beitragen. Die Forschenden verwendeten bovine und humane Bandscheibengewebe und analysierten mittels Immunhistochemie, Western Blot, Calcium-Imaging und qRT-PCR die TRPV4-Expression sowie deren Regulation durch osmotische Veränderungen. Die Ergebnisse zeigten, dass eine reduzierte Gewebeosmolarität (wie sie bei Proteoglykan-Abbau auftritt) die TRPV4-Expression erhöht, was wiederum zu verstärkter Calcium-Signalgebung und erhöhter Produktion pro-inflammatorischer Zytokine (IL-1β, IL-6) führt. Diese Befunde legen nahe, dass TRPV4-vermittelte osmotische Wahrnehmung einen wichtigen Mechanismus im Teufelskreis der progressiven Bandscheibendegeneration darstellt.

A MULTI-SCALE ELASTO-PLASTIC MODEL OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.jbiomech.2016.06.031 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:39:13
Diese Studie zielte darauf ab, den Zusammenhang zwischen mikroskopischen Kollagenschäden und der makroskopischen Knorpelfunktion bei Osteoarthrose mittels eines multiskaligen Modells zu verstehen. Die Forscher entwickelten ein multiskaliges fibril-verstärktes hyperelasto-plastisches (MFRHEP) Modell, das die strukturelle Architektur von Tropocollagen-Molekülen bis hin zum kompletten Gewebe abbildet und mit experimentellen Daten aus uneingeschränkten Kompressionstests validiert wurde. Das Modell beschrieb erfolgreich das transiente Verhalten von Gelenkknorpel unter verschiedenen Belastungsraten und ermöglichte die realistische Simulation von Schadensentstehung und -ausbreitung in Abhängigkeit der Quervernetzungsdichte zwischen Tropocollagen-Molekülen. Dies stellt den ersten Ansatz dar, makroskopische Knorpelschäden direkt mit der Quervernetzungsdichte auf Mikrofibrillen-Ebene zu verknüpfen.

MECHANICAL STRESS LOADING INDUCES CD44 CLEAVAGE IN HUMAN CHONDROCYTIC HCS-2/8 CELLS.

10.1016/j.bbrc.2016.08.099 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:39:08
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung zur Knorpeldegradation durch CD44-Spaltung in menschlichen Chondrozyten beiträgt. Die Forscher setzten HCS-2/8 Zellen zyklischer Zugbelastung (1 Hz, 20% Dehnung, 48h) aus und analysierten die Expression von ADAM10 und CD44-Spaltung mittels chemischer Inhibitoren und Aktivatoren. Die mechanische Belastung führte zu einer erhöhten ADAM10-Expression und verstärkten CD44-Spaltung, wobei dieser Prozess durch den Mechanorezeptor TRPV4 vermittelt wurde. Die Ergebnisse zeigen einen neuen molekularen Mechanismus auf, wie übermäßige mechanische Belastung zur Arthrose-Entwicklung beitragen könnte, und bieten potenzielle therapeutische Ansatzpunkte.

TAILORING HYDROGEL SURFACE PROPERTIES TO MODULATE CELLULAR RESPONSE TO SHEAR LOADING.

10.1016/j.actbio.2016.10.011 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:39:02
Diese Studie untersuchte, wie sich veränderte Oberflächenreibung von Gelenkknorpel auf das Verhalten eingebetteter Knorpelzellen (Chondrozyten) unter mechanischer Belastung auswirkt. Die Forscher entwickelten ein zweischichtiges Hydrogel-System, das eine kontrollierte Variation der Oberflächenreibung ermöglichte, ohne andere biomechanische Eigenschaften wie Druckmodul oder Wassergehalt zu beeinflussen. Die Ergebnisse zeigten, dass Hydrogele mit niedriger Reibung die Knorpelbildung (Chondrogenese) unter dynamischer Scherbelastung förderten, während Hydrogele mit hoher Reibung zu verstärktem Matrixabbau und beeinträchtigter Matrixsynthese führten. Diese Befunde legen nahe, dass erhöhte Oberflächenreibung im Gelenkknorpel - wie sie bei Trauma, Alterung oder Erkrankungen auftritt - durch verstärkte mechanische Belastung der Zellen zur Knorpeldegeneration beitragen könnte.

SPATIAL VARIATION OF FIXED CHARGE DENSITY IN KNEE JOINT CARTILAGE FROM SODIUM MRI - IMPLICATION ON KNEE JOINT MECHANICS UNDER STATIC LOADING.

10.1016/j.jbiomech.2016.09.011 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:38:56
Diese Studie untersuchte, wie die räumliche Verteilung der festen Ladungsdichte (Fixed Charge Density, FCD) im Kniegelenkknorpel die biomechanischen Eigenschaften unter statischer Belastung beeinflusst. Mittels 7-Tesla-Natrium-MRT wurde die FCD-Verteilung im Tibiaknorpel eines gesunden Probanden bestimmt und in ein patientenspezifisches 3D-Finite-Elemente-Modell implementiert, das gegen experimentelle In-vivo-Belastungsdaten validiert wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass räumliche FCD-Variationen besonders nach 13 Minuten Stehbelastung die axialen Dehnungen modulieren – niedrigere FCD-Werte führten zu bis zu 13% erhöhten Dehnungen im oberflächlichen Tibiaknorpel. Die Studie demonstriert die mechanische Bedeutung der ortsspezifischen Proteoglykan-Verteilung für die Knorpelbiomechanik im Kniegelenk.

TAILORING BIOMATERIAL SCAFFOLDS FOR OSTEOCHONDRAL REPAIR.

10.1016/j.ijpharm.2016.10.035 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:38:51
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Entwicklung maßgeschneiderter Biomaterial-Scaffolds für die Reparatur osteochondraler Defekte, da Gelenkknorpel aufgrund seiner begrenzten Selbstheilungsfähigkeit eine große therapeutische Herausforderung darstellt. Die Autoren analysieren aktuelle Ansätze, die endogene oder exogene Zellen (Chondrozyten oder mesenchymale Stammzellen) in Kombination mit Scaffolds nutzen, um die Sekretion extrazellulärer Matrix zu fördern und die komplexe anisotrope Struktur des osteochondralen Gewebes nachzuahmen. Die Studie zeigt, dass trotz wichtiger Fortschritte bei makroskopischen Scaffold-Strukturen die Nachbildung der hierarchischen, multiskaligen biophysikalischen und biochemischen Signale des nativen Gewebes weiterhin eine erhebliche Herausforderung darstellt. Die Übersicht fasst die neuesten Entwicklungen in der mechanischen, biochemischen und topographischen Gestaltung von Biomaterialien zusammen, die darauf abzielen, zelluläre

IMPLICATIONS OF TRAUMA AND SUBSEQUENT ARTICULATION ON THE RELEASE OF PROTEOGLYCAN-4 AND TISSUE RESPONSE IN ADULT HUMAN ANKLE CARTILAGE.

10.1002/jor.23397 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:38:44
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Trauma und nachfolgender Gelenkbewegung auf menschlichen Sprunggelenkknorpel mittels kontrollierter Impaktschädigung von Talusknorpel-Explantaten und anschließender 5-tägiger Artikulation in einem Gelenkbioreaktor. Die Hauptergebnisse zeigten, dass die initiale Schädigung bereits nach 24 Stunden zu verringerter Chondrozytenviabilität (51% vs. 81%), erhöhter Apoptose (43% vs. 27%) und verstärkter Freisetzung des Gelenkschmierstoffs Proteoglykan-4 (PRG4) führte (2,2 vs. 1,5 μg/ml). Die nachfolgende Gelenkbewegung verursachte keine weitere Verschlechterung der Gewebshistologie, erhöhte jedoch die Apoptose in geschädigten Proben und führte zu verstärkter Proteoglykan-Freisetzung bei allen Proben. Die Studie demonstriert somit, dass erwachsener menschlicher Talus

EARLY IN SITU CHANGES IN CHONDROCYTE BIOMECHANICAL RESPONSES DUE TO A PARTIAL MENISCECTOMY IN THE LATERAL COMPARTMENT OF THE MATURE RABBIT KNEE JOINT.

10.1016/j.jbiomech.2016.10.039 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:38:35
Diese Studie untersuchte die frühen biomechanischen Veränderungen von Chondrozyten nach einer partiellen Meniskektomie im lateralen Kompartiment des Kaninchen-Kniegelenks. Die Forscher verwendeten konfokale Laser-Scanning-Mikroskopie kombiniert mit einem Indentationssystem, um drei Tage nach dem Eingriff die zelluläre Antwort auf mechanische Belastung an verschiedenen Knorpelstellen zu messen. Die Ergebnisse zeigten ortsspezifische Veränderungen der Chondrozyten-Biomechanik: Zellen an patellären, femoralen Groove- und lateralen femoralen Kondylus-Stellen wiesen größere Volumenabnahmen auf, während mediale femorale und tibiale Plateau-Zellen geringere Volumenabnahmen zeigten. Diese Befunde belegen, dass biomechanische Veränderungen der Chondrozyten bereits drei Tage nach einer partiellen Meniskektomie auftreten und den histologischen oder gewebsmechanischen Veränderungen vorausgehen.

ARTICULAR CONTACT MECHANICS FROM AN ASYMPTOTIC MODELING PERSPECTIVE: A REVIEW.

10.3389/fbioe.2016.00083 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:38:28
Diese Übersichtsarbeit analysiert den aktuellen Stand asymptotischer Modellierungsansätze für die Kontaktmechanik in Gelenken, mit besonderem Fokus auf das Kniegelenk. Die Autoren untersuchen systematisch verschiedene asymptotische Modelle und deren Anwendung zur Charakterisierung der Knorpelschicht-Eigenschaften. Als Hauptergebnis werden wichtige Erkenntnisse zu durchschnittlichen Charakteristika des Gelenkknorpels zusammengefasst, wobei komplexe Faktoren wie Anisotropie, Inhomogenität und variable Dicke berücksichtigt werden. Die Studie identifiziert zudem ungelöste Probleme und zukünftige Forschungsrichtungen in der biomechanischen Modellierung von Gelenkknorpel.

EFFECT OF CROSSLINKING IN CARTILAGE-LIKE COLLAGEN MICROSTRUCTURES.

10.1016/j.jmbbm.2016.10.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:38:23
Diese Studie untersuchte den Einfluss von Kollagen-Crosslinks auf das mechanische Verhalten von knorpelähnlichen Mikrostrukturen mittels eines computergestützten Feder-Knoten-Modells. Die Forscher analysierten systematisch, wie sich unterschiedliche Crosslink-Dichten auf die Verformung und Erholung des Kollagennetzwerks unter Belastung auswirken. Die Ergebnisse zeigten, dass eine hohe Crosslink-Dichte zu verbesserter Widerstandsfähigkeit gegen Verformung und besserer Erholung führt, während niedrige Crosslink-Dichten krankheitsähnliche Strukturveränderungen verursachen. Diese Erkenntnisse zur Kollagen-Vernetzung könnten wichtige Einblicke in die frühen Stadien der Osteoarthrose-Entstehung liefern.

ULTRASONOGRAPHIC ASSESSMENT OF MEDIAL FEMORAL CARTILAGE DEFORMATION ACUTELY FOLLOWING WALKING AND RUNNING.

10.1016/j.joca.2016.12.026 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:38:16
Diese Studie untersuchte die akute Verformung des medialen Femurkondylus-Knorpels nach verschiedenen Belastungsformen bei 25 gesunden Probanden mittels Ultraschall. Die Teilnehmer absolvierten drei 30-minütige Belastungsbedingungen (Gehen, Laufen und Sitzen als Kontrolle), wobei die Knorpeldicke vor und nach jeder Aktivität sonographisch gemessen wurde. Sowohl Gehen (-6,7%) als auch Laufen (-8,9%) führten zu einer signifikant stärkeren Knorpelkompression im Vergleich zur Kontrollbedingung (+3,4%), jedoch unterschieden sich die beiden Aktivitäten nicht signifikant voneinander. Die Ultraschallmessung erwies sich als zuverlässige und präzise Methode zur Quantifizierung von Knorpelverformungen mit hoher Reproduzierbarkeit zwischen den Messsitzungen.

ACUTE CHANGES IN KNEE CARTILAGE TRANSVERSE RELAXATION TIME AFTER RUNNING AND BICYCLING.

10.1016/j.jbiomech.2017.01.017 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:38:11
Diese Studie untersuchte die akuten Auswirkungen von Laufen und Radfahren mit äquivalenter kumulativer Belastung auf die Knorpelzusammensetzung im Kniegelenk bei 15 gesunden jungen Männern. Mittels 3T-MRT wurde die transversale Relaxationszeit (T₂) des Knorpels vor und nach jeweils 15-minütigen Trainingseinheiten gemessen, wobei die Belastungsintensität durch Kraft-Zeit-Messungen standardisiert wurde. Die Ergebnisse zeigten deutliche aktivitätsspezifische Unterschiede: Laufen führte zu einer signifikanten Verkürzung der T₂-Zeit um 7,1% (p<0,001), während Radfahren keine signifikante Veränderung bewirkte (-1,7%, p=0,300). Eine höhere sportliche Voraktivität war mit geringeren T₂-Veränderungen im Tibiaknorpel assoziiert, was auf einen Konditionierungseffekt des Knorpelgewebes hindeutet.

EFFECTS OF ACL GRAFT PLACEMENT ON IN VIVO KNEE FUNCTION AND CARTILAGE THICKNESS DISTRIBUTIONS.

10.1002/jor.23541 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:38:04
Diese Übersichtsarbeit untersuchte den Einfluss der Transplantatpositionierung bei VKB-Rekonstruktion auf die Kniefunktion und Knorpelgesundheit in vivo. Die Forscher verwendeten innovative Bildgebungsverfahren und 3D-Modellierungstechniken, um zwei verschiedene Rekonstruktionstechniken zu vergleichen: eine anatomische Platzierung im Zentrum des nativen VKB-Ansatzes versus eine anteroproximale Positionierung außerhalb des ursprünglichen Ansatzbereichs am Femur. Die Ergebnisse zeigten, dass eine anatomische Transplantatplatzierung entscheidend für die Wiederherstellung der normalen VKB-Funktion und Kniekinematik ist. Knie mit anatomisch platzierten Transplantaten wiesen weniger fokale Knorpelverdünnung auf als solche mit abnormaler Kniebewegung, was darauf hindeutet, dass die korrekte Transplantatpositionierung möglicherweise degenerative Veränderungen nach VKB-Rekonstruktion verlangsamen kann.

BIOFABRICATED SOFT NETWORK COMPOSITES FOR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING.

10.1088/1758-5090/aa6b15 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:37:59
Diese Studie zielte darauf ab, biomimetische Knorpelersatzkonstrukte zu entwickeln, die die komplexen mechanischen Eigenschaften von artikulärem Knorpel nachahmen. Die Forschenden kombinierten elektrosponnene Polycaprolacton-Fasernetzwerke mit stark negativ geladenen Stern-PEG/Heparin-Hydrogelen, um die Kollagenfaser-Proteoglykan-Struktur des nativen Knorpels zu imitieren, und entwickelten zusätzlich ein numerisches Finite-Elemente-Modell zur Analyse der Verformungsmechanismen. Die hergestellten Komposite zeigten erstmals alle charakteristischen biomechanischen Eigenschaften von humanem Gelenkknorpel, einschließlich mechanischer Anisotropie, Nichtlinearität und Viskoelastizität, und unterstützten erfolgreich das Wachstum humaner Chondrozyten sowie die Neokartilage-Bildung in vitro. Diese Arbeit stellt nach Angaben der Autoren die erste Knorpel-Tissue-Engineering-Studie dar, die sow

A PRECLINICAL ASSESSMENT OF EARLY CONTINUOUS PASSIVE MOTION AND TREADMILL THERAPEUTIC EXERCISES FOR GENERATING CHONDROPROTECTIVE EFFECTS AFTER ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT RUPTURE.

10.1177/0363546517704847 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:37:53
Diese präklinische Studie untersuchte, ob kontinuierliche passive Bewegung (CPM) und/oder Laufbandtraining nach Kreuzbandriss knorpelschützende Effekte haben und das Risiko für posttraumatische Arthrose verringern können. An 30 Kaninchen mit experimentellem Kreuzbandriss wurden vier Wochen lang verschiedene Therapieansätze (Inaktivität, CPM, Laufbandtraining, CPM+Laufbandtraining) getestet und anschließend makroskopische, histologische und biochemische Knorpelanalysen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass ausschließlich CPM-Therapie die besten knorpelschützenden Effekte erzielte, mit normalen Gelenkoberflächen, besseren histologischen Scores, erhaltener Glykosaminoglykan-Struktur und reduzierten Entzündungsmarkern. Im Gegensatz dazu führten sowohl Inaktivität als auch frühes Laufbandtraining zu deutlichen Knorpelschäden und Arthrose-Entwicklung, was

THE SPATIO-TEMPORAL MECHANICAL ENVIRONMENT OF HEALTHY AND INJURED HUMAN CARTILAGE DURING SUSTAINED ACTIVITY AND ITS ROLE IN CARTILAGE DAMAGE.

10.1016/j.jmbbm.2017.05.018 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:37:47
Diese Studie zielte darauf ab, ein computergestütztes Modell zu entwickeln und zu validieren, um die mechanische Konsolidierungsreaktion von gesundem und geschädigtem Knorpel unter anhaltender statischer Belastung zu simulieren. Die Forscher verwendeten ein experimentell validiertes Rechenmodell, das die Spannungs-Kompressions-Nichtlinearität des Knorpels berücksichtigt und testeten verschiedene Verletzungstypen wie komplette Meniskektomie und vollschichtige Knorpeldefekte. Die Hauptergebnisse zeigten, dass geschädigter Knorpel eine deutlich schnellere Konsolidierung aufweist als gesunder Knorpel und somit weniger fähig ist, den Flüssigkeitsdruck langfristig aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus entdeckten die Autoren eine starke lineare Korrelation zwischen dem Konsolidierungsgrad des Knorpels und dem Reibungskoeffizienten im Gelenk, was als nicht-invasiver Indikator für das Risiko von Knorpelschäden genut

ALTERATIONS IN STRUCTURAL MACROMOLECULES AND CHONDROCYTE DEFORMATIONS IN LAPINE RETROPATELLAR CARTILAGE 9 WEEKS AFTER ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT TRANSECTION.

10.1002/jor.23650 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:37:42
Diese Studie untersuchte, ob Veränderungen der extrazellulären Matrix die veränderte Chondrozytenmechanik in früher Osteoarthritis erklären können. Die Forscher analysierten 9 Wochen nach Kreuzbanddurchtrennung bei Kaninchen die Proteoglykan- und Kollagenverteilung sowie Kollagenorientierung mittels mikroskopischer Verfahren und korrelierten diese mit Chondrozytendeformationen unter mechanischer Belastung. Die Ergebnisse zeigten signifikant veränderte Kollagenorientierung und reduzierten Proteoglykangehalt in der oberflächlichen Knorpelzone, welche direkt mit den veränderten Zelldeformationen korrelierten. Die perizellulären Matrix schien dabei eine protektive Rolle zu spielen, da der Proteoglykenverlust dort geringer ausfiel als in der umgebenden extrazellulären Matrix.

IN VIVO PERFORMANCE OF A NOVEL, ANATOMICALLY SHAPED, TOTAL MENISCAL PROSTHESIS MADE OF POLYCARBONATE URETHANE: A 12-MONTH EVALUATION IN GOATS.

10.1177/0363546517713687 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:37:36
Diese Studie untersuchte die In-vivo-Leistung einer neuartigen, anatomisch geformten Meniskusprothese aus Polycarbonat-Urethan über 12 Monate in einem Ziegenmodell. 26 weibliche Ziegen wurden in vier Gruppen unterteilt (Implantat, Allograft, totale Meniskektomie, Scheinoperation) und hinsichtlich Implantatverschleiß, Deformation sowie histopathologischen Veränderungen von Synovium und Knorpel evaluiert. Die Ergebnisse zeigten minimalen Verschleiß und begrenzte Deformation des Implantats, jedoch versagte ein Implantat durch vollständigen Riss der Hinterhornverlängerung, und das Implantat konnte degenerative Knorpelveränderungen nicht verhindern. Trotz dieser Limitationen könnte die Polycarbonat-Urethan-Prothese nach Verstärkung der Implantathörner eine vielversprechende Behandlungsalternative für Patienten nach totaler Meniskektomie darstellen.

THE SECRET LIFE OF COLLAGEN: TEMPORAL CHANGES IN NANOSCALE FIBRILLAR PRE-STRAIN AND MOLECULAR ORGANIZATION DURING PHYSIOLOGICAL LOADING OF CARTILAGE.

10.1021/acsnano.7b00563 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:37:31
Diese Studie untersuchte die zeitabhängigen Veränderungen der Kollagenfibrillen im Gelenkknorpel während physiologischer Belastung auf molekularer Ebene. Die Forschenden verwendeten Kleinwinkel-Röntgenbeugung, um die Dehnung von Kollagenfibrillen in Echtzeit während der Kompression von Rinder- und menschlichen Knorpelproben zu messen. Die Ergebnisse zeigten, dass Kollagenfibrillen eine Grundspannung von etwa 1-2% aufweisen, die durch osmotischen Druck der Proteoglykane verursacht wird und sich etwa 60 Sekunden nach Belastungsbeginn während der Spannungsrelaxation schnell reduziert und wieder erholt. Diese Veränderungen der Fibrillenspannung gingen mit strukturellen Umorganisationen der Moleküle innerhalb der Fibrillen einher, wobei der selektive Abbau von Proteoglykanen diese Anpassungsmechanismen störte.

CALCIUM SIGNALING OF IN SITU CHONDROCYTES IN ARTICULAR CARTILAGE UNDER COMPRESSIVE LOADING: ROLES OF CALCIUM SOURCES AND CELL MEMBRANE ION CHANNELS.

10.1002/jor.23768 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:37:25
Diese Studie untersuchte die Kalziumsignalgebung von Chondrozyten in Gelenkknorpel unter mechanischer Belastung, um die frühen zellulären Antworten auf physikalische Stimuli besser zu verstehen. Die Forscher entwickelten ein neuartiges bidirektionales Mikroskopie-Belastungsgerät, das die Aufzeichnung von Kalziumreaktionen in Chondrozyten während der Knorpelverformung ermöglicht, und analysierten sieben verschiedene Kalziumsignalwege mittels spezifischer Antagonisten. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung die Kalziumsignalgebung signifikant verstärkt und schnellere Kalziumoszillationen auslöst, wobei extrazelluläres Kalzium unverzichtbar für die Signalinitiierung ist. Drei Arten von Ionenkanälen (TRPV4, T-Typ VGCCs und mechanosensitive Ionenkanäle) sowie die PLC-IP₃-Signalkaskade und purinerge Rezeptoren spielen entscheidende Rollen

THE CRITICAL SIZE OF FOCAL ARTICULAR CARTILAGE DEFECTS IS ASSOCIATED WITH STRAINS IN THE COLLAGEN FIBERS.

10.1016/j.clinbiomech.2017.09.015 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:37:18
Diese Studie untersuchte, warum es eine kritische Größe für Knorpeldefekte gibt, ab der eine Behandlung erforderlich wird, indem die mechanischen Belastungen der Kollagenfasern im umgebenden Gewebe analysiert wurden. Mittels Finite-Elemente-Simulationen wurden Knorpeldefekte von 0,5 bis 8 mm Durchmesser unter verschiedenen Belastungsszenarien (Stoßbelastung und Kriechbelastung) modelliert, wobei ein kompositionsbasiertes Materialmodell für Gelenkknorpel verwendet wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass bei Kriechbelastung die Dehnungen in den Kollagenfasern graduell mit der Defektgröße anstiegen, jedoch die Fläche, in der die Fasern kritische Belastungswerte überschritten, sprunghaft bei kleinen Größenzunahmen anstieg - ein Effekt, der durch die nicht-lineare Steifigkeit der Kollagenfasern verursacht wird. Die Forscher schlussfolgern, dass dieser Mechanismus die Existenz einer kritischen Defektgröße

THE ASSOCIATION BETWEEN HABITUAL WALKING SPEED AND MEDIAL FEMORAL CARTILAGE DEFORMATION FOLLOWING 30MINUTES OF WALKING.

10.1016/j.gaitpost.2017.09.039 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:37:11
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen der gewohnheitsmäßigen Gehgeschwindigkeit und der Knorpeldeformation am Oberschenkelknochen bei 24 gesunden Teilnehmenden. Die Forscher maßen die Gehgeschwindigkeit mit einem 20-Meter-Gehtest und bewerteten die Knorpeldicke mittels Ultraschall vor und nach 30 Minuten Gehen in verschiedenen Bereichen des Oberschenkelknochens. Die Hauptergebnisse zeigten, dass langsamere Gehgeschwindigkeiten signifikant mit einer stärkeren Deformation des medialen (inneren) Oberschenkelknorpels korrelierten (r=0,48), während keine Zusammenhänge mit der Ruhe-Knorpeldicke oder der Deformation anderer Knorpelregionen gefunden wurden. Die Kontrolle für den Body-Mass-Index schwächte diesen Zusammenhang ab, was darauf hindeutet, dass das Körpergewicht eine wichtige Einflussgröße darstellt.

ACUTE EFFECT OF A RESISTANCE EXERCISE SESSION ON MARKERS OF CARTILAGE BREAKDOWN AND INFLAMMATION IN WOMEN WITH RHEUMATOID ARTHRITIS.

10.1111/1756-185X.13204 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:37:05
Diese Studie untersuchte die akuten Auswirkungen von Krafttraining auf Biomarker für Knorpelabbau und Entzündung bei Frauen mit rheumatoider Arthritis (RA). 34 Frauen (17 mit und 17 ohne RA) absolvierten eine 25-minütige Krafttrainingseinheit mit Beinübungen, wobei Blutproben vor, während und bis zu 24 Stunden nach dem Training gesammelt wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Gruppen ähnliche Entzündungsreaktionen aufwiesen, mit einem Anstieg antiinflammatorischer Marker (IL-10, IL-1RA), was auf eine akute entzündungshemmende Wirkung des Krafttrainings hindeutet. Allerdings reagierten die Knorpelabbau-Marker (COMP) bei RA-Patientinnen sensitiver auf das Training, was auf gruppenspezifische Unterschiede im Knorpelstoffwechsel schließen lässt.

THE INFLUENCES OF WALKING, RUNNING AND STAIR ACTIVITY ON KNEE ARTICULAR CARTILAGE: QUANTITATIVE MRI USING T1 RHO AND T2 MAPPING.

10.1371/journal.pone.0187008 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:37:00
Diese Studie untersuchte, wie sich verschiedene körperliche Aktivitäten auf den Kniegelenkknorpel auswirken, gemessen mit quantitativen MRT-Sequenzen (T1 rho und T2 Mapping). Bei 23 gesunden jungen Erwachsenen wurden 3,0-Tesla-MRT-Aufnahmen des rechten Knies unmittelbar nach 30-minütigen Perioden von Ruhe, Gehen, Laufen und Treppensteigen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass T1 rho- und T2-Werte nach allen Aktivitäten abnahmen, wobei die Reduktion in folgender Reihenfolge zunahm: Gehen < Laufen < Treppensteigen, mit der stärksten Beanspruchung im patellofemoralen Knorpel. Diese quantitativen MRT-Techniken können somit aktivitätsspezifische Belastungsunterschiede im Gelenkknorpel zuverlässig erfassen und bieten wichtige Einblicke in die biomechanischen Eigenschaften des Knorp

COMPRESSION-RATE-DEPENDENT NONLINEAR MECHANICS OF NORMAL AND IMPAIRED PORCINE KNEE JOINTS.

10.1186/s12891-017-1805-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:36:54
Diese Studie untersuchte das kompressionsratenabhängige mechanische Verhalten von normalen und geschädigten Schweineknien, um die viskoelastischen und poromechanischen Eigenschaften des Kniegelenks besser zu verstehen. An 45 frischen Schweinekniegelenken wurden mechanische Tests zur Bestimmung der lastabhängigen Kraft-Kompressions-Beziehung sowie Kriech- und Relaxationsverhalten bei normalen, dehydrierten und meniskektomierten Gelenken durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten eine starke Abhängigkeit der Reaktionskraft von der Kompressionsrate (6-fache Variation bei gleicher Kompression), wobei Dehydrierung und Meniskektomie die Lasttragfähigkeit um bis zu 60% reduzierten - jedoch mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die transiente versus die Gleichgewichts-Lastunterstützung. Diese Befunde unterstützen den Flüssigkeitsdruckmechanismus als wesentlichen Faktor der Gelenkfunktion und haben wichtige Implikationen für das Verständnis der Knorpelm

NUMERICAL STUDY OF TEMPERATURE EFFECTS ON THE PORO-VISCOELASTIC BEHAVIOR OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.jmbbm.2017.11.023 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:36:47
Diese Studie untersuchte mittels numerischer Modellierung, wie sich Temperaturveränderungen auf das poro-viskoelastische Verhalten von Gelenkknorpel auswirken. Die Forscher entwickelten ein Finite-Elemente-Modell basierend auf der Zweiphasen-Mischungstheorie, welches die Verformung des festen Knorpelgerüsts, den Porenflüssigkeitsdruck und die Temperaturverteilung unter verschiedenen Randbedingungen (confined/unconfined) und Teilbelastungen simulierte. Das Modell berücksichtigte temperaturabhängige Materialeigenschaften wie Massendichte und volumetrische thermische Dehnung, wobei das viskoelastische Verhalten durch das verallgemeinerte Maxwell-Modell beschrieben wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass Temperatureffekte einen erheblichen Einfluss sowohl auf die poro-elastischen als auch auf die viskoelastischen Eigenschaften des Gelenkknorpels haben.

DIFFERENTIAL EFFECTS OF SUPEROXIDE DISMUTASE MIMETICS AFTER MECHANICAL OVERLOAD OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.3390/antiox6040098 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:36:42
Diese Studie untersuchte die Wirksamkeit verschiedener Superoxid-Dismutase-Mimetika zum Schutz von Gelenkknorpel nach mechanischer Überlastung. Die Forscher testeten drei verschiedene Mimetika (GC4403, MnTE-2-PyP und MnTnBuOE-2-PyP) an bovinen osteochondralen Explantaten unter zwei Belastungsszenarien: akute Impaktschäden und chronische Überlastung. Bei akuten Impaktschäden zeigten alle drei Mimetika dosisabhängigen Schutz vor Zelltod und Mitochondrienverlust, während bei chronischer Überlastung nur MnTnBuOE-2-PyP einen deutlichen Schutz der Chondrozyten bewirkte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass verschiedene Superoxid-Kompartimente bei akuten versus chronischen Knorpelschäden unterschiedliche Rollen spielen, wobei lipidkompartiment-spezifische Superoxidproduktion besonders bei chronischer Überlastung kritisch ist.

COMPREHENSIVELY ASSESSING THE ACUTE FEMORAL CARTILAGE RESPONSE AND RECOVERY AFTER WALKING AND DROP-LANDING: AN ULTRASONOGRAPHIC STUDY.

10.1016/j.ultrasmedbio.2017.10.009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:36:35
Diese Studie untersuchte die akute Reaktion und Erholung des femoralen Knorpels nach verschiedenen Belastungsformen mittels Ultraschall bei 43 gesunden jungen Erwachsenen. Die Forscher verglichen die Auswirkungen von Gehen, Drop-Landing-Übungen und einer Kontrollbedingung auf Knorpeldicke, Querschnittsfläche und Echo-Intensität, gemessen vor sowie 0, 15, 30 und 45 Minuten nach der jeweiligen Aktivität. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl Gehen als auch Drop-Landing zu einer sofortigen Verformung des medialen und lateralen femoralen Knorpels führten, wobei die Erholung nach Drop-Landing deutlich länger dauerte als nach dem Gehen. Interessant war, dass die strukturellen Knorpelveränderungen nicht von Veränderungen der Echo-Intensität begleitet wurden, was darauf hindeutet, dass die akuten Belastungsreaktionen primär mechanischer Natur sind.

EFFECT OF VERTICAL OR BEVELED CHONDRAL DEFECT CREATION ON RIM DEFORMATION AND CONTACT.

10.1177/1947603517752058 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:36:29
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte die biomechanischen Auswirkungen verschiedener Knorpeldefekt-Randmorphologien auf die Knorpelverformung und den subchondralen Knochenkontakt. An fünf bovinen Femurkondylen wurden drei Defekttypen erstellt (45° Innenfase, vertikal, 45° Außenfase) und mittels Mikro-Computertomographie unter 800 N axialer Belastung analysiert. Die Ergebnisse zeigten keine signifikanten Unterschiede in der Randverformung zwischen den Gruppen, jedoch war die Belastungsdistanz zwischen Gruppen mit Innenfase und Außenfase signifikant unterschiedlich. Die Studie legt nahe, dass die Schaffung einer Innenfase bei der Débridement fokaler Knorpeldefekte die Gewebeverformung und den Kontakt mit dem gegenüberliegenden subchondralen Knochen reduziert.

ARTICULAR CARTILAGE RESPONSE TO A SLIDING LOAD USING TWO DIFFERENT-SIZED SPHERICAL INDENTERS1.

10.3233/BIR-16110 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:36:23
Diese Studie untersuchte, wie unterschiedliche Kontaktgeometrien die mechanische und zelluläre Antwort von Gelenkknorpel unter dynamischer Gleitbelastung beeinflussen. Die Forscher belasteten Knorpelexplantate mit zwei verschiedenen Kugelindentern (17,6 mm und 30,2 mm Durchmesser) über 2000 Zyklen bei 10 mm/s Geschwindigkeit und 4 kg axialer Last, wobei sie die Verformung aufzeichneten und anschließend Kollagenschäden, Genregulation und Proteoglykenverlust analysierten. Der kleinere Indenter führte zu signifikant höherer Knorpelverformung und -dehnung sowie niedrigerem dynamischem Elastizitätsmodul, während gleichzeitig der Proteoglykenverlust zunahm und Gene für extrazelluläre Matrixproteine und Enzyme verstärkt exprimiert wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass Gleitbelastungen mit erhöhter Matrixverformung katabole Prozesse im Gelenkknorpel induzieren können, was wichtige

COLLAGEN DAMAGE LOCATION IN ARTICULAR CARTILAGE DIFFERS IF DAMAGE IS CAUSED BY EXCESSIVE LOADING MAGNITUDE OR RATE.

10.1007/s10439-018-1986-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:36:17
Diese Studie untersuchte, wie sich die Lokalisation von Kollagenschäden im Gelenkknorpel in Abhängigkeit von Belastungsstärke und -geschwindigkeit unterscheidet. Bovine osteochondrale Plugs wurden mit verschiedenen Kräften (15-45 N) und Geschwindigkeiten (5-120 mm/min) komprimiert, anschließend wurden Oberflächenfibrilationen und interne Kollagenschäden histologisch ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Belastungsstärke den Grad der Schädigung beeinflusst, während die Belastungsgeschwindigkeit die Lokalisation bestimmt: Niedrige Geschwindigkeiten führen vorwiegend zu oberflächlichen Kollagenschäden, hohe Geschwindigkeiten hingegen zu internen Schäden. Diese geschwindigkeitsabhängige Schadensverteilung wird durch die zeitabhängigen Materialeigenschaften des Knorpels und interne Flüssigkeitsströme erklärt, was die Hypothese stützt, dass die Kollagenschädigung durch das viskoelastische Verhalten

PHYSICAL ACTIVITY AND MEDITERRANEAN DIET BASED ON OLIVE TREE PHENOLIC COMPOUNDS FROM TWO DIFFERENT GEOGRAPHICAL AREAS HAVE PROTECTIVE EFFECTS ON EARLY OSTEOARTHRITIS, MUSCLE ATROPHY AND HEPATIC STEATOSIS.

10.1007/s00394-018-1632-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:36:11
Diese Studie untersuchte die protektiven Effekte von körperlicher Aktivität in Kombination mit einer mediterranen Diät, die mit phenolischen Verbindungen aus Olivenbäumen angereichert war, bei früher Osteoarthritis im Rattenmodell. Die Forscher induzierten Osteoarthritis durch Durchtrennung des vorderen Kreuzbands und behandelten die Tiere 12 Wochen lang mit Laufbandtraining (5 Tage/Woche, 10 min täglich) sowie verschiedenen Diäten, die mit nativem Olivenöl extra (EVOO) aus Sizilien oder Tunesien und tunesischem Olivenblattextrakt angereichert waren. Die Ergebnisse zeigten, dass die Kombinationsbehandlung zu einer erhöhten Lubricin-Expression, verringerter IL-6-Expression im Knorpel, signifikanter Muskelhypertrophie und reduzierter Lebersteatose führte, wobei die sizilianische EVOO-angereicherte Diät die besten Resultate erzielte. Die Studie belegt somit, dass die

ACUTE SERUM CARTILAGE BIOMARKER RESPONSE AFTER WALKING AND DROP LANDING.

10.1249/MSS.0000000000001585 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:36:04
Diese Studie untersuchte die akute Reaktion des Knorpel-Biomarkers COMP (cartilage oligomeric matrix protein) im Blutserum auf unterschiedliche Belastungsformen bei 40 gesunden, sportlich aktiven Personen. Die Teilnehmer absolvierten in separaten Sitzungen drei Bedingungen (Gehen, Drop-Landing und Kontrollbedingung im Sitzen), wobei vor und nach jeder Aktivität Blutproben zur COMP-Messung entnommen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl Gehen (+4,2%) als auch Drop-Landing (+4,6%) zu einem signifikant größeren akuten COMP-Anstieg führten als die Kontrollbedingung (-2,3%), während sich die beiden Aktivitätsbedingungen untereinander nicht unterschieden. Diese Befunde deuten darauf hin, dass verschiedene Formen der mechanischen Belastung ähnliche akute Knorpelstoffwechsel-Reaktionen auslösen, unabhängig von der unterschiedlichen Belastungsintensität und -häufigkeit.

A NEW MECHANICAL INDENTATION FRAMEWORK FOR FUNCTIONAL ASSESSMENT OF ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.jmbbm.2018.02.028 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:35:58
Diese Studie entwickelte ein neuartiges mechanisches Indentations-Framework zur funktionellen Beurteilung von Gelenkknorpel, da herkömmliche mechanische Eigenschaften nur begrenzt zwischen gesundem und degradiertem Knorpel unterscheiden können. Die Forscher verwendeten einen ringförmigen Indenter mit integriertem Ultraschallwandler, um sowohl die mechanische Antwort im belasteten Bereich als auch im umgebenden Gewebe während Belastungs-/Entlastungszyklen an normalen und enzymatisch degradierten Rinderknorpelproben zu erfassen. Die Analyse zweier neuer Parameter (L - Abstand zwischen Ultraschallwandler und Knorpeloberfläche, sowie TS - transiente Dehnung) mittels multivariater Statistik zeigte, dass der Parameter L sowohl während der Belastung als auch während der Erholung erfolgreich zwischen normalem und proteoglykan-verarmtem Knorpel unterscheiden kann. Das Framework demonstriert eine starke Korrelation zwischen den mechanischen Eigenschaften des belasteten Bereichs und der Antwort des umgebenden Knorpels,

LOCAL AND GLOBAL MEASUREMENTS SHOW THAT DAMAGE INITIATION IN ARTICULAR CARTILAGE IS INHIBITED BY THE SURFACE LAYER AND HAS SIGNIFICANT RATE DEPENDENCE.

10.1016/j.jbiomech.2018.02.033 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:35:51
Diese Studie untersuchte die Schadensentstehung in Gelenkknorpel und die schützende Rolle der Oberflächenschicht bei verschiedenen Belastungsgeschwindigkeiten. Die Forscher entwickelten eine neue Methode, bei der Knorpelproben mit einer scharfen Klinge eingedrückt wurden, während gleichzeitig lokale Verformungen und Dehnungsenergie mittels konfokaler Elastographie gemessen wurden - dies bei Dehnungsraten von 0,5%/s bis 500%/s. Die Hauptergebnisse zeigen, dass die Oberflächenschicht des Knorpels signifikant höhere Verformungen toleriert bevor Schäden auftreten, und dass das Gewebe bei höheren Belastungsgeschwindigkeiten leichter zu schneiden ist. Diese Erkenntnisse unterstreichen die wichtige Schutzfunktion der zonalen Knorpelstruktur und die Bedeutung der Belastungsrate für das Verständnis von Knorpelrissen in physiologisch relevanten Bereichen.

ACUTE EFFECTS OF WALKING ON THE DEFORMATION OF FEMORAL ARTICULAR CARTILAGE IN OLDER ADULTS.

10.1519/JPT.0000000000000185 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:35:44
Diese Studie untersuchte die akuten Auswirkungen von Gehen auf die Verformung des Oberschenkelknorpels bei älteren Erwachsenen mit und ohne Kniearthrose. Die Forscher verwendeten Magnetresonanztomographie vor und nach 30 Minuten schnellem Gehen bei 19 Teilnehmern (10 ohne, 9 mit Arthrose), um Veränderungen der Knorpeldicke zu messen und deren Zusammenhang mit der Knieachsenstellung zu analysieren. Die Hauptergebnisse zeigten keine signifikanten Unterschiede in der Knorpelverformung zwischen den Gruppen, jedoch fand sich eine bedeutsame Korrelation zwischen Valgus-Fehlstellung des Knies und verstärkter Verformung des lateralen Oberschenkelknorpels. Die Autoren schlussfolgern, dass Gehübungen bei älteren Erwachsenen ohne Kniefehlstellungen sicher durchgeführt werden können.

SHEEP AS A MODEL FOR EVALUATING MESENCHYMAL STEM/STROMAL CELL (MSC)-BASED CHONDRAL DEFECT REPAIR.

10.1016/j.joca.2018.03.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:35:38
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Eignung von Schafen als Tiermodell zur Bewertung mesenchymaler Stammzell-basierter Knorpelreparatur-Strategien. Die Autoren analysieren systematisch die biologischen Eigenschaften oviner mesenchymaler Stammzellen (oMSC) und deren Anwendung in Knorpelreparatur-Studien im Schafmodell. Schafe bieten aufgrund ihrer anatomischen und biomechanischen Ähnlichkeiten zum Menschen sowie ihrer kostengünstigen Haltung erhebliche Vorteile gegenüber kleineren Tiermodellen für präklinische Studien. Die Übersicht zeigt, dass oMSC vielversprechende Eigenschaften für die Knorpelregeneration aufweisen, wobei die Herausforderung in der stabilen chondrogenen Differenzierung und Bildung von hyalinem Knorpel liegt.

ACUTE AND MID-TERM (SIX-WEEK) EFFECTS OF AN ANKLE-FOOT-ORTHOSIS ON BIOMECHANICAL PARAMETERS, CLINICAL OUTCOMES AND PHYSICAL ACTIVITY IN KNEE OSTEOARTHRITIS PATIENTS WITH VARUS MALALIGNMENT.

10.1016/j.gaitpost.2018.03.034 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:35:32
Diese Studie untersuchte die Wirksamkeit einer neuartigen Knöchel-Fuß-Orthese (AFO) bei 29 Kniearthrose-Patienten mit Varus-Fehlstellung über einen Zeitraum von 6 Wochen. Die Forscher analysierten mittels 3D-Ganganalyse, Funktionstests, Fragebögen und Accelerometer-Messungen sowohl biomechanische Parameter als auch klinische Outcomes und körperliche Aktivität. Die AFO reduzierte das Knie-Adduktionsmoment signifikant (akut um 41%, nach 6 Wochen um 27%), führte jedoch zu einer unerwünschten Erhöhung des Knie-Flexionsmoments um 71% und verschlechterte die KOOS-Werte. Obwohl biomechanische Verbesserungen nachweisbar waren, blieben die funktionellen Verbesserungen minimal, sodass der klinische Nutzen der 6-wöchigen AFO-Anwendung bei Kniearthrose-Patienten fragwürdig erscheint.

REPRODUCTION OF CHARACTERISTICS OF EXTRACELLULAR MATRICES IN SPECIFIC LONGITUDINAL DEPTH ZONE CARTILAGE WITHIN SPHERICAL ORGANOIDS IN RESPONSE TO CHANGES IN OSMOTIC PRESSURE.

10.3390/ijms19051507 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:35:25
Diese Studie untersuchte, wie Veränderungen des osmotischen Drucks die Produktion extrazellulärer Matrix durch zonenspezifische Chondrozyten aus verschiedenen Knorpelschichten beeinflussen. Die Forschenden kultivierten sphäroidale Knorpel-Organoide aus Chondrozyten der Oberflächen-, Mittel- und Tiefenzone unter unterschiedlichen osmotischen Druckbedingungen und analysierten die Genexpression sowie immunhistologische Eigenschaften der produzierten Matrixproteine. Hoher osmotischer Druck führte bei allen Zonen zu einer verstärkten Expression von Aggrecan und Kollagen Typ II, wobei Oberflächenzonen-Chondrozyten zusätzlich Kollagen Typ I und Mittel-/Tiefenzonen-Chondrozyten Matrix-Metalloproteinase-13 hochregulierten. Die Ergebnisse zeigen, dass Chondrozyten zonenspezifisch auf osmotische Druckveränderungen reagieren und dabei charakteristische extrazelluläre Matrixstrukturen mit Hohlrä

OSTEOCHONDRAL RESURFACING IMPLANTATION ANGLE IS MORE IMPORTANT THAN IMPLANT MATERIAL STIFFNESS.

10.1002/jor.24101 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:35:20
Diese Studie untersuchte mittels 3D-Finite-Elemente-Modellen, wie sich der Implantationswinkel und die Materialsteifigkeit von osteochondralen Resurfacing-Implanten auf die biomechanischen Eigenschaften des angrenzenden Knorpels auswirken. Die Forscher variierten systematisch den Implantationswinkel (0°, 5°, 10°) und die Materialsteifigkeit (5 MPa, 100 MPa, 2 GPa) und simulierten sowohl statische Belastung als auch Gleitbewegungen. Die Ergebnisse zeigten, dass eine korrekte Implantatausrichtung wichtiger ist als die Materialsteifigkeit, da bereits geringe Fehlausrichtungen zu Spalten führen, in die sich das gegenüberliegende Knorpelgewebe einwölbt und dadurch schädliche Dehnungen und Drücke entstehen. Selbst weiche Implantate können bei Fehlausrichtung das angrenzende Knorpelgewebe während längerer Belastung schädigen, während leichte Gleitbewegungen positive Effekte auf den

CARTILAGE-ON-CARTILAGE CONTACT: EFFECT OF COMPRESSIVE LOADING ON TISSUE DEFORMATIONS AND STRUCTURAL INTEGRITY OF BOVINE ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.joca.2018.08.009 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:35:13
Diese Studie untersuchte die Verformungen in Gelenkknorpel unter Druckbelastung und deren Zusammenhang mit strukturellen Veränderungen der extrazellulären Matrix mittels MRT-Relaxationszeiten in einem experimentellen Modell, das den physiologischen Knorpel-auf-Knorpel-Kontakt nachahmt. An bovinen femoralen Osteochondral-Explantaten wurden quantitative MRT-Bilder (T₁, T₂, T₁ρ-Relaxationszeiten) bei 9,4T sowie zweidimensionale Verformungsfelder unter zyklischer Druckbelastung (350N) mittels DENSE-Methode gemessen. Die Verformungsanalyse zeigte konsistente Muster mit maximalen Dehnungen an der Gelenkoberfläche, die mit der Gewebetiefe abnahmen, während axiale und transversale Dehnungen im Zentrum der Kontaktregion maximal waren. Obwohl sich die MRT-Relaxationszeiten nach Belastung veränderten (Abnahme von T₁ und T₂, Zunahme von T₁

FUNCTIONAL ASSESSMENT OF STRAINS AROUND A FULL-THICKNESS AND CRITICAL SIZED ARTICULAR CARTILAGE DEFECT UNDER COMPRESSIVE LOADING USING MRI.

10.1016/j.joca.2018.08.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:35:07
Diese Studie untersuchte, wie vollschichtige Knorpeldefekte die Belastungsverteilung und Gewebezusammensetzung in einem experimentellen Knorpel-auf-Knorpel-Kontaktmodell beeinflussen. Die Forscher verwendeten bovine Knorpelexplantate, die zyklisch mit 350 N belastet wurden, und analysierten Gewebeverformungen mittels hochauflösender 9,4 T MRT-Bildgebung sowie Relaxationszeitmessungen (T₁, T₂, T₁ρ). Die Ergebnisse zeigten erhöhte Zug- und Druckbelastungen sowie Scherspannungen am Defektrand (jeweils >4% Zunahme), während die MRT-Relaxationszeiten dort ebenfalls anstiegen, was auf Veränderungen der Knorpelmatrix hindeutet. Die Studie demonstriert, dass Knorpeldefekte lokale biomechanische Veränderungen verursachen, die durch erhöhte Scherkräfte und Matrixschädigung am Defektrand zur weiteren Gewebeschädigung

MENISCI PROTECT CHONDROCYTES FROM LOAD-INDUCED INJURY.

10.1038/s41598-018-32503-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:34:59
Diese Studie untersuchte die protektive Rolle der Menisken für Knorpelzellen (Chondrozyten) bei Gelenkbelastung mittels eines neuartigen mikroskopiebasierten Systems an lebenden Mäusen. Die Forscher verwendeten kontrollierte Muskelkontraktionen zur Belastung der Kniegelenke und analysierten die akuten Auswirkungen von Meniskusverlust auf die Chondrozyten. Die Ergebnisse zeigten, dass der Verlust der Menisken bereits innerhalb weniger Stunden nach der Verletzung zu ausgedehntem Chondrozytentod (Nekrose) im Gelenkknorpel führt, während intakte Menisken die Knorpelzellen auch bei intensiver Belastung schützen. Diese Befunde unterstreichen die Bedeutung früher therapeutischer Interventionen zur Prävention des Chondrozytentods nach Meniskusverletzungen.

OBESITY ALTERS THE IN VIVO MECHANICAL RESPONSE AND BIOCHEMICAL PROPERTIES OF CARTILAGE AS MEASURED BY MRI.

10.1186/s13075-018-1727-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:34:53
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Adipositas und den biomechanischen sowie biochemischen Eigenschaften des Knieknorpels bei gesunden Probanden. Mittels 3-Tesla-MRT wurden Knorpelgeometrie und T1rho-Relaxationszeiten vor und nach Laufbandbelastung bei Personen mit normalem (n=8) und erhöhtem BMI (n=7) gemessen, um Knorpeldicke, mechanische Belastung und biochemische Zusammensetzung zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass Probanden mit höherem BMI signifikant erhöhte Knorpeldeformation, verlängerte T1rho-Relaxationszeiten und reduzierte tibiale Knorpeldicke aufwiesen. Diese Befunde deuten darauf hin, dass Adipositas bereits bei asymptomatischen Personen zu strukturellen und funktionellen Knorpelveränderungen führt, die möglicherweise präsymptomatische Zeichen einer Osteoarthrose-Entwicklung darstellen.

EFFECTS OF CREEP AND CREEP-RECOVERY ON RATCHETING STRAIN OF ARTICULAR CARTILAGE UNDER CYCLIC COMPRESSION.

10.1016/j.msec.2018.10.047 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:34:47
Diese Studie untersuchte experimentell das Verhalten von Gelenkknorpel unter kombinierten Kriech- und zyklischen Belastungen, um die Akkumulation von Ratcheting-Dehnungen zu verstehen. Die Forscher führten Kriech-Ermüdungs-Tests mit verschiedenen Vorkriech-Zeiten, Erholungsphasen und Spitzenhaltezeiten durch, wobei sie die Dehnungsverteilung in unterschiedlichen Knorpelschichten analysierten. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Vorkriechen die anfängliche Ratcheting-Dehnung um 30-35% erhöhte, während Erholungsphasen diesen Effekt teilweise reduzierten. Längere Spitzenhaltezeiten und höhere Spannungsamplituden verstärkten die Kriech-Ratcheting-Dehnungen signifikant, wobei diese akkumulierten Deformationen zur beschleunigten Knorpelschädigung beitragen können.

SHOCK ABSORBING ABILITY IN HEALTHY AND DAMAGED CARTILAGE-BONE UNDER HIGH-RATE COMPRESSION.

10.1016/j.jmbbm.2018.10.023 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:34:39
Diese Studie untersuchte, wie sich Knorpelschädigungen auf die Stoßdämpfungsfähigkeit des Knorpel-Knochen-Systems unter schneller Kompression auswirken. Die Forscher entfernten die oberen 50% der Knorpeldicke (um Grad III Knorpelläsionen zu simulieren) und führten Hochgeschwindigkeits-Kompressionstests (4% Dehnung bei 5 Hz) durch, wobei sie digitale Bildkorrelation zur Quantifizierung der Verformung einsetzten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Entfernung der oberflächlichen und mittleren Knorpelschichten zu einer signifikanten Reduktion der Knorpelsteifigkeit um ~39% und einer um 32% erhöhten Energieabsorption im darunter liegenden Knochen führte. Diese Befunde unterstreichen die kritische Rolle der oberflächlichen tangentialen Zone und mittleren Knorpelschicht beim Schutz des subchondralen Knochens vor mechanischen Belastungen und erklären die erhöhte

INFLUENCE OF A PERIODIZED CIRCUIT TRAINING PROTOCOL ON INTERMUSCULAR ADIPOSE TISSUE OF PATIENTS WITH KNEE OSTEOARTHRITIS: PROTOCOL FOR A RANDOMIZED CONTROLLED TRIAL.

10.1186/s12891-018-2325-y · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:34:34
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersucht den Einfluss eines 14-wöchigen periodisierten Zirkeltrainings auf das intermuskuläre Fettgewebe des Oberschenkels bei Patienten mit Kniearthrose. Die Forscher vergleichen drei Interventionsgruppen (Zirkeltraining, Krafttraining und Aufklärungsprogramm) mit jeweils 20 Teilnehmern über 14 Wochen, wobei umfassende Messungen mittels Computertomographie, DXA-Scan, Entzündungsmarkern und funktionellen Tests durchgeführt werden. Dies ist die erste randomisierte Studie, die spezifisch die Auswirkungen von Zirkeltraining auf intermuskuläres Fettgewebe bei Kniearthrose untersucht und könnte wichtige Erkenntnisse für eine kostengünstige, nicht-medikamentöse Behandlungsoption liefern.

SPONTANEOUS CALCIUM SIGNALING OF CARTILAGE CELLS: FROM SPATIOTEMPORAL FEATURES TO BIOPHYSICAL MODELING.

10.1096/fj.201801460R · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:34:27
Diese Studie untersuchte die spontane Kalziumsignalübertragung in Chondrozyten, die bisher als nicht-erregbare Zellen ohne spontane [Ca²⁺]-Aktivität galten. Die Forschenden kombinierten Live-Cell-Imaging zur Analyse räumlich-zeitlicher Kalziummuster mit statistischer Modellierung und pharmakologischen Experimenten unter Verwendung von 10 verschiedenen Pathway-Antagonisten. Die Ergebnisse zeigten, dass Chondrozyten robuste spontane [Ca²⁺]-Oszillationen mit charakteristischen "Fingerprint"-Mustern aufweisen, die einer lognormalen Verteilung folgen und durch einen autokatalytischen, schwellenwert-regulierten Mechanismus erklärt werden können. Als Schlüsselfaktoren wurden extrazelluläres Kalzium, der PLC-IP₃-Pathway, Purinrezeptoren und TRPV4-Kanäle identifiziert, während spannungsgesteuerte Kalziumkanäle hemmend wirken.

THE EFFECT OF FIBRILLAR DEGRADATION ON THE MECHANICS OF ARTICULAR CARTILAGE: A COMPUTATIONAL MODEL.

10.1007/s10237-018-01112-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:34:21
Diese Studie untersuchte mittels eines multiskaligen Computermodells, wie fibrilläre Degradationsmechanismen die biomechanischen Eigenschaften von Gelenkknorpel auf Gewebeebene beeinflussen. Die Forscher modellierten zwei Hauptdegradationsmechanismen - das Versagen von Tropocollagen-Quervernetzungen (β) und eine generalisierte Oberflächendegradation (Δ) - und analysierten deren Auswirkungen durch simulierte Nanoindentationstests in verschiedenen Knorpelschichten. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Degradationsmechanismen zu unterschiedlichen Fließspannungen und Post-Fließ-Verhalten im Vergleich zu intaktem Knorpel führten, wobei das Gewebe auf makroskopischer Ebene größere Dehnungen tolerierte als auf Fibrillenebene (Gewebefließdehnung: ~27-37% vs. Fibrillenfließdehnung: ~16-26%). Diese Erkenntnisse verdeutlichen die komplexe Beziehung zwischen molekularen Defekten und den mechanischen Eigensch

EFFECT OF CIRCADIAN RHYTHM, AGE, TRAINING AND ACUTE LAMENESS ON SERUM CONCENTRATIONS OF CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN (COMP) NEO-EPITOPE IN HORSES.

10.1111/evj.13082 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:34:14
Diese Studie untersuchte ein neuartiges COMP-Neo-Epitop als potentiellen Serumbiomarker für frühe Osteoarthritis bei Pferden und evaluierte dabei den Einfluss von zirkadianen Rhythmen, Alter, Training und akuter Lahmheit. Die Forscher verwendeten longitudinale und Querschnittsstudien mit gesunden und lahmen Pferden, analysierten Serumproben mittels ELISA und führten immunhistochemische Untersuchungen von Gelenkknorpel durch. Die Hauptergebnisse zeigten, dass lahme Pferde signifikant höhere COMP-Neo-Epitop-Konzentrationen aufwiesen als gesunde Kontrollen (5,24 vs. 0,84 μg/ml), während Alter keinen Einfluss hatte und die Werte nach Training zunächst sanken, dann aber zu Ausgangswerten zurückkehrten. Das Neo-Epitop war immunhistochemisch nur in osteoarthritischem, nicht aber in gesundem Knorpel nachweisbar, was auf sein Potenzial als Biomarker für pathologische Knorpelfragmentierung bei akuter

QUANTIFICATION OF PATELLOFEMORAL CARTILAGE DEFORMATION AND CONTACT AREA CHANGES IN RESPONSE TO STATIC LOADING VIA HIGH-RESOLUTION MRI WITH PROSPECTIVE MOTION CORRECTION.

10.1002/jmri.26724 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:34:07
Diese Studie zielte darauf ab, die Verformung des patellofemoralen Knorpels und Veränderungen der Kontaktfläche unter statischer Belastung mittels hochauflösender MRT mit prospektiver Bewegungskorrektur zu quantifizieren. An 15 gesunden männlichen Probanden wurden 3T-MRT-Messungen mit drei verschiedenen Belastungsstufen (0/200/400 N) durchgeführt, wobei eine optische Verfolgungstechnologie Bewegungsartefakte korrigierte und ein Deep-Learning-Ansatz die manuelle Knorpelsegmentierung regularisierte. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante, lastabhängige Zunahme der patellofemoralen Kontaktfläche um 14,5-19,0% sowie eine entsprechende Dickenabnahme des patellaren (-4,4 bis -7,4%) und femoralen Knorpels (-3,4 bis -7,1%) bei steigender Belastung. Die Methode erwies sich als hochreproduzierbar und die neuronale Netzwerk-Regularisierung reduzierte die Varianz der Mess

EFFECT OF STRAIN RATE ON TRANSIENT LOCAL STRAIN VARIATIONS IN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.jmbbm.2019.03.022 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:34:00
Diese Studie untersuchte, wie sich unterschiedliche Belastungsgeschwindigkeiten auf die lokalen Dehnungsverteilungen in Gelenkknorpel auswirken. Die Forscher entwickelten eine Methode zur Messung axialer Dehnungsfelder durch die gesamte Knorpeltiefe unter statischen und dynamischen Belastungsbedingungen mit verschiedenen Belastungsraten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Dehnungsverteilungen bei dynamischer Belastung gleichmäßiger waren als bei statischer Belastung. Zudem führten höhere Dehnungsraten zu einer gleichmäßigeren Verteilung der mechanischen Beanspruchung durch die Knorpelschicht als niedrigere Raten.

MECHANOSENSITIVE MIRS REGULATED BY ANABOLIC AND CATABOLIC LOADING OF HUMAN CARTILAGE.

10.1016/j.joca.2019.04.010 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:33:55
Diese Studie untersuchte, ob mechanische Belastung die globale microRNA(miR)-Expression in menschlichen Chondrozyten beeinflusst und identifizierte mechanosensitive miRs als potentielle diagnostische oder therapeutische Zielstrukturen für die Osteoarthritis-Behandlung. Die Forscher setzten gewebemanipuliertes menschliches Knorpelgewebe zwei verschiedenen Belastungsregimen aus (anabole vs. katabole Stimulation) und analysierten die miR-Expression mittels Mikroarray-Analyse und qRT-PCR. Während anabole Belastung nur geringe Veränderungen hervorrief, führte katabole Stimulation zu einer signifikanten Regulation von 80 miRs, wobei einige miRs (wie miR-221) auf beide Belastungsarten reagierten, während andere spezifisch auf schädliche Belastung ansprachen. Die Ergebnisse zeigen erstmals eine Gruppe mechanosensitiver miRs, die charakteristisch für schädliche Belastung sind und möglicherweise das Proteom differenziell beeinflussen, wenn Knorpelgew

CELLS UNDER PRESSURE - THE RELATIONSHIP BETWEEN HYDROSTATIC PRESSURE AND MESENCHYMAL STEM CELL CHONDROGENESIS.

10.22203/eCM.v037a22 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:33:47
Diese Übersichtsarbeit untersucht den Einfluss von hydrostatischem Druck auf die chondrogene Differenzierung von mesenchymalen Stammzellen (MSCs) als potenzielle Therapie für Knorpeldefekte bei früher Osteoarthritis. Die Autoren analysierten In-vitro-Studien, die zeigen, wie hydrostatischer Druck - eine gleichmäßige Druckbelastung ohne Zellverformung, die in vivo durch Flüssigkeitspressung im Knorpel entsteht - die Knorpelbildung beeinflusst. Die Ergebnisse zeigen, dass hydrostatischer Druck sowohl bei Chondrozyten als auch bei MSCs anabole Effekte auf die Chondrogenese hat und die Matrixbildung fördert. Die Studie fasst die zugrundeliegenden Mechanismen zusammen, durch die mechanische Stimuli wie hydrostatischer Druck die Knorpelregeneration in der Gewebezüchtung verbessern können.

A MULTISCALE SYNTHESIS: CHARACTERIZING ACUTE CARTILAGE FAILURE UNDER AN AGGREGATE TIBIOFEMORAL JOINT LOADING.

10.1007/s10237-019-01159-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:33:41
Diese Studie zielte darauf ab, akute Knorpelschäden im Kniegelenk auf mikroskopischer Ebene zu verstehen, indem Schäden auf Fibrillenebene als plastische Verformungen (Mikro-Defekte) charakterisiert wurden. Die Forscher entwickelten ein detailliertes Finite-Elemente-Modell des gesamten Tibiofemoralgelenks mit einem multiskaligen konstitutiven Modell, das die strukturellen Hierarchien des Gelenkknorpels berücksichtigt und unter physiologischen (2000 N) sowie hohen axialen Belastungen (bis 7 kN) bei 30° Flexion simuliert wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass Fibrillenschäden hauptsächlich in den oberflächlichen und mittleren Schichten des Tibiaknorpels auftreten, wobei steifere Fibrillen (mit höherer Quervernetzungsdichte) höhere Kontaktspannungen für das Erreichen der Fließgrenze benötigen, aber dann schneller versagen. Dies ist das erste Modell, das Makro-Kontinuum-Gelen

THE EFFECT OF ARTICULAR CARTILAGE FOCAL DEFECT SIZE AND LOCATION IN WHOLE KNEE BIOMECHANICS MODELS.

10.1115/1.4044032 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:33:34
Diese Studie untersuchte mittels Finite-Elemente-Modellierung, wie sich Größe und Lokalisation von fokalen Knorpeldefekten am Femur auf die Biomechanik des gesamten Kniegelenks auswirken. Die Forscher simulierten verschiedene Defektgrößen unter Belastungsbedingungen, die der maximalen Gelenkskompression während der Standphase des Gehens entsprechen. Die Ergebnisse zeigten, dass kleine und mittelgroße Defekte die maximalen Druckspannungen um etwa 50% bzw. 100% erhöhten und auch die gesunde Knorpeldeformation der Tibia beeinflussten – laterale Femurdefekte steigerten die tibiale Belastung um 25%, während mediale Defekte sie um 6-15% reduzierten. Diese biomechanischen Veränderungen führten zu einer Umverteilung der Belastungsmuster und erhöhten die Spitzenkontaktspannungen um 11-34%, was die Rolle von Knorpeldefekten bei der Osteoarthrose-Entwicklung erklärt.

IN VIVO TIBIOFEMORAL CARTILAGE STRAIN MAPPING UNDER STATIC MECHANICAL LOADING USING CONTINUOUS GRASP-MRI.

10.1002/jmri.26859 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:33:26
Diese Studie zielte darauf ab, die Machbarkeit der In-vivo-Messung von Knorpeldeformation im menschlichen Kniegelenk mittels statischer mechanischer Belastung und kontinuierlicher 3D-MRT zu demonstrieren. Fünf gesunde Probanden wurden bei 3 Tesla mit einer 3D-GRASP-MRT-Sequenz unter Ruhebedingungen, statischer Belastung und während der Erholung untersucht, wobei Verformungskarten durch einen optischen Flussalgorithmus berechnet wurden. Die Ergebnisse zeigten messbare Knorpelverformungen von bis zu ±673-726 μm und entsprechende Dehnungen von -7,0% bis +5,4% unter Belastung, die sich während der Erholungsphase reduzierten. Die Studie belegt die Durchführbarkeit dieser nicht-invasiven MRT-Technik zur quantitativen Erfassung dynamischer biomechanischer Eigenschaften des Gelenkknorpels, was zukünftig für die Beurteilung von Gelenkpathologien relevant sein könnte.

EFFECTS OF A KNEE VALGUS UNLOADER BRACE ON MEDIAL FEMORAL ARTICULAR CARTILAGE DEFORMATION FOLLOWING WALKING IN VARUS-ALIGNED INDIVIDUALS.

10.1016/j.knee.2019.06.014 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:33:20
Diese Studie untersuchte, ob eine Valgus-Entlastungsorthese die Knorpelverformung im medialen Femurkondylus bei Personen mit Varus-Kniestellung nach dem Gehen reduzieren kann. 24 gesunde Probanden absolvierten sowohl mit als auch ohne Orthese ein 5000-Schritte-Gehprotokoll, wobei die Knorpelverformung mittels Ultraschall vor und nach der Belastung gemessen wurde. In der Gesamtgruppe zeigte sich kein signifikanter Unterschied in der Knorpelverformung zwischen den Bedingungen, jedoch profitierten Personen mit stärkerer Knorpeldeformation (oberhalb der minimalen messbaren Veränderung) von der Orthese mit reduzierter Verformung (-2,94% vs. -6,34%). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Valgus-Entlastungsorthesen möglicherweise selektiv bei bestimmten Varus-ausgerichteten Personen mit ausgeprägter Knorpeldeformation während des Gehens wirksam sein könn

CHONDROCYTE VIABILITY IS LOST DURING HIGH-RATE IMPACT LOADING BY TRANSFER OF AMPLIFIED STRAIN, BUT NOT STRESS, TO PERICELLULAR AND CELLULAR REGIONS.

10.1016/j.joca.2019.07.018 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:33:15
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastungen bei Knorpeltrauma zum Zelltod von Chondrozyten und zur Entstehung posttraumatischer Arthrose führen. Die Forscher verwendeten ein in vitro Modell mit schneller (80%/s) versus langsamer (0,1%/s) Indentationsbelastung und analysierten die Zellviabilität mittels Live/Dead-Färbung, die biomechanischen Eigenschaften durch Atomkraftmikroskopie sowie die Gewebestruktur durch MRT-Bildgebung. Die Ergebnisse zeigten, dass schnelle Impaktbelastung zu signifikantem Chondrozytentod und reduzierter Matrixsteifigkeit führte, wobei die räumlichen Muster des Zelltods eng mit computationell berechneten erhöhten Dehnungen (nicht Spannungen) in der perizellulären Matrix und den Zellen korrelierten. Die Studie identifiziert kritische Dehnungsschwellenwerte in der perizellulären Region als möglichen Entstehungsort früher Schäden bei posttraumat

NA

10.1177/1947603519876353 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:33:06
Diese Studie zielte darauf ab, ein kontrolliertes Drop-Weight-Impact-Testmodell zu etablieren, um osteochondrale Schäden in Ziegen-Tibiotalar-Gelenken zu induzieren und damit die Entstehung posttraumatischer Arthrose besser zu verstehen. Die Forscher verwendeten frisch-gefrorene Ziegengelenke, die mit einer definierten axialen Stoßbelastung (10,5 kg aus 0,3 m Höhe) impaktiert und anschließend mittels kontrastverstärkter Mikro-CT sowie quasi-statischen Belastungstests analysiert wurden. Obwohl die Mikro-CT-Bildgebung weder makroskopische noch mikroskopische osteochondrale Schäden oder strukturelle Knorpelveränderungen nachweisen konnte, zeigten die biomechanischen Tests eine veränderte Gelenkfunktion mit erhöhter Hysterese nach dem Impact. Die Studie demonstriert somit, dass bereits einzelne axiale Stöße "unsichtbare Verletzungen" verursachen können, die sich in veränderten biomechanischen Eigenschaften des Ge

THE TIME COURSE AND MECHANISMS OF CHANGE IN BIOMARKERS OF JOINT METABOLISM IN RESPONSE TO ACUTE EXERCISE AND CHRONIC TRAINING IN PHYSIOLOGIC AND PATHOLOGICAL CONDITIONS.

10.1007/s00421-019-04232-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:32:58
Diese Übersichtsarbeit untersuchte, wie Serum-Biomarker des Gelenkstoffwechsels zur Beurteilung der Auswirkungen von akuter und chronischer Belastung auf die Gelenkgesundheit eingesetzt werden können. Die Autoren führten eine umfassende Literaturrecherche zu Biomarkern durch, die mit Gelenkknorpel, Knochen, Synovium, Synovialflüssigkeit und Entzündung in Verbindung stehen. Die Haupterkenntnisse zeigen, dass akute Belastung zu einem vorübergehenden Anstieg des Serum-COMP (Cartilage Oligomeric Matrix Protein) führt, der primär von der Trainingsdauer abhängt und nicht mit dauerhaften schädlichen Veränderungen oder Knorpelabbau assoziiert ist. Die Studie identifiziert vielversprechende Biomarker für zukünftige Forschung, betont jedoch die Notwendigkeit einer methodischen Standardisierung und der Definition normaler versus abnormaler Biomarker-Reaktionen auf Belastung.

MAGNETIC RESONANCE IMAGING (MRI) STUDIES OF KNEE JOINT UNDER MECHANICAL LOADING: REVIEW.

10.1016/j.mri.2019.09.007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:32:52
Diese Übersichtsarbeit zielte darauf ab, MRT-basierte Untersuchungen des Kniegelenks unter mechanischer Belastung zu analysieren, um die Früherkennung von Arthrose zu verbessern. Die Autoren führten eine systematische Literaturrecherche durch und bewerteten verschiedene MRT-Verfahren, MRT-kompatible Belastungsgeräte und deren klinische Anwendbarkeit. Die Haupterkenntnis ist, dass mechanisch belastete MRT-Untersuchungen physiologischere Bedingungen schaffen und dadurch frühe arthrotische Veränderungen besser detektieren können als herkömmliche MRT-Aufnahmen in Ruheposition. Die Studie identifizierte jedoch auch technische Herausforderungen bei der Implementierung von Belastungsprotokollen in der klinischen MRT-Routine.

NANOHYDROXYAPATITE REINFORCED CHITOSAN COMPOSITE HYDROGEL WITH TUNABLE MECHANICAL AND BIOLOGICAL PROPERTIES FOR CARTILAGE REGENERATION.

10.1038/s41598-019-52042-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:32:46
Diese Studie zielte darauf ab, Chitosan-Hydrogele durch Verstärkung mit Hydroxyapatit-Nanostäbchen (HANR) zu verbessern, um mechanisch belastbare Biomaterialien für die Knorpelregeneration zu entwickeln. Die Forscher charakterisierten Komposit-Hydrogele mit verschiedenen HANR-Konzentrationen hinsichtlich ihrer physikalischen, chemischen, mechanischen und biologischen Eigenschaften mittels Kompressionstests, rheologischer Messungen und biologischen Assays. Die optimierten Komposite erreichten eine Druckfestigkeit von 1,62 MPa bei 32% Verformung sowie einen Speichermodul von etwa 10 kPa und zeigten selbstheilende Eigenschaften nach zyklischer Belastung. Zusätzlich wiesen die Hydrogele antimikrobielle Aktivität gegen verschiedene Pathogene und gute Biokompatibilität mit Fibroblasten auf, was sie als vielversprechende Kandidaten für Knorpelersatzanwendungen qualifiziert.

ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT TRANSECTION OF RABBITS ALTERS COMPOSITION, STRUCTURE AND BIOMECHANICS OF ARTICULAR CARTILAGE AND CHONDROCYTE DEFORMATION 2 WEEKS POST-SURGERY IN A SITE-SPECIFIC MANNER.

10.1016/j.jbiomech.2019.109450 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:32:41
Diese Studie untersuchte die frühen Veränderungen des Gelenkknorpels nur zwei Wochen nach einer Kreuzbandverletzung bei Kaninchen, um kritische Zeitpunkte für therapeutische Interventionen zu identifizieren. Die Forscher führten bei acht Kaninchen eine einseitige Kreuzband-Durchtrennung durch und analysierten anschließend die biomechanischen Eigenschaften des Knorpels und der Chondrozyten, die fixierte Ladungsdichte (FCD) sowie die Kollagenorganisation an verschiedenen Gelenkstellen. Die Ergebnisse zeigten bereits nach zwei Wochen einen signifikanten Verlust der FCD in mehreren Gelenkbereichen, eine reduzierte Knorpelsteifigkeit in den Femurkondylen und veränderte Chondrozyten-Biomechanik, insbesondere im lateralen Femurkondylus und der Patella. Diese frühen, ortsspezifischen Veränderungen der Knorpelzusammensetzung und -struktur könnten entscheidend für die Entwicklung einer posttraumatischen Arthrose sein und

ASSESSING STEP COUNT-DEPENDENT CHANGES IN FEMORAL ARTICULAR CARTILAGE USING ULTRASOUND.

10.1002/jum.15180 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:32:34
Diese Studie untersuchte die Veränderungen der femoralen Knorpelquerschnittsfläche in Abhängigkeit von der Schrittzahl beim Gehen. 41 gesunde Probanden absolvierten ein Laufbandprotokoll mit ultraschallbasierten Messungen nach 1000, 2000, 3000, 4000 und 5000 Schritten, nachdem der Knorpel initial 45 Minuten entlastet wurde. Die Ergebnisse zeigten schrittabhängige Veränderungen: Nach 3000 Schritten war die Knorpelquerschnittsfläche signifikant verringert, während sie nach 2000, 4000 und 5000 Schritten signifikant vergrößert war. Diese Befunde deuten darauf hin, dass die biomechanische Antwort des femoralen Knorpels auf Gehbelastung nicht linear verläuft, sondern komplexen, schrittabhängigen Mustern folgt.

NA

10.1177/1535370219892601 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:32:29
Diese Studie untersuchte die Rolle verschiedener mechanosensitiver Ionenkanäle (TRPV4, PIEZO1, PIEZO2) bei der Weiterleitung mechanischer Signale in Chondrozyten. Die Forscher verwendeten siRNA-Knockdown-Techniken, um die Expression der jeweiligen Kanäle zu reduzieren, und setzten die Zellen anschließend zyklischen Zugbelastungen verschiedener Intensitäten (3-18%) aus, wobei die intrazelluläre Kalziumantwort mittels Kalzium-Imaging gemessen wurde. Die Hauptergebnisse zeigen, dass alle drei Ionenkanäle für die mechanisch induzierte Kalziumsignalgebung wichtig sind, jedoch unterschiedliche Rollen bei verschiedenen Belastungsintensitäten spielen: TRPV4 ist primär für die Wahrnehmung physiologischer Belastungen (3-8% Dehnung) verantwortlich, während PIEZO2 hauptsächlich bei schädigenden Belastungsgraden (18% Dehnung) aktiv wird. Diese Erkenntnisse legen nahe,

LOCAL STRAIN DISTRIBUTION AND INCREASED INTRACELLULAR CA2+ SIGNALING IN BOVINE ARTICULAR CARTILAGE EXPOSED TO COMPRESSIVE STRAIN.

10.1115/1.4045807 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:32:23
Diese Studie untersuchte, wie sich lokale Verformungen und intrazelluläre Calcium-Signale in verschiedenen Schichten des Gelenkknorpels bei physiologischer Kompression (10%) verteilen. Die Forscher maßen schichtspezifische Verformungen und verwendeten den Fluoreszenzindikator Fluo-3, um Calcium-Signale in Chondrozyten von der Oberfläche bis zur Tiefenschicht zu verfolgen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Oberflächenschicht zwar die größte mechanische Verformung erfuhr, jedoch paradoxerweise hauptsächlich Chondrozyten in der Tiefenschicht mit verstärkten Calcium-Signalen reagierten. Dies deutet darauf hin, dass die Calcium-Aktivierung in Gelenkknorpel nicht direkt proportional zur lokalen mechanischen Verformung ist, sondern komplexeren schichtspezifischen Mechanismen folgt.

A MULTISCALE FRAMEWORK FOR EVALUATING THREE-DIMENSIONAL CELL MECHANICS IN FIBRIL-REINFORCED POROELASTIC TISSUES WITH ANATOMICAL CELL DISTRIBUTION - ANALYSIS OF CHONDROCYTE DEFORMATION BEHAVIOR IN MECHANICALLY LOADED ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.jbiomech.2020.109648 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:32:17
Diese Studie zielte darauf ab, ein dreidimensionales Multiskalenmodell zu entwickeln, um die mechanische Umgebung von Chondrozyten im Gelenkknorpel während mechanischer Belastung zu charakterisieren. Die Forscher implementierten bildgebungsbasierte anatomische Zellverteilungen in fibril-verstärkte poroelastische Materialmodelle (mit und ohne Schwellung) und führten Simulationen an Kaninchenknorpel durch, um Zelldeformationen vor und nach experimenteller Belastung zu evaluieren. Die Ergebnisse zeigten, dass Zellen je nach ihrer anatomischen Position erheblich unterschiedliche Deformationen erfahren, wobei das Modell mit Schwellung (FRPES) experimentelle Befunde besser vorhersagte als das Modell ohne Schwellung. Die Studie unterstreicht die Bedeutung der anatomischen Zellverteilung und lokalen Gewebestruktur für die Bewertung von Zelldeformationen in kollagenen Geweben.

IS THE IMMEDIATE EFFECT OF MARATHON RUNNING ON NOVICE RUNNERS' KNEE JOINTS SUSTAINED WITHIN 6 MONTHS AFTER THE RUN? A FOLLOW-UP 3.0 T MRI STUDY.

10.1007/s00256-020-03391-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:32:10
Diese Follow-up-Studie untersuchte mittels 3,0 T MRT die langfristigen Auswirkungen des Marathon-Trainings und -Laufs auf die Kniegelenke von 44 asymptomatischen Erstläufern über einen Zeitraum von 6 Monaten nach dem Wettkampf. Die Forscher verwendeten validierte Bewertungssysteme zur Analyse von Knochenmarksläsionen und Knorpelschäden zu drei Zeitpunkten: 6 Monate vor, 2 Wochen nach und 6 Monate nach dem Marathon. Die Ergebnisse zeigten überraschenderweise eine anhaltende Verbesserung der Knie-Strukturen: Bereits 2 Wochen nach dem Marathon beobachtete Verbesserungen von Knochenmarks- und Knorpelläsionen blieben bestehen, und weitere Läsionen bildeten sich in den folgenden 6 Monaten zurück. Die Studie deutet darauf hin, dass Marathon-Training und -Lauf bei Laufanfängern zu nachhaltigen positiven Veränderungen in Knochenmark

INSTABILITY AND EXCESSIVE MECHANICAL LOADING MEDIATE SUBCHONDRAL BONE CHANGES TO INDUCE OSTEOARTHRITIS.

10.21037/atm.2020.02.103 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:32:04
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Instabilität und übermäßige Belastung den subchondralen Knochen umbauen und zur Osteoarthritis (OA) führen, wobei sowohl das operierte als auch das kontralaterale Knie analysiert wurden. Die Forscher verwendeten ein Mausmodell mit Durchtrennung des vorderen Kreuzbandes (ACLT) und analysierten über 1, 3 und 6 Monate mittels Mikro-CT, Immunfärbungen, Verhaltenstests und Western Blot die Knochen- und Knorpelveränderungen. Die Ergebnisse zeigten, dass sich OA in beiden Knien über unterschiedliche Mechanismen entwickelt: Das operierte Knie wies eine schnelle Knorpelzerstörung mit frühem Knochendichteverlust auf, während das kontralaterale Knie durch Kompensationsbelastung eine graduelle Knorpeldegeneration mit subchondraler Sklerose entwickelte. Die Studie belegt, dass verschiedene mechanische Belastungsmuster zu OA-Progression durch unterschiedliche subchondrale

VISCO-ELASTIC BEHAVIOR OF ARTICULAR CARTILAGE UNDER APPLIED MAGNETIC FIELD AND STRAIN-DEPENDENT PERMEABILITY.

10.1080/10255842.2020.1744134 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:31:57
Diese Studie untersuchte das visko-elastische Verhalten von Gelenkknorpel unter dem Einfluss eines Magnetfelds und bei dehnungsabhängiger Permeabilität. Die Forscher entwickelten ein mathematisches Modell basierend auf der Kontinuum-Mischungstheorie, das die Deformation der faserigen Festmatrix und den Flüssigkeitsdruck in dem mit leitfähiger Flüssigkeit gesättigten Knorpel beschreibt. Für die resultierenden nichtlinearen gekoppelten partiellen Differentialgleichungen wurde bei konstanter Permeabilität eine exakte Lösung gefunden, während bei dehnungsabhängiger Permeabilität numerische Methoden (Method of Lines) verwendet wurden. Die Ergebnisse zeigen den Einfluss verschiedener physikalischer Parameter auf die Festkörperverschiebung und den Flüssigkeitsdruck, wobei die Lorentz-Kräfte des Magnetfelds eine wichtige Rolle bei der biomechanischen Antwort des Knorpelgewebes spielen.

FINITE DEFORMATION ELASTOGRAPHY OF ARTICULAR CARTILAGE AND BIOMATERIALS BASED ON IMAGING AND TOPOLOGY OPTIMIZATION.

10.1038/s41598-020-64723-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:31:52
Diese Studie entwickelte eine neue **Finite-Deformation-Elastographie-Methode**, um die Steifigkeitsverteilung in muskuloskelettalen Geweben zu quantifizieren, da herkömmliche Elastographie bei steifen Geweben an ihre Grenzen stößt. Die Methode kombiniert **Magnetresonanztomographie (MRT) zur Erfassung physiologischer Verformungen mit iterativer Topologie-Optimierung**, um räumliche Steifigkeitsheterogenitäten zu rekonstruieren. Die Forscher konnten erfolgreich **2D- und 3D-Steifigkeitsverteilungen in Biomaterialien rekonstruieren** und erstmals die Steifigkeitsverteilung in Gelenkknorpel von Schweinen und Schafen direkt im Gelenk kartieren, wobei erhöhte Steifigkeit in der oberflächlichen Zone mit Kollagenfaserverdichtung und Wasserverlust korrelierte. Diese nicht-destruktive Bildgebungstechnik bietet **klinisches Potenzial für die Früherkennung und Verlaufskontrolle von Gelenkerkrankungen** wie

ACTIVATION OF NOTCH1 BY SHEAR FORCE ELICITS IMMEDIATE CYTOKINE EXPRESSION IN HUMAN CHONDROCYTES.

10.3390/ijms21144958 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:31:46
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung bei menschlichen Chondrozyten zu Entzündungsreaktionen führt, die charakteristisch für Arthrose sind. Die Forscher verwendeten ein in vitro hydraulisches Scherkraft-System, um Gelenkbelastungen zu simulieren, und analysierten die Genexpression sowie Signalwege in den Knorpelzellen. Die Ergebnisse zeigten, dass Scherkraft innerhalb von zwei Stunden zur Aktivierung des Notch1-Signalwegs führt und multiple entzündungsfördernde Zytokine wie Interleukin-8 und Interferon-β hochreguliert. Die Studie identifiziert damit Notch1 als mechanosensitiven Rezeptor, der als Kraftsensor fungiert und die mechanisch induzierte Entzündungsantwort in Chondrozyten vermittelt.

PROGRESSIVE DEFORMATION-INDUCED DEGRADATION OF KNEE ARTICULAR CARTILAGE AND OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.jbiomech.2020.109995 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:31:40
Diese Studie untersuchte die verformungsinduzierte Degradation von menschlichem Kniegelenkknorpel, um die Entstehung von Arthrose durch übermäßige mechanische Belastung zu verstehen. Die Forscher führten excessive Verformungen an Knorpelproben durch und analysierten die progressiven Veränderungen der mechanischen Eigenschaften, wobei sie ein mathematisches Modell zur Vorhersage von Gewebeschäden entwickelten. Die Ergebnisse zeigten, dass Knorpel bei Zugbelastungen bis zu 15% seine ursprünglichen Eigenschaften ohne bleibende Schäden wiederherstellen kann, während höhere Verformungen zu Degradation führen. Das entwickelte 3D-Modell prognostizierte höhere Schadensschwellen für Kompression und Scherung (25-30%) und könnte als effektive Methode zur Vorhersage von Knorpeldegradation und deren Verbindung zu Arthrose dienen.

SEX-SPECIFIC ASSOCIATIONS BETWEEN CARTILAGE STRUCTURE AND METABOLISM AT REST AND ACUTELY FOLLOWING WALKING AND DROP-LANDING.

10.1177/1947603520959386 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:31:35
Diese Studie untersuchte geschlechtsspezifische Zusammenhänge zwischen Knorpelstruktur und -stoffwechsel in Ruhe sowie nach akuter Belastung durch Gehen und Sprunglandungen bei gesunden Personen. Die Forschenden verwendeten Ultraschall zur Messung der femoralen Knorpelquerschnittsfläche und bestimmten die Serumkonzentration des Knorpel-Oligomer-Matrix-Proteins (COMP) als Stoffwechselmarker bei 20 Männern und 20 Frauen vor und nach den Belastungsprotokollen. Die Hauptergebnisse zeigten, dass bei Frauen höhere COMP-Ruhewerte mit dünnerer Knorpelstruktur im medialen und lateralen Femur korrelierten, während bei Männern keine derartigen Zusammenhänge gefunden wurden. Die Studie unterstreicht die Bedeutung geschlechtsspezifischer Analysen in der Knorpelforschung, da bei Frauen dünnerer anteriorer Femurknorpel mit erhöhten COMP-Konzentrationen assoziiert war, einem

CHONDROCYTE DEFORMATIONS UNDER MILD DYNAMIC LOADING CONDITIONS.

10.1007/s10439-020-02615-9 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:31:29
Diese Studie untersuchte die Verformung von Chondrozyten (Knorpelzellen) unter dynamischen Belastungsbedingungen, da bisherige Forschung hauptsächlich statische Bedingungen betrachtete, obwohl Gelenkknorpel im Alltag dynamischen Kräften ausgesetzt ist. Die Forscher entwickelten eine experimentelle Methode zur Echtzeit-Rekonstruktion der Chondrozytengeometrie während Rampen-Kompression mit 20% maximaler Dehnung bei einer Dehnungsrate von 0,2%/s, gefolgt von Spannungsrelaxation. Die Ergebnisse zeigten, dass sich Chondrozyten unter dynamischer Kompression nicht-linear verformen: In der frühen Kompressionsphase (bis ~10%) kam es hauptsächlich zu Volumenverlust, während in der späten Phase (>10%) primär Formveränderungen bei minimalem Volumenverlust auftraten. Während der Spannungsrelaxation blieben Form und Volumen der Chondrozyten nach der ersten Minute unverändert, obwohl die Kraft weitere

LAYER DEPENDENCE IN STRAIN DISTRIBUTION AND CHONDROCYTE DAMAGE IN PORCINE ARTICULAR CARTILAGE EXPOSED TO EXCESSIVE COMPRESSIVE STRESS LOADING.

10.1016/j.jmbbm.2020.104088 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:31:23
Diese Studie untersuchte, wie exzessive mechanische Belastung in verschiedenen Knorpelschichten zum Chondrozytentod führt und damit zur Arthrose-Pathogenese beiträgt. Die Forscher entwickelten ein Echtzeit-Beobachtungssystem, um Schweinknorpel unter schädigender Kompression (18 MPa) bei niedrigen (3,5%/s) und hohen (35%/s) Dehnungsraten zu analysieren und gleichzeitig lokale Verformungen sowie den Zelltod zu messen. Die Ergebnisse zeigten eine deutliche schichtabhängige Verteilung des Chondrozytentods: Bei hohen Dehnungsraten starben hauptsächlich Zellen in der Oberflächenschicht, während bei niedrigen Dehnungsraten vor allem Zellen in der mittleren Schicht betroffen waren, wobei diese Verteilung mit den lokalen Dehnungsraten korrelierte. Die Oberflächenschicht erwies sich als entscheidend für die Regulation mechanischer Belastungen in tieferen Knorpelschichten, da nach ihrer Entfernung die sch

TRANSIENT STIFFENING OF CARTILAGE DURING JOINT ARTICULATION: A MICROINDENTATION STUDY.

10.1016/j.jmbbm.2020.104113 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:31:17
Diese Studie untersuchte, ob und wie sich die mechanischen Eigenschaften von Gelenkknorpel nach artikulärer Belastung verändern. Die Forscher simulierten menschliche Gangbelastung mit einem Bioreaktor-System und maßen anschließend die Knorpelsteifigkeit mittels Mikroindentation, wobei verschiedene Gegenmaterialien (Knorpel, Alumina, Kobalt-Chrom) getestet wurden. Die Hauptergebnisse zeigten, dass die Oberflächensteifigkeit des Knorpels unmittelbar nach Belastung ansteigt und innerhalb von 3 Stunden zu den Ausgangswerten zurückkehrt, wobei dieser Effekt ausschließlich in der oberflächlichen Zone auftritt und bei Knorpel-auf-Knorpel-Kontakt am stärksten ausgeprägt ist. Diese Erkenntnisse sind klinisch relevant, da die oberflächliche Zone bei Arthrose häufig geschädigt wird und somit die adaptive Lastverteilungsfunktion des Knorpels beeinträchtigt sein könnte.

NA

10.3389/fbioe.2020.582055 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:31:11
Diese Studie untersuchte, wie sich degenerative Veränderungen der Menisken auf deren dreidimensionale Verformung (axial, zirkulär, radial) unter Kompression auswirken. Mittels hochauflösender MRT wurden 12 leicht und 12 schwer degenerierte Kniegelenke unter verschiedenen Belastungsstufen (25%, 50%, 100% Körpergewicht) bildgebend erfasst und anschließend durch Bildregistrierung und Finite-Elemente-Modellierung analysiert. Die Hauptergebnisse zeigten, dass sich die axiale Kompressionsverformung in schwer degenerierten Menisken signifikant von durchschnittlich 3,1% auf 7,3% bei 100% Körpergewicht erhöhte, während zirkuläre und radiale Verformungen zwischen den Degenerationsgraden keine signifikanten Unterschiede aufwiesen. Diese Befunde belegen, dass die Kompressionsintegrität der Menisken mit fortschreitender Degeneration abnimmt, während die Zugeigenschaften erhalten bleiben.

HIGH FREQUENCY ULTRASOUND ASSESSES TRANSIENT CHANGES IN CARTILAGE UNDER OSMOTIC LOADING.

10.3934/mbe.2020281 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:31:05
Diese Studie zielte darauf ab, zeitabhängige Veränderungen der Knorpeldicke und Schallgeschwindigkeit während osmotischer Belastung mittels hochfrequentem Ultraschall nicht-invasiv zu quantifizieren. Die Forscher verwendeten ein Diffusionsmodell basierend auf der kinetischen Theorie und führten Finite-Elemente-Simulationen sowie Experimente an frischen und trypsinisierten Schafspatella-Proben durch, wobei Salzkonzentrationen im Außenbad variiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass das vorgeschlagene Diffusionsmodell erfolgreich das transiente osmotische Verhalten von Knorpel beschreiben kann. Die Studie präsentierte Mittelwerte und Abweichungen der relativen Veränderungen von Knorpeleigenschaften als Reaktion auf chemische Belastung und ermöglichte die Quantifizierung mechanischer Knorpeleigenschaften.

TRAUMATIC JOINT INJURY INDUCES ACUTE CATABOLIC BONE TURNOVER CONCURRENT WITH ARTICULAR CARTILAGE DAMAGE IN A RAT MODEL OF POSTTRAUMATIC OSTEOARTHRITIS.

10.1002/jor.24903 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:30:59
Diese Studie untersuchte akute Veränderungen im Knochenstoffwechsel nach nicht-invasiver Kreuzbandriss-Verletzung bei Ratten als Modell für posttraumatische Arthrose. Die Forscher verwendeten longitudinale μCT-Bildgebung, Nahinfrarot-Molekularbildgebung zur Messung von Knochenauf- und -abbau sowie histomorphometrische Analysen über 14 Tage nach der Verletzung. Die Ergebnisse zeigten, dass Kreuzbandrupturen eine sofortige und anhaltende Reduktion der Knochenbildung (15-20%) und eine Überaktivierung des Knochenabbaus (32% Anstieg) in subchondralen, epiphysealen und metaphysealen Kompartimenten auslösen. Bereits nach 7 Tagen war eine Ausdünnung des subchondralen Knochens am medialen Femurkondylus erkennbar, begleitet von mild-moderaten Knorpelschäden nach 14 Tagen.

EFFECTS OF EXERCISE MODE IN KNEE CARTILAGE THICKNESS.

10.1016/j.jbmt.2020.05.006 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:30:53
Diese Studie untersuchte, wie sich verschiedene Trainingsformen auf die Dicke des Knieknorpels auswirken. Die Forschenden verwendeten ein randomisiertes Cross-over-Design mit 14 gesunden Teilnehmenden und maßen mittels Ultraschall die Knorpeldicke vor, während und nach verschiedenen Übungen (Kniebeugen, funktionelle Übungen, Radfahren und Laufen). Die Ergebnisse zeigten, dass kurze, intensive Belastungen wie Kniebeugen mit 60% 1-RM und funktionelle Übungen keine Veränderungen der Knorpeldicke verursachten, während längere Ausdauerbelastungen (Radfahren und Laufen) zu einer Zunahme der Knorpeldicke 5 Minuten nach Trainingsende führten. Die Studie deutet darauf hin, dass Knieknorpel kurzfristige zyklische Belastungen gut toleriert, jedoch auf moderate Ausdauerbelastungen mit strukturellen Anpassungen reagiert.

A VCP MODULATOR, KUS121, AS A PROMISING THERAPEUTIC AGENT FOR POST-TRAUMATIC OSTEOARTHRITIS.

10.1038/s41598-020-77735-2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:30:47
Diese Studie untersuchte das therapeutische Potenzial von KUS121, einem Valosin-enthaltenden Protein-Modulator, zur Behandlung der posttraumatischen Arthrose (PTOA). Die Forscher verwendeten sowohl ein Rattenmodell mit zyklischer Kompressionsbelastung als auch In-vitro-Experimente mit menschlichen Gelenkchondrozyten, um die Wirksamkeit und Wirkmechanismen zu evaluieren. Die intraartikuläre Behandlung mit KUS121 verbesserte signifikant die histologischen Scores, reduzierte das geschädigte Knorpelvolumen und verringerte die Anzahl apoptotischer Chondrozyten im Tiermodell. Die Ergebnisse zeigen, dass KUS121 Chondrozyten durch Hemmung von übermäßigem ER-Stress vor dem Zelltod schützt und somit einen vielversprechenden neuen Therapieansatz für die PTOA-Behandlung darstellt.

NA

10.1177/1947603520976771 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:30:42
Diese Studie untersuchte, wie sich UTE-MRT-Parameter (Ultrashort Echo Time) mit Magnetisierungstransfer-Modellierung unter mechanischer Belastung in Knorpel und Meniskus von Kniegelenken verhalten. **Methodik:** 14 Kniegelenke von jungen (42±12 Jahre) und älteren (89±4 Jahre) Spendern wurden bei verschiedenen Belastungszuständen (0N, 300N, 500N) in einem 3-Tesla-MRT gescannt, wobei die makromolekulare Protonenfraktion (MMF) als Hauptparameter gemessen wurde. **Hauptergebnisse:** Bei jungen Spendern stieg die MMF signifikant unter erhöhter Belastung an (Meniskus +13,3%, meniskusbedeckter Knorpel +9,2%) und fiel nach Entlastung wieder ab, während bei älteren Spendern keine signifikanten Veränderungen auftraten. Die Studie zeigt das Potenzial der UTE-MT-Bildgebung unter Belastung zur Unterscheidung zwischen normalen und pathologischen

A NEW TECHNIQUE TO EVALUATE THE IMPACT OF RUNNING ON KNEE CARTILAGE DEFORMATION BY REGION.

10.1007/s10334-020-00896-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:30:35
Diese Studie untersuchte regionale Knorpelverformungen im Kniegelenk nach Laufbelastung mittels einer neuen statistischen Kartierungsmethode (Statistical Parametric Mapping, SPM). 30 gesunde Probanden (15 Männer, 15 Frauen) erhielten MRT-Aufnahmen vor und nach 15-minütigem Laufbandlauf, wobei die Knorpeldicke in vier tibiofemorale Kompartimenten analysiert wurde. Die Ergebnisse zeigten Knorpelverformungen in allen untersuchten Bereichen, wobei das laterale Tibiaplateau die größte Verformungsfläche aufwies, während Frauen generell dünneren Knorpel als Männer hatten. Die SPM-Technik ermöglichte es erstmals, detaillierte räumliche Informationen über geschlechtsspezifische Unterschiede in der Knorpeldicke und deren Reaktion auf Laufbelastung zu identifizieren.

ACTIVATION OF TRPV4 BY MECHANICAL, OSMOTIC OR PHARMACEUTICAL STIMULATION IS ANTI-INFLAMMATORY BLOCKING IL-1Β MEDIATED ARTICULAR CARTILAGE MATRIX DESTRUCTION.

10.1016/j.joca.2020.08.002 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:30:29
Diese Studie untersuchte die Rolle des osmotisch-sensitiven Ionenkanals TRPV4 bei der entzündungshemmenden Wirkung mechanischer Stimulation auf Gelenkknorpel. Die Forscher modulierten die TRPV4-Aktivität in Chondrozyten und Knorpelexplantaten mittels pharmakologischer Agonisten/Antagonisten sowie mechanischer (zyklische Zugbelastung) und osmotischer Stimulation, während sie gleichzeitig IL-1β-induzierte Entzündungsreaktionen analysierten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Aktivierung von TRPV4 durch mechanische, osmotische oder pharmakologische Stimulation entzündungshemmend wirkt, indem sie die IL-1β-vermittelte Freisetzung von Stickstoffmonoxid und Prostaglandin E₂ blockiert und den Knorpelabbau verhindert. Als zugrundeliegender Mechanismus wurde eine HDAC6-abhängige Modulation der Tubulin-Struktur und Regulation der primären Zilienlänge identifiziert, was TR

MOLECULAR MECHANISMS OF MECHANICAL LOAD-INDUCED OSTEOARTHRITIS.

10.1007/s00264-021-04938-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:30:23
Diese Übersichtsarbeit untersuchte die molekularen Mechanismen, durch die mechanische Belastung die Entstehung und das Fortschreiten der Osteoarthritis fördert. Die Autoren führten eine systematische Literaturrecherche in PubMed und EMBASE-Datenbanken (Januar 2015 bis Oktober 2020) durch, um relevante Studien zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass abnorme mechanische Belastung verschiedene Signalwege aktiviert, darunter Interleukin-1β, TNF-α, NF-κB, Wnt, TGF-β, microRNAs und oxidativer Stress, die zur pathologischen Progression der Osteoarthritis beitragen. Diese Erkenntnisse über mechanosensitive Rezeptoren und die daraus resultierenden Prozesse wie Chondrozytenapoptose und Matrixabbau bieten wichtige Ansatzpunkte für präventive und therapeutische Strategien bei Osteoarthritis.

NA

10.1002/jor.24994 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:30:18
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte die kurzfristigen Reaktionen von gesundem Knieknorpel auf laufinduzierte Belastung mittels quantitativer MRT-Bildgebung bei elf Läuferinnen und vier Kontrollpersonen. Die Probandinnen wurden vor und nach 40 Minuten Laufen bzw. Ruhen in 5-Minuten-Intervallen über 60 Minuten mit 3T-MRT und T₂-Relaxationszeitmessung untersucht. Die Ergebnisse zeigten unmittelbar nach dem Laufen signifikante Abnahmen der T₂-Zeiten um 2,9-3,6% in oberflächlichen Knorpelschichten von Femur, Tibia und Patella, wobei die Veränderungen im Femurknorpel bis zu 25 Minuten anhielten. Diese Befunde erweitern das Verständnis der transienten biomechanischen Anpassungen von gesundem Knorpel auf repetitive Belastung und liefern wichtige Grundlagen für zukünftige Studien zur

REGULATION OF CHONDROCYTE BIOSYNTHETIC ACTIVITY BY DYNAMIC HYDROSTATIC PRESSURE: THE ROLE OF TRP CHANNELS.

10.1080/03008207.2020.1871475 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:30:11
Diese Studie untersuchte, wie Chondrozyten hydrostatischen Druck wahrnehmen und welche Rolle TRP-Ionenkanäle bei der mechanischen Signaltransduktion spielen. Die Forscher verwendeten ein 3D-Modell mit Schweinechondrozyten in Agarose und setzten spezifische chemische Inhibitoren ein, um die Funktion verschiedener TRP-Kanäle (TRPV1, TRPV4, TRPC3, TRPC1) unter hydrostatischem Druck zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass hydrostatische Belastung zu einer frequenz- und magnitudenabhängigen Reduktion der sulfatierten Glykosaminoglykane (s-GAG) führte, wobei nur die Hemmung von TRPV1 diese druckinduzierte s-GAG-Reduktion teilweise abschwächte. Die Studie identifiziert TRPV1 als wichtigen Transduktor für hydrostatischen Druck in Chondrozyten und bestätigt die Bedeutung von TRPV4 und TRPC3 für die Knorpelst

COMPRESSIVE MECHANICAL STRESS ENHANCES SUSCEPTIBILITY TO INTERLEUKIN-1 BY INCREASING INTERLEUKIN-1 RECEPTOR EXPRESSION IN 3D-CULTURED ATDC5 CELLS.

10.1186/s12891-021-04095-x · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:30:05
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Kompression auf Knorpelzellen die Entstehung von Arthrose beeinflussen könnte, insbesondere durch Veränderungen der Interleukin-1-Rezeptor-Expression. Die Forscher kultivierten ATDC5-Zellen in 3D-Kollagen-Konstrukten und setzten sie zyklischer Kompression (0,5 Hz für 3 Stunden) aus, wobei sie die Expression von Interleukin-1-Rezeptoren (IL-1R), knorpelabbauenden Enzymen (ADAMTS4) und die Rolle des TRPV4-Kanals analysierten. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung über reaktive Sauerstoffspezies sowohl IL-1R als auch ADAMTS4 hochreguliert, wodurch die Zellen empfindlicher für entzündliche Signale werden. Der TRPV4-Kanal wirkt dabei als wichtiger Regulator dieser mechanisch induzierten Genexpression und spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung des Knorpelgleich

REPRODUCING THE BIOMECHANICAL ENVIRONMENT OF THE CHONDROCYTE FOR CARTILAGE TISSUE ENGINEERING.

10.1089/ten.TEB.2020.0373 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:29:57
Diese Übersichtsarbeit untersucht, wie die biomechanische Umgebung der Chondrozyten für erfolgreiches Knorpel-Tissue-Engineering nachgebildet werden kann. Die Autoren analysieren die Rolle der mechanischen Stimulation auf zellulärer Ebene und beschreiben verschiedene Ansätze wie die Anpassung von Scaffold-Materialeigenschaften, externe zyklische Belastung und dezellularisierte Gerüste zur Nachbildung der nativen biomechanischen Umgebung. Als Hauptergebnis wird hervorgehoben, dass sowohl die perizellulären Matrix-Komponenten als auch makro- und mikroskalige mechanische Faktoren entscheidend für die Chondrozyten-Mechanotransduktion und den Stoffwechsel sind. Die Studie betont, dass die Integration biomechanischer Prinzipien in Tissue-Engineering-Strategien essentiell ist, um funktionsfähigen Gelenkknorpel mit angemessenen biomechanischen und tribologischen Eigenschaften zu regenerieren.

DEPTH AND STRAIN RATE-DEPENDENT MECHANICAL RESPONSE OF CHONDROCYTES IN RESERVE ZONE CARTILAGE SUBJECTED TO COMPRESSIVE LOADING.

10.1007/s10237-021-01457-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:29:51
Diese Studie untersuchte die mechanischen Reaktionen von Chondrozyten in der Reservezone der Wachstumsfuge unter Druckbelastung, um deren potenzielle mechanoregulatorische Rolle besser zu verstehen. Mittels eines poroelastischen Finite-Elemente-Modells wurde die zelluläre Antwort bei 5%iger Kompression mit verschiedenen Dehnungsraten (0,18-200%/s) simuliert. Die Ergebnisse zeigten, dass Zelldehnungen und Fluidscherspannungen stark von der Gewebetiefe und Dehnungsrate abhingen, wobei Zellen in der unteren Reservezone weniger sensitiv auf epiphyseale Permeabilität reagierten als in der oberen Zone. Die Befunde legen nahe, dass diese tiefe- und geschwindigkeitsabhängigen mechanischen Stimuli wichtige mechanoregulatorische Signale für Reservezone-Chondrozyten darstellen könnten.

AN EXPERIMENTAL SIMULATION MODEL TO ASSESS WEAR OF THE PORCINE PATELLOFEMORAL JOINT.

10.1371/journal.pone.0250077 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:29:45
Diese Studie zielte darauf ab, ein experimentelles Simulationsmodell zur Bewertung von Knorpelverschleiß im patellofemoralen Gelenk von Schweinen zu entwickeln und die Auswirkungen unterschiedlicher chirurgischer Positionierungen von osteochondralen Allografts zu untersuchen. Die Forscher verwendeten einen 6-Achsen-Simulator, um physiologische Belastungen und Bewegungen zu simulieren, und verglichen verschiedene Implantatpositionen (bündig mit der Knorpeloberfläche vs. 1 mm erhaben) mit Kontrollgruppen. Die Ergebnisse zeigten, dass bündig implantierte Allografts die artikulierende Oberfläche der Patella erfolgreich wiederherstellten und zu geringem Verschleiß führten, während erhaben implantierte Transplantate Knorpelläsionen am Femur verursachten. Das entwickelte Modell bietet somit eine wertvolle Methode zur präklinischen Bewertung osteochondraler Reparaturstrategien unter physiologischen Bedingungen.

NA

10.1016/j.mri.2021.04.014 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:29:38
Diese Studie untersuchte die Sensitivität der UTE-ADIAB-T₁ρ MRT-Sequenz zur Detektion mechanisch-induzierter Deformationen in Knorpel und Meniskus menschlicher Kniegelenke. An acht Kadaver-Kniegelenken wurden bei 3 Tesla MRT-Messungen unter verschiedenen Belastungsbedingungen (0 N, 300 N, 500 N, erneut 0 N) durchgeführt, wobei UTE-ADIAB-T₁ρ-Werte in Meniskus und verschiedenen Knorpelregionen gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten konsistente Reduktionen der UTE-ADIAB-T₁ρ-Werte unter Belastung (10,7-26,2% Abnahme) mit partieller Erholung nach Entlastung, wobei die Unterschiede statistisch nicht signifikant waren. Die Studie demonstriert das Potenzial der UTE-ADIAB-T₁ρ-Technik als funktioneller Bildgebungsmarker zur

A NOVEL IN VITRO AND IN SILICO SYSTEM FOR ANALYZING COMPLEX MECHANOBIOLOGICAL BEHAVIOR OF CHONDROCYTES IN THREE-DIMENSIONAL HYDROGEL CONSTRUCTS.

10.1115/1.4051116 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:29:31
Diese Studie zielte darauf ab, ein neuartiges System zur Analyse des komplexen mechanobiologischen Verhaltens von Chondrozyten in dreidimensionalen Hydrogel-Konstrukten zu entwickeln und zu validieren. Das System kombiniert ein computergesteuertes mechanisches Gerät, das präzise multidirektionale Belastungen (Kompression, Zug und Scherung) auf Chondrozyten-besiedelte Agarose-Konstrukte anwenden kann, mit computergestützten Modellen zur Analyse der Zellverformungsmuster. Die Validierung zeigte eine hohe Genauigkeit (1,2% Fehler) und Reproduzierbarkeit des Systems, wobei die Konstrukte mechanische Belastungen von bis zu 7% Zugdehnung und 15% Scherung vertragen konnten. Das entwickelte System ermöglicht erstmals die systematische Charakterisierung von Konstrukt-Dehnungen bis hin zu zellulären Dehnungen und ist damit ideal geeignet für die Untersuchung physiologisch relevanter Chondrozyten-Reaktionen auf komplexe mechanische Stimulation.

ACUTE TALAR CARTILAGE DEFORMATION IN THOSE WITH AND WITHOUT CHRONIC ANKLE INSTABILITY.

10.1249/MSS.0000000000002572 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:29:25
Diese Studie untersuchte, ob sich die Knorpeldeformation des Talus zwischen Patienten mit chronischer Sprunggelenkinstabilität (CAI) und gesunden Kontrollen unterscheidet. Mittels Ultraschall wurde die Knorpeldicke vor und nach statischer (2-minütiges Einbeinstand) sowie dynamischer Belastung (60 Einbeinsprünge) bei jeweils 30 CAI-Patienten und 30 Kontrollen gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass CAI-Patienten nach beiden Belastungsformen eine signifikant größere Knorpeldeformation aufwiesen als gesunde Personen, insbesondere im medialen Bereich des Talus. Zudem führte statische Belastung in beiden Gruppen zu einer stärkeren Knorpeldeformation als dynamische Belastung, was die viskoelastischen Eigenschaften des Knorpels widerspiegelt.

DAILY CUMULATIVE LOAD AND BODY MASS INDEX ALTER KNEE CARTILAGE RESPONSE TO RUNNING IN WOMEN.

10.1016/j.gaitpost.2021.05.030 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:29:19
Diese Studie untersuchte bei 15 Frauen den Zusammenhang zwischen der täglichen kumulativen Kniebelastung und der akuten Knorpelreaktion auf Laufbelastung. Die Methodik umfasste Ganganalysen, einwöchige Accelerometer-Messungen zur Schrittzahlerfassung, sowie MRT-Aufnahmen vor und nach 15-minütigem Laufbandlauf zur Bestimmung von Knorpeldicke, -volumen und T2-Relaxationszeit. Die Hauptergebnisse zeigen, dass körperlich aktivere Frauen mit geringeren Gelenkbelastungen (niedrigere JRF-Impulse) oder niedrigerem BMI weniger Veränderungen im Tibiaknorpel nach dem Laufen aufwiesen. Dies deutet auf einen Konditionierungseffekt des Knorpels durch regelmäßige Aktivität hin.

EARLY INHIBITION OF SUBCHONDRAL BONE REMODELING SLOWS LOAD-INDUCED POSTTRAUMATIC OSTEOARTHRITIS DEVELOPMENT IN MICE.

10.1002/jbmr.4397 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:29:14
Diese Studie untersuchte das optimale Zeitfenster für die Hemmung des subchondralen Knochenumbaus zur Verlangsamung der posttraumatischen Osteoarthritis (PTOA)-Entwicklung nach Gelenkschädigung. Die Forscher verwendeten ein Mausmodell mit mechanischer Belastung zur PTOA-Induktion und behandelten die Tiere mit dem Bisphosphonat Alendronat entweder sofort oder mit ein- bis zweiwöchiger Verzögerung nach der Belastung. Die sofortige Hemmung des Knochenumbaus nach PTOA-Initiierung war am effektivsten und reduzierte Knorpeldegeneration, verlangsamte die Osteophytenbildung und erhielt das subchondrale Knochenvolumen, während verzögerte Behandlungen diese protektiven Effekte nicht vollständig zeigten. Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von Bisphosphonaten als präventive Therapien unmittelbar nach Gelenkverletzungen, anstatt als krankheitsmodifizierende Behandlungen bei bereits etablierten Gelenksch

THE INFLUENCE OF RUNNING ON LOWER LIMB CARTILAGE: A SYSTEMATIC REVIEW AND META-ANALYSIS.

10.1007/s40279-021-01533-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:29:07
Diese systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse untersuchte den Einfluss des Laufens auf die Knorpelmorphologie und -zusammensetzung der unteren Extremität mittels quantitativer Magnetresonanztomographie (MRT). Die Forscher analysierten 43 prospektive Studien, die Knorpelparameter vor und nach dem Laufen bewerteten, wobei sowohl qualitative Analysen als auch Meta-Analysen durchgeführt wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass Laufen zwar unmittelbar nach einer einzelnen Laufeinheit zu vorübergehenden Veränderungen der Knieknorpeldicke, des Volumens und der T1ρ- und T2-Relaxationszeiten führt, diese Effekte jedoch nicht anhielten und wahrscheinlich natürliche Flüssigkeitsdynamik widerspiegeln. Zusammenfassend deuten die Befunde darauf hin, dass sich der Knorpel gut von einzelnen Laufeinheiten erholt und sich an wiederholte Belastung anpasst, wobei moderate Evidenz zeigt, dass Lau

ANTI-INFLAMMATORY EFFECTS OF TIBIAL AXIAL LOADING ON KNEE ARTICULAR CARTILAGE POST TRAUMATIC INJURY.

10.1016/j.jbiomech.2021.110736 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:29:01
Diese Studie untersuchte, ob dynamische axiale Belastung der Tibia (TAL) die Entzündungsreaktion von Gelenkknorpel nach akuter Verletzung reduzieren kann, um der Entstehung einer posttraumatischen Arthrose vorzubeugen. Die Forscher entwickelten ein spezielles Gerät, das tibiale Axialbelastung mit kontinuierlicher passiver Bewegung kombiniert, und testeten es an einem ex-vivo Schweinemodell mit Einzelschlagverletzungen des Kniegelenks. Nach 30-minütiger TAL-Behandlung (1/4 Körpergewicht, 1 Hz) zeigten sich 8 Stunden nach der Verletzung deutlich reduzierte Expressionslevel der proinflammatorischen Zytokine IL-1β und TNF-α im Vergleich zu unbehandelten Kontrollen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass TAL eine praktikable Frühinterventionsstrategie zur Minderung schädlicher Entzündungsprozesse nach akuten Knorpelverletzungen darstellen könnte.

ARE OUTCOMES OF ACUTE MENISCUS ROOT TEAR REPAIR BETTER THAN DEBRIDEMENT OR NONOPERATIVE MANAGEMENT? A SYSTEMATIC REVIEW.

10.1177/03635465211031250 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:28:56
Diese systematische Übersichtsarbeit untersuchte die Behandlungsergebnisse von akuten Meniskuswurzelrissen durch chirurgische Reparatur, Debridement, Meniskektomie oder konservative Therapie. Die Autoren analysierten elf Studien niedriger bis moderater methodologischer Qualität durch elektronische Datenbankrecherchen. Die Ergebnisse zeigen, dass alle Behandlungsoptionen nach mehr als 12 Monaten zu funktionellen Verbesserungen führten, wobei die arthroskopische Reparatur möglicherweise bessere Funktionsergebnisse und eine langsamere radiologische Arthroseprogression im Vergleich zur partiellen Meniskektomie und konservativen Behandlung bewirkt. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass das Alter kein unabhängiger Prädiktor für das funktionelle Ergebnis ist, jedoch sind hochwertige randomisierte kontrollierte Studien erforderlich, um definitive Behandlungsempfehlungen geben zu können.

ACUTE CHANGES IN KNEE CARTILAGE AND MENISCUS FOLLOWING LONG-DISTANCE RUNNING IN HABITUATE RUNNERS: A SYSTEMATIC REVIEW ON STUDIES USING QUANTITATIVE MAGNETIC RESONANCE IMAGING.

10.1007/s00256-021-03943-0 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:28:51
Diese systematische Übersichtsarbeit untersuchte akute Veränderungen von Knieknorpel und Meniskus bei erfahrenen Langstreckenläufern mittels quantitativer Magnetresonanztomographie (MRT). Die Autoren analysierten 14 Studien, die gesunde Marathonläufer vor und nach dem Lauf mittels funktioneller MRT-Sequenzen untersuchten. Die Ergebnisse zeigten, dass das Volumen von Knorpel und Meniskus unmittelbar nach dem Lauf abnimmt, während die T2-Werte kurzfristig sinken und zur Baseline zurückkehren, T1ρ-Werte jedoch monatelang erhöht bleiben können. Besonders die oberflächlichen und medialen Bereiche des Knieknorpels erwiesen sich als mechanisch belastungsanfälliger, was auf einen Flüssigkeitsaustausch und Materialwechselwirkungen im Knorpel- und Meniskusgewebe nach intensiver Laufbelastung hindeutet.

BIOMECHANICS OF THE MEDIAL MENISCUS IN THE OSTEOARTHRITIC KNEE JOINT.

10.7717/peerj.12509 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:28:45
Diese Finite-Elemente-Studie untersuchte, wie sich eine mediale Kniearthrose auf die biomechanischen Eigenschaften des medialen Meniskus auswirkt. Die Forscher simulierten die Standphase des Gangzyklus anhand von MRT-basierten Kniemodellen, wobei arthrotische Veränderungen durch reduzierte Knorpeldicke und veränderte Materialeigenschaften modelliert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass bei Arthrose die Hoop-Spannung im hinteren Meniskushorn um 83% anstieg, während sich der Meniskuskörper verstärkt nach medial verlagerte und in der Breite reduzierte. Diese erhöhten mechanischen Belastungen, insbesondere die deutlich gesteigerten Hoop-Spannungen am inneren Rand des hinteren Meniskusanteils, könnten die Entstehung radialer Meniskusrisse bei Kniearthrose erklären.

MECHANICAL PROPERTIES OF CRACKED ARTICULAR CARTILAGE UNDER UNIAXIAL CREEP AND CYCLIC TENSILE LOADING.

10.1016/j.jbiomech.2022.110988 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:28:39
Diese Studie untersuchte die mechanischen Eigenschaften von rissgeschädigtem Gelenkknorpel unter einachsiger Zugbelastung, um die Auswirkungen von Knorpelrissen auf die Biomechanik zu verstehen. Die Forscher verwendeten Kriech- und zyklische Zugversuche an rissgeschädigtem Knorpelgewebe und analysierten dabei Parameter wie Dehnung, Rissspitzenverhalten und morphologische Veränderungen. Die Ergebnisse zeigten, dass rissgeschädigter Knorpel größere Kriechdehnungen aufweist als intakter Knorpel und dass zyklische Belastungen irreversible Verformungen sowie Schädigungen des Kollagenfasernetzwerks verursachen, wobei höhere Spannungen und niedrigere Belastungsfrequenzen diese Effekte verstärken. Obwohl deutliche strukturelle Schäden an den Kollagenfibrillen beobachtet wurden, kam es unter den Testbedingungen zu keinem weiteren Risswachstum.

EFFECT OF ARTICULAR SURFACE COMPRESSION ON CARTILAGE EXTRACELLULAR MATRIX DEFORMATION.

10.1115/1.4054108 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:28:34
Diese Studie untersuchte die Rolle der oberflächlichen Zone (SZ) des Gelenkknorpels bei der Kontrolle von Flüssigkeitsaustausch und Matrixverformung während Be- und Entlastung. Bovine Knorpel-Knochen-Proben wurden statischen (88 kPa) oder zyklischen (0-125 kPa, 1 Hz) Druckbelastungen für fünf Minuten unterzogen, wobei die Verformung und Erholung mit intakter und entfernter oberflächlicher Zone gemessen wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass die Entfernung der SZ zu erhöhten Kriechverformungen sowohl unter statischer als auch zyklischer Belastung führte, während das Freilegen der Gelenkoberfläche eine schnellere Dickenwiederherstellung ermöglichte. Die Studie belegt, dass eine intakte oberflächliche Zone essentiell für die normale mechanische Funktion des Knorpels ist, da sie den Flüssigkeitsaustausch und damit die Matrixverformung während Gelenkbewegungen kontrolliert

NA

10.3389/fbioe.2022.837554 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:28:28
Diese biomechanische Studie untersuchte, ob der Meniskus als Stoßdämpfer im Kniegelenk fungiert, indem 14 Schweineknie in verschiedenen Meniskuszuständen (intakt, mediale posteriore Wurzelavulsion, mediale Meniskektomie, totale Meniskektomie) sowohl Impact-Tests (Drop-Tower) als auch sinusoidalen Belastungen unterzogen wurden. Die Forscher maßen Kräfte und Verformungen kontinuierlich und berechneten den Verlustfaktor (tan δ) als Maß für die Dämpfungsfähigkeit. Die Ergebnisse zeigten, dass intakte Kniegelenke die höchsten Verlustfaktoren aufwiesen (0,10-0,15), während jede chirurgische Manipulation der Menisken die Dämpfungsfähigkeit deutlich reduzierte – um bis zu 68% bei totaler Meniskektomie. Die Studie belegt somit, dass der Meniskus wesentlich zur Stoßabsorption des Kniegelenks beiträgt, was wichtige Implikationen für die Rehabilitation von j

EFFECTS OF GAIT TRAINING WITH AUDITORY BIOFEEDBACK ON BIOMECHANICS AND TALAR CARTILAGE CHARACTERISTICS IN INDIVIDUALS WITH CHRONIC ANKLE INSTABILITY: A RANDOMIZED CONTROLLED TRIAL.

10.1016/j.gaitpost.2022.03.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:28:20
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte die Wirksamkeit von Gangtraining mit auditorischem Biofeedback bei Personen mit chronischer Sprunggelenkinstabilität (CAI) auf Biomechanik und Knorpelcharakteristika des Talus. 18 Teilnehmer mit CAI wurden randomisiert einer Biofeedback-Gruppe (n=11) oder Kontrollgruppe (n=7) zugeteilt und absolvierten jeweils 8 Trainingseinheiten à 30 Minuten auf dem Laufband, wobei die Biofeedback-Gruppe durch einen lateralen Drucksensor akustische Rückmeldung erhielt. Die Biofeedback-Gruppe zeigte sowohl unmittelbar nach der Intervention als auch eine Woche später signifikante Verbesserungen der Gangbiomechanik mit reduziertem lateralem Fußdruck und medial verschobenem Druckzentrum, während die Kontrollgruppe keine Veränderungen aufwies. Obwohl keine Veränderungen der Knorpelcharakteristika mittels Ultraschall nachweisbar waren

RELATIONSHIP BETWEEN DIFFERENT SERUM CARTILAGE BIOMARKERS IN THE ACUTE RESPONSE TO RUNNING AND JUMPING IN HEALTHY MALE INDIVIDUALS.

10.1038/s41598-022-10310-z · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:28:14
Diese Studie untersuchte den akuten Einfluss von Laufen und Springen auf sieben Serum-Biomarker des Knorpelstoffwechsels bei 15 gesunden männlichen Probanden. Die Teilnehmer absolvierten zwei 30-minütige Trainingseinheiten (reaktive Sprünge bzw. Laufbandlauf bei 2,2 m/s), wobei vor und nach jeder Belastung Blutproben zur Bestimmung der Biomarker-Konzentrationen entnommen wurden. Alle Biomarker zeigten eine akute Reaktion auf die mechanische Belastung, jedoch mit unterschiedlichen Mustern: COMP und MMP-3 reagierten signifikant unterschiedlich zwischen den Belastungsarten, Resistin stieg nur nach dem Laufen und COLL2-1 NO nur nach dem Springen signifikant an. Die gefundenen Korrelationen zwischen den Biomarkern spiegeln die komplexen Wechselwirkungen im Knorpel-Stoffwechsel wider und zeigen, dass verschiedene Belastungsformen spezifische molekulare Antworten des

EXERCISE-INDUCED CHANGES IN FEMORAL CARTILAGE THICKNESS IN PATIENTS WITH PATELLOFEMORAL PAIN.

10.4085/1062-6050-0602.21 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:28:08
Diese Crossover-Studie untersuchte, ob eine einzelne Trainingseinheit mit rehabilitativen Übungen die Morphologie des Oberschenkelknorpels bei Patienten mit patellofemoralen Schmerzen (PFP) verändert. Zwölf PFP-Patienten und zwölf gesunde Kontrollpersonen absolvierten jeweils 30-minütige Sessions mit Laufbandtraining, Kraftübungen für die untere Extremität und plyometrischen Übungen, wobei vor und nach jeder Belastung ultraschallbasierte Knorpelmessungen durchgeführt wurden. Die Ergebnisse zeigten keine signifikanten Veränderungen der Knorpel-Querschnittsfläche oder Echo-Intensität nach den Belastungen, jedoch korrelierten Veränderungen der lateralen femoralen Knorpel-Echo-Intensität mit den KOOS- und AKPS-Scores. Die Autoren schlussfolgern, dass Ultraschall keine akuten knorpeligen Deformationen nach rehabilitativen Übungen detektierte, aber patientenberichtete Scores mögl

PLANTAR PRESSURE PROFILE DURING WALKING IS ASSOCIATED WITH TALAR CARTILAGE CHARACTERISTICS IN INDIVIDUALS WITH CHRONIC ANKLE INSTABILITY.

10.1016/j.clinbiomech.2022.105656 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:28:02
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Gangbiomechanik und Knorpeleigenschaften des Talus bei Personen mit chronischer Sprunggelenkinstabilität. Bei 25 Probanden wurde der Talus-Knorpel mittels Ultraschall vor und nach 30-minütigem Gehen beurteilt, während gleichzeitig der Plantardruck gemessen wurde. Die Ergebnisse zeigten signifikante Korrelationen zwischen lateralem Vorfußdruck und medialer Talus-Knorpeldeformation sowie zwischen dem Druckzentrum in der frühen Standphase und der Knorpelverformung in verschiedenen Regionen. Diese Befunde unterstützen die Annahme, dass veränderte Gangmuster bei chronischer Sprunggelenkinstabilität mit spezifischen Knorpelbelastungsmustern assoziiert sind, was für die Entwicklung früher Interventionsstrategien relevant sein könnte.

UROCORTIN-1 IS CHONDROPROTECTIVE IN RESPONSE TO ACUTE CARTILAGE INJURY VIA MODULATION OF PIEZO1.

10.3390/ijms23095119 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:27:57
Diese Studie untersuchte das chondroprotektive Potenzial von Urocortin-1 (UCN) bei akuten Knorpelverletzungen als mögliche Therapie zur Prävention posttraumatischer Arthrose (PTOA). Die Forscher verwendeten ein Drop-Tower-Modell zur PTOA-Induktion an Knorpelexplantaten und analysierten die Wirkung von UCN mittels spezifischer Agonisten und Antagonisten. Die Ergebnisse zeigen, dass UCN Chondrozyten vor belastungsinduziertem Zelltod schützt, indem es die intrazelluläre Calciumakkumulation durch Blockade des PIEZO1-Kanals (nicht TRPV4) verhindert, wobei dieser Effekt hauptsächlich über den CRF-R1-Rezeptor vermittelt wird. Besonders bedeutsam ist, dass UCN sowohl präventiv vor als auch therapeutisch nach dem Trauma wirksam ist, was sein Potenzial als neuartiges krankheitsmodifizierendes Medikament zur PTOA-Prävention unterstreicht.

BIOMECHANICAL EFFECTS OF CHRONIC ANKLE INSTABILITY ON THE TALAR CARTILAGE MATRIX: THE VALUE OF T1Ρ RELAXATION MAPPING WITHOUT AND WITH MECHANICAL LOADING.

10.1002/jmri.28267 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:27:51
Diese Studie untersuchte, ob T1ρ-MRT-Relaxationszeiten frühe Knorpelschäden bei chronischer Sprunggelenkinstabilität (CAI) erkennen können und wie mechanische Belastung diese Werte beeinflusst. Die Forscher führten 3-Tesla-MRT-Untersuchungen des Talus-Knorpels bei 9 CAI-Patienten und 18 gesunden Kontrollen durch, sowohl ohne als auch mit axialer Belastung von 500 N. Die Ergebnisse zeigten signifikant erhöhte T1ρ-Relaxationszeiten im medialen Kompartiment bei CAI-Patienten im Vergleich zu Gesunden (53,0 vs. 48,8 msec), während mechanische Belastung bei beiden Gruppen zu reduzierten T1ρ-Werten führte. Die Studie bestätigt T1ρ-Mapping als sensitiven Biomarker für frühe Knorpeldegeneration bei CAI, jedoch erwies sich die belastungsinduzierte T1ρ-Veränderung nicht als zusätzlicher diagnost

INTRA-ARTICULAR INJECTION OF FLAVOPIRIDOL-LOADED MICROPARTICLES FOR TREATMENT OF POST-TRAUMATIC OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.actbio.2022.06.042 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:27:45
Diese Studie untersuchte die Wirksamkeit von Flavopiridol-beladenen Mikropartikeln zur Behandlung der posttraumatischen Arthrose (PTOA), um das Problem der schnellen Gelenkausscheidung kleiner Moleküle zu überwinden. Die Forscher entwickelten Polylaktid-co-Glykolid-Mikropartikel (∼15 μm Durchmesser) mit eingekapseltem Flavopiridol (einem CDK9-Inhibitor) und testeten diese in einem Rattenknie-Verletzungsmodell mittels intraartikulärer Injektion. Die Mikropartikel zeigten eine signifikant verlängerte Gelenkretention im Vergleich zu löslichem Flavopiridol und reduzierten sowohl die Matrixmetalloprotease-Aktivität (Entzündungsmarker) nach 3 Tagen als auch den histopathologischen Schweregrad der PTOA nach 28 Tagen. Diese Ergebnisse demonstrieren das Potenzial von Mikropartikelsystemen für eine verbesserte intraartikuläre Wirkstoffabgabe

MODELING EARLY CHANGES ASSOCIATED WITH CARTILAGE TRAUMA USING HUMAN-CELL-LADEN HYDROGEL CARTILAGE MODELS.

10.1186/s13287-022-03022-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:27:38
Diese Studie zielte darauf ab, ein verbessertes In-vitro-Modell für posttraumatische Arthrose (PTOA) zu entwickeln, um die frühen Veränderungen nach Knorpeltrauma besser zu verstehen. Die Forschenden kultivierten humane mesenchymale Stromalzellen in biomimetischen Hydrogelen zu knorpelähnlichen Konstrukten und setzten diese mechanischen Traumaimpakten (30% Dehnung) aus, um PTOA-ähnliche Bedingungen zu simulieren. Die traumatischen Impacts führten zu akuten, aber vorübergehenden Veränderungen: verminderte anabole Aktivität (COL2, ACAN), erhöhte katabole Enzymexpression (MMP13) und Entzündungsmarker (COX2) sowie transiente Matrixverluste, die sich innerhalb von 7 Tagen erholten. Diese Ergebnisse zeigen, dass mechanische Traumamodelle physiologischere PTOA-Veränderungen induzieren als herkömmliche IL-1β-Behandlungen und könnten zur Entwicklung gezielter Therapien für

TALAR-CARTILAGE DEFORMATION AND SPATIOTEMPORAL GAIT PATTERNS IN INDIVIDUALS WITH AND THOSE WITHOUT CHRONIC ANKLE INSTABILITY.

10.4085/1062-6050-733-20 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:27:30
Diese Fall-Kontroll-Studie untersuchte die Knorpeldeformation des Talus bei Personen mit chronischer Sprunggelenkinstabilität (CAI) im Vergleich zu gesunden Kontrollen. Mittels Ultraschall wurde die Knorpeldicke vor und nach einem standardisierten Belastungsprotokoll bei 24 CAI-Patienten und 24 Kontrollpersonen gemessen, während gleichzeitig spatiotemporale Gangparameter über eine elektronische Gangmatte erfasst wurden. Die Hauptergebnisse zeigten, dass Personen mit CAI eine signifikant größere Talusknorpel-Deformation nach Belastung aufwiesen als die Kontrollgruppe (p = 0,034), während keine Zusammenhänge zwischen Knorpeldeformation und Gangparametern festgestellt werden konnten. Diese Befunde deuten auf strukturelle Knorpelveränderungen bei chronischer Sprunggelenkinstabilität hin, die sich in einer erhöhten mechanischen Verformbarkeit des Talusknorpels manifestieren.

ULTRASOUND ASSESSMENT OF DISTAL FEMORAL CARTILAGE THICKNESS MEASUREMENTS AFTER WALKING/JOGGING IN SUBJECTS WITH PES PLANUS.

10.1016/j.knee.2022.09.007 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:27:24
Diese Studie untersuchte, ob Plattfüße (Pes planus) die Knorpeldicke am distalen Femur unter verschiedenen Belastungsbedingungen beeinflussen. **Studienziel:** Mittels Ultraschall wurde die Knorpeldicke bei 16 Probanden mit Plattfüßen und 16 Kontrollpersonen in Ruhe sowie nach 30-minütigem Gehen und Joggen auf dem Laufband gemessen. **Methoden:** Die Knorpeldicke wurde vor und nach drei verschiedenen 30-Minuten-Bedingungen ultrasonographisch erfasst, wobei die Gehgeschwindigkeit individuell bestimmt und die Jogging-Geschwindigkeit 30% darüber festgelegt wurde. **Hauptergebnisse:** Weder zwischen den Gruppen noch zwischen den verschiedenen Belastungsbedingungen zeigten sich statistisch signifikante Unterschiede in der absoluten oder prozentualen Veränderung der Knorpeldicke, was darauf hindeutet, dass Plattfüße unter den getesteten Bedingungen keine unterschiedlichen Knorpelde

HIGH FRAME RATE DEFORMATION ANALYSIS OF KNEE CARTILAGE BY SPIRAL DUALMRI AND RELAXATION MAPPING.

10.1002/mrm.29487 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:27:19
Diese Studie zielte darauf ab, die zeitabhängige Biomechanik von Knieknorpel während zyklischer Belastung mittels hochauflösender MRT-Bildgebung zu charakterisieren und dabei zwischen gesundem und geschädigtem Knorpel zu unterscheiden. Die Forscher verwendeten eine Spiral-MRT-Technik mit Verschiebungskodierung bei 25 Bildern pro Sekunde sowie verschiedene Relaxometrie-Methoden (T₁, T₂, T₁ρ, T₂*) an bovinen Tibiofemoralgelenken und menschlichen Knien in vivo. Die Ergebnisse zeigten, dass geschädigte Gelenke größere Druckverformungen, verstärktes Kriechverhalten und eine positive Korrelation zwischen T₂-Veränderungen und erhöhter Druckbelastung aufwiesen. Diese viskoelastischen Parameter könnten als bildgebende Biomarker für die Früherkennung von Gelenkerkrankungen wie Arthrose dienen, wenn Knorpelschäden noch reversibel sind.

SMALL-ANIMAL COMPRESSION MODELS OF OSTEOARTHRITIS.

10.1007/978-1-0716-2839-3_25 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:27:11
Diese Studie zielt darauf ab, nicht-chirurgische, mechanische Kompressionsmodelle zur Untersuchung der Osteoarthritis-Pathogenese und -Behandlung in Kleintieren zu etablieren. Die Methoden umfassen zyklische Kompressionsbelastung oder akute Überbelastung zur Induktion von Kreuzbandrupturen bei Mäusen und Ratten mittels mechanischer Testsysteme. Die Hauptergebnisse zeigen, dass diese Modelle hochgradig reproduzierbar sind, wenig Expertise erfordern und zu einer vorhersagbaren Entwicklung osteoarthritis-ähnlicher Pathologie in einem schnell fortschreitenden Zeitrahmen führen. Das Kapitel beschreibt detailliert die erforderlichen Verfahren und Ausrüstungen für die mechanisch-induzierte Osteoarthritis-Initiierung.

CHARACTERIZATION OF INTRA-TISSUE STRAIN FIELDS IN ARTICULAR CARTILAGE EXPLANTS DURING POST-LOADING RECOVERY USING HIGH FREQUENCY ULTRASOUND.

10.1016/j.jbiomech.2022.111370 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:27:06
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte das Potenzial der Ultraschall-Elastographie zur zerstörungsfreien Bildgebung von Dehnungsfeldern in Knorpelexplantaten während der Erholungsphase nach mechanischer Belastung. Osteochondrale Plugs aus Rinderpatellae wurden mit unterschiedlichen Kräften (10, 40, 70 N) für 15 Minuten belastet und anschließend die Gewebeerholung mittels hochfrequentem Ultraschall und Speckle-Tracking über eine Stunde verfolgt. Die Ergebnisse zeigten heterogene Dehnungsfelder mit den höchsten Werten in der oberflächlichen Knorpelschicht unter dem Indenter, wobei höhere Belastungen zu stärkeren Dehnungen und langsamerer Erholung führten. Die Ultraschall-Elastographie erweist sich als vielversprechende Methode für die hochauflösende Darstellung intragewebe-spezifischer Dehnungsfelder und könnte zukünftig als klinisches Diagnoseinstrument zur

IS RUNNING GOOD OR BAD FOR YOUR KNEES? A SYSTEMATIC REVIEW AND META-ANALYSIS OF CARTILAGE MORPHOLOGY AND COMPOSITION CHANGES IN THE TIBIOFEMORAL AND PATELLOFEMORAL JOINTS.

10.1016/j.joca.2022.09.013 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:27:00
**Zusammenfassung:**

Diese systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse untersuchte die unmittelbaren (≤20 Min) und verzögerten (20 Min-48h) Auswirkungen des Laufens auf die Kniegelenkknorpel mittels MRT-Bildgebung. Die Analyse von 24 Studien mit 446 Knien zeigte, dass Laufen unmittelbar zu einer geringfügigen Abnahme der Knorpeldicke und des Knorpelvolumens um 3,3-4,9% sowie zu reduzierten T1ρ- und T2-Relaxationszeiten führt, wobei sich die T2-Zeiten im Tibiofemoralgelenk innerhalb von 91 Minuten wieder normalisierten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine einzelne Laufeinheit keine schädlichen Auswirkungen auf den Kniegelenkknorpel hat, da die beobachteten Veränderungen klein und vorübergehend sind.

ELEVATED EXPRESSION OF CCN3 IN ARTICULAR CARTILAGE INDUCES OSTEOARTHRITIS IN HIP JOINTS IRRESPECTIVE OF AGE AND WEIGHT BEARING.

10.3390/ijms232315311 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:26:54
Diese Studie untersuchte die Rolle des Proteins CCN3 bei der Osteoarthritis-Entwicklung in Hüftgelenken, unabhängig von Alter und mechanischer Belastung. Die Forschenden analysierten Genexpression und Proteinverteilung in menschlichem Femurkopf-Knorpel von OA-Patienten versus Kontrollgruppen sowie in transgenen Mäusen mit knorpelspezifischer CCN3-Überexpression. Die Ergebnisse zeigten eine signifikant erhöhte CCN3-Expression sowohl in belasteten als auch unbelasteten Knorpelbereichen bei OA, wobei die CCN3-Spiegel positiv mit dem Schweregrad der Knorpeldegeneration (Mankin-Score) korrelierten. Die transgenen Mäuse entwickelten bereits im frühen Stadium Gelenkdeformationen und verstärkte Knorpelabbauprozesse, was belegt, dass erhöhte CCN3-Expression unabhängig von mechanischen Faktoren Osteoarthritis induzieren kann.

PHYSICAL ACTIVITY AND FEATURES OF KNEE OSTEOARTHRITIS ON MAGNETIC RESONANCE IMAGING IN INDIVIDUALS WITHOUT OSTEOARTHRITIS: A SYSTEMATIC REVIEW.

10.1002/acr.25083 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:26:48
Diese systematische Übersichtsarbeit untersuchte den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und arthrosebedingten Kniegelenkveränderungen im MRT bei Personen ohne Kniearthrose. Die Autoren analysierten 18 Studien (2 randomisierte kontrollierte Studien und 16 Beobachtungsstudien) mit Teilnehmern im Alter von 35-80 Jahren, wobei verschiedene MRT-Parameter wie Knorpelvolumen, Knorpeldefekte und Knochenmarködeme bewertet wurden. Die Ergebnisse zeigten gemischte Befunde: Während die meisten Studien keinen schädlichen Einfluss körperlicher Aktivität auf Knorpelvolumen und -dicke fanden, berichteten einige Studien über Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität und Knorpeldefekten sowie erhöhten T2-Werten. Insgesamt konnten die Autoren aufgrund der spärlichen und heterogenen Evidenz keine eindeutigen Schlussfolgerungen über die Sicherheit körperlicher Aktivität für Kniegelenkstrukturen zi

CREEP-RECOVERY BEHAVIORS OF ARTICULAR CARTILAGE UNDER UNIAXIAL AND BIAXIAL TENSILE LOADINGS.

10.3389/fbioe.2022.1085062 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:26:41
Diese Studie untersuchte das Kriech- und Erholungsverhalten von Gelenkknorpel unter verschiedenen Belastungsbedingungen, um das Verständnis für normale Gelenkfunktion und Knorpelpathologie zu verbessern. Die Forscher führten einachsige und zweiachsige Kriech-Erholungs-Tests an 36 kreuzförmigen Proben von 18 Rindern durch, wobei verschiedene Stressniveaus (0,5-1,5 MPa) und zweiachsige Stressverhältnisse getestet wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass die Kriechdehnung mit steigendem Stressniveau und abnehmendem zweiachsigen Stressverhältnis zunimmt, während zweiachsige Belastung im Vergleich zur einachsigen Belastung eine geringere Kriechdehnung, schnellere Erholung und weniger Restdehnung aufweist. Ein viskoelastisches Modell konnte erfolgreich zur Vorhersage des einachsigen Kriech-Erholungsverhaltens eingesetzt werden,

ACUTE LOADING HAS MINOR INFLUENCE ON HUMAN ARTICULAR CARTILAGE GENE EXPRESSION AND GLYCOSAMINOGLYCAN COMPOSITION IN LATE-STAGE KNEE OSTEOARTHRITIS: A RANDOMISED CONTROLLED TRIAL.

10.1016/j.joca.2023.01.317 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:26:35
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte, ob akute mechanische Belastung die Genexpression und Glykosaminoglykan (GAG)-Zusammensetzung in menschlichem Knorpel bei fortgeschrittener Kniearthrose beeinflusst. 31 Patienten führten 3,5 Stunden vor einer geplanten Kniegelenkersatz-Operation entweder Widerstandsübungen (einbeinige Beinpresse) durch oder dienten als Kontrollgruppe, woraufhin Knorpelproben aus verschiedenen Regionen des medialen Tibiakondylus entnommen und mittels PCR sowie biochemischen Analysen untersucht wurden. Die akute Belastung hatte nur minimale Auswirkungen auf die Knorpelbiologie und erhöhte lediglich die Extrahierbarkeit von Chondroitinsulfat, während die Expression knorpelrelevanter Gene unverändert blieb. Interessanterweise zeigten sich jedoch deutliche regionale Unterschiede in der Genexpression und GAG-Zusammensetzung zwischen verschiedenen Knorpelarealen, was auf chronische mechan

ACUTE REPAIR OF MENISCUS ROOT TEAR PARTIALLY RESTORES JOINT DISPLACEMENTS AS MEASURED WITH MRI AND LOADING IN A PORCINE KNEE.

10.1101/2023.02.01.526670 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:26:28
Diese Studie untersuchte die biomechanischen Auswirkungen von Meniskuswurzelrissen und deren chirurgischer Reparatur auf die Gelenkkinematik im Schweinemodell mittels neuartiger MRT-Bildgebung unter axialer Belastung. Die Forscher maßen die Verschiebungen von Meniskus und Femur im intakten Gelenk, nach induziertem anteriorem Wurzelriss und nach Nahtanker-Reparatur, ohne das Gelenk öffnen zu müssen. Die Ergebnisse zeigten, dass der Wurzelriss zu erheblichen pathologischen Verschiebungen führte, wobei sich der anteriore Meniskusbereich unter Belastung posterior und medial aus dem Gelenkspalt herausbewegte, während der posteriore Bereich als Drehpunkt fungierte. Die Nahtanker-Reparatur konnte diese Verschiebungen zwar reduzieren, aber die normale Gelenkkinematik nicht vollständig wiederherstellen, was die unvollständige funktionelle Wiederherstellung nach Meniskusreparatur erklärt.

KNEE KINETICS AND THE MEDIAL FEMORAL CARTILAGE CROSS-SECTIONAL AREA RESPONSE TO LOADING IN INDVIDUALS WITH ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT RECONSTRUCTION.

10.1016/j.clinbiomech.2023.105979 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:26:22
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Kniegelenksmomenten und akuten Veränderungen der medialen femoralen Knorpelquerschnittsfläche bei Personen nach Kreuzbandrekonstruktion. Mittels Ultraschalluntersuchung wurde die Knorpelquerschnittsfläche vor und nach 3000 Gehschritten auf dem Laufband gemessen, während gleichzeitig die Kniegelenkmomente während der Standphase analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass Personen mit akuter Knorpelflächenzunahme geringere Knie-Abduktionsmomente in der frühen Standphase im Vergleich zur Gruppe mit Flächenabnahme und größere Knie-Extensionsmomente verglichen mit der unveränderten Gruppe aufwiesen. Die Studie legt nahe, dass eine weniger dynamische Belastungscharakteristik mit einer akuten Zunahme der femoralen Knorpelquerschnittsfläche als Reaktion auf Gehbelastung verbunden ist.

MULTI-FRAME BIOMECHANICAL AND RELAXOMETRY ANALYSIS DURING IN VIVO LOADING OF THE HUMAN KNEE BY SPIRAL DUALMRI AND COMPRESSED SENSING.

10.1002/mrm.29690 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:26:16
Diese Studie zielte darauf ab, die Biomechanik des Knieknorpels während dynamischer Belastung mittels innovativer MRT-Technologie in vivo zu analysieren. Die Forscher verwendeten spiral DENSE-MRI in Kombination mit Compressed Sensing, um die Knorpelverformung im Tibiofemoralgelenk während zyklischer Varus-Belastung (0,5-faches Körpergewicht, 0,5 Hz) zu messen und ergänzten dies durch Relaxometrie-Messungen vor und nach der Belastung. Die Ergebnisse zeigten deutliche Verschiebungs- und Dehnungsmuster im medialen Kondylus mit hauptsächlich kompressiven Deformationen und geringeren Scherkräften, wobei männliche Teilnehmer stärkere Verschiebungen aufwiesen als weibliche. Die Compressed Sensing-Technik reduzierte die Scanzeit um 25-40% bei gleichzeitiger Verbesserung der Bildqualität, was diese Methode für klinische Studien zur Früherkennung von Osteoarthritis vielversprechend macht.

ACUTE REPAIR OF MENISCUS ROOT TEAR PARTIALLY RESTORES JOINT DISPLACEMENTS AS MEASURED WITH MAGNETIC RESONANCE IMAGES AND LOADING IN A CADAVERIC PORCINE KNEE.

10.1115/1.4062524 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:26:10
Diese Studie untersuchte, inwieweit die chirurgische Reparatur von Meniskuswurzelrissen die normale Gelenkfunktion wiederherstellen kann. Die Forscher verwendeten ein MRT-kompatibles Belastungsgerät und spezielle Bildgebungssequenzen, um die Bewegungen von Meniskus und Femur in kadaverischen Schweineknien unter physiologischen axialen Belastungen zu messen – vor und nach künstlich erzeugten vorderen Wurzelrissen sowie nach deren chirurgischer Reparatur mit Nahtankern. Die Ergebnisse zeigten, dass Wurzelrisse zu erheblichen Meniskusverlagerungen führten, wobei die chirurgische Reparatur diese Verlagerungen zwar reduzierte, aber die normale Gelenkkinematik nicht vollständig wiederherstellte. Diese Erkenntnisse erklären möglicherweise, warum Meniskusreparaturen nicht immer eine Arthrose verhindern können, und die entwickelten Methoden können zur Bewertung verbesserter Reparaturstrategien eingesetzt werden.

DELAYED CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN RESPONSE TO LOADING IS ASSOCIATED WITH FEMORAL CARTILAGE COMPOSITION POST-ACLR.

10.1007/s00421-023-05253-w · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:26:04
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen der Reaktion des Knorpel-Biomarkers sCOMP auf Belastung und der Knorpelzusammensetzung bei Patienten nach Kreuzbandriss-Operation. Bei 20 Teilnehmern wurden Blutproben vor, direkt nach und 3,5 Stunden nach einem 3000-Schritte-Gehtest entnommen, um die sofortige und verzögerte sCOMP-Reaktion zu messen, zusätzlich erfolgte eine MRT-Untersuchung zur Bewertung der Knorpelqualität mittels T1ρ-Relaxationszeiten. Die Ergebnisse zeigten, dass eine stärkere verzögerte sCOMP-Erhöhung (nach 3,5 Stunden) mit einer schlechteren Knorpelzusammensetzung im lateralen Oberschenkelknorpel des operierten Beins korrelierte, während die sofortige sCOMP-Reaktion keine signifikanten Zusammenhänge aufwies. Dies deutet darauf hin, dass die verzögerte sCOMP-

DEVELOPMENT AND EXPERIMENTAL VALIDATION OF A DYNAMIC NUMERICAL MODEL FOR HUMAN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1177/09544119231180901 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:25:57
Diese Studie zielte darauf ab, experimentell validierte Finite-Elemente-Modelle zu entwickeln, um das dynamische mechanische Verhalten von menschlichem Gelenkknorpel vorherzusagen. Die Forscher konstruierten drei verschiedene FEA-Modelle (linear elastisch, Neo-Hookean und Ogden) und validierten diese durch Kompressionstests an menschlichen Femurköpfen bei Belastungen von 0-1,7 MPa. Das linear elastische Modell überschätzte die dynamische Verschiebungsamplitude um das 10-fache, während das Neo-Hookean-Modell zwar die dynamische Amplitude korrekt vorhersagte, aber die initiale Kompression stark überschätzte. Das Ogden-Modell dritter Ordnung erwies sich als am besten geeignet, da es sowohl die initiale Kompression als auch die dynamische Amplitude des Knorpels am genauesten vorhersagte.

IMMEDIATE AND DELAYED EFFECTS OF JOINT LOADING ACTIVITIES ON KNEE AND HIP CARTILAGE: A SYSTEMATIC REVIEW AND META-ANALYSIS.

10.1186/s40798-023-00602-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:25:52
Diese systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse untersuchte die unmittelbaren und verzögerten Auswirkungen gelenkbelastender Aktivitäten auf Knie- und Hüftknorpel bei gesunden Erwachsenen sowie Personen mit oder Risiko für Arthrose. Die Forscher analysierten 40 Studien mit 653 Teilnehmern, die MRT-basierte Knorpelveränderungen innerhalb von 48 Stunden vor und nach verschiedenen Belastungsaktivitäten (Gehen, Hüpfen, Radfahren, Kniebeugen) untersuchten. Die Hauptergebnisse zeigten minimale, aber konsistente Reduktionen (0-5%) in Knorpeldicke und -volumen unmittelbar nach allen Belastungsaktivitäten, wobei die patellare Knorpeldicke nach Kniebeugen um 5% und die tibiale Knorpelzusammensetzung nach simuliertem Stehen um 5,1% abnahm. Die Studie liefert wichtige Referenzwerte für normale Knorpeladapt

NA

10.1139/apnm-2023-0124 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:25:46
Diese Studie untersuchte, wie sich akute Veränderungen der Körperbelastung während des Gehens auf Biomarker des Knorpelstoffwechsels auswirken. In einem randomisierten Cross-over-Design absolvierten 15 gesunde Erwachsene drei 30-minütige Laufbandeinheiten unter verschiedenen Belastungsbedingungen: normale Belastung, erhöhte Belastung (+12% Körpermasse) und reduzierte Belastung (-12% Körpermasse mittels Unterdruck). Die Ergebnisse zeigten, dass der Knorpel-Turnover-Marker SCOMP nach allen drei Belastungsformen akut anstieg, während der Knorpel-Anabolismus-Marker PIIANP nur nach der erhöhten Belastung signifikant zunahm. Dies deutet darauf hin, dass eine moderate Mehrbelastung beim Gehen einen akuten anabolen Effekt auf den Gelenkknorpel haben könnte.

LOW-GRADE INFLAMMATORY MEDIATORS AND METALLOPROTEINASES YIELD SYNCHRONOUS AND DELAYED RESPONSES TO MECHANICAL JOINT LOADING.

10.1177/19476035231193089 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:25:39
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Gelenkbelastung frühe Entzündungsprozesse und Knorpelabbau beim Menschen auslöst. Fünfzehn gesunde männliche Probanden absolvierten ein Gehprotokoll auf einem geneigten Laufband, wobei Blutproben vor, während und nach der Belastung entnommen und auf Entzündungsmarker und Matrixmetalloproteinasen analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl normales als auch geneigtes Gehen zu erhöhten Serumkonzentrationen von COMP, IL-1β, TNF-α, IL-10 und TGF-β führte, während MMP-1 und MMP-13 hauptsächlich nach dem geneigten Gehen anstiegen. Die Studie demonstriert, dass mechanischer Stress synchrone und verzögerte molekulare Antworten auslöst, die sowohl pro- als auch anti-inflammatorische Prozesse sowie Gewebeumbau- und Reparaturmechanismen in Gelenken umfassen.

TIME-RESOLVED QUANTIFICATION OF PATELLOFEMORAL CARTILAGE DEFORMATION IN RESPONSE TO LOADING AND UNLOADING VIA DYNAMIC MRI WITH PROSPECTIVE MOTION CORRECTION.

10.1002/jmri.28986 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:25:32
Diese Studie untersuchte die zeitaufgelöste Verformungsdynamik des patellofemoralen Knorpels während Belastung und Entlastung mittels dynamischer MRT mit prospektiver Bewegungskorrektur. Zehn gesunde männliche Probanden wurden über 45 Minuten mit einem MR-kompatiblen pneumatischen Belastungsgerät untersucht (2 Min Baseline, 5 Min Belastung mit 50% Körpergewicht bei 40° Knieflexion, 38 Min Entlastung). Die Ergebnisse zeigten ein viskoelastisches Verhalten des Knorpels mit signifikant größerer elastischer Kompression (-12,5%) im Vergleich zur viskosen Kompression (-7,6%) sowie entsprechend größerer elastischer Erholung (10,5%) gegenüber viskoser Erholung (6,1%). Eine signifikante Restverformung von -3,6% blieb nach der Entlastungsphase bestehen, was auf unvollständige Knorpelregeneration hindeutet.

EDITORIAL FOR "TIME-RESOLVED QUANTIFICATION OF PATELLOFEMORAL CARTILAGE DEFORMATION IN RESPONSE TO LOADING AND UNLOADING VIA DYNAMIC MRI WITH PROSPECTIVE MOTION CORRECTION".

10.1002/jmri.29001 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:25:25
Da es sich um ein Editorial handelt und kein Abstract zur Verfügung steht, kann ich keine spezifische Zusammenfassung der Studienergebnisse erstellen. Basierend auf dem Titel lässt sich jedoch ableiten, dass das zugehörige Editorial eine Studie kommentiert, die mittels dynamischer MRT mit prospektiver Bewegungskorrektur die zeitaufgelöste Quantifizierung der Knorpelverformung im Patellofemoralgelenk unter Belastung und Entlastung untersuchte. Diese innovative bildgebende Methode ermöglicht es, die biomechanischen Eigenschaften des Gelenkknorpels in Echtzeit zu erfassen. Für eine detaillierte Zusammenfassung der Studienziele, Methoden und Ergebnisse wäre der Volltext des Editorials oder der kommentierten Originalstudie erforderlich.

SERUM CARTILAGE OLIGOMERIC MATRIX PROTEIN CONCENTRATION INCREASES MORE AFTER RUNNING THAN SWIMMING FOR OLDER PEOPLE.

10.1177/19417381231195309 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:25:20
Diese Studie untersuchte, wie sich Laufen und Schwimmen auf einen Biomarker für Knorpelstoffwechsel (sCOMP) bei älteren Menschen auswirken. 20 Teilnehmer liefen 5 km und 19 schwammen 1500 m, wobei die sCOMP-Konzentration vor, direkt nach und bis zu 60 Minuten nach der Belastung gemessen wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass Laufen zu einem deutlich stärkeren Anstieg der sCOMP-Konzentration führte (29%) als Schwimmen (6%), was auf eine höhere akute Knorpelstoffwechselaktivität hinweist. Ältere Menschen mit klinisch relevanten Kniebeschwerden hatten unabhängig von der Sportart höhere sCOMP-Werte und ein höheres Körpergewicht.

CARTILAGE DEFORMATION FOLLOWING A WALKING BOUT IN INDIVIDUALS WITH ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT RECONSTRUCTION.

10.1002/jor.25694 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:25:14
Diese Studie untersuchte, wie sich Oberschenkelknorpel nach einem 30-minütigen Gehtraining bei 30 Personen mit einseitiger Kreuzbandrekonstruktion (ACLR) verformt. Mittels Ultraschall wurde die Knorpeldicke vor, direkt nach und 30 Minuten nach der Gehbelastung gemessen, während die Gangbiomechanik analysiert wurde. Die Hauptergebnisse zeigten, dass der Knorpel im gesunden Bein nach dem Gehen dünner wurde (normale Verformungsreaktion), während der Knorpel im ACLR-Bein keine signifikante Dickenänderung aufwies, obwohl er generell dicker war. Diese verminderte dynamische Antwort des Knorpels im rekonstruierten Bein deutet auf eine chronische Unterbelastung während des Gehens hin, was langfristig negative Auswirkungen auf die Knorpelgesundheit haben könnte.

GSDMD INHIBITOR PROTECTS CHONDROCYTE FROM MECHANICAL INJURY IN HUMAN ARTICULAR CARTILAGE.

10.14715/cmb/2023.69.10.33 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:25:08
Diese Studie untersuchte die Rolle von GSDMD (einem Schlüsselprotein der Pyroptose) bei mechanischen Verletzungen des menschlichen Gelenkknorpels, um neue therapeutische Ansätze für die traumatische Arthritis zu identifizieren. Die Forscher setzten humane Hüftgelenkknorpel mechanischen Druckbelastungen (15 bzw. 25 MPa) aus und analysierten sowohl die akuten als auch chronischen Auswirkungen auf die Chondrozyten-Vitalität, den chondrogenen Phänotyp und Pyroptose-Marker. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Kompression teilweise über Pyroptose-Mechanismen zu Chondrozytenschäden führt, wobei sowohl die präventive als auch therapeutische Gabe von GSDMD-Inhibitoren die Zellvitalität erhielt und die Pyroptose supprimierte. GSDMD-Inhibitoren könnten somit einen vielversprechenden therapeutischen Ansatz zur Behandlung mechanischer Knorpelverletzungen darstellen.

MICROSCALE STRAIN CONCENTRATIONS IN TISSUE-ENGINEERED OSTEOCHONDRAL IMPLANTS ARE DICTATED BY LOCAL COMPOSITIONAL THRESHOLDS AND ARCHITECTURE.

10.1016/j.jbiomech.2023.111882 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:25:01
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Gewebearchitektur, lokaler Zusammensetzung und mikromechanischem Verhalten in tissue-engineerten osteochondralen Implantaten aus mesenchymalen Stammzellaggregaten. Die Forscher verwendeten schnelle Konfokalmikroskopie mit Dehnungskartierung sowie Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie, um das mechanische Verhalten unter quasi-statischer Belastung und die lokalen Gewebezusammensetzungen zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass hohe lokale Dehnungskonzentrationen hauptsächlich an den Grenzen der Zellaggregate auftraten, wo niedrige Aggrecan- (<0,015 A.U.) und hohe Kollagenkonzentrationen (>0,15 A.U.) zu einer mehr als dreifachen Erhöhung der Druckdehnung führten. Die Studie belegt, dass lokale Gewebezusammensetzung der primäre Faktor für die mechanische Mikroumgebung in tissue-engineerten Knorpelkonstrukten ist und liefert wichtige Parameter für

CHARACTERISTICS OF ACUTE CARTILAGE RESPONSE AFTER MECHANICAL LOADING IN PATIENTS WITH EARLY-MILD KNEE OSTEOARTHRITIS.

10.1007/s10439-024-03456-6 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:24:55
Diese Studie untersuchte, ob sich die akute Knorpelantwort nach mechanischer Belastung zwischen Patientinnen mit früh-milder Kniearthrose und gesunden Kontrollen unterscheidet. Die Forschenden analysierten bei 56 Frauen (≥50 Jahre) mit Kellgren-Lawrence-Grad ≤2 die Knorpeldicke und Echo-Intensität des medialen Femurkondylus mittels Ultraschall vor und nach 15-minütigem Laufbandgehen. Die Hauptergebnisse zeigten, dass die Knorpeldicke am tibiofemoralem Gelenk nach dem Gehen in der früh-milden Arthrose-Gruppe signifikant stärker abnahm als in der Kontrollgruppe (p=0,002), während sich die Echo-Intensität in beiden Gruppen nicht veränderte. Diese verstärkte akute Knorpeldeformation nach Belastung könnte ein charakteristisches Merkmal früher Kniearthrose darstellen.

CHARACTERIZATION OF THE IN VIVO TRANSIENT RESPONSES OF THE FEMORAL CARTILAGE BY MEANS OF QUANTITATIVE ULTRASOUND IMAGING TECHNIQUES.

10.1111/sms.14613 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:24:49
Diese Studie untersuchte erstmals die Fähigkeit quantitativer Ultraschalltechniken (QUS), vorübergehende Veränderungen im Kniegelenkknorpel nach Belastung in vivo zu erfassen. Bei 15 Teilnehmern wurden mittels Ultraschall verschiedene Parameter des Oberschenkelknorpels (Dicke, Rauheitsindex, Magnitudenverhältnis und Nakagami-Parameter) vor, direkt nach und alle 5 Minuten bis 45 Minuten nach einem 30-minütigen Lauf auf einem Laufband mit negativer Steigung gemessen. Die Ergebnisse zeigten signifikante zeitabhängige Veränderungen in der Knorpeldicke (bis 30 Min nach Belastung), im Magnitudenverhältnis (bis 35 Min) und in den Nakagami-Parametern (durchgehend erhöht), während der Rauheitsindex unverändert blieb, was darauf hindeutet, dass die Knorpelintegrität durch die einmalige Laufbelastung nicht beeinträchtigt wurde. Die Studie demonstriert,

CHANGE IN FEMORAL CARTILAGE CROSS-SECTIONAL AREA AFTER AEROBIC AND RESISTANCE EXERCISE.

10.1055/a-2308-3148 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:24:42
Diese Studie untersuchte die unmittelbaren Auswirkungen von Ausdauer- und Krafttraining auf die Morphologie des Oberschenkelknorpels bei 15 gesunden jungen Männern. Die Probanden absolvierten in randomisierter Reihenfolge drei 30-minütige Interventionen (Laufbandtraining, Kraftübungen oder Ruhe als Kontrolle), wobei die Knorpel-Querschnittsfläche mittels Ultraschall vor, direkt nach und alle 5 Minuten während einer 50-minütigen Erholungsphase gemessen wurde. Beide Trainingsformen führten zu einer signifikanten sofortigen Reduktion der femoralen Knorpel-Querschnittsfläche (Ausdauertraining: -5,8%; Krafttraining: -3,4%). Die Knorpelerholung zu den Ausgangswerten benötigte 35 Minuten nach Ausdauertraining und 10 Minuten nach Krafttraining, was auf unterschiedliche biomechanische Belastungsmuster hindeutet.

TIBIAL AND FEMORAL ARTICULAR CARTILAGE EXHIBIT OPPOSITE OUTCOMES FOR T1Ρ AND T2* RELAXATION TIMES IN RESPONSE TO ACUTE COMPRESSIVE LOADING IN HEALTHY KNEES.

10.1016/j.jbiomech.2024.112133 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:24:36
Diese Studie untersuchte erstmals die akuten Auswirkungen von Kompressionsbelastung auf T1ρ- und T2*-MRT-Parameter in femoralen und tibialen Knorpelregionen bei gesunden Probanden. Zehn gesunde Teilnehmer wurden an zwei Terminen mit 3T-MRT sowohl unbelastet als auch unter 40% Körpergewichtsbelastung mittels eines MRT-kompatiblen Belastungsgeräts untersucht. Die Hauptergebnisse zeigten gegensätzliche Reaktionen zwischen femoralen und tibialen Knorpelregionen: Während femorale kontaktierende Bereiche Anstiege der T1ρ- (4,1-6,9 ms) und T2*-Werte (3,5-13,7 ms) aufwiesen, zeigten tibiale kontaktierende Regionen Abnahmen bei T1ρ (-5,6 bis -1,7 ms) und T2* (-2,1 bis 0,7 ms). Diese Befunde deuten auf unterschiedliche biomechanische Anpassungsmechanismen zwischen femoralen und ti

SENSITIVITY OF CARTILAGE MECHANICAL BEHAVIOUR TO SPATIAL VARIATIONS IN MATERIAL PROPERTIES.

10.1016/j.jmbbm.2024.106575 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:24:29
Diese Studie zielte darauf ab, die Sensitivität des mechanischen Verhaltens von Gelenkknorpel gegenüber räumlichen Variationen der Materialeigenschaften zu untersuchen. Die Forscher entwickelten ein mathematisches Modell für eindimensionale Kompressionsversuche, das sowohl gesundes als auch osteoarthritisches Knorpelgewebe abbildet, und führten eine globale Sensitivitätsanalyse der Modellparameter durch. Die Hauptergebnisse zeigen, dass sich die sensitivsten Parameter zwischen statischer und dynamischer Belastung sowie zwischen gesundem und osteoarthritischem Knorpel unterscheiden. Besonders bedeutsam ist die Erkenntnis, dass die mechanische Antwort des Knorpels bei osteoarthritischen Veränderungen deutlich sensitiver auf die Steifigkeit der oberflächlichen Zone reagiert, was eine mechanismusbasierte Erklärung für die erhebliche Überlappung mechanischer Parameter zwischen normalem und osteoarthritischem Gewebe liefert.

CHONDROCYTE DEFORMATION DURING THE UNLOADING PHASE OF CYCLIC COMPRESSION LOADING.

10.1016/j.jbiomech.2024.112179 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:24:23
Diese Studie untersuchte, wie sich Chondrozyten (Knorpelzellen) während der Entlastungsphase zyklischer Kompression verformen, um zelluläre Anpassungsmechanismen an mechanische Belastung besser zu verstehen. Mittels einer speziell entwickelten Plattform wurden Knorpelgewebe 100 Belastungszyklen unterzogen, während gleichzeitig Zellvolumen und -form während der Entlastungsphasen gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten eine vorübergehende Abnahme des Zellvolumens um 13% in den ersten Zyklen, gefolgt von einer graduellen Erholung auf Ausgangswerte nach etwa 20 Zyklen, obwohl sich das Knorpelgewebe noch nicht vollständig erholt hatte. Diese Befunde deuten auf aktive Zellvolumenregulation als Anpassungsmechanismus hin und belegen, dass Zellen unter dynamischer Belastung anders reagieren als unter statischen Bedingungen.

IN VIVO HUMAN KNEE VARUS-VALGUS LOADING APPARATUS FOR ANALYSIS OF MRI-BASED INTRATISSUE STRAIN AND RELAXOMETRY.

10.1016/j.jbiomech.2024.112171 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:24:17
Diese Studie zielte darauf ab, ein Gerät zu entwickeln und zu validieren, das Varus-Valgus-Belastungen am menschlichen Knie während MRT-Untersuchungen ermöglicht, um Knorpeldeformation als potentiellen Biomarker für frühe Arthrose zu analysieren. Die Forscher testeten das Gerät zunächst im Labor und anschließend in einem klinischen 3T-MRT-System, wobei sie spiral-dichte MRT-Sequenzen während zyklischer Belastung verwendeten, um zeitabhängige Verschiebungs- und Dehnungskarten im tibiofemoralen Knorpel zu erstellen. Die Ergebnisse zeigten, dass das Gerät erfolgreich quantitative MRT-Parameter für Biomechanik und Relaxometrie während der Gelenkbelastung erfassen kann, insbesondere bei Kompression des medialen Kniekompartments. Das validierte System ermöglicht einen praktischen Arbeitsablauf für zukünftige klinische Studien zur Identifizierung und Validierung bildgebungsbasierter biomechanischer Biomarker.

RELATIONSHIPS BETWEEN RUNNING BIOMECHANICS AND FEMORAL ARTICULAR CARTILAGE THICKNESS AND COMPOSITION IN ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT RECONSTRUCTION PATIENTS.

10.1111/sms.14675 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:24:11
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Laufbiomechanik und Knorpelgesundheit bei Patienten nach Kreuzbandriss-Rekonstruktion (ACLR). 20 ACLR-Patienten und 20 Kontrollpersonen absolvierten eine 30-minütige Laufsession, wobei vor und nach dem Lauf die Knorpeldicke per Ultraschall gemessen und die Knorpelzusammensetzung mittels MRT-T2-Mapping bestimmt wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass ACLR-Patienten bereits in Ruhe eine schlechtere Knorpelqualität im medialen Femurkondylus aufwiesen (längere T2-Relaxationszeiten) und nach dem Lauf eine stärkere Knorpeldeformation erlitten als die Kontrollgruppe. Zusätzlich wurde bei ACLR-Patienten ein negativer Zusammenhang zwischen der Knorpelqualität und der vertikalen Belastung beim Laufen festgestellt, was auf eine erhöhte Vulnerabilität für posttrau

LOAD-INDUCED BLOOD MARKER KINETICS IN PATIENTS WITH MEDIAL KNEE COMPARTMENT OSTEOARTHRITIS ARE ASSOCIATED WITH ACCUMULATED LOAD AND PATIENT REPORTED OUTCOME MEASURES.

10.12688/f1000research.131702.2 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:24:04
Diese Studie untersuchte die Reaktion von 10 Blutmarkern für den Gelenkstoffwechsel auf einen 30-minütigen Gehbelastungstest bei 24 Patienten mit Kniearthrose, wobei Ganganalyse, Muskel-Skelett-Modellierung und Fragebögen eingesetzt wurden. Die Ergebnisse zeigten unterschiedliche Reaktionsmuster: COMP und MMP-3 stiegen unmittelbar nach der Belastung an und fielen dann ab, während MMP-9 und Resistin verzögert unter die Ausgangswerte sanken. Mehrere belastungsinduzierte Markerveränderungen korrelierten mit der kumulierten Gelenkbelastung während des Gehtests sowie mit patientenberichteten Outcomes (KOOS) und Lebensqualitätsscores. Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass die mechanische Reaktion von Blutmarkern bei Kniearthrose belastungsabhängig ist und klinisch relevante Zusammenhänge mit Patientenergebnissen aufweist.

DISCOVERING 3D HIDDEN ELASTICITY IN ISOTROPIC AND TRANSVERSELY ISOTROPIC MATERIALS WITH PHYSICS-INFORMED UNETS.

10.1016/j.actbio.2024.06.038 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:23:58
Diese Studie zielte darauf ab, ein neuartiges physik-informiertes neuronales Netzwerk (EL-UNET) zu entwickeln, um dreidimensionale mechanische Eigenschaften von heterogenen Geweben ohne Vorabwissen über deren Zusammensetzung zu bestimmen. Die Forscher validierten ihre Methode anhand von Finite-Elemente-Simulationen von Hirngewebe (isotrop) und Gelenkknorpel (transversal isotrop) unter verschiedenen Belastungsbedingungen. Das EL-UNET erreichte beeindruckende Genauigkeiten mit mittleren absoluten relativen Fehlern unter 1,5% für Elastizitätsmodul und Poisson-Verhältnis im Hirngewebe sowie unter 5% für alle fünf Materialparameter im Knorpel. Diese computationally effiziente Methode stellt einen bedeutenden Fortschritt in der 3D-Elastizitätsbildgebung dar und bietet großes Potenzial für die in vitro und ex vivo Charakterisierung von Weichgeweben sowie mögliche in vivo Anwendungen.

TREATMENT OF KNEE CHONDRAL DEFECTS IN ATHLETES.

10.1097/JSA.0000000000000405 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:23:52
Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, die Behandlungsoptionen für Knorpeldefekte am Knie bei Sportlern zu analysieren, die eine Rückkehr zu belastungsintensiven Aktivitäten anstreben. Die Autoren erläutern sowohl konservative als auch chirurgische Behandlungsansätze und betonen die Bedeutung einer gründlichen Diagnostik mittels MRT, welches die sensitivste und spezifischste Bildgebungsmethode zur Beurteilung von Knorpelläsionen darstellt. Die Haupterkenntnis ist, dass aufgrund der schlechten intrinsischen Heilungskapazität von hyalinem Knorpel die meisten symptomatischen Läsionen letztendlich eine chirurgische Intervention erfordern, wobei die Behandlungsoptionen von arthroskopischem Debridement bis hin zu umfangreichen osteochondralen Rekonstruktionen reichen. Der Erfolg der Behandlung hängt von der Schaffung einer dauerhaften, belastbaren Reparatur ab, die eine schmerzfreie Rückkehr zum Sport ermöglicht.

EXTERNAL FOCUS OF ATTENTION REDUCES CARTILAGE LOAD DURING DROP LANDINGS.

10.1111/sms.14718 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:23:47
Diese Studie untersuchte, wie verschiedene Aufmerksamkeitsfokussierungen bei Sprunglandungen die Knorpelbelastung beeinflussen. Zehn gesunde Frauen führten über drei Tage jeweils 50 Sprünge von einer 50 cm hohen Box durch, wobei sie sich entweder extern (so weich wie möglich landen), intern (auf das Kniebeugen) oder gar nicht fokussierten, während die Knorpelveränderungen mittels MRT-T2-Mapping und Volumetrie gemessen wurden. Die externe Fokussierung führte zu geringeren Veränderungen in der T2-Relaxationszeit und im Volumen des seitlichen Knorpels sowie zu reduzierten vertikalen Bodenreaktionskräften im Vergleich zu den anderen Bedingungen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine externe Aufmerksamkeitsfokussierung die Knorpelbelastung reduzieren und somit zur Verletzungsprävention bei Sportlerinnen beitragen könnte.

EFFECTS OF AEROBIC EXERCISE AT DIFFERENT INTENSITIES ON ARTICULAR CARTILAGE IN MICE.

10.1556/2060.2024.00418 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:23:41
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen verschiedener aerober Trainingsintensitäten auf die Gelenkknorpel-Homöostase bei Mäusen. Die Forschenden teilten 48 männliche C57BL/6J-Mäuse in vier Trainingsgruppen mit unterschiedlichen Intensitäten (8-24 m/min) und eine Kontrollgruppe ein und analysierten sowohl nach akutem als auch chronischem Training die Expression anaboler (SOX9, COL2A1, ACAN) und kataboler (MMP-13, ADAMTS5) Marker sowie histologische Parameter des Gelenkknorpels. Die Ergebnisse zeigten, dass niedriges Trainingstempo (8 m/min) die Knorpeldicke erhöhte, Aggrecan-Level steigerte und die Expression kataboler Enzyme reduzierte, während hochintensives Training (24 m/min) zu verstärkten katabolischen Prozessen führte. Die Studie belegt somit, dass moderates aerobes Training die Knorpelgesundheit fördert, während hochintensives Training die Knorpel-

MECHANOINDUCTION OF PTHRP/CAMP-SIGNALING GOVERNS PROTEOGLYCAN PRODUCTION IN MESENCHYMAL STROMAL CELL-DERIVED NEOCARTILAGE.

10.1002/jcp.31430 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:23:35
Diese Studie untersuchte, wie mechanische Belastung die PTHrP-Signalwege in aus mesenchymalen Stromalzellen (MSC) entwickeltem Neorpel beeinflusst und dadurch die Matrixsynthese reguliert. Die Forscher setzten MSC-abgeleitete Chondrozyten in einem speziellen Bioreaktor dynamischen Belastungen aus und analysierten die Expression von PTHrP sowie die Produktion von Glykosaminoglykanen (GAG) und Kollagen. Die Ergebnisse zeigten, dass mechanische Belastung die PTHrP-Expression und cAMP-Signalgebung hochreguliert, was zu einer signifikanten Reduktion der GAG- und Kollagensynthese führte - ein Effekt, der durch Adenylylcyclase-Inhibition aufgehoben werden konnte. Die Studie identifiziert somit den PTHrP/cAMP-Signalweg als wichtigen negativen Regulator der Matrixproduktion und schlägt dessen Hemmung als vielversprechenden Ansatz zur Verbesserung MSC-basierter Knorpelreg

MORPHOLOGIC RESPONSE IN FEMORAL CARTILAGE DURING AND AFTER 40-MINUTE TREADMILL RUNNING.

10.4085/1062-6050-0659.22 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:23:29
Diese Crossover-Studie untersuchte, ob unterschiedliche Laufgeschwindigkeiten verschiedene Reaktionen im femoralen Knorpel hervorrufen, indem 17 gesunde Männer 40-minütige Laufbandläufe bei 7,5 und 8,5 km/h absolvierten. Mittels Ultraschall wurde die Knorpeldicke an drei femoralen Lokalisationen alle 5 Minuten während des Laufs und einer 60-minütigen Erholungsphase gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Knorpeldicke bei 8,5 km/h durchgehend größer war als bei 7,5 km/h, jedoch waren diese morphologischen Unterschiede mit weniger als 3% klinisch vernachlässigbar. Trotz unterschiedlicher Ermüdungsgrade durch die verschiedenen Laufgeschwindigkeiten konnten keine bedeutsamen geschwindigkeitsspezifischen Deformations- und Erholungsmuster im femoralen Knorpel nachgewiesen werden.

OMEGA-3 FATTY ACIDS PROTECT CARTILAGE FROM ACUTE INJURIE BY REDUCING THE MECHANICAL SENSITIVITY OF CHONDROCYTES.

10.1186/s13018-024-05081-4 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:23:23
Diese Studie untersuchte die schützende Wirkung der Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure (EPA) auf Knorpelzellen und -gewebe nach akuten mechanischen Verletzungen. Die Forscher setzten isolierte menschliche Chondrozyten mechanischer Dehnung und Knorpelexplantate stumpfen Traumata aus, wobei EPA dem Kulturmedium zugesetzt wurde, um anschließend Zellviabilität, Kalziumeinstrom, Apoptose und oxidativen Stress zu analysieren. Die EPA-Behandlung reduzierte signifikant die mechanische Sensitivität der Chondrozyten durch Hemmung des PIEZO1-Kanals, was zu verbesserter Zellviabilität, geringerem Kalziumeinstrom, reduzierter Apoptose und niedrigeren ROS-Werten führte. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass EPA-Supplementierung eine vielversprechende Strategie zur Prävention posttraumatischer Arthrose nach akuten Knorpelverletzungen darstellen könnte.

BIOMECHANICAL CHARACTERISTICS OF LIGAMENT INJURIES IN THE KNEE JOINT DURING IMPACT IN THE UPRIGHT POSITION: A FINITE ELEMENT ANALYSIS.

10.1186/s13018-024-05064-5 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:23:17
Diese Finite-Elemente-Studie untersuchte die biomechanischen Eigenschaften der vier Hauptkniebänder (ACL, PCL, MCL, LCL) unter verschiedenen Stoßbelastungen in aufrechter Körperposition. Die Forscher entwickelten ein 3D-Simulationsmodell des Kniegelenks aus MRT-Bildern und analysierten neun Szenarien mit anterior-posterioren und lateralen Kräften (134 N) auf obere, mittlere und untere Kniebereiche unter statischer Belastung (300 N). Die Ergebnisse zeigten, dass das hintere Kreuzband (PCL) die höchsten Spannungen bei anterior-posterioren Belastungen aufwies (maximal 59,895 MPa), während das vordere Kreuzband (ACL) bei lateralen Stößen am stärksten beansprucht wurde (bis 32,102 MPa). Besonders kritisch erwies sich die Belastung des oberen Kniebereichs, da hier durchweg höhere Ligamentspannungen auftraten als bei Stößen auf mittlere oder untere Kni

ACUTE RESPONSES AND RECOVERY IN THE FEMORAL CARTILAGE MORPHOLOGY FOLLOWING RUNNING AND COOL-DOWN PROTOCOLS.

10.7717/peerj.18302 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:23:10
**Zusammenfassung:**

Diese Studie untersuchte die Auswirkungen verschiedener Abkühlprotokolle (aktive Abkühlung, Kälteanwendung, Kontrolle) auf die Knorpelmorphologie des Femurs und die Gefäßreaktion nach 30-minütigem Laufbandtraining bei 16 gesunden jungen Männern. Mittels Ultraschallmessungen wurde die Knorpeldicke an drei femoralen Lokalisationen sowie der Blutfluss in der A. tibialis posterior vor, direkt nach und bis zu 40 Minuten nach dem Laufen erfasst. Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Knorpeldicke nach dem Laufen unabhängig vom Abkühlprotokoll signifikant reduzierte und innerhalb von 40 Minuten zu den Ausgangswerten zurückkehrte, wobei die Kälteanwendung zu einer generell dickeren Knorpelschicht führte. Obwohl die aktive Abkühlung den erhöhten Blutfluss länger aufrechterhielt, hatte weder der Blutfluss noch die

TIMING OF CARTILAGE ARTICULATION FOLLOWING IMPACT INJURY AFFECTS THE RESPONSE OF SURFACE ZONE CHONDROCYTES.

10.1002/jor.26002 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:23:04
Diese Studie untersuchte, wie sich der Zeitpunkt mechanischer Belastung (Artikulation) nach Knorpelverletzungen auf das Überleben der Knorpelzellen auswirkt. Die Forscher verwendeten bovine Knorpelproben, die mit einem federbelasteten Impaktor verletzt und anschließend zu zwei verschiedenen Zeitpunkten (sofort oder nach 24 Stunden) einer tribologischen Artikulation (Gleiten gegen eine Glasoberfläche) unterzogen wurden. Die Hauptergebnisse zeigten, dass eine sofortige Artikulation nach der Verletzung den Zelltod signifikant reduzierte im Vergleich zur alleinigen Verletzung oder verzögerten Artikulation, wobei dieser protektive Effekt besonders stark an der Knorpeloberfläche ausgeprägt war. Die Studie deutet darauf hin, dass der durch Artikulation erzeugte Flüssigkeitsstrom im Gewebe für diesen schützenden Mechanismus verantwortlich sein könnte.

SACROILIAC JOINT AURICULAR SURFACE MORPHOLOGY MODULATES ITS MECHANICAL ENVIRONMENT.

10.1111/joa.14160 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:22:58
Diese Studie untersuchte den Einfluss der Morphologie der Gelenkflächen des Sakroiliakalgelenks (SIG) auf dessen biomechanische Eigenschaften. Mittels CT-Scans von 281 Individuen wurden die Gelenkflächengeometrie, Knorpeldicke und -volumen analysiert und 281 Finite-Elemente-Modelle zur Simulation der mechanischen Belastung erstellt. Die Ergebnisse zeigten, dass die Knorpeldicke stark geschlechtsabhängig war, während Gelenkfläche und Knorpelvolumen schwach und nichtlinear mit dem Alter korrelierten und bei Frauen um die Menopause ihren Höhepunkt erreichten. Größere SIG-Gelenke mit ausgedehnteren Gelenkflächen und größerem Knorpelvolumen wiesen unter Belastung reduzierte Spannungen und Verformungen auf, was einen wichtigen Zusammenhang zwischen SIG-Morphologie und Dysfunktionsrisiko nahelegt.

A COMPUTATIONAL STUDY ON DYNAMIC BEHAVIOR OF ARTICULAR CARTILAGE UNDER CYCLIC COMPRESSIVE LOADING AND MAGNETIC FIELD.

10.1016/j.compbiomed.2024.109595 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:22:53
Diese Computerstudie untersuchte das dynamische Verhalten von Gelenkknorpel unter zyklischer Druckbelastung in Kombination mit einem Magnetfeld, um mechanobiologische Prozesse besser zu verstehen, die für Therapieprotokolle bei Knorpelerkrankungen relevant sein könnten. Die Forscher verwendeten eine lineare biphasische Mischungstheorie für poröse Medien und lösten die resultierenden Gleichungen sowohl analytisch (für konstante Permeabilität) als auch numerisch für den vollständigen nichtlinearen Fall. Die Ergebnisse zeigten, dass Magnetfelder die Gewebedilatation verstärken, wobei dieser Effekt bei höheren Belastungsfrequenzen ausgeprägter ist, und dass starke Magnetfelder bei hohen Frequenzen ausschließlich positive Drücke im Gewebe erzeugen. Zudem stellten die Autoren fest, dass die Belastungsfrequenz einen starken Einfluss auf das dynamische Verhalten des Knorpels hat, während die Permeabilität nur minimale Auswirkungen zeigt.

CHRONIC INTERMITTENT HYPOBARIC HYPOXIA ALLEVIATES EARLY-STAGE POSTTRAUMATIC OSTEOARTHRITIS VIA NF-ΚB/NRF2 PATHWAY IN MICE.

10.1186/s13018-024-05376-6 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:22:45
Diese Studie untersuchte, ob chronische intermittierende hypobare Hypoxie (CIHH) die Progression der posttraumatischen Osteoarthritis im Frühstadium verhindern kann. Die Forscher verwendeten ein Mausmodell, bei dem durch gezielten mechanischen Impact am Kniegelenk eine PTOA ausgelöst und unmittelbar danach eine CIHH-Behandlung (simulierte 5000m Höhe) über verschiedene Zeiträume (3-28 Tage) durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass die sofortige CIHH-Behandlung die Knorpeldegeneration signifikant verlangsamte, indem sie Entzündungsmarker (TNF-α, IL-1β) und knorpelabbauende Enzyme (ADAMTS5, MMP13) reduzierte sowie oxidativen Stress verminderte. Der protektive Mechanismus erfolgt über die Aktivierung des NRF2/HO-1-Signalwegs und die Hemmung des NF-κB-Signalwegs, was diese Therapieform als vielversprechende Behandlung

PHARMACOLOGICAL INACTIVATION OF A NON-CANONICAL GP130 SIGNALING ARM ATTENUATES CHRONIC SYSTEMIC INFLAMMATION AND MULTIMORBIDITY INDUCED BY A HIGH-FAT DIET.

10.1038/s41598-024-82414-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:22:37
Diese Studie untersuchte die Wirkung einer selektiven pharmakologischen Hemmung eines nicht-kanonischen IL-6/GP130-Signalwegs zur Behandlung chronischer systemischer Entzündungen und Multimorbidität. Die Forscher verwendeten gealterte Mäuse mit fettreicher Diät als Modell für chronische Entzündung und behandelten sie mit dem kleinen Molekül R159, welches die SFK-Kinase-Aktivierung hemmt. Die Behandlung mit R159 reduzierte signifikant systemische Entzündungsreaktionen in Fettgewebe und Leber, schützte vor Knochen- und Knorpelverlust, verhinderte den Rückgang der Neurogenese und verringerte die Gewichtszunahme. Die Ergebnisse zeigen, dass die selektive Hemmung dieses nicht-kanonischen Signalwegs eine vielversprechende therapeutische Strategie zur Behandlung inflammaging-bedingter Multimorbidität darstellt.

ZONAL CHARACTERISTICS OF COLLAGEN ULTRASTRUCTURE AND RESPONSES TO MECHANICAL LOADING IN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1016/j.actbio.2025.01.047 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:22:31
Diese Studie untersuchte die zonenspezifische Kollagenorganisation im Gelenkknorpel und deren Reaktion auf mechanische Belastung, um die Mechanismen der Läsionsbildung und degenerativen Erkrankungen wie Osteoarthritis besser zu verstehen. Die Forschenden verwendeten polarisationsaufgelöste Second-Harmonic-Generation-Mikroskopie (PSHG) mit einer hohen Auflösung von 1 μm, um die Ultrastruktur von Kollagenfibrillen in Knochen-Knorpel-Explantaten unter nahezu physiologischen Bedingungen zu quantifizieren und deren Veränderungen unter mechanischer Belastung zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass die Übergangszone die stärkste Reorganisation der Kollagenfibrillen unter Kompression aufwies, wobei sich die Fibrillen zunächst bei geringen Belastungen umorientieren und bei höheren Belastungen ihre Ausrichtung verstärken, um übermäßige Verformung zu verhindern. Diese Erkenntnisse liefern wichtige zonensp

ESTABLISHMENT OF AN EX VIVO CARTILAGE DAMAGE MODEL BY COMBINED COLLAGENASE TREATMENT AND MECHANICAL LOADING.

10.1186/s13075-025-03499-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:22:24
Diese Studie zielte darauf ab, ein ex vivo Knorpelschädigungsmodell aus Rinderknorpel zu etablieren, um neue Knorpelreparaturtherapien bewerten zu können. Die Forscher kombinierten eine kurze Kollagenase-Behandlung (5 Minuten) zur milden Schädigung mit optionaler zusätzlicher Aggrekanase-Behandlung (40 Minuten) für moderate Schädigung, gefolgt von mechanischer Belastung mit unterschiedlichen Kompressionsniveaus. Die Ergebnisse zeigten einen signifikanten Verlust von Glykosaminoglykanen und erhöhte Entzündungsmarker bei beiden Behandlungen, während die Chondrozyten-Viabilität erhalten blieb; mechanische Belastung mit 10-20% Kompression war gut toleriert, während höhere Kompressionsniveaus (20-40%) zu verstärktem Oberflächenzelltod führten. Das etablierte Modell bietet somit eine vielversprechende Plattform zur Bewertung von Knorpelreparaturstrategien und anti-katabolen Medik

CARTILAGE DEFORMATION, OUTCOMES, AND RUNNING FORCE COMPARISONS IN FEMALES WITH AND WITHOUT KNEE INJURIES.

10.1123/jsr.2024-0353 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:22:18
Diese Studie untersuchte, ob sich die Knorpelverformung beim Laufen zwischen Frauen mit und ohne vorderer Kreuzbandriss-Rekonstruktion (ACLR) unterscheidet, da ACLR ein bekannter Risikofaktor für Kniearthrose ist. Mittels Ultraschall wurde die mediale Femurkondylenknorpeldicke vor und nach 30-minütigem Laufbandlauf bei 16 Teilnehmerinnen (8 ACLR, 8 Kontrollen) gemessen, ergänzt durch Kraftmessungen und patientenberichtete Ergebnisse (KOOS-Score). Die Knorpeldicke nahm bei allen Teilnehmerinnen nach dem Laufen signifikant ab, jedoch zeigten sich keine Gruppenunterschiede in der Knorpelverformung oder den Laufkräften, obwohl ACLR-Patientinnen deutlich schlechtere KOOS-Werte berichteten. Interessanterweise korrelierten größere Knorpelveränderungen im betroffenen Knie mit sch

THE INFLUENCE OF HIGH-INTENSITY INTERVAL RUNNING BOUTS ON DISTAL ANTERIOR FEMORAL CARTILAGE IN COMPETITIVE DISTANCE AND MIDDLE-DISTANCE RUNNERS.

10.1080/02640414.2025.2465943 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:22:12
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen verschiedener Laufbelastungen auf den Knorpel bei Wettkampfläufern, da diese im Vergleich zu Hobbyläufern ein erhöhtes Arthrose- und Verletzungsrisiko aufweisen. 24 Wettkampfläufer absolvierten sowohl kontinuierliche Läufe als auch hochintensive Intervallläufe (10 × 400m mit 300m Trabpausen), wobei die Knorpeldicke des vorderen Oberschenkelknorpels mittels Ultraschall gemessen und die Bodenreaktionskräfte über Einlegesohlen erfasst wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass Intervallläufe zu einer signifikant stärkeren Knorpelverformung im lateralen Bereich führten als kontinuierliche Läufe, während beide Laufarten generell eine Knorpelverdünnung um etwa 0,09 mm verursachten. Interessanterweise fanden sich keine signifikanten Zusammenhänge zwischen den gemessenen Belastungsparametern und der Knorpelverformung.

SHORT-TERM OVERLOADING EXERCISE ATTENUATES ARTICULAR CHONDROCYTE FEATURES PARTLY VIA SYNOVIUM-CARTILAGE INTERACTIONS MEDIATED BY INHIBIN SUBUNIT BETA A.

10.1038/s41598-025-91742-1 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:22:05
Diese Studie untersuchte die kurzfristigen Auswirkungen mechanischer Überlastung auf Synovium und Knorpel sowie deren Wechselwirkungen. Die Forscher entwickelten ein Mausmodell mit Laufbandtraining und Gewichtsbelastung und führten RNA-Sequenzierung zu verschiedenen Zeitpunkten durch. Die Ergebnisse zeigten, dass einmalige Überlastung zu vorübergehender Entzündung führt, während wiederholte Überlastung eine anhaltende Entzündungsreaktion verursacht. Als Schlüsselmolekül wurde INHBA (Inhibin Subunit Beta A) identifiziert, welches im Synovium stark hochreguliert wird und über die Bildung von Activin A katabole Effekte in Chondrozyten vermittelt.

MEDIAL MENISCUS EXTRUSION IS ASSOCIATED WITH ACUTE CARTILAGE DEFORMATION AFTER MECHANICAL LOADING DURING TREADMILL WALKING IN OLDER ADULTS.

10.1016/j.knee.2025.02.021 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:21:58
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen medialer Meniskusextrusion (MME) und akuter Knorpeldeformation nach mechanischer Belastung bei 48 älteren Frauen (≥50 Jahre). Die MME wurde mittels Ultraschall im Stehen gemessen, während die akute Knorpeldeformation durch die Reduktion der Knorpeldicke nach 15-minütigem Laufbandgehen bestimmt wurde; zusätzlich wurde die kumulative mechanische Belastung über Ganganalyse erfasst. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Knorpeldeformation nach dem Gehen (von 1,6 auf 1,5 mm) und einen unabhängigen Zusammenhang zwischen MME und dem Ausmaß der akuten Knorpeldeformation. Eine größere Meniskusextrusion war somit mit verstärkter akuter Knorpeldeformation nach mechanischer Belastung assoziiert, was die verschlechterte Meniskusfunktion bei MME widerspiegelt.

EFFECTS OF KINEMATIC AND KINETIC VARIABLES ON ARTICULAR CARTILAGE MECHANICAL AND BIOLOGICAL PROPERTIES.

10.1016/j.joca.2025.02.790 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:21:52
Diese Studie untersuchte, wie verschiedene Kombinationen von Gelenkbewegung und Belastung die mechanischen und biologischen Eigenschaften von Gelenkknorpel beeinflussen. Die Forscher verwendeten einen Bioreaktor mit Response-Surface-Methodik, um die Auswirkungen physiologisch relevanter Parameter (Belastung 20-60N, Gleitgeschwindigkeit 1-100 mm/s, Kontaktfrequenz 0,00-0,2 Hz) auf Knorpelsteifigkeit, Verformung, Zellviabilität und Genexpression zu quantifizieren. Die Hauptergebnisse zeigten, dass die Knorpelsteifigkeit nach Belastung zunahm, wobei das Ausmaß von Belastung und Gleitgeschwindigkeit abhängig war, während minimale Knorpelverformung bei niedriger Belastung und hoher Gleitgeschwindigkeit auftrat. Der oberflächliche Zelltod wurde durch die Interaktion von Belastung und Gleitgeschwindigkeit bestimmt, mit den höchsten Zelltodrataten bei hohen Belastungen.

ACUTE EFFECTS OF SOLEUS EMG BIOFEEDBACK TRAINING ON TIBIOFEMORAL JOINT CONTACT FORCES IN YOUNG HEALTHY ADULTS.

10.1016/j.jbiomech.2025.112646 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:21:46
Diese Studie untersuchte, ob Echtzeit-EMG-Biofeedback der Soleus-Muskulatur die Gelenkbelastung im Knie während des Gehens beeinflussen kann, mit dem Ziel die Knorpelgesundheit zu optimieren. 13 gesunde junge Erwachsene absolvierten Gehversuche auf einem instrumentierten Laufband, wobei sie mittels EMG-Biofeedback ihre Soleus-Aktivität um +20%, +40% und -20% modifizieren sollten, während tibiofemorale Gelenkkontaktkräfte über statische Optimierung in OpenSim berechnet wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Erhöhung der Soleus-Aktivität zu einer signifikanten Reduktion der totalen, medialen und lateralen Gelenkkontaktkräfte führte, jedoch gleichzeitig das externe Knie-Adduktionsmoment unerwünscht anstieg. Die Studie belegt, dass Soleus-EMG-Biofeedback zur Modifikation der Kniegelenkbelastung eingesetzt werden kann, jedoch personalisierte Ansätze

MECHANOBIOCHEMICAL FINITE ELEMENT MODEL TO ANALYZE IMPACT-LOADING-INDUCED CELL DAMAGE, SUBSEQUENT PROTEOGLYCAN LOSS, AND ANTI-OXIDATIVE TREATMENT EFFECTS IN ARTICULAR CARTILAGE.

10.1007/s10237-025-01961-8 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:21:39
Diese Studie zielte darauf ab, die zeitabhängigen Effekte von Traumaschäden und antioxidativer Behandlung mit N-Acetylcystein (NAC) auf Gelenkknorpel mittels eines computergestützten Modells zu untersuchen. Die Forschenden entwickelten ein mechanobiochemisches Finite-Elemente-Modell, das Impact-Belastungen, oxidativen Stress, Zelltod und Proteoglykanverlust simuliert, basierend auf vorherigen ex vivo Experimenten. Die Hauptergebnisse zeigen, dass eine sofortige NAC-Behandlung den Proteoglykanverlust durch Reduktion von oxidativem Stress und Zelltod signifikant verringern kann, während eine verzögerte Behandlung weniger wirksam ist. Diese Erkenntnisse sind wichtig für die Entwicklung effektiver Therapien zur Prävention der posttraumatischen Arthrose.

ASSOCIATION BETWEEN INJURY-RELATED FACTORS AND CARTILAGE T2 RELAXATION TIME IN THE SUBACUTE PHASE IN PATIENTS AFTER ANTERIOR CRUCIATE LIGAMENT INJURY.

10.1016/j.joca.2025.05.002 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:21:33
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen verletzungsbedingten Faktoren und Knorpelveränderungen in der subakuten Phase nach Kreuzbandriss mittels MRT-basierter T2-Relaxationszeitmessung. Bei 128 Patienten wurden beide Knie etwa 29 Tage nach der Verletzung analysiert, wobei Meniskusrisse, Knochenmarködeme und die Kniebelastung nach der Verletzung erfasst wurden. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Assoziation zwischen ipsilateralen Meniskusrissen und verlängerten T2-Relaxationszeiten im oberflächlichen Knorpel der hinteren Tibia sowohl im medialen als auch lateralen Kompartiment. Diese Befunde unterstreichen die wichtige Rolle der Meniskusfunktion für die Knorpelgesundheit im kreuzbandverletzten Knie bereits in der frühen Phase nach der Verletzung.

A FINITE ELEMENT SIMULATION STUDY ON THE SUPERFICIAL COLLAGEN FIBRIL NETWORK OF KNEE CARTILAGE UNDER CYCLIC LOADING: EFFECTS OF FIBRIL CROSSLINK DENSITIES.

10.1016/j.jmbbm.2025.107100 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:21:27
Diese Studie zielte darauf ab, mittels Finite-Elemente-Modellierung die mechanischen Eigenschaften des oberflächlichen Kollagenfibrillen-Netzwerks im Kniegelenkknorpel unter zyklischer Belastung zu untersuchen. Die Forscher entwickelten zweidimensionale mikroskopische Modelle aus 24 Kollagenfibrillen mit drei verschiedenen Vernetzungsdichten (hoch, mittel, niedrig) und simulierten biaxiale Zugkräfte sowie zyklische Belastungen, die den Kräften beim Gehen entsprechen. Die Ergebnisse zeigten, dass stark vernetzte Kollagennetzwerke eine höhere Steifigkeit aufweisen, aber gleichzeitig größere Fibrillendehnungen unter konstanter Last entwickeln, wobei sowohl das Netzwerk als auch einzelne Fibrillen nach mehreren Belastungszyklen steifer werden. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die zyklische Belastung zu einer Kollagenversteifung führen kann, die möglicherweise eine Versprödung der Fibrillen zur Folge hat und somit das

NA

10.1186/s13287-025-04439-7 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:21:21
Diese Studie untersuchte, wie Zugkräfte auf Knorpel-Stammzellen (CSPCs) im Kiefergelenk wirken und deren Differenzierung zu Chondrozyten beeinflussen. Die Forscher verwendeten ein Unterkiefervorschub-Modell bei Ratten, Durchflusszytometrie, Transkriptom-Sequenzierung und in vitro Zelldehnungsexperimente mit 10% biaxialer dynamischer Belastung. Die Ergebnisse zeigten, dass Zugbelastung zu einer vorübergehenden Reduktion der CSPC-Population führt, da diese beschleunigt zu Chondrozyten differenzieren, wobei dieser Prozess über den Piezo1-Ca²⁺-PKCα-Signalweg vermittelt wird. Diese Erkenntnisse liefern neue Einblicke in die biomechanischen Grundlagen des Unterkieferwachstums und könnten für orthodontische Behandlungsstrategien relevant sein.

QUANTITATIVE MRI-MEASURED COMPOSITION CHANGES DESPITE SMALL MECHANICAL MEASURES IN TIBIOFEMORAL CARTILAGE OF HEALTHY ADULTS UNDER APPLIED LOAD.

10.1016/j.jbiomech.2025.112864 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:21:14
Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen mechanischer Belastung und Knorpelzusammensetzung in gesunden Kniegelenken mittels quantitativer MRT. Bei 10 gesunden Probanden wurden beide Knie mit einem 3-Tesla-MRT sowohl unbelastet als auch unter 40% Körpergewicht-Belastung untersucht, wobei T1ρ- und T2*-Relaxationszeiten zur Bewertung der Knorpelkomposition gemessen wurden. Trotz nur geringer mechanischer Veränderungen (Knorpeldeformation 0,3-4,9%, reduzierte Knochen-Knochen-Distanz) zeigten sich signifikante Änderungen in den T1ρ- und T2*-Relaxationszeiten, wobei femoraler und tibialer Knorpel entgegengesetzte Reaktionen aufwiesen. Die Ergebnisse demonstrieren, dass bereits geringe mechanische Belastungen messbare Veränderungen in der Knorpelzusammensetzung gesunder Gelenke hervorrufen können, was wichtige Erkenntnisse für das

EXERCISE-INDUCED CHANGES IN KNEE CARTILAGE IN VIVO: COMPARING MRI SEQUENCES.

10.1002/jor.70043 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:21:07
Diese Studie untersuchte, wie gut verschiedene MRT-Sequenzen belastungsinduzierte Veränderungen der Knieknorpeldicke und -zusammensetzung bei 20 Patienten mit klinischer Kniearthrose erfassen können. Die Forscher verglichen eine Einzel-Sequenz-Methode (QDESS) mit Multi-Sequenz-Ansätzen (FSPGR oder QDESS kombiniert mit MESE) vor und nach einem 25-minütigen Laufbandgang mittels 3T-MRT. Die QDESS-Sequenz erwies sich als besonders sensitiv und detektierte signifikante Knorpeldickenabnahmen in drei Knieregionen sowie T2-Veränderungen in allen Knorpelarealen, während die anderen Methoden weniger Veränderungen erfassten. Die Ergebnisse zeigen, dass QDESS eine effektive Einzelsequenz-Lösung zur Detektion transienter Knorpelveränderungen nach Belastung bei Kniearthrose darstellt.

MECHANO-IONTRONIC HYDROGELS GENERATING BIOMIMETIC ENDOGENOUS BIOELECTRICITY FOR PROMOTING CARTILAGE REGENERATION.

10.1002/adma.202514604 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:21:01
Diese Studie zielte darauf ab, ein neuartiges mechano-iontronisches Hydrogel (MI-Hydrogel) zu entwickeln, das die natürliche endogene Bioelektrizität des Knorpels nachahmt und dadurch die Knorpelregeneration fördert. Das implantierbare Hydrogel wurde so konzipiert, dass es unter mechanischer Verformung iontronische Elektrizität erzeugt und dabei die Eigenschaften und Mechanismen des natürlichen Knorpels biomimetisch nachbildet. Die Ergebnisse zeigen, dass das MI-Hydrogel durch die synergistische Integration von iontronischer Elektrizität und mechanischer Stimulation den Ionenkanal PIEZO1 aktiviert, wodurch sowohl die chondrogene Differenzierung von Stammzellen in vitro als auch die Knorpelreparatur in vivo gefördert wird. Zusätzlich führt diese gekoppelte Wirkung zu einer Umprogrammierung des metabolischen Mikroenvironments mit verbessertem Glutamin-Stoffwechsel, was den Knorpelregenerationsprozess beschleunigt.

MODELING THE ROLE OF ATP METABOLISM IN ARTICULAR CARTILAGE AND OSTEOARTHRITIS.

10.1016/j.biosystems.2025.105597 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:20:55
Diese Studie zielte darauf ab, die Rolle des ATP-Stoffwechsels in Chondrozyten bei der Entstehung und Progression der Osteoarthritis durch mathematische Modellierung zu untersuchen. Die Forscher entwickelten ein umfassendes mathematisches Modell, das den Wechsel zwischen Glykolyse und oxidativer Phosphorylierung unter verschiedenen Nährstoffbedingungen simuliert und dabei stochastische Schwankungen von Sauerstoff- und Glukosespiegeln berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, dass chronische Hypoxie zu einem irreversiblen Stoffwechselwechsel zur Glykolyse führt, was ATP-Verlust und Extrazellulärmatrix-Abbau zur Folge hat, während physiologische Sauerstoffschwankungen durch mechanische Belastung die Stoffwechselflexibilität fördern. Das Modell legt nahe, dass erfolgreiche Therapieansätze sowohl die metabolische Dysfunktion als auch strukturelle Aspekte adressieren müssen, wobei reine Matrixsubstitution nur vorübergehende Ver

MAGNETIC RESONANCE IMAGING PROVIDES ACCURATE MEASURES OF CARTILAGE CREEP AND BIOMECHANICAL TISSUE PROPERTIES: EX VIVO COMPARISON TO GROUND TRUTH MECHANICAL TESTING.

10.1016/j.jmbbm.2025.107251 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:20:49
Diese Studie untersuchte, ob die Magnetresonanztomographie (MRT) eine nichtinvasive Alternative zur mechanischen Testung für die Bestimmung biomechanischer Eigenschaften von Knorpel darstellen kann. Die Forscher führten Kriechverformungstests an bovinen Knorpelproben durch, wobei sie sowohl ein MRT-kompatibles Belastungsgerät als auch eine universelle Prüfmaschine (als Referenzstandard) verwendeten und die zeitabhängige Verformung sowie biomechanische Parameter mittels eines faserreinforzierten poroelastischen Modells analysierten. Die Ergebnisse zeigten vergleichbare Verformungsverläufe zwischen beiden Methoden, wobei die MRT-basierte Messung die Kriechverformung und biomechanischen Eigenschaften des Knorpels mit angemessener Genauigkeit erfassen konnte (R² = 0,77 für MRT vs. 0,98 für mechanische Testung). Diese Erkenntnisse belegen das Potenzial der MRT für die nichtinvasive Quantifizierung der Knorpelbiomecha

LONG-TERM MECHANICAL LOADING AGGRAVATES OSTEOARTHRITIS THROUGH A PRO-APOPTOTIC INFLAMMATORY MICROENVIRONMENT.

10.7555/JBR.39.20250025 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:20:43
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen längerer mechanischer Belastung auf Knorpelgewebe bei früher Osteoarthritis, um die kontroverse Frage zu klären, ob körperliche Aktivität in diesem Stadium eingeschränkt werden sollte. Die Forscher verwendeten In-vitro- und In-vivo-Modelle mit moderater mechanischer Belastung (7,5% Dehnung, 1 Hz) sowie RNA-Sequenzierung von menschlichem Knorpel aus belasteten und unbelasteten Gelenkregionen. Die Ergebnisse zeigten, dass prolongierte Belastung (≥12 Stunden) die Chondrozyten-Apoptose um das 2,3-fache erhöhte, Matrixmarker reduzierte und die Expression des Nervenwachstumsfaktors (NGF) um das 1,8-fache steigerte, begleitet von entzündlichen Signalwegen. Diese Befunde legen nahe, dass anhaltende moderate Belastung durch ein NGF-vermitteltes entzündliches Mikromilieu den Knorpelabbau fördert und unterstüt

NA

10.1016/j.mtbio.2025.102550 · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:20:37
Diese Studie zielte darauf ab, biomimetische Materialien zu entwickeln, die die tiefenabhängigen Kompressionseigenschaften von menschlichem Gelenkknorpel nachahmen können. Die Forschenden verwendeten photovernetzbares Gelatine-Hyaluronsäure-Hydrogel verstärkt mit mehrphasigen Polycaprolacton-Mikrofaser-Gerüsten verschiedener Faserspacings (200-800 μm), hergestellt mittels Melt Electrowriting. Mechanische Tests und Finite-Elemente-Analysen zeigten, dass die definierten Mikrofaser-Architekturen erfolgreich die Kompressionsmoduli und das Lastverhalten von nativem Gelenkknorpel nachahmten, während die Konstrukte gleichzeitig hohe Zellviabilität und chondrogene Redifferenzierung humaner Chondrozyten unterstützten. Die Ergebnisse demonstrieren, dass diese faserverstärkten Hydrogele wichtige biomechanische Eigenschaften von Gelenkknorpel erfolgreich rekapitulieren und somit vielversprechende Modelle für die funkt

ACUTE AND CHRONIC INJURY OF THE KNEE ARTICULAR CARTILAGE: PREVALENCE, INJURY MECHANISMS, MRI ASSESSMENT AND ASSOCIATION WITH OSTEOARTHRITIS.

10.1007/s00256-025-05085-z · Zusammenfassung erstellt: 2026-02-10 18:20:31
Diese Übersichtsarbeit untersucht akute und chronische Knorpelverletzungen des Kniegelenks, deren Entstehungsmechanismen und deren Zusammenhang mit der Entwicklung einer Arthrose. Die Autoren analysieren die MRT-basierte Diagnostik von Knorpelläsionen, wobei primär intermediär-gewichtete, zweidimensionale Fast-Spin-Echo-Sequenzen mit hoher räumlicher Auflösung bei 3 Tesla eingesetzt werden. Die Studie zeigt, dass akute Läsionen häufig bei Sport- und Freizeitaktivitäten auftreten und oft mit anderen Kniegelenksverletzungen assoziiert sind, während chronische Schäden durch repetitive Überlastung entstehen. Für die Zukunft wird das Potenzial von Machine-Learning-Ansätzen hervorgehoben, die durch Integration von Bildgebungsbefunden, klinischen Parametern und Biomarkern die Arthrose-Vorhersage verbessern könnten.

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Dieses Projekt wird finanziert von physioswiss.